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Mit Ausbildung in Firmen wie Bosch, Daimler etc?

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Hallo miteinander,

 

Sommer 2019 würde ich endlich meine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration abschliessen.

Mein Plan war es eigentlich danach noch allerhöchstens 1 Jahr, damit es auf dem Papier gut aussieht (falls ich überhaupt übernommen werde) in meinem Ausbildungsbetrieb zu bleiben und dann zu wechseln.

Mein größter Wunsch wäre natürlich wie bei vielen anderen in ein Betrieb wie Bosch oder Daimler mal als Beispiel zu kommen, also Riesen Konzerne.

Nur so wie ichs schon mal mitbekommen habe durchs hören nehmen solche Firmen ja nur hauptsächlich/überwiegend studierte Informatiker.

 

Deshalb wollte ich euch mal fragen und natürlich auch nach euren Erfahrungswerten, wie wahrscheinlich ist es dass man auch "nur" mit einer Ausbildung in solche Firmen auch hinein kommt?

bearbeitet von IT Cake

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Ich würde dem zustimmen wenns um die Programmierung geht, da sitzen bei meinen Kunden nur studierte rum (kann bei Daimler, etc. auch anders sein) aber das die in der IT Abteilung für Netzwerkstruktur und Support nen Studierten Informatiker nehmen, bzw. nur solche kann ich mir nicht vorstellen. 

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Meine Konzern Kenntnisse reichen zwar "nur" bis 9000 Mitarbeiter, aber hier wird auch ohne Studium eingestellt.

Die IT Posten ab Manager/Teamlead Level sind zum Großteil Akademiker, aber für die System Administration suchen wir besonders nach Erfahrung, Abschluss ist eher egal.

Ein Klettern auf der Karriereleiter kommt aber von dem was ich mitbekommen habe auf den unteren Leveln ohne Studium selten vor und die Bezahlung liegt natürlich auch unter den oberen Leveln.

 

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vor 1 Stunde schrieb IT Cake:

Mein größter Wunsch wäre natürlich wie bei vielen anderen in ein Betrieb wie Bosch oder Daimler mal als Beispiel zu kommen, also Riesen Konzerne.

Darf ich fragen warum? Bin nur intressiert, da ich in meiner Klasse selber einige Kollegen hatte die in zwei Münchner Konzernen arbeiten und extrem unglücklich über ihrer Situation sind. Was versprichst du dir hauptsächlich davon bei Konzernen anzufangen? Ist es das Prestige bei "diesem Konzern" ausgebildet worden zu sein?

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Direkteinstieg ist bei solchen Firmen meist schwierig.

Die meisten ITler die ich kenne waren dort als Externe beschäftigt und haben dann Angebote bekommen zu wechseln.

 

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Darf ich fragen warum? Bin nur intressiert, da ich in meiner Klasse selber einige Kollegen hatte die in zwei Münchner Konzernen arbeiten und extrem unglücklich über ihrer Situation sind. Was versprichst du dir hauptsächlich davon bei Konzernen anzufangen? Ist es das Prestige bei "diesem Konzern" ausgebildet worden zu sein?
Klar darfst du fragen :)

Ich seh in solchen Firmen unheimliches Potenzial einfach nur. Ich mein verglichen mit meiner jetzigen Firma haben solche Gross Konzerne einfach unfassbar viel zu bieten:

- Aufstiegsmöglichkeiten ( bei mir im Betrieb 0 vorhanden )
- Auf jedenfall ein um vielfach grösseres Gehalt (ich schätz dass ich in meinem Betrieb nach der Ausbildung auch erst mit 1.600 Netto anfange, was zwar ja in Ordnung für den Einstieg ist jedoch seh ich hier keine guten Gehälter schon im Allgemeinen da die Firma Mittelgrosser Familien Betrieb ist mit bisschen mehr als 100 Mitarbeitern)
- Betriebliche Angebote: Betriebsrente, Mitarbeiterangebote, allgemein alles was Gross Konzerne anzubieten haben was hier in meiner Firma Fremdwörter sind

Also ja, kann vielleicht nur daher kommen dass ich in einem Betrieb bin der wirklich nicht viele Möglichkeiten bietet, aber da mein Vater auch schon seit 25 Jahren Daimler Mitarbeiter ist und sehr glücklich dort ist und ich bei ihm es auch sehe dass es nur mit Vorteilen verbunden ist seh ich meine Zukunft nur in so einem Betrieb, ich kann auch falsch liegen so ist es ja nicht, aber genau deshalb würde ich ja hier erst mal wissen ob man als Ausgelernter überhaupt eine Chance in solchen Firmen hat :)

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vor 15 Minuten schrieb IT Cake:

Klar darfst du fragen :)

Ich seh in solchen Firmen unheimliches Potenzial einfach nur. Ich mein verglichen mit meiner jetzigen Firma haben solche Gross Konzerne einfach unfassbar viel zu bieten:

- Aufstiegsmöglichkeiten ( bei mir im Betrieb 0 vorhanden )
- Auf jedenfall ein um vielfach grösseres Gehalt (ich schätz dass ich in meinem Betrieb nach der Ausbildung auch erst mit 1.600 Netto anfange, was zwar ja in Ordnung für den Einstieg ist jedoch seh ich hier keine guten Gehälter schon im Allgemeinen da die Firma Mittelgrosser Familien Betrieb ist mit bisschen mehr als 100 Mitarbeitern)
- Betriebliche Angebote: Betriebsrente, Mitarbeiterangebote, allgemein alles was Gross Konzerne anzubieten haben was hier in meiner Firma Fremdwörter sind

Also ja, kann vielleicht nur daher kommen dass ich in einem Betrieb bin der wirklich nicht viele Möglichkeiten bietet, aber da mein Vater auch schon seit 25 Jahren Daimler Mitarbeiter ist und sehr glücklich dort ist und ich bei ihm es auch sehe dass es nur mit Vorteilen verbunden ist seh ich meine Zukunft nur in so einem Betrieb, ich kann auch falsch liegen so ist es ja nicht, aber genau deshalb würde ich ja hier erst mal wissen ob man als Ausgelernter überhaupt eine Chance in solchen Firmen hat :)

Ich war knapp 7 Jahre in einem Großkonzern mit 170k MA:

- Aufstiegschancen hängen auch dort enorm von den persönlichen Kontakten ab, hinzu kommen die tendenziell hohen Altersschnitte und damit verbunden sind oft alle interessanten Positionen bis zur Rente des Inhabers besetzt

- Gehalt steigt definitiv mit der Größe der Firma an. Im unteren Gehaltsbereich bis ca. 100.000€ meist auch recht transparent da meist eine Tarifbindung vorliegt

- Mitarbeiterangebote oft teurer als das gleiche Produkt auf dem freien Markt

- Seit einigen Jahren muss alles über 55€ als geldwerter Vorteil versteuert werden 

- Wenn Du bei Daimler ein Auto kaufst musst Du den geldwerten Vorteil versteuern, daher schwenken die meisten mittlerweile auf die Kurzzeit Mietmodelle um nur ein Auto zu einem ähnlichen Kurs bekommst Du auch wenn du bei einer anderen Firma einen Firmenwagen erhälst

...

- Die richtig interessanten Benefits wie ein Betriebspension etc. bekommt niemand mehr der nach 1995 in einen der großen Konzerne eingestiegen ist. Davor eine komplett andere Welt mein Vater hat eine 2600€ netto Betriebsrente pro Monat

- Ständige Abbau und Ausgliederungswellen ...

 

Das meiste war jetzt eher negativ keine Frage tendenziell würde ich auch sagen Daimler ist der bessere Arbeitgeber als die 0815 Bude um die Ecke aber die Glanzzeiten sind vorbei. Wenn man sich irgendwo gemütlich im Tarif positionieren will und man es schafft in keine Personalabbau Welle zu geraten kann man es sich dort gemütlich machen. Wenn man dort aber wirklich voran kommen will braucht man Glück, entsprechende Beziehungen und Abschlüsse sowie Referenzen. 

Ich habe wie gesagt nach 7 Jahren entnervt aufgegeben, da ich letztlich auf einer Teamleiter Position fest hing, alle Stellen darüber auf Jahre besetzt waren und sich finanziell dann auch nicht mehr viel tat da ich am Ende des Tarifs mit 100k€ versackt bin.

 

 

 

 

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Mit 100k würde ich gerne versacken wenn der Rest passt :D

 

Edit: bei uns hört der Tarif mit 7 Stufen zum Beispiel bei ca. 70k auf, weshalb alle ab Manager Level AT sind.

bearbeitet von Showtime86

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vor 1 Minute schrieb IT Cake:

Also bei 100k wär ich wirklich volkommen zufrieden :D

Hast du einen akademischen Abschluss oder bist du bis zu der 100k auf andere Wege gekommen?

Ich habe nach der Informatikkaufmann Ausbildung noch BWL auf Diplom und Management auf M.Sc. studiert.

Daran kann man das bei meiner Ex Firma aber nicht fest machen. Angesichts der damaligen Umstellung im IG Metall Bereich auf das ERA Modell wurden mal zahlen präsentiert, der durchschnittliche nicht leitende Mitarbeiter am Standort München hatte ein Gehalt von 108.000€ plus eventuell Wagen und bei den Älteren quasi zu 100% noch eine Betriebspension. Das sah dann aber so aus das die 45+ Generation entweder am obersten Limit des Tarifs oder am unteren Ende des ÜT Bereichs lag und junge neue Mitarbeiter oft mit einem Bruchteil abgespeist wurden was mit etwas Kreativität auch mit Tarif darstellbar ist indem man einfach die Rolle als regulären und prinzipalen Job in den Katalog aufnimmt oder an die jüngeren keine 40h Verträge mehr ausgibt etc. Die Verweildauer von unter 35 jährigen lag im Schnitt bei 2.5 Jahren.

Es gab im mittleren bis höheren Management auch genug Ex Azubis die seit 30 Jahren bei der Firma waren und nie eine  Uni von innen gesehen haben. Was aber auch genau Teil des Problems war mein direkter Chef hatte seine Ausbildung in der Firma gemacht und war erst Ende 40, der ist heute noch dort und wird auch nie kündigen, sein Chef wiederum ebenfalls ein EX Azubi der Firma und Mitte 50. Bevor diese Generation nicht in Rente geht hat man dort kaum eine Chance aufzusteigen. Wirklich Seniores Management wird von Extern besetzt.

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Zitat

- Die richtig interessanten Benefits wie ein Betriebspension etc. bekommt niemand mehr der nach 1995 in einen der großen Konzerne eingestiegen ist. Davor eine komplett andere Welt mein Vater hat eine 2600€ netto Betriebsrente pro Monat

Das kann man so pauschal nicht sagen. Auch wenn es Welten von 2k netto/Monat weg ist, aber mein AG (Konzern > 100.000 MA) zahlt monatlich auf ein Versorgungskonto ein, auf dem bei fortlaufender Zahlung bis zur Rente eine sechsstellige Summe aufgelaufen sein müsste (Einstieg 2010 als Azubi, festangestellt seit Anfang 2013). Dazu Tarifbänder bis ~100k, AT-Posten auch für Expertenkarrieren in Aussicht (nicht nur Management) und keine rigoros auf akademische Abschlüsse aufbauende Firmen-/Postenpolitik. Als IT-ler der sich zwischen Entwicklung und Prozessdesign tummelt dazu mit relativer Jobsicherheit, zumindest profitiere ich eher von Umorganisationen als dass ich fürchten muss, von der Welle mitgerissen zu werden.

bearbeitet von Der Hans

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Daimler hat viel der IT Infrastruktur an Dienstleister abgegeben, um das Netzwerk kümmert sich z.B. Computacenter. Ist auch nicht zu schwer reinzukommen, Gehalt ist aber nicht so toll.

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Hi,

Musste mal auf diesen Thread antworten da ich damals vor derselben Frage stand.

 

Bin FiSi. Habe kein Studium.

Habe mich damals einfach auf eine Stellenausschreibung einer Versicherung beworben die ganz gut zu mir passte. 3 Monate nichts gehört. Zu dem Zeitpunkt gab es aber ein internationales Projekt wo meine Sprachkenntnisse von Vorteil waren. Alles hat soweit gepasst und ich habe gewechselt. Es war eine gute Entscheidung.

Einfach probieren.

 

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Am 16.5.2018 um 21:08 schrieb Cruster:

Daimler hat viel der IT Infrastruktur an Dienstleister abgegeben, um das Netzwerk kümmert sich z.B. Computacenter. Ist auch nicht zu schwer reinzukommen, Gehalt ist aber nicht so toll.

Vor allem ist es leider undankbar und erfordert hohe Schmerztoleranz, weil man vermutlich nie großartig aufsteigen wird und eine entsprechende Stellung beim Konzern hat.
Solange man die Ausbildung noch frisch in der Tasche hat, würde ich die Chance nutzen und mich direkt um einen höheren Abschluß bemühen statt zu hoffen, dass es irgendwie mit dem Konzern klappt und später da noch ordentlich was zu reißen.

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Meine Ausbildung ist zwar schon etwas her, aber ich erinnere mich daran, einmal in einer Berufsschulklasse gewesen zu sein, in der alle Schüler bei kleineren Startups beschäftigt waren mit Ausnahme von Vieren, die alle beim selben Großunternehmen beschäftigt waren.

Nach spätestens einem Jahr kristallisierte sich heraus, dass zwischen den unterschiedlichen Vorstellungen, wofür ein Fachinformatiker eigentlich da ist, Welten lagen. Während die Azubis der kleineren Unternehmen anfingen, sich mit der Installation und Administration diverser Serverdienste zu beschäftigen oder Anwendungen zu programmieren, bestand der Arbeitsalltag der vier Leute des Großunternehmens vor allem darin, First Level Support zu leisten, Rechner mit fertigen Images zu betanken und Mitarbeitern in ihren Büros Hardware aufzubauen, wobei sie dort auch nur Wenige von sehr Vielen im Unternehmen waren, die die selben Aufgaben wahrgenommen haben.

Für alle anspruchsvolleren Aufgaben in diesem Unternehmen wurden Diplom-Informatiker beschäftigt und sehr darauf geachtet, dass zwischen den Aufgaben eines Fachinformatikers und eines Diplom-Informatikers ein deutlicher Unterschied besteht. Dabei wurde den Fachinformatikern auch keine Perspektive in Aussicht gestellt, auf Basis ihrer Erfahrung einmal komplexere Aufgaben und mehr Verantwortung zu übernehmen, sondern lediglich darauf verwiesen, im Falle eines guten Abschlusses eventuell im Rahmen eines dualen Studien-Ganges aus dem "Fachinformatiker-Dasein" herauszukommen.

Ich möchte nicht behaupten, dass jegliche Großunternehmen eine derartige Unternehmenskultur haben, aber man sollte sich doch einmal überlegen, ob nicht eine Karriere in einem kleineren Unternehmen vielleicht die bessere Perspektive bietet, um mehr Berufserfahrung zu erlangen.

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