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Hi zusammen

Ich befinde mich momentan in der Ausbildung zum IT-Systemkaufmann und denke über ein Studium der Wirtschaftsinformatik an der FOM nach. Was erachtet Ihr als die sinnvollste Herangehensweise?

 

- So früh wie möglich mit dem Studium beginnen (parallel zur Ausbildung) um Zeit zu sparen

- Erstmal ein Lehrjahr bzw. Semester abwarten um die Ansprüche der Ausbildung richtig einzuschätzen, und dann über ein Studium nachdenken

- Im Anschluss an die Ausbildung mit dem Studium zu beginnen

Dazu ist zu sagen, dass Ich ein Abitur vorweisen kann und, dass Ich mir Leistungstechnisch, einzeln, beides zutraue (Studium + Ausbildung). Ich kann nur gar nicht einschätzen wie sehr man mit beidem ausgelastet ist. Ich würde mich über ein paar Erfahrungsberichte freuen, und auch mal gerne hören auf wie wenig Freizeit Ich mich einlasse.

 

MfG

 

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Ich würde dir auch eher empfehlen nach der Ausbildung Vollzeit oder dual zu studieren. Damit sparst du dir A. Geld und B. viele Nerven. Berufsbegleitend würde ich als aller letzte Option wählen und noch dazu bist du in der Ausbildung wo du noch Prüfungen schreibst.

Edit: Nachträglich sollte ich noch erwähnen, dass du dir aufjedenfall Gedanken machen solltest, warum du studieren willst wenn du eine abgeschlossene Ausbildung hast. Wenn du einen Job haben willst wo die meisten Firmen nur Leute nehmen, die studiert haben (wie z.b. ein klassischer ERP Consultant) dann ist das aufjedenfall sinnvoll. Wenn du aber lieber in deinem Büro sitzt und Bestellungen/Einkäufe abarbeitest und ggf. mal hier und dort was planst, dann ist deine Ausbildung schon mehr als ausreichend. Anders ist es natürlich im öD, da brauchst du zwingend ein Studium um höher eingestuft zu werden. 

Du musst dir halt vor Augen halten, dass du im Studium nach deiner Ausbildung mindestens 3 weitere Jahre auf volles Gehalt verzichtest.

bearbeitet von xFiSiRaZx

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vor 3 Stunden schrieb xFiSiRaZx:

Ich würde dir auch eher empfehlen nach der Ausbildung Vollzeit oder dual zu studieren. Damit sparst du dir A. Geld und B. viele Nerven. Berufsbegleitend würde ich als aller letzte Option wählen und noch dazu bist du in der Ausbildung wo du noch Prüfungen schreibst.

Diese Argumentation verstehe ich nicht, zumindest monetär verhält sich vielmehr genau diametral. 

Wenn man berufsbegleitend studiert hat man ein festes Einkommen, sammelt BE und steigert entsprechend im Lauf der Jahre sein Gehalt. Natürlich sind die Studiengebühren nicht unerheblich, die Kosten lassen sich jedoch steuerlich absetzen, evtl. beteiligt sich der AG und Stipendien gibt es auch noch. 

Mein Tipp: Wenn Du die geistigen Kapazitäten über hast: Machen!

Wenn natürlich die Ausbildung leidet macht eine Zusatzbelastung keinen Sinn und ist kontraproduktiv. Aber umso jünger man ein Studium abschließen kann, desto besser. Das Leben wird nicht einfacher :-). 

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Wenn Du es Dir zutraust und es finanziell auch klappt (Eventuell mit dem Arbeitgeber klären ob er die Kosten übernimmt?) dann würde ich es definitiv während der Ausbildung schon versuchen.

Ich hatte in meiner Klasse auf der Gesamtschule jemanden, der während des Abiturs schon angefangen hat zu studieren. 

Woran hast Du denn überhaupt gedacht? Abendstudium? Fernstudium?

 

bearbeitet von IPROG

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Also ich kann mal aus der Praxis berichten.

Ich habe damals in der Ausbildung direkt im ersten Lehrjahr ebenfalls auf eigene Faust ein Studium der Wirtschaftsinformatik aufgenommen. Für das Studium habe ich 4 Jahre gebraucht (3.5 Jahre sind an der FOM Regelstudienzeit). Ich habe also nach Abschluss der Ausbildung noch rund 1 Jahr studiert, bevor ich das Studium abegschlossen hatte.

Vom Studium habe ich persönlich total profitiert. Während meiner Ausbildung viel mir vieles leichter als meinen Kollegen in der Berufsschule. Ohne übertreiben zu wollen, aber ich habe dadurch eigentlich nur noch 1en geschrieben, insbesondere in den technischen Fächern und BWL. Ich zähle das auch als primären Grund, warum ich dann auch die Abschlussprüfung als IHK Bester abgeschlosen habe und heute eine schicke Ehrenurkunde zu meinen Zeugnissen legen darf, über die ich mich sehr freue. Ich bin wahrscheinlich auch der Einzige in meinen Jahrgang, der seine Projektdokumentation tatsächlich in 5 Tagen fertig geschrieben hat, ich hatte nämlich nicht mehr Zeit da ich parallel noch Klausuren in der Uni hatte :P ... Auch hier hat sich Studium und Ausbildung wieder ergänzt, denn die Projektdokumentation der IHK für die Abschlussprüfung ist vergleichbar mit einer kleinen Seminararbeit an der FOM, von der man einige schreiben muss. Da hat man dann schon Übung und hält sich automatisch an wissenschaftliche Standards, die eigentlich nicht gefordert sind - auch das macht halt Eindruck.

Also was das angeht kann ich nur sagen, dass sich Studium und Ausbildung wunderbar ergänzen! Auch die Noten im Studium haben dadurch nicht gelitten - auch dort hat es letztendlich für ein 1.x Schnitt gereicht. Ich hab direkt nach dem Studium die Firma gewechselt, gleiches Berufsfeld wie nach der Ausbildung und habe da einfach mal knapp 20.000€ / Jahr mehr verdient als nach der Ausbildung (Einstieg war nach der Ausbildung 30.000). Die Kombi Berufserfahrung + parallel studiert und gut abgeschlossen, hat aufjedenfall Eindruck gemacht und ich konnte mir den Job und die Firma tatsächlich aussuchen.

Das mal zu den positiven Aspekten, die mir Ausbildung + Studium gebracht haben. Es gibt auch negative Seiten, die man keinesfalls unterschätzen sollte. Deshalb kann ich auch keine grundsätzliche Empfehlung geben es zu machen oder es sein zu lassen, viel mehr wollte ich nur zeigen, dass du nicht der erste wärst der soetwas durchzieht.

Man muss zu den negativen Aspekten halt sagen, dass es sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Man kann das Studium natürlich strecken. Ich habe versucht in Regelstudienzeit zu studieren und das hieß für mich (da ich tatsächlich genau das Gegenteil eines Überfliegers bin, ich habe nur gelernt, fleißig zu sein - das fiel mir nicht in den Schoß), dass ich auf Urlaub verzichtet habe. Sprich ich habe alle Urlaubstage bis zum Studienabschluss für die Prüfungsphasen genutzt und durchgepaukt. Spaß hat das nicht gemacht. Gerade am Anfang muss man halt erstmal reinkommen und ein System finden das für sich funktioniert. Insbesondere muss man halt lernen, seine Zeit zu managen (wann lerne ich für die FOM Klausuren und wann lerne ich für die Berufsschule) und nichts auf die lange Bank zu schieben. Aber das lernt man dann zwangsläufig.

Ich habe darüber nachgedacht auch noch einen Master zu machen, muss mir aber eingestehen, dass die Leistungserwartung im Job deutlich höher ist als damals in der Ausbildung, so dass mir das mit Überstunden und Familie überhaupt nicht mehr zutraue. Ich halte das parallel zur Ausbildung, wenn man bock drauf und Leistungswillen hat, für die bessere Wahl. Lieber schnell durchziehen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung, keine Empfehlung.

 

bearbeitet von Konketea

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vor 4 Stunden schrieb eneR:

Warum soll es denn die FOM sein? Je nach Wohnort gibt es da noch alternativen die nicht unbedingt 15000€ kosten würden. Da wäre ein Versuch mit Abbruch auch nicht so schmerzhaft, finanziell.

Man kann bei der FOM jederzeit abbrechen, die ~14.000€ (wovon man ja auch mindestens 3000€ wieder von der Steuer zurück bekommt) muss man dann nicht bezahlen.

Unterm Strich muss man sagen, dass die Abbrecherquoten an staatlichen Hochschulen , sei es FernUni Hagen oder bei den Verbundsstudiengängen, oft bei > 80% liegen - während die Abbrecherquoten an Hochschulen, deren Spezalisierung wirklich das nebenberufliche Studium ist (und nicht nur ein reguläres Vollzeitstudium irgendwie "gestreckt"), oft bei < 10% liegen. So günstig sind die Verbundsstudiengänge eben auch nicht.

Klar muss es nicht die FOM sein, allerdings bleiben dann auch nicht mehr so viele Hochschulen übrig, wo die Bedingungen für berufstätige Studenten optimal sind. IUBH und noch 1-2 Weitere. Danach wird es dann eher dünn.

bearbeitet von Konketea

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Ja gut, wenn man an Tag 3 abbricht wird es nicht so teuer. Wenn man aber nach 3, 4 oder 5 Semestern abbricht hat man halt doch schon seine 10.000 € + bezahlt. Da tun sich die privaten aber alle nicht viel... das ist von den Kosten aber immer noch Meilen enternt von der FU Hagen als auch den Verbundstudiengängen. Da reden wir von 1500 - 2000€ für das komplette Studium! Ich wüsste nicht wie oder wo man es noch viel billiger bekommen kann.

Die von dir erwähnten Abbruchquoten halte ich auch viel zu hoch.. zumindest für die Verbundstudiengänge. FU Hagen sind die sicher höher aber die ist auch nicht mit den FH's zu vergleichen. Ansonsten ja, die Abbruchquoten sind bei den privaten sicher etwas niedriger. Man bezahlt ja auch gut dafür das man da durchkommt. Manche FH's haben da ja eh so einen Ruf... habe ich mal gehört. 😛

Und bzgl. der Vereinbarkeit mit dem Beruf, da schneidet die FOM im Vergleich zu der von dir erwähnten FU Hagen, IUBH oder Verbund ja wohl am schlechtesten ab. Man muss sich da nur mal die Präsenzen angucken.

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vor einer Stunde schrieb eneR:

Ja gut, wenn man an Tag 3 abbricht wird es nicht so teuer. Wenn man aber nach 3, 4 oder 5 Semestern abbricht hat man halt doch schon seine 10.000 € + bezahlt. Da tun sich die privaten aber alle nicht viel...

Nach 3 Semestern wären es knapp 5000€. Ich kenne aber Niemanden, der in so einem hohen Semester noch abgebrochen hat. Es mag solche Fälle geben, ich halte das aber für kein realistisches Ausgangsszenario. Die Abschlussquote bei der FOM liegt bei ~92%. Die es nur ausprobieren, gehen spätestens nach einem Semester.

vor einer Stunde schrieb eneR:

Man bezahlt ja auch gut dafür das man da durchkommt.

Man bezahlt natürlich nicht für den Abschluss, wenn du das andeuten willst. Durch die Studiengebühren wird in erster Linie der Hochschulbetrieb finanzert. Die FOM ist dazu noch eine gemeinnützige GmbH, sprich die Gelder werden reinvestiert in den Hochschulbetrieb, wodurch die Qualität steigt. Allerdings hat die FOM ein Interesse daran,  jedem Studenten ein optimales Studienerlebnis zu bieten. Sprich keine Abwehrhaltung ("Elfenbeinturm"), sondern eine Dienstleistung am Menschen, an der jeder individuell emanzipieren kann. Trotz der hohen Abschlusquote ist die Notenstreuung wie an jeder anderen Hochschule gegeben (und die ist identisch zu anderen, staatlichen, Fachhochschulen), was wohl das entscheidende Indiz dafür ist, dass Noten nicht verschenkt werden.

vor einer Stunde schrieb eneR:

Und bzgl. der Vereinbarkeit mit dem Beruf, da schneidet die FOM im Vergleich zu der von dir erwähnten FU Hagen, IUBH oder Verbund ja wohl am schlechtesten ab. Man muss sich da nur mal die Präsenzen angucken.

Die Präsenzzeiten sind natürlich je nach Lebenssituation ein wichtiger Faktor, allerdings kann man bei weitem nicht sagen, dass ein Fernstudium für jeden automatisch besser ist. Du musst dir das Zeug ja Zuhause auch angucken, wenn du ohne Erklärung des Professors dafür dann aber doppelt so lange brauchst, hast du nichts gewonnen. Wer ein reines Fernstudium will, der geht natürlich nicht an die FOM. Darüber hinaus sind die Vorlesungen auch keine Pflicht, wenn man mal verhindert ist, ist das kein Beinbruch.

Viel wichtiger ist meiner Meinung nach die Konzeption des Stoffes und die Flexibilität der Hochschule bei den Klausurterminen. Die FOM verfolgt hier einen anderen Ansatz, der im angelsächsischen Raum recht verbreitet ist, nämlich sich nicht nur auf Klausuren zu fokussieren, sondern Leistungen in den Semestern zu streuen (Seminararbeiten, Scientific Abstracts, Abarbeiten von Fallbeispielen für den Transfer von Praxis und Theorie usw.). Klassische Klausuren gibt es natürlich auch, und davon nicht zu wenig, allerdings werden so die "Klausurphasen" entschärft und die Studenten können mehr Leistungen in kürzerer Zeit erbringen, als das an anderen Hochschulen der Fall ist. Deshalb ist die Regelstudienzeit auch 7 Semester, die von den meisten kaum nennenswert überschritten wird, und nicht 9 wie an der FernUni Hagen ( bei der zu allem Überfluss realistisch die meisten eher 11-13 Semester studieren, wenn sie nicht zu den meisten gehören, die vorher abbrechen).

Die IUBH hat hier in meinen Augen noch einen Vorteil, nämlich die völlige Flexibilität über Online Klausuren (wo dir dann über ein Servicecenter Zuhause über Cams bei der Klausuren zugeschaut wird). Da kannst du praktisch instant jeder Klausur schreiben und musst nicht im schlimmsten Fall Monate warten auf einen neuen Klausurtermin, nur weil du mal eine Woche nicht zum lernen gekommen bist.

Jede Hochschule hat hier ihre Vor- und Nachteile. Der Benchmark sind für mich immer die Abschluss- bzw. Abbrecherquoten. Denn die sagen sehr viel darüber aus, wie gut sich Studium und Beruf vereinbaren lassen und wie viel die Hochschule dafür leistet, dass du trotz aller Strapazen am Ende auch einen Abschluss erreichst.  Die meisten Leute fangen eben nicht an, um abzubrechen. Das hat dann meistens auch entsprechende Gründe.

Die FUH ist im Preis natürlich unschlagbar. Mehr als das Material in Form von Skripten in reinem S/W-Druck (praktisch geschriebene Bücher im DIN4 Format - mein Kollege hat dort studiert und ich kenne die Unterlagen) kriegt man da für den Preis aber auch nicht geboten. Ist halt die Frage was man will.

 

bearbeitet von Konketea

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