Alle Beiträge von SaJu
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Endlich in den Traumberuf ?
Willst Du lieber Kabel ziehen und Netzwerke bauen (IT-Systemelektroniker) oder Server betreuen inkl. etwas skripten/ entwickeln (Fachinformatiker)? Schau nicht auf die Prüfung, sondern auf die beruflichen Ziele! Wenn Du mit Neugier und Begeisterung lernst, wird die Prüfung nicht besonders schwer.
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Fi.de Bayern
Wir können auch ins Fablab Nürnberg gehen, uns dort im Hackerspace austauschen und anschließend ins Landbierbaradies gehen.
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Normal in Deutschland?
Das Problem ist, dass die meisten IHKs zuerst auf der Seite der Betriebe stehen. Sie schauen zwar bei einer Beschwerde von Azubis in den Betrieben vorbei und sprechen kurz mit dem Ausbilder. Wenn er aber alles schön redet und die Probleme an der Vorqualifikation des Azubis aufhängt, ist zuerst noch alles in Ordnung. Ich habe vom IHK-Berater erfahren, dass erst die Ausbildungsbefugnis entzogen wird, wenn die 2. Beschwerde rein kommt. Wie viele Azubis trauen sich zur IHK zu gehen und das aus genau einem Betrieb? Hier hast Du schon gehört, dass die Angst herrscht, dass sich dadurch das Ausbildungsverhältnis dann noch weiter verschlechtert. Das war auch bei mir so, aber ich habe mir dann halt in Communities Unterstützung gesucht und am Ende war mir mein Ausbilder egal... Als dann kurz vor der Abschlussprüfung der Höhepunkt kam, dass mir der Ausbilder und die GF die Teilnahme an der Abschlussprüfung verbieten wollten, habe ich mir "Jetzt erst recht!" gesagt und habe die IHK ein 2. Mal über die Umstände und die Aussagen informiert. Erst als ich meine Lehrer aus der Schule mit eingebunden hatte, wurde die Ausbildungsbefugnis entzogen. Dabei braucht man dann auch noch Lehrer, die einen in solchen Fällen unterstützen. Wie viele machen das? Ich habe einmal mit einem Lehrer aus Berlin gesprochen und das alles geschildert. Er war sehr verblüfft, dass die IHK meinem Betrieb die Ausbildungsbefugnis entzogen hat, weil die IHK normalerweise auf der Seite der Betriebe stehe. Als ich dann sagte, dass meine Lehrer zusätzlich Druck gemacht hätten und dann "Aussage von Azubi" + "Aussage der Lehrer" gegen "Aussage vom Betrieb" mehr Wirkung hatte und ich mich damit für zukünftige Azubis durchsetzen konnte, hat er diese Aussagekraft erst eingesehen. Hier müssen aber dann auch die Lehrer hinter den Azubis stehen...
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Umgang mit Abwerbeangebot
Ich verstehe die Situation und das Einbeziehen einer Kanzlei. Ich war vor gut 2 Jahren in einer ähnlichen Situation. Allerdings ging es hier um den freiwilligen Wechsel vom Großunternehmen zu einem Consulting-Unternehmen, wo das Großunternehmen Kunde war. Dieser Wechsel war bei den Mitarbeitern so beliebt, dass die Unternehmen einen Vertrag zum Abwerbeverbot unterschrieben haben. Dort stand dann drin, dass zu untersuchen sei, dass der Bewerber sich selbst beim Consulting-Unternehmen beworben hat. Bevor die Person eingestellt wird, muss dann der ehemalige Vorgesetzte vom zukünftigen Vorgesetzten angerufen werden. Dort wird dann gefragt, ob man den Bewerber übernehmen darf, weil er sich beworben hat. Dieses Verfahren wurde nur beim Wechsel zum Consulting-Unternehmen eingeführt. Das war der letzte Schritt bei meiner damaligen Bewerbung, was aber irgendwie im Sand verlaufen ist... Vor dem Gespräch wollte der zukünftige Teamleiter mich haben. Nach dem Telefonat gab es eine Ablehnung und ich bekam die Information, dass ich ein halbes bis ein Jahr woanders arbeiten solle und mich dann wieder bewerben kann. Es gibt leider solche Situationen mit komischen Zusatzverträgen zwischen Unternehmen zum Abwerbeverbot...
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Ausbildung bzw. Umschulung OHNE Berufsschule?
In Kiel finden jährlich die Kieler Linux-Tage statt. Dort sind hauptsächlich Unternehmen aus dem Norddeutschen Raum Sponsoren. Schau Dir doch die Sponsorenliste unter https://www.kieler-linuxtage.de/index.php?seite=sponsoren.html&untermenu=Aussteller-Info an. Vielleicht bietet Dir ein Unternehmen von denen einen Umschulungsplatz an.
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Unglücklich in der Ausbildung !
Schau, was Du für Anwendungen verwendest. Das Meiste ist freie Software aus Open Source Projekten und wird von Freiwilligen auf der ganzen Welt entwickelt. Da gibt es den Browser firefox, LibreOffice, kostenlose Anwendungsprogramme, ... Genauso ist basiert Wikipedia auf MediaWiki und es gibt viele Linux-Distributionen. Von der Apache Foundation gibt es auch massenhaft Open Source Projekte. Da habe ich auch schon mit dem Gründer von Apache Spark gesprochen, ob er Fachinformatiker oder Informatik-Anfänger unterstützen würde und er hat zugestimmt. Die meisten Projekte sind auch auf Open Source Messen (z.B. OpenRheinRuhr oder Linux-Tage) vertreten. Dort kriegt man Infos, wie man mitwirken kann. Ich bin im 3.Lj zur Entwickler-Konferenz von openSUSE gegangen und habe meine Situation dem damaligen Vorstand geschildert. Während der ganzen 5-tägigen Konferenz konnte ich in den Pausen und abends den Vorstand mit Fragen löchern (Fragen kostet nichts. ^^). Ich habe viele Tipps bekommen, was ich zuhause ausprobieren und wie lernen bzw. umsetzen kann. Sie haben gesehen, dass ich mich sehr für Linux interessiere, aber ohne Ausbilder eher hilflos bin. Zum Schluß hat sich ein QA-Manager bereit erklärt mich als Mentor zu unterstützen, weil ich so viel Motivation gezeigt habe. Ich konnte mit ihm jeden Tag mailen, chatten und fachliche Diskussionen führen. Somit konnte ich sozusagen zuhause meine Ausbildung absolvieren. Viele Open Source Projekte bieten für Studenten Mentoring über "Google Summer of Code" an. Viele von denen haben auch ein separates Mentoring-Programm für den Einstieg ins jeweilige Projekt. Debian bietet "Mentoring of the Month" als 1-monatiges Mentoring-Programm an. openSUSE hat eine eigene Mentoring-Seite... Jeder "Hacker" empfieht zuerst das Programmieren mit der entsprechenden Programmiersprache zu lernen. Die Grundlagen dafür kann man auch mit interaktivem lernen sich aneignen: Beispiel https://www.codecademy.com/ Anschließend hältst Du Ausschau nach Mentoring-Programmen oder Junior-Jobs in Open Source Projekten. Wenn Dein Lieblings-Projekt dazu nichts anbietet, nimmst Du über eine Mailingliste oder IRC Kontakt auf. Ich kenne eine Frau, die über einen längeren Zeitraum schon einen Mentor bei Debian hat und der reviewed immer ihren Code vor dem Commit. So etwas ist immer möglich, wenn Potential in einem gesehen wird. Ich werde die Teilnahme an der openSUSE-Konferenz nie bereuen. Ich hätte sonst nie so einen Job nach der Ausbildung bekommen. Und ich werde auch weiterhin Contributor sein.
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Unglücklich in der Ausbildung !
Ich war 2 Monate vor der Zwischenprüfung das erste Mal bei der IHK. Anschließend gab es ein Gespräch mit der Geschäftsführung. Es hieß, dass es sich auf dem Weg zum 3. Lj bessern sollte. Als es im 3. Lj schlimmer wurde und mir noch mehr Steine in den Weg gelegt wurden, hat es mir gereicht. Ich wollte nicht, dass andere Azubis auch darunter leiden sollen. Ich habe mich dann mit meinen Lehrern zusammen geschlossen. Als ich das IHK-Zeugnis in den Händen hielt, habe ich nochmals an die IHK geschrieben. Die waren dann wahrscheinlich in der Firma. Denn kurz darauf gab es neue Stellenanzeigen für Studienabbrecher als Azubis. Ich habe meine Lehrer darüber informiert und gebeten Druck zu machen. Anschließend wurde die Ausbildungsbefugnis für FISI und FIAE entzogen.
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Unglücklich in der Ausbildung !
Ich war während der Ausbildung zum FISI in einer ähnlichen Situation. Mein Ausbilder wollte mir nichts beibringen und mir wurde alles mögliche (inkl. Weiterbildungen) verboten. Es ist Schade, dass es solche Ausbildungsbetriebe gibt. Angeblich sind es aber Ausnahmen. Du hast 2 Möglichkeiten: 1) Ausbildungsbetrieb wechseln (Aufhebungsvertrag mit deinem momentanen Betrieb) 2) privat über Communities lernen (Grundlagen bei fachinformatiker.de und anschließend bei Open Source Projekten entwickeln) Ich bin während meiner Ausbildung heimlich auf Messen und Konferenzen gegangen. Dort trifft man von den unterschiedlichen Projekten richtige Professionals, die einen gerne in der Ausbildung (als Mentor) unterstützen. Man lernt in Open Source Projekten oft auch mehr als in manch einem Ausbildungsbetrieb und im Lebenslauf sieht so ein Engagement auch nicht schlecht aus. Ich habe in meinem Ausbildungsbetrieb außer Client-Support und Drucker-Wartung eher wenig gelernt (selbes Problem wie bei Dir). Sie wollten mir am Ende sogar die Abschlussprüfung verbieten. In meiner Klasse wurde ich Community-Azubi genannt. Nach der Ausbildung habe ich eine Stelle als Junior Linux-Systemadministrator bei einem großen ISP bekommen. Seitdem sind die Ausbildungsinhalte aus dem Betrieb egal. Die Arbeitgeber haben das selbstständige Lernen bei mir zu schätzen gelernt.
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Weiterbildung oder Jobwechsel
Probieren geht über studieren! Ich habe meine Ausbildung auch in einer 1-Mann-IT absolviert und war zuerst etwas eingeschüchtert von den Anforderungen in den Stellenanzeigen, aber ich habe es versucht. Nach der Ausbildung habe ich dann eine Junior-Stelle bei einem internationalen ISP bekommen und das ohne Studium! Man muss sich halt zuhause hinsetzen, lernen und sich am Besten ehrenamtlich in Communities engagieren. Als guter Admin braucht man kein Studium. Bei meinen Chefs hat bisher hauptsächlich das Fachwissen gezählt. Das habe ich mir mit Büchern und auf Konferenzen angeeignet.
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Bewerbungsgespräch als Datenbankadministrator
Ich war nach der Ausbildung in einer ähnlichen Situation. 1st Level Support in der Ausbildung und private Weiterbildung in der Linux-Systemadministration (so gut wie nichts im Betrieb). Dann hatte ich ein Angebot als Junior Linux-Systemadministrator - Monitoring & Reprting bei einem ISP. Ich habe mich bei meinen Mitschülern über Monitoring-Themen informiert und mir alles dazu rein gezogen, was möglich war und zusätzlich die Stellenanzeige nochmals analysiert. Du wirst dort schon noch eingearbeitet. Die Datenbank-Grundlagen sollten aber schon sitzen. Mach Dir nicht allzuviele Sorgen.
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Fernuni-Hagen - Kurseinheiten - Fehlt da was?!
Um einen einfacheren Einstieg zu haben, habe ich mir im 1. Semester auch nur 1 Fach besorgt und durchgearbeitet. Wenn das klappt, kann man sich an mehr trauen. Beim Durcharbeiten empfehle ich es ein Mal schnell durchzulesen um einen Überblick bzw. eine Einschätzung zu bekommen, wie lange ich wofür brauchen würde. Ein Heft ist in der Informatik meistens für 2 Wochen Zeit eingeplant. Dann habe ich mich an die Details und das Eingemachte gemacht. Wenn ich etwas nicht verstanden habe, haben Google. YouTube und Co. meistens weiter geholfen. Wenn es Fragen in der Tiefe gab, habe ich diese bei den Mentoriaten im Regionalzentrum gestellt. Eine Übersicht wirst Du Dir auf jeden Fall erstellen müssen, um die Prüfungen zu bestehen. ^^
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Fernuni-Hagen - Kurseinheiten - Fehlt da was?!
Wenn man BWL und VWL zum einschlafen findet, sollte man keine Wirtschaftsinformatik studieren.
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Fernuni-Hagen - Kurseinheiten - Fehlt da was?!
Das Zweite ist für WInfo und Info! Es gibt für beide Gruppen Wiederholungen und Neues im 2. Modul.
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Fernuni-Hagen - Kurseinheiten - Fehlt da was?!
Hallo, in Deinem Begrüßungsschreiben müsste eigentlich drin stehen, dass Du die Unterlagen auf Vollständigkeit überprüfen und, wenn etwas fehlt, es der FernUni melden sollst. Dann kriegst Du die fehlende Kurseinheit hinterher noch zugeschickt. An der FernUni braucht man Durchhaltevermögen und eine Liebe zum Fach. Formeln werden Dir in BWL, wie auch Informatik (Mathematik), massenhaft über den Weg laufen.
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Fi.de Bayern
Dann lasst uns Linux-Fachinformatiker dort hin gehen. Was wollt Ihr denn gerne machen? In Nürnberg gibt es einige gute Gaststätten. Oder wollen wir etwas zusammen unternehmen?
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Fi.de Bayern
Dann lasst uns etwas anderes machen.
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Fi.de Bayern
Ich war letztes Jahr als openSUSE-Member auf der DebConf. Ich wurde zwar etwas komisch von er Seite her angesehen, aber die meisten Debianer fanden das eine gute Idee. ^^ Der Eintritt ist sowieso frei. Man sollte sich aber anmelden, um rein zu kommen. Hipsterkram habe ich dort bisher nicht erlebt. Außerdem steht, wie oben beschrieben, dieses Jahr nicht nur openSUSE auf dem Plan.
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Fi.de Bayern
Dann können wir ja 2 Treffen planen, wenn sich der Rest dafür interessiert. Vom 22. bis 26. Juni findet in Nürnberg die openSUSE Conference zusammen mit der ownCloud Summit, der SaltStack Summit und der Kollab Summit statt. @Enno: Du kannst dann schließlich einen 2. Termin vorschlagen.
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Fi.de Bayern
Hat jemand etwas dagegen das nächste Treffen auf einer Linux-Konferenz zu machen? Oder haben wir auch pure Windowsler unter uns?
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Fi.de Bayern
Ende April bin ich beim Umzug nach Nürnberg. Der Zeitpunkt wäre schlecht. Hinterher bin ich frei.
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Was würdet ihr mit 31 Millionen Euro machen?
Man sollte sich auch immer zusätzlich selbst informieren. Das ist nie falsch! Allerdings kennt mich mein Bank-Berater schon aus der Azubi-Zeit und weiß, dass er mir nicht alles verkaufen kann. Es ging schon so weit, dass er mir geholfen hat das Geld für eine Linux-Schulung während der Ausbildung zusammen zu bekommen. Er hätte sich gefreut, wenn seine Azubis sich weiterbilden wollen würden. Deshalb hat er mich als fremden Azubi mit Weiterbildungswillen unterstützt. Genauso hat er mich beim Kredit für den Umzug in die erste eigene Wohnung nicht über den Tisch gezogen. Er war immer auf meiner Seite. Das gibt einem ein Gefühl der Sicherheit, weshalb ich nicht wechseln will. Wenn dieser Berater mir etwas verkaufen will, weiß er schon, dass ich mich über den Markt schon informiert habe, weshalb er mich auch nach den Konditionen der Konkurrenz fragt. Es ist zwischen uns inzwischen ein Geben und Nehmen geworden, was auf einer guten Vertrauensbasis beruht. Das will ich weiter haben. Wenn man die Berater der Bank nicht kennt, ist es etwas anderes. Da gebe ich Dir Recht. Das ist auch der Grund, warum ich sogar beim Umzug in eine andere Stadt meine Bank-Filiale nicht gewechselt habe.
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Was würdet ihr mit 31 Millionen Euro machen?
Ich glaube, es kommt sehr darauf an, an wen man sich damit wendet. Ich habe schon als Azubi eine sehr gute Beratung zur Finanzierung von Schulungen bekommen. Wenn ich jemanden kenne, der nicht nur aus Banken-Sicht Geld verdienen, sondern auch auf Kunden-Seite steht, werde ich mich an ihn wenden. Zum Schluß gehört natürlich auch ein bisschen Internet-Recherche und ein Vergleich mit anderen Anbietern dazu. Von der Erfahrung anderer Leute im Bekanntenkreis kann man natürlich auch profitieren. So ist die Wahrscheinlichkeit geringer über den Tisch gezogen zu werden. Es hat seinen Grund, warum ich, obwohl ich umgezogen bin, weiter Kunde bei meiner alten Bank-Filiale geblieben bin... Das gibt mir Sicherheit.
- IT Service Management - Weiterbildung/Studium
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Medieninformatik studieren?!
Deshalb nennt man das Studium an privaten FHs gerne ein Schmalspur-Studium. An den privaten FHs lernt man nur das Minimum. Die FernUni ist eine richtige staatliche Universität. Wenn Du das Studium nur wegen dem Abschluss machen willst, bist Du mit einer privaten FH besser bedient. Willst Du das wegen dem Wissen machen, studiere an einer staatlichen FH oder Uni.
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Medieninformatik studieren?!
Mein Arbeitgeber weiß, dass ich an der FernUni studiere und gibt mir zu den entsprechenden Zeiten Urlaub. Wenn ich abends irgendwo hin muss, kriege ich auch früher frei. Allerdings sind bei uns Überstunden leider Standard und können nicht abgebaut werden. Deshalb bin ich am überlegen den Arbeitgeber nochmals zu wechseln. Bisher habe ich die FernUni immer überall mit angesprochen und die Unternehmen nehmen das auch positiv mit auf. Die Unterstützung - was man zusätzlich benötigt - kann man dann mit HR und dem Chef besprechen. In unserem Unternehmen sind 1/4 der Mitarbeiter FernUni-Studenten.