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Angst vor der Kündigung


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Hallo liebe Leute,

ich habe mal einige grundlegende Fragen zum Thema Kündigung. Ich bin zur Zeit bei einer Zeitarbeitsfirma. Da das alte Projekt ausgelaufen ist, wurde ich "notgedrungen" von meinem Chef in eine andere Firma gesteckt. Leider gefällt es mir hier ÜBERHAUPT nicht. Es bestehen Übernahmechancen und mein Dienstleister hat sich auch sofort darum gekümmert, dass ich nicht auf der Straße stehe.

Nun möchte ich aber auch auf eigenen Beinen stehen können, raus aus der Zeitarbeit und raus aus dieser Firma hier. Ich habe schon mehrmals versucht mit meinem Chef darüber zu reden. Er bat mich lediglich ihn zu informieren, sofern ich mich weiter bewerben möchte. JA, DASS MÖCHTE ICH!

Nun ist es bei all den Gesprächen mit Chef immer wieder dazu gekommen, dass er meint, er möchte mich in der Firma umpositionieren und ich solle doch Geduld haben.

Wie sollte ich am Besten vorgehen? Kann er mich auf die Straße setzen, wenn ich ihm sage, dass ich mich weiterbewerben möchte? Bin immerhin gerade mal einen Monat in der neuen Firma, aber nichts auf der Welt wird mich hier halten!

Liebe Grüße und Danke!

Antrax

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Wie bereits gesagt: Er bat mich darum, ihm zu sagen, wenn ich mich weiterbewerbe - keine Ahnung, warum. Da ich auch keinen Ärger will, kämpfe ich seit je her mit meinem inneren Schweinehund und überlege, ob ich mich "heimlich" bewerbe, ihm dann die Kündigung auf den Tisch klatsch und in schlechter Erinnerung bleibe oder ob ich mit offenen Karten spiele und ihm sage, dass ich schon Bewerbungen laufen hab!

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dass er dich bat es ihm zu sagen ist aus seiner Sicht nachvollziehbar aber bestimmt nicht zu deinem Vorteil.

Es ist eben so, dass er sofort am selben Tag, wo wir erfahren haben, dass die Projekte der alten Firma auslaufen, sich um seine Arbeiter gekümmert hat, dass sie woanders hinkommen. Und ich möchte nicht frech wirken oder undankbar. Ich möchte

1. Raus aus der Firma, da ich es hier wirklich garnicht mag! In allen Punkten!

2. Ich will mich weiterbewerben und raus aus der Zeitarbeit!

3. Ich möchte mich gerne weiterentwickeln und als FiSi nicht die ganze Zeit im Support sitzen und telefonieren ...

4. Geld :)

Meine Bewerbungen laufen bereits seit 1 Woche - man wartet vergeblich auf eine positive Vorstellungsgespräch-Einladungs-Antwort :)

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Es ist durchaus möglich, dass dein Chef es lediglich wissen will, damit er sich um einen Ersatz kümmern kann - leider weiß man das nie. In dem Falle musst du wohl oder übel auf deine Intuition vertrauen. Aber davon mal abgesehen: Dass du dich woanders bewirbst ist doch kein legaler Kündigungsgrund seinerseits, oder? Dementsprechend würd ich mir evtl. nicht allzuviel Sorgen darüber machen :) . Viel Erfolg bei deinen Bewerbungen!

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1. Bewirb dich so viel du kannst

2. Wenn nach 1 woche kine positiven antworten kamen, ist das kein wunder

3. Wenn du etwas handfestes auf der hand hast (Arbeitsvertrag von neuer Firma / oder nur ein Angebot)

--> geh zu deinem Chef, sag dir passt des und des nich und du wirst dich jetzt umschauen, 1,5-3 wochen Später gibste bescheid das du was hast, un sagst du möchtest kündigen.

--> kein Loyaler Chef wird dir ärger machen, und wenn er rumstresst, soll er doch.

Solange in deinem Arbeitvertrag nichts ganz übles und verzwicktes mit eingebaut ist, Küdinge, wenn er sagt das geht nicht, hau ihm eine rein oder reis aus euren Servern die Platten raus und tret drauf rum, dann biste schneller aus der firma raus als du wolltest.

mfG

Unclebence

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1. Bewerbe mich, wie blöd :)

2. Wieso ist das kein Wunder, wenn nach 1 Woche keine positiven Antworten kommen? :confused:

3. Genau so hatte ich mir das gedacht! Exakt so! Suchen, Finden, Bekommen und Gehen!

Musste gerade unwillkürlich lachen, wegen Deinem Abschlussatz!

Solange in deinem Arbeitvertrag nichts ganz übles und verzwicktes mit eingebaut ist, Küdinge, wenn er sagt das geht nicht, hau ihm eine rein oder reis aus euren Servern die Platten raus und tret drauf rum, dann biste schneller aus der firma raus als du wolltest.

Niedlich geschrieben ;)

Antrax

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  • 2 Wochen später...
naja meiner erfahrung nach kann man nach einer woche nicht mehr als 20 absagen kassieren, gib auf, wenn du nach 125 Bewerbungen noch keine Zusage hattest

und wenn einem der wechsel wichtig ist, bewirbt man sich dennoch weiter, geht dann mal mit freunden ein gespräch durch, bzw ruft beim potenziellen ag an, warum es nicht geklappt hat. so kann man aus seinen fehlern lernen und bei der nächsten besser machen ;)

je nach dringlichkeit der zu bestzenden position kann ein bewerberverfahren länger als 1 woche dauern. nur wenige ag nehmen immer direkt den erstbesten arbeitnehmer :)

und wenn du dich bewirbst, geht es deinem ag nichts an. selbst wenn du einen neuen platz hast, gibt es ja noch eine kündigungsfrist, die zwar zumeist eher zum schutz des arbeitnehmers da ist, aber dem ag eine gewisse zeit für das finden eines geeigneten mitarbeiter bietet. deine arbeitszeit oder arbeitsleistung sollte halt wegen den bewerbungen bzw. gesprächen etc. nicht leiden. nur dann könnte es deinen jetzigen ag interessieren.

Bearbeitet von tTt
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Solange in deinem Arbeitvertrag nichts ganz übles und verzwicktes mit eingebaut ist, Küdinge, wenn er sagt das geht nicht, hau ihm eine rein oder reis aus euren Servern die Platten raus und tret drauf rum, dann biste schneller aus der firma raus als du wolltest.

Geht es irgendwie auch mit Niveau?

naja meiner erfahrung nach kann man nach einer woche nicht mehr als 20 absagen kassieren, gib auf, wenn du nach 125 Bewerbungen noch keine Zusage hattest

Tolle Empfehlung. (Lieferst du den Strick zum Aufhängen gleich mit?)

Mein Tipp: Denkt nach 125 Absagen mal über systematische Fehler nach, aber aufgeben ist nicht. Schliesslich reicht 1 Zusage bei 1.000 Absagen, um einen neuen Job zu bekommen.

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Aslso erst einmal:

Solange du nicht für Vorstellungsgespräche Sonderurlaub haben willst (der steht einem dafür zu afaik), hat es deinen Chef absolut nicht zu interessieren, ob du dich wo bewirbst oder nicht.

Wenn du eine Zusage hast, einfach fristgerecht kündigen, oder aber, falls die neue Firma dich schnellstmöglich haben will, mit deinem Chef über einen Aufhebungsvertrag reden. Wenn er dem so nicht zustimmt, kann es manchmal auf helfen, falls die neue firma eine "Ablöse" anbietet. Quasi für den Arbeitskraftausfall von dir.

Viele Arbeitgeber haben nichts gegen Aufhebungsverträge, solange man seine Pflichten erfüllt und eine korrekte Übergabe (falls erforderlich) stattfindet.

Sie gehen oft davon aus, dass jemand, der gekündigt hat nicht mehr in die Geschäftsbelange des Unternehmens weiteren Einfluss haben sollte, da er entweder seinen Job nicht mehr so "motiviert" machen könnte, oder aber er dabei aufgeschnappte Sachen evtl zum Gunsten der neuen Firma einsetzen könnte. Ob das stimmt oder nicht, sei hier mal egal.

Einen grund muss man bei einer fristgerechten Kündigung nicht angeben, sondern nur bei einer fristlosen Kündigung.

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Vielen Dank nochmal für eure Infos!

Ich hab bislang nur von meiner "Favoriten-Firma" den Bescheid bekommen, dass die Bewerbung durchgesehen wird und sie sich in Kürze melden. Bin ja mal gespannt. Eine Bewerbung habe ich wieder zurückbekommen: Nicht tragisch, Hamburg ist ja nicht klein ;) - ich denke schon, dass ich was finden werde. Irgendjemand wird ja wohl ein nettes Plätzchen für mich haben. Ich habe ja ein klitzekleines bisschen Hoffnung, dass ich vor dem 15 August einen Einstellungsvertrag kriegen könnte. Dann könnte ich zum 15. September kündigen.

Aber erstmal abwarten, wie es weitergeht!

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