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Bluejazzer

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  1. Es kann sein das diese Menschen ein Problem mit deiner Herkunft, Aussehen oder Sprache haben. Es jedoch nicht offen aussprechen dürfen, weil du sie tatsächlich verklagen könntest. Du hast geschrieben, du kommst aus dem Ausland. Wie ist dein Aufenthaltstatus? Begrenzt? Unbegrenzt? Wenn du nur zeitlich begrenzt in Deutschland bleiben darfst, wäre das auch ein Grund warum einige Personaler davor zurückschrecken dich auszubilden. Die meisten Firmen bilden aus, um die Azubis nach der Ausbildung zu behalten.
  2. Also an deiner Bewerbung wird es wohl nicht liegen, wenn du wie im anderen Thread beschrieben 7-8 Bewerbungsgespräche gehabt hast bei über 50 Bewerbungen. Es kann viele Gründe haben, warum du den finalen Schritt danach nicht geschafft hast. Hast du mal bei den Firmen, wo du die Gespräche gehabt hast gefragt woran es lag das sie dich nicht genommen haben? Eigentlich kann man nur sagen: bewerben, bewerben, bewerben. Am besten überall, nicht nur bei großen Firmen.
  3. Was das Alter angeht, da kann ich was zu sagen: Ich habe vor 4 Jahren eine betriebliche Ausbildung zum FIAE mit 32 begonnen und diese nach drei Jahren letztes Jahr mit 2er Schnitt beendet. Die Frage ob man eine Ausbildungen mit Ü30-jährige machen kann: Ja, aber "wir" sind nicht so gefragt, wie jemand der frisch von der Schule kommt oder mit Mitte 20 sein Studium abbricht. Wobei ich auch lustlose Abiturienten als FI-Azubis erlebt habe. 😄 Wie schon jemand schrieb: Man muss in dem Alter schon sehr gute Gründe vorbringen warum man die Ausbildung machen will. Das du einen sicheren, Job mit guter Bezahlung, Zukunftssicherheit etc haben willst, ist kein Argument sondern ein Wunsch. Das will ja jeder. 😉 Die Frage ist was du vorweisen kannst und ob du bereit bist dich mit der Materie auseinanderzusetzen? Auch wenn oft geschrieben wird, dass man für die Ausbildung keine Vorkenntnisse haben muss: Mit Mitte 30 trifft das definitiv nicht mehr zu. Immerhin hast du 10-15 Jahre Vorsprung deinen Mitbewerbern gegenüber und selbst wenn du da Kenntnisse aus Fachfremden Bereichen hast, so sind diese wertvoll und können ausschlaggebend sein. Aber das wichtigste ist, dass du irgendwas mit IT gemacht hast. Das Interesse allein reicht in dem Alter nicht mehr. Zu meinem Background: Ich habe vor der Ausbildung schon eine informationstechnische Ausbildung abgeschossen und zwei Studiengänge im technisch/naturwissenschaftlichen Bereich "ausprobiert". Das zweite Studium habe ich gesundheitsbedingt abbrechen müssen. Bis dahin habe ich in Studenten/Minijobs gearbeitet. Für mich hat sich die finanzielle Situation mit der Ausbildungsvergütung verbessert. Eine eigene Familie hatte ich keine, ich musste mich also nicht nach unten oder an andere orientieren. Das war denke ich vorteilhaft für die Ausbildung. Weiterhin hatte ich weit vor Beginn der Ausbildung mich Hobbymäßig mit Arduino, Rapsberry und einfacher Controllerprogrammierung beschäftigt und Kleinprojekten gehabt zu denen ich auch bei Vorstellungsgesprächen gefragt wurde und was sagen konnte. Ich schätze das war nicht ausschlaggebend aber ein Pluspunkt. Kommen wir zum zweiten Punkt: Das Gehalt. Ich habe mit ~33.000€ brutto bei meinem Ausbildungsbetrieb angefangen und nach einem Jahr bin ich auf fast 35.000 € brutto "aufgestiegen". Ich denke für den Job den ich mache, könnte ich durchaus mehr bekommen, aber Geld ist derzeit nicht meine primäre Motivation und wechseln will ich im Moment nicht, da mich die Thematik interessiert und ich zurzeit viel lerne. Das meiste lernt man ehe erst nach der Ausbildung. Mein Vertrag ist bis nächstes Jahr befristet, danach sehe ich weiter wie es mit dem Gehalt weitergeht. Da stimme ich den meisten hier zu. Heute kann dir keiner sagen, mit wie viel du in 3-4 Jahren einsteigst. Das Gehalt machen so viele Faktoren aus: Ort, Firmengröße, deine Kenntnisse, auch die Qualität der Ausbildung / Ausbildungsbetriebes usw da kann zwischen 30.000-45.000 € Einstiegsgehalt alles drin sein. Wobei du die höheren Einstiegsgehälter eher erreichst, wenn du die Ausbildung in einer großen Firma machst. Diese bevorzugen jedoch meist Spitzenabiturienten. Da wirst du mit deinem Alter eher durch das Raster fallen. So einen Wechsel würde ich mir in deiner Position und dem Gehalt zweimal überdenken.
  4. Hast du dir für die Berechnung so eine Funktion als VBA-Modul wie in Excel selbst geschrieben? Das käme dann einer Programmierung schon näher und würde sicherlich analytisches Denken erfordern um mehrere Teilschritte in einem Großen zusammen zu fassen.
  5. ich weiss nicht auf wieviele das zutrifft, aber ich musste noch nie irgendwas kaufmännisches machen. Dafür haben wir eine kaufmännische Abteilung. Gelegentlich mal Rechnungen einsehen oder unterschreiben oder eine Bestellung aufgeben, die dann von den Kaufleuten bearbeitet wird. Das war's. Es gibt keinen Ort an dem ich seltener bin als in der kaufmännischen Abteilung. 😁 analytisches Denken Definition: Wer im Berufsalltag analytisch denkt, löst keine mathematischen Probleme, sondern durchleuchtet bestimmte Sachverhalte mit der passenden "Wenn-dann-Formel". Dazu gehört die Gabe, Zusammenhänge zu erkennen, sie zu strukturieren, zu interpretieren und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Viele Einstellungstests arbeiten daher mit Textanalyseaufgaben, in denen die Bewerber ihr analytisches Denkvermögen unter Beweis stellen sollen. Als Fachinformatiker AE sieht das dann so aus: dein Chef erläutert dir ein Problem und deine Aufgabe ist es ein "Rezept" (oder Algorithmus) zu entwickeln, dass dieses Problem löst, ohne das der Chef dir sagen muss wie du das Problem löst. Um das Problem zu verstehen, musst du es erstmal analysieren (zB das Problem vom Groben zum Kleinen zerteilen). Dann schreibst du selbständig das "Lösungs-Rezept" oder erweiterst es. Oder du suchst einen Programmfehler, dann kreist du durch Analysieren des Codes den Fehler immer mehr ein bis du diesen findest. wenn du Matheaufgaben nach Schema F löst, wo der Lösungsweg (sinnbildlich für das Rezept) vorgegeben ist, ist das kein analytisches Denken, sondern rechnen.
  6. Das ist eine interessante Beobachtung die ich auch gemacht habe. Es gibt da zwei Lager: die die Home Office fordern und die, die es lieber mögen im Büro zu sein. Das ist seit Corona nochmal etwas deutlicher geworden. Wobei der Status Quo im Moment ist, dass Home Office die Ausnahme und immernoch nicht die Regel ist und daran entzünden sich immer wieder Diskussionen. Das artet manchmal schon in grotsken Diskussionen, wo Gehaltskürzungen für Home Officern gefordert werden, weil sich ihre Anforderungen ändern.
  7. Ich hatte Anfang des Jahres Homeoffice und ich fand es ok, aber auf Dauer ist das nichts für mich. Bei mir war/ist eher das Problem das sich zu Hause privates und Arbeit zu sehr vermischt und ich nicht das Gefühl hatte wirklich weiterzukommen, weil ich zu sehr abgelenkt werde. Wenn ich Kollegen hatte mit denen ich was klären musste, musste ich immer anrufen und das erklären erwies sich immer als umständlicher. Mir persönlich ist es aber lieber wenn ich die Sachen persönlich vor Ort klären kann. Weiterhin arbeite ich für Debugging viel mit Messgeräten und Hardware vor Ort für die ich zu Hause keinen Platz habe. Ich kann verstehen wenn da einige mehr zu Hause arbeiten wollen, weil sie vielleicht Kinder o.ä. haben. Ich würde auch keinen Job annehmen wo ich Home Office Pflicht hätte. Liegt mir auf Dauer einfach nicht.
  8. Ich mache nach der Arbeit meist auch nichts IT-mäßiges im Sinne von Programmierprojekten. Nach 9h vor dem PC reicht es mir auch. Gelegentlich wenn ich mal auf ein Problem gestoßen bin und merke, dass ich nach Feierabend da festhänge, betreibe ich zu Hause manchmal etwas oberflächige Nachforschungen zum Thema.
  9. Meine Erfahrung mit Xing ist eigentlich positiv. Wobei man schon im Profil angeben sollte auf welche Technologie/Bereich man spezialisiert ist, sonst bekommt man "nur" als Fachinformatiker AE oder Softwareentwickler auch Angebote die nicht zum Profil passen. Was die Anzahl der Anfragen angeht: da kommt schon was rein. Diese Woche waren bei mir drei von vier Anfragen interessant und ich bin nicht "Offen für Angebote". Manchmal kommt aber auch tagelang nichts. Es gibt gelegentlich ein paar Seelenfänger die wollen gleich ein CV für Ihre Datenbank ohne wirklich ein Angebot zu haben oder es kommen wirklich kuriose Angebote rein, wo man mit 80k anlocken will ohne das Profil gelesen zu haben. deine Adresse, Telefonnummer oder Alter brauchst du nicht angeben. Das Foto ist ebenfalls optional, aber mit Foto hast du natürlich bessere Chancen. Meiner Erfahrung nach muss das Foto nicht hochprofessionell sein. Ich habe ein schlichtes Schwarz-Weiß-Passfoto mit Hoodie und bekomme (für mich gesehen) trotztdem genug schriftliche Anfragen. 😅 Nur einmal hatte ich den Fall, dass ein Headhunter mich auf der Arbeitsstelle angerufen hat, weil er auf Xing keine Kontaktdaten gefunden hat. Mir war das vor den Kollegen eher peinlich.
  10. Wer sind die Meisten? Die nach der Ausbildung? 2000€ Netto sind eigentlich ganz ordentlich für einen Einstieg nach einer Ausbildung und mit Anfang 20. Wenn man dann noch jung und je nach Grad der Spezialisierung, Weiterbildung etc. mit Anfang 30 auf weit mehr als 2000€ Netto bringen. In unserere damaligen Berufsschuljahrgang (FIAE) kam keiner über 40.000 p.a.. Einer bekam 3000 € Brutto das war auch schon das Höchste. Wenn du mehr willst: Der schwierige Weg über das Studium steht dir auch offen. Aber mach dir wegen des Gehalts als Fachinformatiker keine allzugroße Hoffnung zu Beginn. ~35.000 € ist da normal. Es wird auch davon abhängen wo du deine Ausbildung (Branche/Ort). Das wirst du rest wissen, wenn du genommen wirst.
  11. Ich glaube bei dem Wort Visum schrillen bei den meisten Chefs die Alarmglocken. Sähe da schon ein Problem beim Bewerbungsgespräch.
  12. Kommt drauf an wo man am Ende als Entwickler landet. Ich habe während und nach der FIAE Ausbildung keinen Kundenkontakt gehabt, aber viele anderen gehen in diese Entwickler-Berater-Hybris Richtung, weil es da mehr zu verdienen gibt.Der Anwendungsentwickler hat ja auch die Aufgabe andere Leute zu schulen oder vor fremden Leuten Präsentationen zu halten. Wären jetzt zwei Punkte für mich, wo ich mich auch nicht wohl fühlen würde. Wir hatten damals in der Berufschule ebenfalls einen Autisten. Ein netter Typ, wenn man erst mal wusste wie er tickt. Er war in den IT-Spezifischen Fächern vermutlich der Beste, aber "Laberfächer" wie Deutsch/Kommunikation, Politik und die Projektmanagmentteile die in Anwendungsentwicklung und Wirtschaft drankamen waren nichts für ihn. Er hat die Ausbildung auch im zweiten Jahr damals abgebrochen, obwohl keiner fachlich besser im programmieren war als er. Die Gründe für seinen Abbruch kenne ich nicht genau. Ich vermute mit dem richtigen Umfeld wäre er ein hervorragender Kandidat für ein Informatikstudium mit Abschluss. Viele Unternehmer denken bei Autisten oder autistisch veranlagte Menschen sofort an Überflieger in der IT. Autist und IT ist im Moment so ein Trend, dass jeder halbwegs begabte IT-Mensch sich selbst voller Stolz irgendwie als Autist o.ä. erklärt. Die Betriebe springen auf diesen Trend auf, ohne zu wissen wie man mit diesen Menschen richtig umgeht. @Ala Bei dir ist die Frage, wie das in Zukunft aussehen wird? Denn die nächste Ausbildung kann sich ebenfalls als Flop erweisen. Ich denke so ein Vorstellungsgespräch ist keine Grundlage für solch eine Ausbildung, weil es schlicht zu kurz ist um sich richtig kennenzulernen. Die Chemie zwischen dir und deinem Ausbilder muss einfach passen und das merkt man auch nicht erst nach 1 oder 2 Tagen, sondern meist erst nach Wochen oder Monaten, wenn die ersten Stresstests kommen. Eigentlich müsstes du vor einer Ausbildung 2-3 Monate den Betrieb kennenlernen um festzustellen ob du da passt. Es ist die Frage wie sehr dich der Betrieb dann in Aufgaben einbindet die dir Spass machen.
  13. Für mich liest sich das nach Arbeiten an Wochenendtagen an, nur mit Bier und Pizza statt harter Währung. Mein Wochenende wäre mir jedenfalls dafür zu schade. Dafür habe ich genug andere Sachen zu tun, die ich unter der Woche dann nicht machen kann. Sorgen würde mir eine gewisse Gruppendynamik machen, wenn man keine wirkliche Lust hat, aber alle tun es und man will nicht der Buhmann sein. Meiner Meinung nach ist sowas aus dem Grund sowieso eine Schnapsidee. Wenn man nicht hingeht ist man schon in einer Verliererposition und das nur weil der Chef euch "vorgeschlagen" hat euer Wochenende für die Firma "freiwillig" zu opfern. Deswegen halte ich solche gutgemeinten Vorschläge aus einer höheren Position heraus für unprofessionell.
  14. An deiner Stelle würde ich neben dem Job eine Abendschule/gymnasium besuchen und den höchstmöglichen Abschluss anstreben und den Schwerpunkt möglichst technisch-mathematisch ansetzen. Die mittlere Reife wäre in deinem Alter zu wenig, Die Fachhochschulreife sollte es schon sein, denn wie gesagt du konkurriest dann als 30-jähriger (?) später mit jungen Schülern um eine begehrte Ausbildung. Da musst du dich schon irgendwie vom Rest abheben. Wenn du das packst, packst du auch die Ausbildung oder kannst dann auch ein Studium annehmen. Vielleicht öffnen sich auch in den zwei Jahren neue Sichtweisen für andere Sachen als IT. Aktuell sehe ich für dich keine Vorraussetzungen das du irgendwie in der IT landest. Es sei denn du kennst jemanden persönlich der dich nimmt und ausbildet.
  15. ja schon klar, ich bereue es auch nicht das ich es sehr ausführlich geführt habe. Nur falls jemand meint das sei für die IHK von Interesse, in meinem Fall war es das nicht. Was aber nicht heisst, dass man es nicht nach bestem Wissen und Gewissen führen sollte. Für sich und die IHK (wenn Prüfer wie Stefan Macke diese durchlesen)
  16. Also ich muss zugeben ich habe mein Berichtsheft immer recht detailiert geführt. Ich war fast schon enttäuscht, dass bei der mündlichen Abschlussprüfung (IHK Köln) damals niemand nach dem Berichtsheft/ordner gefragt hat. Die ganze Mühe umsonst. 😅 Aber ich kannte auch einige aus der Schule, die haben 1-2 schiefe Sätze am Ende der Woche geschrieben und waren dann froh das sie nicht nach dem Berichtsheft gefragt wurden. 😄
  17. Ok, das ist wirklich komisch. Ich würde jetzt erstmal ruhig bleiben und deinen Ausbilder nach einem sachlich und zeitlich gegliederten Ausbildungsplan wie er dich die nächsten drei Jahre ausbilden möchte fragen. Wenn sowas nicht vorhanden ist würde ich mich mit dem Hauptsitz in Verbindung setzen, ob diese so etwas haben. Normalerweise ist solch ein betrieblicher Ausbildungsplan in der Ausbildung auch als Orientierungshilfe vorgesehen. Ich bin diesen damals mit meinem Ausbilder zu Beginn der Ausbildung durchgegangen und habe eine Kopie bekommen, so wusste ich wo ich war und was noch kommt. Was die Programmiersprache angeht: vielleicht fragst du mal den Ausbilder ob du ihm ab und zu über die Schulter schauen kannst. Ein guter Ausbilder wird dir das erlauben. So kannst du sehen was du lernen wirst bzw was von dir erwartet wird.
  18. das soll nicht böse klingen: aber wäre es nicht besser gewesen die Programmiersprache beim Bewerbungsgespräch zu erfragen? Ich denke das ist eine der wichtigsten Fragen die man während eines Bewerbungsgesprächs stellt bevor man der Anwendungsentwickler-Ausbildung zusagt. Wenn der Ausbilder sagt: "er wisse nicht genau welche, irgendeine integrierte", dann wäre ich erstmal skeptisch. Es muss natürlich nicht viel heißen, die Frage ist auf welcher Basis diese "integrierte" Programmiersprache arbeiten soll?
  19. Ich konnte etwas C und Java die ich in der Obestufe und in den ersten Semstern Technische Informatik gehabt hatte. Aus heutiger Sicht gesehen war ich jedoch weit davon entfernt wirklich gut in beidem zu sein. 😁 Ich glaube die meisten Bewerbungen werden abgelehnt nicht unbedingt weil sie keine Programmierkenntnisse haben, sondern weil sich meist aus Noten oder Hobbys nicht ableiten lässt, ob man eine Affinität an IT-Themen vorhanden hat. Die Fachinformatiker-Ausbildung ist ein sehr gefragter Ausbildungsberuf und viele Stellen gibt es nicht. Daher haben die Unternehmen die Qual der Wahl wen sie nehmen und sie nehmen meist den, der die o.g. Affinität vorweisen kann. Das muss nicht zwangsläufig Programmieren sein, macht es aber mit der aus Kombination gute Noten in den richtigen Fächern und paar IT-Hobbys einen stimmigeren Eindruck, denke ich. Und von diesen Bewerbern gibt es sehr viele. Die Leute haben hier im Forum haben Recht: formell muss man nicht Programmieren können. Aber formell muss man nicht das (Fach)-Abitur haben, trotztdem haben ~65% der Fachinformatikerazubis die Hochschulzugangsberechtigung. Am Ende legen die Firmen fest, welches Anforderungsprofil der Azubi erfüllen sollte.
  20. Die meisten Fachinformatiker-Azubis haben Fachabitur oder Abitur gemacht. Berufsschule-Mathematik ist jedoch verglichen mit Mathle-LK sehr einfach. Würde so auf Realschulniveau 8/9 Klasse schätzen. Mit Potenzen sollte man sich auskennen, ebenso wie mit Dreisatzsrechnung. Ansonsten hat man Formeln die man auswendiglernen muss und umstellen können muss. Du wirst Mathe weitesgehend in Informations-/Telekommuniktionstechnik haben und in Wirtschaft. Software-/Anwendungsentwicklung weniger und wenn dann wird die Formel meist in der Aufgabenstellung vorgegeben.
  21. Bei uns sind die meisten nach der betrieblichen Ausbildung im Schnitt mit 35k eingestiegen. Einer hatte es auf 40k geschafft, aber er hat sich auf eine Technologie spezialisiert die seine Firma als einzige in der Region erfolgreich nutzt. Als Umschüler wirst du es schon schwer genug haben, jemanden zu finden der dich mit fast 40 einarbeiten soll und dir dafür 45k im Jahr gibt. Ich glaube Konzerne die gut zahlen, suchen und bilden Ihren Nachwuchs meist selbst aus. Die meisten Umschüler landen in kleineren Buden auf Stellen die kaum einer machen will und durchschnittlich bezahlt werden. Da solltest du die Erwartungen etwas runterschrauben und erstmal zusehen das du die Ausbildung mit guten Noten abschließt und danach eine Firma die sich die Mühe macht dich weiterzuentwickeln.
  22. es ist natürlich immer die Frage was nach außen kommuniziert wird und was man tatsächlich denkt. Die Tatsache ist, dass Tatöwierung nun mal die Geschmäcker spaltet wie auch der Musikgeschmack, egal in welcher Altersgruppe. Nur das Tätowierung offen sichtbar sind und ich glaube bei Hals, denkt man vielleicht an die Typen aus dem Knast. Es gibt auch junge Menschen die Tattoos ablehnen, auch wenn sie es diplomatischer kommentieren oder eben ignorieren. Im Job wird es dann schwierig, wenn du auf solche Menschen triffst, egal ob Kunde oder Mitarbeiter und die ihre Abneigung wissen lassen. Auch wenn ich keine Tattoos trage, würde es mich nicht stören. Am Ende zählt die Kompetenz. Jeder ist ab 18 alt genug zu wissen, was er tut. In diesem Sinne: du musst wissen was du tust
  23. ich kann das eigentlich nur so unterschreiben. Ich habe einen ähnlichen Weg eingeschlagen. Ich habe damals mit Anfang 20 ein Abendgymnasium neben dem Job besucht und das Abitur nachgeholt. Die Mitschüler waren teilweise 5-15 Jahre älter. Einer war über 50 und wollte unbedingt ein Geschichtsstudium machen. Ob er es aufgenommen und abgeschlossen hat weiss ich nicht. Das Abitur hat er aber geschafft. Ich habe nach dem Abitur erstmal studiert, jedoch später aus gesundheitlichen Gründen kurz vor dem Bachelor abbrechen müssen und dann mit Anfang 30 eine betriebliche Ausbildung gemacht, obwohl das Amt mir eine Umschulung empfohlen und bewilligt hatte. Ich würde daher auch immer empfehlen erst sich um eine betriebliche Ausbildung zu bemühen. Die Umschulung sollte der letzte Ausweg sein, wenn man bis zum Ausbildungsstart nichts findet. Seit letztem Sommer bin ich fertig und ich denke ich habe alles richtig gemacht :)
  24. Darf ich fragen, wie du auf so eine Zahl kommst? 45k--50k Einstiegsgehalt bekommt meist nicht mal der Bachelorabsolventen nach drei Jahren Studium. Warum also ein Azubi?
  25. ich habe GdB 100, aufgrund einer organischen Grunderkrankung, aber ich war sicher seltener krank als viele "gesunde" Mitarbeiter im letzten Jahr. GdB ist nicht gleich mobile oder geistige Behinderung. Wenn du mobil und geistig normal Belastungsfähig bist, ist GdB bei Fachinformatikern kein Problem. Bei manchen Firmen die die Quote nicht erfüllen sogar erwünscht und es gibt auch einen finanziellen Ausgleich für die Firma, wenn ich mich nicht irre.

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