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Mirel

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  1. Wie wäre es damit, wenn nicht alles als absoluter Unsinn betitelt wird, sondern mal in Betracht gezogen wird, dass eine etwaige Entscheidung situativ getroffen wird und die Fähigkeiten des Bewerbers durchaus nicht uninteressant ist? Hast du bereits über ein duales Studium nachgedacht? Dies wäre ggf. eine Alternative zum "Vollzeitstudium" oder zur Ausbildung. Im Allgemeinen würde ich dir empfehlen, dich mehr mit den Berufsbildern auseinanderzusetzen. Informationsmöglichkeiten lassen sich im Internet ausreichend finden. Ebenso wäre ein Praktikum eine Möglichkeit, den für dich richtigen Weg zu finden. Falls du den Weg einer Ausbildung präferieren würdest, kannst du dein Interesse in beide Richtungen beim Vorstellungsgespräch erwähnen. Einige Unternehmen bieten an, den Fachbereich innerhalb der Ausbildung zu wechseln (meist bis zum zweiten Ausbildungsjahr). Hier wäre es sicherlich sinnvoll, E-Commerce weiter zu definieren. Wo siehst du Schnittstellen, an welche du anbinden möchtest? Wie kannst du für alle Videokurse pauschalisieren, dass sie reine Geldverschwendung sind? Es gibt durchaus Videokurse, die Wissen qualitativ vermitteln können. Sicherlich gibt es viele Videokurse, die ungeeignet sind, das sollte jedoch kein Grund sein, eine pauschale Aussage zu tätigen.
  2. Dass du an Projekten gearbeitet hast, ist durchaus etwas Positives. Sollte daher nicht weggelassen werden. Waren es denn wirklich Projekte im Sinne einer Projektdefinition? Oder waren es Anwendungen, auf die du "losprogrammiert" hast? Je nachdem wie streng ein Unternehmen dort differenziert, könnten falsche Erwartungen entstehen. Die Kunst bei einem Anschreiben liegt darin, die Inhalte möglichst positiv darzustellen und dennoch bei der Wahrheit zu bleiben sowie Nachweise zu liefern. Mit dem Begriff "Kleine Projekte" stellst du dich unbeabsichtigt negativer dar, als du müsstest. Worauf ich hinaus möchte ist das Wort "klein". Teile einfach mit, dass du an einem Projekt gearbeitet hast und beschreibe kurz, was du gemacht hast (Ein paar Anreize: warum? welchen Nutzen? Welche Programmiersprache? Welche Fähigkeiten? Was konntest du dadurch lernen? ...). Ich würde fast so weit gehen und behaupten, dass die Einleitung der schwierigste Punkte eines Anschreibens ist. Es ist also völlig verständlich, dass du dort nicht auf Anhieb die für dich passende Lösung findest. Du reflektierst dich so weit, dass du um Hilfe bittest. Das ist in meinen Augen ein positiver Aspekt, da du dich mit der Thematik scheinbar wirklich auseinandersetzen möchtest. Das Problem mit dem Wort "geprägt" ist, dass es inflationär von sämtlichen Bewerbern verwendet wird, die in der Lage sind "Bewerbung Muster" in einer beliebigen Suchmaschine einzugeben. Allgemein wirkt die Wortwahl etwas überspitzt. Hinterfrage dich, ob dich die Informatik wirklich geprägt hat. Falls wirklich, wie hat sie das getan? Ebenso sehe ich hier das Problem, dass du zwar versucht viel in das Anschreiben zu packen, jedoch nie in die Tiefe gehst. Es ist besser, weniger aufzulisten und den Inhalt dafür zu präzisieren. Wenn du lediglich Floskeln ohne Nachweise oder Erklärungen verwendest, beeindruckst du damit vermutlich eher weniger. Auch hier einige Denkanstöße: Mit welcher Sprache hast du angefangen? Warum gerade diese? Welche Ziele hast du dir gesetzt? Was hast du umgesetzt? Was genau konntest du wodurch vertiefen? Dass du deine Kenntnisse durch eine Ausbildung vertiefen möchtest und auch wirst ist selbstverständlich. Dies zu erwähnen ist eher redundant. Begründe stattdessen lieber, was deine Leidenschaft am Programmieren ist - mit Erklärungen / Nachweisen. Es ist schön, dass du dich dort wohlgefühlt hast. Frage dich aber auch hier: Interessiert das die Personalverantwortlichen? Oder könnte man den Satz gar negativ interpretieren? Was wäre, wenn dir unterstellt werden würde, dass du nur schwer mit Menschen umgehen kannst und es ein Glücksfall sein wird, ob du in das Team passt? Somit ein Risiko wärst? Sicherlich etwas überspitzt, aber je nach Personalverantwortlichen nicht undenkbar. Vor allem dann, wenn viele - sehr viele - Bewerber vorhanden sind und sich das Unternehmen den Auszubildenden frei auswählen kann.
  3. Derartige Einleitungen werden gar nicht mehr geschrieben, zumindest dann nicht, wenn ein Bewerber eine gute Stelle bei einer guten Firma anstrebt. Der erste Satz, somit die Einleitung, muss das Interesse des Personalverantwortlichen wecken. Mit Standardphrasen von der ersten Seite auf Google bleibt das Interesse gewiss aus. Des Weiteren wissen die Personalverantwortlichen auf welchen Plattformen sie die Stellenausschreibung veröffentlicht haben. Allgemein beinhaltet das Anschreiben sehr viele Standardfloskeln, mit denen du bei vielen Personalverantwortlichen bereits die erste Chance verschenkt hast. Entsprechend muss Individualität in das Anschreiben. Auch gibst du zwar an, dass du dich bereits mit der Thematik beschäftigt hast, doch aus den Sätzen kann keine wirkliche Kompetenz abgeleitet werden. Dich hat ein angenehmes Arbeitsklima geprägt? Wie funktioniert das? Moderne Ausstattung und interessante Aufgaben? Welche wären das? Welche Aufgaben hast du übernommen? Sind diese relevant für das Unternehmen, bei dem du dich bewerben möchtest? Ich meine das nicht böse, aber dieses Anschreiben solltest du so nicht verwenden. Zumindest dann nicht, wenn du eine gute Stelle besetzen möchtest.
  4. Mein Beitrag sollte keinesfalls eine Empfehlung darstellen. Ich wollte lediglich auf die Frage von @PaleDragon antworten, dass sich die Probezeit bei einem Ausbildungsvertrag von der eines Arbeitsvertrages unterscheidet. Wirkliche Gewissheit gibt es selbstverständlich nur, wenn man den Vertrag genau prüft. Wie @Visar bereits erwähnte, könnten dort Klauseln vorhanden sein.
  5. Gemäß § 22 BBiG kann während der Probezeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden. (1) Während der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis jederzeit ohne Einhalten einer Kündigungsfrist gekündigt werden. Daher dürfte eine Kündigung ohne Weiteres möglich sein. Fair wäre hier jedoch - wie bereits erwähnt - den Betrieb möglichst früh zu informieren.

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