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IHK Abschlussprüfungsnote - wie wichtig bei der Jobsuche?

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Hallo Community,

Ich würde gerne eure Erfahrungen/Meinungen hören, was für eine Wirkung eine schlechte/gute IHK Abschlussprüfungsnote bei der Jobsuche hat. Manche behaupten, dass es gar nicht wichtig ist, Hauptsache hat man Erfahrungen und war an großen Projekten beteiligt. Die Anderen beweisen genau das Gegenteil. Besonders interessant sind die Meinungen von denen, die frisch Ausgebildete eingestellt haben. 

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Bemüh doch bitte mal die Suchfunktion im Forum. Das Thema wurde sicherlich schon öfter diskutiert.

Auch hier hat übrigens jeder seine Meinung.

Ich persönlich verschicke alle Bewerbung ohne Schulzeugnisse. Und ohne Abschlusszeugnis/Ausbildungszeugnis.

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Wie @neinal es gesagt hatte, hier hat jeder seine Meinung.

Die einen Personaler achten auf die Noten aus deiner Schulzeit + Ausbildung. Heißt wenn du ne 4 in Mathe (Gymn, Real, Haupt) hattest, wurdest du automatisch von unserem ex Personaler aussortiert. Da kannst du noch so gut sein wie du willst. Er meinte die Schulzeugnise + IHK Zeugnis sagen alles aus und die Arbeitszeugnise kann man ja heutzutage einfach durchklagen.

Die anderen Personaler laden dich trotzdem ein und fragen ganz genau warum du so schlecht in Mathe bist und was du überhaupt kannst. Denn es interessiert keine xxx warum du ne 4 in Mathe hast wenn du 5-10 Jahre Berufserfahrung schon auf d. Buckel hast.

Problem für @Unstoppable ist eher, wenn deine Firma dich nicht übernimmt. Mit 0 Berufserfahrung wird es sehr schwer eine Firma zu finden die dich nimmt wenn du in der IHK gerade noch so bestanden hast.

 

bearbeitet von Zaroc

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vor 4 Minuten schrieb Zaroc:

Problem für @Unstoppable ist eher, wenn deine Firma dich nicht übernimmt. Mit 0 Berufserfahrung wird es sehr schwer eine Firma zu finden die dich nimmt.

 

Meine Firma wird mich höchstwahrscheinlich übernehmen, aber da will ich selber nicht bleiben. Ich habe schon eine 2 von der Zwischenprüfung und recherchiere gerade, ob es sich lohnt, einen großen Aufwand in einer guten Abschlussnote zu investieren. Da ich Ausländerin bin, weiß ich nicht genau, wie es in Deutschland "funktioniert". Ich weiß, dass jeder seine Meinung hat, aber mich interessiert die Meinung von den meisten. 

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Die Meinung von den meisten gibt ers nicht. Weil es IMMER darauf ankommt, wie die Person dazu steht, die deine Bewerbung liest.

Eine Gute Note ist natürlich nie verkehrt. Welchen Stellenwert sie aber für die Person hat, die das entscheidet kann dir keiner sagen.

Und dass es schwer wird eine Firma zu finden, die dich ohne Berufserfahrung nimmt ist auch nicht gesagt. Ich bin auch keinen Tag länger im Ausbildungsbetrieb geblieben. Und hatte die Wahl welche Stelle ich annehme. Und das, obwohl niemand meine Noten kannte/kennt.

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Ein Lehrer von mir sagte mal "Wenn Sie in der IHK-Prüfung eine 3 vorm Komma haben sollten Sie das Zeugnis gleich im Klo runterspülen!". Tendenziell bin ich der Meinung, dass jemand mit einer 4 im Abi wahrscheinlich trotzdem viel mehr Wissen besitzt als ein Realschüler mit einer 1 vorm Komma. Gute Noten sind schon von Vorteil, es gibt viele Firmen die darauf Wert legen, aber auch viele Firmen denen das eher egal ist. Fleißig lernen sollte man aber so oder so, sonst kommt man im Job nicht weit. Gute Zeugnisse sollte man beilegen, schlechte lieber weglassen. Bewerben heißt sich zu vermarkten. Das macht man mit den Eigenschaften, die einen gut machen.

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@Unstoppable tu dir selbst d. Gefallen und lerne. Lieber tue ich mein bestes und kriege ne 4 als wenn ich nichts tue und ne 4 kriege. Mit einer guten IHK Zeugnis kannst du dich von deiner Konkurrenz abheben (natürlich brauchst du mehr als nur ein gutes IHK Zeugnis). Sonst kommen immer solche unangenehmen fragen wie: Warum haben Sie eine 4? Nicht gelernt? Wo ist Ihr IHK Zeugnis?

Besonders frisch eine Ausbildung abschließen und kein IHK Zeugnis vorzeigen würde "ich" sofort in d. Ablage C legen.

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vor 2 Minuten schrieb Zaroc:

Besonders frisch eine Ausbildung abschließen und kein IHK Zeugnis vorzeigen würde "ich" sofort in d. Ablage C legen.

Die meisten, die sich im Anschluss einer Ausbildung bewerben machen das bevor sie das Zeugnis überhaupt haben. Man bewirbt sich ja während die Ausbildung noch läuft.

Ich habe mein Zeugnis noch NIE irgendwem geschickt. Und es hat sich noch nie jemand daran gestört.

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Das man vor seinem Abschluss natürlich kein IHK Zeugnis hat ist klar. Aber man hat ja noch ein Berufsschulzeugnis aus dem 2 Lehrjahr.

Es hängt natürlich alles vom Personaler ab. Manche Firmen würden dich für die Stelle X komplett neu anlernen und da interessiert es Ihnen nicht wie viele Punkte du bei der IHK gemacht hast. Die wollen nur wissen ob dein Charakter und dein Wille zu lernen zusammenpassen.

Ich habe bisher nur 3 Personalchefs kennengelernt . Die haben gesagt dass nur die Noten zählen.

Ich habe auch nicht gerade die beste IHK Prüfung geschrieben und wurde trotzdem eingeladen. Für ändere Personaler muss halt dass Rundumpaket passen.

Und wirklich, wenn mich ein Personaler fragt warum ich in der IHK Prüfung so bescheiden war (z. B nach 5 Jahre Berufserfahrung), oder wo mein Zeugniss wäre dann würde ich Ihm direkt sagen wozu er es wissen möchte? Sind 5 Jahre her.

Es gibt ja auch die Anonyme Bewerbungsmethode, wo man kein Bild/Name drinnen hat. Die funktionieren auch, die frage ist wer möchte draufeingehen. Es hängt einfach nur vom Personaler ab.

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Ich bin der meinung, dass gerade das IHK Zeugnis gar nix aussagt. Das ist ein Tag. Bzw. zwei Tage die bewertet werden. Was ist, wenn du einen schlechten Tag hast? Einer aus unserer Klasse hat die schriftliche Prüfung mit 40Grad Fieber geschrieben. Weil er kein halbes Jahr dran hängen wollte. Sicherlich hätte er ein besseres Ergebnis erziehlt, wenn er nicht krank gewesen wäre.

Dazu kommt, dass an dem Tag jeder aufgeregt ist. Der eine kann damit besser umgehen, der andere schlechter. Ich finde es falsch irgendwas von einem Tag abhängig zu machen.

 

Seit Ende der Ausbildung schicke ich meine Bewerbung ohne Anschreiben, ohne Foto, ohne Abschluss- und Schulzeugnisse. Also nur der Lebenslauf und meine Arbeitszeugnisse. Und ich wurde von JEDER Firma bisher eingeladen. Und habe von jeder Firma bei der ich zum Gespräch war einen Vertrag bekommen. Kann also gar nicht so falsch sein.

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vor 1 Minute schrieb neinal:

Seit Ende der Ausbildung schicke ich meine Bewerbung ohne Anschreiben, ohne Foto, ohne Abschluss- und Schulzeugnisse. Also nur der Lebenslauf und meine Arbeitszeugnisse. Und ich wurde von JEDER Firma bisher eingeladen. Und habe von jeder Firma bei der ich zum Gespräch war einen Vertrag bekommen. Kann also gar nicht so falsch sein.

Das ist auch so ein Punkt warum ich gerne eine ordentlich bezahlte Übernahme anstrebe. Meine bisherigen Zeugnisse aus der BS sind Bockmist, weil ich durch die alte Firma zwei Jahre lang völlig unmotiviert und vor allem viel krank war. Ich weiß aber, dass ich kein schlechter Programmierer bin. 

Da wäre es für mich irgendwie unangenehm mich mit meinen bisherigen Zeugnissen vor der Abschlussprüfung zu bewerben..

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vor 4 Minuten schrieb neinal:

Seit Ende der Ausbildung schicke ich meine Bewerbung ohne Anschreiben, ohne Foto, ohne Abschluss- und Schulzeugnisse. Also nur der Lebenslauf und meine Arbeitszeugnisse. Und ich wurde von JEDER Firma bisher eingeladen. Und habe von jeder Firma bei der ich zum Gespräch war einen Vertrag bekommen. Kann also gar nicht so falsch sein.

Wie hatte unser sadistischer IT Lehrer nochmal gesagt? Wenn Ihr 50% deren Anforderungen erfüllt bewirbt euch einfach. Wenn in deinem Lebenslauf C++ / C# / Java steht und die Stellenbeschreibung auch jemanden sucht mit d. gleichen Anforderungen dann würde ich dich auch einladen. Und da nehme ich jemanden mit der dich dann im Gespräch testet wie gut du es beherrscht.

Da interessiert es mich nicht ob du in BWL/Netzwerke/Englisch etc. ne 5 hast.

 

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vor 1 Minute schrieb Kane85:

Bin ich berechtigt das jetzt schon einzufordern?

Ich hatte meine Abschlussprüfung im Juli. Und habe im Dezember angefragt, ob mir mein Ausbildungsbetrieb bitte ein "Zwischenzeugnis" schreiben kann. Das war kein Problem. Habe dann nach Ende der Ausbildung noch eins bekommen. Deshalb habe ich von dem AG aktuell zwei Stück.

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Bin ganz genau der Meinung von @neinal.
IHK Zeugnis sagt nichts aus, habe auch nur mein Lebenslauf + Zwischenzeugnis des AG zur meiner neuen Stelle geschickt weil mich mein AG nicht übernimmt und wurde dort auch ohne großes Nachfragen nicht nach den Noten oder meiner Zwischenprüfung gefragt, der neue Betrieb sagte zu mir sogar, hauptsache du bestehst und hast das Papier der rest ist nicht aussagekräftig.

bearbeitet von Knot3n

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Am 20.9.2017 um 11:09 schrieb Unstoppable:

Ich würde gerne eure Erfahrungen/Meinungen hören, was für eine Wirkung eine schlechte/gute IHK Abschlussprüfungsnote bei der Jobsuche hat.

Meine Meinung zu diesem Thema weicht komplett von anderen (wie z. B. @neinal ) ab.

Ich habe meine Ausbildung in einem Großkonzern abgelegt und hier sehr stark auf sämtliche Noten und andere Leistungsnachweise geachtet. Z. B. war eine 3 in einem Jahreszeugnis oder einer Schularbeit in der Berufsschule eine schlechte Note, welche eine Erklärung gegenüber der Personalabteilung nötig machte. Begründung: Entweder du bist zu faul zum lernen (wird nicht akzeptiert) oder zu blöd um den Sachverhalt zu verstehen (wird noch weniger akzeptiert). Auch das Drücken um Arbeit/Aufgaben wie das Abwählen bzw. Nichtbelegen von Wahlfächern wurde nicht akzeptiert.

Da die Schulnoten immer weniger aussagen (Nasenfaktor, unterschiedliche Anforderungen zwischen den Berufsschulen und den einzelnen Bundesländern, etc.), sind letztlich die beiden IHK Noten (Zwischen- und Abschlussnote) die einzig aussagekräftigen Noten, mit denen man wirklich etwas anfangen kann und gut vergleichen kann - da bundeseinheitlich. Die Berufsschulnoten über den Ausbildungszeitraum sagt dagegen weniger aus, wie gut du was kannst, sondern wie gut du "am Ball bleibst" und wie jemand mit (eher) langweiligen Themen umgeht -> z. B. eine 4 in einem nicht IT-Lernfach -> der Bewerber ist faul. Wenn du dich während der Ausbildung bewirbst, sollte man mMn schon sämtliche Berufsschulzeugnisse sowie das Zwischenzeugnis der IHK mitschicken. Wer das nicht macht, macht sich verdächtig (hat was zu verbergen, ist/war so schlecht, dass wir ihn sofort aussortieren/ ist nicht in der Lage selbstverständliche Dinge zu erkennen).

Am 20.9.2017 um 11:09 schrieb Unstoppable:

Besonders interessant sind die Meinungen von denen, die frisch Ausgebildete eingestellt haben. 

Ich habe mich während meiner Ausbildung bei anderen Firmen beworben und habe direkt nach der Ausbildung gewechselt. Ohne gute Noten hätte ich meinen aktuellen Arbeitsplatz nicht bekommen. Bei meinem Ausbildungsbetrieb würdest du ohne sämtlichen Zeugnissen der letzten 5 Jahre ohnehin sofort ausgemustert. Bei meinem Ausbildungsbetrieb (der selbst seit zig Jahren IHK-Prüfer stellt) erfährt man durch die guten Beziehungen zur IHK auch, was die IHK-Noten wirklich ausdrücken sollen:

Zwischenzeugnis:

100-90 -> exzellent

80-90 -> überdurchschnittlich

60-80 -> 08/15

< 60 -> zu schlecht

 

Abschlusszeugnis:

Note 1 bis 95 Punkte: BA-Niveau

Note 1 unter 95 Punkte: exzellent

Note 2: leicht überdurchschnittlich

Note 3: 08/15

Note 4: Gnadenvierer -> hat sich bemüht, kann es halt nicht

Note 5: Kann es nicht und hat sich zudem auch nicht bemüht

Note 6: Hat betrogen/gestreikt

 

Oder wie es mein Ausbilder - der auch Prüfer ist - immer sagt: Wer (als Arbeitgeber) jemanden mit einer 4 (im Abschlusszeugnis der IHK) einstellt, weiß, dass er dem noch alles beibringen darf, was normalerweise während der Ausbildung vermittelt werden sollte.

 

PS: Wenn dein Abschlusszeugnis der Berufsschule (höchstwahrscheinlich) besser bzw. genauso gut wie deine IHK-Prüfung ausfallen wird, kannst du im Vorfeld beantragen, dass die Durchschnittsnote deines Abschlusszeugnisses der Berufsschule zusätzlich zu den IHK-Noten auf deinem IHK-Abschlusszeugnis angegeben wird. Das ist dann eine Kommazahl mit zwei Nachkommastellen, z. B. 2,46. Das ist übrigens dein Recht, also lass dich da nicht abwimmeln.

bearbeitet von Sheldor

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vor 13 Minuten schrieb Sheldor:

erfährt man durch die guten Beziehungen zur IHK auch, was die IHK-Noten wirklich ausdrücken sollen

Ich hab die IHK-Leute nur bei den Prüfungen gesehen, aber DAS was du hier aufgelistet hast hätte ich dir auch sagen können :rolleyes: (wobei ich nicht weiß was BA-Niveau bedeutet.) "Überdurchschnittlich" lässt sich übrigens nicht pauschal sagen, das entnimmt man der Statistik.

vor 13 Minuten schrieb Sheldor:

Ich habe meine Ausbildung in einem Großkonzern abgelegt und hier sehr stark auf sämtliche Noten und andere Leistungsnachweise geachtet. Z. B. war eine 3 in einem Jahreszeugnis oder einer Schularbeit in der Berufsschule eine schlechte Note, welche eine Erklärung gegenüber der Personalabteilung nötig machte.

Wenn sich in einem Konzern JEDES MAL die Personalabteilung einmischen muss wenn irgend ein Azubi in irgend einem Fach eine 3 schreibt... Ganz ehrlich, die Story kaufe ich dir nicht ab.

vor 13 Minuten schrieb Sheldor:

Wenn du dich während der Ausbildung bewirbst, sollte man mMn schon sämtliche Berufsschulzeugnisse sowie das Zwischenzeugnis der IHK mitschicken. Wer das nicht macht, macht sich verdächtig

Dass der Eindruck entstehen kann sehe ich auch so. In den meisten Fällen würde ich die Zeugnisse mitschicken, einfach um auf Nummer sicher zu gehen. Man weiß ja nie wer die Bewerbung in die Hand bekommt, wenn dem AG die Zeugnisse egal sind wird es ihn sicher nicht stören die eben einfach zur Seite zu legen.

Wenn in der Stellenanzeige steht "die letzten X Zeugnisse beilegen" würde ich das auf jeden Fall tun.

bearbeitet von PVoss

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@Sheldor

Ich verstehe deine Meinung. Aber ich halte sie für komplett überholt. Davon abgesehen, dass es bei uns sowas wie ein IHK Zwischenzeugnis gar nicht gab/gibt, halte ich Noten für NULL aussagekräftig.

Vor allem die Noten, die an einem Tag festgelegt werden. Wie gesagt, du musst nur nen scheiß Tag gehabt haben, und versaust dir die Note. Davon abgesehen, ist die IHK Prüfung nicht überall gleich. Ein IHK Zeugnis aus BaWü kann was ganz anderes aussagen, als im Rest von Deutschland.

Mag sein, dass die Leute in deinem Umfeld der Meinung sind. Ist auch völlig ok. Jeder hat seine Meinung, aber dort würde ich dann schon nicht arbeiten wollen. Weil auch ein Chef mal nen scheiß Tag hat und vielleicht keine 200% geben kann, wie an anderen Tagen. Und ich erwarte von meinen Vorgesetzten/Kollegen, dass sie Verständnis dafür haben. Niemand ist im Stande immer 200% zu liefern.

Klar können Noten Türen öffnen, aber ich habe schon so viele Menschen in meinem Leben kennengelernt, die immer die aller besten Noten hatten, aber einfach totale Vollpfosten sind die einfach nur viel gelernt haben. Aber sowohl menschlich als auch fachlich eigentlich gar nix können.

Mir sind meine Noten total egal. Klar habe ich während der Ausbildung auch geschaut, dass die Noten gut sind. Ich habe auch in nem Konzern gelernt. Und es gab auch Leistungsprämien für gute Noten. Und schlechte mussten gerechtfertigt werden. Ich will aber für meine Arbeit und meine Leistung annerkannt werden. Und nicht für Noten die auf einem Stück Papier stehen.

Ich bin zum Beispiel in der Schule schon immer aufgelaufen, weil ich es nicht einsehe irgendwelchen Mist auswendig zu lernen. Wir mussten zum Beispiel in der Schule in Deutsch und Religion Gedichte auswendig lernen. Habe ich nie gemacht. Weil es für mich auch total sinnlos ist. Das sagt aber nix darüber aus, ob ich dumm bin oder nicht. Für mein Empfinden sind die Methoden und die Lehrpläne der Schulen total überholt. Und nicht mehr zeitgemäß.

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vor 4 Minuten schrieb PVoss:

Wenn sich in einem Konzern JEDES MAL die Personalabteilung einmischen muss wenn irgend ein Azubi in irgend einem Fach eine 3 schreibt... Ganz ehrlich, die Story kaufe ich dir nicht ab.

True Story. Es gibt in der Personalabteilung (PA) extra einen Mitarbeiter, der nichts anders macht, als sich um die stets 80-100 Azubis zu kümmern (in ca. ein Dutzend verschiedenen Ausbildungsberufen) + einen weiteren der hierbei assistiert und sich um die Dualen Studenten kümmert (sind in der Summe weniger). Aber ja, die Berufsschulnoten werden von jedem Azubi in einer Excel-Liste eingetragen mit Fach, Datum, Note und Thema und monatlich an diesen Mitarbeiter der PA geschickt. Bei einer 3 oder (Gott bewahre) noch schlechter, darfst du dann mal antanzen und dich rechtfertigen. Einige Azubis, welche die PA scheinbar auf dem Kieker hat/hatte durften das auch jede einzelne Note sofort melden -_-. Ich denke ich brauch nicht erwähnen, dass die jeweiligen IT-Ausbilder und -Vorgesetzten das nicht so eng gesehen haben und auch eine 3 noch akzeptiert haben, wenn es kein IT-Fach war.

vor 4 Minuten schrieb PVoss:

Dass der Eindruck entstehen kann sehe ich auch so. In den meisten Fällen würde ich die Zeugnisse mitschicken, einfach um auf Nummer sicher zu gehen. Man weiß ja nie wer die Bewerbung in die Hand bekommt, wenn dem AG die Zeugnisse egal sind wird es ihn sicher nicht stören die eben einfach zur Seite zu legen.

Ja da gebe ich dir definitiv recht. Wenn du die Zeugnisse mitschickst, machst du es beiden Typen recht: Wer sich nicht dafür interessiert schaut sie nicht an, wer sich dafür interessiert wird sie sich ansehen. Schickst du sie nicht mit bedienst du nur einen Typ.

vor 4 Minuten schrieb PVoss:

Wenn in der Stellenanzeige steht "die letzten X Zeugnisse beilegen" würde ich das auf jeden Fall tun.

Ja das sehe ich ebenfalls so. Wer nicht in der Lage ist einen Text zu lesen, dürfte es bei den meisten Firmen sehr schwer haben.

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vor 31 Minuten schrieb Sheldor:

 Wenn du dich während der Ausbildung bewirbst, sollte man mMn schon sämtliche Berufsschulzeugnisse sowie das Zwischenzeugnis der IHK mitschicken. 

Meinst du das Zeugnis mit dem Ergebnis der Zwischenprüfung?

Ich stimme deiner Meinung zu. Es wird immer einige Firmen geben, denen Zeugnisse egal sind, aber man macht sich das Leben deutlich leichter, wenn man gute Noten hat. Warum die Wahl für sich enger machen?

Kann man sagen, dass Noten öfter kleineren als größeren Firmen egal sind? Da kleinere Firmen können sich selber nicht leisten sehr wählerisch zu sein.

bearbeitet von Unstoppable

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vor 4 Minuten schrieb Sheldor:

Ja das sehe ich ebenfalls so. Wer nicht in der Lage ist einen Text zu lesen, dürfte es bei den meisten Firmen sehr schwer haben.

Dann dürfte man sich auf fast keine Stelle mehr bewerben. Weil in fast jeder steht, dass man studiert haben soll.

Davon abgesehen weiß ich nicht, auf was für Stellen ihr euch bewerbt. Aber ich habe selten eine gelesen, bei der dabei stand dass sie Zeugnisse von X Jahren haben wollen.

Wie viele Stellen hattest du bisher? Wie viele Bewerbungen hast du geschrieben? Ist euch bewusst, dass Headhunter wenn sie eure Unterlagen weitergeben in vielen Fällen nur den Lebenslauf und die Arbeitszeugnisse mitgeben? Zum Teil wird sogar das Geburtsdatum, Geburtstort, etc. aus dem Lebenslauf gestrichen, damit das nicht beeinflusst. Nur mal so nebenbei.

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vor 3 Minuten schrieb Unstoppable:

Kann man sagen, dass Noten öfter kleineren als größeren Firmen egal sind? Da kleinere Firmen können sich selber nicht leisten sehr wählerisch zu sein.

Das ist Quatsch. Gerade kleine Firmen legen Wert darauf, dass die Person gut arbeitet und ins Team passt. In einem Konzern fällt es keinem auf, wenn da ein Mitarbeiter rum sitzt der keine Ahnung hat und nur Däumchen dreht. In einer kleinen FIrma, hängt von jedem einzelnen Mitarbeiter viel mehr ab.

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Ich habe auch so oft gehört von meinen Arbeitskollegen das Noten / Zeugnisse gar nicht mehr Interessieren nach der Abschlussprüfung (1-2 Jahre) wenn man dann eh übernommen wurde oder die Firma direkt gewechselt hat .. liegt das ja im Zeitrahmen.

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