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Wurmi

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Alle Beiträge von Wurmi

  1. Sorry, aber ich habe tagsüber andere Dinge zu tun, als Personalberatern am Telefon x mal zu erklären, dass ich nicht interessiert bin. Es geht ja nicht mal darum, wenn das einer macht. Aber es machen ja viele. Wenn dann 5 mal am Tag mein Telefon klingelt, komme ich irgendwann zu nix mehr. Sicherlich nervt das, wobei das mit mehrmals am Tag angerufen werden, so daß man zu nichts mehr kommt, ein bißchen übertrieben klingt. Das Problem allgemein ist genau das gleiche wie bei einer schönen Frau. Ständig wird man angebaggert, hinterhergepfiffen, aufgelauert. Aber wenn das dann irgendwann weniger wird, sind diese Frauen auch nicht zufrieden.
  2. Vielleicht ändert sich das irgendwann und Du suchst. Dann wäre es nicht angenehm, wenn die Personalberater nicht zurückrufen und sich verleugnen lassen, weil sie nicht genervt werden wollen.
  3. Sieh das entspannt, es gibt Schlimmeres, als von Personalberatern belästigt zu werden, z.B. nicht von Personalberatern belästigt zu werden
  4. Wurmi hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Weiterbildung
    Du gibst Dir die Antwort ja quasi schon selbst, und willst nur hören, daß Du recht hast, oder? Ich kann Deine Situation gut nachvollziehen und wenn es die finanzielle Situation zulässt: Raus aus dem Trott, auch wenn es vielleicht ein Risiko sein mag, einen festen Job zu kündigen. Das Risiko ist bei einem relativ jungen und doch erfahrenen IT-ler mit guter Ausbildung ziemlich gering. Du wirst also wahrscheinlich problemlos zurück in die Praxis kommen können, aber hast Die Chance, im akademischen Umfeld aufzublühen. Mit der Arbeit in Vollzeit und berufsbegleitendem Fernstudium wirst Du kaputt. Du kannst Dich nicht auf die Arbeit konzentrieren und auf das Studium auch nicht. Da bekommst Du das Prokrastinierende Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit depressivem Burn-out.
  5. Sie haben Dir die Leistungsbeurteilung von sehr gut auf gut heruntergestuft. Sonst alles ok soweit.
  6. Wurmi hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Kann man Politiker werden damit Im Ernst: Ist zwar richtig, die Aussage. Aber beim Abitur geht es um die Breite des Wissens: Summenregel einer Ableitung beherrschen UND Textanalyse vom Sturm und Drang können UND etliches mehr wissen Praktisch kann man wenig anfangen NUR mit Abiwissen, aber das ist ja auch nicht Sinn und Zweck davon
  7. Wenn sich die Leute schon ungern von einem ein Loch in den Zahn bohren lassen, der nicht Dr. med. dent. ist... Ähnlich wie in der IT ist es auch in der Politik, wo vom Handwerker über den Studienabbrecher bis zum Universitätsprofessor allen prinzipiell alles offen steht. Bei einem Doktorgrad, der ein noch viel höheres Prestige hat als ein MSc, möchte man nicht, daß dieser irgendwie gar zu offensichtlich nur aus Prestigegründen "erworben" wurde. Einen "kleinen Doktorgrad" führt man lieber erst gar nicht (das mußte der bayerische Politiker Andreas Scheuer auch lernen). Und ähnlich ist es wohl beim Mastergrad (Beispiel der österreichische Politiker Nikolaus Pelinka). Wenn der Inhaber nicht zur Promotion zugelassen ist und nicht die formalen Anforderungen für den höheren Dienst erfüllt, sollte er seinen Master nicht allzu sehr raushängen lassen. Schließlich ist die Akademikerdichte (echte Akademiker!) sehr hoch in der IT.
  8. Die Universitätslehrgänge gelten auch in Österreich nicht als reguläres Studium und die Abschlüsse berechtigen auch in Österreich nicht für den A-Level. Es handelt sich nicht um normale (wissenschaftliche) Studiengänge, sondern um rein berufs- und praxisorientierte Zusatzqualifizierungen. Die DUK ist in Österreich nicht weit von Wien. Ich meine, daß die Geschäftsgrundlage der Universität die österreichische Titelfixiertheit ist (1). Sie ist für Leute, welche im Leben was erreicht haben, aber auf der Visitenkarte noch "nackert" sind. Wobei "Herr Masta" natürlich nicht mehr so gut kommt wie "Herr Magister" oder "Herr Diplomingenieur". (1) köstlich: Ephraim Kishon, "Titelwalzer"
  9. Die Leistungsbeurteilung ist ohne Einschränkungen "gut". Bei dem Standardsatz zur Verhaltensbeurteilung "Das Verhalten von Herrn Mustermann war einwandfrei." fehlt das "stets". Damit war das Verhalten nicht stets einwandfrei. Das ist "befriedigend" Mit dem Bedauern über den Weggang und den guten Wünschen insgesamt ein gutes Standardzeugnis.
  10. Wurmi hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Der schlaue Bewerber weiß das und achtet darauf, daß die Keywords alle drin sind. Er nimmt die Perspektive des Personalers ein. Wenn schon beim einfachen Anwender "sehr gute Betriebssystemkenntnisse von mindestens Windows 7, bevorzugt 8" gefordert werden, bringt es nichts, in der Bewerbung hineinzuschreiben, daß man Unix und Linux hervorragend kann, Windows dafür nicht so gut.
  11. Es wird "sehr bedauert", daß sie den Vertrag mit Dir nicht verlängern können, sie bedanken sich ausdrücklich für die "gleistetete Arbeit" und die "jederzeit gute Zusammenarbeit" und wünschen Dir "weiterhin...viel Erfolg". Das Zeugnis hat alles, was wichtig ist. Wenn der Schlussabsatz nämlich nicht so formuliert ist, werden noch so gute Beurteilungen in den Absätzen weiter oben stark entwertet. Sie haben vielleicht auch ein schlechtes Gewissen und wollen Dir ein optimales Zeugnis mit auf den Weg geben. Mehr kannst Du von einem Zeugnis für so eine kurze Teilzeitbeschäftigung nicht erwarten. Es sein denn, Du willst attestiert haben, daß Du eine Mischung aus Superman und James Bond bist )
  12. Nope. Es passt nur nicht zusammen, wenn man einen reinen Stringvergleich mit dem "Geheimcodes" macht, was sehr dilettantisch ist. Da fällt mir ein Spruch von Dieter Nuhr ein, den ich lieber nicht nenne. Zeugnisbenotung im Arbeitsrecht Wenn man Unselbständigkeit/Mangel an Initiative attestieren will, schreibt man vielleicht den String "Die ihm übertragenen Aufgaben hat Herr Mustermann..." rein und erwähnt an keiner Stelle die Selbständigkeit. Immer im Kontext lesen: Wenn im Zeugnis als Leistungsbeurteilung zusammengefaßt der String "stets zu unserer vollsten Zufriedenheit" steht, muß auch der String "mit äußerster Sorgfalt und Genauigkeit" kein Hinweis auf mangelnde Arbeitsgeschwindigkeit und -Effizienz sein. Das Zeugnis ist schon sehr gut, man will dem Mitarbeiter keine Steine in den Weg legen. Natürlich ist das ein "Gefälligkeitszeugnis", es wird kein Kundiger jetzt so lesen, daß der Beurteilte eine Spitzenkraft ist. Geheimcode im Arbeitszeugnis: Nur hier die ganze Wahrheit
  13. Wurmi hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Die Beispiele (meine weiter oben natürlich auch) sind klischeehaft. Aber grundsätzlich ist das der Grund, warum die mittelprächtigen Arbeitgeber es vermeiden, zu gute Leute einzustellen. Öfters liest man von Absolventen mit sehr guten Noten, bei denen eine Welt zusammenbricht, wenn sie Absagen von B-Arbeitgebern bekommen. Zustimmung. Kann man ganz wertfrei sagen, daß diese Zeiten (wenn es sie je gab) vorbei sind. Als praktische Konsequenz ist jeder seines Glückes Schmied. Der Mitarbeiter kann nicht erwarten, daß, weil jetzt immer von Fachkräftemangel die Rede ist, er jetzt an der Hand genommen wird. Und die Firma kann nicht erwarten, daß sie mit durchschnittlicher Bezahlung die überdurchschnittlichen Leute kriegt. Hier in München wollen auch alle eine schöne Wohnung im Zentrum für 800.- € warm. Aber wenn man eine Wohnung für diesen Preis will, dann muß man eben Kompromisse eingehen. Wenn man 2.000.- für die Miete hat, dann kriegt man auch tolle Wohnungen. So einfach ist das. Von daher würde ich demjenigen, der etwas zu bieten hat, raten, ganz cool zu bleiben, wenn ein Vermittler ein lächerliches Angebot macht.
  14. Wurmi hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Natürlich ist das alles nichts neues. Die ökonomische Erklärung passt auch prima zur schönen neuen Ego-Welt, wo ein Eheverprechen nichts mehr bedeutet. Aber ist in der Arbeitswelt es nicht das gleiche, wenn sich Firma X den Berufsanfänger einstellt, der glücklich ist, endlich was gefunden zu haben? Und derselbe Mann dann, nachdem man ihn "aufgebaut" hat, plötzlich ein gesuchter Spezialist ist, der der Klitsche X lebewohl sagt? Eigentlich geht es nur eine Antwort auf die Frage, warum die Firmen lieber warten, als einen Anfänger einzustellen.
  15. Wurmi hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Was bieten ist relativ. Sicherlich haben Bum Bum Becker und Loddar Matthäus ihren Frauen was geboten. :-)
  16. Wurmi hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Warum Mitarbeiter nicht so gern aufgebaut werden, könnte durchaus auch mit Fachkräftemangel zusammenhängen. Sobald der Mitarbeiter nämlich richtig gut ist, wird er woanders gerne genommen. Es lebe der Darwiportunismus - Nachrichten DIE WELT - DIE WELT Stell Dir vor, Du zahlst Deiner Freundin Kosmetik, Schönheitschirurg, Uni, Klamotten, Benimmkurs usw..., um dann eines Tages zu erfahren, daß sie jetzt einen tollen Typen an der Angel hat, einen von der Art, der sie früher keines Blickes gewürdigt hätte.

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