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Wo ist der Anspruch??


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Ich muss jetzt doch mal was los werden.

Bin ich der einzige der das Gefühl hat, dass in den neuen Ausbildungsberufen(hauptsächlich FI-AE)ein bisschen der Saft fehlt? Und glaube die IHK ist schuld. Die müsste die Messlatte etwas höher setzen. Mehr Grundlagen. Mehr Tiefgang. Mehr Informatik(Deswegen heisst's ja auch Informatiker - denk ich mal). Und nicht Programmieren von 'My First Application' mit VB oder JAVA(Hello World smile.gif). Die Leute wissen doch heut zum Teil nicht mal mehr was Assembler ist. Der Fachinformatiker sollte ursprünglich eigentlich ähnlich qualifizierte Leute hevorbringen wie die Diplom-Informatiker(Studium); bei dem Niveau ist das weit gefehlt.

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Ich kann dir im Sinne von anderen geposteten Beiträgen hier, die genau das gleiche Sagen wie du nur zustimmen. Und in dem Punkt, das zu wenige Grundlagen und so weiter vermittelt werden erst recht. Und die Schwerpunktverteilung ist auch etwas komisch. Aber das sind eben die typischen Eigenarten in diesem Land :-)

Allerdings muss ich sagen, hab ich wohl Glück mit meiner BS, denn da machen wir nix mit Hello World. Da wird richtig ordentlich mit C++ objektorientiert Programmiert und alle wichtigen Sachen, die eben dazugehören. Assembler hatten wir auch, allerdings mehr im Fach, wo es um Netzwerke geht. War eigentlich auch ganz lustig :-)

Mich regt einfach mal der extrem grosse Anteil von BWL und Sozialkunde auf, wo Themen zum grossen Teil behandelt werden, die wirklich woanders hingehören und zum grossen Teil auch woanders gelehrt werden, und dieser Ort heisst Schule. Ich meine die normale Schule :-)

Nun gut das wars von mir. ciaoi.

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@DocNeo

Im Grund richtig, aber:

-in drei Jahren kann man mit einer Praxisorientierten Ausbildung auf gar keinem Fall annähernd an die Spezifikationen eines diplomierten Informatikers kommen.

- jede Ausbildung ist so gut wie

ihr Ausbilder

und ihr Auszubildener

wenn es also Versäumnisse seitens der Ausbilder gibt sollte man versuchen diese zu kompensieren.

- Man darf nie vegessen, daß wir immer noch in den Kinderschuhen stecken! Was meinst Du wie die ersten Ausbildungsgänge zu den PTA's aussahen: Auch dort wurden und werden heute auch noch keine fertigen Chemielaboranten oder Apotheker gemacht.

Gruß

------------------

Beagol

smile.gif

poeffel.de

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Ahoi

dem kann ich mich nur anschliessen(was picard1 und vorredner sagte). Diese Ausbildung hat, wenn man strikt nach Lehrplan geht, soviel Tiefgang wie ein Schlauchboot, was sich so gerade für den Gartenteich eignet. Ich will als Anwendungsentwickler programmieren und nicht irgendwelche beschissenen Kündigungsfristen auswendig wissen. Wofür gibt's Informatik-Kaufleute? Mann muss sich als AE schon ziemlich den Arsch aufreissen, um nicht von allem nur ein bischen zu wissen, so wie es diese Ausbildung leider vorsieht.

PS:@PICARD1 (wieso hasst Du Deinen Namen geändert?)

nehm das aus joey's Glanzposting wieder zurück. Die Geldverschwendung ist natürlich nicht so der Hit.

Gruß

Ferris

[Dieser Beitrag wurde von Ferris am 25. Januar 2001 editiert.]

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Also, dem kann ich nicht ganz zustimmen.

Diese Ausbildung ist nicht schlecht, auch wenn einige hier anderes behaupten.

Mit einem guten (=engagierten) Ausbildungsbetrieb kann man eine ähnlich gute Qualifikation erreichen wie bei einem Studium.

Wobei man bedenken muss, dass ein Studium noch 1-2 Jahre länger als eine Ausbildung geht.

Bestes Beispiel für meine Behauptung:

Die Siemens Berufsausbildung in Paderborn (SPE).

Die Azubis haben neben den Praxisphasen und den Phasen in der betriebseigenen Berufsschule noch 33-36 Wochen Seminar in den 3 Jahren Ausbildung.

Da lernen die dann viele verschiedene Programmiersprachen kennen, Netzwerktechnik, BS, Logistik, Marketing, Kommunikation und Präsentation und sogar einen Abschluß in Wirtschafts-Englisch.

Alles in allem nicht schlecht.

Und da die Jungs und Mädels von Siemens schon bei der Bewerberauswahl pfiffig sind, gibt es nur wenige Pappnasen unter den Azubis.

Mit dieser 'Positivauslese' (O-Ton Siemens) können die auch eine höherwertige Ausbildung hinkriegen als eine kleiner Betrieb mit einer 10-Mann IT-Abteilung, zumal bei Siemens ca. 50 hauptberufliche Ausbilder und Trainer beschäftigt sind....

Also: nicht die Ausbildung an sich ist schlecht, sondern die Umsetzung einiger Betriebe und Berufsschulen.

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Also dem kann ich nicht ganz zustimmen. Ich arbeite auch in einer Firma mit vielen Seminaren usw...

Mache allerdings noch manchmal ein oder zwei Kurse an der Fernuni Hagen mit. Dort haben wir in 100 Seiten Script des Kurses Konzepte Imperativer Programmierung mehr gelernt, als in 1,5 Jahren Berufsschule und das Script umfasst ca. 500 Seiten :-)

Vn Mathematik für Informatiker mal ganz zu schweigen, denn der ist ganz schön krass :-)

Ich bin der Meinung, dass wenn die Ausbildung auch wie ein Studium 6 Jahre dauern würde, du noch immer nicht sehr nah an die Qualifikation eines Dipl.-People ;-) rankommen kannst. Und wenn der dann erstmal richtig im Berufsleben steckt und das gleiche macht wie du, kann es vorkommen, dass er dir abhaut :-)

@Ferris: Ja das war ein kleines Unglück mit dem Nickname. Ich habe die Profileinstellungen geändert und ausversehen moich bei der EMAIL-Adresse verschrieben und somit kenn ich das Passwort nicht mehr. Aber es soll auch gleichzeitig ein Image-Wechsel bedeuten, denn ich habe vor freundlicher in diesem Forum zu werden ;-)

Und was meintest du denn soll ich aus JoeyC Glanzposting rausnehmen?

ciaoi!

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@neo:

also wenn ich einem FH-Studenten (WIrtschaftsinformatik) als Azubi erklären muß wie ein Netzwerk funktioniert, dann kann mit der Ausbildung an den Hochschulen auch nicht alles mit rechten Dingen zugehen, genau wie bei der Ausbildung.

Soviel zum Thema Hochschulausbildung ist 3mal besser als das was wir in der Ausbildung machen.

Gruß

Der Captain

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To boldly go where no mousepointer has gone before....

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Du glaubst doch wohl auch nicht, dass ein Mega-Ingenieur, der einen neuen Mercedes entwirft, diesen auch bauen kann :-) Dafür gibts dann die Mechaniker usw. ;-)

Ich hoffe du weisst wie ich das meine.

ciaoi!

ps: Ich glaube nicht das du dass hättest einem FH-Studenten für Technische Informatik erklären müssen ;-)

[Dieser Beitrag wurde von PICARD01 am 26. Januar 2001 editiert.]

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@picard:

hab ich ja auch gar nicht behauptet, daß ein Dipl-Ing auch selbst das Auto daß er entworfen hat zusammen bauen muß.

Ich hätte aber von einem FH-Studenten der Informatik wenigstens erwartet daß er weiß weiß

a) wo man eine IP Adresse einstellt und Netzwerkprotokolle installiert und

B) er weiß wie man ein ODBC Quelle einrichtet unter Win95

Nein, aber so etwas muß man einigen Jungs im 2. oder 3. Semester erstmal erklären ;-)

Der Captain

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To boldly go where no mousepointer has gone before....

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Original erstellt von PICARD01:

Du glaubst doch wohl auch nicht, dass ein Mega-Ingenieur, der einen neuen Mercedes entwirft, diesen auch bauen kann :-) Dafür gibts dann die Mechaniker usw. ;-)

Falls du damit meinst, dass Dipl-Inf die Ingenieure sind und ein FI der Mechaniker, dann ist das genau das was ich meinte. Ein Fachinformatiker ist kein Anwender sondern ein Entwickler(sollte er zumindest).

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Hi DocNeo,

Auch wenn mich sicher wieder einige missverstehen (Die Diskussion hatten wir schon mal so aehnlich hier), muss ich ein paar Anmerkungen loswerden.

(Es geht so ein wenig in die Richtung von Picard)

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von DocNeo:

Ich muss jetzt doch mal was los werden.

Bin ich der einzige der das Gefühl hat, dass in den neuen Ausbildungsberufen(hauptsächlich FI-AE)ein bisschen der Saft fehlt? Und glaube die IHK ist schuld. Die müsste die Messlatte etwas höher setzen.

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Danke für eure reges Feedback. Ich bin also nicht der einzige smile.gif

Was mich ím Grunde genommen eigentlich so aufregt ist, dass das Niveau künstlich am Boden gehalten wird, nur damit möglichst viel Output am Ende steht. Meint dass möglichst viele, im Grunde völlig ungeeignete("Kind mach doch was solides. Du hast doch so nen Super-Nintendo,geh doch in die IT-Branche --Ok,schau ma mal".) , Leute die Prüfung bestehen.Das führt dazu, dass das Berufsbild der Industrie nicht genügt, und wieder mit Vorliebe auf Dipl-infs zurückgegriffen wird. Oder noch schlimmer: das Lohnniveau wird massiv zurückgeschraubt.

Im Prinzip werden doch alle qualifizierteren Leute voll ausgebremst. Des is wie wenn man nen Porsche in den Lupo-Cup schickt, oder so?Der kommt da auch nicht vorwärts wink.gif

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@neo:

also ich glaube dein letztes Posting war absoluter Blödsinn.

Das Niveua der Berufsschule ist nicht künstlich unten gehalten.

1. Soll Dir ein breites IT-Wissen vermittelt werden. Du bist nach 3 Jahren Ausbildung halt noch kein Spezi. Wer weiß denn bei welcher Firma Du nach der Ausbildung weitermachst ? Vielleicht wollen die nur mysql datenbanken machen oder oracle. Und wenn Du in der Schule SQLServer hattest als Datenbank System .... Halt Pech gehabt, umlernen. Das gleiche gilt für Betriebssysteme oder Netzwerke. Aber nach der Ausbildung kannst Du halt nicht sagen Du hättest von den grundlagen keine Ahnung.

Zum Spezi wirst Du im 1. jahr NACH der Ausbildung.

2. Vielleicht konntest DU ja vorher programmieren. Aber andere in deiner Klasse ?

Vielleicht kennst Du dich auch nicht mit Netzwerken aus (ich will Dir jetzt hier nicht zu nahe treten oder behaupten daß Du das nicht kannst, war halt nur ein Beispiel) aber andere ziehen den ganzen Tag in der Firma Strippen und konfigurieren Router.

ergo: man muß bei allem und jedem bei 0 anfangen weil man nicht davon ausgehen kann, daß alle schon mal etwas von einer Sache gehört haben.

Man fängt ja auch nicht in der 1. Klasse mit dem Z an, weil 3/4 in der Klasse das Alphabet schon können. 1/4 kanns halt nicht.

3. Haben die Berufsschulen genau das gleiche Problem wie andere Leute auch: Nicht allzu viel qualifizierte Leute.

4. Hab ich auch schon oft gehört: Nur mit FH/Uni-Abschluß. Aber ich habe auch schon während meiner Ausbildung mehrere abwerbungsangebote bekommen. Und in immer mehr Stellenanzeigen steht dahinter: FH Abschluß ODER vergleichbare berufliche Ausbildung. Und wenn damit nicht FI`s oder IT.-K.`s gemeint sind ...wer dann ?

Und wenn sich die leute umschulen lassen, und ? Es arbeiten auch genug Leute bei uns in der Branche die KEINE Umschulung gemacht haben oder Ausbildung oder FH-Abschluß. Die sind einfach so reingerutsch als Quereinsteiger. Z.B. ehemalige Elektriker mit Hobby Computer.

Also seht das ganze doch nicht so schwarz.

Jobs gibts für alle. Man muß nur danach suchen und muß nicht erwarten daß die Betriebe bei einem Schlange stehen.

der Captain

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To boldly go where no mousepointer has gone before....

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OK, OK, War vielleicht ein wenig dick aufgetragen.

Ich hab ja auch nichts dagegen ueberall von Ground-Zero aus anzufangen, aber der Unterrichts-Fortschritt ist doch sehr lahm. Da wird alles 10mal durchgekaut bis auch der letzte D... des geschnallt hat. Ich weiss auch nicht alles. Ganz sicher nicht, ich muss des auch lernen zum Teil. Aber wenn ich mir eine Woche lang die Funktion eines Arrays erklaeren lassen muss... Sorry, aber des ist doch scheisse!

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Da muß ich doch auch mal meinen Senf dazugeben!

Ich sehe die Ausbildung (besonders weil sie noch in den Kinderschuhen steckt - würde mich nicht wundern, wenn die Berufe noch zu einem zusammengestampft werden) eher als massive Grundlage, mit der man wirklich alles anfangen kann - man muß nur selbst wissen wohin man will und wie man das erreichen will. Klar, man ist mach der Ausbildung kein Spezi, aber welcher Spezi kann schon von sich behaupten, universell einsetzbar zu sein. Letztlich hängt es von einem selbst ab, wo man sich spezialisiert - und natürlich muß man hier auch selbst etwas tun. Immerhin arbeiten wir in einer Branche, die sich ständig neu erfindet!

Leute, tut selbst was, dann seid ihr auch die Spezis, die gesucht werden!

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Vieleicht liegt das aber auch an den Betrieben!

Denn ich weiß z.B. was Assembler ist.

Ich kann zwar nicht selber Assembler Programmieren kann den Code aber analysieren.

(mit e-help etc.)

Ich habe vor allem festgestellt, das manche von uns im 2.Praxisblock sehr viel gelernt haben(prog. C) und manche nicht ==> das ganze scheint also nicht Beruftschulabhängig zu sein. Das heiß wenn man als FI/AE das programmieren nicht erlernt, dann sollte man das vieleicht mit dem Ausbildungsleiter besprechen.

Ansonsten habe ich aber auch immer den Eindruck das die AE's hier einfach nur weniger posten!

Denn wenn ich Fragen gestellt habe wurden diese auch beantwortet. (meistens zumindest)

Ich weiß aber auch des öfteren nicht ob ich Fragen hier posten soll.

Denn: "Weiß jemand warum ich nen Ausnahmefehler habe"???

ist als Frage nicht sonderlich sinnvoll wenn nicht mindestens der source beiliegt oder die problemstelle näher erläutert ist.

Ich lege mich jetzt wieder schlafen, äh gehe zum Untericht...

Grüße Ketzer

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Xtra:

Ich habe als Trainer auch lieber gelangweilte Fortgeschrittene gehabt als weit überforderte Anfänger.Was macht es schon, wenn du dich mal kurz langweilst, während der Stoff schwächeren Mitschülern erklärt wird? Nimm es einfach hin.

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