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Umstrukturierung - ich weiß nicht weiter!


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Hallo geschätzte Kolleg*innen,

die meisten von euch kennen es ja - man erfährt manchmal Dinge über den Flurfunk schneller, als über offizielle Kanäle. So auch in meinem Fall. 

Bitte verzeiht mir, dass ich nicht alles ganz klar benennen kann, da es sein könnte, das mein Arbeitgeber hier mitliest. Ich versuche alles bestmöglich zu beschreiben.

Ich arbeite seit rund 10 Jahren in meinem Betrieb - und habe dort auch meine Ausbildung absolviert. Nun hat sich der Betrieb mit anderen Betrieben zusammengeschlossen, und wie das meist in solchen Fällen so ist, liegt es nahe Abteilungen (z.B. die IT) zusammenzulegen. Da müssen dann meistens auch Leute gehen, es werden Stellen + Kompetenzen neu verteilt etc. pp. Hiervon ist noch nichts wirklich offiziell (es müssen Leute gehen usw. - es ist zwar bekannt das da ein Verbund entsteht, aber die Kommunikation hierzu ist dürftig)

Es gestaltet sich nun so, dass ich befürchte, eine der Personen zu sein, die gehen müssen. Erschwerend kommt hinzu, dass bereits feststeht, dass der neue Leiter des ganzen Konstrukts, eine mir bekannte Person ist, mit der ich als externer Dienstleister schon öfter zusammengearbeitet habe. Fachlich ist dieser Mensch wirklich solide und kompetent, aber auf der menschlichen Ebene kann ich mir eine Zusammenarbeit unter seiner Führung nicht vorstellen - es würde mich einfach zerstören, seelisch.

Einen neuen Job finden - das wird vermutlich dass sein, was die meisten vorschlagen, und was auch am nächsten liegt. Habe in meinem Betrieb primär First Level ("Turnschuhadmin") gemacht. Es gab abseits eines Fachzeitschriften Abos keine Weiterbildung für mich, auch wenn ich mehrfach danach gefragt habe. Wahrscheinlich zu teuer oder "man will einen klein halten" - das weiß ich nicht, ist aber jetzt auch unerheblich. 

Fühle mich dementsprechend nicht bereit und in der Lage, in einem neuen Betrieb Fuß zu fassen - wenn ich mir die Stellenanforderungen so anschaue, was da alles gefordert wird, kann ich kaum etwas abdecken. Das meiste hab ich zwar schonmal gehört, aber nicht wirklich damit gearbeitet oder Erfahrung darin.

Ich bin also nun in der Position, nicht weiter zu wissen. Es fühlt sich an, als würde mir der Boden unter den Füßen weggezogen, ich weiß nicht was ich tun soll.

 

 

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Diese oft unbegründete Angst ausserhalb des Betriebes nicht wieder etwas zu finden haben viele. Man verlässt seine Komfortzone und es gibt viele Menschen die mögen keine Veränderungen. Du scheinst so jemand zu sein.

Die offensichtliche Antwort kennst du ja schon - neuen Job suchen. Jetzt ist halt nur die Frage ob du warten willst bis zu gezwungen wirst dich zu bewegen ( schlechte Verhandlungsposition ) oder aus eigenem Antrieb aktiv wirst ( gute Verhandlungsposition).

Viel Erfolg.

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Zur Not auf Junior Stellen bewerben, da sehe ich nur dass Problem dass du ja schon 7 Jahre ausgelernt hast.
Da könnten natürlich Fragen kommen, warum man nach 7 Jahren immer noch Junior ist.

Oder klar benennen: War vorher Support, will jetzt Admin machen -> etwas Erfahrung aufgeschnappt beim jetzigen Job, keine Weiterentwicklung möglich -> Bewerbung Junior anderer AG

 

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Hallo Graustein,

ja, ich weiß, für einen "gesunden" Lebenslauf war / ist die lange Zeit in dem Betrieb ohne Wechsel natürlich nicht so schön. Allerdings war über lange Zeit das Klima gut, die Bezahlung hatte gestimmt und auch die Arbeit machte (trotz des geringen Anspruchs und fehlender Weiterbildungsmöglichkeit) Spaß.

Ein direktes Problem eine Junior Stelle zu besetzen, habe ich nicht - wenn die Arbeit stimmt, ich etwas lernen und mich weiterentwickeln kann, nehme ich Gehaltseinbußen etc. in Kauf.

Zitat

 

 

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Geht ja nicht um die Zeit an sich.
Als Beispiel, Einstieg Support, nach 2 Jahren Junior Admin, nach weiteren 2 Jahren "normaler" Admin, jetzt Senior, dann kann man sich auch nach 10 Jahren wegbewerben oder nach 15 Jahren.
Du bist ja, ohne das böse zu meinen, auf Stand eines frischen (1-2 Jahre ausgelernten) Azubis.
Mir geht es da übrigens ähnlich, weil ich zwar viel Wissen habe, aber im speziellen Bereich was ich nur in dieser Firma bei mir nutzen kann.

Ich würde mir jetzt einfach einen Bereich aussuchen wo du hin willst, Beispielswiese Linux Administration, dann setzt du mal ne Distro auf, machst damit was, vielleicht 1-2 Zertifikate, lernst bash usw also paar Grundlagen und schreibst nebenbei die ersten Bewerbungen.

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vor 1 Stunde schrieb Graustein:

Ich würde mir jetzt einfach einen Bereich aussuchen wo du hin willst, Beispielswiese Linux Administration, dann setzt du mal ne Distro auf, machst damit was, vielleicht 1-2 Zertifikate, lernst bash usw also paar Grundlagen und schreibst nebenbei die ersten Bewerbungen.

Außerdem sollte man natürlich sein berufliches- und privates Netzwerk nutzen, um sich "umzuhören". Oft gibt es ja auch in ähnlich strukturierten Unternehmen vergleichbare Jobs. Sollte sich gar nichts finden und man weiß, dass einem das ein oder andere Zertifikat fehlt, wäre dies natürlich ein guter Zeitpunkt, dass nachzuholen ggf. auch in Eigenregie. Ich weiß, dass es viele Leute gibt, die auch Zertifikate in Eigenregie machen, um ihren Stellenwert für mögliche Jobwechsel hoch zu halten. Über Zertifikate generell kann man natürlich streiten, aber generell kann man sagen, dass alles was bestimmte Kompetenzen unterstreicht, förderlich sein kann. Auch entsprechende Profile in Business-Netzwerken anlegen (Xing, LinkedIn usw. und bei noch bestehendem Arbeitsverhältnisse Kenntnisse von Kollegen bestätigen lassen - das geht z.B. bei LinkedIN). Hier kann man dann auch nach Kontakten in der Branche suchen, wo man zuletzt tätig war.

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