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Nichts zu machen in der neuen Abteilung...

Empfohlene Antworten

Hello friends.

Vor der ein oder anderen Woche bin ich im Laufe meiner Ausbildung zum FISI (aktuell 2. LJ) in eine neue Abteilung gewechselt. Hierbei stellt sich das Problem heraus, das mir von den VorgĂ€nger-Azubis ebenfalls berichtet wurde - man kann selbst als Azubi absolut nichts machen. Es ist nicht so, dass man die 8 Stunden alleine rumsitzt - die Kollegen der Abteilung zeigen einem einiges und erklĂ€ren auch gut, aber dabei bleibt es leider auch. Ich selber habe keinen Zugang zu irgendeinem der Systeme, die die Kollegen verwenden oder irgendwelche Rechte, die ihren nachkommen. Zuschauen, Fragen stellen und mir soweit alles notieren ist natĂŒrlich erstmal ganz nett, aber ich befĂŒrchte (basierend auf den Erfahrungen der anderen Azubis und durch Aussagen der Teamkollegen), dass es hierbei weiterhin bleiben wird. Das ganze jetzt noch Monate weitermachen, obwohl ich ja auch praktisch Hand anlegen sollte, klingt nicht all zu erfrischend. Besonders in der IT finde ich, dass man sehr gut lernt, wenn man etwas selbst mal gemacht hat. NatĂŒrlich nachdem man die entsprechende Einweisung erhalten hat bzw. ein erfahrener Kollege einem ĂŒber die Schulter schaut.

Lt. Teamkollegen und -leiter liegt es wohl daran, dass es viel zu riskant wĂ€re, mich auf eins der Systeme "loszulassen". Diese seien wohl stark miteinander verbunden, sodass ein kleiner Fehler bereits fatal wĂ€re. Eine Testumgebung oder so, kĂ€me auch nicht in Frage. Selbst wenn ich in Anwesenheit des Kollegen ĂŒber Teams bspw. via Fernsteuerung auf seinen Rechner zugreife und dort eine Aufgabe ĂŒbernehme, kommen sie schon ins Schwitzen, weil es ja so riskant sei.

Ich finde es schade, da es mitunter die wichtigste Abteilung meiner Ausbildung ist. Mir ist auch bislang nichts passiert, das die Kollegen abschrecken dĂŒrfte, sondern - wie oben beschrieben - liegt es an der allgemeinen Einstellung, fĂŒr die einfach noch keine Lösung gefunden wurde.

Mein Ausbilder ist sich dem natĂŒrlich seit Jahren nun bewusst und im stĂ€ndigen hin und her mit dem Teamleiter, aber wirklich ergeben hat sich bislang rein gar nichts.

Daher nun die Frage, ob hier jemand Àhnliche Erfahrungen macht / gemacht hat oder sonst irgendwelche VorschlÀge hÀtte.

Danke 😃

vor 42 Minuten schrieb zX1312:

Mein Ausbilder ist sich dem natĂŒrlich seit Jahren nun bewusst und im stĂ€ndigen hin und her mit dem Teamleiter, aber wirklich ergeben hat sich bislang rein gar nichts.

Dann sollte dein Ausbilder vielleicht darum ersuchen, dich wieder in eine andere Abteilung wechseln zu lassen.

Weder dir noch dem Betrieb nĂŒtzt es etwas, nichts tun zu dĂŒrfen oder zu können.

DarĂŒber hinaus wĂŒrde ich die Systeme des Betriebes einmal grundsĂ€tzlich in Frage stellen, wenn bereits mehrere Generationen an Auszubildenden nicht damit arbeiten durften und es bestĂ€ndig zu riskant bleibt, eine Testumgebung aber auch nicht in Frage kommt. Und heißt es nicht eigentlich, dass der Mensch aus Fehlern lernt? Schwierig, wenn er sich den ganzen Tag nur den Hintern platt sitzen darf. Und weshalb wechseln Azubis ĂŒberhaupt noch in diese Abteilung, wenn es dort de facto nichts fĂŒr Azubis zu tun gibt?!

  • Autor
vor 14 Minuten schrieb Visar:

Dann sollte dein Ausbilder vielleicht darum ersuchen, dich wieder in eine andere Abteilung wechseln zu lassen

Wie kurz beschrieben, ist dies nun mal die wichtigste Abteilung der gesamten Laufbahn meiner Ausbildung. Alles rundum Netzwerktechnik fĂ€llt hier in das Aufgabengebiet. Server, Switches, Backup / Datensicherung und noch vieles mehr. Demnach ist auch mein Interesse eigentlich hoch, in der Abteilung zu bleiben und ein Aussetzen dieser Abteilung sehe ich (in Anbetracht der AbschlussprĂŒfung, des Abschlussprojekts und dem allgemeinen Wissen eines baldigen FISIs) als kritisch.

vor 16 Minuten schrieb Visar:

Und weshalb wechseln Azubis ĂŒberhaupt noch in diese Abteilung, wenn es dort de facto nichts fĂŒr Azubis zu tun gibt

Jeder vorherige Azubi, der natĂŒrlich auch diese "Probleme" erleben durfte, hat das angesprochen und jedes Mal hieß es "Die UmstĂ€nde sind uns bekannt, aber wir versuchen es kĂŒnftig besser zu gestalten"... das geht wohlgemerkt schon das ein oder andere Jahr so =( .

Guten Tag,

Also gerade dann solltest du wechseln und zwar die Firma. Nicht cutten und dann suchen sondern umgekehrt.. Ein Ort, an dem du nur deine Zeit absitzt und dir Dinge anhörst, kann auch Youtube von daheim aus sein.. Da sitzt du sogar besser.. 

Jeder Azubi, egal, welche Branche, braucht einen Ort, um zu Testen, Fehler zu machen usw.. Warum bekommst du keine virtuelle Testumgebung??

Die sollten dir eigentlich zumindest einen Laptop oder PC zur VerfĂŒgung stellen. Frag, ob du darauf VM-Ware oder HyperV nutzen darfst. 

Das brauchst du. Wie willst du sonst lernen, Maschinen aufzusetzen (zB WinServer2019), DomÀnencontroller aufzusetzen, DNS zu regeln, DHCP-Adressranges zu verwalten, Vertrauensstellungen usw..

 

Zur Not, wenn du "bleiben musst", hol dir TeamViewer, HyperV und mach RDP an. Dann kannst du auf deinem privaten Rechner damit rumspielen und lernen. Evt hast du auch gute Kumpels (vllt sogar in der BS?)? Wenn ja, dann sprecht euch ĂŒber Discord ab und zieht gemeinsam virtuelle Systeme groß und pflegt sie. So lernt ihr am Besten.

Ich wĂŒnsch dir dabei, wie auch immer es weitergeht, alles Gute.

 

LG

Julz

vor 16 Stunden schrieb ZeroZeroZX:

Diese seien wohl stark miteinander verbunden, sodass ein kleiner Fehler bereits fatal wÀre

Ach und den Angestellten passieren nie Fehler?

Wie werden denn neue Angestellte eingearbeitet oder passieren dabei keine Fehler?

 

Wie könnte man dieses Hochrisiko-Minenfeld denn soweit entschÀrfen, dass sogar ein Azubi darin (beaufsichtigt) arbeiten könnte und nicht nur unfehlbare Spezialisten?

Meiner Erfahrung nach zeugen solche Maßnahmen von mangelndem Vertrauen und hĂ€ufig auch mangelnder Organisation seitens des Betriebs.

Es ist schon richtig, dass in der IT die HĂŒrden höher sind als z. B. im Handwerk oder anderen Dienstleistungsberufen, wo auch ein Laie mehr oder weniger ab Tag eins produktiv mithelfen kann. Das ist in der IT nicht so. Nichtsdestotrotz ist das keine Ausrede, junge Kollegen wochenlange nur zuschauen zu lassen. GrĂŒnde, warum diese Aussagen unsinnig sind, haben meine Vorredner bereits geĂ€ußert. Dem kann ich mich nur anschließen.

Was Du daraus folgerst, ist eine andere Geschichte. WĂ€hrend der Ausbildung muss man leider mit vielen Dingen leben, da man nicht einfach so wechseln kann. Der offenkundigste Tipp "Wechseln" wird sich also nicht einfach umsetzen lassen.

vor 15 Stunden schrieb ZeroZeroZX:

Wie kurz beschrieben, ist dies nun mal die wichtigste Abteilung der gesamten Laufbahn meiner Ausbildung. Alles rundum Netzwerktechnik fĂ€llt hier in das Aufgabengebiet. Server, Switches, Backup / Datensicherung und noch vieles mehr. Demnach ist auch mein Interesse eigentlich hoch, in der Abteilung zu bleiben und ein Aussetzen dieser Abteilung sehe ich (in Anbetracht der AbschlussprĂŒfung, des Abschlussprojekts und dem allgemeinen Wissen eines baldigen FISIs) als kritisch.

Die wichtigste Abteilung, in der du aber allein zum Zusehen verdonnert wirst...

vor 15 Stunden schrieb ZeroZeroZX:

Jeder vorherige Azubi, der natĂŒrlich auch diese "Probleme" erleben durfte, hat das angesprochen und jedes Mal hieß es "Die UmstĂ€nde sind uns bekannt, aber wir versuchen es kĂŒnftig besser zu gestalten"... das geht wohlgemerkt schon das ein oder andere Jahr so =( .

GeĂ€ndert hat sich offenbar trotzdem nichts. Mein grĂ¶ĂŸtes Problem an der Stelle ist, dass du vermutlich auch als fertiger Azubi nicht ohne weiteres an die betreffenden Systeme gelassen wirst. Weshalb auch? Du bist doch trotzdem noch ein GrĂŒnschnabel, auch ein IHK-Zeugnis Ă€ndert daran nichts. Wie soll deine Zukunft in so einem Betrieb aussehen? Wirst du je gut genug fĂŒr deine Kollegen sein, dort etwas zu betreuen, ohne dass sie instant durchgeschwitzt sind?

Ich meine, mal ernsthaft.. auf solche brĂŒhwarmen Versprechungen mĂŒssen irgendwann auch mal Taten folgen.

vor 16 Stunden schrieb ZeroZeroZX:

Mein Ausbilder ist sich dem natĂŒrlich seit Jahren nun bewusst und im stĂ€ndigen hin und her mit dem Teamleiter, aber wirklich ergeben hat sich bislang rein gar nichts.

Den Teil seh ich erst jetzt (bin noch nicht ganz wach..)...

 

Das ist die billigste Ausrede.. Eigentlich sagt er damit: "Wir hohen Tiere schieben uns solange den schwarzen Peter zu, bis es akzeptiert wird, dass sich nichts Àndern wird.."

 

Die wollen de Fakto nichts verÀndern. Das ist einfache, schwarze Rhetorik, damit du ruhig bist, aber am Ball bleibst.

Wenn du den Teamleiter sachlich befragen wĂŒrdest, wĂŒrde er dir sicher erzĂ€hlen, dass es an XY hĂ€ngt und wenn du dann XY fragst, liegt es angeblich an AB usw...

Das ist wirklich schmutzig, finde ich.

Ich halte an meinen alten Post in den unteren AbsĂ€tzen fest: such dir Kumpels/Kollegen, mit denen du ITSys-Stuff unternehmen kannst. Sprecht euch ĂŒber WhatsApp, Discord, etc ab. Zieht es durch. Wagt auch schwierigere Inhalte.

Regel das privat.. den Betrieb wĂŒrd ich nur nutzen, um zu recherchieren im Web.. am Handy (wahrscheinlich darfst, so wie die drauf sind, auch kein privaten Laptop mitbringen? Könntest ja dich dummerweise mit dem Netzwerk verbinden und Vs spreaden).

 

LG

 

Julz

vor 5 Minuten schrieb Visar:

auch ein IHK-Zeugnis Àndert daran nichts.

Ein IHK-Zeugnis ist nirgendwo irrelevanter, als in der IT. Selbst, wenn er das hat, hat er damit nix. Relevanter sind IBM und Cisco Zertifikate (zB CCNA) 

 

https://www.ibm.com/support/knowledgecenter/SSMKHH_9.0.0/com.ibm.etools.mft.doc/ac55140_.htm

 

https://www.cisco.com/c/de_de/training-events/networking-academy/certificates.html

 

@ZeroZeroZX Schau dich by the way mal um, was ansonsten angestrebt werden kann.

 

LG Julz

vor einer Stunde schrieb OnkelJulz:

Ein IHK-Zeugnis ist nirgendwo irrelevanter, als in der IT. Selbst, wenn er das hat, hat er damit nix. Relevanter sind IBM und Cisco Zertifikate (zB CCNA) 

Entweder hast du eine sehr begrenzte Bubble, was "IT" ist, oder du verallgemeinerst in einem enorm hohen Maße. 

Zum Thema: Es ist nicht toll, wenn man in einer Abteilung eingesetzt wird und kaum Aufgaben bekommt. Das kann denke ich jeder nachvollziehen. Das wĂ€re fĂŒr mich aber noch lange kein Grund, den Betrieb zu wechseln. Deinen AusfĂŒhrungen nach, solltest du lieber zusehen, in einer anderen Abteilung eingesetzt zu werden und die Themen, die fĂŒr die jetzige Abteilung vorgesehen sind, "auf eigene Faust" zu erlernen. 

  • Autor

Erstmal vielen Dank fĂŒr Eure Antworten.

 

vor 3 Stunden schrieb OnkelJulz:

Frag, ob du darauf VM-Ware oder HyperV nutzen darfst. 

Das ist eine gute Idee. Ich habe einen Laptop, der von der Firma gestellt wird auf dem ich das ganze auch wahrscheinlich installieren und nutzen dĂŒrfte. Da vergewissere ich mich aber dann nochmal. Ich finde es nur etwas blöd, dass ich mir dann diesen Teil schön brav autodidaktisch aneignen darf, obwohl eine ganze Abteilung dafĂŒr zustĂ€ndig wĂ€re. Ist ja eigentlich eine Ausbildung und kein Lernen in Eigenregie. Wenn sich aber weiterhin unkooperativ gezeigt wird, werde ich dies wohl trotzdem machen (mĂŒssen).

 

vor 3 Stunden schrieb allesweg:

Wie werden denn neue Angestellte eingearbeitet oder passieren dabei keine Fehler?

 

Das Team steht so in der Konstellation schon mehrere Jahre. Da ist schon lange kein neuer, vollwertiger Mitarbeiter eingearbeitet worden. Und angeblich haben die Systeme erst ĂŒber die Zeit an KomplexitĂ€t gewonnen; sie waren wohl vor Jahren noch nicht so eng miteinander verbunden, aber jetzt sei es zu riskant.

 

vor 3 Stunden schrieb Errraddicator:

Meiner Erfahrung nach zeugen solche Maßnahmen von mangelndem Vertrauen und hĂ€ufig auch mangelnder Organisation seitens des Betriebs.

In den Abteilungen, die ich bislang durchlaufen habe, habe ich mich durchweg sehr gut verhalten. Selbst da habe ich vereinzelt Aufgaben ĂŒbernommen, die eher nicht fĂŒr Azubis vorgesehen waren, aber mir trotzdem anvertraut wurden in einem gutem Ergebnis resultierten. Das habe ich auch mal subtil bei der neuen Abteilung zu Wort gebracht, aber keine Chance. Egal welcher Azubi, egal wie gut, wie zuverlĂ€ssig oder sonst was - niemand darf da wirklich etwas machen.

 

vor 3 Stunden schrieb Visar:

Ich meine, mal ernsthaft.. auf solche brĂŒhwarmen Versprechungen mĂŒssen irgendwann auch mal Taten folgen.

Darauf warte ich und Kollegen, denen es Àhnlich geht / ging, schon zu lange...

 

vor 3 Stunden schrieb OnkelJulz:

Die wollen de Fakto nichts verÀndern. Das ist einfache, schwarze Rhetorik, damit du ruhig bist, aber am Ball bleibst.

 

Das kotzt mich eben auch so an. Ich wĂŒrde es ja gerne klar und deutlich zur Sprache bringen, wie beschissen sowas ist, aber dafĂŒr bin ich wohl nicht in der richtigen Position. Mehr als gelegentlich ganz nett nachzufragen, ob sich etwas ergeben hat, bleibt mir ja nicht wirklich ĂŒbrig.

 

vor 3 Stunden schrieb OnkelJulz:

@ZeroZeroZX Schau dich by the way mal um, was ansonsten angestrebt werden kann.

 

Seit kurzem studiere ich parallel zur Ausbildung. Das habe ich zwar eher begonnen, weil mir der theoretische Teil der Ausbildung (=Schule) absolut nicht gefĂ€llt, aber wenn jetzt auch noch der betriebliche Ablauf ein Reinfall wird, kann ich ja einfach mehr fĂŒr die Uni lernen. Damit weiche ich dem Problem jedoch eher aus, als da wirklich etwas zu Ă€ndern, aber das steht ja eh nicht in meiner Macht...

 

vor 1 Stunde schrieb Listener:

Deinen AusfĂŒhrungen nach, solltest du lieber zusehen, in einer anderen Abteilung eingesetzt zu werden und die Themen, die fĂŒr die jetzige Abteilung vorgesehen sind, "auf eigene Faust" zu erlernen. 

Habe ich erstmal nicht viel gegen zu sagen, aber wie oben beschrieben sehe ich es zum einen nicht ganz ein, mir selbst den Inhalt der relevantesten Themen einzutrichtern, wenn ein ganzes Team das auch praktisch umsetzen könnte. Was mir ebenfalls Sorgen bereitet ist, dass ich ja dann absolut keinen Leitfaden o.Ă€. habe, wie ich da vorgehe. NatĂŒrlich könnte ich mich jetzt durch das www forsten und das ganze Wissen aufsaugen, aber wer sagt, dass ich mir nicht irgendetwas fehlerhaft beibringe? Ich werde ja nicht korrigiert, wenn ich's mir selbst beibringe. Sonstige Tipps, Hinweise oder Hilfestellungen fallen ja dann auch eher flach, was auch nicht wirklich im gewĂŒnschten Ergebnis resultiert.

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Ich denke, ich versuche noch so viel Wissen wie möglich in der Abteilung aufzusaugen. In der freien Zeit probiere ich dann mittels Eigenregie die LĂŒcken zu fĂŒllen, mir selbst via genannter Software kleinere Dinge aufzubauen oder eben fĂŒr die Uni zu lernen. Ob das alles so zielfĂŒhrend ist, ist eher fraglich, aber bevor ich monatelang Löcher in die BildschirmĂŒbertragung der Kollegen starre, wechsel ich die Abteilung oder mach anderweitig irgendwas "wertvolles" mit meiner Zeit im Betrieb. Und ich hatte mich ernsthaft gefreut, endlich in die fachlich tiefe Abteilung zu wechseln... :-) hachja

Bearbeitet von ZeroZeroZX

vor 5 Stunden schrieb OnkelJulz:

Also gerade dann solltest du wechseln und zwar die Firma. Nicht cutten und dann suchen sondern umgekehrt.

Hui, schalten wir mal 'n Gang runter, bevor wir das Auto direkt in die Wand setzen. Nur weil man in einer Abteilung nicht ganz so produktiv eingesetzt wird, heißt es noch lange nicht, dass man den Betrieb wechseln muss. Ein Wechsel des Betriebs geht mal nicht eben von heute auf morgen und hinterlĂ€sst im Lebenslauf auch einen faden Beigeschmack.

vor 5 Stunden schrieb OnkelJulz:

Ein IHK-Zeugnis ist nirgendwo irrelevanter, als in der IT. Selbst, wenn er das hat, hat er damit nix. Relevanter sind IBM und Cisco Zertifikate (zB CCNA) 

Bitte was? Auf 100 Stellenausschreibungen, die einen Abschluss (ob IHK oder Uni/Fachhochschule) erfordert, kommt vielleicht eine die keinen Abschluss voraussetzt. Quereinsteiger hatten vor >15 Jahren noch deutlich bessere Chancen als heute. NatĂŒrlich sind Zertifikate in der IT gerne gesehen, Grundvoraussetzung ist aber meist der Abschluss.

vor 5 Stunden schrieb OnkelJulz:

Ich halte an meinen alten Post in den unteren AbsĂ€tzen fest: such dir Kumpels/Kollegen, mit denen du ITSys-Stuff unternehmen kannst. Sprecht euch ĂŒber WhatsApp, Discord, etc ab. Zieht es durch. Wagt auch schwierigere Inhalte.

Die Aussage kann ich schon eher unterschreiben. Versuch privat das theoretische Wissen anzuwenden. Wenn Dir der Betrieb nach der Ausbildung nicht mehr passt, kannst Du immer noch wechseln.

Es gab hier schon deutlich hÀrtere FÀlle, die ihre Ausbildung trotzdem durchgezogen haben, um dann den Betrieb zu wechseln.

vor 2 Stunden schrieb ZeroZeroZX:

In den Abteilungen, die ich bislang durchlaufen habe, habe ich mich durchweg sehr gut verhalten. Selbst da habe ich vereinzelt Aufgaben ĂŒbernommen, die eher nicht fĂŒr Azubis vorgesehen waren, aber mir trotzdem anvertraut wurden in einem gutem Ergebnis resultierten. Das habe ich auch mal subtil bei der neuen Abteilung zu Wort gebracht, aber keine Chance. Egal welcher Azubi, egal wie gut, wie zuverlĂ€ssig oder sonst was - niemand darf da wirklich etwas machen.

Na siehst Du, hier erkennt man doch auch, dass die Abteilung nur das "schwarze Schaf" im Unternehmen ist.

vor 2 Stunden schrieb ZeroZeroZX:

Ich denke, ich versuche noch so viel Wissen wie möglich in der Abteilung aufzusaugen. In der freien Zeit probiere ich dann mittels Eigenregie die LĂŒcken zu fĂŒllen, mir selbst via genannter Software kleinere Dinge aufzubauen oder eben fĂŒr die Uni zu lernen. Ob das alles so zielfĂŒhrend ist, ist eher fraglich, aber bevor ich monatelang Löcher in die BildschirmĂŒbertragung der Kollegen starre, wechsel ich die Abteilung oder mach anderweitig irgendwas "wertvolles" mit meiner Zeit im Betrieb.

Das wĂŒrde ich auch machen :) Viel Erfolg weiterhin.

vor 1 Stunde schrieb ZeroZeroZX:

Das Team steht so in der Konstellation schon mehrere Jahre. Da ist schon lange kein neuer, vollwertiger Mitarbeiter eingearbeitet worden. Und angeblich haben die Systeme erst ĂŒber die Zeit an KomplexitĂ€t gewonnen; sie waren wohl vor Jahren noch nicht so eng miteinander verbunden, aber jetzt sei es zu riskant.

Na dann hoffen wir mal, dass die aktuellen Mitarbeiter das System betreiben, bis es abgelöst wird.

Moment? War das nicht das Netzwerk und die gesamte Infrastruktur? Ist halt kaputt, sobald die alle in Rente sind oder das Unternehmen aus anderen GrĂŒnden verlassen haben.

Netzwerk, Server, Backups sind halt schon elementare Bestandteile der Ausbildung. HintergrĂŒnde kenne ich nicht, kann halt alles sein von der-azubi-2012-hat-uns-das-ganze-netz-lahmgelegt bis wir-bilden-eh-nur-fĂŒr-die-Quote-aus, aber fĂŒr die Mitarbeiter ist es halt am bequemsten kein Risiko einzugehen.

Von daher auf alle FĂ€lle versuchen, die Dinge etwas anzuschieben. Sowas wie aufzuzeigen, auf welchen Systemen sie Dir wie Zugriff mit reinen Leseberechtigungen verschaffen können. Mal mit einigen kleinen Themen versuchen reinzukommen - End of Support/End of Life der Switches prĂŒfen, Nachfolgemodelle vergleichen, anbieten bei der Vorbereitung irgendwelcher Changes zu helfen, Firewall-Regeln reviewen, vielleicht sind irgendwelche Komponenten noch nicht im Monitoring, und die USV wurde sicher fĂŒr die BedĂŒrfnisse von vor 10 Jahren konzipiert und ein Batteriewechsel ist auch lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig aber es gibt keinen automatischen Hinweis darauf..

Wenn gar nichts geht bleiben die von anderen schon erwĂ€hnten Sachen, netzwerkmĂ€ĂŸig bildet der CCNA z.B. eine vernĂŒnftige Grundlage und mit GNS3 oder Ähnlichem kann man auch Netze recht gut simulieren. Das ist aber kein vollwertiger Ersatz fĂŒr die tatsĂ€chliche Arbeit mit Systemen.

 

vor 3 Stunden schrieb ZeroZeroZX:

Das Team steht so in der Konstellation schon mehrere Jahre. Da ist schon lange kein neuer, vollwertiger Mitarbeiter eingearbeitet worden. Und angeblich haben die Systeme erst ĂŒber die Zeit an KomplexitĂ€t gewonnen; sie waren wohl vor Jahren noch nicht so eng miteinander verbunden, aber jetzt sei es zu riskant.

Das klingt eher nach Bla bla von Kollegen, die sicherstellen wollen, dass sie schön unentbehrlich bleiben.

vor einer Stunde schrieb allesweg:

Moment? War das nicht das Netzwerk und die gesamte Infrastruktur? Ist halt kaputt, sobald die alle in Rente sind oder das Unternehmen aus anderen GrĂŒnden verlassen haben.

This.

vor 6 Stunden schrieb OnkelJulz:

wahrscheinlich darfst, so wie die drauf sind, auch kein privaten Laptop mitbringen?

darfste bei mir auch nicht, zumindest darfste damit nicht ins interne Netzwerk.

vor 6 Stunden schrieb OnkelJulz:

Das ist wohl der falsche Link? Authentifizierungs Zertifikate fĂŒr den IBM Integration Bus helfen hier glaub ich nicht weiter.

vor 23 Stunden schrieb ZeroZeroZX:

Eine Testumgebung oder so, kÀme auch nicht in Frage.

Hier wĂŒrde ich versuchen anzusetzen. Entwickel doch mal ein Konzept dafĂŒr. FĂŒr unter 3000€ kannste 4 gebrauchte DL360 G8 mit 64GB RAM und n paar switche bekommen. Eine Testumgebung bringt ja auch fĂŒr den Rest Vorteile, da die produktive Umgebung ja recht fragil zu sein scheint.

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