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Hallo liebe Forenmitglieder,

ich stehe aktuell vor einen schweren Entscheidung was einen potentiellen Stellenwechsel angeht.

Aktuell arbeite ich in einem Unernehmen mit sehr viel Freiraum und Selbstgestaltung. Mein Aufgaben sind sehr breitgefächert VMware, Netzwerk, Storage, Datenbanken, XenApp usw.

Mein Ziel ist es langfristig tiefer in den Netzwerkbereich zu gehen. Was das angeht habe ich jetzt auch ein Vertragsangebot vorliegen.

Die mögliche neue Stelle ist als Network Engineer bei einem Systemhaus (LAN /WLAN/ IT-Security)

Vorteile der neuen Stelle

- spannendes Projektgeschäft

- möglichkeit sein Wissen gereade im Bereich Netzwerk zu vertiefen

- kleinere Gehaltserhöhung von 2k

Nachteil

- sehr allgemeine Stellenbezeichnung laut Vertrag (Fachinformatiker Systemintegration)

- Firmenwagen nicht im Vertrag festgehalten

- bei Kundenterminen wird absolute Leistung erwartet -

 

Vorteil aktueller Job

- gutes Team

- sehr guter Chef

- sehr flexible Tagesgestaltung

- vielfältige Aufgaben

Nachteil aktuell Job

- nur selbständiges Lernen, keiner in der Abteilung von dem man noch etwas lernen könnte

- kein detailwissen möglich da viele Aufgabengebiete

- keine genauen Vorgaben/Projekte da flache hirarchie

 

Würde mich über ein kurzes Feedback von euch freuen, wie Ihr euch entscheiden würdet bzw was ihr für Erfahrungen bei einem ähnlichen Wechsel gemacht habt.

Oder auch generelle Erafahrungen zur Arbeit Unternehmens IT vs Systemhaus.

 

 

bearbeitet von perserker
Verbesserungen

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Es würde helfen, wenn Du etwas genaueres zu den Konditionen bei beiden Stellen sagen könntest.

Auch wie sich z.B. dein Arbeitsweg ändert, oder ob Du bei einem der beiden AG die Möglichkeit zum Homeoffice hast.

 

Rein vom Gefühl würde ich sagen, nicht wechseln, da kannst Du noch besseres bekommen.

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vor 2 Stunden schrieb Showtime86:

Es würde helfen, wenn Du etwas genaueres zu den Konditionen bei beiden Stellen sagen könntest.

Auch wie sich z.B. dein Arbeitsweg ändert, oder ob Du bei einem der beiden AG die Möglichkeit zum Homeoffice hast.

 

Rein vom Gefühl würde ich sagen, nicht wechseln, da kannst Du noch besseres bekommen.

 

Also,

der Arbeitsweg würde sich verlängern von 5km auf 45km wobei ich in der Zukunft 1-2 Jahre schon vor hatte in die Nähe zu ziehen.

HO ist bei beiden AGs möglich - Wechsel wäre von 13 auf 12 Monatsgehälter und von ca 48k auf 50k 

Es wäre auch der Wechsel von Stechzeit auf Vertrauensarbietszeit

Meine aktuelle Berufserfahrung sind 5 Jahre

bearbeitet von perserker

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Hm. Also für 2k würde ich wohl nicht wechseln.
Die 2k fallen am Jahresende weg für die Fahrtkosten. 
Von der Fahrtzeit nicht zu sprechen.

Kannst Du deinen jetzigen Chef ggf. nach einer Weiterbildung in einem gewünschten Bereich fragen?

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vor 10 Minuten schrieb Nopp:

Hm. Also für 2k würde ich wohl nicht wechseln.
Die 2k fallen am Jahresende weg für die Fahrtkosten. 
Von der Fahrtzeit nicht zu sprechen.

Kannst Du deinen jetzigen Chef ggf. nach einer Weiterbildung in einem gewünschten Bereich fragen?

Das kann ich machen und das wird er mir höchstwahrscheinlich auch genehmigen. Das Problem ist nur dass man in einer kleineren Umgebung (10 Switche, 2APs, 2 Firewalls) nicht die Erfahrungen sammeln kann wie in einem Großen Netzwerk (oder wie bei dem potentiellen Job bei vielen unterschiedlichen Kundennetzwerken).

Und der zweite Punkt ist wenn vom Arbeitstag, aufgrund der vielfältigen Tätigkeiten, nur 10-20% ans Netzwerken abfallen bekommt man einfach sehr schwer die tiefe im Thema und die Erfahrung.

bearbeitet von perserker

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40 km/d * 220 Arbeitstage * 0,3€/km > 2500€. Dazu noch wie viele Minuten/Stunden längere Anfahrt? An dieser Stelle würde ich bei angenehmem Betriebsklima jegliches Nachdenken einstellen.

 

Weitere offene Punkte:

Wie viele Wochenstunden sind es jeweils? Überstundenregelung? Reisetätigkeit? Urlaubstage? 

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vor 13 Minuten schrieb allesweg:

40 km/d * 220 Arbeitstage * 0,3€/km > 2500€. Dazu noch wie viele Minuten/Stunden längere Anfahrt? An dieser Stelle würde ich bei angenehmem Betriebsklima jegliches Nachdenken einstellen.

 

Weitere offene Punkte:

Wie viele Wochenstunden sind es jeweils? Überstundenregelung? Reisetätigkeit? Urlaubstage? 

Wochenstunden alt 42,5 vs neu 40, Urlaub alt 26 vs neu  30 

Überstunden können bei beiden Ausbezahlt oder als Gleitzeit-Tage genommen werden

Reisetätigkeit aktuell keine beim neuen Job wären es ca 50%

bearbeitet von perserker

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Also, der "neue" Job hört sich ja ganz gut an. Aber ich finde 50k sind für 5 Jahre Berufserfahrung und 50% Reiseanteil auch eher im unteren Bereich.

Wo wohnst du bzw. wo sitzt der neue Arbeitgeber, und kannst Du noch verhandeln?

Du hast eine starke Position, da Du einen festen und auch nicht schlechten Arbeitsplatz hast. ich würde bei 60k ansetzen und mich auf minimal 55k runterhandeln lassen.

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vor 29 Minuten schrieb Showtime86:

Also, der "neue" Job hört sich ja ganz gut an. Aber ich finde 50k sind für 5 Jahre Berufserfahrung und 50% Reiseanteil auch eher im unteren Bereich.

Wo wohnst du bzw. wo sitzt der neue Arbeitgeber, und kannst Du noch verhandeln?

Du hast eine starke Position, da Du einen festen und auch nicht schlechten Arbeitsplatz hast. ich würde bei 60k ansetzen und mich auf minimal 55k runterhandeln lassen.

also der Verhandlungsspielraum ist ziemlich ausgereizt -> O-Ton Sie bekommen einen Firmenwagen on Top wenn Sie dann ins Projektgeschäft einsteigen.

und man muss das aktuelle Gehaltsgefüge beachten.

Was man noch als kleine Erhöhung sehen kann ist halt die Steigerung der Urlaubstage 26->30 und die Reduzierung der Arbeitszeit 42,5 auf 40 was mir wenig bringt durch die Fahrtzeit.

bearbeitet von perserker

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Ok schade. Wenn es nicht in einer niedriglohn-Gegend ist, wäre mir das etwas zu wenig.

den Firmenwagen „on top“ musst du auch versteuern. Das sind bei nem 40k Golf auch irgendwas um die 450 brutto vom Lohn weg.

 

40 Stunden sind normal, 30 Tage Urlaub auch. In NRW bekommst du eine reine Inhouse Stelle mit ~55k ohne Probleme. 

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vor 1 Stunde schrieb Showtime86:

Ok schade. Wenn es nicht in einer niedriglohn-Gegend ist, wäre mir das etwas zu wenig.

den Firmenwagen „on top“ musst du auch versteuern. Das sind bei nem 40k Golf auch irgendwas um die 450 brutto vom Lohn weg.

 

40 Stunden sind normal, 30 Tage Urlaub auch. In NRW bekommst du eine reine Inhouse Stelle mit ~55k ohne Probleme. 

Im Prinzip hast du schon recht ist die Region Unterfranken so grob. Und der Stresslevel ist natürlich im Außendienst größer  

Ich muss mir dann letzten Endes überlegen was mir wichtiger ist, Geld oder Wissen. 

Wird sicher auch nicht das letzte Jobangebot bleiben. 

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vor 21 Minuten schrieb TooMuchCoffeeMan:

Bei 50% Reisetätigkeit würde ich mir den Wechsel gut überlegen. Handelt es sich denn um regionale Reisetätigkeit bei der du abends wieder zuhause bist? Oder musst du längerfristig im Hotel übernachten? Letzteres wird sehr schnell sehr alt. Vor allem für 50k im Jahr.

Die Reisen sind fast ausschließlich regional, die meisten Destinationen sind so im Raum von 50-200 km - Man ist also Abends meistens zu Hause.   

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Am 14.4.2019 um 13:34 schrieb perserker:

Mein Ziel ist es langfristig tiefer in den Netzwerkbereich zu gehen. Was das angeht habe ich jetzt auch ein Vertragsangebot vorliegen.

Ich würde machen was mich meinem Ziel näher bringt. Wenn es nicht passt bzw. genug gelernt habe, dann würde ich weiterziehen um auch gehaltsmässig anzukommen. Aktuell ist es ein Arbeitnehmermarkt, d.h. ggf. kannst auch noch weitersuchen (z.B. während der Probezeit?!) um ein attraktiveres Angebot zu finden.

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Unterfranken kann am Rande des Rhein-Main-Gebiets oder in der Rhön sein. 

 

Für 40 km einfach mehr benötigst du schnell mal eine dreiviertel Stunde --> 1,5h/d mehr Abwesenheit pro Tag. 5 Tage die Woche --> 7,5h. Sagen wir 7. Macht 47h/Woche.
Im Vergleich 42,5h Arbeitszeit + 10*5 km Arbeitsweg.
Kaum ein Unterschied.

Bleiben in meiner Rechnung 4 Tage mehr Urlaub. Die Bruttogehaltserhöhung wird von den Fahrtkosten mehr wie aufgezehrt. 

 

Wie absolvierst du die Reisen, wenn du keinen Firmenwagen bekommst? 

Umkreis 200 km: also insgesamt 400 km. Bei einer (hoch) geschätzten Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 km/h sind wir dann schon mal bei 5 h reiner Fahrzeit. Dann darfst du noch bis zu 5 h arbeiten & abends erschöpft ins Bett fallen. Für 50k€?

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vor 10 Minuten schrieb allesweg:

Unterfranken kann am Rande des Rhein-Main-Gebiets oder in der Rhön sein. 

 

Für 40 km einfach mehr benötigst du schnell mal eine dreiviertel Stunde --> 1,5h/d mehr Abwesenheit pro Tag. 5 Tage die Woche --> 7,5h. Sagen wir 7. Macht 47h/Woche.
Im Vergleich 42,5h Arbeitszeit + 10*5 km Arbeitsweg.
Kaum ein Unterschied.

Bleiben in meiner Rechnung 4 Tage mehr Urlaub. Die Bruttogehaltserhöhung wird von den Fahrtkosten mehr wie aufgezehrt. 

 

Wie absolvierst du die Reisen, wenn du keinen Firmenwagen bekommst? 

Umkreis 200 km: also insgesamt 400 km. Bei einer (hoch) geschätzten Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 km/h sind wir dann schon mal bei 5 h reiner Fahrzeit. Dann darfst du noch bis zu 5 h arbeiten & abends erschöpft ins Bett fallen. Für 50k€?

Also wenn man keinen Wagen bekommt, ist das gleichbedeutend damit, dass man wenig Reist.

Wenn man dann Unterwegs ist bekommt man ein Poolfahrzeug.

Wenn ich mir deine Argumentation so ansehe, fallen mir ehrlich gesagt wenig Gegenargumente ein da ich aktuell auch keine Not habe zu wechseln.

Der einzige Grund wäre nur das fachliche, ob es das Wert ist fraglich. Zumal es jetzt oder in Zukunft doch den einen oder anderen Job geben sollte der passen könnte.....

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