Mittwoch um 17:563 Tage Moin,Bin seit letztem Jahr Januar ausgelernter FISI. War jedoch 8 Monate arbeitslos, da mich gefühlt keine Firma wollte, aber seit Oktober hat es sich geändert. Ich arbeite als First Level Support/Techniker und Support. Meine Frage ist, wie ich mich am besten weiterbilden kann, um Zertifikate zu erwerben?Dachte evtl so an CompTIA Security+ oder ähnliches, was würde Sinn machen? Will so Richtung Cybersecurity und Netzwerk Admin gehen. Die Firma arbeitet auch viel mit Microsoft Azure, evtl da auch Richtung AZ-104 gehen?
Mittwoch um 18:353 Tage Meine Meinung. Du brauchst keine Zertifikate sondern einfach mehr Praxis. Deine Berufserfahrung ist unter einem halben Jahr. Cybersecurity lernt man nicht mit einem Zertifikat. Learning by doing. Dinge selbst ausprobieren. Zur Not im Homelab mit YouTube Videos. Gibt genug Material online um zu lernen und zu wachsen.
Mittwoch um 18:393 Tage Obligatorisch nur als Hilfe https://pauljerimy.com/security-certification-roadmap/Tu mir ein gefallen und entscheide erstmal wohin du willst...Blind irgendwelche Zertifikate zu machen bringt dir 0, wenn du es im Job nicht machen kannst. Die Az-104 wird dir nichts bringen wenn du noch nie ne echte Azure Umgebung administriert hast.vor 40 Minuten, paufii hat gesagt:Will so Richtung CybersecurityWO willst du in Richtung Cybersecurity. Das ist die gleiche Antwort wie "ich will in die IT". Du musst spezifischer werden und wenn du dein Bereich gefunden hast, dann kannst du Stellenbeschreibungen suchen und überprüfen welche Skills benötigt werden. Diese Skills eignest du dir dann an. Aber jetzt blind Comptia sec+ + Az104 zu machen ist etwas verwirrend. Bearbeitet Mittwoch um 18:443 Tage von Zaroc
Donnerstag um 07:322 Tage vor 13 Stunden, paufii hat gesagt:Moin,Bin seit letztem Jahr Januar ausgelernter FISI. War jedoch 8 Monate arbeitslos, da mich gefühlt keine Firma wollte, aber seit Oktober hat es sich geändert.Ich arbeite als First Level Support/Techniker und Support. Meine Frage ist, wie ich mich am besten weiterbilden kann, um Zertifikate zu erwerben?Dachte evtl so an CompTIA Security+ oder ähnliches, was würde Sinn machen?Will so Richtung Cybersecurity und Netzwerk Admin gehen. Die Firma arbeitet auch viel mit Microsoft Azure, evtl da auch Richtung AZ-104 gehen?Was ich immer empfehle: CCNA.Denn das CCNA ist eine grundlegende IT‑Zertifizierung (von Cisco), die Wissen über Netzwerke, IP‑Adressierung, Switching, Routing, Sicherheit und Automatisierung bestätigt. Sie gilt als Einstieg in die Netzwerktechnik und wird weltweit von Arbeitgebern anerkannt, weil sie zeigt, dass man Netzwerke aufbauen, konfigurieren und verstehen kann.Liebe Grüße Audrey 😉 Bearbeitet Donnerstag um 07:332 Tage von CtrlAltAudrey
Donnerstag um 10:002 Tage Wie von den anderen schon erwähnt, dass wichtigste ist Berufserfahrung. Es ist schön das du Ambitionen hast, allerdings ist es etwas überambitioniert direkt bei Schritt 4 oder 5 anzufangen. Fokussiere dich erstmal auch Schritt 1, den Schritt vom First Level Support/Techniker zum Admin.
Donnerstag um 10:362 Tage Ich kann aus Erfahrung sagen ccna , ccnp , comptia Securityx , Sophos Firewall engineer, Sophos endpoint engineer, withsecure endpoint advanced usw usw... Alle gemacht, kein einziges davon hilft dir effektiv ohne die Erfahrung an der Materie, bestehen kann man sie trodsdem alle Rechte einfach , bringen tut es dir in deiner Situation nichts. Arbeite erstmal , sammle Erfahrung, das ist die einzige Referenz die dir wirklich etwas bringt, wenn dann dazu noch zerts da sind hat man Schmuck am Nachthemd.@CtrlAltAudrey da wiederspreche ich komplett, ccna zeigt in keinster Weise das man irgendetwas aufbauen , konfigurieren und verstehen kann . Das Ding hab ich als komplett unwissender Umschüler nach vier Wochen Umschulung gemacht da wusste ich mehr oder minder noch gar nix . Hab 2 Tage gelernt, bestanden.. und könnte danach ..... Nix Bearbeitet Donnerstag um 10:472 Tage von t1nk4bell Etwas vergessen
Donnerstag um 18:072 Tage Ich schließe mich den meisten hier an.Die einzigen die auf Zertifikate wirklich achten, sind Unternehmen, die dich für Projektarbeit an ihre Kunden verkaufen. Weil diese Kunden wollen dann Zertifikate sehen. Aber so der 0815-Angestellte braucht Berufserfahrung, um gegenüber anderen bei Bewerbungen punkten zu können.Heißt also für dich: Suche dir einen konkreten Bereich aus der IT-Security heraus und mache dazu einmal ein eigenes Projekt. Suche nach guten Quellen online aber auch nach Büchern und eigne dir das Wissen an. YouTube kann da auch etwas weiterhelfen. Oder eben praktische Kurse auf Lernplattformen.Erstelle zeitgleich ein eigenes Projekt, mit dem dua) dein gelerntes Wissen festigen kannstb) Spaß beim Lernen bekommst, weil du auch selbst Ergebnisse siehstc) später für die Bewerbungen etwas vorweisen kannst.Das ist 100 Mal wertvoller als die Zertifikate.Ich kenne genug Leute, die Zertifikate gemacht haben und nichts konnten.Das wissen die Unternehmen und suchen daher nach Berufserfahrung und keine Zertifikate...
Donnerstag um 21:431 Tag vor 3 Stunden, Morrigan hat gesagt:Erstelle zeitgleich ein eigenes Projekt, mit dem dua) dein gelerntes Wissen festigen kannstb) Spaß beim Lernen bekommst, weil du auch selbst Ergebnisse siehstc) später für die Bewerbungen etwas vorweisen kannst.Das ist 100 Mal wertvoller als die Zertifikate.Kann das aus Erfahrung den Beitrag von Morrigan nur unterstützen.
Gestern um 07:191 Tag vor 20 Stunden, t1nk4bell hat gesagt:Ich kann aus Erfahrung sagen ccna , ccnp , comptia Securityx , Sophos Firewall engineer, Sophos endpoint engineer, withsecure endpoint advanced usw usw... Alle gemacht, kein einziges davon hilft dir effektiv ohne die Erfahrung an der Materie, bestehen kann man sie trodsdem alle Rechte einfach , bringen tut es dir in deiner Situation nichts. Arbeite erstmal , sammle Erfahrung, das ist die einzige Referenz die dir wirklich etwas bringt, wenn dann dazu noch zerts da sind hat man Schmuck am Nachthemd.@CtrlAltAudrey da wiederspreche ich komplett, ccna zeigt in keinster Weise das man irgendetwas aufbauen , konfigurieren und verstehen kann . Das Ding hab ich als komplett unwissender Umschüler nach vier Wochen Umschulung gemacht da wusste ich mehr oder minder noch gar nix . Hab 2 Tage gelernt, bestanden.. und könnte danach ..... Nixdann musst du ja ein absoluter überflieger sein wenn du nur 2 tage lernen musstest für den ccna, wünschte ich könnte das auch. haha
Gestern um 08:541 Tag vor 3 Stunden, CtrlAltAudrey hat gesagt:Was ich immer empfehle: CCNA.Denn das CCNA ist eine grundlegende IT‑Zertifizierung (von Cisco), die Wissen über Netzwerke, IP‑Adressierung, Switching, Routing, Sicherheit und Automatisierung bestätigt. Sie gilt als Einstieg in die Netzwerktechnik und wird weltweit von Arbeitgebern anerkannt, weil sie zeigt, dass man Netzwerke aufbauen, konfigurieren und verstehen kann.Liebe Grüße Audrey..Falscher Text zitiert...@GesundGenau das ist der Punkt, das bin ich nicht und es hat geklappt, das sagt für mich aus wie "toll" dieses Zertifikat ist.. ich kann mir lediglich Sachen sehr gut merken .Fernab davon , und wenn du nem Monat dafür brauchst macht es ja auch nix.Der Punkt ist aber der , es ist ein Fleiß Zertifikat wie so viele andere , stumpf lernen und du hast es . Es ist auch im Vergleich zu vielen anderen durchaus " besser" immerhin mit labs " Praxis" usw .Aber danach zu sagen kann kann das jezt halte ich für maximal übertrieben.Um das zu unterstreichen, ich bin gerade mal 3 Jahre fertig und habe zerts damit kann man eine Wand Tapezieren, sie würden halt for free angeboten, oder weil Partner, oder weil gefordert. Kein einziges davon würde ich hinhalten und sagen , hier bin ich gut ( ohne das in der Praxis wirklich angewendet zu haben ) . Wenn man eh am Anfang steht macht es also so gut wie keinen Sinn da irgendwas zu machen . Vorallem dieses typische, ich bin neu ich will IT Cyber Security.. welche zerts soll ich machen ist rational betrachtet Humbug . Bearbeitet Gestern um 09:091 Tag von t1nk4bell
Gestern um 09:521 Tag vor 56 Minuten, t1nk4bell hat gesagt:Um das zu unterstreichen, ich bin gerade mal 3 Jahre fertig und habe zerts damit kann man eine Wand Tapezieren, sie würden halt for free angeboten, oder weil Partner, oder weil gefordert. Kein einziges davon würde ich hinhalten und sagen , hier bin ich gut ( ohne das in der Praxis wirklich angewendet zu haben ) .Einmal KURZ als AG: ich persönlich pfeiffe auf Zertifikate, exakt aus diesem Grund. Ich verschaff mir immer einen persönlichen Eindruck.Nenn mir den Abschluß und ich weiss wie ich den ohne jede Übung erlangen kann. Egal ob Lenovo, Cisco, MS etc .... diese ganzen Zerts ( die in Prüfcentern abgelegt werden ) können gefakt sein.
Gestern um 10:271 Tag Das ist das nächste, man kann sie natürlich auch faken, aber auch nicht gefakte helfen nix . Der AG sollte genau so vorgehen.der persönliche eindruck+ Probezeit zeigen was jemand kann und was nicht .
vor 12 Stunden12 h Autor Vielen Dank für die Antworten.Kurz gesagt: Learning by Doing. 🙂Demnächst stehen bei mir auch neue Projekte an, z.B. die Betreuung neuer Kunden unter anderem das Aufsetzen eines Windows Servers ink. Active Directory, Domain Controller etc.Wir arbeiten zudem aktiv mit DATEV als Partner zusammen. Daher wäre es sinnvoll, die DATEV-Techniker-Zertifizierung zu absolvieren, damit ich künftig auch DATEV-spezifische Themen und Systeme betreuen kann.
vor 11 Stunden11 h Am 13.2.2026 um 09:54, t1nk4bell hat gesagt:Genau das ist der Punkt, das bin ich nicht und es hat geklappt, das sagt für mich aus wie "toll" dieses Zertifikat ist.. ich kann mir lediglich Sachen sehr gut merken .Fernab davon , und wenn du nem Monat dafür brauchst macht es ja auch nix.Der Punkt ist aber der , es ist ein Fleiß Zertifikat wie so viele andere , stumpf lernen und du hast es . Es ist auch im Vergleich zu vielen anderen durchaus " besser" immerhin mit labs " Praxis" usw .Aber danach zu sagen kann kann das jezt halte ich für maximal übertrieben.... und genau das ist der Knackpunkt. Ich habe in meinem Bekanntenkreis auch Informatiker, die ein ganzen Studium gemacht haben und sogar den Master und bekommen keinen Job, weil sie die Praxis nicht beherrschen. Die haben auch nur für die Klausuren auswendig gelernt. Genauso verhält es sich auch mit den meisten Zertifikaten, insbesondere mit den kostenlosen. Die Zertifikate, die wirklich nachweisen, dass du es kannst, sind unheimlich teuer und da muss man sich wirklich fragen ob das Kosten/Nutzen Verhältnis wirklich noch Sinn macht. In den meisten Fällen macht es nämlich keinen Sinn, weil du die gleiche Zeit in ein eigenes Projekt investieren kannst und dieses dann vorweisen kannst.Ich sehe das gleiche Phänomen übrigens auch bei dem aktuellen KI Geschreie.KI ist wirklich was feines. Aber wenn wir nicht mal mehr verstehen, was uns die KI da generiert und ihr blind vertrauen, weil wir das Ergebnis auch gar nicht mehr selbst beurteilen können, dann wird das fatale Folgen haben. Nicht nur, dass dies gezielt ausgenutzt werden kann, nein ich sehe hier auch das große Risiko, dass sich niemand mehr die Mühe macht, Dinge zu hinterfragen, von Kern auf zu lernen und zu verstehen. KI beantwortet mir ja alle Fragen...Aber ich schweife vom Thema ab.Auch, wenn aktuell die Arbeitsmarktsituation für viele eine reine Katastrophe ist, weil KI so extrem gehypt wird, so ist es auch jetzt umso wichtiger die Grundlagen zu beherrschen.Mich hat mal einer gefragt, warum ich auf meinem YT Kanal nur Basics mache, die man überall nachlesen kann und die schon zig mal durchgekaut wurden. Die Antwort ist ganz einfach: Ich sehe in letzter Zeit immer mehr Entwickler*innen, die die Grundlagen nicht können und die sowohl während der Ausbildung und insbesondere im Studium nicht die nötige Praxis vermittelt bekommen. Aber wenn du Software-Entwickler werden möchtest, dann musst du genau diese Praxis beherrschen.Dabei ist es völlig egal, ob du Java, .NET (C#) oder Python programmierst.In modernen und professionellen Softwareentwicklungsworkflows kommen immer die gleichen Technologien zum Einsatz:VersionskontrolleBuild- & Dependency-Management WerkzeugeStatische Sourecode AnalyseAutomatisierte TestsAutomatisierte DeploymentprozesseArtefakt- und Image-RepositoriesContainerisierungReview-WerkzeugeWerkzeuge zur WissenskonservierungWerkzeuge zur Team-OrganisationBis auf Versionskontrolle lernst du aber sonst nicht an den Hochschulen und das ist mitunter das Problem. Und hier betrachte ich gerade nur einen kleinen Teil der praktischen Fähigkeiten, nämlich den Tech-Stack. Da habe ich noch kein Wort darüber verloren, wie ich Architektur-Pattern oder Softwaredesign so umsetze, dass es wirklich nachhaltig, gut lesbar, wartbar, erweiterbar, testbar, etc. ist. So etwas lernst du eben nicht mit einem Zertifikat. Das musst du selbst einmal machen und erleben. Du musst selbst einmal die Probleme haben und dann jemanden haben, der dir zeigt wie es besser geht.Ich versuche auf meinem Kanal im Bereich Java ein wenig von diesen professionellen Ansätzen und meine Erfahrung weiterzugeben.Das ist allerdings nichts was man von heute auf morgen macht. Auch das braucht Zeit und jemand der all diese Dinge lernen möchte muss auch bereit sein, sich diese Zeit zu nehmen und selbst eigene Projekte angehen um eigene Erfahrungen zu sammeln.Das sagt sich alles so leicht als Senior-Entwickler, der diese ganze Investition schon hinter sich hat. Insbesondere wenn du jetzt einen Job suchst und davon ja auch Existenzen und deine Zukunft abhängt. Ich kann dir nur den Tipp geben, dich ständig weiterzubilden. Das muss auch ich als Senior tun, um dran zu bleiben. Insbesondere die Informatik ist einer der Berufe, in denen du im Schnitt jede Woche etwas neues lernen musst und das meistens in eigenständiger Arbeit. Das muss jedem bewusst sein.Ich drücke trotzdem dir und allen anderen die Daumen, dass ihr einen ersten Einstieg in die Arbeitswelt erhaltet und die Chance sowohl finanziell sicher aufgestellt zu sein als auch die Möglichkeit bekommt euch während der Arbeit die fehlende Praxis anzueignen.Viel Erfolg und beste GrüßeMorrigan Bearbeitet vor 11 Stunden11 h von Morrigan
vor 10 Stunden10 h vor 1 Stunde, paufii hat gesagt:Vielen Dank für die Antworten.Kurz gesagt: Learning by Doing. 🙂Demnächst stehen bei mir auch neue Projekte an, z.B. die Betreuung neuer Kunden unter anderem das Aufsetzen eines Windows Servers ink. Active Directory, Domain Controller etc.Wir arbeiten zudem aktiv mit DATEV als Partner zusammen. Daher wäre es sinnvoll, die DATEV-Techniker-Zertifizierung zu absolvieren, damit ich künftig auch DATEV-spezifische Themen und Systeme betreuen kann.Na das ist doch was , aufsetzen einer Server Umgebung, Achte schön auf die Sicherheitsaspekte dabei inklusive der generellen Netzwerkgestaltung und hast ein ein kleinen admin/Security Projekt/Auftrag je nachdem. Zu DATEV kann ich dir nur sagen , die kriegen es selbst nicht auf die kette ich weiß nicht ob sich das lohnt da Zeit zu investieren.
vor 4 Stunden4 h vor 7 Stunden, Morrigan hat gesagt:... und genau das ist der Knackpunkt. Ich habe in meinem Bekanntenkreis auch Informatiker, die ein ganzen Studium gemacht haben und sogar den Master und bekommen keinen Job, weil sie die Praxis nicht beherrschen. Die haben auch nur für die Klausuren auswendig gelernt. Genauso verhält es sich auch mit den meisten Zertifikaten, insbesondere mit den kostenlosen. Die Zertifikate, die wirklich nachweisen, dass du es kannst, sind unheimlich teuer und da muss man sich wirklich fragen ob das Kosten/Nutzen Verhältnis wirklich noch Sinn machtDas hast Du sehr gut auf den Punkt gebracht.Was nützt es in der Praxis, wenn Menschen zwar über viele Zertifikate verfügen - aber dann keine funktionsfähige Lösung an den Start bringen können? Bearbeitet vor 4 Stunden4 h von Mysteryland Grammatik korrigiert
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