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Wehrdienst


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Liebe Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker,

nachdem ich die FIAE-Ausbildung und das Recht zum Studieren an einer

Fachhochschule erfolgreich beendet bzw. erlangt, einen guten Arbeitsvertrag

in der Tasche und deshalb, mit meinen 19 Jahren, gute Laune hatte, konnte

nur folgendes kommen: EINE "EINLADUNG" ZUR MUSTERUNG!

Nachdem die erste Aufregung verflogen war und ich meine Pläne für das

Studium erst einmal aufs Eis gelegt hatte, habe ich diese Entscheidungen

für mich getroffen:

1. „Wenn Sie mich ziehen, gehe ich hin. Wenn Sie mich nicht ziehen, gehe

ich nicht hin.“

2. „Auch wenn es körperlich, geistig, seelisch, finanziell und beruflich

schmerzhaft ist, möchte ich meinen Dienst leisten.“

3. „Die Verwendung sollte Aspekte des erlernten Berufes enthalten, aber

auch vieles Neues bieten.“

Auch wenn man weit und lange von zu Hause weg ist, wäre meine Reihenfolge

bei dem TSK-Wunsch: Marine, Luftwaffe, Heer. Wie stehen zum Beispiel die

Chancen seinen GWD als IT-Systembetreuer (Die Bezeichnung gibt es bei der

Marine) auf einem großen Schiff zu absolvieren? Habt Ihr da Erfahrungen, war

vielleicht Jemand schon bei der Marine?

Beste Grüße und

Dank im Voraus

Powerhouse

Bearbeitet von Powerhouse
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Hallo zusammen,

vielleicht war die Frage zu gezielt. Habt Ihr vielleicht mit

einer der folgenden Verwendungsreihen zu tun gehabt:

21 - Fernmeldebetrieb

23 - Überwasseroperationsdienst

24 - Unterwasseroperationsdienst

26 - Navigation

48 - IT-Systembetreuung

61 - Stabsdienst

Was würdet Ihr mir empfehlen, was ist am interessantesten?

Beste Grüße

Powerhouse

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Hi,

ich war in einer reinen Ausbildungskompanie, die neben den reinen Rekruten auch Lehrgänge für die Instandsetzung diverser geräte (Funkgeräte, fernmelder etc.) gehalten hat.

Ich selbst war Hilfsausbilder in der Grundausbildung (die wirst Du auch noch früh genug kennenlernen :D ) hab aber natürlich auch über die Kameraden genug über die anderen Dinge erfahren.

ich würd mir auf jeden Fall keine Illusionen machen,. auch wenn die Bezeichnungen sicherlich was her machen.

1. Die Ausrüstung der BW ist sehr bewährt - sprich zumeist sehr veraltet.

2. Du bist im Prinzip nur 6 Monate dort. 2 Monate Grundausbildung, Lehrgänge, 2 Wochen Urlaub, ggf. Weiterbildung und die letzten 1-2 Wochen wirst eh nimmer allzusehr belastet.

3. Such dir, wenn möglich, einen Posten aus, der auch geographisch interessant liegt. Es ist durchaus ein Unterschied in Wilhelmshaven oder in München stationiert zu sein. Aber letzten endes sind das eh nur Wünsche die du äußern kannst. Entschieden wird das nach Bedarf.

Auch wenn es körperlich, geistig, seelisch, finanziell und beruflich

schmerzhaft ist, möchte ich meinen Dienst leisten.“

So schlimm ist es nicht. Ich hab die Zeit beim Bund durchaus als eine mehrheitlich positive Zeit in Erinnerung behalten. Auch wenn es natürlich die ein oder anderen Tage gab (Biwak, Wache etc etc) wars doch ganz ok. Die Grundausbildung musst eben einigermaßen hinter dich bringen.

Würd dir übrigends empfelen jetzt schon mit Liegestützen und Dauerlaufen anfangen sowie die Dienstgrade der Bundeswehr zu lernen. Damit wirds deutlich einfacher ;)

Dim

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Hallo zusammen,

danke, für die Antworten! Na ja, ich gehe eher mal davon aus, dass ich nicht

ausgemustert werde und, dass die versuchen die Leute möglichst wunschgerecht

unterzubringen. Ich habe zum Einen gehört, dass die Marine händeringend Leute

sucht, da viel zur SKB gehen und der Dienst weit weg von daheim ist und zum

Anderen, dass es bei der Marine deshalb viele Zulagen gibt, was bei dem

Wehrsold nicht gerade schlecht wäre. Dauerlauf und Liegestütze, hört sich ja

schon sehr gut an! :o) Mal schauen, was die Musterung ergibt . . .

Beste Grüße und ein schönes

Restwochenende, wünscht

Powerhouse

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1. „Wenn Sie mich ziehen, gehe ich hin. Wenn Sie mich nicht ziehen, gehe

ich nicht hin.“

Du legst dich auf ein Bahngleis und harrst der Dinge, die da kommen. Bist du des Wahnsinns?

2. „Auch wenn es körperlich, geistig, seelisch, finanziell und beruflich

schmerzhaft ist, möchte ich meinen Dienst leisten.“

Es ist natürlich deine Entscheidung. Aber wenn du einen guten Arbeitsplatz hast, Chancen auf ein Studium und auch sonst alles super aussieht, warum willst du das alles für den 9-monatigen Dienst wegwerfen? Wer garantiert dir, dass du nach den 9 Monaten wieder problemlos in deinen jetzigen Job einsteigen kannst. Bei einem unbefristeten Arbeitsvertrag ist deine Stelle zwar durch das Gesetz geschützt, du solltest dir allerdings im Klaren darüber sein, dass du 9 Monate aussetzt und du dich wieder einarbeiten musst. Ist es das wirklich wert? Wäre es nicht sinnvoller, den Ersatzdienst bei THW, DRK, Feuerweher & Co. zu machen und ganz normal im Job zu bleiben? Mit zusätzlicher Planungssicherheit ohne Angst zu haben, dass jeden Tag der Einberufungsbefehl kommen könnte? Dann aber mit dem Nachteil, alle 2 Wochenende ein paar Stunden zu opfern...

3. „Die Verwendung sollte Aspekte des erlernten Berufes enthalten, aber

auch vieles Neues bieten.“

Man kann Wünsche äußern, zugeordnet wird man nach Bedarf. Nach meiner Tauglichkeitsfeststellung hieß es "Herr Nickel, sie wären ein prima Scharfschütze". Schönes Ding, nur doof, dass man sich dafür verpflichten muss. Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass ich einer IT-Aufgabe zugeordnet werde und die Verwendungsreihen sind im normalen Grundwehrdienst nicht komplett verfügbar, wie der Scharfschütze.

Du solltest eines bedenken: Die Wehrpflicht kippelt schon seit Jahren und nächstes Jahr sind Wahlen. Mit etwas Glück wird sie dann abgeschafft. Sprich, wer sich für 6 Jahre für den Ersatzdienst entscheidet, muss ihm am Ende nicht komplett ableisten. Oder mal angenommen, der Wehrdienst wird nächstes Jahr eingestampft und du fängst zum 01.01. deinen Grundwehrdienst an. Wäre ziemlich ärgerlich wegen der verschwendeten Zeit.

Aber wie gesagt, es ist deine Entscheidung. Just my 2 Cents :bimei

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Du legst dich auf ein Bahngleis und harrst der Dinge, die da kommen. Bist du des Wahnsinns?

No Risk, no Fun! :D

Es ist natürlich deine Entscheidung. Aber wenn du einen guten Arbeitsplatz hast, Chancen auf ein Studium und auch sonst alles super aussieht, warum willst du das alles für den 9-monatigen Dienst wegwerfen? Wer garantiert dir, dass du nach den 9 Monaten wieder problemlos in deinen jetzigen Job einsteigen kannst. Bei einem unbefristeten Arbeitsvertrag ist deine Stelle zwar durch das Gesetz geschützt, du solltest dir allerdings im Klaren darüber sein, dass du 9 Monate aussetzt und du dich wieder einarbeiten musst. Ist es das wirklich wert? Wäre es nicht sinnvoller, den Ersatzdienst bei THW, DRK, Feuerweher & Co. zu machen und ganz normal im Job zu bleiben? Mit zusätzlicher Planungssicherheit ohne Angst zu haben, dass jeden Tag der Einberufungsbefehl kommen könnte? Dann aber mit dem Nachteil, alle 2 Wochenende ein paar Stunden zu opfern...

Hat sicherlich alles seine Vor- und Nachteil, mal schauen, wie sich das Gespräch bei der Musterung entwickelt.

Der Großteil der Leute mit denen ich mich deswegen unterhalten habe, fand den Bund eigentlich ganz okay.

Man kann Wünsche äußern, zugeordnet wird man nach Bedarf. Nach meiner Tauglichkeitsfeststellung hieß es "Herr Nickel, sie wären ein prima Scharfschütze". Schönes Ding, nur doof, dass man sich dafür verpflichten muss. Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass ich einer IT-Aufgabe zugeordnet werde und die Verwendungsreihen sind im normalen Grundwehrdienst nicht komplett verfügbar, wie der Scharfschütze.

Du solltest eines bedenken: Die Wehrpflicht kippelt schon seit Jahren und nächstes Jahr sind Wahlen. Mit etwas Glück wird sie dann abgeschafft. Sprich, wer sich für 6 Jahre für den Ersatzdienst entscheidet, muss ihm am Ende nicht komplett ableisten. Oder mal angenommen, der Wehrdienst wird nächstes Jahr eingestampft und du fängst zum 01.01. deinen Grundwehrdienst an. Wäre ziemlich ärgerlich wegen der verschwendeten Zeit.

Aber wie gesagt, es ist deine Entscheidung. Just my 2 Cents :bimei

Ein wenig Glück braucht man immer! :cool: Außerdem ist es vielleicht mal ganz nett 9 Monate aus dem normalen

Alltag raus zu kommen und einfach mal was vollkommen sinnloses zu machen, dann lernt man wahrscheinlich

noch mehr schätzen, was man hat! ;)

Ich hoffe mal das Beste . . . :hells:

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Wäre es nicht sinnvoller, den Ersatzdienst bei THW, DRK, Feuerweher & Co. zu machen und ganz normal im Job zu bleiben? Mit zusätzlicher Planungssicherheit ohne Angst zu haben, dass jeden Tag der Einberufungsbefehl kommen könnte? Dann aber mit dem Nachteil, alle 2 Wochenende ein paar Stunden zu opfern...

LOL 10 jahre lang? Und neben den paar Stunden am WE hast natürlich auch Bereitschaften und Einsätze die kommen wenn sie eben da sind.

Also die 9 Monate sind doch wirklich kein Beinbruch. Die ganzen Jammerlappen, die herumlamentieren, dass ihnen ja ach soviel durch die Lappen gehen und sie danach praktisch vor dem Nichts stehen hab ich eh gestrichen. Wenn eine Frau ein Kind bekommt, dann geht sie ein größeres Risiko ein als ein 19 jähriger der für 9 Monate zu Bund geht.

dass jeden Tag der Einberufungsbefehl kommen könnte?

Welcher Einberufungsbefehl denn bitte?

Dim

Bearbeitet von dr.dimitri
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LOL 10 jahre lang?

Es sind 6 Jahre.

Und neben den paar Stunden am WE hast natürlich auch Bereitschaften und Einsätze die kommen wenn sie eben da sind.

Hängt von der Stelle ab.

Also die 9 Monate sind doch wirklich kein Beinbruch. Die ganzen Jammerlappen, die herumlamentieren, dass ihnen ja ach soviel durch die Lappen gehen und sie danach praktisch vor dem Nichts stehen hab ich eh gestrichen. Wenn eine Frau ein Kind bekommt, dann geht sie ein größeres Risiko ein als ein 19 jähriger der für 9 Monate zu Bund geht.

Ich wollte keine Grundsatzdiskussion starten. Es ist seine Entscheidung :rolleyes:

Welcher Einberufungsbefehl denn bitte?

Auf den er wartet, sobald er als tauglich befunden wurde...

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Also ich würde dir empfehlen diesen Test, den man zusätzlich zur Musterung macht (ka mehr wie der genau heißt), gewissenhaft und gut zu absolvieren. Dann hast du auch bessere Chancen da hin zu kommen wo du hin möchtest.

Also mit 1,x biste sicher gut dabei, und allzu schwer ist der nicht.

Außerdem sucht die BW händeringend nach IT-Leuten im Grundwehrdienst. Wurde mir zumindest vor ~1 Jahr in Berlin so gesagt. Und wenn du die 'Psychologen', die dich dann zum Gespräch empfangen, direkt auf deine Wünsche ansprichst, sollte das schon zu machen sein.

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Nen paar sachen zur Bw: Glaube keinem der dir irgendwas verspricht.

Es stimmt meist eh nicht.

Als Gwdl kannst du nicht aufs Schiff kommen, dafür musst du schon Fwdl sein. (länger Dienender)

Ich kennen einen FI SI der bei der BW arbeitet und der langweilt sich den ganzen Tag, weil es fast nix zu tun gibt.

Ich würde dir raten, wenn du nicht hin musst geh nicht hin.

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OK ok. Viele Leute, noch mehr Meinungen. Ich befinde mich am Ende einer achtjährigen Kariere beim Bund. Bevor jemand fragt: Ich bin StUffz beim Heer gewesen und jetzt bei der SKB weil meine Einheit aufgelöst wurde. Egal.

Du hast aussicht auf einen festen Vertrag oder Studium? Dann vergeude nicht deine Zeit beim Bund. Selbst wenn du bei der Musterung eine schriftliche Bestätigung bekommst als IT-Supporter eingesetzt zu werden( was es mit etwas Beharrlichkeit auch zu 100% dann werden wird. Was man schriftlich hat, kann man auch drauf bestehen) mach dir nicht die Illusion, das du dann jeden Tag nur an Rechnern irgendwelchen Usern unter die Arme greifst.

Der S6 er oder G6 er wie er in Fachkreisen gerne genannt wird, ist ein Führungsunterstützer mit dem Tätigkeitenfeld Post, Telefon, Funk und IT. Natürlich ist aber auch anderes zu tun wie Müll entsorgen, Stuben &Revierreinigen, Individuelle Grundfertigkeiten( Sport, Schießen, Marsch und Erste Hilfe), Biwakieren und andere Übungsvorhaben. Büroorganisation ist auch Häufig unter dem Decknamen Stabsarbeit verborgen.

Klingt nach viel zu tun? Vergiss es. Ich rauche in der Kaserne, um irgendwie die Zeit totzuschlagen. In meiner Freizeit rauche ich sogut wie garnicht. Und ich werde von vielen meiner Vorgesetzten als kompetent und fleißig bezeichnet.

Eine starke Belastung ist auch die Verpflichtung zum Wohnen in der Gemeinschaftunterkunft. Bei W9 meistens 4 bis 6 Mannstuben. Das ist üblicherweise von Montag bis Freitag so, außer auf Übungen oder Wache. Da sind es dann manchmal 7 von 7 Tagen die Woche.

Ausserdem ist der W9er ein Rudeltier. Heißt da alle anderen W9er meistens nur Mist machen, bist du als W9er mit dem gleichen ansehen gestraft.

Nur meine Meinung. Aber deine Entscheidung.

Übrigens muss ich sagen, als SaZ 08 SU habe ich immerhin ne Berufsausbildung zum FiSy während der Dienstzeit herausgeschlagen und habe dabei volle Bezüge kassiert. Ausserdem war ich knapp 6 Jahre IT-Sys-Admin ohne fachliche Vorgesetzte. Also es gibt schon gute Apekte, aber die fangen meistens erst mit ner Verpflichtungszeit von mindestens 12 Monaten an. Und selbst dann muss man darum Kämpfen.

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Ich kann eigentlich nur allem zustimmen, was User\Root hier beschreibt.

Zudem besteht natürlich immer das Problem, dass es gute und schlechte Einheiten gibt. Ich war z.B. in einer Einheit, die sehr geprägt war von überflüssigen Aktionen der Vorgesetzten. Da hat man selbst in den letzten Tagen des Wehrdienstes keinen Spaß mehr- geschweige denn in der restlichen Zeit.

Zum IT-Job in der Bundeswehr kann ich dir nur sagen: vergiss es. Die Jungs machen was sie wollen und was sie dir an einem Tag versprechen ist am anderen längst wieder vergessen. Als GWDL (Grundwehrdienstleistender) hast du meines Erachtens auch keine großen Chancen auf so eine Aufgabe. Im besten Fall bist du 500km und mehr von zu Hause weg und musst dich die ganze Zeit für etwas ausbilden lassen, das du nie im Leben wieder brauchen wirst.

Alles in allem würde ich vor allem wegen der fehlenden Planungssicherheit und der Willkür mancher Vorgesetzten nie wieder zur Bundeswehr gehen. Ich kann dir nur dringend dazu raten, Zivildienst zu machen.

Bearbeitet von Sturm
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Hallo zusammen,

danke, noch einmal für Eure Antworten! Die ganze Sache hat sich für mich erledigt, da ich aufgrund meines Gewichts (100 kg auf 180 cm) mit T5 ausgemustert worden bin. Wahrscheinlich ist, dass das Beste was passieren konnte, aber irgendwie finde ich das doch ein wenig schade, da ich mich zwischenzeitlich doch auf Abwechslung und Abenteuer gefreut habe . . . :hells: Na ja, dann erst einmal weiterarbeiten und studieren!

Beste Grüße

Powerhouse

Bearbeitet von Powerhouse
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@ Sturm und fach_i_81:

Dankeschön!

@ sageichnicht:

Die Ärztin hat das Gewicht als Hauptgrund genannt.

Ansonsten hatte ich vom Arzt einen Attest für eine

Hüftfehlstellung, Hohlkreuz, X-Beine und Knieprobleme.

Vom Augenarzt hatte ich noch ein Attest für eine

leichte Rot-Grün-Schwäche und halt noch ein paar

kleinere Sachen. Ausschlaggebend war wohl aber

das Gewicht . . . Wie auch immer! :)

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Ich befürchte, ausschlaggebend war allein die Laune des Arztes.

Wir hatten nämlich sowohl stark übergewichtige Soldaten wie auch Farbenblinde (Zitat: Wenn sie eine rote Flüssigkeit im Panzer sehen müssen Sie schnellstens raus!) und Soldaten mit Knieproblemen. Ich werde die Musterung nie verstehen... :upps

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@Sturm

Was nun tatsächlich ausschlaggebend war, ist natürlich schwer zu beurteilen, aber ganz allgemein ausgedrückt, hängt es natürlich sehr stark mit dem aktuellen Personalbedarf der Bundeswehr zusammen, die Kriterien können eben sehr eng oder eben auch weniger eng ausgelegt werden, abhängig davon, wieviele Wehrpflichtige (solange es diese noch gibt) die Bundeswehr im Moment benötigt (Personalbedarf, Personalplanung).

Wenn aus Kostengründen Stellen gestrichen werden, dann müssen eben zwangsläufig mehr Kandidaten so gemustert werden, dass sie als untauglich eingestuft werden oder andersherum... .

Gruß fach_i_81

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Moin!

ich kann den anderen nur beipflichten. Hast nochmal Glück gehabt ;)

Schwer zu sagen was dich dort erwartet hätte, da es an jedem Standort oder in jeder Einheit anders sein kann. Aber eines ist sicher: du hättest niemals den Job bekommen, den du wolltest!!!

Ich war zb nach der Grundi 6 Monate Panzerfahrer. Hab zuvor Abi gemacht :confused:

Ich befürchte, ausschlaggebend war allein die Laune des Arztes.

Ich wurde mit ner starken Allergie (Heuschnupfen) auch nicht ausgemustert. O-Ton Ärztin: "Dann kommen Sie eben im Winter dran."

Zu dem Thema auch ganz interessanter Artikel von SPON

An alle die zum Bund müssen:

Macht Liegestützen, lernt die Dienstgrade und bloß nicht auffallen am ersten Tag!

:P

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lol...nein so hab ich das nicht gemeint :D

aber da man den Panzer nicht nur steuern muss, sondern auch einiges an technischem Hintergrundwissen haben sollte, wäre es logischer gewesen zb einen gelernten KFZ-Mechaniker dafür zu nehmen. ich wollte damit verdeutlichen, dass man beim bund dorthin kommt, wo gerade Bedarf besteht.

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Okay, dass Abitur und Panzerfahren nichts miteinander zu tun haben, ist ja klar. Was allerdings dies hier angeht:

Ich befürchte, ausschlaggebend war allein die Laune des Arztes.

wenn das wirklich so ist oder war, dann liegt hier das eigentliche Problem:

Wenn (tatsächlich) die Laune des Arztes ausschlaggebend ist, dann wäre ja der Willkür Tür und Tor geöffnet bzw. Entscheidungen würden eben völlig willkürlich getroffen. Das kann eigentlich auch nicht im Interesse der Bundeswehr liegen, denn als Folge davon wäre ja eine Klageflut vor den Gerichten recht wahrscheinlich bzw. praktikabel (es ist bekannt, dass z. T. ohnehin schon geklagt wurde, siehe dazu auch weiter oben)

Was @User\Root angeht, ist es schon interessant, hier zu lesen, dass selbst ein Offizier (!!!) - also jemand, der längere Zeit dabei war und es wissen muss - davon abrät, zur Bundeswehr zu gehen .... :)

Gruß

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