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Programmiersprache in der Prüfung


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Hallo Leutz!

Kann mir jemand von euch sagen welche Programmiersprachen bei der Prüfung zulässig sind?!?!? Wir haben Azubis die haben einen geraumen Zeitraum bei uns mit Java programmiert....müssen diese die Prüfung in der "Schulsprache" (also C/C++) schreiben, oder kann dies auch in Java gelöst werden?

Vielen Dank ;-)

PSI

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In der letzten Prüfung war folgender Satz: " Die Programmieraufgaben müssen in einer vom Prüfungsausschuss zugelassenen Programmiersprache gelöst werden".

Auf Nachfrage wurde uns dann gesagt, dass man alle Programmiersprachen zulässt.

Ich habe allerdings gehört, dass man das eventuell für die nächste Prüfung anders lösen möchte, da bei der letzten Prüfung wirklich jede erdenkliche Programmiersprache benutzt wurde - und irgendjemand muss das ja kontrollieren können.

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Hier bei muß erstmal unterschieden werden, ob in der schriftlichen oder mündlichen Prüfung.

Schriftliche Prüfung:

Hier liegt es (noch) im Entscheidungsspielraum der IHK. Jede IHK muß erstmal prüfen, welche Programmiersprachen der Prüfungsausschuß beherrscht. Schließlich muß dieser auch die Prüfung korrigieren. Bei mir war es so, das Java, C/C++, Pearl, SQL und Basic zugelassen waren. Einfach mal bei der IHK nachfragen.

Mündliche Prüfung:

Hier ist es ganz klar festgelegt. Es gibt keine Vorschriften. Dies ist begründet mit der Aussage in der Prüfungordnung: "Ein Projekt aus dem täglichen Aufgabengebiet". Also ist jede Programmiersprache zulässig. Deswegen erfolgt die Bewertung der mündlichen Prüfung auch nur über die Doku, Präsi und das Fachgespräch. Der eigentliche Programmcode wird nicht bewertet.

Ich hoffe es hat ein wenig Unklarheiten beseitigt.

Dragi

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Ja, das man Java im Projekt selbst benutzen kann ist klar! Wie die meisten hier richtig verstanden haben, war meine Frage nur wies bei der schriftlichen Prüfung aussieht, da unsere Azubis dort nur C machen, aber bei uns im Betrieb gar nicht programmieren. Sie bekommen jetzt aber im letzten viertel Jahr die Gelegenheit auch ein wenig Programmiererfahrung zu erwerben, dies können wir jedoch nur im Rahmen unserer WEB-Abteilung mit Java darstellen - und deshalb meine Frage ob Sie für die Prüfung sich das lästige C-lernen sparen können und gleich mit Java (ist ja fast gleich *grins*) die Aufgaben lösen können?!?!

Vielen Dank aber schonbmal für die schnellen, bisherigen Antworten!

PSI

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Ich mußte mir die zusätzliche Sprache C antun frown.gif, da ich im Betrieb an einem Großrechner in NATURAL programmiere. (Tja war wohl nix mit der Chancengleicheit in der Prüfung). Sollte Euere IHK JAVA als Prog-Sprache zulassen, können Eure AZUBIs natürlich in JAVA programmieren. Ein Anruf bei der IHK sollte Klarheit bringen.

Außerdem sind die Prog-Aufgaben in der Prüfung nicht so schwer, dass sie nicht auch mit dem Schulwissen zu schaffen seien.

Dragi

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Ich habe mal eine Mail (JA, unser IHK hat MAILANSCHLUSS!!!) ;-) gesendet.

Ich hoffe das ich eine aussagekräftige und verlässliche Antwort bekomme. Aber im allgemeinen hoffe ich, wie auch Uli schon anmerkte, das verbreitete Programmiersprachen (und dazu gehört Java sicher) in der Prüfung zugelassen werden...wer im Betrieb gar nichts macht bzw. so Dinger wie Großrechnerassembler (*mitGrausAnAlteZeitenDerAusbildungZurückdenk*) der hat dann schon im gewissen Sinn einen "Nachteil" - aber dafür wird ja auch grundsätzlich in der Schule eine Programmiersprache angeboten...und die Prüfungsaufgaben sind so schwer auch nicht...! *SchutzSchildVorSchlägenAufRückenNehmend*

Grüsse PSI!

[Dieser Beitrag wurde von PSI-X am 09. Januar 2001 editiert.]

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Uli Luethen:

Hi Dragi,

das ist mir aber eine etwas sehr harte Schlussfolgerung. Wenn Du durch eine sehr spezielle Ausbildung seitens Deines Betriebes im Nachteil warst, kannst Du das vielleicht Deinen Chefs ankreiden aber nicht der mangelnden Chancengleichheit der Pruefung.

Ausserdem ist es wohl gar nicht so falsch, Programmiersprachen zu pruefen, die am Markt einen hohen Verbreitungsgrad besitzen. Das erhoeht die Bewerberchancen nach der Ausbildung. wink.gif

Uli

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Dragi meinte:

>>Dass man in der Berufsschule eine Sprache programmieren lernt ist ja auch in Ordnung, aber in der Prüfung, wo es bei vielen um "Leben oder Tot" geht (zumindest wenn man manche Posting ließt) finde ich es etwas fehl am Platz.

Also ich moechte mal behaupten, dass man eine IHK-Pruefung im Beruf Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung bestehen kann, ohne jemals im Leben eine einzige Zeile codiert zu haben. Wenn einer also nach drei Jahren Ausbildung oder zwei Jahren Umschulung einen Kampf um "Leben oder Tod" fechtet, dann hat er ganz schlicht und ergreifend ein geistiges oder lernverhaltensmaessiges oder soziales Defizit, das ihn fuer einen anspruchsvollen Beruf ungeeignet macht. Ein Blinder kann keinen Taxischein machen und wer zu bloed ist, kann kein Fachinformatiker werden. So einfach ist das. Das klingt hart und gemein. Ist es auch. Genau wie das Leben. Wenn Du das verhindern willst, musst Du jedem, der die mittlere Reife geschafft hast, einen Facharbeiterbrief geben. Willst Du das?

und:

>>Und sind wir doch mal ehrlich Uli, das was in der IHK-Prüfung verlangt wird oder was wir in der Berufsschule gelernt haben, bringt doch keinem FI auf dem Arbeitsmarkt wirklich einen Pluspunkt.

Also ich weiss ja, dass auf einigen Schulen drei Jahre lang Moorhuhn und Quake gezockt wird, und dann hast Du sicherlich mit dem Kommentar ganz recht. Aber das ist doch bei weitem nicht ueberall so. Wir haben z. B. bei unseren Firmen nachgefragt, was wir deren Ansicht nach machen sollen (in AW). Dabei ist folgendes rausrekommen:

1. Jahr: Strukturierte Programmierung, PAP, Struktogramm, Datenflussdiagramm, Softwareentwicklungsmethoden, Entwicklungsphasen, OOP, UML

2. Jahr: C, C++, IDE (bei uns Borland Builder)

3. Jahr: offen; wir machen da momentan ein Datawarehouseprojekt mit Webserver (Apache), SQL, Datenbankentwurf, ER-Modell, Datenbanktheorie, Webseitenerstellung mit JavaScript und PHP

Wenn Du das fuer unnuetz haelst, dann sag warum und was Du Dir statt dessen vorstellst.

Uli

------------------

Uli's Prüfungspages ... die Seite mit den Prüfungshinweisen

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Ahoi,

bei meiner schriftlichen Prüfung war es uns überlassen, mit welcher Sprache wir das Problem lösen.

Ich denke, es macht keinen Sinn, dass z. B.: die IHK sagt, man möge ein kleines Delphi-Programm schreiben. Man selber kennt Delphi aber nur als Restaurant von gegenüber.

Webentwickler

[Dieser Beitrag wurde von Webentwickler am 10. Januar 2001 editiert.]

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Ich schließe mich Webentwickler voll und ganz an. Bei mir waren auch alles Sprachen zulässig, zumal ich der Meinung bin, daß man bei der letzten Abschlußprüfung mit der Schulprogrammierung nicht weit gekommen ist, da wir in der Schule so richtig vor 1 1/2 Jahren C++ programmiert haben und vielen davon sicher nicht mehr im Gedächtnis war... ich denke, wenn einer in der Firma Cobol programmiert, dann soll er auch in der Prüfung Cobol programmieren können oder wenn ihm die Syntax einer Programmiersprache nicht genau einfällt meinetwegen auch in einer Pseudo (neu Rechtschreibung ;o))-sprache... Es kommt doch bei der Aufgabe nicht auf die korrekte Sprache an, sondern, daß der Prüfer sieht, daß man richtig an solche Aufgaben ran geht und soweit denke ich kann ein Prüfer alle Sprachen verstehen... die geforderten Befehle sind doch so und so in fast allen Sprachen gleich und wenn doch nicht, dann geht er halt zur Bibi und leiht sich ein Buch für die entsprechende Sprache aus und guckt nach, ob das so ungefähr hinkommt.

Ich denke Ihr macht euch viel zu viel gedanken, die Prüfung ist nicht so schlimm wie man meistens denkt. Und die Prüfer stehen meist auf der Seite der Prüflinge, also wenn einer mal in einer unbekannten Sprachen programmiert, wird der Prüfer sicher alles tun, um herauszufinden, ob das gut ist, was du geschrieben hast und nicht aus trotz dir Null Punkte auf die Aufgabe geben. Wenn das nicht der Fall ist, denke ich, hat er nichts in der Aufgaben des Prüfers zu suche...

Chipsy

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Hi Uli,

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Uli Luethen:

Also ich moechte mal behaupten, dass man eine IHK-Pruefung im Beruf Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung bestehen kann, ohne jemals im Leben eine einzige Zeile codiert zu haben. Wenn einer also nach drei Jahren Ausbildung oder zwei Jahren Umschulung einen Kampf um "Leben oder Tod" fechtet, dann hat er ganz schlicht und ergreifend ein geistiges oder lernverhaltensmaessiges oder soziales Defizit, das ihn fuer einen anspruchsvollen Beruf ungeeignet macht. Ein Blinder kann keinen Taxischein machen und wer zu bloed ist, kann kein Fachinformatiker werden. So einfach ist das. Das klingt hart und gemein. Ist es auch. Genau wie das Leben. Wenn Du das verhindern willst, musst Du jedem, der die mittlere Reife geschafft hast, einen Facharbeiterbrief geben. Willst Du das?

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Hi @Dragi @Uli!

@Uli : Eure Schule wird wohl hoch beneidet ;-) Ich höre auch nichts anderes von unseren Auszubildenden, als das in Ihrer Schule die Verhältnisse ebenso sind wie bei Dragon-Master...alte Lehrer, meist andere Berufe unterrichtet, keine Zeit oder keinen Bock zur Fortbildung etc.tt!

Aber anscheinend werden die meisten Schulen jetzt wach...ich habe mich auch mal persönlich dafür eingesetzt und mit der Schule telefoniert, der IHK...den Azubis...mittlerweile wurde das Durchschnittsalter der "IT-"Lehrer von 56 (!) auf 39 gesenkt (WOW), d.h. es kamen neue Lehrer frisch von der UNI die wenigstens wußten was ungefähr abgeht...die konnten zwar auch nichts reisen, weil sie gegen festgefahrene Strukturen nichts auszurichten hatten - aber sie konnten wenigstens mal was...

@Dragi : Wird wohl bei euch so ähnlich sein...mussste mir auch immer anhören "Auf 5 Schüler eine PC, Computer zu langsam, immer kaputt, Netzwerk steht, kein Lehrer hat Ahnung...etc." - aber ich denke das bessert sich jetzt mit der Zeit, am Anfang müssen wohl immer ein paar Versuchskaninchen herhalten, und das sind nun mal die letzten drei Jahrgänge gewesen ;-)

@Prüfung - Programmiersprache :

Hab leider noch keine Antwort von der IHK, werde Sie aber hier posten wenn ich eine bekomme

cu PSI

[Dieser Beitrag wurde von PSI-X am 10. Januar 2001 editiert.]

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Programmiersprachen in der Prüfung (trotz relativ leichten Aufgaben) ist Unsinn, was gefordert wird ist Programmierlogik. Da man insbesondere in jeder Programmiersprache anders vorgeht z.Bsp. Datentypkonvertierung

VB <-> Java <-> PHP (keine "Datentypen")

und entsprechend Zeit benötigt den Text zu schreiben, klar ein bißchen Syntaxwissen ist schon gut. Nützt einem gar nichts, wenn man keine Probleme lösen kann. Wenn ich mir vorstelle, das man sowas in Prüfung "testet",

dann zweifel ich die Kompetenz der Prüfungsaufgaben-"wähler" an . Gehört eigentlich ASSEMBLER zur zugelassenen Programmiersprache ? wink.gif

Da besteht starke Ungleichheit, wenn sie sowas behalten wollen, dann aber auch Einigkeit in den Schulen schaffen !

[Dieser Beitrag wurde von Free-J am 11. Januar 2001 editiert.]

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@Dragon-Master:

Ich bin auf der Schule vom Uli.

Also wir sind im 2. Lehrjahr und haben jetzt ein halbes Jahr (ca.6-7 Wochen) C++ und sind jetzt bei Pointer angelangt.

Ich muß sagen, daß die Lehrer dort zumindest die, die ich bisher in AW kennengelernt habe, erklären einem das auch richtig, wenn man irgendwas nicht versteht und man merkt daraus, das die Ahnung in ihrem Gebiet haben. (ne, Uli *grins*)

------------------

Bis dann, Ciao!

TG

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In meiner Prüfung war jede Sprache erlaubt, dass fand ich auch sehr sinnvoll.

Je nach Schwerpunkt der Ausbildung kommt eine bestimmte Sprache in einem Betrieb mehr, in dem anderen weniger vor.

Solange die IHK genügend Prüfer für die diversen Sprachen hat, sollte sie auch alle zulassen.

Allerdings sollten dann die Aufgaben sorgfältiger ausgewählt werden:

Wir durften damals eine Zeichenkette zerteilen und einen bestimmten Teil in einer Variable abspeichern.

Das kostet mich in Perl eine Zeile, in C komme ich damit jedoch nicht aus.

Es sollten nur solche Aufgaben zum Einsatz kommen, die eine bestimmte Sprache nicht bevorzugen. Das ist bei der Textmanipulation mit Perl aber der Fall.

[Dieser Beitrag wurde von Xtra am 17. Januar 2001 editiert.]

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Hy Leutz,

also bei uns in Konstanz sind, laut meiner Ausbilderin die auch Prüfer ist, alle Programmiersprachen zugelassen. Nu da ich ein paar erlernen werde, hab ich dann freie Auswahl. Wenn nicht noch was geändert wird, was ich nicht hoffe.

euer Cruzito

[Dieser Beitrag wurde von Cruz Candalaria am 18. Januar 2001 editiert.]

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Hi,

Ihr habt Sorgen. Wenn ich wüsste, was für eine Programmiersprache ich in der Prüfung benutzen darf, würde ich mich sofort ransetzen.

Unser Lehrer ist so kompetent....

Ich zitiere:

S:'Was für Sprachen lernen wir denn so kennen?'

L:'Visual Basic. Was anderes kann ich nicht...'

Eines steht aber fest: VB wirds in der Prüfung nicht geben....

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