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SaJu

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Alle Beiträge von SaJu

  1. Bei mir wäre es hilfreich für weiter weg, weil ich Samstags einen Vorbereitungskurs an der TH habe...
  2. Wollen wir dann mit Doodle abstimmen oder schlägt jemand anderes einen Termin vor?
  3. Ich würde das Ganze von der Ausbildungsplatzsituation in der Region abhängig machen. Wenn es eine Wirtschaftskrise gibt oder man in einer eher IT-Strukturschwachen Region seine Ausbildung begonnen hat, wo man eher schwierig einen neuen Ausbildungsplatz finden kann, würde ich es so hinnehmen und durchziehen. Das Ganze würde ich aber nur wegen dem Zertifikat am Ende, und weil eine Duale Ausbildung besser als eine schulische Ausbildung angesehen wird, machen. Hinterher würde ich dann, wie ich es auch schon gemacht habe, das Weite suchen und es der IHK melden. Man lernt dann zwar im Betrieb so gut wie nichts, steht aber am Ende besser da als ohne Ausbildungsabschluss. Fachlich kann man sich auch im Selbststudium viel beibringen. Wenn es hier um eine Stadt, wie München, Hamburg, Karlsruhe, Stuttgart, Berlin, ... geht, würde ich sofort den Betrieb wechseln. Dort gibt es genug qualifizierte Ausbildungsbetriebe.
  4. Welcher Münchner organisiert etwas?
  5. Es gab laut TE schon mehrere Gespräche mit dem Ausbilder. Der nächste "und letzte" Schritt wäre dann die Geschäftsführung, bzw. derjenige, der den Ausbildungsvertrag unterschrieben hat und damit der eingetragene Ausbilder ist. Bei mir war das die Geschäftsführung. Nachdem ich die Geschichte gelesen habe, gehe ich davon aus, dass der TE diesen Schritt auch schon hinter sich hat.
  6. Am 25.6. bin ich auf der oSC. Der 2.7. wäre dann am Besten.
  7. Dann wäre Juli am geeignetsten.
  8. Dann machen wir es in München. Jetzt brauchen wir nur noch einen Termin.
  9. Es gibt leider solche Ausbilder... Da kann man nichts anderes machen als den Betrieb zu wechseln und es der IHK zu melden.
  10. Wir sollten jetzt zwischen München und Nürnberg abstimmen.
  11. Wir können auch ins Fablab Nürnberg gehen, uns dort im Hackerspace austauschen und anschließend ins Landbierbaradies gehen.
  12. Das Problem ist, dass die meisten IHKs zuerst auf der Seite der Betriebe stehen. Sie schauen zwar bei einer Beschwerde von Azubis in den Betrieben vorbei und sprechen kurz mit dem Ausbilder. Wenn er aber alles schön redet und die Probleme an der Vorqualifikation des Azubis aufhängt, ist zuerst noch alles in Ordnung. Ich habe vom IHK-Berater erfahren, dass erst die Ausbildungsbefugnis entzogen wird, wenn die 2. Beschwerde rein kommt. Wie viele Azubis trauen sich zur IHK zu gehen und das aus genau einem Betrieb? Hier hast Du schon gehört, dass die Angst herrscht, dass sich dadurch das Ausbildungsverhältnis dann noch weiter verschlechtert. Das war auch bei mir so, aber ich habe mir dann halt in Communities Unterstützung gesucht und am Ende war mir mein Ausbilder egal... Als dann kurz vor der Abschlussprüfung der Höhepunkt kam, dass mir der Ausbilder und die GF die Teilnahme an der Abschlussprüfung verbieten wollten, habe ich mir "Jetzt erst recht!" gesagt und habe die IHK ein 2. Mal über die Umstände und die Aussagen informiert. Erst als ich meine Lehrer aus der Schule mit eingebunden hatte, wurde die Ausbildungsbefugnis entzogen. Dabei braucht man dann auch noch Lehrer, die einen in solchen Fällen unterstützen. Wie viele machen das? Ich habe einmal mit einem Lehrer aus Berlin gesprochen und das alles geschildert. Er war sehr verblüfft, dass die IHK meinem Betrieb die Ausbildungsbefugnis entzogen hat, weil die IHK normalerweise auf der Seite der Betriebe stehe. Als ich dann sagte, dass meine Lehrer zusätzlich Druck gemacht hätten und dann "Aussage von Azubi" + "Aussage der Lehrer" gegen "Aussage vom Betrieb" mehr Wirkung hatte und ich mich damit für zukünftige Azubis durchsetzen konnte, hat er diese Aussagekraft erst eingesehen. Hier müssen aber dann auch die Lehrer hinter den Azubis stehen...
  13. Schau, was Du für Anwendungen verwendest. Das Meiste ist freie Software aus Open Source Projekten und wird von Freiwilligen auf der ganzen Welt entwickelt. Da gibt es den Browser firefox, LibreOffice, kostenlose Anwendungsprogramme, ... Genauso ist basiert Wikipedia auf MediaWiki und es gibt viele Linux-Distributionen. Von der Apache Foundation gibt es auch massenhaft Open Source Projekte. Da habe ich auch schon mit dem Gründer von Apache Spark gesprochen, ob er Fachinformatiker oder Informatik-Anfänger unterstützen würde und er hat zugestimmt. Die meisten Projekte sind auch auf Open Source Messen (z.B. OpenRheinRuhr oder Linux-Tage) vertreten. Dort kriegt man Infos, wie man mitwirken kann. Ich bin im 3.Lj zur Entwickler-Konferenz von openSUSE gegangen und habe meine Situation dem damaligen Vorstand geschildert. Während der ganzen 5-tägigen Konferenz konnte ich in den Pausen und abends den Vorstand mit Fragen löchern (Fragen kostet nichts. ^^). Ich habe viele Tipps bekommen, was ich zuhause ausprobieren und wie lernen bzw. umsetzen kann. Sie haben gesehen, dass ich mich sehr für Linux interessiere, aber ohne Ausbilder eher hilflos bin. Zum Schluß hat sich ein QA-Manager bereit erklärt mich als Mentor zu unterstützen, weil ich so viel Motivation gezeigt habe. Ich konnte mit ihm jeden Tag mailen, chatten und fachliche Diskussionen führen. Somit konnte ich sozusagen zuhause meine Ausbildung absolvieren. Viele Open Source Projekte bieten für Studenten Mentoring über "Google Summer of Code" an. Viele von denen haben auch ein separates Mentoring-Programm für den Einstieg ins jeweilige Projekt. Debian bietet "Mentoring of the Month" als 1-monatiges Mentoring-Programm an. openSUSE hat eine eigene Mentoring-Seite... Jeder "Hacker" empfieht zuerst das Programmieren mit der entsprechenden Programmiersprache zu lernen. Die Grundlagen dafür kann man auch mit interaktivem lernen sich aneignen: Beispiel https://www.codecademy.com/ Anschließend hältst Du Ausschau nach Mentoring-Programmen oder Junior-Jobs in Open Source Projekten. Wenn Dein Lieblings-Projekt dazu nichts anbietet, nimmst Du über eine Mailingliste oder IRC Kontakt auf. Ich kenne eine Frau, die über einen längeren Zeitraum schon einen Mentor bei Debian hat und der reviewed immer ihren Code vor dem Commit. So etwas ist immer möglich, wenn Potential in einem gesehen wird. Ich werde die Teilnahme an der openSUSE-Konferenz nie bereuen. Ich hätte sonst nie so einen Job nach der Ausbildung bekommen. Und ich werde auch weiterhin Contributor sein.
  14. Ich war 2 Monate vor der Zwischenprüfung das erste Mal bei der IHK. Anschließend gab es ein Gespräch mit der Geschäftsführung. Es hieß, dass es sich auf dem Weg zum 3. Lj bessern sollte. Als es im 3. Lj schlimmer wurde und mir noch mehr Steine in den Weg gelegt wurden, hat es mir gereicht. Ich wollte nicht, dass andere Azubis auch darunter leiden sollen. Ich habe mich dann mit meinen Lehrern zusammen geschlossen. Als ich das IHK-Zeugnis in den Händen hielt, habe ich nochmals an die IHK geschrieben. Die waren dann wahrscheinlich in der Firma. Denn kurz darauf gab es neue Stellenanzeigen für Studienabbrecher als Azubis. Ich habe meine Lehrer darüber informiert und gebeten Druck zu machen. Anschließend wurde die Ausbildungsbefugnis für FISI und FIAE entzogen.
  15. Ich war während der Ausbildung zum FISI in einer ähnlichen Situation. Mein Ausbilder wollte mir nichts beibringen und mir wurde alles mögliche (inkl. Weiterbildungen) verboten. Es ist Schade, dass es solche Ausbildungsbetriebe gibt. Angeblich sind es aber Ausnahmen. Du hast 2 Möglichkeiten: 1) Ausbildungsbetrieb wechseln (Aufhebungsvertrag mit deinem momentanen Betrieb) 2) privat über Communities lernen (Grundlagen bei fachinformatiker.de und anschließend bei Open Source Projekten entwickeln) Ich bin während meiner Ausbildung heimlich auf Messen und Konferenzen gegangen. Dort trifft man von den unterschiedlichen Projekten richtige Professionals, die einen gerne in der Ausbildung (als Mentor) unterstützen. Man lernt in Open Source Projekten oft auch mehr als in manch einem Ausbildungsbetrieb und im Lebenslauf sieht so ein Engagement auch nicht schlecht aus. Ich habe in meinem Ausbildungsbetrieb außer Client-Support und Drucker-Wartung eher wenig gelernt (selbes Problem wie bei Dir). Sie wollten mir am Ende sogar die Abschlussprüfung verbieten. In meiner Klasse wurde ich Community-Azubi genannt. Nach der Ausbildung habe ich eine Stelle als Junior Linux-Systemadministrator bei einem großen ISP bekommen. Seitdem sind die Ausbildungsinhalte aus dem Betrieb egal. Die Arbeitgeber haben das selbstständige Lernen bei mir zu schätzen gelernt.
  16. Probieren geht über studieren! Ich habe meine Ausbildung auch in einer 1-Mann-IT absolviert und war zuerst etwas eingeschüchtert von den Anforderungen in den Stellenanzeigen, aber ich habe es versucht. Nach der Ausbildung habe ich dann eine Junior-Stelle bei einem internationalen ISP bekommen und das ohne Studium! Man muss sich halt zuhause hinsetzen, lernen und sich am Besten ehrenamtlich in Communities engagieren. Als guter Admin braucht man kein Studium. Bei meinen Chefs hat bisher hauptsächlich das Fachwissen gezählt. Das habe ich mir mit Büchern und auf Konferenzen angeeignet.
  17. Dann lasst uns Linux-Fachinformatiker dort hin gehen. Was wollt Ihr denn gerne machen? In Nürnberg gibt es einige gute Gaststätten. Oder wollen wir etwas zusammen unternehmen?
  18. Dann lasst uns etwas anderes machen.
  19. Ich war letztes Jahr als openSUSE-Member auf der DebConf. Ich wurde zwar etwas komisch von er Seite her angesehen, aber die meisten Debianer fanden das eine gute Idee. ^^ Der Eintritt ist sowieso frei. Man sollte sich aber anmelden, um rein zu kommen. Hipsterkram habe ich dort bisher nicht erlebt. Außerdem steht, wie oben beschrieben, dieses Jahr nicht nur openSUSE auf dem Plan.
  20. Dann können wir ja 2 Treffen planen, wenn sich der Rest dafür interessiert. Vom 22. bis 26. Juni findet in Nürnberg die openSUSE Conference zusammen mit der ownCloud Summit, der SaltStack Summit und der Kollab Summit statt. @Enno: Du kannst dann schließlich einen 2. Termin vorschlagen.
  21. Hat jemand etwas dagegen das nächste Treffen auf einer Linux-Konferenz zu machen? Oder haben wir auch pure Windowsler unter uns?
  22. Ende April bin ich beim Umzug nach Nürnberg. Der Zeitpunkt wäre schlecht. Hinterher bin ich frei.
  23. Begeisterung für das Fach und die entsprechende Stelle ist das, was bei Junior Stellen zählt.
  24. Deshalb nennt man das Studium an privaten FHs gerne ein Schmalspur-Studium. An den privaten FHs lernt man nur das Minimum. Die FernUni ist eine richtige staatliche Universität. Wenn Du das Studium nur wegen dem Abschluss machen willst, bist Du mit einer privaten FH besser bedient. Willst Du das wegen dem Wissen machen, studiere an einer staatlichen FH oder Uni.
  25. Mein Arbeitgeber weiß, dass ich an der FernUni studiere und gibt mir zu den entsprechenden Zeiten Urlaub. Wenn ich abends irgendwo hin muss, kriege ich auch früher frei. Allerdings sind bei uns Überstunden leider Standard und können nicht abgebaut werden. Deshalb bin ich am überlegen den Arbeitgeber nochmals zu wechseln. Bisher habe ich die FernUni immer überall mit angesprochen und die Unternehmen nehmen das auch positiv mit auf. Die Unterstützung - was man zusätzlich benötigt - kann man dann mit HR und dem Chef besprechen. In unserem Unternehmen sind 1/4 der Mitarbeiter FernUni-Studenten.

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