11. Juni 20188 j Hallo zusammen, da ich nichts finde wo dieses Thema rein passt stell ich es mal ins OT. Ich habe hier nach einer gröĂeren "aus alt mach neu" Aktion einige alte Monitore (19'' aber noch voll funktionstĂŒchtig) rumstehen. Diese wĂŒrde ich ungern in die Schrottbox werfen da eben FunktionstĂŒchtig. Verkaufen wollen wir die GerĂ€te nicht, zum Einen zu viel Aufwand zum anderen wegen der einzuhaltenden GewĂ€hrleistung. Ich weiĂ, dass die lokale Grundschule die GerĂ€te total gerne ĂŒbernehmen wĂŒrde, finde aber zum Thema "Verschenken von Hardware" auch einige Stolpersteine. Jetzt meine Frage: weiĂ jemand genaueres was da auf einen zukommt? Im Idealfall aus erster Hand? Aktuell sehe ich 3 Möglichkeiten  Wir spenden als Firma die GerĂ€te an die Schule.  Wir verschenken die GerĂ€te firmenintern  Alles in die Schrottbox und (wie immer) wegschauen falls das zeug wieder rauslĂ€uft. Die Reihenfolge der Optionen ist absichtlich gewĂ€hlt, da sich bei Option 3 immer die selben bedienen und die GerĂ€te dann auch mal gern in der Bucht auftauchen. Bedienen aus dem Schrottcontainer wird geduldet, und hier kann auch niemand mit "GerĂ€t tut nicht" bei uns ankommen, immerhin hat er MĂŒll mitgenommen. Die Schule kann das Zeug halt wirklich brauchen, andererseits wenn dann das Finanzamt meckern kommt, ist auch nichts gewonnen... Â
11. Juni 20188 j Es kommt drauf an, welche Regeln die Schulen mit Spenden haben... Als ich in die BS ging, wurdeeine Regel eingefĂŒhrt, dass man Spenden nur noch mit Geld annehmen darf. Alte Hardware (noch gut tauglich) durfte nicht mehr angenommen werden, was natĂŒrlich schade war. Deshalb wurde Schulgeld fĂŒr Fachsprengel-SchĂŒler eingefĂŒhrt. Somit konnte man sich auf diesem Weg wieder neue Hardware finanzieren. Ich wĂŒrde, an Deiner Stelle, in der jeweiligen Schule nachfragen, ob sie Hardware annehmen dĂŒrfen. Deine Reihen folge finde ich super!
11. Juni 20188 j Autor vor 23 Minuten schrieb SaJu: Ich wĂŒrde, an Deiner Stelle, in der jeweiligen Schule nachfragen, ob sie Hardware annehmen dĂŒrfen. DĂŒrfen sie, und wĂŒrden sie auch. Mein Problem ist nur, was sagt das Finanzamt? Ich habe zum Teil echt widersprĂŒchliche Aussagen bzgl Steuer (was ich nicht verstehe, da abgeschrieben und verschenkt) und auch zum Teil irgendwas mit GewĂ€hrleistung (wobei ich das bei geschenkt auch nicht so ganz verstehen will) gefundenen. Unsere GF findet die Idee auch gut, solange es die Firma nichts kostet. Wen verschrotten gĂŒnstiger wĂ€re, hab ich keine Wahl. Deswegen frag ich ja, ob schon mal jemand Erfahrungen gemacht hat, ob man das besser nur "unter der Hand" macht... GF wĂŒrde das natĂŒrlich auch gerne marketingtechnisch ein wenig nutzen "wir verschrotten nicht, wir verschenken", kann da Probleme machen?
11. Juni 20188 j Wir schicken alte Rechner immer nach Tschechien, die gehen da wohl dann an Schulen. MĂŒsste mal nen Kollegen fragen wie die Organisation heisst. Der ist zur Zeit nur im Urlaub.
11. Juni 20188 j @Maniska einfach mal das lokale Finanzamt anrufen. Die können und mĂŒssen dir Auskunft geben.
11. Juni 20188 j Das was Enno sagt oder beim eigenen Buchalter/steuerberater. Wenn die nĂ€mlich abgeschriben sind, dann sind sie auch nicht mehr in den BĂŒchern und existieren nicht mehr fĂŒr das Finazamt.
11. Juni 20188 j Zur GewĂ€hrleistung bei der Spende kann ich nichts sagen, allerdings sagt §524 BGB https://dejure.org/gesetze/BGB/524.html, daĂ der Schenkende nur fĂŒr arglistig verschwiegene MĂ€ngel haftet. Bin nicht sicher, ob eine Sachspende rechtlich wie eine Schenkung behandelt wird. Auf jeden Fall wĂŒrde das eher verhindern, daĂ ihr bei der Schule 2 Tonnen Elektroschrott entsorgt und dafĂŒr noch eine Spendenquittung bekommt. Vom FA dĂŒrfte es keine Probleme geben. Habe selbst schon einen ollen Computer an einen gemeinnĂŒtzigen Verein gespendet und dafĂŒr eine Quittung ĂŒber 50⏠bekommen, die problemlos akzeptiert wurde. Wenn allerdings die Hardware nur noch mit jeweils 1⏠Restbuchwert gefĂŒhrt wird, könnte ich mir vorstellen, daĂ die Firma dann auch nicht mehr absetzen darf. Wenn die GerĂ€te bereits komplett abgeschrieben sind, und die Firma bereit ist, sie zu verschenken, sprich das doch mit deinem Chef ab. Die Firma schenkt dir die GerĂ€te, oder guckt weg wenn du sie raustrĂ€gst und du schenkst sie der Grundschule.Â
17. Juni 20188 j  Zitat Wir spenden als Firma die GerĂ€te an die Schule. Es gibt ehrenamtliche Vereine (Beispiel: http://www.css-ev.de/), die sich darauf spezialisiert haben. Als Unternehmen kannst du denen die alte Hardware spenden. Dort wird die Hardware dann wieder aufgearbeitet und dann gĂŒnstig an Schulen verkauft. Auf Wunsch stellen die auch eine Spendenbescheinigung und Löschprotokolle der Festplatten aus. Bei meinem vorherigen Arbeitgeber haben wir mit obigem Verein gute Erfahrungen gemacht. Wie die Buchhaltung das verbucht hat weiĂ ich aber nicht. Zitat  Wir verschenken die GerĂ€te firmenintern Ist wahrscheinlich kompliziert. Stichwort: Geldwerter Vorteil. Zitat  Alles in die Schrottbox und (wie immer) wegschauen falls das zeug wieder rauslĂ€uft *Ironie* Das ist wahrscheinlich eine gute Möglichkeit unliebsame Mitarbeiter loszuwerden...... ? Letztendlich ist das Diebstahl. mfg Hendrik232
18. Juni 20188 j Autor vor 14 Stunden schrieb hendrik232: *Ironie* Das ist wahrscheinlich eine gute Möglichkeit unliebsame Mitarbeiter loszuwerden...... ? Letztendlich ist das Diebstahl. Kommt darauf an, wenn der MA fragt ob er $Item aus dem MĂŒll haben darf undes MĂŒll ist, bei dem die Entsorgung Geld kostet, ist das bei uns kein Problem. Der Umweg ĂŒber den Schrott ist "nur" dafĂŒr, den MA aufzuzeigen dass sie ggf. auch ein defektes GerĂ€t mitnehmen.
23. Juni 20187 j Am 11.6.2018 um 11:02 schrieb Maniska: Die Schule kann das Zeug halt wirklich brauchen, andererseits wenn dann das Finanzamt meckern kommt, ist auch nichts gewonnen... Â Sofern die Monitore keinen Buchungswert mehr haben bzw. abgeschrieben sind, sagt das Finanzamt da ĂŒberhaupt nichts, da sie de jura schlichtweg keinen Wert mehr haben. Und ich vermute einmal, dass die besagten Monitore einmal in der Anschaffung billig genug gewesen sind, um als geringwertiges Wirtschaftsgut sofort abgeschrieben worden zu sein.
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