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Mögliches Thema für Fachprojekt FISI

Empfohlene Antworten

vor 12 Minuten, StepHo hat gesagt:

Nas,

Ich nehme das mal als Beispiel. Es ist in dem Fall keine relevante Entscheidung, ob du jetzt QNAP oder Synologie kaufst, oder selber was mit einem PC und TrueNAS bastelst, ändert es nichts das du die Lösung für das Thema schon hast. Ein Speicherort für Daten.

vor 17 Minuten, charmanta hat gesagt:

Komplex wäre ein mehrstufiges Backup mit heterogenem Umfeld ... aber das hat kaum ein Handwerker.

Hier kann es interessant werden, denn mit 12 Rechner ist es ja nicht gerade ein kleiner Handwerksbetrieb und damit kann es dann relevanter werden wie die Daten vorgehalten und gesichert werden. Was passiert wenn das NAS ausfällt? Wie werden gesichert, so dass man im Zweifelsfall nicht kompromittierte Daten jederzeit wiederherstellen kann.

Gerade, StepHo hat gesagt:

Es ist nicht leicht als Umschüler eine Firma und ein Themas zu finden.

Deswegen schreibt unsere IHK vor dass ein Praktikum nur in Betrieben stattfinden darf wo ITLer ausgebildet werden-

Hier versagt Dein Ausbilungsbetrieb vermutlich.

vor 1 Minute, StepHo hat gesagt:

Was könnte ich in dem beschriebenen Betrieb denn sonst machen?

Nach Deinen Schilderungen ist der ungeeignet und ich bin raus.

vor 4 Minuten, StepHo hat gesagt:

welches raid ich nehme, was für eine USV zu welchen Zweck

ITSE und auch ITK

vor 5 Minuten, StepHo hat gesagt:

welches backup in nas und welcher cloud

ITK und wenn komplexer dann FISI

vor 5 Minuten, StepHo hat gesagt:

DSGVO-konforme Speicherung der Kamreadaten,

Ganz dünnes Eis für einen Azubi. Das ist ein Problem sogar für Profis weil definitiv juristisch

Nochmal und zur Erklärung: es GIBT Prüfungsausschüsse, die so einen flachen Ansatz annehmen und dann trotzdem alles erwarten was einen FiSi ausmacht. Wenn das dann fehlt legst Du Dir (erfahrungsgemäss) die Karten.

Ich persönlich würde die von Dir genannten Ansätze alle ablehnen. @skylake @hellerKopf @ickevondepinguin

Eure Meinung ? Mir fällt in dieser Konstellation nichts mehr ein und ich kann dem TE nicht helfen wenn der Ausbilder versagt

  • Autor
  • Anforderungen von Unternehmen an IT-Systeme analysieren

  • Kundenberatung durchführen

  • IT-Systeme konzipieren und planen

  • Entwickeln von Netzwerkstrukturen und Netzwerkarchitekturen

  • Installation und Konfiguration von Hard- und Software wie etwa Servern, Netzwerken oder auch Betriebssystemen

Aufgaben eines Fisis.

Unter anderem.

Ich soll die gesamte IT-Struktur analysieren, planen und umsetzen.

Wieso soll das nicht reichen?

vor 24 Minuten, StepHo hat gesagt:

Ich muss mir genau überlegen, welches raid ich nehme, was für eine USV zu welchen Zweck...

Wie schon gesagt, es ändert nichts an der Lösung. Es ist mit der USV wie beim NAS. Der Hersteller ist egal. Die Lösung ist in dem Fall schon die USV, da das Problem ist Spannungsspitzen abzufangen und kürzere Spannungsausfälle abzufangen.

vor 12 Minuten, StepHo hat gesagt:
  1. Anforderungen von Unternehmen an IT-Systeme analysieren

  2. Kundenberatung durchführen

  3. IT-Systeme konzipieren und planen

  4. Entwickeln von Netzwerkstrukturen und Netzwerkarchitekturen

  5. Installation und Konfiguration von Hard- und Software wie etwa Servern, Netzwerken oder auch Betriebssystemen

Hier ist die Sache. Du arbeitest bei einem Dienstleister. Dieser Dienstleister betreut X Kunden. Er nimmt die gleiche Basis für alle Kunden und die gleiche Technik (zb. Switche, NAS, etc.) für alle. Warum sollte man für jeden Kunden das Rad neu erfinden? Warum sollte man bei jedem Kunden mit anderer Hardware aufschlagen?

vor 16 Minuten, StepHo hat gesagt:

Wieso soll das nicht reichen?

Weil wir hier bei einem Arbeitsauftrag sind, du richtest Kunde A, wie Kunde B ein und baust den individuellen Teil oben drauf. Eine für den Ausgang relevante ENtscheidung findet deinerseits nicht statt. Das einzige was in der Beschreibung, potential hatist wie @charmanta und ich schon geschrieben haben das Backup.

  • Autor

Der betriebliche Auftrag

Die betriebliche Projektarbeit stellt keine „künstliche“, also ausschließlich für die Prüfung entwickelte Aufgabenstellung dar, sondern ist „echt. Dabei soll die betriebliche Projektarbeit entweder ein eigenständiger, in sich abgeschlossener Auftrag oder aber auch ein Teilauftrag aus einem größeren Zusammenhang sein. In einer Projektarbeit müssen neue Herausforderungen umgesetzt werden. Diese können durch technische Rahmenbedingungen, spezielle Kundenanforderungen, geänderte Sicherheitslage, neue Funktionalitäten usw. bestimmt werden. Der Prüfungsteilnehmer muss in der Projektarbeit eigene Entscheidungen zur Problemlösung treffen. Eine Wiederholung bekannter oder vorgegebener strukturierter Abläufe ist hingegen nicht zielführend.

Die Ausbildungsverordnung des jeweiligen IT-Berufes definiert klare Anforderungen.

So sind zum Beispiel:

  • kundenspezifische Anforderungen zu analysieren

  • eine Projektplanung durchzuführen

  • eine wirtschaftliche Betrachtung des Projektes vorzunehmen

  • eine Soft- oder Hardwarelösung zu erstellen, anzupassen, bereitzustellen oder anzubieten

  • die Lösung qualitativ und/oder wirtschaftlich zu überprüfen

  • die Planung und Durchführung des Projektes anforderungsgerecht zu dokumentieren.

Der Prüfungsteilnehmer erstellt während des Durchführungszeitraumes praxisbezogene Unterlagen, die als Grundlage für das Fachgespräch genutzt werden. Diese Unterlagen sollen im Idealfall während des gesamten Prozesses erzeugt und nicht gesondert für die Prüfung erstellt werden.

Auszug aus meiner IHK.

stimmt. Und nun liest Du bitte die Vorgaben Deiner Vorgaben für den FISI

Was die PO angeht so haben hier einige Leute schon Erfahrung, keine Sorge

Es geht darum, ein komplexes Problem nachvollziehbar mit eigenen Entscheidungen zu lösen. Es geht also NICHT um eine Anleitung, wie man den Server XYZ mit User ABC in die tolle Domäne 123 integriert. Es geht darum, WIESO man das macht, WANN sich das rechnet und welche Alternativen ( es gibt IMMER welche ) WARUM ausgeschlossen wurden.

Und installieren darfst Du es auch ... nur ist Deine Entscheidungsleistung und deren Sachlichkeit die Grundlage der Beurteilung. Klicken kann jeder, es geht darum, daß Du auch ne Idee hast was Du da tust ;)

Ganz grobe und ganz neue Übersetzung meines Lieblingstextes: "Komplex" im Sinne der Prüfungsordnung sind Ansätze, welche in einem Datacenter oder einem Rechenzentrum eingesetzt werden können und nicht mehr in einem kleinen zb Handwerksbetrieb Verwendung finden.

Damit scheiden Ansätze wie "Domaineneinrichung" oder "Ich suche ne Plattform für ein Windows Programm" fast automatisch aus.

Gerne genommen werden:

- Telefonanlagen ( weil Musterprojekt der IHK )

- Monitoring

- Heterogenes Backup

- Softwareverteilung

- Massenbetankung

Die Prüfungsordnung sagt in §22 dazu:

§ 20 Prüfungsbereich Planen und Umsetzen eines Projektes der Systemintegration

(1) Im Prüfungsbereich Planen und Umsetzen eines Projektes der Systemintegration besteht die Prüfung aus zwei Teilen.

(2) Im ersten Teil hat der Prüfling nachzuweisen, dass er in der Lage ist,

1.auftragsbezogene Anforderungen zu analysieren,

2.Lösungsalternativen unter Berücksichtigung technischer, wirtschaftlicher und qualitativer Aspekte vorzuschlagen,

3.Systemänderungen und -erweiterungen durchzuführen und zu übergeben,

4.IT-Systeme einzuführen und zu pflegen,

5.Schwachstellen von IT-Systemen zu analysieren und Schutzmaßnahmen vorzuschlagen und umzusetzen sowie

6.Projekte der Systemintegration anforderungsgerecht zu dokumentieren.

Aus der „Umsetzungsempfehlung des DIHK“

Die Ausbildungsverordnung des jeweiligen IT-Berufes definiert klare Anforderungen für den betreffenden Prüfungsbereich:

So sind zum Beispiel:

−  kundenspezifische Anforderungen zu analysieren, 


−  eine Projektplanung durchzuführen, 


−  eine wirtschaftliche Betrachtung des Projektes vorzunehmen, 


−  eine Soft- oder Hardwarelösung zu erstellen, anzupassen, bereitzustellen oder anzubie- 
ten, 


−  die Lösung qualitativ und/oder wirtschaftlich zu überprüfen 
und die Planung und Durchführung des Projektes anforderungsgerecht zu dokumentie- 
ren.
Das Projekt muss fachlich passend zum Ausbildungsberuf sein und darf den zeitlichen Rah- men nicht überschreiten. Umgekehrt sollte der Zeitrahmen aber auch weitestgehend ausgeschöpft werden. 
Im Vordergrund der Bewertung durch den Prüfungsausschuss steht die Fähigkeit des Prüflings, einen komplexen Ablauf zu planen, zu steuern und mit nachvollziehbaren Analysen und Entscheidungen zu belegen.

Das Ergebnis oder das fertige Produkt einer Projektarbeit haben daher keinen ausschlaggebenden Einfluss auf die Bewertung. Vor diesem Hintergrund werden Abweichungen und Anpassungen vom Projektantrag nicht negativ bewertet, wenn sie inhaltlich gut begründet sind und nach wie vor zu den Projektzielen passen. 


LÖSUNG. Nicht Raid Level, NAS oder Software. Die LÖSUNG für ein Problem was weder ITSE noch ITK so lösen würden

  • Autor

cortez,

ich arbeite in einem kleinen PC Betrieb.

Sowas wie dieses Projekt in der Größenordnung gab es noch nicht.

Die NAS war meine Idee, usv ebenfalls.

Auch ne AVV für den Dienstleister mit Fernzugriff.

Vorher wurde das einfach mal so gemacht.

Der Wunsch des Betriebes ist, dass ich ihm eine Lösung für den betrieb erstelle, um alle den Betrieb betreffenden Daten zu speichern.

backups zu machen mit RTO und RTP, inkrementell, etc, alles meine idee.

Ebenso hybridcloud in Europa nach DSGVO.

Ich hab mir viele Gedanken gemacht, das läuft nicht nach 08/15.

Letzter Post von mir: Du musst nicht auf uns hören wenn Du das nicht glaubst. Reich Deine Idee ein und werde glücklich. Aber hier lesen 20+ Ausbilder, Prüfer und Dozenten mit und die haben deutschlandweit Erfahrung mit der PO. Mehrere davon habe ich bereits um Kommentar gebeten.

Ich bin damit raus

  • Autor

charmanta, das hattest du bereits gepostet.

vor 1 Minute, charmanta hat gesagt:

stimmt. Und nun liest Du bitte die Vorgaben Deiner Vorgaben für den FISI

Was die PO angeht so haben hier einige Leute schon Erfahrung, keine Sorge

Es geht darum, ein komplexes Problem nachvollziehbar mit eigenen Entscheidungen zu lösen. Es geht also NICHT um eine Anleitung, wie man den Server XYZ mit User ABC in die tolle Domäne 123 integriert. Es geht darum, WIESO man das macht, WANN sich das rechnet und welche Alternativen ( es gibt IMMER welche ) WARUM ausgeschlossen wurden.

Und installieren darfst Du es auch ... nur ist Deine Entscheidungsleistung und deren Sachlichkeit die Grundlage der Beurteilung. Klicken kann jeder, es geht darum, daß Du auch ne Idee hast was Du da tust ;)

Ganz grobe und ganz neue Übersetzung meines Lieblingstextes: "Komplex" im Sinne der Prüfungsordnung sind Ansätze, welche in einem Datacenter oder einem Rechenzentrum eingesetzt werden können und nicht mehr in einem kleinen zb Handwerksbetrieb Verwendung finden.

Damit scheiden Ansätze wie "Domaineneinrichung" oder "Ich suche ne Plattform für ein Windows Programm" fast automatisch aus.

Gerne genommen werden:

- Telefonanlagen ( weil Musterprojekt der IHK )

- Monitoring

- Heterogenes Backup

- Softwareverteilung

- Massenbetankung

Die Prüfungsordnung sagt in §22 dazu:

§ 20 Prüfungsbereich Planen und Umsetzen eines Projektes der Systemintegration

(1) Im Prüfungsbereich Planen und Umsetzen eines Projektes der Systemintegration besteht die Prüfung aus zwei Teilen.

(2) Im ersten Teil hat der Prüfling nachzuweisen, dass er in der Lage ist,

1.auftragsbezogene Anforderungen zu analysieren,

2.Lösungsalternativen unter Berücksichtigung technischer, wirtschaftlicher und qualitativer Aspekte vorzuschlagen,

3.Systemänderungen und -erweiterungen durchzuführen und zu übergeben,

4.IT-Systeme einzuführen und zu pflegen,

5.Schwachstellen von IT-Systemen zu analysieren und Schutzmaßnahmen vorzuschlagen und umzusetzen sowie

6.Projekte der Systemintegration anforderungsgerecht zu dokumentieren.

Aus der „Umsetzungsempfehlung des DIHK“

Die Ausbildungsverordnung des jeweiligen IT-Berufes definiert klare Anforderungen für den betreffenden Prüfungsbereich:

So sind zum Beispiel:

−  kundenspezifische Anforderungen zu analysieren, 


−  eine Projektplanung durchzuführen, 


−  eine wirtschaftliche Betrachtung des Projektes vorzunehmen, 


−  eine Soft- oder Hardwarelösung zu erstellen, anzupassen, bereitzustellen oder anzubie- 
ten, 


−  die Lösung qualitativ und/oder wirtschaftlich zu überprüfen 
und die Planung und Durchführung des Projektes anforderungsgerecht zu dokumentie- 
ren.
Das Projekt muss fachlich passend zum Ausbildungsberuf sein und darf den zeitlichen Rah- men nicht überschreiten. Umgekehrt sollte der Zeitrahmen aber auch weitestgehend ausgeschöpft werden. 
Im Vordergrund der Bewertung durch den Prüfungsausschuss steht die Fähigkeit des Prüflings, einen komplexen Ablauf zu planen, zu steuern und mit nachvollziehbaren Analysen und Entscheidungen zu belegen.

Das Ergebnis oder das fertige Produkt einer Projektarbeit haben daher keinen ausschlaggebenden Einfluss auf die Bewertung. Vor diesem Hintergrund werden Abweichungen und Anpassungen vom Projektantrag nicht negativ bewertet, wenn sie inhaltlich gut begründet sind und nach wie vor zu den Projektzielen passen. 


LÖSUNG. Nicht Raid Level, NAS oder Software. Die LÖSUNG für ein Problem was weder ITSE noch ITK so lösen würden

Das markierte werde ich machen von Anfang bis zum Ende.

  • Autor

1. Projektbezeichnung

Redundante Backup-Lösung mit USV-Absicherung für die Muster-Handwerk GmbH

2. Projektdurchführender Zeitraum


40 Zeitstunden

3. Projektumfeld

Die Muster-Handwerk GmbH ist ein mittelständischer Handwerksbetrieb mit 28 Angestellten und 2 Geschäftsführern. Im Büro betreibt das Unternehmen einen zentralen lokalen Windows-Server, auf dem sämtliche kaufmännischen und kundenbezogenen Daten gespeichert werden. Hierzu zählen unter anderem:

  • Kundendaten und Kundenakten

  • Auftrags- und Angebotsdaten

  • Rechnungs- und Buchhaltungsdaten

  • Projektdokumentationen und Schriftverkehr

  • Daten der Handwerker-Software

  • Dokumente und Kommunikationsdaten der Geschäftsführung

Derzeit existiert keine strukturierte Unternehmens-Backup-Lösung. Die einzige Sicherung erfolgt manuell durch den Geschäftsführer in dessen private iCloud.

Ein automatisiertes, unternehmensweites Backup fehlt. Zudem ist die zentrale Hardware nicht gegen Stromausfälle oder Spannungsschwankungen abgesichert.

4. Ist-Zustand und Problemstellung

Der bestehende Zustand weist folgende Schwachstellen auf:

  • Einzige Sicherung in der privaten iCloud des Geschäftsführers

    • Abhängigkeit von einer einzelnen Person

    • Keine automatisierte, regelmäßige Sicherung

    • Kein definierter Wiederherstellungsprozess

    • Unklarheit über Vollständigkeit und Aktualität der gesicherten Daten

    • Datenschutzrechtliche Bedenken (DSGVO): Kundendaten in einem privaten Cloud-Account

    • Keine unternehmensweite Kontrolle, keine Dokumentation, keine Nachvollziehbarkeit

  • Keine strukturierte Backup-Strategie nach der 3-2-1-Regel

  • Kein automatisiertes Backup auf ein separates NAS-System

  • Keine USV-Absicherung für Server und Netzwerkkomponenten

  • Bei Stromausfall drohen Datenverlust, Dateisystemschäden und längere Betriebsunterbrechungen

  • Betroffen sind 30 Personen (28 Angestellte und 2 Geschäftsführer), die auf die zentrale Dateninfrastruktur angewiesen sind

  • Der Verlust von Kundendaten hätte zusätzlich datenschutzrechtliche Konsequenzen (DSGVO) und könnte zu Bußgeldern sowie Vertrauensverlust bei Kunden führen

Ein Ausfall des Servers oder der Verlust von Kunden- und Auftragsdaten würde den Geschäftsbetrieb erheblich beeinträchtigen.

?????????

  • Autor

Projektphasen und Zeitplanung

Phase

Arbeitspaket

Zeit

1. Projektvorbereitung / Ist-Analyse

1.1 Bestandsaufnahme Datenmenge und Struktur

2 Std.

1.2 Analyse Stromversorgung, Aufstellort, Netzwerk und bestehender iCloud-Sicherung

2 Std.

2. Soll-Konzept / Wirtschaftlichkeit

2.1 Anforderungskatalog und Auswahlkriterien (inkl. Cloud-Anbieter)

2 Std.

2.2 Angebotsvergleich NAS, USV, Cloud, Software

2 Std.

2.3 Wirtschaftlichkeitsanalyse und Backup-Konzept

2 Std.

3. Realisierung / Installation

3.1 NAS-Aufbau, RAID, Netzwerk, Benutzerrechte für 30 Nutzer

3 Std.

3.2 USV-Installation, Kommunikation, Shutdown-Skripte

3 Std.

3.3 Backup-Software, Jobs, Zeitplan, Benachrichtigungen

3 Std.

3.4 Hybride Cloud-Anbindung, Verschlüsselung, AVV

3 Std.

4. Datenschutz / DSGVO

4.1 Bewertung iCloud-Nutzung, TOM, Verzeichnis Verarbeitungstätigkeiten

4 Std.

4.2 Anpassung Datenschutzkonzept, Löschkonzept, Einweisung GF

2 Std.

5. Qualitätssicherung / Test

5.1 USV-Test: Stromausfall und Safe Shutdown

2 Std.

5.2 Restore-Test (lokal + Cloud) und Dokumentation

4 Std.

6. Dokumentation

6.1 Technische Dokumentation

2 Std.

6.2 Kurzanleitung für Administrator/Kunde

2 Std.

6.3 Datenschutzbezogene Dokumentation

2 Std.

7. Projektabschluss / Puffer

7.1 Übergabe, Abschlussgespräch, Puffer

2 Std.

Gesamt

40 Std.

  • Autor

Zielsetzung und Soll-Konzept

Ziel des Projekts ist die Konzeption und Implementierung einer hybriden, redundanten und automatisierten Backup-Lösung inklusive USV-Absicherung sowie die Anpassung des Datenschutzkonzepts nach DSGVO. Die bisherige iCloud-Sicherung des Geschäftsführers wird hierdurch ersetzt.

Geplante Maßnahmen:

  1. NAS-System mit RAID-Verbund als primäres lokales Backup-Ziel

    • Aufgrund der Unternehmensgröße: 4-Bay-NAS

    • 4 × 4 TB oder 4 × 6 TB NAS-Festplatten im RAID 5 oder RAID 6

    • Einrichtung von Benutzerrechten und Netzwerkfreigaben für 30 Nutzer

  2. Hybride Cloud-Anbindung als sekundäres, externes Backup-Ziel

    • Anbindung des NAS an einen DSGVO-konformen Cloud-Anbieter mit Serverstandort in der EU

    • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit dem Cloud-Anbieter

    • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Backup-Daten

    • Automatisierte Synchronisation der NAS-Backups in die Cloud

    • Ersatz der bisherigen privaten iCloud-Sicherung durch eine unternehmensgerechte Cloud-Lösung

  3. USV mit Safe-Shutdown-Funktion

    • Absicherung von Server, NAS und ggf. Netzwerk-Switch

    • USB-/Netzwerkkommunikation

    • Automatisches Herunterfahren bei kritischem Akkustand

    • Dimensionierung: mindestens 1500 VA

  4. Automatisierte Backup-Software

    • Vollsicherung am Wochenende

    • Inkrementelle Sicherung wochentags

    • E-Mail-Benachrichtigung bei Erfolg und Fehler

  5. Umsetzung der 3-2-1-Regel

    • Kopie 1: Produktivdaten auf dem Windows-Server

    • Kopie 2: Automatisiertes Backup auf NAS im RAID-Verbund (lokal)

    • Kopie 3: Automatisierte, verschlüsselte Cloud-Sicherung (extern, EU-Rechenzentrum)

  6. Anpassung des Datenschutzkonzepts nach DSGVO

    • Bewertung der bisherigen iCloud-Nutzung als datenschutzrechtliches Risiko

    • Erstellung/Anpassung des Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten für die Backup-Verarbeitung

    • Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) mit dem Cloud-Anbieter und dem IT-Dienstleister

    • Dokumentation der technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM) für die Backup-Lösung

    • Verschlüsselungskonzept

    • Löschkonzept für Backup-Daten unter Berücksichtigung der Aufbewahrungsfristen

    • Anpassung der Datenschutzerklärung und ggf. des internen Datenschutzhandbuchs

    • Einweisung der Geschäftsführung zu den datenschutzrechtlichen Pflichten

  7. Qualitätssicherung

    • Simulierter Stromausfall zur Prüfung des Safe Shutdown

    • Restore-Test repräsentativer Kundendaten (lokal und aus der Cloud)

    • Dokumentation von Wiederherstellungszeit und Ergebnis

    • Prüfung der Cloud-Verschlüsselung und des AVV

  8. Dokumentation und Übergabe

    • Technische Dokumentation

    • Kurzanleitung für Administrator/Kunde

    • Backup- und Wiederherstellungskonzept

    • Datenschutzbezogene Dokumentation für den Kunden

Ich möchte jetzt nicht auf alles eingehen. Lies dir bitte mal andere Projektanträge durch, wie man einen Projektantrag schreibt. Du hast viel zu viel Details drinne, was dazu führt das man schon deutlich erkennen kann, dass du mit deinem Projekt angefangen hast bevor es vom PA genehmigt wurde.

Das ist eine automatische Ablehnung

  • Autor

1. Projektbezeichnung

Konzeption und Implementierung einer hybriden Backup-Lösung mit USV-Absicherung und DSGVO-konformer Datenschutzanpassung für die Muster-Handwerk GmbH

2. Zeitraum

3. Projektumfeld

Mittelständischer Handwerksbetrieb mit 28 Angestellten und 2 Geschäftsführern. Zentraler Windows-Server mit allen kunden- und auftragsbezogenen Daten. Bisherige Sicherung erfolgt manuell in der privaten iCloud des Geschäftsführers. Keine USV-Absicherung, kein unternehmensweites Backup, kein DSGVO-konformes Datenschutzkonzept für die Sicherung.

4. Ist-Zustand und Problemstellung

  • Einzige Sicherung in privater iCloud des Geschäftsführers (Ein-Personen-Abhängigkeit, DSGVO-Bedenken, keine Automatisierung)

  • Keine Backup-Strategie nach der 3-2-1-Regel

  • Keine USV-Absicherung für Server und Netzwerkkomponenten

  • Kein dokumentiertes Datenschutzkonzept für die Datensicherung

  • Bei Stromausfall oder Datenverlust drohen Betriebsstillstand von 30 Mitarbeitern und DSGVO-Verstöße

5. Zielsetzung

Aufbau einer automatisierten, hybriden Backup-Lösung mit USV-Absicherung und Anpassung des Datenschutzkonzepts nach DSGVO.

Geplante Maßnahmen:

  1. 4-Bay-NAS mit RAID 5/6 als lokales Backup-Ziel

  2. Hybride Cloud-Anbindung (EU-Anbieter, AVV, Verschlüsselung)

  3. USV mit Safe-Shutdown-Funktion (ca. 1500 VA)

  4. Automatisierte Backup-Software (Voll- und inkrementelle Sicherungen, E-Mail-Benachrichtigung)

  5. Umsetzung der 3-2-1-Regel (Server → NAS → Cloud)

  6. Anpassung des Datenschutzkonzepts (TOM, AVV, Löschkonzept, Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten)

  7. Restore-Test (lokal und Cloud) sowie USV-Test

  8. Technische Dokumentation und Kurzanleitung

6. Projektabgrenzung

Nicht Bestandteil: Server-Migration, Einführung neuer Software, USV für Arbeitsplatz-PCs, Netzwerkverkabelung, juristische Datenschutzberatung, DSFA.

7. Projektphasen und Zeitplanung

Phase

Arbeitspaket

Zeit

1. Ist-Analyse

Datenmenge, Stromversorgung, iCloud-Bewertung

4 Std.

2. Soll-Konzept

Anforderungskatalog, Angebotsvergleich, Wirtschaftlichkeit

6 Std.

3. Realisierung

NAS/RAID, USV, Backup-Software, Cloud-Anbindung

12 Std.

4. Datenschutz

TOM, AVV, Löschkonzept, Einweisung GF

4 Std.

5. Qualitätssicherung

USV-Test, Restore-Test (lokal + Cloud)

4 Std.

6. Dokumentation

Technische Doku, Kurzanleitung, DSGVO-Doku

5 Std.

Gesamt

340Std.

8. Wirtschaftlichkeit

Investition: ca. 1.300 € (NAS, Festplatten, USV, Cloud-Jahr, Zubehör)
Laufend: ca. 100 € Cloud/Jahr
Risiko: Bei eintägigem Ausfall mehrere Tausend Euro Schaden (Stillstand von 30 Mitarbeitern, mögliche DSGVO-Bußgelder). Amortisation bereits beim ersten verhinderten Datenverlust.

9. Erwartetes Ergebnis

Automatisiertes, hybrides Backup (Server → NAS → Cloud) mit USV-Absicherung, umgesetzter 3-2-1-Regel, DSGVO-konformem Datenschutzkonzept sowie dokumentierter Kurzanleitung und erfolgreichem Restore-Test.

10. Präsentationsmittel

PowerPoint, Netzwerk-/Backup-Schema, Live-Demo, Testprotokoll, DSGVO-Übersicht.

Danke für die Anmerkung, cortes

Besser?

Kurze Antwort, nein. Ich frage mich langsam hier auch was ich hier tue. Du hast die Details gekürzt, schön und gut, aber auf den Rest bist du nicht eingegangen. Du hast offensichtlich keinen anderen Projektantrag gelesen und man sieht immer noch was du machst.

Das hier zb, ist sehr sehr wichtig findet bei dir aber nicht statt.

vor 3 Stunden, charmanta hat gesagt:

Und installieren darfst Du es auch ... nur ist Deine Entscheidungsleistung und deren Sachlichkeit die Grundlage der Beurteilung. Klicken kann jeder, es geht darum, daß Du auch ne Idee hast was Du da tust ;)

  • Autor

vielleicht schreiben wir aneinander vorbei.

natürlich mache ich mir gedanken bezüglich der wirtschaftlichkeit, installation, der software usw.

Und entscheide was der betrieb benötigt, was wirtschaftlich ist, usw.

wie sehr soll ich denn ins detail gehen, bevor es zu ausführlich wird?

Das ist ja auch richtig, das du dir über solche Sachen Gedanken machst, aber es ist nicht für den Antrag relevant. Am Anfang steht eine Problemstellung, in deinem Fall "Der Kunde hat nur eine rudimentäre Datensicherung ala kann klappen muss aber nicht. Wie kriegen wir das besser hin?". Zu dem Zeit kannst du diie von dir genannten Punkte noch gar nicht wissen, denn du musst eine begründete Entscheidung treffen, und zwar wie löst du dieses Problem?

"wirtschaftlichkeit, installation, der software" sind alles Sachen die nur betrachten kannst, wenn du weißt, wie du das Problem löst. Dadurch das du sowas schon im Antrag erwähnst

vor 2 Stunden, StepHo hat gesagt:

Investition: ca. 1.300 € (NAS, Festplatten, USV, Cloud-Jahr, Zubehör)
Laufend: ca. 100 € Cloud/Jahr

zeigst du, dass es keine ENtscheidungsfindung gibt. Das ist ein KO Kriterium.

Was sind die alternativen? Kann man eventuell externe Festplatten als günstige Backuptapes verwenden, weil man dann eine Wiederherstellung nicht direkt über die Internetleitung machen muss?

Ich würde auch schon bei
Geplante Maßnahmen:

  1. 4-Bay-NAS mit RAID 5/6 als lokales Backup-Ziel

    ablehnen.
    Das klingt so nach Vorgabe, oder das Gerät ist schon ausgesucht.
    Ugreen DH4300 Plus ?

    Wieso steht schon fest, das es 4 Platten in RAID5 oder 6 sind und als NAS.


    Dein Job könnte die Auswahl einer Lösung nach Analyse von Redundanzanforderungen, Speicherbedarf, Kosten-Nutzen-Analyse, Nutzwertanalyse usw. sein.
    Fragen, die im(!) Projekt beantwortet werden müssten:

    • Warum gerade RAID 5/6? (z. B. Kosten vs. Redundanz vs. Performance)

    • Welche Alternativen wurden geprüft? (z. B. Cloud-Backup, andere RAID-Level)

    • Wie hoch sind die Anschaffungs- und Betriebskosten?

    • Welchen Mehrwert hat das NAS für das Projekt?

Hallo, ich melde mich auch mal nach einer Woche Hamburg und zwei Tagen Fortbildung zurück, nachdem das Glöckchen läutete und @charmanta rief )

Am 14.9.2026 um 15:34, hellerKopf hat gesagt:

Ich würde auch schon bei
Geplante Maßnahmen:

  1. 4-Bay-NAS mit RAID 5/6 als lokales Backup-Ziel

    ablehnen.
    Das klingt so nach Vorgabe, oder das Gerät ist schon ausgesucht.

Bin ich sofort bei.

Es muss ja keine Raketenwissenschaft als Lösung hinterher da sein.
Aber dann schreibe ich das nicht in den Projektantrag.

Der Antrag muss lösungsoffen formuliert sein, so, dass Raum für die Bewertung von Lösungsalternativen besteht.
Das sehe ich hier nicht.

Die Alternativen dürfen auch nicht unbedingt NAS-Hersteller A, NAS-Hersteller B und weitere Windows Server-Kiste mit Dateifreigabe sein, und NAS-Hersteller A gewinnt, weil günstiger. Das wäre mir ZU kaufmännisch.

Am 14.9.2026 um 15:34, hellerKopf hat gesagt:

Welche Alternativen wurden geprüft? (z. B. Cloud-Backup, andere RAID-Level)

Hier sehe ich das Projekt auch. Auch ein Cloudspeicher könnte eine Alternative sein.
Azure Files z.B. ist interessant, weil ich hier NTFS-Berechtigungen aus meinem (vorhandenen) AD verwenden kann, und
diesen Georedundant abbilden könnte. Muss dann aber Hirnschmalz in Datenschutz stecken und hier die Kosten der Lösung
sauber bewerten.

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