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pantrag_fisi Projektantrag: Bereitstellung einer virtualisierten Server- und Netzwerkumgebung für ein neues Tochterunternehmen

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Hallo zusammen,

ich würde gerne mal eure Meinung zu meinem Projektantrag haben. Bitte um konstruktive Kritik. Ich bin bei der IHK Berlin.

 

1. Projektbezeichnung

Bereitstellung einer virtualisierten Server- und Netzwerkumgebung für ein neues Tochterunternehmen.

 

1.1 Kurzform der Aufgabenstellung

Es muss eine Netzwerkumgebung mit Server bereitgestellt werden, in der mindestens 5 User arbeiten können.
Außerdem soll eine einfache Erweiterbarkeit gewährleistet werden.

 

1.2 Projektziele

Bereitstellung von einer/eines:
- virtuellen Servers
- Zentralen Dateiablage mit Berechtigungsverwaltung
- Zentralen Benutzerverwaltung
- Netzwerkumgebung

Bereitstellen von folgenden Diensten:
- Active Directory Domain Services (AD)
- Domain Name System (DNS)
- Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)
- File Services
- Print Server
- Group Policy Management (GPO)

 

2. Projektbeschreibung

2.1 Wie sieht die Ausgangssituation von Projektbeginn aus?

Als interner IT-Dienstleister für unterschiedliche Firmen der "XXX" ist für die Firma "XXX" unter Berücksichtung der IT-Standards das defekte NAS zu ersetzen.
Die Firma hat 5 Mitarbeiter, die mit unterschiedlichen Berechtigungen auf dem Dateiserver arbeiten sollen.

Die vorhandenen Notebooks können von den Mitarbeitern weiterhin verwendet werden.

 

2.2 Was soll am Ende des Projektes erreicht sein?

Ziel soll es sein, dass die 5 User in einem eigenständigen Netzwerk arbeiten können.
Die Datenablage muss zentral und redundant sein.

 

2.3 Welche Einschränkungen müssen berücksichtigt werden?

Server Hardware ist bereits vorhanden.
Lizenz für Windows Server 2016 und VMWare sind ebenfalls vorhanden.
Ein bereits fertig konfigurierter Switch ist im Serverschrank.
Die geplanten Büros sind schon gepatcht.

 

3. Projektphasen mit Zeitplanung inkl. Teilaufgaben

1. Projektphase: Planung/Vorbereitung - 7 Stunden
- Dürchführung einer Ist Analyse
- Erarbeitung eines Soll Konzeptes
- Planung des Netzes & der benötigten Hardware
- Angebotserstellung für den Kunden

2. Projektphase: Durchführung - 16 Stunden
- Realisierung gemäß des Soll Konzeptes
- Auswahl der Hard- und Software

3. Projektphase: Reflexion - 4 Stunden
- Test der Umgebung
- Abnahme durch den Kunden

4. Projektphase: Dokumentation - 8 Stunden

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Es wird nicht deutlich, was du im Projekt tust. So klingt es nach ein paar Setups durchklicken.

Du triffst keine Entscheidungen, alles an Hardware und Lizenzen ist bereits da.


Ich behaupte, da fehlt derzeit die fachliche Tiefe.
Auch der wirtschaftliche Aspekt dürfte mit "Angebot erstellen" eng werden - vor allem wenn es eher pro forma ist, da ja alles bereits beschafft wurde.

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vor 1 Minute schrieb RubberDog:

Es wird nicht deutlich, was du im Projekt tust. So klingt es nach ein paar Setups durchklicken.
Du triffst keine Entscheidungen, alles an Hardware und Lizenzen ist bereits da.

Da kann ich mich nur anschließen.

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Sehe ich ähnlich wie @RubberDog. Du installierst und richtest 6! Dienste ein. Das ist viel zu viel. So wird das wirklich zur Abarbeitung der Installationen und hat nicht die Tiefe, die man sich dafür vorstellt. Das kannst du auch in 35 Stunden überhaupt nicht schaffen, wenn du da Entscheidungen drin hast, etc.

Lies dir mal die anderen Threads der letzten Tage durch. Es scheint, als hätten alle Azubis hier das gleiche Problem. 

 

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Ich sehe da kein Problem, das gelöst werden muss, sondern eher eine Arbeitsanweisung "NAS ersetzen und nach Vorgabe konfigurieren", bei der du nicht einmal großartige Entscheidungsmöglichkeiten hast. Es ist alles vorgegeben - selbst der Switch ist schon fertig konfiguriert. So wird das nichts.

Bei deinem Projekt soll es ein Problem geben, das du während deiner Projektarbeit lösen sollst. Das fehlt mir hier aber vollkommen.

Davon abgesehen ist ein Dateiserver = File Server nicht gleichzusetzen mit einem NAS.

Dazu kommt, wie von den anderen schon geschrieben, dass deine eigene Arbeit dabei nicht klar herausgestellt ist

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Hallo Zusammen, es folgt die Überarbeitung meines Antrags.

Projektschema

1. Projektbezeichnung

Austausch des defekten NAS-Gerätes einer Tochterfirma "X" der "Y" inklusive der Neukonfiguration der Netzwerkdienste und Verzeichnisberechtigungen unter Einhaltung der "Y"-IT-Standards (Hardware, Software, Benutzerverwaltung)

1.1 Kurzform der Aufgabenstellung

Für das neue Tochterunternehmen "X" muss kurzfristig eine Ersatzhardware für das defekte NAS mit den benötigten und aktuell konfigurierten Netzwerkdiensten bereitgestellt werden.
Die "Y"-IT-Standards sollen für eine nachfolgende vollständige Integration in die "Y"-IT-Umgebung weitestgehend eingehalten werden.
Die Ordnerstruktur und Verzeichnisberechtigungen werden mit der Geschäftsführung der "X" erarbeitet.

1.2 Projektziele

Das Projektziel ist die Ablösung des defekten NAS-Gerätes der neuen Tochterfirma "X".

Über das NAS werden neben den Dateiserverdiensten weitere Netzwerkdienste (DNS, DHCP) bereitgestellt, die ebenfalls auf dem neuen System bereitgestellt werden müssen.

Bei der Bereitstellung müssen, soweit die Dringlichkeit des Hardwaretausches dies zulässt, die IT-Standards bezüglich Hardware (HP-Server) und Software (Virtualisierung + Windows Server + Benutzerverwaltung via MS Active Directory) der "Y"-IT eingehalten werden.

2. Projektbeschreibung

2.1 Wie sieht die Ausgangssituation von Projektbeginn aus?

Als interner IT-Dienstleister für unterschiedliche Firmen der "Y" wurden wir beauftragt für die neue Firma "X" mit für diesen Notfall angemessener Berücksichtigung der "Y"-IT-Standards das defekte NAS zu ersetzen.

Aktuell arbeitet das NAS noch, aber eine Festplatte des Raid1 ist bereits ausgefallen und bei einem Versuch die Festplatte zu ersetzen, wurde die neue Festplatte nicht erkannt.

Die Firma "X" ist ein Architekturbüro.
Es arbeiten 1 Geschäftsführer, 1 Projektleiter und 3 Angestellte im Unternehmen, die mit unterschiedlichen Berechtigungen auf dem Dateiserver arbeiten sollen.

Die entsprechenden Zugriffsberechtigungen auf die Verzeichnisse müssen mit dem Geschäftsführer abgesprochen werden, da es bisher keine Differenzierung der Zugriffsrechte gibt.
Die Daten des Dateiservers werden von der Firma auf einer Sicherungsfestplatte an uns übergeben und sollen auf dem neuen Netzwerkspeicher mit entsprechenden Zugriffsrechten in der neuen Verzeichnisstruktur wieder bereitgestellt werden.

Das NAS stellt neben dem Dateiserver folgende Dienste bereit:
- DNS
- DHCP

Die vorhandenen Notebooks können von den Mitarbeitern weiterhin verwendet werden.

Weitere Absprachen bezüglich der Hardware und Software sind mit der Abteilung „Server und Netzwerke“ der "Y" durchzuführen.

 

2.2 Was soll am Ende des Projektes erreicht sein?

Die Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit der Firma "X" in Bezug auf die Verfügbarkeit der Firmendaten und des Netzwerkes.

Der drohende Komplettausfall des defekten NAS und der darauf bereitgestellten Netzwerkdienste muss vermieden werden.

Der Auftrag muss innerhalb der Zeitvorgabe von 35 Stunden fertiggestellt werden.

Die Lösung soll langfristig nutzbar und erweiterbar sein, sowie in die IT-Struktur der "Y" ohne größeren Aufwand integrierbar sein. (Einhaltung Hardware- u. Softwarestandards, Benutzerverwaltung via MS AD)

Kundenwünsche zur Verzeichnisstruktur und den Zugriffsrechten müssen berücksichtigt werden.

Konfiguration, Hardware und Absprachen müssen Dokumentiert sein.

 

2.3 Welche Einschränkungen müssen berücksichtigt werden?

Absprachen zur Umgebung, Arbeitsabläufen und Berechtigungen werden mit dem Geschäftsführer getroffen.

Software und Hardwarestandards werden von der IT-Abteilung „Server und Netzwerke“ sowie dem zentralen IT-Einkauf der "Y" vorgegeben.

Standards u. Vorgaben der IT-Abteilung Server und Netzwerke

-          Vorgabe Windows SRV 2016

-          Benutzerverwaltung via MS Active Directory

-          Virtualisierung via Proxmox VE

-          Sicherung der virtuellen Maschine übernimmt die IT-Abteilung Server und Netzwerke

-          Hardwarevorgabe Server: HP ProLiant DL380p Gen10

Die Sicherung der Virtuellen Maschine inkl. Daten übernimmt im Anschluss die IT-Abteilung Server und Netzwerke.

Internetanbindung, E-Mail-Server werden vorerst weiter von den beauftragten Dienstleistern supportet und in diesem Arbeitsauftrag nicht weiter berücksichtigt.

 

3. Projektphasen mit Zeitplanung inkl. Teilaufgaben

1. Projektphase: Planung/Vorbereitung (6 Stunden)

1.1 - IST-Analyse (1 Stunde)

1.2 - SOLL-Konzept (2 Stunden)

1.3 - Absprache mit der "X" - Verzeichnisstruktur (1 Stunde)

1.4 - Recherche Ersatzgerät + Absprache Abteilung Netzwerk (1 Stunde)

1.5 - Angebotserstellung an zentralen Einkauf (1 Stunde)

 

2. Projektphase: Durchführung (16 Stunden)

2.1 - Hardwareaufbau (1,5 Stunden)

2.2 - Installation & Konfiguration des Servers (3 Stunden)

2.3 - Einrichten der Dienste (wie AD, DHCP & Dateiserver) + Bereitstellung der Firmendaten (6 Stunden)

2.4 - Benutzer anlegen/Anmeldescript und GPOs einrichten (3 Stunden)

2.5 - Clients in die Domäne heben (0,5 Stunden)

2.6 - Pufferzeit (2 Stunden)

 

3. Projektphase: Reflexion (5 Stunden)

3.1 - Test sämtlicher Funktionen und Konfigurationen (3 Stunden)

3.2 - Abnahme und Schulung - neue Verzeichnisstruktur (2 Stunden)

 

4. Projektphase: Dokumentation (8 Stunden)

- Anfertigung der Dokumentation (8 Stunden)

 

 

Was haltet Ihr davon?

 

Mfg Calle

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Du hast weiterhin keine Entscheidungen. Alles ist vorgegeben.
Du hast keine wirtschaftliche Betrachtung von irgendwas - wie auch, steht ja alles längst fest.


Du hast kein Problem, das gelöst werden soll - du hast da einen Arbeitsauftrag.

Ich hab große Zweifel, dass die IHK das akzeptiert.


Auch, wenn alles vorgegeben ist kann du trotzdem Vergleiche anstellen, und diese dem Kunden mitteilen.
Wenn der auf beibehaltung seiner Standards besteht, ist das was anderes.
Und - du könntest aus dem Arbeitsauftrag ein Problem generieren... "NAS steht vor dem Ausfall, Ersatzlösung muss her"


Nu aber genug vorgekaut. Ich fürchte, da musst du nochmal ran.

bearbeitet von RubberDog

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Ich nehme am Ende ja gar nicht die vorgeschriebene Hatdware weil das aus Zeitgründen nicht geht. Da hätte ich den Vergleich und eine Kostenanalyse gemacht.

 

Zu dem Thema mit dem Problem: Ich müsste also einige Infos rausnehmen um es wie ein Problem darzustellen?

 

Danke für Dein Feedback.

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vor 14 Minuten schrieb ITsCALLE:

Ich nehme am Ende ja gar nicht die vorgeschriebene Hatdware weil das aus Zeitgründen nicht geht. Da hätte ich den Vergleich und eine Kostenanalyse gemacht.

Also baust du alles auf anderer Hardware, damit es ein paar Tage später wieder rausgerissen wird?
Oder sind euch die Vorgaben des Tochterunternehmens egal?

 

vor 15 Minuten schrieb ITsCALLE:

Ich müsste also einige Infos rausnehmen um es wie ein Problem darzustellen?

Die meisten IHKs bestehen darauf, dass der Azubi ein Problem eigenverantwortlich löst.
Arbeitsaufträge hat er die ganze Ausbildung lang.

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vor 6 Minuten schrieb RubberDog:

Die meisten IHKs bestehen darauf, dass der Azubi ein Problem eigenverantwortlich löst.

Und das finde ich sinnvoll, im späteren Berufleben ist es ja meist auch so.

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vor 2 Stunden schrieb ITsCALLE:

Ich nehme am Ende ja gar nicht die vorgeschriebene Hardware weil das aus Zeitgründen nicht geht. Da hätte ich den Vergleich und eine Kostenanalyse gemacht.[...]

Und wieso gibst du das dann als Vorgabe an?
Das mit der Vorgabe kannst du immer noch anführen, Alternativen raussuchen und dann eine Entscheidungsmatrix erstellen, zu was du raten würdest. Ob das dann genommen wird, oder aber die diktierte Vorgabe, darauf hast du als Azubi oftmals ja keinerlei Einfluss.

vor 2 Stunden schrieb ITsCALLE:

[...] Zu dem Thema mit dem Problem: Ich müsste also einige Infos rausnehmen um es wie ein Problem darzustellen?[...]

Nein, du musst aus einem Arbeitsauftrag, in dem schon steht, was du tun sollst, ein Problem machen und dafür eine Lösung finden.
Wie hat @RubberDog ja oben schon geschrieben.

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Meine erste Frage wäre, warum man nicht einen Techniker kommen lassen statt die Arbeitsfähigkeit eines Unternehmens einem Azubi in die Hände zu legen. Du bearbeitest kein Problem. Ein Problem ist eine Aufgabe, auf deren Lösung du selbstständig hinarbeitest, ohne vorher Entscheidungen zu treffen. Hier installierst du aber nur Software. Interessant wäre es, wenn du ein Rollen- und Rechte-Konzept für den Zugriff auf die Daten ausarbeitest und verschiedene Entscheidungen nach Beratung triffst. Nur mal so zum Ansporn. Egal, was du tust, mit der gegebenen Aufgabenstellung machst du kein Projekt draus. Nimm dir doch mal einen Teilaspekt und betrachte das als Problem: läuft irgendwas gehörig falsch? Wenn ja, warum? Beispiel: erstelle eine Strategie, wie man vermeiden kann, dass eine Festplatte des RAID ausgefallen ist und man diese Aufgabe nun einem Azubi in die Hand geben muss, statt sich vorab drum zu kümmern, dass die Komponenten vernünftig gewartet und analysiert werden.

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vor 8 Stunden schrieb ITsCALLE:

wurden wir beauftragt für die neue Firma "X" mit für diesen Notfall angemessener Berücksichtigung der "Y"-IT-Standards das defekte NAS zu ersetzen.

Für den Fall das es noch nicht deutlich geworden ist, dies ist kein Projekt. Wenn das das Problem ist, lässt es sich vermutlich mit einem Anruf beim Hersteller und/oder mit Geld erledigen. Prinzipiell hier mal die Frage was das für ein Notfall ist, wenn auf die Lösung mehrere Wochen gewartet werden kann.

Es gibt nur zwei Varianten. Entweder ist es tatsächlich ein Notfall, weil das NAS für das Tochterunternehmen eine kritische Komponente ist. Dann sollte man, wenn es neue Platten nicht erkennt, den aktuellen zustand sichern und kurzfristigen Ersatz besorgen. Ist es kein Notfall und es ist unerheblich ob das System morgen oder in nem Monat wieder verfügbar ist, dann ergibt es keinen Sinn irgendwas entgegen der eigenen IT-Standards zusammenzuwürfeln.

In keinem Fall hast du ein Projekt. Bei einem Notfall kannst du nicht warten ob der PA das Projekt akzeptiert und im anderen Fall hast du keinen Entscheidungsspielraum.

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Einige Fakten wurden von Euch überlesen, einiges steht natürlich dann erst in der Dokumentation.

Die Firma ist neu zum Konzern hinzugekommen und bei den 5 MA´s gibt´s keine Standards.
Die IT-Satndards gibt es im Konzern in den das Unternehmen integriert werden soll, was noch nicht erfolgt ist  -> neue FA im Gesamtkonzern...steht da.

Beginn sind natürlich die "Probleme beim Zugriff auf das NAS und die Fehleranzeige am NAS".
(das ist als Projektname aber dann zu wenig, "NAS-Ersatz / Tausch" als Projektname greift halt ein wenig vor...
die Komplexität kommt dann mit der Einhaltung der Konzerstandards -> Kein einfaches NAS mehr, virtuelle Maschine, AD, Benutzerverwaltung... - Auswahl und Entscheidungen ohne Ende... natürlich dann Freigabe durch Entscheider...)

Während der "IST-ANALYSE" stellt sich erst heraus, dass das NAS inkl. einer HD defekt ist, der Ersatz der HD scheitert!
Da gibt es die erste Entscheidung daß das NAS ersetzt werden muss. (funktioniert ja noch sporadisch... und läuft so seit 6 Monaten...)
Diese Erkenntnis, die dann eine Entscheidung / Auswahl des Azubi ist, stellt sich also nicht zum Auftragsbeginn und ist zu dem Zeitpunkt nur ein "Miniprojekt" "Überprüfung NAS auf Fehler + Behebung Netzwerkprobleme und Netzlaufwerkprobleme".

Fest steht der Konzernstandard für die Server-Hardware, der aber erst in 30 Tagen verfügbar ist.
(SRV HP nicht lieferbar, -> Erkenntnis darüber ist erst währendt der Preisrecherche u. Bestellung vorhanden)
Das ist zu spät, da sichergestellt werden muss, dass die 5 MA´s weiter Projektdateien bearbeiten können.

Ergo: 2. Lösungsfindung u. Entscheidung zum anderweitigen Ersatz des NAS (der Azubi enstcheidet und wählt!)
a) Einfacher Ersatz mit neuem BilligNAS, ähnlich dem aktuellen Gerät (keine Konzernstandards werden eingehalten!!!)
b) Ersatz mit Hardware, auf der die Software (BS) und die Benutzerverwaltung nach Konzernstandard eingerichtet werden kann und als Virtuelle Maschine dann bei verfügbarer Konzern-Standard-SRV-HW umgezogen werden kann -> diese Lösung ist zukunftsorientiert und die Wahlentscheidung des Azubi die der Konzern-Abteilung "Server u. Netzwerke" zur Absprache und Bestätigung mit Preisrecherchen vorgelegt wird.

Die 3. Entscheidung und Auswahl mit Beratung ist schon im Antrag angegeben:
1.3 - Absprache mit der "X" - Verzeichnisstruktur (1 Stunde)
-> Berechtigungen auf die Verzeichnisse müssen abgesprochen und eingerichtet werden.

Also ehrlich gesagt: das Ganze ist doch keine Dokumentation... und soll auch noch keine werden.

Tipps zum Projektnamen sind gerne wilkommen!

"Fehlerbehebung NAS und Netzwerk der Firma XYZ GmbH" könnte man zu Projektbeginn sagen, das wird der gesamten Sache inkl. den vom Azubi getätigten Entscheidungen nicht gerecht und darüber wäre die Komplexität nicht erkennbar...

 

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vor 4 Minuten schrieb ITsCALLE:

Die Firma ist neu zum Konzern hinzugekommen und bei den 5 MA´s gibt´s keine Standards.
Die IT-Satndards gibt es im Konzern in den das Unternehmen integriert werden soll, was noch nicht erfolgt ist  -> neue FA im Gesamtkonzern...steht da.

Ne, hab ich gelesen und auch verstanden.

 

vor 4 Minuten schrieb ITsCALLE:

"NAS-Ersatz / Tausch" als Projektname greift halt ein wenig vor...

Nochmal. Wenn es ein Notfall ist, ist es als Projekt nicht tauglich, weil du unter Umständen wochenlang auf die Antwort des PA warten musst. Wenn du problemlos X wochen warten kannst, ergibt es wiederrum keinen Sinn erst irgendwas zu machen was nur halten muss bis der vorgeschriebene Server verfügbar ist. Die IT-Standards des neuen Mutterkonzerns bieten auch keinen Spielraum für Entscheidungen die DU im Projekt treffen musst.

 

vor 10 Minuten schrieb ITsCALLE:

Während der "IST-ANALYSE" stellt sich erst heraus, dass das NAS inkl. einer HD defekt ist, der Ersatz der HD scheitert!

Dann wäre dein Projekt eigentlich sowas wie "Umsetzung der IT-Standards des Mutterkonzerns bei der neuen Tochterfirma" oder "Integration der Tocherfirma in die IT-Infrastruktur des Mutterkonzerns". Auch hier hättest du im Antrag wiederum keine Möglichkeit darzustellen, welche Entscheidungen du triffst, da durch die Standards alles vorgegeben ist. Wenn das erst während der IST-Analyse bekannt wird, kann auch nichts von defekter Hardware im Antrag stehen.

 

vor 14 Minuten schrieb ITsCALLE:

Ergo: 2. Lösungsfindung u. Entscheidung zum anderweitigen Ersatz des NAS (der Azubi enstcheidet und wählt!)

Ein Projekt das erst innerhalb des Projektes zu einem Abschlussprojekt wird? Wie willste das denn verkaufen? Streng genommen ist zur Antragsabgabe bekannt das das NAS nicht den Standards entspricht und daher gegen einen vorgegebenen Server mit vorgegebener Software auszutauschen ist. Ne ..
Ansich ist das was du tatsächlich machen willst vermutlich als Projekt annehmbar. Aber entweder weißt du nicht das die Hardware defekt ist, dann gibt es keinen Grund für dein Projekt, oder du weißt die Hardware ist defekt, dann kannst du eigentlich nicht noch wochenlang warten. Das Ding könnte ja jedes Tag komplett kaputt sein.

 

 

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vor 16 Minuten schrieb ITsCALLE:

Die Firma ist neu zum Konzern hinzugekommen und bei den 5 MA´s gibt´s keine Standards.
Die IT-Satndards gibt es im Konzern in den das Unternehmen integriert werden soll, was noch nicht erfolgt ist  -> neue FA im Gesamtkonzern...steht da.

Was nichts daran ändert, dass alles vorgegeben ist und du keine Entscheidungen triffst -> Mit Sicherheit nicht geeignet.

vor 16 Minuten schrieb ITsCALLE:

Während der "IST-ANALYSE" stellt sich erst heraus, dass das NAS inkl. einer HD defekt ist, der Ersatz der HD scheitert!

Steht aber bereits im Antrag, kann also nicht erst nach der Genehmigung des Antrages festgestellt werden.
"Fehlersuche" ist _KEIN_ Thema für ein Abschlussprojekt.
 

vor 18 Minuten schrieb ITsCALLE:

Fest steht der Konzernstandard für die Server-Hardware, der aber erst in 30 Tagen verfügbar ist.
(SRV HP nicht lieferbar, -> Erkenntnis darüber ist erst währendt der Preisrecherche u. Bestellung vorhanden)

Auch der Standard und die damit verbundene Hardware steht im Antrag -> Du triffst keine Entscheidung.
 

vor 19 Minuten schrieb ITsCALLE:

a) Einfacher Ersatz mit neuem BilligNAS, ähnlich dem aktuellen Gerät (keine Konzernstandards werden eingehalten!!!)

Ist der IHK vollkommen egal.

vor 20 Minuten schrieb ITsCALLE:

b) Ersatz mit Hardware, auf der die Software (BS) und die Benutzerverwaltung nach Konzernstandard eingerichtet werden kann und als Virtuelle Maschine dann bei verfügbarer Konzern-Standard-SRV-HW umgezogen werden kann -> diese Lösung ist zukunftsorientiert und die Wahlentscheidung des Azubi

Sich an einem vorgegebenen Standard orientieren ist in gar keinem Fall eine Entscheidung, es sei denn du vergleichst etliche Server und stellst fest, dass genau dieser aus irgendeinem Grund - Preis / Leistung - der beste ist. Das kommt so ungefähr niemals vor, weil bis ein Standard sich etabliert hat längst andere Produkte besser sind.



Niemand wird dich davon abhalten, es mit diesem Antrag zu versuchen.
Allerdings fürchte ich, dass du damit nicht durchkommst.
"Fehlersuche" ist VIEL zu dünn als Thema, und Antrag + Erklärungen sind, wie den einzelnen Punkten hier zu entnehmen ist, an zusammenbullshitten kaum zu überbieten.

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vor 2 Stunden schrieb ITsCALLE:

[...] Während der "IST-ANALYSE" stellt sich erst heraus, dass das NAS inkl. einer HD defekt ist, der Ersatz der HD scheitert!
Da gibt es die erste Entscheidung daß das NAS ersetzt werden muss. (funktioniert ja noch sporadisch... und läuft so seit 6 Monaten...)
Diese Erkenntnis, die dann eine Entscheidung / Auswahl des Azubi ist, stellt sich also nicht zum Auftragsbeginn und ist zu dem Zeitpunkt nur ein "Miniprojekt" "Überprüfung NAS auf Fehler + Behebung Netzwerkprobleme und Netzlaufwerkprobleme".[...]

dann ist es erst recht nicht als Projekt geeignet.

Noch einmal - wo ist dein Problem? 

Dein sogenanntes "Miniprojekt" ist ein stinknormaler Arbeitsauftrag und lange noch kein Projekt.

Du musst dir also ein Problem (eine nicht erfüllte Anforderung sozusagen) suchen, das durch dein Projekt gelöst wird.

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Hallo Zusammen,

ich möchte mich nochmal für eure Rückmeldungen bedanken.

Im folgenden zeige ich euch meinen finalen Antrag, welcher ohne Auflagen genehmigt wurde.

 

1. Projektbezeichnung

 

Integration des neuen Tochterunternehmens X GmbH in die Y-IT-Umgebung

1.1 Kurzform der Aufgabenstellung

 

Die Integration des neuen Unternehmens mit Ihren 5 Mitarbeitern muss geplant, vorbereitet und durchgeführt werden.

Hierzu ist der aktuelle Stand der Systeme und der Konfigurationen zu erfassen, sowie weitere Absprachen mit dem Geschäftsführer zu treffen und dessen Wünsche zu berücksichtigen.

Im Anschluss ist die Hardware entsprechend der Anforderungen und IT Standards auszuwählen, zu beschaffen, zu konfigurieren und in Betrieb zu nehmen.

1.2 Projektziele

 

Das Projektziel ist die erfolgreiche Integration der X GmbH in die Y-IT-Umgebung.

Hierzu wird das alte NAS gegen neue Serverhardware getauscht und der alte Switch wird gegen einen mit höherer Geschwindigkeit ersetzt.

Die Softwarestandards der Y-Gruppe bezüglich Flexibilität, Erweiterbarkeit und Sicherungsmöglichkeit sind einzuhalten.

Die Integration in die Y-IT-Umgebung ist mit einem Zeitaufwand von 35 Stunden fertigzustellen.

Die Wünsche der Geschäftsführung der X GmbH bezüglich der Verzeichnisberechtigungen sind zu in Absprachen abzustimmen, zu berücksichtigen und entsprechend zu konfigurieren.

Die Umstellungskosten sind so gering wie möglich zu halten, jedoch darf die Gesamtqualität nicht darunter leiden.

2. Projektbeschreibung

 

2.1 Wie sieht die Ausgangssituation von Projektbeginn aus?

 

Als interner IT-Dienstleister für unterschiedliche Firmen der "Y Gruppe" wurde ich beauftragt, für die neue Firma "X GmbH" die Integration der IT-Umgebung durchzuführen.

 

Die Firma X GmbH ist ein Architekturbüro und im gleichen Bürokomplex ansässig.
Es arbeiten 1 Geschäftsführer, 1 Projektleiter und 3 Angestellte im Unternehmen, die zukünftig mit unterschiedlichen Berechtigungen auf dem Dateiserver arbeiten sollen.

Das NAS stellt folgende Dienste bereit:

-          DHCP

-          DNS

-          Dateiserver

Eine zentrale Benutzerverwaltung gibt es nicht.

Die vorhandenen Notebooks können von den Mitarbeitern weiterhin verwendet werden.

Außerdem gibt es einen alten 24 Port Switch (100Mbit).

2.2 Was soll am Ende des Projektes erreicht sein?

 

Ziel ist die erfolgreiche Integration der IT-Umgebung der X GmbH in die IT-Umgebung der Y-Gruppe.

Dazu wird neue Hardware und Software entsprechend angeschafft, konfiguriert und in Betrieb genommen.

Die Lösung soll langfristig nutzbar und erweiterbar sein, sowie in die IT-Struktur der Y-Gruppe ohne größeren Aufwand integriert sein.

Kundenwünsche zur Verzeichnisstruktur und den neuen Zugriffsrechten müssen berücksichtigt werden.

Konfigurationen, Hardware und Absprachen müssen Dokumentiert sein.

Die Integration in die Y-IT gewährleistet in allen Bereichen höhere Standards was zu höherer Verfügbarkeit und Geschwindigkeit, besserer Skalierbarkeit und mehr Sicherheit führt.

2.3 Welche Einschränkungen müssen berücksichtigt werden?

 

Absprachen zur Umgebung, Arbeitsabläufen und zum Berechtigungskonzept werden mit dem Geschäftsführer getroffen.

Vorgaben der IT-Abteilung Server und Netzwerke:

-          Windows SRV 2016

-          Virtualisierung via Proxmox VE

-          Benutzerverwaltung und Berechtigungsverwaltung via MS Active Directory

Die Sicherung der virtuellen Maschine inkl. Daten übernimmt im Anschluss die IT-Abteilung Server und Netzwerke.

Internetanbindung, E-Mail-Server werden vorerst weiter von den beauftragten Dienstleistern supportet und in diesem Projekt nicht weiter berücksichtigt.

Die Hardware muss nach der Auswahl von der Abteilung „Server u. Netzwerke“ freigegeben werden und mit den Kostenvoranschlägen über den zentralen IT-Einkauf bestellt werden.

3. Projektphasen mit Zeitplanung inkl. Teilaufgaben

 

1. Projektphase: Planung/Vorbereitung (6 Stunden)

1.1 - IST-Analyse (1 Stunde)

1.2 - SOLL-Konzept (2 Stunden)

1.3 - Absprachen mit der X GmbH - Verzeichnisstruktur & Berechtigungskonzept (1 Stunde)

1.4 – Recherche, Angebotsvergleich und Entscheidung Serverhardware und Switch (1,5 Stunden)

1.5 - Absprachen mit Abteilung Server u. Netzwerk + Übergabe Angebote an Einkauf (0,5 Stunden)

 

2. Projektphase: Durchführung (16 Stunden)

2.1 - Hardwareaufbau (1,5 Stunden)

2.2 - Installation & Konfiguration des Servers (3 Stunden)

2.3 - Einrichten der Dienste (wie AD, DHCP & Dateiserver) + Bereitstellung der Firmendaten (6 Stunden)

2.4 - Benutzer anlegen/Anmeldescript und GPOs einrichten (3 Stunden)

2.5 - Clients in die Domäne aufnehmen (0,5 Stunden)

2.6 - Pufferzeit (2 Stunden)

 

3. Projektphase: Reflexion (5 Stunden)

3.1 - Test sämtlicher Funktionen und Konfigurationen (3 Stunden)

3.2 - Abnahme und Schulung - neue Verzeichnisstruktur (2 Stunden)

 

4. Projektphase: Dokumentation (8 Stunden)

- Anfertigung der Dokumentation (8 Stunden)

 

Danke nochmal für Eure Geduld.

Von mir aus kann das dann hier geschlossen werden oder?

 

Grüße Calle

bearbeitet von ITsCALLE

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