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Ok, war blöd formuliert ;-)

Was ich meine ist, dass ich es irgendwo zwar verstehen kann, dass man hofft "in seinem Betrieb" während der Ausbildung etwas beigebracht zu bekommen, was mit Programmierung zu tun hat, das aber eigentlich kaum der Regel entspricht. Vor allem aber bin ich der Meinung, dass schon Kenntnisse im Programmieren vorhanden sein sollten bevor die Ausbildung beginnt. Wenn man wirklich das Interesse am Programmieren hat, passiert das ganz von alleine.

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Was ich meine ist, dass ich es irgendwo zwar verstehen kann, dass man hofft "in seinem Betrieb" während der Ausbildung etwas beigebracht zu bekommen, was mit Programmierung zu tun hat, das aber eigentlich kaum der Regel entspricht. Vor allem aber bin ich der Meinung, dass schon Kenntnisse im Programmieren vorhanden sein sollten bevor die Ausbildung beginnt. Wenn man wirklich das Interesse am Programmieren hat, passiert das ganz von alleine.

Dann hast du den Zweck einer Ausbildung nicht verstanden. Der ein oder andere Ausbilder ist sogar eher genervt von dem (gefährlichem Halb-)Wissen das so mancher Azubi mitbringt und erst wieder mühsam korrigiert werden muss.

Erster Satz auf wiki der es ziemlich trifft...

Eine Ausbildung umfasst die Vermittlung von Vermögen (Fähigkeit)en, Kenntnissen und Wissen an einen Auszubildenden durch eine ausbildende Stelle.

Und wenn es die Regel wäre, dass man nicht ausgebildet wird, dann würde kein Mensch mit Verstand eine Ausbildung machen. Wer schon alles kann, der brauch und macht keine Ausbildung.

So und jetzt bitte weitermachen mit der Diskussion, ob ein FI Kisten schleppen darf und wenn ja wie lange bevor jemand Amnesty International informieren muss ... :) *popcornnachfüll*

bearbeitet von bigvic

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Ich will nicht sagen, dass es nicht so sein sollte, aber in den meisten Fällen, die ich persönlich kenne, ist es eher "learning by doing" und das was die Ausbildung bringt, ist oft die Chance mit bestimmten Geräten/Systemen/Situationen konfrontiert zu sein.

Um jetzt mal bei den AEs zu bleiben, kenne ich die Situation, dass man "etwas beigebracht" bekommt (im schulischen Sinne) eigentlich nicht. Klar wäre es toll, wenn man am ersten Tag sich in einen Raum setzt wo einem die Arbeitsoberfläche von VisualBasic erklärt wird. Vielmehr ist es so, dass gesagt wird "Wir programmieren hier in VB, also lern' das!" Und wenn er dann VB "kann", arbeitet er an kleinen Programmen zur Übung...

Und die Anforderungen sind ja auch so gesetzt, dass Kenntnisse erfordert werden. Wer FISI werden will und keine Hardwarekenntnisse hat und nie einen PC aufgeschraubt hat, wird nur mit Mühe eine Ausbildungsstelle finden.

Das ist alles natürlich nur meine Erfahrung und Einschätzung und das letzte was ich will, wäre hier einen Streit vom Zaun zu brechen.

Edit: Vergessen^^

Das mit dem Kisten schleppen finde ich (in der Art) auch blöd und wenig zweckmäßig. Das man als Azubi "mal" kehren muss oder Kaffee kochen ist, vor allem in kleinen Betrieben, verständlich, aber einen ganzen Monat ohne Fachtätigkeit ist eigentlich unangebracht.

Allerdings gibt es einen großen deutsch Lebensmitteldiscounter, der neue Mitarbeiter (nicht nur Azubis) erstmal zwei Wochen in den Filialen arbeiten lässt, egal ob Buchhalter oder Fachinformatiker :-)

bearbeitet von Killerplauze

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Und die Anforderungen sind ja auch so gesetzt, dass Kenntnisse erfordert werden. Wer FISI werden will und keine Hardwarekenntnisse hat und nie einen PC aufgeschraubt hat, wird nur mit Mühe eine Ausbildungsstelle finden.

Ich seh das anderst und zum Glück auch die meisten Betriebe. Unsere FISIs (zugegeben speziell die Mädels) haben noch nie einen Rechner von innen gesehen bei Ausbildungsbeginn. Nach ein paar Wochen/Monaten sind die aber genauso fit und setzen Domänen auf und konfigurieren irgenwelche WANs.

Am einfachsten erkennst du vielleicht den Irrtum durch Analogien mit anderen Ausbildunsberufen... Muss ein Schreinerlehrling schon vorher mal einen Stuhl gebaut haben, ein Elektrikerlehrling vorher schon mal den Sicherungskasten auseinander geschraubt, der KFZ-Mechanikerlehrling sein Moped frisiert, ein Metzgerlehrling schon mal eine Sau abgemurkst haben, etc. ? Schulische Allgemeinbildung und fachliches Interesse (nicht Können) muss für jede Ausbildung zu Beginn reichen.

Allerdings gibt es einen großen deutsch Lebensmitteldiscounter, der neue Mitarbeiter (nicht nur Azubis) erstmal zwei Wochen in den Filialen arbeiten lässt, egal ob Buchhalter oder Fachinformatiker :-)

Und das ist gut so. Je besser du die Kundenanforderungen und das Kerngeschäft der Unternehmen kennst, desto optimaler für die Ausbildung.

bearbeitet von bigvic
typo

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Und das ist gut so. Je besser du die Kundenanforderungen und das Kerngeschäft der Unternehmen kennst, desto optimaler für die Ausbildung.

deswegen finde ich daran nichts verwerflich, wenn der TE am Anfang die Logistikabteilung besucht. Allerdings darf es keine Arbeit sein, welche ihn körperlich überlastet. Da nehm ich einfach an, dass der AG darauf achtet.

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ob ein FI Kisten schleppen darf und wenn ja wie lange bevor jemand Amnesty International informieren muss ... :) *popcornnachfüll*

Amnesty kommt erst, wenn der Azubi im Hamsterkäfig nächtigen muss.:D

Klar is es besser einen Lehrling ganz unten anfangen zu lassen. Aber man kann alles übertreiben. Wenn ein Azubi mal kurz woanders aushilft Ok, aber es gibt in der Ausbildung gerade in der IT genügend zu lernen.

Wozu Zeit mit Sachen wie Kisten schleppen verschwenden???

Sollte ich mal zu der Ehre kommen Azubis Aus/mitauszubilden, dann hau ich dem Azubi lieber nen 1000 Seiten Handbuch virtuel um die Ohren und lass ihn das Buch auswendig lernen, bevor ich ihn zum Kisten schleppen schicke!

Oder ich lass ihn die Kaffeemaschine in der Küche per WLAN anbinden oder was weiß ich. Irgendwass Sinnvolles aber sicher nicht Kistenschleppen oder ähnliche Depperlarbeiten!

:D

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Wozu Zeit mit Sachen wie Kisten schleppen verschwenden???

Wenn das Kisten schleppen zum Vermitteln von Wissen verwendet wird, ist es doch keine Verschwendung. Ich habe die ersten 9 Monate der Ausbildung zum FIAE nicht in der IT verbraucht, sondern bin durch sämtliche Verwaltungsabteilungen und alle Stufen der Produktion gewandert.

Dabei gab es Ausbildungsabschnitte, die sehr interessant und lehrreich waren, da mir Wissen/Fertigkeiten vermittelt wurden, ich die genutzten Programme und die Arbeitsabläufe/Prozesse in den einzelen Bereichen kennengelernt habe.

Es gab aber auch Abschnitte in denen die Aufenthalte zu ungünstigen Zeiten (z.B. FiBu während des Jahresabschluss) bzw. die Wissenvermittlung sehr schnell abgeschlossen ist (z.B. Fertigungsmaschinen). Aber auch Abteilungen/Bereiche die sich nicht mit der Wissenvermittlung beschäftigt haben, sondern die Azubis als "billige" Arbeitskraft missbraucht haben.

Hierbei hat aber jeweils ein Hinweis an den Ausbilder gereicht. Entweder wurden die Ausbildungsabschnitte verkürzt oder umgeplant. Wurde man als "Hilfssklave" verwendet, wurde das entsprechend vom Ausbilder mit dem Abteilungs-/Bereichsleiter besprochen.

Schlecht waren die neun Monate nicht, ich habe vieles gelernt. In der Versandabteilung kann man mehr lernen, als nur das Pakete schleppen. Exportbestimmung, Packvorschriften, Meldungen an Spediteure, Abrechnungen der Transporte, etc..

Danach kamen 15 Monate IT-Grundlagen mit dem Durchlauf durch sämtliche IT-Bereiche und erst in den letzten 12 Monaten bin ich in der reinen Programmierung geblieben. Die letzten 12 Monate haben mir zwar am meisten Spaß gemacht, aber die Monate davor waren keine verlorene Zeit. Immerhin sind die anderen Abteilungen jetzt meine "internen" Kunden, für die ich Programme entwickel/anpasse bzw. bei Anforderungen von "externen" Kunden direkt mit Reden kann und ich mich nicht erst in den einzelenen Abteilungen schlau machen muss, wie die Abläufe sind. Ich weiß welche Daten ich in welchem Systemen wie zur Verfügung habe.

Um zum TE zurück zu kommen:

Sprich mit deinem Ausbilder. Deine aktuelle Abteilung scheint dich auszunutzen. Das ist nicht Sinn und Zweck der Ausbildung.

Geht er auf deine Beschwerde ein und ändert die Zustände, würde ich noch abwarten, bevor ich hinschmeißen würde.

Reagiert er nicht bzw. kommt mit dem Spruch "Lehrjahre...." würde ich nicht mehr lange überlegen, denn dann zeigt sich das dein Ausbilder die Ausbildung nicht verstanden hat und du wahrscheinlich nie richtig ausgebildet werden wirst.

Gruß Pönk

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Vor allem aber bin ich der Meinung, dass schon Kenntnisse im Programmieren vorhanden sein sollten bevor die Ausbildung beginnt.

Zeig mir den Azubi der daheim ne AS/400 hat um sich darauf vorzubereiten :D

Aber im Ernst: Ich kam mir als ich meine Bewerbungen geschrieben habe zu unqualifiziert für den FiAE vor, weshalb ich mich dafür garnicht erst beworben habe. Das ichs jetzt doch werde ist purer Zufall.

Naja mich freuts :)

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mal an den TE...

ich kann gut nachvollziehen wiwe du dich fühlst, meine erste ausbildung die ich absolviert habe zum kfz mechatroniker hatte mit vielen sachen zu tun, rasen mähen, werkstatt streichen, hof fegen usw. (das sollten alle azubis machen, nicht nur ich) hat man sich geweigert, quer gestellt gabs nächste woche nochn blöderen job... an die hwk brauchte man sich auch nicht wenden, bruder vom chef war da n hohes tier im prüfungsausschuß.

schlußendlich musste man da durch, abbrechen kam für mich nie in frage.

durchgekommen bin ich auch, als 5 bester in nordbayern, allein um meinem chef eins reinzuwürgen hab ich mich angestrengt =)

und genau dasselbe rate ich dir auch, das sind nicht komplette 3 1/2 jahre die du mit lager einräumen verbringst, das sind mal 4 wochen... stell dich nciht so an, nur weil du frisch von der schule bist und im leben noch nciht richtig gearbeitet hast! danach weisst du den fisi/ae job der doch meist in klimatisierten räumen auf bürostühlen vor sich geht zu schätzen.

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weisst du den fisi/ae job der doch meist in klimatisierten räumen auf bürostühlen vor sich geht zu schätzen.

Das man als Programmierer seine Arbeit nicht auf Bananenkisten verrichtet ist klar, aber klimatisiert? Ich glaube nicht, dass das für >50% der Entwickler gilt (sofern man darunter eine Klimaanlage versteht).

Naja, einfach abklären wie der Ausbildungsrahmenplan aussieht und ob dass der Regelfall bleiben soll.

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Zeig mir den Azubi der daheim ne AS/400 hat um sich darauf vorzubereiten :D

Naja, das ist übertrieben, aber mal ganz ehrlich: Um den Job des Anwendungsentwicklers zu ergreifen, brauche ich interesse für die Materie. Und wenn ich mich schon während der Schulzeit so für's Programmieren interessiere, ist doch das naheliegendste Java oder HTML oder was ähnliches zu lernen und nicht mein Interesse brach liegen zu lassen um auf die Ausbildung zu warten.

Um die Analogie mit dem Schreiner nochmal aufzugreifen:

Natürlich würde ich als Ausbilder nicht von meinem zukünftigen Azubi erwarten, dass er schonmal aus Spaß einen Tisch samt Sitzgruppe gebaut hat, aber ich erwartete ein grundlegendes Interesse für Holz- und Bastelarbeiten. Und wenn er behauptete, dass zu haben, aber noch nie eine Laubsäge in der Hand hatte oder ein Vogelhäuschen gebaut hat, fände ich das sehr seltsam.

Mein Vorschlag für den TE:

Reiß die vier Wochen runter, ziehe durch die Abteilungen und zeige denen dabei, dass du es drauf hast. Entweder bringt dich das schneller weiter zur nächsten Abteilung oder lernst noch was zusätzliches, weil man eh nie auslernt. Nur nicht durchhängen :-)

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ob´s jetzt klimatisiert ist oder nicht... sei´s drum, aber im vergleich zum kfz, der den ganzen tag schuften muss wie ein irrer, bei 10grad oder bei 35grad in der werkstatt hat man es als fisi/ae schon "schöner", ich denke ich kannd as sehr gut vergleichen weil ich einfach durch meine erste ausbildung bescheid weis. jetzt im nachhinein bin ich fast schon froh zuerst ne andere ausbildung gemacht uz haben, so weis ich es wenigstens zu schätzen =)

möchte keinesfalls irgendeinen beruf gegenüber einem anderen abwerten o.ä. aber mir persönlich ist "büroarbeit" mit geglentlichen handwerklichen sachen (verkabeln usw) wesentlich lieber als den ganzen tag im staub und dreck zu hantieren. auto basteln kann ich privat und da machs ich auch ganz gern.

wie gesagt lieber te zieh die 4 wochen durch, setz dich nicht auf ein hohes ross, als wärst du irgendwas besseres, bislang konnte ich überall etwas lernen und was sinnvolles mitnehmen wo ich war. wenn nicht für die ausbildung, dann wenigstens ;) fürs leben.

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