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Empfohlene Antworten

Das ist hier die Frage.

Hallo an Alle.

Aktuell Umschulung Fachinformatik Anwendungsentwicklung. Dazu stellt sich für uns die Frage: Sollen wir uns auf Python oder Java konzentrieren und dahingehend das Wissen vertiefen? Die meisten tendieren zu Python, weil wohl einfacher, strukturierter und zukunftssicherer? Meinereiner würde eher Java bevorzugen, wenn auch, naja... eher bääh. Beides funktioniert m.E. nicht, auch wenn die IHK wohl dazu eine andere Meinung vertritt.

Zweite Frage falls erlaubt: Praktikumssuche... Welche Firmen sollten wir vorzugsweise favorisieren? Kleine Softwareschmieden oder größere Firmen aus dem Mittelstand? Und was wäre dabei unser Hauptargument bei der Bewerbung als Programmierer(Verhältnis Systemelektroniker/Anwendungsentwickler 80/20% und die Nachfrage ist deprimierend)?

Ich danke schon mal im Voraus für Eure Antworten als versierte IT'ler. Und habt alle ein schönes Wochenende. :-)

LG tammi.

Bearbeitet von tammi

vor 1 Stunde, tammi hat gesagt:

Beides funktioniert m.E. nicht

Doch, und beides zu machen ist auch gut.
Du wirst erst durch eine zweite Sprache lernen, dass es Gemeinsamkeiten zwischen den Sprachen gibt, die dir später helfen schnell neue Sprachen zu lernen.
Abgesehen davon ist es nicht Aufgabe einer Umschulung einen Codemonkey in Sprache X auszubilden.
Es geht um Konzepte und Methoden, die dich fit für die Aufgaben als AnwendungsENTWICKLER machen.

  • Autor
vor 1 Stunde, tammi hat gesagt:

(Verhältnis Systemelektroniker/Anwendungsentwickler 80/20% und die Nachfrage ist deprimierend)?

Da hab ich Mist geschrieben. Denn richtigerweise sollte es "Systemintegratoren" heißen. Soviel zu meiner Konzentration. ;-) Leider kann ich es im Nachhinein nicht korrigieren.

vor 22 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Doch, und beides zu machen ist auch gut.

Ist das nicht zuviel für den Anfang besonders in den knappen zwei Jahren? Was sagt der AG dazu, bei dem ich mich um eine Praktikumsstelle bewerbe? Denn allgemein existiert wohl die Meinung, daß sich auf eine Programmiersprache zu konzentrieren sinnvoller wäre, als auf zwei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen? Spätestens dann, wenn es in die Tiefe geht? Oder ähneln sich Python und Java in einem Maße, daß es tatsächlich sich anböte, beide Programmiersprachen gleichzeitig zu erlernen?

Bitte korrigieren wenn ich falsch liege, er wollte damit sagen das es kaum Sinn macht sich irgendeine Sprache während der Umschulung reinzuballern ala " Spezialisierung"

Lerne Grundlagen von vielen , lerne die Konzepte, lerne Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

Sehe ich auch so egal ob beim AE oder beim SI eine bestimmte Sache zu " spezialisieren" während einer Umschulung macht sehr sehr selten überhaupt Sinn.

Da du für die IHK erstmal eh ein breites Spektrum Themen drauf haben solltest ist das meist unrealistisch.

Immer ein Ziel nach dem anderen, letzendlich wird wahrscheinlich deine erste Arbeitstelle Bestimmen was du nach der Umschulung lernst, ist eh schwer genug was zu finden auf dem Junior Markt.

vor 8 Stunden, tammi hat gesagt:

Was sagt der AG dazu, bei dem ich mich um eine Praktikumsstelle bewerbe?

Stell dir selbst die Frage, wie du reagierst, wenn ein Bewerber zu dir kommt und 'nur' Python kennt, während dein Betrieb mit C# arbeitet.
In der Situation wäre es doch vorteilhaft zu sagen: "Ich beherrsche Grundlagen in Python und Java, auch noch C++. Ich weiß, wie ähnlich diese sind und kann mich daher sicher schnell auch in c# einarbeitet"

vor 8 Stunden, tammi hat gesagt:

Ist das nicht zuviel für den Anfang besonders in den knappen zwei Jahren?

In den zwei Jahren wirst du in einer Umschulung auch kaum mehr als die Grundlagen erleben.
Oft wechseln dann auch noch die Dozenten und jeder kommt mit einer anderen Sprache und fängt wieder vorne an.

Wichtig ist auch, dass dir klar wird: FIAE ist nicht Coding. Du musst Anwendungen entwickeln können. Das Umsetzen in einer Sprache machen oft andere, nach deinen Vorgaben.

Heyyy,

Python wirkt auf sehr viele erstmal sympathischer, weil es schnell verständlich ist, aber gerade in Deutschland ist Java im Unternehmensumfeld immer noch extrem stark vertreten. Wenn du also eher in Richtung klassische Anwendungsentwicklung oder Unternehmenssoftware willst, ist Java oft die sichere Wahl. Auch wenn es dir im Moment vielleicht ein bisschen „bääh“ vorkommt langfristig eröffnet Java dir wirklich gute Jobchancen.

Python ist super, wenn du dich für Automatisierung, Datenanalyse, KI oder kleine Webprojekte interessierst. Es ist flexibel, modern und angenehm zu lernen. Aber beide Sprachen gleichzeitig richtig gut zu lernen ist am Anfang schwer. Es hilft, eine Hauptsprache zu wählen und darin wirklich sicher zu werden.

Beim Praktikum würde ich nicht so sehr nach der Größe der Firma gehen. Wichtig ist, dass du wirklich programmieren kannst und nicht nur irgendwelche Support‑Aufgaben machst. Kleine Firmen geben dir oft die Chance, viele verschiedene Dinge auszuprobieren. Größere Firmen haben dafür oft klare Strukturen, Mentor*innen und moderne Tools, die du später im Job sowieso brauchst.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Entscheidung und der Praktikumssuche und natürlich ein schönes Wochenende. 😊🍀

Liebe Grüße Audrey 😉

vor 18 Stunden, tammi hat gesagt:

Sollen wir uns auf Python oder Java konzentrieren und dahingehend das Wissen vertiefen?

ist egal. du solltest programmieren lernen wollen, UNABHÄGIG von der Programmiersprache.

vor 18 Stunden, tammi hat gesagt:

Die meisten tendieren zu Python, weil wohl einfacher, strukturierter und zukunftssicherer?

was heißt "zukunftssicherer" ? In Python hast du halt viele ML Bibliotheken ...

einfacher... auch subjektiv. Ja, du hast bei Java einen gewissen syntaktischen Overhead, der "mehr" ist als bei Python.

strukturierter... wieder subjektiv.

sowohl Python und Java sind OBJEKTORIENTIERTE Programmiersprachen und dir sollte es darum gehen GRUNDLEGENDE Konzepte der Objektorientierung zu erlernen.

vor 18 Stunden, tammi hat gesagt:

Beides funktioniert m.E. nicht, auch wenn die IHK wohl dazu eine andere Meinung vertritt.

ich verstehe, dass es am Anfang schwierig sein kann mehrere Sprachen zu lernen. Später wirst du aber verstehen, dass die Unterschiede marginal sind und es viel wichtiger ist GRUNDLEGENDE Konzepte des Programmierens zu verstehen als die konkrete Syntax einer spezifischen Programmiersprache auswendig zu lernen.

vor 18 Stunden, tammi hat gesagt:

Welche Firmen sollten wir vorzugsweise favorisieren?

du bist Umschüler. Ich würde mal vermuten, dass du da gar nicht so die große Auswahl hast, sondern froh sein kannst, wenn du irgendwo ein Praktikumsplatz findest.

Hallo,

selbst habe ich auch eine Umschuling zum FIAE gemacht und deshalb ist die erste Frage, die ich mir stelle:
Warum müsst ihr als Umschüler entscheiden, welche Sprache es denn sein soll?

Ihr solltet einen Modulplan haben. Also eine Übersicht, welche Themengebiete wann in den zwei Jahren der Umschulung behandelt werden. Was Programmiersprachen anging, wusste ich an Tag 1 meiner Umschulung, wann Python, wann Java und wann PHP drankommt. Zusätzlich das Clientseitige Web Geraffel, wobei JS als Programmiersprache natürlich auch ernst zu nehmen ist.

Aber zu Deiner Frage ob Pyrhon oder Java
Grundsätzlich ist das bei Deinem Wissensstand zunächst egal. Auch der IHK ist das egal, denn sie prüft nicht auf bestimmte Sprachen, sondern auf Konzepte. Die sind bei den gängigen imperativen Sprachen immer gleich. Genau deshalb ist die erste Lehrsprache auch eher Geschmackssache, als Lebensentscheidung. Wie bereits geschrieben wurde, wirst Du die grundlegenden Konzepte in der zweiten Sprache, die Du Dir anschaust, alle wiederfinden. Deshalb prüft die IHK auch nicht auf die Syntax einer bestimmten Programmiersprache, sondern auf Konzepte, die Du in Pseudocode formulierst oder in gegebenem Pseudocode findest.

Python und Java sind von der Implementierung her sehr unterschiedlich. Ein Dozent der FU Hagen sagte mir mal, Python ist quasi eine zusätzliche Abstraktionsschicht über Java. Didaktisch angenehm, aber mit dem Preis, dass bestimmte Grundlagen weniger sichtbar sind. Man kann vieles einfacher im Quellcode formulieren. Aber trotzdem hast Du in beiden Sprachen Entscheidungsstrukturen (if - else, switch-case bzw. match-case) und Schleifen (for, while, blub). Die Implementierung ist nur unterschiedlich. Es spielt auch keine Rolle, dass Du in Java Blöcke durch geschweifte Klammern abgrenzt und in Python durch Einrückungen.

Beide Sprachen sind objektorientiert, das stimmt. Aber während man in Python auch rein strukturiert/ prozedural entwickeln kann, geht das in Java nicht. Dafür ist in Python alles ein Objekt, in Java aber nicht. Solche Sätze lösen bei Anfängern ausschließlich Verwirrung aus und klingen maximal schlau. Man versteht in "seiner Entwicklung" dann irgendwann automatisch, was das bedeutet. Das heißt eigentlich nur, in Python gibt es keine primitiven Datentypen. Auch wenn manche so genannt werden. Wie das Sprachkonzept implementiert ist muss Dich nicht interessieren, außer Du willst am Interpreter schrauben.

Die wichtigsten Unterschiede der beiden Sprachen sind meinem Verständnis nach:

  • Java ist typenstreng, Python ist dynamisch typisiert --> Java ist hier als Lehrsprache für mich zunächst sinnvoller, um Typisierung zu verinnerlichen

  • Java ist rein objektorientiert, Python kann objektorientiert sein, es kann aber sogar gemischt werden --> Geschmackssache

  • Bei Java tippt man sich gefühlt die Finger wund, für Code, der in Python gefühlt zwei Zeilen braucht --> Python ist hier bequemer, Java strukturierter in der Syntax

  • Python kennt keine klassischen Arrays und keine klassischen For-Schleifen. Beides gibt es aber in Form von Listen (dynamische Arrays, wenn man so will) und reinen "For-Each" Schleifen, die immer über Elemente iterieren, also keine reinen Zählschleifen sind. --> Python ist hier etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man von "klassischen" Sprachen kommt, bietet aber mehr Flexibilität

  • Python kennt List Comprehensions, die zumindest ich aus keiner anderen Sprache kenne --> Sehr geil

  • Es gibt noch mehr Unterschiede, bis hin zu der Frage, für welches Problem brauche ich eine passende Sprache?

Ich hatte in der Umschulung beide Sprachen, jeweils sechs Wochen lang. Mit den Dozenten dazu hatte ich Glück, denn die waren sehr gut. Es wurde auch für beide Sprachen ein Zertifikat gemacht. Das nutzt einem als blutiger Anfänger lediglich dazu zu zeigen: "Guck mal, ich habe die Grundlagen verstanden und die freaky Aufgabenstellungen lösen können, die vor allem abbilden, was für einen Blödsinn man mit den Sprachen treiben kann, dem man in der freien Wildbahn (hoffentlich) nie begegnet."

Um Dich etwas zu orientieren, kannst Du in die Kurse von openHPI rein schauen. Die Filter kannst Du natürlich anpassen. Aktuell läuft kein Kurs zum Thema, aber man kann sich für die bisherigen Kurse auch im Selbststudium anmelden:
https://open.hpi.de/courses?q=&channel=&lang=&level=Beginner&topic=Programming

Zum Praktikum
Dazu die dringende Empfehlung, bewirb Dich so früh wie möglich bei so vielen Unternehmen wie möglich. Es gibt da kein Rosinen picken! Wenn Du das Glück hast, dass Dir ein Praktikumsplatz angeboten wird --> Sofort annehmen! Es ist als Umschüler sehr sehr schwer ein Praktikum zu finden. Selbst habe ich in Berlin keinen gefunden, sondern habe mein Praktikum schließlich in Schleswig-Holstein absolviert. Dort habe ich auch direkt ein Jobangebot bekommen und ziehe jetzt zurück in die alte Heimat.

Bearbeitet von ZwennL

Ich schließe mich meinen Vorpostern an. Zu dem Zeitpunkt, wo Du im Rahmen einer Umschulung Grundlagen verschiedener Sprachen- und Konzepten lernst, weißt Du noch nicht, welchen kompletten Technologie Stack das Unternehmen einsetzt, bei dem Du letztendlich Deine Projekt- und damit Abschlußarbeit anfertigen musst.

Es wäre keine Seltenheit, wenn sogar etwas zum Einsatz kommt, was Du noch überhaupt nicht vorher kennengelernt hast, deswegen geht es eher um die Fähigkeit, sich um wechselnde Techniken einarbeiten zu können, als auf eine Technik zu versteifen.

Es ist auch richtig, dass es für Umschüler eine Herausforderung ist, überhaupt einen Praktikumsplatz zu bekommen. Aber wenn ein Praktikumsplatz vorhanden ist, wäre es wichtig, darauf zu arbeiten, im Anschluß auch eine Festanstellung zu bekommen und darauf sollte auch der Fokus liegen.

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