Gestern um 10:151 Tag vor 13 Minuten, Scr00py hat gesagt:Du hast eine mMn seeeehr schwierige Einstellung der Digitalisierung gegenüber für einen "Techi".Du redest wie mein Informatiklehrer vor 20 Jahren: 'Die Schüler verlernen das Rechnen durch den bösen Taschenrechner'.Es sollte vermittelt werden, es sollte auch testweise angewendet werden (Wie schreibe ich gute Prompts, wie kann ich das Ergebnis verbessern". Du wirst lachen, ich hab mich mit dem Thema beschäftigt, sogar sehr tiefgehend. Ich habe Paper gelesen. Ich hab im universitären Umfeld Menschen geholfen, Paper zum Thema zu verfassen. "Fuzzy Logic" hatten wir früher und die Theorie von KI. Und so schicke Sachen wie "ELIZA" ein Programm, das in den 80ern bereits als "Psychologe" mit Menschen Gespräche führen konnte. Dann ist die "KI" aber nur ein LLM jetzt und (sehr vereinfacht) nur eine RIESENGROSSE IF-THEN - Abfrage, die sehr stark verschachtelt ist. Ich habe im Rahmen der Programmierwochen auch mal GitHub-Copilot hergenommen und richtig gestestet. Ja, das bringt schnell Prototypen und Ergebnisse.Ich hab auch schon in einigen Programmiersprachen programmiert. Ich konnte den entstandenen Code noch eine ganze Weile lesen und verstehen. Aber das hört dann sehr schnell auf. Und die KI macht ganz schnell viele Seiten Code. Wenn du den nicht mehr vollumfänglich verstehst, solltest du das nicht benutzen. Und es ist zwingend, daß du alles liest. UND verstehst.In einer hier nicht näher zu bezeichnenden Firma sollte ein "Neuer" mal ein Script schreiben, welches auf der Konsole bestimmte Dinge tun sollte. Der hat die Aufgabe dann in eine KI gekippt und die Lösung nicht wirklich verstanden. Es funktionierte, aber es benutzte unsichere Befehle. UND ER HAT DAS NICHT GEMERKT!Anderes Beispiel: Ich hab nen alten Hefter von meinen Eltern für die Ausbildung verwendet. Der ist von irgendner Firma, da steht das Kürzel und die Stadt drauf. Ich hab das gegoogelt. Die "KI" - Antwort ganz oben war: "Eine solche Firma existiert in dieser Stadt nicht." Der erste wirkliche Ergebniseintrag war die entsprechende Firma mit diesem Kürzel in dieser Stadt. Nur mit KI hätte ich gesagt "gibt es nicht".Es gibt tolle Einsatzbereiche für LLMs. Da sollte man sie unbedingt nutzen. Aber es gibt jetzt schon viele Beispiele, wo das Nutzen von "KI" zu sehr schwerwiegenden Problemen führte. Und in vielen Firmen wirst du ein Dokument unterschreiben müssen, daß du gar nicht oder nur im Umfang soundso dies- oder jenes Modell benutzen darfst. Das hat dann mit Datenschutz und Datensicherheit zu tun. Mindestens.
Gestern um 10:191 Tag Autor vor 51 Minuten, VenomVelvet hat gesagt:Stand jetzt ist es aber ein Betrugsversuch und mit Note 6 zu ahnden. Universitär würde das vermutlich schon zum Ausschluß für alle Zukunft führen.Danke für den Part: "advocatus diaboli"Aber korrekt ist: Manche Hochschulen erzwingen den Gebrauch von KI/LLMAls Hochschullehrer kann ich dir sagen: "Wer bestimmte Projektarbeiten ohne KI erstellt, kann keine 1 mehr erreichen."Wir schreiben bei bestimmten Fächern einen KI Anteil von bis zu 15% vor.Allerdings haben wir auch ein sehr umfangreiches Regelwerk für den Einsatz von KI entwickelt.
vor 5 Stunden5 h Am 30.1.2026 um 11:15, VenomVelvet hat gesagt:Dann ist die "KI" aber nur ein LLM jetzt und (sehr vereinfacht) nur eine RIESENGROSSE IF-THEN - Abfrage, die sehr stark verschachtelt ist.Vielleicht solltest du dich mal richtig mit der aktuellen Technik, die gerade rund um die LLMs entstehen, beschäftigen. Das ist inzwischen schon weit aus mehr, als "Schreibe mir ein Algorithmus, der X und Y kann." oder "Was macht diese Codezeile?". Es entstehen komplett automatisierte Workflows, die über die Codegenerierung weit hinaus gehen. Die werden in Zukunft ein wichtiger Bestandteil in den Firmen sein und werden alle Firmenbereiche treffen. Vor allem Entwickler müssen nicht nur wissen, wie man mit diesen Werkzeugen umgeht, sondern wie man solche Werkzeuge auch in die zu entwickelnde Software integriert.Wir z.B. experimentieren, ob wir nicht zusammen mit dem Product Owner und der KI User Stories schreiben, die dann automatisch in Azure DevOps eingetragen werden und dann ein Trigger angestoßen wird, der diese User Stories an eine KI weitergibt. Die KI soll dann die User Story entwickeln, testen und dann ein Pull Request erstellen. Wir wissen aber selber nicht, ob das klappen wird.Es kann zwar sein, dass die KI-Blase noch platzen wird und alles "back to the roots" geht, aber bis dahin sollten LLMs, Agents und weiß der Geier, was da noch alles kommen mag, ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung werden. Ich denke, dass wir hier gerade einen Paradigmenwechsel erleben, wie wir in Zukunft mit Software umgehen werden, was tatsächlich den Gedanken der Digitalisierung näher kommt.Am 30.1.2026 um 11:15, VenomVelvet hat gesagt:Ich hab auch schon in einigen Programmiersprachen programmiert. Ich konnte den entstandenen Code noch eine ganze Weile lesen und verstehen. Aber das hört dann sehr schnell auf. Und die KI macht ganz schnell viele Seiten Code. Wenn du den nicht mehr vollumfänglich verstehst, solltest du das nicht benutzen. Und es ist zwingend, daß du alles liest. UND verstehst.Ich muss ehrlich sein, dass ich es auch extrem schwierig finde, wirklich kognitiv bei der Sache zu sein, wenn ich den generierten Code reviewen muss, aber das ist bei Code von Arbeitskollegen auch nicht anders und verstehen tue ich auch nicht alles, was die anderen Kollegen entwickeln. Ich muss mich also darauf verlassen, dass sie wissen, was sie da tun und Fehler machen wir alle. Und ganz ehrlich: Wer versteht denn noch seinen eigenen Code nach ein paar Wochen?Es ist doch jetzt schon so, dass die meiste Zeit bei einem Entwickler mit dem Lesen von Code drauf geht und nicht mit dem Schreiben und das wird in Zukunft noch mehr werden. Ich persönlich sehe nur die Problematik, dass ein Entwickler trotzdem das Wissen und die Erfahrung braucht, um das LLM richtig instruieren zu können, damit nicht nur das fachlich richtige rauskommt, sondern auch das technisch richtige, damit man den Code versteht. Ich habe z.B. in unserer Fachdomäne über die Jahre eine Architektur entwickelt, die immer nach Schema F läuft, die auch von unseren Junior-Entwicklern schnell verstanden werden kann, da z.B. Vererbungen nicht erlaubt sind. Sowas muss man der KI mitteilen. Das erlernt man aber erst mit Erfahrung und viel ausprobieren. Eine KI wird daher (derzeit) nicht den Entwickler ersetzen (können), aber ein Entwickler muss sich mit der KI auseinandersetzen, ansonsten wird er tatsächlich ersetzt.
vor 3 Stunden3 h Die KI wird immer mit Hilfsmitteln verglichen. Eine Maschine tut aber das, für was sie gebaut wird. Zuverlässig. Eine KI leistet das nicht. Mitarbeiter sind 75% schneller? Ja, auf Kosten derer, die viel Zeit investieren müssen, den KI Mist zu widerlegen. Toll auch, wenn einer Originalquelle weniger geglaubt wird als der KI. Wie soll man mit solchen Kollegen auch nur ansatzweise sinnvoll zusammenarbeiten?Mein Chef liest immer nur die KI Übersicht in Google. Dann wird diese Lösung zuerst ausprobiert, bis die große "Überraschung" kommt, dass es doch falsch ist. Erst dann wird weiter richtig gearbeitet. Jedes. Mal.IT Security ist so ein schweres Thema, dass man es sich schlicht nicht leisten kann, seitenweise KI Code von einer anderen KI zu reviewen lassen. Und wenn ich dann lese wie Leute das als wahnsinnigen Fortschritt verkaufen wollen dann könnte ich ausrasten.Es wäre schön wenn die KI unsere Arbeit verbessern würde. Das tut sie aber aktuell nicht. Daher sollte sie aktuell auch nicht genutzt werden, so wie jedes andere als schlecht erwiesene Tool nicht genutzt werden sollte. Und in einer Ausbildung hat sie rein gar nichts verloren. Bearbeitet vor 3 Stunden3 h von Dakta
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