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Vorkenntnisse FI/AE


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Hallo Lernende und Ausbilder,

muss Eurer Meinung nach jemand, der eine Ausbildung zum Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung machen möchte, dringend Programmier-Vorkenntnisse haben? Muss er privat schon programmiert haben? Oder sogar damit nebenbei Geld verdient haben? Oder ist es besser, jemanden völlig *unverbrauchten* neu an alles heran zu führen? Wie war/ist das bei Euch?

Bin gespannt!

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Hallo.

Die Ausbildung ist dazu da, um etwas zu lernen. Das heißt, es sind eigentlich keinerlei Vorkenntnisse nötig. Lediglich das Interesse und die Leistungsfähigkeit sollten vorhanden sein.

Vorkenntnisse können sowohl von Vorteil als auch von Nachteil sein.

Vorteil z.B.:

Man weiß schon, wie der Computer funktioniert; weiß schon, wie man als Programmierer ein Programm zum Laufen kriegt und hat auch schon mit dem einen oder anderen typischen Fehler seine Erfahrung gemacht.

Neulinge müssen das erst lernen. (Zum Teil auch, wie man "das Ding" überhaupt bedient)

Nachteil z.B.:

Wenn man etwas falsch oder eben nur halb richtig erlernt hat, ist es schwierig, davon wieder wegzukommen. Außerdem ist es etwas frustrierend, wenn man zuvor eine Sprache gut beherrscht, aber im Unternehmen dann mit einer völlig anderen arbeiten muß und man erstmal nix zustande kriegt, weil selbst die Grundkenntnisse nach zwei bis drei Wochen Tutorials & Einstiegsbücher nix helfen, da das Level der Firma schon professionell ist und die dort verwendeten Befehle z.T. nur in speziellen Fachbüchern zu finden sind.

Für eine Firma, in der der Azubi selber viel Arbeitsleistung von Anfang an bringen muß, wären Vorkenntnisse sicherlich unumgänglich, denn: ohne festen Ausbilder (der viele Stunden in die Azubis stecken muß), können die Anfänger eben nichts richtiges zustande bringen.

Für eine größere Firma sind auch Neueinsteiger gut zu gebrauchen, da hier die Ressourcen für eine echte Ausbildung innerhalb der Firma vorhanden sind. (vor allem interne / externe Schulungen)

Soviel meine Meinung

cu

<FONT COLOR="#a62a2a" SIZE="1">[ 03. August 2001 17:34: Beitrag 1 mal editiert, zuletzt von Tachyoon ]</font>

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Das Wichtigste was Du mitbringen mußt, ist die Bereitschaft, etwas lernen zu wollen und die Motivation Dich ständig zu verbessern! Ich persönlich bin der Meinung, dass Vorkenntnisse, die man sich selber beigebogen hat, eher hinderlich sind, da viele Abläufe, die man dann schon verinnerlicht hat, während der Ausbildung nicht mehr funktionieren! Und sich von etwas Gewohntem auf etwas Neues umzustellen ist nun mal schwerer als etwas Neues von Anfang an richtig zu lernen!

Bis denn

Zornas

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Der Vorteil schonmal ein paar Kenntnisse mitzubringen liegt nicht zuletzt auch darin, dass du dann meistens schon weisst, ob dir sowas liegt. Und vor allen Dingen, ob es dir auch Spass macht.

Kann manchmal frustrierend sein, wenn man stundenlang an ein und dem selben Problem hängt und eigentlich überhaupt nicht weiter kommt - ist zwar die Ausnahme - sollte einen aber auch nicht aus der Fassung bringen. Auf jeden Fall musst du auch ne Menge Disziplin und eigenes Engagement mitbringen.

soweit meine ergänzende Binsenweisheit... :D

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@Evil Kenivel

stundenlang an einem prob rumhocken und die lösung nich finden ist ne ausnahme????

... also bei mir ist das eher so 50% zu 50%

du musst schon unglaublich viel ahnung haben und immer auf die lösung zu kommen und vorallem brauchste sehr sehr viel erfahrung damit du auf die unmöglichsten sachen kommst, wie z.b. hmm warum geht die netzwerkkarte ned ??? treiber etc. alles ausprobiert und dann merkste nach n paar stunden, achso die steckt nicht ganz fest im PCI-slot

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Hey Biker!

Jau du hast Recht - was Hardware betrifft da kann ich auch nen Lied von singen; Ganz laut sogar: hab mal ein dreiviertel Jahr damit verbracht herauszufinden warum mein K62/300 nicht funzt und windows dauernd beim booten die Regeistrierung widerherstellen muss - speicher ausgetauscht- prozessor nachgerüstet - grafikkarte mehrmals durch andere Modelle testweise gewechselt - hunderte male installiert ( die reg-# von meinem windows kenn ich immer noch auswendig) - und als ich dann drauf gekommen bin, dass es eigentlich nur das Mainboard sein kann da wars auch schon ganz vorbei- nix booten - rechner tod!!

Aber mit meinem vorigen Beitrag zielte ich auch ganz speziell auf die Herstellung von Programmen. Da is man ja meist sein eigener Meister und verursacht die Fehler, die man dann nicht findet selbst;

Soweit so schlecht - :confused:

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Also ich habe schon einen ganzen Stapel an Rechnern verbraten und muß sagen, daß IMMER das Problem am Netzteil oder dem Mainboard lag. Einzige Ausnahme war vor 5 Monaten mein CD-Writer -> da war´s ein internes thermisches Problem. Nach einigen Minuten Laufzeit hat der sich so aufgeheizt, daß er sich komplett abgeschalten hat und erst nach Eisspray oder 1 Stunde abkühlen wieder für ein paar Minuten ging. Da hatte aber niemand schuld, außer daß ein paar miese elektronische Teile verbaut worden sind. (Vielleicht mit Sollbruchstelle - die Garantie war fast abgelaufen). Ich kann mich noch an einen Bericht über elektronische Sollbruchstellen erinnern - irgendwie habe ich das Gefühl, daß sowas immer häufiger zum Einsatz kommt.

Vorkenntnisse: Sind immer gut. Wenn einer keine Ahnung hat kann man doch nicht das Wunder erwarten mal mir nix dir nix zum Computer-Profi zu mutieren (es sei denn man ist ein Maniac!)

<FONT COLOR="#a62a2a" SIZE="1">[ 24. August 2001 15:16: Beitrag 2 mal editiert, zuletzt von Crush ]</font>

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Hmm, ich würd sagen es heißt nicht umsonst Ausbildung, oder? Da sollte man ja eigentlich erst ausgebildet werden, wer dort hinkommt sollte lediglich den nötigen Ehrgeiz und die Motivation dazu mitbringen. So sollte es sein, nur leider ist es im wirklichen Leben nicht überall so, denn viele Firmen zu denen man so hingeht fragen einen gleich, was können sie denn schon programmieren, das finde ich total unsinnig, denn dann kann man sich ja schon jemanen ausgelernten einstellen und nicht jemanden der schon perfekt programmieren kann, nur noch leider nicht den Wisch von der IHK dafür hat und somit gezwungen wird, für durchschnittlich 1000 DM ne Ausbildung zu machen.

Für den Chef kommt sowas mehr also gelegen, ne perfekte Arbeitskraft für 1000 DM im Monat, was will man mehr?

Vielen wird erst gar nicht die Chance gegeben, ne Ausbildung in diesem Beruf anzufangen, wenn sie nicht schon halbwegs perfekt auf diesem Gebiet sind, das ist echt schade.

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Also mit den Lehrer ist das wie mit Roulette. Man braucht schon viel Glück um jemanden zu treffen der wirklich was taugt. Also ein Programmier-Professor bei uns hatte schon ernsthafte probleme bei meinem Idioten-Test:

Was ist der Unterschied zwischen einem NOT und einem EOR #-1? (eigentlich gar keiner, aber da habe ich ihm schon helfen müssen, weil der doch erstmal versucht hat logische Tabellen an die Tafel zu schmeißen und dann nochmal den EOR zu simulieren). Das beste sind ohnehin die Programmier-Lehrkräfte, die keine Ahnung vom Programmieren haben, aber mir Geschichten von Schleifen und Sortierfunktionen erzählen wollen. Irgendwie erscheinen die mir dann nicht glaubhaft genug.

Wenn einer wirklich was lernen will soll er den Unterricht "mitnehmen" aber sich selber in die Richtung bringen in die man hingehen will - also selber lernen aus Büchern und solchen intelligenten Foren wie diese hier!

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