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Chris-Info

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Alle erstellten Inhalte von Chris-Info

  1. Bei Neueinstellungen ist es egtl. üblich, den neuen Mitarbeiter nach relevanten Kündigungsfristen zu fragen ivm. was er aktuell denn so beruflich macht. Klar, das ist bei einer Berufsausbildung nicht oft relevant, ein kompetenter Personalmitarbeiter sollte es aber trotzdem aus sich heraus tun. Falls nicht, auf jeden Fall von deiner Seite aus ansprechen und auch genau so rum mittelen, dass du aktuell fest angestellt bist und und deine Kündigungsfrist so und so aussieht. Allesa andere macht dir nur unnötigen Stress und wäre unprofessionell.
  2. 1. Wenn "neuen" Projekte" auf Java Version 5 oder PHP 4.4. umgesetzt werden, weil die Kompatibilität zu fragwürdigen Bibliotheken und anderen Systemen gegeben sein muss, dann nennei das mal freundlich "oldschool". 2. Weil ich gedanklich schon bei einem neuen Arbeitgeber bin 😹
  3. Genau danach suche ich bzw. auch nach "Berufseinsteiger" etc. Aktuell arbeite ich noch bei meiner Ausbildungsfirma (großes Unternehmen im Speditionsbereich). Programmiert habe ich nur einen Teil der Ausbildung. Schwerpunkt waren da Java und SQL. Einen großen Teil habe ich aber auch einfach Software benutzt wie Lobster Data oder Automation Engine. In welche Richtung ich technisch gehe ist mir für den nächsten Job egtl ziemlich egal, ich lege keinen Wert auf eine bestimmte Sprache etc., außer dass ich eher weniger interessiert an Frontend bin. Ich möchte in meinem nächsten Job deutlich mehr Programmieren und nicht bestimmte Softwarelösungen nutzen. Außerdem sollte das Umfeld auch einfach etwas moderner sein, mein Ausbildungsbetrieb hatte doch sehr viel Technical Dept und war sehr sehr oldschool. In welche Richtung das dann geht da bin ich sehr offen. Ich habe zwei Zertifikate noch nebenbei in meiner Freizeit gemacht: Azure Fundamentals und AWS Could Practicioner.
  4. Klar klingt das besser, aber du definierst in diesem Fall den Rahmen auch so, dass du Technologie X auch bereits im Ausbildungsbetrieb gelernt hast. Das ist der Optimalfall. Angesichts der Vielfalt an Technologien aber eher unwahrscheinlich. Es stellt sich also die Frage, was machst du, wenn du dich nach der Ausbildung bewirbst und viele Stellen einfach ganz andere Technologien fordern. Wenn ich jetzt mal deinen ersten Satz mal umdrehe , dann wäre die korrekte Variante wohl "Ich bin ausgebildeter FIAE, ich habe einen sehr guten Abschluss und ein sehr gutes Arbeitszeugnis. Ich habe also schwarz auf weiß, dass ich bereits alles kann, was Sie jemals benötigen werden". Klar ist das jetzt stark überspitzt, etwas Humor muss ja sein Aber ich denke es macht deutlich, dass, wenn man eine Stelle antritt nach der Ausbildung, die mit anderen Technologien zu tun hat, dass die erste Zeit erst mal lernen, lernen, lernen die Devise ist. Das sollte meiner Ansicht nach auch jeder kompetente Arbeitgeber im IT-Bereich wissen
  5. Was ich biete weiß das Unternehmen ja bereits aus meinem CV und aus anderen Teilen des Gesprächs. Zumal ich offensichtlich auch Lern - und Entwicklungsbereitschaft biete in einer Branche, die sich schneller wandelt und entwickelt, als viele Andere und wo Stillstand praktisch Rückschritt ist. Und gerade weil ich Kenntnisse in Softwareentwicklung habe werde ich ja auch auf Linkedin z.B. kontaktiert. Ist halt nur sehr seltsam, das dann gesagt wird, ich passe nicht auf die Stelle, wenn ich das, was ich biete auch machen will... Das sehe ich grundsätzlich auch so, aber ich habe mich noch bei keiner Firma unter 500 Mitarbeitern beworben, außer die Firma kam auf mich zu. Die Antwort "die Anforderungen an die gesuchte Stelle nicht ganz zu Ihren Vorstellungen von einer Entwicklungs-fokussierten Position passen" kam zum Beispiel von einem Softwarehaus für Speditionssoftware. 🤷‍♂️
  6. Hallo, ich habe jetzt seit Anfang des Jahres meine ersten Bewerbungsgespraeche fuer Stellen nach der Ausbildung. Auf Bewerbungen bekomme ich ziemlich viel (im ersten Schritt positives) Feedback und ich bin auch auf LinkedIn und werde da auch aktiv angeschrieben von Firmen. Aber die meisten Gespraeche nehmen dann wohl irgendwo eine schlechte Wendung. Ich werde oft gefragt, wie ich mir die Stellen so vorstelle und ich gebe dann an, dass ich mich vor allen Dingen als Anwendungsentwickler weiterentwickeln moechte. Ich will technisch besser werden, die Best Practices kennen lernen und daraus resultierend meine Problemloesungsfaehigkeiten verbessern. Letztlich wird mir aber immer signalisiert oder auch dann bei einer Absage ganz grob mitgeteilt, dass meine Vorstellungen da nicht passen, weil "die Anforderungen an die gesuchte Stelle nicht ganz zu Ihren Vorstellungen von einer Entwicklungs-fokussierten Position passen". Sowas oder sehr aehnliches habe ich jetzt schon echt oft gehoert und ich kann das einfach aktuell nicht nachvollziehen, da ich mich ja nur auf Stellen als Entwickler bewerbe und auch die Firmen, die mich anschreiben sehen, dass ich FIAE bin und mich ja anschreiben WEIL mein Profil angeblich so gut auf die moeglichen Stellen passt. Wie ist oder war das denn bei Euch so, habt ihr auch Probleme in die Richtung?
  7. Ok, danke für die Abgrenzung. Dann würde ich aber einfach mal annehmen, dass ein Datenbankentwickler (oder ein FIAE der in Zukunft vielleicht mehr in Richtung Datenbanken gehen will) im Tagesgeschäft wohl fast mehr mit diesen Erweiterten SQL Standards bzw mit den Funktionen des DBMS zu tun hat, als mit dem "normalen" SQL Standard ( Wobei ich gerade beim Googeln auch darauf gestoßen bin, dass der Standard wohl mittlerweile auch deutlich mehr kann, als nur CRUD AUfgaben). Da wäre jetzt natürlich die Frage mit welchen Standard sollte man sich da zuerst auseinander setzen und sich vielleicht wirklich mal ein weiteres Buch konkret dazu holen. Evtl ja wirklich TSQL? MSSQL-Server ist ja schon sehr verbreitet...
  8. Variablen scheinen aber im SQL Standard enthalten zu sein https://www.sqlshack.com/sql-variables-basics-and-usage/
  9. Hi zusammen, als FIAE hat man im 3. Jahr ja auch das Thema Datenbanken und insbesondere SQL. Wir haben vom Betrieb ein Nachschlagewerk bekommen zu dem Thema "Einstieg in SQL" vom Rheinwerk Verlag. Grundsätzlich finde ich das Buch super, es ist verständlich erklärt, hat sinnvolle Übungen etc. Aber irgendwie fehlen mir da ne ganze Menge informationen (obwohl es über 500 Seiten hat...). Was mir aber konkret fehlt ist das "richtige Programmieren" mit SQL. Sprich so ganz grundlegende Dinge wie das Definieren einer Variablen, das schreiben eigener Funktionen etc. etc. Ich hab im Internet mal ein paar SQL Übungen rausgesucht und eine bestand darin, dass man ein rudimentäres Changelog für eine ganz einfache Tabelle erstellen soll. Immer wenn was neu dazu kommt, geupdated wird oder gelöscht soll in dem Changelog entsprechend auftauchen, was sich wo geändert hat. Die Übung war egtl. recht simpel zu verstehen, aber rein von meinem SQL Kenntnisstand hab ich ziemlich blöd geguckt, weil man dafür eben einfach ein bisschen "SQL Programmierung" gebraucht hat, also eigene Trigger definieren, eine entsprechende Funktion schreiben und auch wissen welche Variablen SQL zur Verfügung stellt damit die Funktion unterscheiden kann, welche Operation genau durchgeführt wird etc. etc. Davon hab ich in dem ganzen Buch aber nichts finden können und in vielen anderen SQL-Tutorials auch nicht. Weiß jemand, wo ich ein paar Infos dazu finde, wie man im Bereich SQL dann auch "wirklich" entwickelt und programmiert?
  10. @Gooose der Schwank aus deiner Jugend ist ja ganz interessant, aber hilfreich wäre es, wenn du noch die Brücke zu meiner eigentlichen Frage schlagen könntest. ;) Welches Microsoft-Zertifikat wäre denn für jemanden im Anschluss an die Ausbildung als FIAE aktuell sinnvoll, wenn die Person sich damit für den Einstieg in den Bereich BI qualifizieren will?
  11. Grundsätzlich Steigerung des Marktwertes bzw. möchte ich neben dem Wissen aus der Ausbildung und dem, was ich im Unternehmen gemacht habe in der Ausbildung einfach mich weiter qualifizieren. Der Markt bei uns in der Region hat sich ein bisschen gewandelt. Das Thema BI ist noch gewichtiger geworden (wahrscheinlich weil es gerade das gehypte Thema im Bereich Controlling ist) und neben SAP sehe ich jetzt auch sehr oft den Microsoft Stack mit Azure und Power BI. Ich wäre immer noch an SAP interessiert, aber da geht es im BI Bereich egtl. nur über die Berater Schulung die gleich extrem teuer und extrem umfangreich ist. Ich könnte mir auch einzelne Module selbst zusammenstellen, aber das wird dann in Summe auch teuer und für ein sinnvolle Zusammenstellung müsste man ja auch erst mal Ahnung von der Materie haben. Ein Microsoft Zertifikat gibt es (zumindest theoretisch) in kleineren SChritten und die Prüfung kostet eben auch "nur" 170 EUR je nachdem wo man nun sinnvoll anfängt.
  12. Hallo. Ich habe mich mal mit den neuen Microsoft Zertifizierungen für 2021 vertraut gemacht. Das Thema Azure und BI sind in meiner Umgebung aktuell ziemlich gefragt, darum hätte ich mal das Geld in die Hand genommen und die Zeit nebenbei investiert um ein oder gar mehrere Zertifikate zu machen. Ich hatte egtl das Zertifikat hier im Blick: https://docs.microsoft.com/en-us/learn/certifications/exams/da-100 aber in den entsprechenden Fachbereichen hieß es, das sei schon etwas fortgeschrittener und im Selbststudium wirklich schwer zu machen. Da sollte man schon Hands on Erfahrung mit Power BI haben um betrieblichen Umfeld. Ich hab mir also mal die "Grundlagen" Zertifizierungen angeschaut, immerhin bin ich ja auch Einsteiger. Aber wenn ich mir da so die Inhalte anschaue: https://query.prod.cms.rt.microsoft.com/cms/api/am/binary/RE3VwUY Dann kommt mir das nur sehr wenig nutzbringend vor. Sprich ich lerne wenig Dinge umzusetzen und Problemstellungen zu lösen. Stattdessen klingt das eher wie eine Vertriebsschulung, wo man danach einem Kunden die Vorteile von Microsoft Produkten erklären kann und soll. Das ist jetzt ein bisschen blöd, weil die Grundlagenzertifizierung vor dem Hintergrund etwas sinnfrei erscheint, die darauf folgende Associate Zertifizierung aber schon etwas zu fortgeschritten ist und wohl eigentlich Berufserfahrung mit dem Thema braucht. Sprich eine Zertifizierung für Personen, die sich weiterbilden wollen um dann bessere Chancen haben in dem Bereich einzusteigen ist nach meiner Ansicht da garnicht dabei. Hat jemand Erfahrung mit dem Zertifizierungsprogramm und kann dazu einen Tipp geben?
  13. Auch Arbeitnehmer bzw. Angestellte bekommen aber hier und da mal mit, was die eigene Firma bei Kunden so für Stundensätze abrechnet und können dann schon grob einordnen ab welchem Stundensatz der Rubel rollt. Das hat auch niemand behauptet. Wie schon ganz zu Beginn gesagt, ist das Angebot für Zertifizierungen im Open Source Bereich und auch bei Python schwierig. Für mich persönlich wäre aber das wichtigste bei einem Zertifikat, dass es von einem namenhaften Unternehmen kommt. Und Microsoft ist aktuell das einzige Unternehmen, was Python Zertifizierungen anbietet, was hierzulande überhaupt jemand kennen deürfte.
  14. Das Thema Fremdsprachen bietet sich nicht wirklich für sarkastische Vergleiche an. In vielen Stellenausschreibungen wird immerhin tatsächlich gefordert, dass man Fremdsprachenkenntnisse auf einem gewissen Level des europäischen Referenzrahmens nachweisen kann und viele machen dafür auch ein entsprechendes, kostenpflichtiges Zertifikat. Man könnte natürlich auch versuchen Python im Lebenslauf als Muttersprache anzugeben. Vielleicht findet es der Personaler ja witzig Laut Webseite ist für die Grundlagenzertifizierung MTA mit Python nur das von mir verlinkte Examen abzulegen. Ich habe selbst keine Statistik über Zertifizierungen und die Verbesserung in Sachen Gehalt und Jobchancen vorliegen und ich denke du auch nicht. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, dass in meinem Umfeld viele Entwickler damit sehr gut fahren. Insbesondre kenne ich zwei Freiberufler, einen im Bereich Datenbanken und einen im Bereich E-Business, die die entsprechenden Zertifikate gemacht haben und trotz vergleichsweise wenig Berufserfahrung erfolgreich exorbitante Stundensätze verlangen.
  15. Ich denke ihr verwechselt da ein bisschen den Sinn einer Zertifizierung Ich weiß @Sargende1 wollte primär sein Wissen erweitern. Wenn es nur um das Know-How geht, macht aber keine Zertifizierung preislich Sinn. Dann kaufst du dir ein gutes Fachbuch (bei O'reilly gibts tonnenweise zu Python auch für alle möglichen Einsatzgebiete), arbeitest das gewissenhaft durch und setzt parallel dazu am besten ein kleines Projekt damit um. Der Primäre Sinn einer Zertifizierung ist ja, dass dir eine seriöse Quelle bestätigt, dass du bestimmte Kenntnisse hast und dass du das dann bei deinem Arbeitgeber oder bei der Bewerbung nachweisen kannst. Und von dem was ich aus dem Bereich höre machen sich Personaler ja oft nicht mal die Mühe zu hinterfragen, was das Zertifikat genau aussagt. Die lesen nur Microsoft Python und verorten dich dann geistig schon mal als vermeintlich kompetenter, als Kandidaten die keine Zertifizierung haben oder das über viel Berufserfahrung nachweisen können.
  16. Ich hab tatsächlich vor ein paar Wochen gerade im Beriech Python das hier gefunden: https://docs.microsoft.com/de-de/learn/certifications/exams/98-381 Ist die einzige Python Zertifizierung von einem namehaften Anbieter, die mir bisher untergekommen ist. Es gibt zwar noch einige andere, aber die sind alle von Anbietern, von denen man noch nie was gehört hat. Ich sag nicht dass die deswegen unseriös sind aber hat bei Bewerbungen dann eben wenig Gewicht...
  17. Ja und nein. Ich habe in die Richtung auch schon einiges gehört. Ich habe in der BS eine gemischte Klasse mit FISIs. Ein paar davon sind in einem großen Unternehmen und mein Mitschüler sind der letzte FISI "Jahrgang" dort, weil das Unternehmen meint, FISIs bringen ihnen nichts mehr, sie bilden lieber FIAEs aus. Viele andere FISI Mitschüler sagen auch, dass ihre Unternehmen sich egtl mehr Programmierung von ihnen wünschen, als die klassischen FISI Themen. Aber jedes Unternehmen verdient mit etwas anderem Geld und darum wird man von unterschiedliche Firmen für die gleiche Qualifikation teilweise ganz anders bezahlt. Bei uns gab es einen Azubi der hat sich immer mit "Sonderthemen" so ganz am Rande von unserem eigentlichen Tech-Stack beschäftigt. Am liebsten hat er wohl mit Haskell entwickelt. Er wurde dann nach der Übernahme zum Ende der Probezeit (bei uns ist es leider so, dass man bei dem Anschlussvertrag nochmal Probezeit hat..) nicht weiter übernommen, weil die Firma meinte er hätte sich nicht schnell genug in unseren eigentlichen Tech-Stack eingearbeitet und sowas. Er hat sich dann als Haskell Entwickler beworben und hat auch eine Stelle bekommen und verdient sogar deutlich besser, als er bei uns nach der Übernahme verdient hätte. Es kann also einfach sein, dass für diese speziellen Firmen der FISI einfach weniger wert ist. Darum gibt es aber auch genau die Fälle in denen FISIs in einer Firma deutlich mehr verdienen können, als ein FIAE, wenn FISI in einer Firma ist, die eben genau mit den FISI Themen gutes Geld verdient und der FIAE vielleicht in einer Firma ist, die seien Qualifikation nur so am Rande braucht. Das gilt aber für FISI Zertifikate genau so, so sie mit proprietären Themen arbeiten Ich denke Zertifizierungen sind schon ein Ding, aber eben auch nur da, wo es sinnvolle Zertifizierungen gibt. Java und C# oder sowas wie SAP, da stehen eben die Eigentümer dahinter und bieten auch die Zertifizierungen an. Die sind dann auch glaubwürdig und entsprechend teuer. Aber als FIAE gibt es sowas in vielen Bereichen eben nicht. Bei Open Source Sprachen wie Python, R, JavaScript etc. gibt es vielleicht über Drittanbieter irgendein Zertifikat, aber eben nicht wie bei Oracle oder eben Cisco bei FISIs. Das gleiche gilt auch für Frameworks.
  18. Das ist mir auch schon aufgefallen, als ich nach Stellen geschaut habe 😄 Aber die Weiterbildungen von SAP sind ja auch oft nach verschiedenen "Levels" unterteilt. Da gibt es ja eben den/die Berater/in, darunter noch Anwender/in bzw. finde ich auch oft Level wie Associate, Expert etc. ähnlich wie bei Cisco oder Oracle und anderen proprietären Softwareunternehmen. Darum ging es mir. Ja SOLLTE. Aber viele Junior Stellen sind eben auch so ausgeschrieben, dass die Firmen da schon Kenntnisse voraussetzen. Klar mir ist schon auch bekannt, dass solche Stellenausschreibungen immer nur ein "Wunschzettel" sind und man oft garnicht alles erfüllen kann. Aber meine Erfahrung und das was ich auch so im Umfeld mitbekomme ist schon, dass Firmen im Bereich Schulung/Weiterbildung echt knausrig sind und eben oft nicht bereit sind Themen selbst zu schulen. Ich bekomme ja auch in meiner jetzigen Firma mit, dass Stellen oft sehr lange unbesetzt bleiben, weil einfach der "perfekte" Kandidat nicht kommt, man aber nicht bereit ist die Anforderungen zurückzuschrauben und/oder selbst zu investieren.
  19. Das Problem ist, dass ich bei dem Thema selbst nicht wirklich durchblicke, sowohl was die Weiterbildungen, als auch die Technologien angeht. Die Stellenausschreibungen sind auch oft sehr unterschiedlich und auch oft sehr oberflächlich und schwammig, wo man merkt, das hat kein ITler geschrieben, sondern eher jemand vom Marketing. Ich habe für mich nur irgendwann eine Liste gemacht, wo ich grob immer vermerke, welche Schlagworte fallen und welche oft in Kombination auftreten. Was eben sehr oft in Kombination auftaucht ist SAP (und ja auch ABAP) mit Java/Python/C# und Datenbankkenntnissen SQL. Am häufigsten geht es da um die Module BW, CO oder BI. Wobei die Module aber oft als "Bonus" erwähnt werden. Es geht dann oft darum, dass man in einem Team anderen Mitarbeiten zuarbeiten soll. Häufig sind das dann kaufmännische Teams zum Beispiel im Controlling oder Business Intelligence oder auch im Bereich Data Warehouse wo man Data Engineers zuarbeitet die an Big Data Themen arbeiten. In beiden Fällen ist das alles oft sehr sehr schwammig formuliert, in der Form, dass man eben mit den Daten "sicher umgehen" können soll. Sprich man soll eine Datenlage in SAP eben überführen können in Java/Python/C# bzw eine SQL Datenbank und die Daten dann dort auswerten, visualisieren und sehr viel auch bereinigen oder aufbereiten für Kaufleute. Ich vermute zumindest, dass es dann teilweise auch darum geht, dass man verschiedene Dinge auch einfach automatisiert z.B. Reports im kaufmännischen Bereich, aber das ist lediglich Spekulation. Dementsprechend tappe ich da leider selbst gerade ziemlich im Dunkeln, was da die jetzt genau erwartet wird und welche Technologien nützlich sind. Welche Schnittstellen da ggf. zu SAP genutzt werden etc. steht nämlich ganz selten dabei. Hin und wieder wird mal erwähnt, dass Erfahrung im Schnittstellendesign mit Netweaver gut wäre. Grundsätzlich war das aber einfach viel Google Recherche von mir, wie man mit Fremdsystemen auf SAP zugreift. Sprich es steht leider nie dabei, ob die Firma das nun mit RFC macht und damit nur ABAP Funktionen ansteuert. Oder ob das über die Connectoren der jeweiligen Programmiersprache geht und auf Datenbankebene direkt auf z.B. HANA zugegriffen wird. Bei einigen SAP Modulen stand auch direkt dabei, dass eine native API für z.B. Python anbieten. Darum fand ich grundlegend auch so ein Zertifikat wie etwa den "Berater" einfach darum gut, weil dort bereits mehrere Module (mehr oder weniger) sinnvoll zusammengefasst waren, so dass am Ende eine gewisse Befähigung raus kam. Das Problem ist nur, dass ich kein Berater werden will, aber alle Stufen drunter für Entwickler kaum Sinn machen, weil sie sich mehr an Anwender richten.
  20. Was ist das denn genau für eine Qualifikation, von der höre ich zum ersten Mal? Ich hab dazu etwas gegoogelt und es gibt wohl eine Weiterbildung zum "ERP-Spezialisten" mit IHK Zertifikat. Allerdings war das alles etwas dubios, weil ich dabei fast immer bei einer Firma Namens "Softengine" gelandet bin und anscheinend auch nur herstellerspezifisch auf deren System ausgebildet wird. Aber was genaues gab es dazu nirgends und insbesondere konnte ich nirgendwo finden, welches IHK Zertifikat da am Ende dahinter steht... Ich habe schon ganz konkret nach Junior Stellen gesucht. Aber wie schon gesagt, die Befähigung, dass man mit beliebigen Programmiersprachen über RFC, APIs oder die individuellen Connectoren auf SAP zugreifen kann sollte auch auf Junior Level schon vorhanden sein. Nein es werden keine spezifischen Modul Kenntnisse verlangt. Es geht im Kern oft einfach darum, dass Entwickler gesucht werden mit Programmiererfahrung meistens C#,. Python oder Java. Die dann aber mit Daten umgehen sollen die in einem SAP-System stecken. Und darum ist eben auch gewollt, dass die Person sich mit den entsprechenden APIs, Connectoren und RFC-Bibliotheken auskennt. Und meine Erfahrung (bisher, kommt selbstverständlich auch auf die Region an) ist eher, dass Unternehmen sowas ungern selbst schulen, bzw. in kleineren Unternehmen das Know-How auch einfach nicht haben und über die Stelle erst holen wollen. Darum muss man das wohl auch drauf haben. Das wäre genau meine Frage gewesen. Ich hatte schon neulich im Buchladen mal zwei SAP Bücher in der Hand, aber da stand nur es wird empfohlen dazu einen SAP Zugang zu haben. Den habe ich natürlich nicht und ohne bringt das Buch auch nichts und ich nehme mal an das ist mit den Kursen auf open SAP genau so. Ich wäre evtl sogar bereit mir so einen Zugang mal für ein paar Monate zu mieten und parallel dazu das Buch durchzuarbeiten. Das Problem sehe ich dann darin, dass ich am Ende zwar Geld hingelegt habe, aber nicht mal ein Zertifikat....keine Ahnung ob die Arbeitgeber solche Kenntnisse ohne Zertifikat oder Berufserfahrung anerkennen. Und ich gehe mal davon aus, dass so ein allgemeines SAP-System auch nicht dafür vorbereitet wurde, dass man da mit seinem Buch über Schnittstellen einfach seine Übungen durchziehen kann. Es ist zwar beschrieben, dass da Test-Daten vorhanden sind und auch alle möglichen Transaktionen etc. aber ich hab so meine Zweifel, dass so ein System kompatibel zu so einem Buch ist. Da müsste man doch sicher vorher noch selbst Anpassungen vornehmen und das ist ja dann wieder ein ganz eigenes Fass ohne Boden...
  21. Hallo. Bei uns im Umfeld gibt es eine Menge Industrie, die auch sehr attraktive Tarifverträge haben, wie ich aus zuverlässiger Quelle weiß Ich habe mir darum einige Stellen angeschaut für Fachinformatiker, die da ausgeschrieben waren. Viel davon hing aber mit SAP zusammen und damit habe ich bisher noch nie gearbeitet. Es geht dabei auch nicht darum, dass ich dann ABAP-Entwickler bin. Es geht mehr darum, dass dort von Außen mit einer Programmiersprache (JAVA, C#, Python etc.) auf den Datenbestand von SAP zugegriffen werden soll und dann die Daten entsprechend aufbereitet werden müssen etc. Ich habe mich jetzt mal umgesehen und es gibt bei SAP ja viele Weiterbildungen auf zahlreichen Levels. Das Meiste davon ist aber dann eher für SAP Anwender, also für die Kaufleute, Lageristen, Controller etc die dann inhaltlich mit SAP arbeiten. Wenn ich etwas suche, bei denn dann auch der Informatik Aspekt behandelt wird, dann bin ich immer gleich bei "SAP-Berater". Die Schulungen sind aber Schweine teuer und setzen auch immer Studium und Berufserfahrung voraus. Ich hab aber wirklich so garnichts finden können, was nicht gleich ein SAP Berater ist, aber trotzdem für mich als Fachinformatiker relevant. Insbesondere eben, dass man lernt, wie man Daten aus SAP (über Schnittstellen oder RFC) abruft und dann mit einer richtigen Programmiersprache weiterverarbeitet. Kennt jemand zufällig eine Weiterbildung in der Richtung???
  22. Der Satz hat mich etwas stutzig gemacht. Wie ist das zu verstehen? Ist eine DSGVO-konforme Speicherung von Daten nicht möglich?
  23. Ich finde es schade, dass auf diese Weise geantwortet wird. Ich habe mir eigentlich Mühe gegeben das Problem inhaltlich gut darzulegen und hatte mir etwas fachlichen Rat auf Augenhöhe von anderen Fachinformatikern erhofft. Nicht nur finde ich die Art der Antwort irgendwie herablassend, ich finde sie auch so oberflächlich, dass sie auf den Inhalt und Rahmen der Frage praktisch garnicht eingeht. Noch dazu ist der Satz sehr verschachtelt, es fehlen Kommas, was das Lesen nochmals erschwert und "aller mir Admin Kollegen" kann ich garnicht deuten. Von meiner Seite aus kann das Thema gern geschlossen werden. Ich stelle meine Frage lieber wo anders.
  24. Hallo. Bei uns im Betrieb gibt es eine Azubi Gruppe aus allen Bereichen, sprich es sin neben FIAEs FISIs zum Beispiel auch Kaufleute, MEchatroniker etc. Eine Veranstaltungskauffrau bei uns überlegt aus ihrem Excel Verhau raus zu kommen und dafür eine Datenbank zu verwenden. Ich habe ihr dafür Access empfohlen, weil sie und ihre Abteilung ja keine Informatiker sind und weil die Daten aus Access sich ja sehr leicht in allen anderen Microsoft Produkten nutzbar machen lassen. Nun gibt es aber einen Prozess, bei dem ich nicht sicher bin, ob es Sinn macht den auf Access bzw eine Datenbank zu übertragen. Es geht dabei um Sitzpläne für öffentliche Veranstaltungen. Aktuell gibt es für jede Veranstaltung eine große Excel Tabelle in der alle Daten drin stehen. In einer Zeile steht dann alles also Name und Anschrift der Person, Ihre Platznummer, der Ticketpreis, der Termin, Veranstaltungsort etc., etc. Das alles haben wir erst mal in drei einzelne Tabellen zerlegt: 1. Die Stammdaten (Name, Anschrift etc.) aller Teilnehmer der Veranstaltungen mit einer ID für jeden Teilnehmer 2. Die Veranstaltungsliste mit Termin, Ort etc. und einer ID für den jeweiligen Termin 3. Eine Liste für die Sitzplätze an sich mit Platznummer und einer identischen Platz ID und Infos welche Reihe der Platz ist, wie viel kostet der Platz etc. Die Tabellen sind nun natürlich auch viel übersichtlicher und Stammdaten lassen sich viel schöner pflegen. Das Problem kommt aber nun, wenn wir die eigentliche Funktion der riesen Excel Tabelle nachbilden möchten und zwar müssen wir das ja alles nun in Relation setzen. Die einzige Lösung, die mir hier eingefallen ist, ist eine Zwischentabelle zu bauen, die TeilnehmerID, TerminID und Platz ID enthält. also z.b.: Veranstaltung ID Teilnehmer ID Sitzplatz ID 1 1311 5 2 39 10 3 1311 1 3 1423 2 Die Tabelle ist nötig, damit gesagt werden kann, welcher Teinehmer an welcher Veranstaltung auf welchem Sitzplatz sitzt. Das Problem ist aber, dass die Tabelle sehr viel von Hand bearbeitet wird, da die Teilnehmer alle manuell gesetzt werden. Die Arbeit mit der oben gezeigten Tabelle ist von Hand aber leider sehr unintuitiv, weil sie ja nur aus IDs besteht und Mitarbeiter immer in die Daten schauen müssen um herauszufinden welcher Teilnehmer und welche Veranstaltung hinter welcher ID steht. Klar unsere Azubis lernen sich da gern ein, aber (ohne das irgendwie blöd zu meinen) es gibt in der Abteilung auch ältere Mitarbeiter die mit dem System auch umgehen müssen und die damit wahrscheinlich nicht so gut klar kommen. Insbesondere auch weil aus der Tabelle dann ja auch Abfragen für Serienbriefe etc. generiert werden müssen, wo man auch mal einen Join oder ein Select etc. dafür braucht. Ich frag mich einfach, ob es in dem Fall wirklich Sinn macht auf eine Access umzusteigen. Klar sind die Daten da am Ende sauberer und auch weniger anfällig für Fehler, aber irgendwie steigt auch der Aufwand und die Komplexität in der täglichen Arbeit damit und darum frage ich mich, ob die Abteilung nicht doch einfach weiter bei ihrer Excel Liste bleiben sollte, weil die in Summe dann doch besser zu handhaben ist. Wollte dazu gern mal eure Meinung hören. VG

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