14. Januar 201313 j Moin, folgendes Problem: In der StraĂe vor der aktuellen Wohnung herrscht stets chronischer Parkplatznotstand. Wenn mal was frei ist, dann vielleicht nicht einmal genug fĂŒr einen Umzugswagen und in zweiter Reihe stehen bleiben ist noch ungĂŒnstiger. Nun bleiben zunĂ€chst 2 Optionen: 1) Es gibt da so Unternehmen, bei denen man ein Halteverbot beantragen kann. Bedeutet: Die fahren ein paar Tage vorher hin, stellen entsprechende Schilder auf und besorgen die behördliche Genehmigung dafĂŒr. Damit hĂ€tte man dann wohl auch die juristische RĂŒckendeckung, Fahrzeuge, die dann den abgesperrten Bereich zuparken, abschleppen zu lassen. Kostet so 70 Euro. 2) Man findet sich damit ab, vielleicht 30 Meter weiter stehen zu mĂŒssen, was die helfenden Freunde und einen selbst nicht so wirklich freuen wird. Gegebenenfalls ist dieses Manko aber mit einem weiteren Kasten Bier als EntschĂ€digung abgegolten, was nur 18 Euro kostet Wie wĂŒrdet ihr das regeln? KĂ€me fĂŒr euch Ersteres in Frage?
14. Januar 201313 j FĂŒr mich kommt da nur Option 1 in Frage. Bei Option 2: Bist du dir sicher, dass es 30 Meter weiter klappt? Wenn der Umzugswagen nĂ€her steht kann man ihn vermutlich auch besser die ganze zeit im Auge behalten, oder willst du nach jeder Kiste die Karre zusperren? Ob der Kasten Bier reicht weiĂ ich nicht. Ich wĂŒrde dir wenn ich nicht dein bester Freund bin das nĂ€chste mal nicht mehr unbedingt helfen.
14. Januar 201313 j Es wird doch eine Tageszeit geben, bei der die ParkplÀtze nicht so sehr frequentiert sind? Zum Beispiel, wenn die meisten auf der Arbeit sind. So kenne ich das jedenfalls in Stuttgart: umso spÀter man am Nachmittag einen Parklplatz in Wohngebieten sucht, umso schlechter stehen die Chancen.
14. Januar 201313 j was die helfenden Freunde Bros don't make their Bros help them move NatĂŒrlich nur Option 1 aus den GrĂŒnden die afo schon nannte.
14. Januar 201313 j Autor FĂŒr mich kommt da nur Option 1 in Frage. Bei Option 2: Bist du dir sicher, dass es 30 Meter weiter klappt? Wenn der Umzugswagen nĂ€her steht kann man ihn vermutlich auch besser die ganze zeit im Auge behalten, oder willst du nach jeder Kiste die Karre zusperren? Das ist eben schon mal ein Punkt - einer mĂŒsste immer am Wagen bleiben. Die 30 Meter sind aus der Luft gegriffen, aber spĂ€testens in dieser Distanz gibt es eine gröĂere Zufahrt, die man nutzen könnte. Dazu kommt die Möglichkeit, spontan umzuparken, wenn sich eine dichtere LĂŒcke auftut. Und 70 Euro sind halt auch 70 Euro. Habt ihr denn mit solchen Halt-mich-frei-Aktionen Erfahrung? Ich bin mir nicht sicher, ob das im Ernstfall auch so funktioniert, wie es angepriesen wird. Immerhin muss ja immer erst die Polizei kommen, Haltergesuch starten, eventuell rausklingeln oder eben abschleppen lassen. Das dauert dann aber auch mal eben 1,5 Std - in der Zeit hĂ€tte man auch schon wieder was geschafft. Es wird doch eine Tageszeit geben, bei der die ParkplĂ€tze nicht so sehr frequentiert sind? Zum Beispiel, wenn die meisten auf der Arbeit sind. Ja vormittags schon, aber davon wĂŒrde ich nicht ausgehen. Ob der Kasten Bier reicht weiĂ ich nicht. Ich wĂŒrde dir wenn ich nicht dein bester Freund bin das nĂ€chste mal nicht mehr unbedingt helfen. Nun, wir helfen einander eigentlich immer beim Umziehen und wĂŒrden es sogar ohne Gegenleistung tun. Da wir uns untereinander teilweise schon 15-20 Jahre kennen, sind es oft VerhĂ€ltnisse, wo man einander einfach nicht mit Geld bezahlt, sondern mit Speis und Trank verköstigt und das nĂ€chste Mal eben dort hilft.
14. Januar 201313 j Habt ihr denn mit solchen Halt-mich-frei-Aktionen Erfahrung? Ja, ich habe die Erfahrung bei einem Freund machen mĂŒssen, da wurde der Umzugswagen abgeschleppt
14. Januar 201313 j Und wenn du Option 1 selber in Angriff nimmst? Bei uns lĂ€uft das so, das du aufs StrassenverkehrsAmt Abteilung Ruhender Verkehr gehst, die Genehmigung holst und dann kannst dir aufm Bauhof 2 Schilder holen gehen. Kostet nur die GebĂŒhr aufm Amt und Pfand aufm Bauhof. Wenn die Schilder wieder zurĂŒck bringst bekommst den wieder. Weil sone Firma will ja auch was verdienen.
14. Januar 201313 j Was du noch machen könntest, ist einen Wagen ĂŒber Nacht dort stehen zu lassen, wo der Umzugswagen hin soll. Sobald der Umzugswagen da ist, parkst du dein Auto einfach um und das war's...
14. Januar 201313 j Problem ist halt nur, falls man mehrmals fahren muss (keine Ahnung, wie das bei euch aussieht mit dem Kram, ob das alles auf einmal in den LKW passt). Ansonsten halten sich denke ich nicht sonderlich viele Leute an Halteverbotsschilder bei eh dauernd zugeparkten StraĂen. Ich wĂŒrde das beim Amt selber beantragen (kostet um die 25⏠meine ich und geht oftmals auch online bzw. per E-Mail - nur die Schilder muss man sich halt selber abholen) Schilder sollte man frĂŒhzeitig aufstellen, damit die Leute auch wissen, dass sie da nicht parken dĂŒrfen (also nicht erst am Abend vorher, wenn dort bereits Fahrzeuge stehen).
14. Januar 201313 j Autor Ja, ich hab auch schon daran gedacht, ob man nicht einfach eine LĂŒcke selbst frei hĂ€lt und dann das Umzugsauto da reinstellt... Das kommt mir auch wie die unstessigste Variante vor. Ich denke, das werde ich erstmal als Plan A im Kopf behalten. Nebenher werde ich mich mal erkundigen, ob sich das wirklich lohnt, die Dinge selbst zu besorgen. FĂŒr die Schilder muss man ja sicherlich auch einen Pfand hinterlegen und wenn dann irgendein miesgelaunter MitbĂŒrger einfach eins umtritt oder sogar klaut, ist es unterm Strich wohl genauso teuer, alles in die HĂ€nde einer Firma zu geben. Immerhin reden wir von Neukölln
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