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Alaric

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  1. Hallo, du sollst ja ein Projekt durchführen. Die Schritte die du beschreibst, sind in der Regel notwendig, um zu überprüfen ob ein Projekt sinnvoll ist, aber eben nicht das eigentliche Projekt. Zumindest die mir bekannten Prüfer werden auch verlangen, dass auch etwas entwickelt wird, also ein Produkt entsteht. Meiner Meinung nach, solltest du ein anderes Gesellenstück wählen Viel Erfolg!
  2. Beides sehr große Projekte. TL;DR: Starte mit der Lagerverwaltung. DMS: Das kann natürlich von – bis gehen. Ein Webportal, in welchem man die Option hat, ein Dokument abzulegen und dieses mit Attributen zu versehen ist relativ einfach aber auch nur die Spitze eines „richtigen DMS“. Für ein produktives System muss eben mehr bedacht werden. · Verarbeitung und speichern der Dokumente, Dubletten-Kontrolle, Versionierung, Möglichkeiten der Ablage (Outlook addin? Sync Ordner?) · Verwaltung der Rechte (Gruppenrechte, Nutzer => Gruppen, LDAP Anbindung, Welche Rechte? Ablegen, Status bearbeiten, Editieren, Dokumente sperren, Teilmengenbildung durch restrictionsets auf Attribut ebene, Löschen etc) · Dynamisches Design von Dokumentarten (Rechnungen, Korrespondenzen) · Schnittstellenentwicklung (ERP to DMS) · Indexierung der Dokumente (tatsächlichen Inhalt) · Suchmöglichkeiten (ohne, dass der Server bei 3000k + Dokumenten stirbt) · Speicheranbindungen (SAN / NAS / SAMBA) · Zugriffsprotokollierung / Kontrolle · Workflows (Vertragsmanagement, Freigabe von Dokumenten) · Scanner Anbindungen Und so weiter und so weiter. Ich habe ca. 4 Jahre damit verbracht, ein bestehendes System für unser Unternehmen so anzupassen, dass alle cases (von denen ich weiß) abgedeckt sind. ABER: Alles daran ist relativ schön modular aufzubauen. Wenn du also ein Übungsprojekt planst, dass du über mehrere Jahre erweitern möchtest: schönes Ding. Ich würde aber zur Übung relativ schnell die Lust daran verlieren. Lagerverwaltung: Einfach etwas von A nach B Buchen ist einfach. Hier müssen nur die „Schlüssel“ sitzen. Eine Produkt Nummer alleine reicht nicht immer, es gibt auch so was wie Chargen 😊 Interessanter wird es wenn man eine Disposition aufbauen möchte. Stell dir vor du wärst in der Auftragsannahme und möchtest einen Kundenauftrag anlegen: Der Kunde bestellt 300x Produkt A und wünscht sich einen Liefertermin X. Als Sachbearbeiter möchte ich nun wissen, ob ich zum Kommisioniertermin (X-1Tag) die Ware auch zur Verfügung habe oder ob sich bei mir auch Bedarf ergibt. Dazu müsste das Programm nun sämtliche Aufträge, Bestellungen, Produktionsaufträge, Inter-Company Lieferungen zum Termin X berücksichtigen. Also bei beiden gilt imho., dass relativ einfach begonnen werden kann, aber der Komplexität keine grenzen gesetzt sind. Beides ist extrem Datenbanklastig wobei das DMS meiner Meinung nach sehr viel schneller komplexer wird. Gerade wenn man eben nicht nur ein PDF-Dokument, dass schön genormt ist, ablegen möchte. Jeder erdenkliche Datentyp muss berücksichtigt werden. Excel, Word, E-Mail (Welche auch Anhänge haben kann). Die meisten Baustellen sind nervige übel. Insgesamt ist die Lagerverwaltung näher an der typischen Tätigkeit der Datenverwaltung. Hier muss immer nur überlegt werden, wie gehe ich mit Situation X um, was würde der User wollen, wie kann ich zu jedem Zeitpunkt meine Lagerbewegungen, auch rückwirkend, bestimmen. Also Buzzwords: Lagerbewegung, Umbuchungen, Kommisionierung, Disposition, Lagerbestand, Lägerverwaltung. Würde ich persönlich machbarer und spannender finden 😊
  3. Da kann ich doch etwas von meinen Erfahrungen berichten: Während meiner Ausbildung (2. Lehrjahr), habe ich es ein wenig Satt gehabt, so auf der kleinen Münze zu leben. Also habe ich mit meinem Arbeitgeber gesprochen und ein Gewerbe angemeldet. Tipp: Die meisten Steuerberater bieten eine Gründerberatung (fast) kostenlos an. Meine ersten Aufträge habe ich auf Freelancer geangelt. Viele Aufgaben, welche dort gestellt wurden, waren in 1-2 Stunden zu erledigen. eine Website auf SSH umstellen hier, eine JS-Funktion da, Datenmigration etc. Ich war am Anfang auch nervös, der potential Kunde wird selten die exakte Anforderung aufschreiben. Da werden Ausschreibungen gemacht alla „Ich brauch hier n Knopf und dann sollen daten kommen“ Das Problem: Jetzt musst du bieten und überzeugen, ohne die Rahmenbedingungen zu kennen. Wenn du halbwegs fit bist, kann man sich eigentlich in jede Umgebung schnell einlesen. Tipp: Bleib bei deinen Preisen. Du musst an Freelancer gebühren bezahlen und auch noch gut 1/3 Steuern. Und Vater Staat mag es gar nicht, um seine Steuern gebracht zu werden. In meinen „Bits“ habe ich immer geschrieben, dass die Zahlung nur bei 100%er Fertigstellung erfolgen muss und das ich auch nachträglich für meine Arbeit Support leiste. Damit habe ich oft den Zuschlag bekommen und wenn die ersten positiven Reviews auf deinem Profil liegen, wird’s allgemein einfacher, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Tipp: Gestalte dein Profil ansprechend. Du trittst als Unternehmer auf, verhalte dich im Schriftverkehr und in deiner Außenerscheinung auch so. So liefen die ersten 2 Monate von Aufgabe zur Aufgabe. Ab dann wurde ich oft weiter empfohlen und nach ca. 3 Monaten war ich an dem Punkt, an dem ich keine Zeit mehr hatte, mich um die Akquise von neuen Projekten zu kümmern. Ich war ja auch noch in der Ausbildung. Tipp: Manage deine Zeit und übernimm dich nicht. Ich war monatelang mit 16 Stunden Tage beschäftigt. Das geht eine ganze Zeit lang gut, aber irgendwann ist auch ende. Spätestens wenn die Beziehung darunter leidet => HÖR AUF! Den Stress insgesamt würde ich auch nicht unterschätzen. Kunden werden dich anrufen, haben eine Nachfrage hier, brauchen eine Info da oder stehen schon mit der nächsten Anforderung an deiner Tür. Wenn du jetzt auf der Arbeit regulär bist, und auf deinem Smartphone schon siehst, was zu Hause gleich noch alles ansteht, kann es schwierig werden. Tipp: Stelle bei deinen Kunden klar, wann du tatsächlich erreichbar bist, und passe die Erwartungshaltung an. Finanziell war es als Azubi super, ich wohnte mit meiner Partnerin zusammen, konnte mir auch mal Leisten wegzufliegen und das Auto ließ sich auch finanzieren. Aber als ich ausgelernt war, habe ich mit allem dem abgeschlossen. Die Zeit war es mir nicht mehr wert oder eher gesagt, die Freizeit hat für mich mehr wert gehabt als das Geld. Allein der Erfahrung wegen, würde ich sagen: Go for it. Zusammenfassend noch ein paar Pros und Cons aus dieser Zeit: Pros: - Geld kommt, richtig kalkuliert, gut rein - Es macht schon spaß „sein eigener Herr zu sein“ - Die Erfahrung ist im Leben Gold wert, hilft auch den Chef besser zu verstehen - Steht gut im Lebenslauf - Man knüpft Kontakte, welche später sicherlich auch beruflich viel wert sind Cons: - Die Zeit im Leben wird knapp. Auch ich wollte nur etwas dazu verdienen. Irgendwann ist es eskaliert - Kunden nerven auch dann, wenn du gerade keinen Kopf dafür hast - Mit Großer macht, kommt große Verantwortung: Rechtlich hast du als Unternehmer Verpflichtungen (auch als Freiberufler!) - Dein Arbeitgeber wird es nicht dulden, wenn er merkt, dass es Einfluss auf deine Ausbildung / Betriebliche Leistung hat Abschließend noch ein paar Tipps: - Hole dir einen Steuerberater… Nichts ist schwieriger, als wenn man in DE selbst Geld verdienen möchte - Eröffne ein extra Konto für dein Vorhaben - Lege mindestens 1/3 immer zurück - Halte dich an deine geplanten Zeiten und versuche „Könntest du mal eben…“ zu widerstehen - Arbeite nicht umsonst. Viele Kunden fragen, ob du nochmal kurz und da was machen könntest. Deine Zeit kostet Geld. - Erwäge eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. - Rühr die Werbetrommel: Ein Profil zu erstellen und hoffen das Geld reinkommt funktioniert nicht allein. Ich bin ganz schön abgedriftet, aber vielleicht kannst du ja etwas aus meinem Text für dich ziehen. Viel Erfolg
  4. Das Gehalt ist schon sehr niedrig. Allerdings bist du auch nur im Support tätig. Ich würde mich jetzt schon umschauen. Bin zudem immer ein Fan davon, wenn IT-ler sich wegen solchen Gehältern umschauen, steigert die Bereitschaft für höhere Gehälter insgesamt. Da du erst mal eine Anstellung hast, nimm dir Zeit, schau dich um und guck "was geht". Damit ermittelst du ganz schnell deinen Marktwert. 37-40K sollten es für eine gelernte Kraft, auch zum Einstieg, imho. schon sein.
  5. Die IHK Vorbereitungskurse kann ich sehr empfehlen. Ansonsten durch die Altklausuren Prügeln. Täglich mindestens eine. Die Aufgabenmuster wiederholen sich doch stark.
  6. Man wird im Feuer geschmiedet Einfach am Ball bleiben. Die Aufgaben sehen gut abgesteckt und strukturiert aus für mich. Klar ist das etwas viel, aber ich glaube nicht, dass erwartet wird, dass du diese Aufgaben perfekt meisterst. Einfach umsetzen und nach Feedback fragen. Im besten Fall sollte ein Geselle sich das dann anschauen und dir Feedback geben. Am Anfang fühlt sich jeder etwas überfordert und im unseren Bereich lernt man tatsächlich am meisten, wenn man sich selbst mit den Sachen beschäftigt.
  7. OH das tut mir sehr leid, wenn ich mich hier nicht richtig Ausdrücken konnte. Ich möchte weder noch, ich stehe in Lohn und Brot und bin mit meiner Position auch sehr zufrieden. Dennoch schaue ich mich um, wonach verlangen andere Firmen, warum verlangen sie das, welche Technologien sind besonders häufig gefragt und daraus kann ich auch ableiten, wonach unser Unternehmen die Augen offen halten sollte. Eben mit der Zeit gehen. Dabei ist mir eben genau das aufgefallen, was ich äußerte. Die Anforderungen sind zumeist maßlos überzogen. Ich sehe eben die Gefahr, dass Unternehmen alles an einem "Computerfutzi" übergeben möchten und die Vielfältigkeit der Tätigkeit nicht einschätzen können und oder in der weiten Welt nicht ankommt, was ein Fachinformatiker eigentlich ist. Meine eigentliche Intention war also, herauszufinden ob diese Anforderungen an einer Person, auch in der Praxis Anwendung finden, oder ob einfach gerne mit Buzzwords um sich geworfen wird. Deshalb fragte ich nach Erfahrungen oder eben danach, ob eine Einschätzung der Situation falsch ist. Ja, das kann ich mir vorstellen. Bei Leitungspositionen verstehe ich auch alles, oder wenn es tatsächlich wissenschaftliche Anwendungen gibt. Kenne aber auch FI/AWE welche solche Positionen ergattert haben. Ist nur schon was her. Das Klingt doch schon mal weniger pessimistisch
  8. Hallo zusammen! Aktuell bin ich etwas frustriert, wenn ich mir die Arbeitsmarkt Situation anschaue. Nicht das es keine Stellen gäbe, das Angebot ist derzeit mehr als Fantastisch für unsere Berufsgruppe. Nur habe ich das Gefühl, dass viele Unternehmen nicht einen Entwickler/ Administrator/ Projektleiter etc. suchen sondern eher eine ganze IT-Abteilung in einer Person. Angefordert wird die Projektleitung, Operative Entwicklung, Consulting und Administration soll man auch noch können und ACH JA: Hier sind 3-10 spezielle (Nischen-)Systeme die du können solltest. Mir ist klar, dass Stellenanzeigen immer mehr fordern, als tatsächlich Phase ist, dennoch finde ich die Taktik teilweise doch recht verwunderlich, da so doch Fachkräfte, welche eh schon schwer zu bekommen sind, abgeschreckt werden. Ich frage mich, woran liegt das? Arbeiten Personalabteilung und Fachabteilung dort einfach nicht zusammen? Ja in meiner aktuellen Stelle bekleide ich auch viele Rollen aber ich bin seit 7 Jahren in der Firma und in alle Aufgaben mit rein gewachsen. Das meiste Koordiniere ich aber mich den jeweiligen Profis in ihrem Bereich. Mir missfällt nur etwas die Entwicklung. Auch wird immer ein Studium verlangt, für Aufgaben, für die ein Fachinformatiker besser geeignet wäre (Service, Entwicklung (und ich meine nicht hochkomplexe Anwendungen)). Ich habe auch der Erfahrung gemacht, dass die meisten Personaler nicht auf dem Schirm haben, das ein Fachinformatiker auch eine normale Kaufmännische Ausbildung abgelegt hat, weshalb oft ein Wirtschaftsinformatiker gesucht wird. Auch bei uns musste ich das korrigieren, da ich durchaus lieber Fachinformatiker einstellen würde. Wie ist eure Erfahrung? Stellte sich nach der Bewerbung heraus, dass das angeforderte Profil einfach überzogen war? Oder Stelle ich mich einfach etwas an? Ich möchte nicht Pauschalisieren, aber ich meine hier einen Trend in diese Richtung erkennen zu können.
  9. Guten Morgen Tom, leider meine ich hier einen Teufelskreis erkennen zu können. Wenn ich das richtig verstanden habe, möchte dein Teamleiter / Ausbilder dich nicht einsetzten da A: Die Auslastung es nicht hergibt B: Dein Wissensstand nicht hinreichend ist Aber ohne an tatsächlichen Projekten zu arbeiten, wirst du ja deinen Wissensstand nicht verbessern können. Das eine führt zum anderen. Es geht ja darum, dass du ausgebildet wirst. Also solltest du im besten Fall einen Gesellen bei seiner Tätigkeit in der wirklichen Wirtschaft unterstützen. Von anderen lernt man dann in der Regel nochmal viele best Practices / Do's and Dont's. Wie sieht es denn bei dir in der Berufsschule aus? Kommst du da weitestgehend klar? In jedem Fall: Ja du solltest auch selber schauen, wie du dein Fachwissen verbessern kannst. Eine gute Anleitung wäre wohl der Ausbildungsrahmenplan. Da kannst du dir die Inhalte anschauen, welche du auf jeden Fall nach deiner Ausbildung können solltest. Gerade als Entwickler ist Übung super wichtig. Versuche diverse Aufgabenstellungen zu lösen und mach dich dabei nicht von einer Programmiersprache abhängig. Du könntest ein Problem z.B. in multiplen Sprachen lösen. Denn nach deiner Ausbildung wirst du es, je nach stand, schwer haben die Probezeit in einem anderen Betrieb zu bestehen. Was du auch versuchen kannst: Den Ausbildungsbetrieb JETZT zu wechseln. Da solltest du dir aber vorher im klaren sein, ob es eher an dir liegt oder an den Betrieb. Bleib am Ball und lerne, Schrei als erster bei neuen Aufgaben "Hier" und bring dich ein. Irgendwas stimmt in eurer Aubildungsbeziehung nicht. Prüfe ob ihr das Korrigieren könnt, wenn nicht, ziehe Konsequenzen.

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