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Ausbildung bei Nicht-IT-Firma sinnvoll?

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Hey,

ich bin am überlegen nach meiner jetzigen Ausbildung eine weitere Ausbildung als Fachinformatiker SI zu machen.
Nun gibt es die "üblichen IT Firmen" und Firmen, die an sich gar nichts mit IT zutun haben (wie z.b. DM, Q1 oder Deutsche Post). Macht es Sinn bei solchen Firmen eine Ausbildung zu machen? Gerade was Lernfaktor angeht? Oder besteht dort die Gefahr, dass man nichts lernt und eher als billige Arbeitskraft ausgenutzt wird?

Freue mich sehr über Antworten
LG

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vor 25 Minuten schrieb D00dle:

Firmen, die an sich gar nichts mit IT zutun haben (wie z.b. DM, Q1 oder Deutsche Post).

In den von dir genannten Firmen läuft nichts ohne IT. Nur weil du nur den Briefzusteller auf seinem Fahrrad kennst heisst das nicht, dass IT bei der Post irrelevant ist.

Meiner Meinung kann man es nicht pauschalisieren - weder garantiert dir eine Ausbildungsstelle in einer "IT-Firma" eine perfekte Ausbildung wie es auch falsch ist, die Ausbildung bei einer "nicht-IT-Firma" generell abzuwerten.

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vor einer Stunde schrieb Chief Wiggum:

In den von dir genannten Firmen läuft nichts ohne IT. Nur weil du nur den Briefzusteller auf seinem Fahrrad kennst heisst das nicht, dass IT bei der Post irrelevant ist.

Prinzipiell hast du recht aber bei der Post würde ich vorsichtig sein. Ich hab damals bei der Post den Beruf als Mechatroniker gelernt (2000 - 2004) und gehörte damals zum letzten Lehrjahr, bevor sie die Ausbildung eingestellt haben, da sie ein Wartungsvertrag mit Siemens abgeschlossen haben. Ich spreche da also aus Erfahrung. Die Mechaniker waren auch nur besserbezahlte Putzkräfte, da durch den Papierabrieb sehr viel Papierstaub anfiel, der weggesaugt werden muss. 80% der Arbeit bestand also nur aus Staubsaugen und Sensoren reinigen. Die Post bildet auch hauptsächlich überbetrieblich aus. Nach den drei Jahren kann man sich dann einen neuen Arbeitgeber suchen oder wird Brief- oder Paketzusteller.

Wir reden hier zwar von der IT und nicht von einem Handwerk aber ich denke, dass auch hier die Post Dienstleister beschäftigt, die sich um die IT kümmern (ebenfalls Siemens?). Zu meiner Zeit war die Post gerade in einer Experimentierphase und die IT vom Paketzentrum Hamburg-Allermöhe wurde von einer dänischen Firma per Remote administriert. Der FISI wird dann höchstens nur für alltägliche Dinge eingesetzt, wie z.B. Drucker installieren oder Rechner austauschen.

bearbeitet von Whiz-zarD

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Im Regelfall sind die "richtigen" IT-Firmen besser. Idealerweise ab einer gewissen Größe, denn auch die IT-Firma mit 10 Angestellten unterliegt wirtschaftlichen Zwängen und wird nicht so ausbilden können wie eine mit z.B. 1.000 Angestellten. Von daher gilt, was die Ausbildung betrifft und meiner Erfahrung nach: je größer und je näher an der IT desto besser.

Allerdings hat der Chief ebenso Recht, wenn er sagt, dass man das nicht pauschalisieren kann. Auch bei einer IT-Firma kann man, im Negativen, als One-Trick-Pony missbraucht werden oder bei einer Inhouse-IT einer Nicht-IT-Firma, im Positiven, ein enormes Breitenwissen inkl. persönlicher Freiheit bekommen, welche es nur bei diesen Unternehmen gibt.

Pauschalaussagen mögen also in der Tendenz stimmig sein, im Einzelfall bringt Dir das jedoch nur wenig. Wenn Du etwas konkretes im Auge hast, kannst Du ja bei Kununu schauen. Gerade bei den großen Firmen findet sich dort immer etwas an Informationen und bestimmte Tendenzen lassen sich ablesen.

bearbeitet von Errraddicator

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Ich arbeite bei einem Handelsunternehmen und es gibt beides, sowohl interne IT, die sich primär, um Entwicklung und Neueinführung von Systemen kümmert, außerdem noch 3rd Level Support. Zusätzlich gibt es 1st und 2nd Level Support, der outgesourct ist. "Nicht IT-Unternehmen" kategorisch auszuschließen halte ich also auch für falsch.

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Meine pauschalen Hauptkriterien wären:
1) Kernkompetenz der Firma
2) Grösse der Firma

Wenn die Firma Briefkästen herstellt und auch noch eher ein <50 Mann-Betrieb ist würde ich da wohl eher nicht hingehen.
Ich würde gezielt nach IT-Firmen suchen um dort meine Ausbildung zu machen. Ausnahme sind Grosskonzerne, da würde ich je nachdem diese ggf. vorziehen, da man dort ggf. "andere IT" zu sehen bekommt - würde ich mich aber sehr gut informieren vorher.
Wie gesagt wäre das meine pauschale Heransgehenweise, wie immer kann es Ausnahmen geben.

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Also ich habe meine Ausbildung zum FIAE bei einem Reiseveranstalter gemacht. 
Damals hatte ich die Wahl zwischen meiner Firma und der Telekom. Habe mich dann aus verschiedenen Gründen gegen die Telekokm entschieden und kann jetzt sagen, dass das für mich die beste Entscheidung war. 

Ich wurde als Azubi ernst genommen, es gab einen Plan mit Inhalten die mir dann auch ordentlich beigebracht wurden etc.

Man kann also nicht pauschal sagen, welche Firmen gut oder schlecht sind für die Ausbildung. Informiere dich im zweifelsfall im Gespräch wie genau deine AUsbildung geplant ist, ob es überhaupt einen Plan gibt, wo du eingesetzt wirst etc. 

In einer reinen IT Firma kann es nämlich auch durchaus passieren, dass du dann die billige Arbeitskraft wirst und letzten Endes alles im Selbststudium lernen musst. 

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Am 22.10.2018 um 10:40 schrieb abby:

In einer reinen IT Firma kann es nämlich auch durchaus passieren, dass du dann die billige Arbeitskraft wirst und letzten Endes alles im Selbststudium lernen musst. 

Sehe ich ebenfalls so. Bei einem reinen IT-Dienstleister kann es dir auch sehr wohl passieren, dass du plötzlich ein Dasein am Telefon im First Level Support fristest.

bearbeitet von Sullidor

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Ob die Firma in der IT tätig ist oder nicht ist ab einer gewissen Größe imo vollkommen egal. Ich habe meine Ausbildung auch in einem Forschungsinstitut gemacht. Nix IT, nix gewinnorientiert. Fundiert war die Ausbildung trotzdem.

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Am 25.10.2018 um 16:41 schrieb Sullidor:

Sehe ich ebenfalls so. Bei einem reinen IT-Dienstleister kann es dir auch sehr wohl passieren, dass du plötzlich ein Dasein am Telefon im First Level Support fristest.

Widerspricht zumindest meiner Logik. Ein Metzger wird sein Metzgerlehrling auch nicht nur die Schlachterei schruppen lassen. => wäre wirtschaftlich komplett unlogisch. Wenn es um das eigene Kerngeschäft geht (Geschäftsprozesse, womit man also das Geld verdient), dann will man da Fachkräfte ausbilden und diese später im Betrieb zu haben um in der IT z.B. mehr Software/Hardware/Dienstleistung/etc. zu verkaufen (> Gewinnsteigerung). Ich sehe die Gefahr der "billigen Arbeitskraft / mässige Ausbildung" massiv grösser bei Ausbildungen die mit dem Kerngeschäft nichts zu tun haben - damit verdient man ja nichts, sind ja nur leider notwendige Kosten (Unterstützungprozesse, betriebswirtschaftlich gesprochen).

 

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