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Ausbildereignungsprüfung möglich?

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Hallo zusammen,

ich habe vor nach meiner bestandenen Ausbildung (Juli 2015) den AdA-Schein zu machen und nachdem ich das Info-Blatt gelesen habe, sind mir ein paar Fragen aufgekommen. In dem Schreiben heißt es:

Berufliche Fertigkeiten und Kenntnisse besitzt, wer eine angemessene Zeit in seinem Beruf tätig gewesen ist und

  • die Abschlussprüfung in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung bestanden hat,
  • eine anerkannte Prüfung an einer Ausbildungsstätte oder vor einer Prüfungsbehörde oder eine Abschlussprüfung an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Schule in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung bestanden hat, oder
  • eine Abschlussprüfung an einer Deutschen Hochschule in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung bestanden hat.

Nun ist meine Frage:

- Wie wird "wer eine angemessene Zeit in seinem Beruf tätig gewesen ist" gedeutet. Werden die 3 Jahre Ausbildungszeit mit als "angemessene Zeit" berücksichtigt?

Ich habe vor meiner Ausbildung zum FIAE diesen Beruf bereits 3 Jahre in einer anderen Firma ausgeübt, bevor ich mich dazu entschlossen habe die Ausbildung zu machen.

Die Abschlussprüfung habe ich sehr Erfolgreich abgeschlossen, sofern dieses eine Rolle spielen sollte.

Vielen Dank!

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Ausbildungszeit zählt generell nicht als Berufserfahrung.

Mit den 3 Jahren vorher könntest du in Frage kommen. Ist nur die Frage, inwiefern dir diese Zeit anerkannt wird.

Wende dich am besten mal an deine IHK vor Ort - die können dir da denke ich mehr zu sagen.

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Die Frage ist, was willst du (jetzt) mit dem AdA Schein? Die Prüfung kostet zwar nur 120€ und die entsprechenden Bücher kannst du günstig über eBay erwerben aber wenn du nicht vor hast Ausbilder zu werden, dann würde ich an deiner Stelle die Finger von dem Schein lassen.

Wenn du vor deiner Ausbildung zum FIAE bereits als Programmierer, Systemelektroniker oder FiSi tätig warst für 3 Jahre, kannst du den Schein machen.

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Ich habe den Schein 4 (oder 5?) Monate nach meiner Ausbildung in den Händen gehalten...

Von daher ist das reine Ermessenssache.

Dass der Schein außerhalb des Ausbilder-Daseins wenig bringt, steht auf einem anderen Blatt - Haben ist besser als brauchen :D

finde ich aber auch merkwürdig ich muss gestehen richtig ernst hätte ich dich als Ausbilder wohl nicht genommen, wenn ich gewusst hätte das du bis vor 5 monaten selber noch Azubi warst.

Keine Ahnung ich find, als Ausbilder sollte man schon ein wenig länger Berufserfahrung haben (2-3 Jahre richtige Berufserfahrung finde ich sollte schon da sein) und nicht nur die Ausbildung (die ja keine wirkliche ist).

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finde ich aber auch merkwürdig ich muss gestehen richtig ernst hätte ich dich als Ausbilder wohl nicht genommen, wenn ich gewusst hätte das du bis vor 5 Monaten selber noch Azubi warst.

Keine Ahnung ich find, als Ausbilder sollte man schon ein wenig länger Berufserfahrung haben (2-3 Jahre richtige Berufserfahrung finde ich sollte schon da sein) und nicht nur die Ausbildung (die ja keine wirkliche ist).

Ich habe bereits mehrere Jahre als FIAE in einer Firma gearbeitet, ich gebe gerne mein Wissen weiter und ich möchte das andere Menschen eine bessere Ausbildung bekommen, wie ich sie genossen habe.

Ich fühle mich mehr sehr fähig andere darin zu Unterstützen. Ich habe die Ausbildung im nachhinein angefangen da ich nicht mehr als Nebeneinsteiger pauschal abgestuft werden möchte, das Fachliche Wissen hatte ich vorher schon.

Was ist "eine Ausbildung - die ja keine wirkliche ist" ?

Werde mich heute mit einen Kollegen zusammensetzten, welcher den Schein auch machen möchte.

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[...]Ich habe die Ausbildung im nachhinein angefangen da ich nicht mehr als Nebeneinsteiger pauschal abgestuft werden möchte, das Fachliche Wissen hatte ich vorher schon.[...]
Dann wäre aber nicht zwingend eine Ausbildung notwendig gewesen, sondern du hättest nach [Regelausbildungszeit * 1,5] Jahren in diesem Beruf auch durchaus an einer Prüfung für Externe teilnehmen können. (Habe diese Regelung bei diversen IHKs gefunden - ob das bundeseinheitlich ist, weiß ich aber nicht.)

Gut, die 4,5 Jahre, die man für den FIAE somit bereits vorher in der Branche gearbeitet haben musste, hattest du nicht ganz zusammen (wenn die 3 Jahre stimmen, die du angibst und da nicht noch zusätzliche Zeit mit einbezogen werden könnte), aber wärst so dennoch schneller gewesen als mit der normalen Ausbildung. Ich denke zumindest ein wenig wirst du aber während der Ausbildung auch noch dazu gelernt haben - und sei es im BWL-Bereich oder so...

Ich finde das Engagement echt lobenswert, denn auch ich hatte das Problem damals, dass mir in der Ausbildung nicht wirklich viel beigebracht wurde, da mein Ausbilder erstens nur eine 3/4-Stelle hatte und zudem fast nie wirklich für mich Zeit hatte. Dauernd kamen irgendwelche anderen Sachen dazwischen und irgendwann hat man auch keine Lust mehr zu fragen.

Ja, er hat mich durchaus auch ein paar mal unterstützt, war aber meiner Meinung nach zu oft nicht greifbar und hat uns Azubis zu wenig involviert / integriert ins Tagesgeschäft, so dass wir nicht so viel lernen konnten, wie möglich gewesen wäre.

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Du hast zumindest die Befähigung auszubilden.

Die Berechtigung auszubilden. Die Befähigung haben viele selbst nach 30Jahren nicht. ;)

Und ja ich habe den ADA Schein im Rahmen des Operativ Professional ausversehen mitbekommen. :D

Habe aber momentan auch nicht vor auszubilden, da mein neuer Betrieb in der Richtung gar nicht ausbildet.

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Dann wäre aber nicht zwingend eine Ausbildung notwendig gewesen, sondern du hättest nach [Regelausbildungszeit * 1,5] Jahren in diesem Beruf auch durchaus an einer Prüfung für Externe teilnehmen können. (Habe diese Regelung bei diversen IHKs gefunden - ob das bundeseinheitlich ist, weiß ich aber nicht.)

Gut, die 4,5 Jahre, die man für den FIAE somit bereits vorher in der Branche gearbeitet haben musste, hattest du nicht ganz zusammen (wenn die 3 Jahre stimmen, die du angibst und da nicht noch zusätzliche Zeit mit einbezogen werden könnte), aber wärst so dennoch schneller gewesen als mit der normalen Ausbildung. Ich denke zumindest ein wenig wirst du aber während der Ausbildung auch noch dazu gelernt haben - und sei es im BWL-Bereich oder so...

Ja das habe ich mir auch vor der Ausbildung auch schon einmal nachgelesen, weiß nun gar nicht mehr genau warum ich das nicht gemacht habe, ich denke ich wollte nicht noch mehr Zeit verstreichen lassen, bis ich die Regelzeit zusammenbekommen hätte.

Ich denke zumindest ein wenig wirst du aber während der Ausbildung auch noch dazu gelernt haben - und sei es im BWL-Bereich oder so...

Definitiv - auch ein Grund warum ich die Ausbildung vorgezogen habe. Das Fachliche (Programmieren) habe ich voll drauf, aber viele kleine Grundlegende Dinge hatte ich vor der Ausbildung nicht gewusst.

Ich finde das Engagement echt lobenswert, denn auch ich hatte das Problem damals, dass mir in der Ausbildung nicht wirklich viel beigebracht wurde, da mein Ausbilder erstens nur eine 3/4-Stelle hatte und zudem fast nie wirklich für mich Zeit hatte. Dauernd kamen irgendwelche anderen Sachen dazwischen und irgendwann hat man auch keine Lust mehr zu fragen.

Ja, er hat mich durchaus auch ein paar mal unterstützt, war aber meiner Meinung nach zu oft nicht greifbar und hat uns Azubis zu wenig involviert / integriert ins Tagesgeschäft, so dass wir nicht so viel lernen konnten, wie möglich gewesen wäre.

Dankeschön :) Ich investiere viel Freizeit für Entwickler Konferenzen, Private Projekte und als Open Source Contributor für ZF2, um mein Level konstant zu halten. Vieles was ich in diesen Bereichen gelernt habe, hätte ich mir in meiner Ausbildung gewünscht beigebracht zu bekommen und fast alle der Entwickler bei uns, die aktuell Ausbilden, haben von vielen (wichtigen) Dingen keine Ahnung, da sie sich selbst nicht weiterbilden. Allein wenn ich schon an die ganzen verschiedenen Design Pattern denke etc..

Auf meiner aktuellen Arbeit werden wir, in der nächsten Zeit erstmal, keinen neuen Azubi bekommen. Den Ada Schein möchte ich daher in erster Linie "für mich selbst" ablegen.

Wenn ich die Möglichkeit bekomme (und mit schon vorhandenen Ada Schein wahrscheinlicher) - möchte ich gerne Ausbilden.

Mir geht es nur darum wie "fest" man bei der IHK auf den Satz "...Angemessene Zeit in seinem Beruf tätig..." pocht :)

bearbeitet von ins0

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Gast jonvirus

In unserer Berufsschulklasse (FiSi, SE) haben bereits im 2. Ausbildungsjahr die ersten mit der Ausbildereignungsprüfung angefangen. Und von denen hat nicht jeder vorher Berufserfahrungen gesammelt.

Bin bei der IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid.

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finde ich aber auch merkwürdig ich muss gestehen richtig ernst hätte ich dich als Ausbilder wohl nicht genommen, wenn ich gewusst hätte das du bis vor 5 monaten selber noch Azubi warst.

Laut Dreyfus model of skill acquisition wäre es sogar von Vorteil, wenn der Ausbilder dem Auszubildenden vom Wissensstand her nicht zu weit "überlegen" ist, da er sich in den Lernprozess und die Probleme des Azubis noch besser hineindenken kann als ein deutlich erfahrenerer Ausbilder.

Und ob sich "junge" ITler von "alten Hasen" eher etwas beibringen lassen, stelle ich mal in Frage. Ich würde eher vermuten, dass dort die Einstellung sein könnte, veraltete Technologien zu lernen usw. Aber das ist sicher von Fall zu Fall unterschiedlich.

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Gast jonvirus
Laut Dreyfus model of skill acquisition wäre es sogar von Vorteil, wenn der Ausbilder dem Auszubildenden vom Wissensstand her nicht zu weit "überlegen" ist, da er sich in den Lernprozess und die Probleme des Azubis noch besser hineindenken kann als ein deutlich erfahrenerer Ausbilder.

.

Wir haben in der Klasse auch einen, dessen Ausbilder hatte, als er angefangen hat, grad mal seid einem Jahr die Ausbildung beendet gehabt.

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...

wenn der Ausbilder dem Auszubildenden vom Wissensstand her nicht zu weit "überlegen" ist, da er sich in den Lernprozess und die Probleme des Azubis noch besser hineindenken kann als ein deutlich erfahrenerer Ausbilder.

Mir erschließt sich nicht, was die positive Wissensdifferenz zwischen Ausbilder und Auszubildendem mit dem Lernprozess und dem Vermitteln von Lehrinhalten zu tun haben soll.

Und. ob sich "junge" ITler von "alten Hasen" eher etwas beibringen lassen, stelle ich mal in Frage. Ich würde eher vermuten, dass dort die Einstellung sein könnte, veraltete Technologien zu lernen usw....

Ich sehe eher ein Problem darin, dass die jungen IT-Aspiranten ganz der Zeit gemäß eine erheblich verkürzte Aufmerksamkeitsspanne neben den üblichen Schwierigkeiten, komprimierte Sachverhalte zu durchdringen, haben.

Man muß nur einmal die Aufgabe stellen, einen zweispaltigen Zeitungsartikel bis zum Ende zu lesen und diesen in eigenen Worten zusammengefasst wiedergeben lassen. War es bis vor einigen Jahren noch so, dass der Artikel durchgelesen wurde und es Probleme bei der Zusammenfassung gab, muss man heute froh sein, wenn der Leser heute überhaupt noch bis zum Ende kommt.

Da entsteht dann natürlich einen Überforderung, wenn dien "alten Hasen" dieses nicht berücksichtigen.

bearbeitet von WYSIFISI

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Mir erschließt sich nicht, was die positive Wissensdifferenz zwischen Ausbilder und Auszubildendem mit dem Lernprozess und dem Vermitteln von Lehrinhalten zu tun haben soll.

Naja, der Lehrende muss ja mehr wissen als der Lernende, damit er ihm etwas beibringen kann. Aber wenn er zu viel weiß, kann er sich - so die Theorie - nicht mehr so gut in den Lernenden hineinversetzen, der von der Materie noch keine Ahnung hat. Er sieht dann Dinge als selbstverständlich an, die der Lernende nicht versteht. Oder er kann nicht nachvollziehen, warum dieser die Themen nicht versteht. Das nennt man auch den "Fluch des Wissens".

Aus diesem Grund sollten z.B. beim Pair Programming Entwickler zusammenarbeiten, die ungefähr auf dem gleichen Wissensstand sind, da sie sich optimal ergänzen. Bei einem starken Wissensgefälle ist der Erfahrenere gelangweilt und der Unerfahrenere kommt nicht mit.

Ich sehe eher ein Problem darin, dass die jungen IT-Aspiranten ganz der Zeit gemäß eine erheblich verkürzte Aufmerksamkeitsspanne neben den üblichen Schwierigkeiten, komprimierte Sachverhalte zu durchdringen, haben.

Ich denke, wir sollten weder über junge noch über alte Ausbilder vorschnell urteilen. Ihre Rolle haben sie ja (hoffentlich) aus einem guten Grund. Und genauso haben junge und alte Auszubildende ihre Stärken und Schwächen. Ein vernünftiger Ausbilder sollte Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringen. Dann ist sein Alter völlig egal.

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Naja, der Lehrende muss ja mehr wissen als der Lernende, damit er ihm etwas beibringen kann.

Deshalb auch positive Wissensdifferenz.

Aber wenn er zu viel weiß, kann er sich - so die Theorie - nicht mehr so gut in den Lernenden hineinversetzen, der von der Materie noch keine Ahnung hat. Er sieht dann Dinge als selbstverständlich an, die der Lernende nicht versteht. Oder er kann nicht nachvollziehen, warum dieser die Themen nicht versteht. Das nennt man auch den "Fluch des Wissens".

Wissensvermittlung ist aber mehr als nur, vereinfacht gesagt, herunter- oder vorplappern seiner/von Wissensinhalten. Da gehört auch die Methodik uhd Didaktik der Ausbildung dazu, deren Grundlage man (hoffentlich) in den Lehrgängen zum AdA-Schein vermittelt bekommt. Und damit ist, wie man lehrt und genau das Verständnis dafür ist eben eher mit der Lebenserfahrung verbunden.

Aus diesem Grund sollten z.B. beim Pair Programming Entwickler zusammenarbeiten, die ungefähr auf dem gleichen Wissensstand sind, da sie sich optimal ergänzen. Bei einem starken Wissensgefälle ist der Erfahrenere gelangweilt und der Unerfahrenere kommt nicht mit.

Dabei handelt es sich um eine Arbeitstechnik und keine didaktische Methode.

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Laut Dreyfus model of skill acquisition wäre es sogar von Vorteil, wenn der Ausbilder dem Auszubildenden vom Wissensstand her nicht zu weit "überlegen" ist, da er sich in den Lernprozess und die Probleme des Azubis noch besser hineindenken kann als ein deutlich erfahrenerer Ausbilder.

Zusätzlich sollte auch auf die präferierte Lernmethode der Azubis eingegangen werden. Der eine lernt es beim zuhören, der nächste beim lesen, der nächste beim schreiben und der nächste muss es selber machen, damit er es sich merken kann und es versteht.

Wieso das? Es gibt durchaus Sachen, die sich nicht verändern oder die sich nur langsam ändern. Grundlagen verändern sich nicht unbedingt und ein "alter Hase" kennt oftmals Kniffe, die nicht unbedingt überall dokumentiert sind und kennt die Standardprobleme, die auftreten aus dem FF. Die Frage ist nur, ob du mit "alter Hase" jemanden meinst, der sich seit x Jahren nicht weiterentwickelt hat, oder ob du einfach nur einen erfahrenen ITler meinst, der am Puls der Zeit dran ist und sich entsprechend weiterbildet.

Bei diversen Berufsschullehrern kam es mir damals z.B. so vor, als ob sie weder kompetent waren (Stichwort Präsentationen, die gegen alle Grundregeln verstießen, die wir beigebracht bekamen (Aufteilung, Farben, Effekte, zu viel Text pro Seite, ...), Rechtschreib- und Logikfehler enthielten, u.s.w.), bei etwas tiefergehenden Fragen es selber erst nachschauen mussten, Sachen lehrten, die schon seit Jahren nicht mehr aktuell waren (Begrenzungen von Windows 98, NT4 und Windows 2000 zu XP/ME/Server 2003 Zeiten), und so weiter und Jahr für Jahr genau das selbe Programm abspulen. So etwas kann man bei manchen Fächern zwar machen (Physik, Chemie, Mathematik, Musik, Sport, Fremdsprachen, ...), aber bei IT-Themen wirkt es irgendwann seltsam, wenn die Beispiele einfach nur veraltet sind und nicht mehr den Tatsachen entsprechen. Diese Leute würde ich dann aber eher als Dinosaurier und nicht als alte Hasen bezeichnen - egal ob nun in der Schule oder im Job.

Ich denke, das Problem ist nicht die Wissensdifferenz, sondern wie es vermittelt wird und dass manche Leute bestimmte Dinge voraussetzen, die nicht gegeben sind. Ein Ausbilder sollte möglichst dazu in der Lage sein, sich in den Azubi hineinzuversetzen und in seinen Erklärungen flexibel zu sein.

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Ein Ausbilder sollte möglichst dazu in der Lage sein, sich in den Azubi hineinzuversetzen und in seinen Erklärungen flexibel zu sein.

Da stimme ich völlig zu. Ich wollte mit meinem Beitrag zum Dreyfus-Model auch nur sagen, dass ein "frischer" Ausbilder (also einer, der dem Azubi vom Wissensstand her nicht allzu überlegen ist) einem Azubi auch sehr gut helfen kann. Das wurde im von mir zitierten Post anders dargestellt (Ausbilder wird aufgrund des Alters bzw. der fehlenden Erfahrung nicht ernst genommen).

Ob ein Ausbilder gute oder schlechte Arbeit macht, hat nichts mit Alter oder Wissensstand zu tun. Er muss sich in den Auszubildenden hineinversetzen können, seine Probleme verstehen und gute Hilfestellung geben. "Frische" Ausbilder können das vielleicht etwas besser, weil sie halt die Verständnisprobleme selbst noch aus der Erinnerung kennen. "Erfahrene" Ausbilder können dafür vielleicht besser die verschiedenen Vor- und Nachteile von Technologien abwägen usw.

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[...]"Erfahrene" Ausbilder können dafür vielleicht besser die verschiedenen Vor- und Nachteile von Technologien abwägen usw.
...und haben mehr Erfahrung, wie sie mit den Azubis umgehen müssen.

Diverse Azubis sind ja auch nicht immer ganz einfach (Stichwort "blau machen", "verschlafen", "surfen auf illegalen Seiten", Stress mit dem Ausbilder, sonstigen Angestellten oder Berufsschullehrern, "Null-Bock-Phase" oder diverse andere Probleme). Das gehört ja durchaus auch zum Ausbilderdasein dazu.

Dazu hat er mehr Erfahrung darin, Azubis Wissen zu vermitteln und weiß vielleicht auch eher, wie er am besten vorgeht (von der Reihenfolge der Themen her, was auf was aufbaut, wie man etwas am besten rüberbringt, wie man am besten überprüft, ob es verstanden wurde, ...).

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