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Studium Wirtschaftsinformatik realistisch?


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Hallo,

Seit wenigen Jahren ist es auch möglich in NRW ohne Abitur zu studieren, die Vorraussetzungen dafür erfülle ich.

- Abgeschlossene Berufsausbildung als FISI

- 3 Jahre Tätigkeit im Beruf

Aber welche realen Chancen habe ich an der Uni Köln? Mal abgesehen davon das für Personen, die diesen Weg gehen, nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen verfügbar ist, kann ich auch nicht wirklich mit einem guten Abschluss (3er Schnitt) punkten.

Leider findet man beim Bewerbungsverfahren auch keine Informationen welche Dokumente von der Universität gewünscht sind.

Meine letzte Frage bezieht sich auf den Mathe Anteil. Ich leide sicher nicht unter einer Mathefobie, habe aber nur 10 Jahre die Schulbank gedrückt, weswegen ich von dem Stroff der 3 Abi-Jahre keine Ahnung habe. Müsste ich mich, unabhängig von dem Mathe Vorkurs, noch vorbereiten? Und was wird dann, gesetz dem Fall das ich überhaupt zugelassen werde, von mir verlangt?

Hat jemand überhaupt Erfahrungen mit einem beruflich qualifizierten Studium?

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Aber welche realen Chancen habe ich an der Uni Köln? Mal abgesehen davon das für Personen, die diesen Weg gehen, nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen verfügbar ist

Studienplätze sind immer begrenzt, notfalls musst du eben ein Wartesemester einlegen, was für dich als berufstätigen aber nicht allzu schlimm wäre. Du musst dich einfach bewerben und abwarten, ob du auf Anhieb genommen wirst oder nicht. Wenn du es nicht probierst, wirst du nie wissen, wie hoch deine Chancen tatsächlich sind.

, kann ich auch nicht wirklich mit einem guten Abschluss (3er Schnitt) punkten.

Du musst eine Zulassungsprüfung absolvieren (meistens spätestens nach dem 2. Semester). Wenn du diese schaffst, solltest du den Rest auch schaffen. Und das ist machbar, wenn du fleißig und diszipliniert genug bist. Das ist bei nem Studium angeblich wichtiger als fachliches Knowhow mitzubringen.

Leider findet man beim Bewerbungsverfahren auch keine Informationen welche Dokumente von der Universität gewünscht sind.

Müsste auf der Webseite stehen, was erforderlich ist.

Meine letzte Frage bezieht sich auf den Mathe Anteil. Ich leide sicher nicht unter einer Mathefobie, habe aber nur 10 Jahre die Schulbank gedrückt, weswegen ich von dem Stroff der 3 Abi-Jahre keine Ahnung habe. Müsste ich mich, unabhängig von dem Mathe Vorkurs, noch vorbereiten? Und was wird dann, gesetz dem Fall das ich überhaupt zugelassen werde, von mir verlangt?

Hat jemand überhaupt Erfahrungen mit einem beruflich qualifizierten Studium?

Also es gibt diejenigen, die wegen Mathe durchfallen (selbst mit Abi-Mathe 2er-Schnitt), aber es gibt auch die, die immer schlecht in Mathe waren aber sagen, wenn man sich hinsetzt und lernt dann geht das. Kommt wohl auf den Einzelfall an.

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Studienplätze sind immer begrenzt, notfalls musst du eben ein Wartesemester einlegen, was für dich als berufstätigen aber nicht allzu schlimm wäre. Du musst dich einfach bewerben und abwarten, ob du auf Anhieb genommen wirst oder nicht. Wenn du es nicht probierst, wirst du nie wissen, wie hoch deine Chancen tatsächlich sind.

Du musst eine Zulassungsprüfung absolvieren (meistens spätestens nach dem 2. Semester). Wenn du diese schaffst, solltest du den Rest auch schaffen. Und das ist machbar, wenn du fleißig und diszipliniert genug bist. Das ist bei nem Studium angeblich wichtiger als fachliches Knowhow mitzubringen.

Müsste auf der Webseite stehen, was erforderlich ist.

Also es gibt diejenigen, die wegen Mathe durchfallen (selbst mit Abi-Mathe 2er-Schnitt), aber es gibt auch die, die immer schlecht in Mathe waren aber sagen, wenn man sich hinsetzt und lernt dann geht das. Kommt wohl auf den Einzelfall an.

Also von einer Zulassungsprüfung weiß ich nichts.

"Mit Berufserfahrung zum fachverwandten Studium

Auch ohne Meisterbrief steht der Weg an die Hochschule offen: Studierwillige, die eine mindestens zweijährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und mindestens drei Jahre in ihrem erlernten Beruf tätig waren, können direkt und ohne Zugangsprüfung Studiengänge beginnen, die fachlich ihrer Ausbildung und Berufspraxis entsprechen. Hierüber entscheidet im Einzelfall die jeweilige Hochschule."

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Ich leide sicher nicht unter einer Mathefobie, habe aber nur 10 Jahre die Schulbank gedrückt, weswegen ich von dem Stroff der 3 Abi-Jahre keine Ahnung habe. Müsste ich mich, unabhängig von dem Mathe Vorkurs, noch vorbereiten?

Mal ganz realistisch weder das Mathe aus der Schulzeit, noch der Besuch eines Vorkurses sind ausreichend, um Mathe zu bestehen. Mathe findet sich während des Studiums in vielen Fächern wieder. Ob das nun Komplexitätsabschätzungen sind oder Vektorstrukturen usw. Mathe ist eigentlich immer ein Siebfach, jetzt kommt aber das große "aber": Wenn man sich von Beginn an auf den Hosenboden setzt (das andere Wort mit H, lasse ich mal weg) und kontinuierlich sich mit Mathe insbesondere mit den Übungsaufgaben befasst und vor allem nicht die Aufgaben von jemanden abschreibt, sondern sich zuhause hinsetzt und sie selbst bearbeitet, dann kann man recht sicher sein, dass man die Prüfung sogar recht gut besteht. Wichtig ist nicht irgendwann aufzuhören und zu hoffen, dass man vor der Klausur noch "schnell" alles lernen kann, sondern kontinuierlich sich damit befassen und üben.

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Auch ohne Meisterbrief steht der Weg an die Hochschule offen: Studierwillige, die eine mindestens zweijährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und mindestens drei Jahre in ihrem erlernten Beruf tätig waren, können direkt und ohne Zugangsprüfung Studiengänge beginnen, die fachlich ihrer Ausbildung und Berufspraxis entsprechen. Hierüber entscheidet im Einzelfall die jeweilige Hochschule."

Ja gut, es kommt natürlich immer auf die einzelnen Hochschulen und/oder Bundesland an. Ich habe öfter gelesen, dass eine Zulassungsprüfung notwendig ist.

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Informatk in Bonn hat keinerlei NC und sollte damit auch nicht in die Beschränkung für Studenten ohne Abi fallen. Auch ist keine Zugangsprüfung notwendig. Einschreiben und loslegen.

Solltest Du dich auf Wirtschaftsinformatik versteift haben, so wird das schwieriger. Da könnte man evtl. darüber nachdenken zunächst Informatik zu studieren um dann zu Wirtschaftsinformatik zu wechseln und sich die Scheine dann anerkennen zu lassen (hier am besten Uni zu FH und nicht anders herum).

Meine letzte Frage bezieht sich auf den Mathe Anteil. Ich leide sicher nicht unter einer Mathefobie, habe aber nur 10 Jahre die Schulbank gedrückt, weswegen ich von dem Stroff der 3 Abi-Jahre keine Ahnung habe.

Hier kann ich pr0gg3r nur zustimmen. Ich habe auch kein Abi-Mathe und es ging. Es war nicht einfach, aber es ging.

Müsste ich mich, unabhängig von dem Mathe Vorkurs, noch vorbereiten? Und was wird dann, gesetz dem Fall das ich überhaupt zugelassen werde, von mir verlangt?

Der Mathestoff von 3 Jahren Abi wird in ~3 Vorlesungen abgefrühstückt. Dann geht es mit Uni-Mathe weiter. Also ja, Du solltest dich schon auf den Hosenboden setzen und sich auf massive, zeitliche Einbußen im ersten Studienjahr gefasst machen. Was mich angeht: mein Aufwand für Mathe belief sich im ersten und zweiten Semester auf ca. 2h täglich + 12h am Wochenende und eine/zwei Woche/n Urlaub vor jeder Klausur.

Entweder man hat Talent für etwas oder man muss mangelndes Talent durch Fleiß ausgleichen ;)

Bearbeitet von Kwaiken
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Hier kann ich pr0gg3r nur zustimmen. Ich habe auch kein Abi-Mathe und es ging. Es war nicht einfach, aber es ging.

Der Mathestoff von 3 Jahren Abi wird in ~3 Vorlesungen abgefrühstückt. Dann geht es mit Uni-Mathe weiter. Also ja, Du solltest dich schon auf den Hosenboden setzen und sich auf massive, zeitliche Einbußen im ersten Studienjahr gefasst machen. Was mich angeht: mein Aufwand für Mathe belief sich im ersten und zweiten Semester auf ca. 2h täglich + 12h am Wochenende und eine/zwei Woche/n Urlaub vor jeder Klausur.

Entweder man hat Talent für etwas oder man muss mangelndes Talent durch Fleiß ausgleichen ;)

Sind die Grundlagen denn überhaupt erforderlich oder ist es sowieso Neuland für alle dort anwesenden Studenten?

Hast du in Köln studiert? Mir kommt es vor als würdest du ein wenig übertreiben, also die Studenten die ich kenne, die auf Lehramt, Sport studieren, gestalten ihre Freizeit eigentlich immer sehr...nunja...viel Sonne, viel Party.

Auch die, die Wirtschaftsinformatik studieren stöhnen eher über Assembler als über Mathe. Hört sich doch sehr hart an, deine Beschreibung.

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Sind die Grundlagen denn überhaupt erforderlich oder ist es sowieso Neuland für alle dort anwesenden Studenten?

Hast Du die Frage tatsächlich gestellt? Mathe ist kein Erdkunde. In Mathematik baut alles auf einander auf. Wenn Du die Grundlagen nicht hast, hast Du ein Problem. Deswegen werden die Grundlagen ja auch innerhalb von ~3 Vorlesungen kurz noch einmal wiederholt, so dass der Student weiß wo seine Lücken sind und wo er noch schnell nachholen sollte bevor es eng wird.

Hast du in Köln studiert? Mir kommt es vor als würdest du ein wenig übertreiben, also die Studenten die ich kenne, die auf Lehramt, Sport studieren, gestalten ihre Freizeit eigentlich immer sehr...nunja...viel Sonne, viel Party.

Ach so, mea culpa. Ich hatte deinem Posting entnommen, dass Du Informaik und nicht Sport auf Lehramt studieren möchtest. Wenn Du Sport auf Lehramt studieren willst, könnten deine Aussagen vielleicht sogar zutreffen...

Auch die, die Wirtschaftsinformatik studieren stöhnen eher über Assembler als über Mathe. Hört sich doch sehr hart an, deine Beschreibung.

Vielleicht haben die ja Mathe-Abiwissen. Vielleicht fällt ihnen das leicht. Vielleicht hat WiInf in Köln nicht so viel Mathe. Ich kann nur für mich, die FU und den Studiengang Informatik sprechen: und da ist Assembler im Vergleich zu Mathe, dass gelehrt wird einfach nur pure Entspannung.

So wie ich das sehe, würde ich folgende Empfehlung aussprechen: mach dein Abi und studiere Sport auf Lehramt. Dann bekommst Du auch einen akademischen Abschluss, kannst nebenbei Party machen und am Baggersee rumhängen und musst dich nicht mit Mathe in der Informatik quälen. Aber bitte dann dann dem Referendariat nicht wundern, der Arbeitsmarkt für Sportlehrer ist nunja... bescheiden.

Bearbeitet von Kwaiken
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Hast Du die Frage tatsächlich gestellt? Mathe ist kein Erdkunde. In Mathematik baut alles auf einander auf. Wenn Du die Grundlagen nicht hast, hast Du ein Problem. Deswegen werden die Grundlagen ja auch innerhalb von ~3 Vorlesungen kurz noch einmal wiederholt, so dass der Student weiß wo seine Lücken sind und wo er noch schnell nachholen sollte bevor es eng wird.

Ach so, mea culpa. Ich hatte deinem Posting entnommen, dass Du Informaik und nicht Sport auf Lehramt studieren möchtest. Wenn Du Sport auf Lehramt studieren willst, könnten deine Aussagen vielleicht sogar zutreffen...

Vielleicht haben die ja Mathe-Abiwissen. Vielleicht fällt ihnen das leicht. Vielleicht hat WiInf in Köln nicht so viel Mathe. Ich kann nur für mich, die FU und den Studiengang Informatik sprechen: und da ist Assembler im Vergleich zu Mathe, dass gelehrt wird einfach nur pure Entspannung.

So wie ich das sehe, würde ich folgende Empfehlung aussprechen: mach dein Abi und studiere Sport auf Lehramt. Dann bekommst Du auch einen akademischen Abschluss, kannst nebenbei Party machen und am Baggersee rumhängen und musst dich nicht mit Mathe in der Informatik quälen. Aber bitte dann dann dem Referendariat nicht wundern, der Arbeitsmarkt für Sportlehrer ist nunja... bescheiden.

Natürlich will/kann ich weder Lehramt noch Sport studieren. Frage mich nur warum das Wirtschaftsinformatiker Studium als so Beschäftigungsintensiv dargestellt wird und die anderen Studiengänge daneben einfach locker aus der Hand zu absolvieren sind.

Ich möchte realistisch abschätzen was mich Möglicherweise erwartet.

Ich habe das Gefühl das ich zu früh in den Beruf gegangen bin, der Alltagstrott geht mir tierisch auf den Senkel. Ich will ein Studium einer Weiterbildung bzw. Zertifizieren deswegen vorziehen, weil ich hoffe, so etwas offener und flexibler zu sein und mein Tag dann eben nicht nur aus Arbeit/Lernen/Schlafen besteht und das an jedem Tag.

Desweiteren bin ich mir auch nicht im klaren im welche Richtung es gehen soll, aber wahrscheinlich weniger die typische Keller-Admin schiene.

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Frage mich nur warum das Wirtschaftsinformatiker Studium als so Beschäftigungsintensiv dargestellt wird und die anderen Studiengänge daneben einfach locker aus der Hand zu absolvieren sind.

Es gibt verschiedene FHs, die Winfo anbieten. Bei der einen ist die Wirtschaft mehr im Vordergrund, bei der anderen die Informatik. Grundsätzlich ist es so, dass ein Informatikstudium (reine Informatik, angewandte Informatik, Geoinformatik, Medizinische Informatik, ...) sehr Mathelastig ist. Aber es gibt auch Informtikstudiengänge, die nur Mathematik I erfordern (Wirtschaftsinformatik, Medieninformatik, ...). Es kann aber auch sein, dass du bei einer anderen Hochschule auch Mathe II und III belegen musst. Wie gesagt: Es kommt drauf an, wo du hin gehen möchtest und wie die Studiengänge aufgebaut sind. Bei den meisten Hochschulen gibt es Online einsehbar, welche Fächer in welchem Semester dran kommen. Schau dann am besten, wo nur Mathe I dran kommt... Oder lern Mathe!

Ich möchte realistisch abschätzen was mich Möglicherweise erwartet.

Dann rede am besten mit Studenten.

Ich habe das Gefühl das ich zu früh in den Beruf gegangen bin, der Alltagstrott geht mir tierisch auf den Senkel. Ich will ein Studium einer Weiterbildung bzw. Zertifizieren deswegen vorziehen, weil ich hoffe, so etwas offener und flexibler zu sein und mein Tag dann eben nicht nur aus Arbeit/Lernen/Schlafen besteht und das an jedem Tag.

Desweiteren bin ich mir auch nicht im klaren im welche Richtung es gehen soll, aber wahrscheinlich weniger die typische Keller-Admin schiene.

Ja, ich verstehe das ganz gut, aber es gibt auch andere Wege als ein Studium, zB eine Spezialisierung in eine bestimmte Richtung. Wenn dies bei deinem Betrieb nicht möglich ist: Dann eben woanders!

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Frage mich nur warum das Wirtschaftsinformatiker Studium als so Beschäftigungsintensiv dargestellt wird und die anderen Studiengänge daneben einfach locker aus der Hand zu absolvieren sind.

Weil das in der Natur der Sache liegt. Wenn ich Maschinenbau studieren will, kämpfe ich mit Physik. Wenn ich Jura studieren will, kämpfe ich mit Gesetzen.

Ich habe eher das Gefühl, dass Du noch nicht ins Berufsleben einsteigen möchtest und noch ein bisschen Party machen willst weil Du deinen Freunden beim Studentenleben zugeguckt hast. Und da eignet sich ein Studium doch ganz gut noch 5 Jahre den lieben Gott einen guten Mann sien zu lassen.

Auch wenn ich deinen Wunsch nachvollziehen kann: Leider eignen sich MINT-Studiengänge i.d.R. aber nicht für solche Vorhaben.

Bearbeitet von Kwaiken
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Es gibt verschiedene FHs, die Winfo anbieten. Bei der einen ist die Wirtschaft mehr im Vordergrund, bei der anderen die Informatik. Grundsätzlich ist es so, dass ein Informatikstudium (reine Informatik, angewandte Informatik, Geoinformatik, Medizinische Informatik, ...) sehr Mathelastig ist.

Soweit ich das aus meiner Erfahrung sagen kann, unterscheidet sich das Mathestudium und das Wirtschaft- bzw. Informatikstudium in Grundstudium höchstens von 1-2 Vorlesungen von dem Mathestudium. Mathe und Informatik sind jedenfalls was die Grundfächer angeht fast identisch.

Man sollte somit durchaus Mathe hohe Priorität einräumen und sich definitiv hinsetzen und es lernen.

Die "Informatik" kommt dann meist etwas später, da merkt man dann auch sehr deutlich die Differenzierung zwischen Mathematik und Informatik bzw. WiInf. Bei Wiinf geht es dann eher um wirtschaftliche Sichtweise wie z.B. Management / Organisation etc, in Informatik hat man dann z.B. mal was zu Simulation, Computergraphik, Compilerbau o.ä. und in Mathe je nach Schwerpunkt eben Warteschlagentheorie, Optimierung, Numerik.

Aber es gibt auch Informtikstudiengänge, die nur Mathematik I erfordern (Wirtschaftsinformatik, Medieninformatik, ...). Es kann aber auch sein, dass du bei einer anderen Hochschule auch Mathe II und III belegen musst.

Mathe 1 ist sehr unspezifisch, denn z.B. hier gibt es das nicht. Also wenn wir schon ins Detail gehen, dann würde ich vorschlagen, dass wir die Themen beim Namen nennen. Typische Grundveranstaltungen sind lineare Algebra und Analysis.

Meist dann später (als Wahlpflichtbereich) Numerik, Stochastik, Zahlentheorie, kombinatorische Optimierung (häufig in der WiInf verwendet).

Mathe ist kein Erdkunde. In Mathematik baut alles auf einander auf. Wenn Du die Grundlagen nicht hast, hast Du ein Problem. Deswegen werden die Grundlagen ja auch innerhalb von ~3 Vorlesungen kurz noch einmal wiederholt, so dass der Student weiß wo seine Lücken sind und wo er noch schnell nachholen sollte bevor es eng wird.

Full Ack. Das ist die Realität, die erste Woche wird der Stoff bis zum Abi einmal durchgekaut und dann geht es mit dem Unistoff los.

Wobei ich dazu anmerke, dass Mathe nicht nur in den Mathevorlesungen benötigt wird. Durchaus typisch für Informatik (Algorithmen) Laufzeitkomplexität zu bestimmen, theoretische Informatik Ereichbarkeit von Zuständen (Graphentheorie), Optimierungsvorlesungen (Stetigkeit & Konvergenzverhalten bzw. Statistik / Stochastik bei heuristischen Algorithmen), Zahlentheorie (Kryptographie). Mathe begegnet einem im Grunde in jeder Vorlesung.

Was aber auch dazu anzumerken ist, dass es mit der Zeit auch angenehmer wird, Mathe ist durchaus auch sehr interessant. Man muss halt meist zu Beginn viel mehr Arbeit investieren, aber machbar ist das ohne weiteres. Ggf sich jemanden suchen, der einem bei Problemen helfen kann bzw. eben hinsetzen und lernen.

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Ich möchte realistisch abschätzen was mich Möglicherweise erwartet.

Analysis 1-4

Lineare Algebra 1-2

Stochhastik 1-2

Dafür sollte es in jeder grösseren Stadt mehr als genügend Literatur in jeder Buchhandlung und Bibliothek geben mit genau diesen Titeln, viel Spass beim reinschnuppern.

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Auch ich bin gelernter Fisi, habe kein (Fach-)Abi und studieren (mitlerweile im Master) Wirtschaftsinformatik an einer FH.

Ich hab mich anfangs auch total verrueckt gemacht, mit genau den selben gedanken.

Ich habe vorm Start des Studiums bei uns an der FH an einen Vorbereitungskurs fuer Mathe teilgenommen. Die Professorien hat allerdings gar nicht den Stoff des Abiturs wiederholt, sondern ehr die Sachen die Klasse 7 bis 10 dran waren. Umstellen und loesen von Gleichungen, aufloesen von Klammern... usw. Da sind naemlich Sachen die man nachher auch fuer Mathe und nicht nur zum Rechnen gebraucht werden. Den Abi-Stoff hab ich mir vor`m Studium nicht weiter angeguckt.

Waehrend Mathe I & II hab mich dann nach jeder Vorlesung/Uebung solang hingesetzt bis ich verstanden hab was wir da nun genau gemacht haben. Ich hab die Uebungsaufgaben teilweise 3x gemacht. Aber nicht nur Mathe sondern auch Simulation, Standortoptimierung oder aehnliche Faecher sollten genauso ernst genommen werden.

Die ersten 2 Semester waren (im Vergleich zu jetzt) relativ anstrengend. Ich konnt nur bedingt einschaetzen was mich erwartet. Auch sich zu Hause hinzusetzen, zu lernen und zu ueben faellt einem Anfangs nicht leicht. Danach ist das ganze (bei mir zumindest) etwas abgeflacht. Es wurden immer weniger Klausuren, dafuer mehr Belege (wo man sich die Zeit selbst frei einteilen kann). Fuer Auswendiglernfaecher wird erst 4 Wochen vor den Klausuren angefangen sich damit genauer zu befassen.

Und daher kommt das denken der vielen Freizeit... es sind 15 Semesterwochen + 2 fuer Pruefungen... 4 davon nutz ich zum lernen... Klar sind bei mir dann 11 Wochen entspannt. Aber wehe einer will was von mir in den Lern-Wochen :)

Was du allerdings nicht vergessen darfst wenn du dich fuer dich aus der Arbeitswelt in Vollzeitstudium stuerzt, ist der finanzielle Aspekt. Du bekommst zwar Elternunabhaengiges Bafoeg, aber ohne nebenbei arbeiten zu gehen wirst du dir wohl dein jetzigen Lebensstandart nicht halten koennen.

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Ich bin immernoch unentschlossen wie es weiter gehen soll. Kann ich mich an der Uni bewerben und falls ich angenommen werde meine Bewerbung widerrufen, falls ich doch einen anderen Weg einschlagen möchte?

Ich zweifel noch stark daran ob ich in der Lage bin mich täglich mehrere Stunden hinzusetzen und den (trockenen) Mathe Stoff einzuprügeln. Finanziell kann ich, mit einem Nebenjob und Bafög, einbußen hinnehmen.

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In der Regel bekommst du eine Zusage auf einen Platz und eine Frist um die administrativen Gebuehren zu bezahlen, wenn du diese nicht bezahlst verlierst du den Anspruch auf den Platz.

Ob du das Studium nun bestreiten kannst/willst, kann dir von unser keiner sagen. Dies kannst nur du ganz allein an deinen Werten, Zielen, Durchhaltungsvermoegen festmachen.

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Ich bin immernoch unentschlossen wie es weiter gehen soll. Kann ich mich an der Uni bewerben und falls ich angenommen werde meine Bewerbung widerrufen, falls ich doch einen anderen Weg einschlagen möchte?

Immatrikulation bzw Exmatrikulation

Wenn Du Dich immatrikuliert hast, dann bist Du für das Semester eben eingeschrieben, Du kannst Dich jeder Zeit auch wieder exmatrikulieren, meist zum Ende eines Semesters.

Ich zweifel noch stark daran ob ich in der Lage bin mich täglich mehrere Stunden hinzusetzen und den (trockenen) Mathe Stoff einzuprügeln.

Es reicht nicht sich das "einzuprügeln", Du musst es schon verstehen. Im Großen und Ganzen stimme ich aber T3D zu. Dir wird keiner sagen "wie" und "was" Du machen sollst, denn das ist Deine Aufgabe. Setz Dich mal einige Wochen in eine Vorlesung rein / schaue sie Dir online an und versuche einmal die Hausaufgabenzettel zu lösen.

Wobei ich anmerken will, dass Du nicht nur Mathe hast, eine typische Fächerauswahl im ersten Semester ist meist: Programmieren, Informatik 1, Analysis 1 und lineare Algebra 1. Meist in jedem Fach pro Woche 2 Vorlesungen + 1 Übung + wochenweise Hausfaufgabenzettel. Dazu kommen dann evtl noch Wirtschaftsinformatik 1 und/oder BWL 1 (das kommt aber bisschen auf die Hochschule an)

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In wie Fern unterscheiden sich die Universität (Köln) und die Fachhochschule (Köln)? Global durch Artikel aus der Googlesuche, unterscheiden sich die beiden heute nur noch kaum und viele Vorurteile sind historisch bedingt. Ich lese aber immer wieder irgendwo Forum Beiträge in denen von Unterschieden gesprochen werden, von wegen "Ach ja, Mathe an der FH ganz easy...".

Werde mich nun auch mal nach Vorbereitungsmöglichkeiten informieren.

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.. von wegen "Ach ja, Mathe an der FH ganz easy..." ...

FH = applied Sciences. Angewandte Wissenschaften. Mehr die Dinge anwenden können anstatt sich auf einem Abstraktionslevel zu quälen, dass Du in den meisten Fällen nicht mehr brauchen wirst. Es sei denn Du gehst in die Forschung. Das gilt auch für Mathe.

In anderen Worten: an der FH bekommst Du häufiger "Berechnen Sie, ..." und an der Uni "Beweisen Sie, ...".

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Hallo,

Ich leide sicher nicht unter einer Mathefobie, habe aber nur 10 Jahre die Schulbank gedrückt, weswegen ich von dem Stroff der 3 Abi-Jahre keine Ahnung habe. Müsste ich mich, unabhängig von dem Mathe Vorkurs, noch vorbereiten?

Der Vorkurs reicht.Zumindest auf einer Fh, deren Besuch ich eh empfehlen würde(kommt Praktikern eher entgegen als das sehr theorielastige Studium an einer Uni)

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Die FH ist leider in Gummerbach und das bedeutet das ich jeden 3h hin/zurück fahren muss. Das ist wertvolle Zeit die man eventuell ins lernen investieren sollte.

"Nachweis über eine mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit in dem im Sinne der Nummer 3

erlernten Ausbildungsberuf oder in einem der Ausbildung fachlich entsprechendem Beruf;"

Wie sieht dieser Nachweis aus? Reichen da 2-3 Sätze vom arbeitgeber "hier mit bestätige ich dass Herr xyz ..."?

Muss das überhaupt der Arbeitgeber wissen? Das gleicht ja fast einer Kündigung, wenn ich zum Chef gehe um ihn soetwas unterschreiben zu lassen.

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Wozu hast Du bitte einen Arbeitsvertrag auf dem recht eindeutig ein Einstellungsdatum zu stehen hat?

Dort steht wann ich eingestellt wurde, aber nicht wielange ich dort tätig bin. Für das Studium sind 3 Jahre Berufstätigkeit notwendig und darüber gibt der Arbeitsvertrag keine Auskunft.

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