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Han_Trio

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  1. Moin, erfahrungsgemäß kannst du dir mit ~ den letzten 5 Jahren an Prüfungen eine recht solide Übersicht schaffen, also sowohl thematisch als auch von der Einschätzung der Tiefe her. Das Problem des fehlenden Ansatzes sollte man durch entspr. Durcharbeiten, also das klassische "üben, üben, üben" eigentlich recht gut in den Griff bekommen, es geht ja u.A. darum, Textaufgaben sinnvoll zB in eine Formel zu pressen, also relevante Infos herauszufiltern. Aufgabenstellungen wiederholen sich irgendwann - manchmal hat man tatsächlich das Gefühl, es würden nur Zahlenwerte ausgetauscht aber auch so wirst du sich wiederholende Arten von Aufgaben sehen. Ich persönlich habe zur Vorbereitung eben das gemacht: Die letzten 5 Jahre an Prüfungen besorgt, systematisch alles mehrfach durchgearbeitet, und wie oben von @Hohlkopf schon erwähnt, die Themen rausgeschrieben, wo ich unsicher / unerfahren war. Diese dann nochmal speziell aufgearbeitet. Es ist bereits total hilfreich, die Art der Fragestellung in den Prüfungen zu kennen: So muss man Textaufgaben eben nicht erst 3x durchlesen, sondern kann quasi sofort sagen "Ah ja, das hab ich schonmal gesehen, da muss ich so und so rangehen." Das spart Zeit und schafft Sicherheit. Ein weiterer Tip vielleicht noch: Wenn du die Möglichkeit hast, in einer (kleinen) Gruppe zu lernen, nutze das! Wir haben uns zu dritt bzw. viert hingesetzt, so konnten wir Lösungswege vergleichen und auch das ein oder andere Thema nochmal in entspannter Atmosphäre erklären lassen. Und selbst wenn nur du den anderen etwas beibringst, hat das einen Lerneffekt für dich, es gibt ja auch Freitext-Aufgaben in der Prüfung.
  2. Das ist sicherlich, wie hier bereits geschrieben wird, höchst individuell Ich persönlich bin vor einigen Jahren mit Linux Mint (basiert auf Ubuntu) ein- / umgestiegen. Ich wollte hauptsächlich gern eine Desktop-Oberfläche, die der von Windows-OS möglichst ähnlich sieht, um nicht alles auf einmal neu lernen zu müssen, und habe mich dann für die Cinnamon-Variante entschieden. Bis heute bin ich, zumindest im Desktop-Bereich, dabei geblieben, obwohl ich auch ein paar andere ausprobiert habe (Fedora, Ubuntu selber, klassisches Debian.. und auch Arch. Aber das war mir, zumindest am Anfang, dann doch etwas Overkill ). Mein Tip, wenn du noch nicht genau weißt, was du nutzen möchtest: Probier die unterschiedlichen Distributionen einfach mal aus! Das ist heutzutage recht komfortabel in Form von VM möglich - du kannst dir zB VirtualBox ziehen + die unterschiedlichen Linux-ISOs, dann kannst du in Ruhe die einzelnen Teile anschauen und antesten.
  3. Zum Thema Geld: BAB wurde ja bereits genannt, Wohngeld ist eine weitere Sache, und auch Hartz4 / "sonstige" Bezuschussungen sind nicht undenkbar, wenn man insgesamt unter das Existenzminimum fällt. Ggf. kannst du dich dahingehend mal informieren, aber vielleicht nicht unbedingt beim Amt direkt, sondern zB bei einem entsprechend beratenden Verein, wie sie - zumindest in Großstädten - existieren. Soviel zu Vater Staat, darüber hinaus gibt es ja auch die Möglichkeit, beim Arbeitgeber nach "kleineren '" Dingen anzufragen. Fahrkarte für Öffis, Lehrmittelzuschüsse, solche Dinge. Das ist bei denen häufig "linke Tasche, rechte Tasche", ist also absetzbar und kostet sie quasi nix, außer ein bisschen Aufwand.
  4. Der Vollständigkeit halber: Es ist richtig, dass - zwar Punkte vergeben werden, diese aber weder im Zeugnis auftauchen noch in die Abschlussnote mit reinzählen - man nicht durch die Zwischenprüfung fallen kann. ABER in Bezug auf eine evtl. Verkürzung kann das sehr wohl eine Rolle spielen - dort spielen mehrere Faktoren bzw. Stimmen eine Rolle (letztlich der Betrieb und die Schule zusammen), und ich bin mir recht sicher (), dass hier das Ergebnis der Zwischenprüfung eine Rolle spielen könnte.
  5. Du kannst sie offiziell hier bekommen: https://www.u-form-shop.de/Fachinformatiker%2f-in-IHK-Zwischenpruefung (kostenpflichtig) Das hatten wir bei uns in der BBS gemacht, und dann die Kosten durch alle Interessierten geteilt. Alternativ kannst du hier im Forum anfragen, ob jemand sie dir zuschickt. Da gibts einen Sammelthread zu:
  6. Moin, Besorge dir am besten alte Prüfungen (explizit natürlich ZWISCHEN-, keine Abschlussprüfungen ) - erfahrungsgemäß sind die letzten 5 Jahre ein guter Wert, um inhaltlich sinnvoll lernen zu können. Alternativ könntest du die Rahmenlehrpläne durchgehen - allerdings steht hier ja auch nur drin, was hätte drankommen SOLLEN (nicht, was wirklich gemacht wurde). Das ist auch nicht unbedingt 100% verlässlich, da ggf. jede Schule ein wenig anders plant. Thematisch hast du ja bereits festgestellt, dass "alles" drankommen kann. Und es ist mit Sicherheit auch das Ein oder Andere dabei, was bei dir in der Schule (noch) nicht dran kam, zumindest zu diesem Zeitpunkt. Leider zieht das Argument "aber das hatten wir in der Schule gar nicht" hier nicht - die Prüfungen sind zentral und für alle gleich. Und sicherlich / hoffentlich hast du auch in der Schule schonmal gehört "das bringen Sie sich jetzt bitte selber bei" o.Ä., vor allem bei Ausfall des Unterrichts.
  7. So als Erfahrungswerte (größtenteils hier aus dem Forum) mal ein paar Stichworte, die immer wieder auftauchen: - fachliche Tiefe - Erkennbarkeit eigener Entscheidungen - Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Und zusätzlich (das habe ich anfangs auch falsch gemacht bzw. schlicht nicht gewusst): Vom Gesamtablauf her kommt zuerst ein reales Problem (welches explizit benannt werden muss), und erst dann dein Projekt (welches die Lösung darstellt). Du kannst nicht einfach sagen "Joah da hab ich Bock drauf, das mach ich mal." Vor allem der Punkt "fachliche Tiefe" mag etwas schwammig klingen, aber im Kern geht es darum, dass du nicht nur eine Installationsanleitung runterklickst, sondern dir eigene (!) Gedanken darum machst, was für Komponenten du verwendest, warum du das tust, und wie du es am besten umsetzt. Das geht dann in den Punkt "eigene Entscheidungen" über, wo du zB mögliche Alternativen aufzeigst und kurz erörterst, warum deine Entscheidung auf Lösungsvariante X fällt.
  8. Bei mir war es so, dass mir recht früh (weit über ein halbes Jahr vor Ausbildungsende) eine Übernahme "grob" angeboten wurde - also noch ohne Konditionen, speziell ohne Gehaltsvorstellungen. Einfach nur die Frage an sich. Ich habe es so gemacht, dass ich (durchaus ehrlich gemeintes) Interesse bekundet habe, jedoch auf der anderen Seite klar kommuniziert habe, das ich mich auch anderweitig umsehen werde. Die Begründung war auch recht simpel: Ich hatte zu diesem Zeitpunkt keine klare Vorstellung davon, was ich verlangen könnte. Das wurde so akzeptiert, man freute sich tatsächlich sogar über diese Offenheit. Im Endeffekt habe ich zwei Vorstellungsgespräche in anderen Firmen gehabt (dafür wurde ich in der Ausbildung auch frei gestellt), bin letztendlich aber in der ursprünglichen Firma geblieben. Dann allerdings konnte ich eben auch mit einigermaßen realistischen Vorstellungen in die Gehaltsverhandlungen gehen. Das mit der Ehrlichkeit ist ja immer so ne Sache.. Jedoch kann ich das empfehlen, in diesem Fall wurde zumindest das vielzitierte "Unter-Wert-verkaufen" vermieden.
  9. Wie bereits gesagt wurde: V.a. am Anfang ist das völlig normal, ja. Das hat auch nichts mit "Dummheit", fehlendem Engagement oder sonstwas zu tun - nein, es ist einfach VIEL. Viel an Informationen, die innerhalb kürzester Zeit auf einen zukommen, Zusammenhänge, die man so noch nicht kennt, etc. Innerhalb der ersten Woche hätte ich sowas wie ne generelle Einführung erwartet (also Räumlichkeiten, Abteilungen, Mitarbeiter), Arbeitsplatz Einrichtung, Zuweisung eines Vertrauten / Ausbilders, vielleicht so ne ganz grobe "Fahrtrichtung", also Ausbildungsinhalte.. Vielleicht mal nachgefragt: Ist euch das Buch empfohlen worden, also als erster, quasi freiwilliger Einstieg, oder ging das mehr in die Richtung "So jetzt ackert ihr das mal schön in ein, zwei Wochen durch, wäre schon gut, wenn ihr das schafft"? Davon abgesehen: Ja, ich glaube, du machst dich ein bisschen verrückt, und ja, das Verständnis wird mit der Zeit kommen Niemand weiß alles, und schon gar nicht von heute auf morgen. Ich persönlich bin sowieso der Überzeugung, dass man sich im Zweifelsfall lieber etwas mehr Zeit lassen sollte, damit man etwas auch richtig lernt, und nicht so wischiwaschi-schnellschnell. Aber da ist sicher auch Jeder etwas anders.
  10. Du kannst dich ja auch durchaus (ggf. initiativ) zu "sofort" bzw. zum Halbjahr bewerben - es gibt sicher nicht soo wenig Betriebe, die zum regulären Ausbildungsbeginn unbesetzte Azubi-Stellen haben. Kann ja immer was sein, Azubi springt ab, wird geschmissen, was weiß ich.. Das werden dann sicher nicht die Perlen unter den Betrieben sein, aber besser als ein knappes Jahr Nichts ist es allemal. Zum Thema Zeit überbrücken: Ich könnte mir mehrere sinnvolle Sachen vorstellen: Die bereits erwähnten Praktika (zB auch im späteren Ausbildungsbetrieb, oder auch Werksstudent) wären eine Möglichkeit, ansonsten noch generell private Fortbildung als Vorbereitung. Wobei man natürlich auch irgendwie sehen muss, dass man seine Brötchen finanziert bekommt Zum Thema Credits sammeln / Studium fortsetzen: Ich kann das natürlich nicht wirklich beurteilen, jedoch habe ich den Eindruck, als wäre das eher nichts für dich, zumindest im Moment. Das bezieht sich weniger auf die fachliche Eignung, als vielmehr auf Schwierigkeiten im Bereich Motivation (?) Was die Erklärung eines evtl. Abbruchs angeht: Ich persönlich predige da immer schonungslose Ehrlichkeit (auch dir selbst gegenüber) - frage dich vielleicht erstmal selber, woran es "wirklich" liegt, dann kannst du es auch überzeugender darlegen. Ist es ein generelles Motivationsproblem, liegt dir vielleicht einfach mehr die Praxis als die Theorie (ein Studium ist ja eher theoretisch orientiert), etc?
  11. Ich habe ebenfalls mehrere Wochen (5 oder sogar 6?) angegeben - aus bereits genannten Gründen: Es kommt immer "irgendwas" zwischendurch dazu, und sei es auch nur das ganz normale Tagesgeschäft. Zusätzlich habe ich es als zeitweise problematisch empfunden, dass selbst wenn man nur für 5 Minuten mal gestört wird, man immer erstmal gefühlte 30 braucht, um überhaupt wieder effektiv ins Thema reinzukommen. Im Nachhinein war ich froh, dass ich den Zeitraum derart großzügig bemessen habe - es war zwar nicht wirklich knapp, jedoch hatte ich mir etwas Puffer eingeplant und wurde trotzdem erst kurz vor Schluss "richtig" fertig. Also ja, ein Monat klingt vernünftig
  12. Ich (FiSi) kenne es auch als durchaus üblich - in gewissen ISO-Richtlinien, bzw. spätestens im Rahmen einer angestrebten Zertifizierung, ist dies vorgegeben. Das ist auch nachvollziehbar, wenn man mit den bereits erwähnten kritischen Systemen bzw. mit personenbezogenen Daten arbeitet. Falls das eine Rolle spielt, du kannst (meines Wissens) nicht "gezwungen" werden, eins vorzulegen, jedoch bekommst du dann wohl auch nicht den Job ähnlich wie bei einer Mieterselbstauskunft.
  13. Ich würde "einfach" strukturiert und logisch vorgehen: - Zuallererst, was gibt es überhaupt im Netzwerk? -> Netze, IP-Adressen, etc -> Übersichtsplan erstellen, auch was wie zusammenhängt. In einem nächsten Schritt würden auch zB VLANs hierunter fallen. Also noch nicht "was macht das genau?" sondern erstmal "was gibt es überhaupt". - Welche Funktionen werden wovon erfüllt? -> DNS, DHCP, Web, Mail, NAS, Netzwerkdrucker, was auch immer. Mit diesen Infos die vorher erstellte Übersicht ergänzen. - Firewall-Funktionen im weiteren Sinne: Wo gibt es Filter-Regeln bzw. Zugangsbeschränkungen (auch: ACLs), wie könnte sich das ggf. auswirken? Was ich persönlich auch machen würde: Sich einfach mal die Arbeitsweise der Mitarbeiter vor Ort ansehen, was gebrauchen die tagtäglich, wie sind die "normalen" Vorgänge, worauf greift wer zu, etc. Kann später auch das troubleshooting erleichtern, wenn du die Aussagen von den Mitarbeitern nicht erst mühsam "in IT-Sprech übersetzen" musst An Literatur kann ich vielleicht dieses hier empfehlen: https://www.amazon.de/Networking-Systems-Administrators-Mastery-Band/dp/0692376941 Das ist zwar auf Englisch, jedoch, wie ich fand, recht gut zu lesen. Es ist, wie der Titel schon sagt, eher für Admins gedacht, die die alltäglichen Netzwerk-Herausforderungen kennenlernen und besser verstehen möchten. Es geht also nicht wirklich in die Tiefe, ist dafür jedoch ziemlich nah an der Realität, auch mit praktischen troubleshooting Beispielen. Wobei das dann vielleicht eher der zweite Schritt wäre, du möchtest ja erstmal einen Überblick bekommen.
  14. Erfahrungsgemäß sollten die letzten 5 Jahre eine gute Grundlage sein. Das Einzige, was mir jetzt auf die Schnelle als recht "neu" einfallen würde, ist das Thema DSGVO bzw. Datenschutz. Ach so: FISI, FIAE, oder noch was Anderes?
  15. Wenn es potentiell etwas "mehr" sein darf: Virtualbox VMs aufsetzen, vernetzen, Dienste installieren, ausprobieren, kaputt machen, von vorne

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