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Werden zu viele studierte Informatiker für Berufe gesucht, die auch ein FiAe erlernen und ausüben könnte?

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Da ich mich ja die letzten Tage und auch schon vor zwei Semester die Frage gestellt habe, ob eine Ausbildung zum FiAe doch der bessere Weg für mich wäre, habe ich mich natürlich im Internet etwas umgeschaut und musste feststellen, dass sehr wenig Stellen für Fachinformatiker angeboten werden. Sowohl Ausbildungsstellen als auch eine Arbeitsstellen. Zumindest ist das in meiner Stadt so. 

 

Daher habe ich mir immer mehr die Frage gestellt, ob für manche Stellen zu inflationär nach studierte Informatiker verlangt wird, obwohl sie ja eigentlich auch ein FiAe in der Regel ohne Probleme ausüben könnte. Woher kommt das, dass so gut wie jedes Unternehmen oft lieber einen studierten Informatiker haben möchte. Ich möchte natürlich nicht alle studierte Informatiker schlecht machen (Bin ja selber Einer ;) ), aber schade ist es trotzdem. 

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Huhu,

vor 44 Minuten schrieb Der_Pragmatiker:

[..] musste feststellen, dass sehr wenig Stellen für Fachinformatiker angeboten werden. [..] Zumindest ist das in meiner Stadt so. 

wo wäre denn deine Stadt?

Ich kann jetzt nicht behaupten, dass zum Beispiel in meiner Umgebung wenige Stellen für FIAEs ausgeschrieben sind. Und auch entsprechende Ausbildungsstellen gibt es hier zu genüge.

Auch wenn in erster Linie oftmals nach Studierten gesucht wird, steht bei den Ausschreiben häufig so etwas wie "alternativ eine Ausbildung mit vergleichbaren Qualifikationen/entsprechender Erfahrung". Und selbst wenn es nicht dabei steht, haben auch Fachinformatiker eine Chance nach einer Bewerbung für weitere Gespräche eingeladen zu werden bzw. eingestellt zu werden.

Der Grund, warum die meisten Unternehmen studierte Informatiker suchen, liegt meiner Meinung nach zum Einen daran, dass weitestgehend die Meinung vertreten wird, dass jemand mit Hochschulabschluss lösungsorienter denkt, sich schneller und selbstständig in neue Thematiken einarbeiten kann oder einfach allgemein bessere Arbeit abliefert, und zum Anderen daran, dass es nunmal immernoch (in den Augen der Unternehmen) eine höhere Qualifikation ist und die Bezahlung auch nicht viel mehr wäre ist als bei einem (guten) FIAE.

Pfeiffen gibt es übrigens sowohl unter den FIAEs als auch den Informatikern(Bachelor), wobei ich aus eigener Erfahrung sagen muss, dass sie bei den Ausbildungsberufen doch häufiger vorkommen als unter Akademikern. 😅

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Gast enth

Der Abschluss ist meiner Meinung nach vollkommen irrelevant für eine Bewerbung.

Egal ob FIAE, Studium oder gar ohne Abschluss:

Wenn du die passenden Skills hast, dies in einem Bewerbungsschreiben darlegen und mit Referenzen belegen kannst, steht einem Start in den Job nichts im Weg. Ein Unternehmen, das mehr auf Papiere (Hochschulzeugnis, Zertifikate usw.) als auf den Menschen selbst fixiert ist, ist es ohnehin nicht Wert und ist auf lange Sicht zum Scheitern verurteilt. Wenn du Experte auf deinem Gebiet bist, findest du auch einen Job - gerade als Softwareentwickler!

Gute HR-Manager wissen das und betrachten Bewerbungen ganzheitlich.

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vor 3 Minuten schrieb enth:

Wenn du die passenden Skills hast, dies in einem Bewerbungsschreiben darlegen und mit Referenzen belegen kannst, steht einem Start in den Job nichts im Weg. Ein Unternehmen, das mehr auf Papiere (Hochschulzeugnis, Zertifikate usw.) als auf den Menschen selbst fixiert ist, ist es ohnehin nicht Wert und ist auf lange Sicht zum Scheitern verurteilt.

Sag das mal dem öffentlichen Dienst. xD

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vor 9 Stunden schrieb enth:

Wenn du die passenden Skills hast, dies in einem Bewerbungsschreiben darlegen und mit Referenzen belegen kannst, steht einem Start in den Job nichts im Weg. Ein Unternehmen, das mehr auf Papiere (Hochschulzeugnis, Zertifikate usw.) als auf den Menschen selbst fixiert ist, ist es ohnehin nicht Wert und ist auf lange Sicht zum Scheitern verurteilt. Wenn du Experte auf deinem Gebiet bist, findest du auch einen Job - gerade als Softwareentwickler!

Bei einem großen Konzern braucht man sich ohne Studium gar nicht erst bewerben. Gibt hier zwar auch ein paar Ausnahmen, aber bei den meisten hat man keine Chance. Und gerade das sind meiner Ansicht die attraktiven Arbeitgeber: Gute Bezahlung und Sozialleistungen, weniger Überstunden und sicherer Job.

Als Ausgebildeter muss man nicht sehr viel Angst zurzeit vorm Arbeitsmarkt haben. Akademiker haben dennoch mehr Möglichkeiten und oft doch einen Tick bessere Chancen die gleiche Stelle zu bekommen. 

bearbeitet von Mantikor

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Die Stellenausschreibungen werden meist einfach von der HR geschrieben, die sich oft an anderen Stellenausschreibungen orientieren oder generell meinen, dass Informatik == Studium bedeutet.

Nach mehreren Jahren BE würde ich mich nicht davon abschrecken lassen mich auf ner Stelle zu bewerben, die den Angaben nach ein Studium benötigt.

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Also in Konzernen werden definitiv vielfach Ressourcen nicht optimal genutzt, da auf Studium für bestimmte Positionen bestanden wird. Da dabei oftmals komplett egal ist, was man studiert hat, soll das Studium nur zeigen, ob man mit komplexen / komplizierten Umgebungen umgehen kann. Nur weil man nicht studiert hat, heißt das im Umkehrschluss aber nicht, dass man dazu nicht in der Lage wäre, was Konzerne aber mehr oder weniger implizit automatisch insistieren, wenn man kein Studium vorweisen kann.

 

So werden einfach jede Menge Ressourcen für bestimmte Jobs von vornherein ausgeschlossen, obwohl eventuell durchaus Diamanten darunter zu finden wären, die vielleicht nur noch etwas geschliffen werden müssen. Anderseits wird dann gejammert, dass ja niemand zu finden wäre, oder aber, dass die geforderten Gehälter so hoch wären - ganz davon abgesehen, dass geschätzt für ca. 80-90% der Positionen, bei denen ein Studium gefordert wird (nur auf die IT-Branche bezogen!), dieses gar nicht notwendig wäre.

Es ist einfach nicht Sache von jedem, ein Studium zu absolvieren aus den unterschiedlichsten Gründen und man könnte es teils schon als eine Art von Diskriminierung betrachten, wenn bestimmte Positionen nur Studierten vorbehalten werden, obwohl es oftmals wirklich keinen sinnvollen Grund dafür gibt, außer dass die Firma denkt, jemand der studiert hätte, wäre besser geeignet.

Klar werden Stellenausschreibungen meist von HR-Abteilungen geschrieben. Diese bekommen aber halt oftmals auch vorgeschrieben, was für ein Abschluss gefordert wird und wenn man keine Ahnung davon hat, dann gibt man halt Studium als Anforderung an.

Passt man fachlich, dann ist kein Studium meist aber auch kein Ausschlusskriterium bis zu bestimmten Joblevels.

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