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Han_Trio

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  1. Vielleicht hilft es dir, wenn du "bitweise denkst": Du hast in diesem Fall (ein /22 Netz) 10 Bits zur Verfügung, um die IP-Adressen darzustellen. 2^10 = 1024 Stück. Soweit, so gut. Das Kleinste, was man mit den 10 Bit darstellen kann, ist 0000000000. Ich trenne an dieser Stelle schonmal nach den späteren Oktetts, damit es übersichtlicher wird: 00.00000000 Dezimal entspricht das natürlich auch Null, und das ist die Bezeichnung des Netzes (hier: 10.10.0.0) Möchte man nun die IPs (Hostadressen) vergeben, füllt man einfach "von rechts aus" die Bits auf: 00.00000001 = .1 00.00000010 = .2 00.00000011 = .3 etc. Irgendwann ist man binär an folgendem Punkt: 00.11111111 Bei einem /24 ist man hier am Ende, dies ist die letzte Adresse, die sich mit 8 Bits darstellen lässt - definitionsgemäß also die Broadcast-Adresse (in Dezimalschreibweise bist du hier bei 255). Du hat ja aber noch 2 weitere Bits zur Verfügung, die aufgefüllt werden können. Also ist das Nächstgrößere in der Reihe: 01.00000000 (= 256 dez.) Und so geht es immer weiter, bis insges. 10 Bits komplett aufgefüllt sind, das wäre dann eben: 11.11111111 (= 1023 dez.) Da man aber nunmal bei IP-Adressen immer in den Oktetts beschränkt ist (deswegen heißen die ja auch so ), darf man hier nicht ".1023" sagen, sondern eben ".3.255"
  2. Homeoffice: Ist bei uns grundsätzlich möglich, bei Vorhandensein eines Firmenlaptops (den zu haben bei den meisten MA aber eh Pflicht ist, wegen Bereitschaften) und vorheriger kurzer, formloser Anmeldung + Nennung eines Grundes. Sowas wie "Heute sind die Handwerker bei uns" ist dabei durchaus legitim, weitere Gründe wären leichte Krankheiten oder auch eine spontane Kinderbetreuung zu Hause. Insgesamt gilt wohl, wenn man es nicht übertreibt und Produktivität klar erkennbar ist, wird es in aller Regel genehmigt. Arbeitszeit: Ganz normal 8h + Pause als Basis, mehr oder weniger ist möglich bei entspr. Situation (viel / wenig zu tun). Minus- oder Plusstunden kommen ganz normal auf das Arbeitszeitkonto. Die Eintragung der Arbeitszeit erfolgt dabei selbsttätig + manuell in einer Online-Zeiterfassung. Letztendlich ist es eine Art Vertrauensarbeitszeit, obwohl man "theoretisch" die Einwahl ins VPN oder Jabber als Startpunkt nehmen könnte. Hinzu kommen (geplante) Wartungsarbeiten, meist außerhalb der Kernarbeitszeit, um zB den impact auf Kunden möglichst gering zu halten. Dies kann remote durchgeführt werden und wird so natürlich gern von zu Hause aus erledigt. Produktivität: Auf jeden Fall höher, zusammenfassend durch weniger Ablenkung insgesamt (kein Bürogeschnatter, etc.). Equipment: Üppiges Firmen-Notebook, Firmenhandy mit ausreichend Datenvolumen. Der "Rest" kann privat eingerichtet werden oder auch nicht, da gibt es keine Vorgaben oder Kontrollen. Kommunikation: Die üblichen Verdächtigen: Firmenhandy, Jabber, Mail, Ticketsystem + Zoom für Meetings. Realisierung: VPN-Einwahl ins Firmennetzwerk, von da aus geht es weiter auf die internen Webseiten + Jump Server. Sonstiges: Ich bin recht dankbar über die Möglichkeit, v.a. da es bei uns vergleichsweise unkompliziert durchzuführen ist. Persönlich nehme ich es jedoch nur recht selten in Anspruch, eigentlich nur bei zB oben erwähnten Handwerker-Terminen, Zähler-Ablesungen, etc. Tatsächlich fehlt mir zu Hause auch der direkte, persönliche Kontakt zu den Mitarbeitern, und sei es nur mal eben 2 Min Bullshit labern am Kaffeeautomaten Hätte ich Kinder, sähe das vermutlich noch etwas anders aus. Da die meisten bei uns in der Firma die Möglichkeit zum HomeOffice haben, sind "gutmütige Sticheleien" zwar vorhanden, aber jeder weiß damit umzugehen. Stichwort Einrichtung des Arbeitsplatzes: Ich habe keinen extra Platz eingerichtet, dafür mache ich es zu selten. Es stehen bei mir ein 24-Zoller, Maus + Tastatur, die bei Bedarf angeklemmt werden, die sind aber auch so im Einsatz.
  3. *hust* ja richtig, hab gerade genau falsch rum gedacht.. danke 😅
  4. In dieser Form: Ganz klar nein Die Informationen, die letztendlich verschickt werden (also wenn "das große Ganze" fertig ist), werden sehr exakt und vorherbestimmt nacheinander durch die verschiedenen Schichten aufgebaut. Vereinfacht dargestellt bedeutet das Folgendes: - Auf der untersten Ebene (Layer 1) hast du eben die reinen elektronischen Impulse, also Bits / Bytes. Nullen und Einsen. - Auf Layer 2 folgen "lokale" Infos, wie zB die MAC-Adresse. - Layer 3 beinhaltet die IP-Adresse - das ermöglicht also die Kommunikation über das eigene, lokale Netz hinaus. - Bei Layer 4 kommen Port-Informationen hinzu (allerdings noch kein "richtiges" Applikationsprotokoll wie zB https, das ist erst auf Layer 7) sowie TCP und UDP. Jedes Mal, wenn beim Zusammenbau eine neue (€ tiefere) Ebene dazu kommt, wird eine Kapselung vorgenommen: Alles das, was vorher schon da war, wird nochmal neu verpackt; es kommen zusätzliche Informationen hinzu. Und die verschiedenen Schichten / Layer haben unterschiedliche Bezeichnungen für das, was zum Schluss dabei rauskommt: - Layer 2: Frames - Layer 3: Packets - Layer 4: Segments Um die eigentliche Frage zu beantworten: Der Ethernet-Frame beinhaltet lediglich die MAC-Information. Das IP-Paket beinhaltet sowohl die MAC- als auch die IP-Information. € Genau anders rum natürlich Die einzelnen Schichten sind funktional ganz klar voneinander getrennt. Das Layer 2 hat keine Ahnung davon, was eine IP-Adresse ist Aber es weiß, wohin die Reise der Informationen als Nächstes gehen muss, und allein das ist entscheidend.
  5. Also die Namen sagen jew. eigentlich genau das, was es ist Eine static route ist eben.. statisch: Sie ist fest (von Hand) definiert, man weiß halt genau, was da passieren soll. Klassisches Beispiel für eine static route wäre, wenn man ein anderes Netzwerk erreichen möchte, welches interne IP-Adressen verwendet. Man weiß genau, welcher Router dafür zuständig ist, also setzt man eine statische Route, die eben sagt "Alles, was in dieses bestimmte interne Netz hin soll, muss über genau diesen einen Router auf genau diesem einen Interface laufen". Default route ist "der Rest". Also alles an traffic, was nicht irgendwie vorher anders definiert ist und speziell eingeordnet werden kann, landet in der default route.
  6. Ich denke auch, das IT-Handbuch ist eine erste gute Anlaufstelle, zu finden zB hier: http://openbook.rheinwerk-verlag.de/it_handbuch/ - ich meine, in der nicht ganz aktuellen Auflage (?), dafür aber kostenlos einsehbar Es geht nicht allzu sehr in die Tiefe, jedoch will es das auch gar nicht - vielmehr bietet es eine breit gefächerte Übersicht und Einführung, auf der sich anschließend gut aufbauen lässt.
  7. Moin, erfahrungsgemäß kannst du dir mit ~ den letzten 5 Jahren an Prüfungen eine recht solide Übersicht schaffen, also sowohl thematisch als auch von der Einschätzung der Tiefe her. Das Problem des fehlenden Ansatzes sollte man durch entspr. Durcharbeiten, also das klassische "üben, üben, üben" eigentlich recht gut in den Griff bekommen, es geht ja u.A. darum, Textaufgaben sinnvoll zB in eine Formel zu pressen, also relevante Infos herauszufiltern. Aufgabenstellungen wiederholen sich irgendwann - manchmal hat man tatsächlich das Gefühl, es würden nur Zahlenwerte ausgetauscht aber auch so wirst du sich wiederholende Arten von Aufgaben sehen. Ich persönlich habe zur Vorbereitung eben das gemacht: Die letzten 5 Jahre an Prüfungen besorgt, systematisch alles mehrfach durchgearbeitet, und wie oben von @Hohlkopf schon erwähnt, die Themen rausgeschrieben, wo ich unsicher / unerfahren war. Diese dann nochmal speziell aufgearbeitet. Es ist bereits total hilfreich, die Art der Fragestellung in den Prüfungen zu kennen: So muss man Textaufgaben eben nicht erst 3x durchlesen, sondern kann quasi sofort sagen "Ah ja, das hab ich schonmal gesehen, da muss ich so und so rangehen." Das spart Zeit und schafft Sicherheit. Ein weiterer Tip vielleicht noch: Wenn du die Möglichkeit hast, in einer (kleinen) Gruppe zu lernen, nutze das! Wir haben uns zu dritt bzw. viert hingesetzt, so konnten wir Lösungswege vergleichen und auch das ein oder andere Thema nochmal in entspannter Atmosphäre erklären lassen. Und selbst wenn nur du den anderen etwas beibringst, hat das einen Lerneffekt für dich, es gibt ja auch Freitext-Aufgaben in der Prüfung.
  8. Das ist sicherlich, wie hier bereits geschrieben wird, höchst individuell Ich persönlich bin vor einigen Jahren mit Linux Mint (basiert auf Ubuntu) ein- / umgestiegen. Ich wollte hauptsächlich gern eine Desktop-Oberfläche, die der von Windows-OS möglichst ähnlich sieht, um nicht alles auf einmal neu lernen zu müssen, und habe mich dann für die Cinnamon-Variante entschieden. Bis heute bin ich, zumindest im Desktop-Bereich, dabei geblieben, obwohl ich auch ein paar andere ausprobiert habe (Fedora, Ubuntu selber, klassisches Debian.. und auch Arch. Aber das war mir, zumindest am Anfang, dann doch etwas Overkill ). Mein Tip, wenn du noch nicht genau weißt, was du nutzen möchtest: Probier die unterschiedlichen Distributionen einfach mal aus! Das ist heutzutage recht komfortabel in Form von VM möglich - du kannst dir zB VirtualBox ziehen + die unterschiedlichen Linux-ISOs, dann kannst du in Ruhe die einzelnen Teile anschauen und antesten.
  9. Zum Thema Geld: BAB wurde ja bereits genannt, Wohngeld ist eine weitere Sache, und auch Hartz4 / "sonstige" Bezuschussungen sind nicht undenkbar, wenn man insgesamt unter das Existenzminimum fällt. Ggf. kannst du dich dahingehend mal informieren, aber vielleicht nicht unbedingt beim Amt direkt, sondern zB bei einem entsprechend beratenden Verein, wie sie - zumindest in Großstädten - existieren. Soviel zu Vater Staat, darüber hinaus gibt es ja auch die Möglichkeit, beim Arbeitgeber nach "kleineren '" Dingen anzufragen. Fahrkarte für Öffis, Lehrmittelzuschüsse, solche Dinge. Das ist bei denen häufig "linke Tasche, rechte Tasche", ist also absetzbar und kostet sie quasi nix, außer ein bisschen Aufwand.
  10. Der Vollständigkeit halber: Es ist richtig, dass - zwar Punkte vergeben werden, diese aber weder im Zeugnis auftauchen noch in die Abschlussnote mit reinzählen - man nicht durch die Zwischenprüfung fallen kann. ABER in Bezug auf eine evtl. Verkürzung kann das sehr wohl eine Rolle spielen - dort spielen mehrere Faktoren bzw. Stimmen eine Rolle (letztlich der Betrieb und die Schule zusammen), und ich bin mir recht sicher (), dass hier das Ergebnis der Zwischenprüfung eine Rolle spielen könnte.
  11. Du kannst sie offiziell hier bekommen: https://www.u-form-shop.de/Fachinformatiker%2f-in-IHK-Zwischenpruefung (kostenpflichtig) Das hatten wir bei uns in der BBS gemacht, und dann die Kosten durch alle Interessierten geteilt. Alternativ kannst du hier im Forum anfragen, ob jemand sie dir zuschickt. Da gibts einen Sammelthread zu:
  12. Moin, Besorge dir am besten alte Prüfungen (explizit natürlich ZWISCHEN-, keine Abschlussprüfungen ) - erfahrungsgemäß sind die letzten 5 Jahre ein guter Wert, um inhaltlich sinnvoll lernen zu können. Alternativ könntest du die Rahmenlehrpläne durchgehen - allerdings steht hier ja auch nur drin, was hätte drankommen SOLLEN (nicht, was wirklich gemacht wurde). Das ist auch nicht unbedingt 100% verlässlich, da ggf. jede Schule ein wenig anders plant. Thematisch hast du ja bereits festgestellt, dass "alles" drankommen kann. Und es ist mit Sicherheit auch das Ein oder Andere dabei, was bei dir in der Schule (noch) nicht dran kam, zumindest zu diesem Zeitpunkt. Leider zieht das Argument "aber das hatten wir in der Schule gar nicht" hier nicht - die Prüfungen sind zentral und für alle gleich. Und sicherlich / hoffentlich hast du auch in der Schule schonmal gehört "das bringen Sie sich jetzt bitte selber bei" o.Ä., vor allem bei Ausfall des Unterrichts.
  13. So als Erfahrungswerte (größtenteils hier aus dem Forum) mal ein paar Stichworte, die immer wieder auftauchen: - fachliche Tiefe - Erkennbarkeit eigener Entscheidungen - Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Und zusätzlich (das habe ich anfangs auch falsch gemacht bzw. schlicht nicht gewusst): Vom Gesamtablauf her kommt zuerst ein reales Problem (welches explizit benannt werden muss), und erst dann dein Projekt (welches die Lösung darstellt). Du kannst nicht einfach sagen "Joah da hab ich Bock drauf, das mach ich mal." Vor allem der Punkt "fachliche Tiefe" mag etwas schwammig klingen, aber im Kern geht es darum, dass du nicht nur eine Installationsanleitung runterklickst, sondern dir eigene (!) Gedanken darum machst, was für Komponenten du verwendest, warum du das tust, und wie du es am besten umsetzt. Das geht dann in den Punkt "eigene Entscheidungen" über, wo du zB mögliche Alternativen aufzeigst und kurz erörterst, warum deine Entscheidung auf Lösungsvariante X fällt.
  14. Bei mir war es so, dass mir recht früh (weit über ein halbes Jahr vor Ausbildungsende) eine Übernahme "grob" angeboten wurde - also noch ohne Konditionen, speziell ohne Gehaltsvorstellungen. Einfach nur die Frage an sich. Ich habe es so gemacht, dass ich (durchaus ehrlich gemeintes) Interesse bekundet habe, jedoch auf der anderen Seite klar kommuniziert habe, das ich mich auch anderweitig umsehen werde. Die Begründung war auch recht simpel: Ich hatte zu diesem Zeitpunkt keine klare Vorstellung davon, was ich verlangen könnte. Das wurde so akzeptiert, man freute sich tatsächlich sogar über diese Offenheit. Im Endeffekt habe ich zwei Vorstellungsgespräche in anderen Firmen gehabt (dafür wurde ich in der Ausbildung auch frei gestellt), bin letztendlich aber in der ursprünglichen Firma geblieben. Dann allerdings konnte ich eben auch mit einigermaßen realistischen Vorstellungen in die Gehaltsverhandlungen gehen. Das mit der Ehrlichkeit ist ja immer so ne Sache.. Jedoch kann ich das empfehlen, in diesem Fall wurde zumindest das vielzitierte "Unter-Wert-verkaufen" vermieden.
  15. Wie bereits gesagt wurde: V.a. am Anfang ist das völlig normal, ja. Das hat auch nichts mit "Dummheit", fehlendem Engagement oder sonstwas zu tun - nein, es ist einfach VIEL. Viel an Informationen, die innerhalb kürzester Zeit auf einen zukommen, Zusammenhänge, die man so noch nicht kennt, etc. Innerhalb der ersten Woche hätte ich sowas wie ne generelle Einführung erwartet (also Räumlichkeiten, Abteilungen, Mitarbeiter), Arbeitsplatz Einrichtung, Zuweisung eines Vertrauten / Ausbilders, vielleicht so ne ganz grobe "Fahrtrichtung", also Ausbildungsinhalte.. Vielleicht mal nachgefragt: Ist euch das Buch empfohlen worden, also als erster, quasi freiwilliger Einstieg, oder ging das mehr in die Richtung "So jetzt ackert ihr das mal schön in ein, zwei Wochen durch, wäre schon gut, wenn ihr das schafft"? Davon abgesehen: Ja, ich glaube, du machst dich ein bisschen verrückt, und ja, das Verständnis wird mit der Zeit kommen Niemand weiß alles, und schon gar nicht von heute auf morgen. Ich persönlich bin sowieso der Überzeugung, dass man sich im Zweifelsfall lieber etwas mehr Zeit lassen sollte, damit man etwas auch richtig lernt, und nicht so wischiwaschi-schnellschnell. Aber da ist sicher auch Jeder etwas anders.
  16. Du kannst dich ja auch durchaus (ggf. initiativ) zu "sofort" bzw. zum Halbjahr bewerben - es gibt sicher nicht soo wenig Betriebe, die zum regulären Ausbildungsbeginn unbesetzte Azubi-Stellen haben. Kann ja immer was sein, Azubi springt ab, wird geschmissen, was weiß ich.. Das werden dann sicher nicht die Perlen unter den Betrieben sein, aber besser als ein knappes Jahr Nichts ist es allemal. Zum Thema Zeit überbrücken: Ich könnte mir mehrere sinnvolle Sachen vorstellen: Die bereits erwähnten Praktika (zB auch im späteren Ausbildungsbetrieb, oder auch Werksstudent) wären eine Möglichkeit, ansonsten noch generell private Fortbildung als Vorbereitung. Wobei man natürlich auch irgendwie sehen muss, dass man seine Brötchen finanziert bekommt Zum Thema Credits sammeln / Studium fortsetzen: Ich kann das natürlich nicht wirklich beurteilen, jedoch habe ich den Eindruck, als wäre das eher nichts für dich, zumindest im Moment. Das bezieht sich weniger auf die fachliche Eignung, als vielmehr auf Schwierigkeiten im Bereich Motivation (?) Was die Erklärung eines evtl. Abbruchs angeht: Ich persönlich predige da immer schonungslose Ehrlichkeit (auch dir selbst gegenüber) - frage dich vielleicht erstmal selber, woran es "wirklich" liegt, dann kannst du es auch überzeugender darlegen. Ist es ein generelles Motivationsproblem, liegt dir vielleicht einfach mehr die Praxis als die Theorie (ein Studium ist ja eher theoretisch orientiert), etc?
  17. Ich habe ebenfalls mehrere Wochen (5 oder sogar 6?) angegeben - aus bereits genannten Gründen: Es kommt immer "irgendwas" zwischendurch dazu, und sei es auch nur das ganz normale Tagesgeschäft. Zusätzlich habe ich es als zeitweise problematisch empfunden, dass selbst wenn man nur für 5 Minuten mal gestört wird, man immer erstmal gefühlte 30 braucht, um überhaupt wieder effektiv ins Thema reinzukommen. Im Nachhinein war ich froh, dass ich den Zeitraum derart großzügig bemessen habe - es war zwar nicht wirklich knapp, jedoch hatte ich mir etwas Puffer eingeplant und wurde trotzdem erst kurz vor Schluss "richtig" fertig. Also ja, ein Monat klingt vernünftig
  18. Ich (FiSi) kenne es auch als durchaus üblich - in gewissen ISO-Richtlinien, bzw. spätestens im Rahmen einer angestrebten Zertifizierung, ist dies vorgegeben. Das ist auch nachvollziehbar, wenn man mit den bereits erwähnten kritischen Systemen bzw. mit personenbezogenen Daten arbeitet. Falls das eine Rolle spielt, du kannst (meines Wissens) nicht "gezwungen" werden, eins vorzulegen, jedoch bekommst du dann wohl auch nicht den Job ähnlich wie bei einer Mieterselbstauskunft.
  19. Ich würde "einfach" strukturiert und logisch vorgehen: - Zuallererst, was gibt es überhaupt im Netzwerk? -> Netze, IP-Adressen, etc -> Übersichtsplan erstellen, auch was wie zusammenhängt. In einem nächsten Schritt würden auch zB VLANs hierunter fallen. Also noch nicht "was macht das genau?" sondern erstmal "was gibt es überhaupt". - Welche Funktionen werden wovon erfüllt? -> DNS, DHCP, Web, Mail, NAS, Netzwerkdrucker, was auch immer. Mit diesen Infos die vorher erstellte Übersicht ergänzen. - Firewall-Funktionen im weiteren Sinne: Wo gibt es Filter-Regeln bzw. Zugangsbeschränkungen (auch: ACLs), wie könnte sich das ggf. auswirken? Was ich persönlich auch machen würde: Sich einfach mal die Arbeitsweise der Mitarbeiter vor Ort ansehen, was gebrauchen die tagtäglich, wie sind die "normalen" Vorgänge, worauf greift wer zu, etc. Kann später auch das troubleshooting erleichtern, wenn du die Aussagen von den Mitarbeitern nicht erst mühsam "in IT-Sprech übersetzen" musst An Literatur kann ich vielleicht dieses hier empfehlen: https://www.amazon.de/Networking-Systems-Administrators-Mastery-Band/dp/0692376941 Das ist zwar auf Englisch, jedoch, wie ich fand, recht gut zu lesen. Es ist, wie der Titel schon sagt, eher für Admins gedacht, die die alltäglichen Netzwerk-Herausforderungen kennenlernen und besser verstehen möchten. Es geht also nicht wirklich in die Tiefe, ist dafür jedoch ziemlich nah an der Realität, auch mit praktischen troubleshooting Beispielen. Wobei das dann vielleicht eher der zweite Schritt wäre, du möchtest ja erstmal einen Überblick bekommen.
  20. Erfahrungsgemäß sollten die letzten 5 Jahre eine gute Grundlage sein. Das Einzige, was mir jetzt auf die Schnelle als recht "neu" einfallen würde, ist das Thema DSGVO bzw. Datenschutz. Ach so: FISI, FIAE, oder noch was Anderes?
  21. Wenn es potentiell etwas "mehr" sein darf: Virtualbox VMs aufsetzen, vernetzen, Dienste installieren, ausprobieren, kaputt machen, von vorne
  22. Ich fand PacketTracer immer recht nützlich, um sowas mal zu "skizzieren", also um zumindest die grobe Netzstruktur darzustellen. Aber das wäre mehr für dich selbst, für präsentative Zwecke bietet sich zB auch https://www.draw.io/ an, da gibts ganz links unten unter "more shapes" einen Unterpunkt Networking -> Cisco; ich denke, da findet man recht viele nützliche Vorgaben, also an Piktogrammen. Davon abgesehen, was @RubberDog schon meinte: Im Vordergrund steht die Netz-, nicht die Gebäudestruktur. Letztere kann man jedoch auch mit einfließen lassen, also zB in Form von Kästchen pro Etage o.Ä. Ansonsten: Ja, streng schematisch. Bei Netzwerken, die schnell komplex werden können, geht es um Übersichtlichkeit und darum, die Funktion erfassen zu können. Also arbeite ruhig zB mit unterschiedlichen Farben, aber nicht, um das Ganze "hüsch" zu machen, sondern um verschiedene (Netzwerk-)Bereiche ansprechend getrennt voneinander darzustellen.
  23. Wir kochen fast täglich zusammen mit der ganzen Truppe, in der firmeneigenen Küche. Das wird dann, inkl. Einkaufs- und Zubereitungszeit, als die tägliche halbe Stunde Pause angesehen (eine Art "meeting"-Regelung im weitesten Sinne, da das meist etwas länger dauert ). Alternativ gibt es in der Nähe eine Kantine, Mettwoch ist auch ab und zu dran (also freestyle, jeder schmiert sich halt Brötchen mit Belag X). Dementsprechend wird in der Küche gegessen, Frühstücksbrote am Platz / kaltes Essen (alles, was nicht riecht) sind aber auch ok.
  24. Vielleicht nochmal kurz zum Technischen: Hier würde ich auch das bereits erwähnte OBS (entweder "Classic" oder das aktuelle "Studio") empfehlen. Du wirst außerdem unweigerlich auf die Frage stoßen, ob du das lokale Material (also die Aufzeichnung) noch während des Vorgangs sofort komprimieren möchtest (verlustbehaftet), oder ob du "lossless" aufnehmen willst - beides hat Vor- und Nachteile: - Verlustbehaftet / komprimiert: Du sparst dir diesen Schritt des Encodings später, verbrauchst weniger Speicherplatz, allerdings hat die CPU dann ziemlich gut zu ackern. - Lossless: Entlastung der CPU / weniger gute Hardware nötig, allerdings brauchst du temporär viel (!) mehr Speicherplatz, und musst es anschließend manuell in ein kleineres Format überführen. Ich kann für solche technischen Details noch das LetsPlayForum empfehlen; da gehts zwar eigentlich natürlich um Videospiele, jedoch ist die grundsätzliche Frage ja die gleiche. Hier wird zB ein ähnlicher Fall diskutiert: https://letsplayforum.de/thread/171445-obs-studio-gleichzeitig-aufnehmen-und-streamen-videobearbeitung/
  25. Meine Erfahrung deckt sich mit der von @jk86: Es ist ziemlich knackig. Der CCNA besteht ja aus 4 (?) Teilen, von denen der erste ("Routing and Switching") bei uns in der Berufsschule im Rahmen des Standard-Unterrichts behandelt wurde; der Rest wurde im Rahmen von kostenpflichtigen, jedoch vergünstigten Abendkursen angeboten. Das bedeutete: Jede Woche 5h Anwesenheit (Mix aus Theorie und Praxis an den Geräten: geballtes, komprimiertes Wissen in einem Affentempo direkt in die Synapsen geprügelt) plus Vor- und Nachbereitung, wenn du es richtig machen willst. Und natürlich nochmal extra Zeitaufwand, um dich auf die Zertifizierungsprüfungen vorzubereiten. Ich persönlich kann sagen, es war sehr lehrreich und interessant, und ich möchte das Wissen, was ich da mitnehmen durfte, nicht missen. (Ich bin nach dem ersten Zusatzblock ausgestiegen - Grund war ganz einfach, dass ich nicht die Zeit gefunden habe, mich da angemessen mit auseinander zu setzen.) ABER: Das ist etwas, worauf man absolut Bock haben sollte, und v.a. für blutige Anfänger ist es zweifelsohne mitunter frustrierend - das Ding besteht aus fest durchstrukturierten Themenblöcken, die keine Rücksicht auf evtl. fehlendes Vorwissen nehmen. Ob das was für dich ist, kannst du natürlich selbst am besten entscheiden, aber "nur" weil jemand sagt, das sei ja irgendwie Standard und gehört dazu.. für mich kein Grund.

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