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Berichtsheft


Gast It-Girl01

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Berichtsheft ist im Wesentlichen Zeitverschwendung, kann aber sinnvoll sein, wenn dein Betrieb Dir nichts beibringt. Denn mit dem Berichtsheft kann man sowas dann belegen.

Mein Berichtsheft hat nie jemand gelesen. Weder Ausbilder, noch Chef, Lehrer oder irgendjemand von der IHK.

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vor 23 Stunden schrieb Fauch:

Mein Berichtsheft hat nie jemand gelesen. Weder Ausbilder, noch Chef, Lehrer oder irgendjemand von der IHK.

Dann sollte man/die IHK sich einmal fragen, was bei der Ausbildung falsch lâuft.

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vor 2 Stunden schrieb WYSIFISI:

Dann sollte man/die IHK sich einmal fragen, was bei der Ausbildung falsch lâuft.

So ist halt nunmal die Realität in vielen Betrieben, insbesondere solchen, die keine dedizierte Ausbildungsabteilung haben. Kollegen von mir haben 4-5 Monate vor Ende der Ausbildung aufgehört Berichtshefte zu schreiben - ging ohne Probleme durch. Ich hatte sogar bei der Mündlichen gefragt ob jemand die Berichtshefte sehen möchte, was aber dankend abgelehnt wurde.

Viele Betriebe betrachten die Berichtsheftunterschreiberei doch selbst als unnötige Belastung (und zwar für sich, und nicht für den Auszubildenden).

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Kann ich bestätigen.
Als ich vor über 10 Jahren meine Ausbildung abgeschlossen hatte, wollte auch keiner die Berichtshefte sehen. Nicht mal auf Nachfrage, ob die IHK/Prüfer die Berichtshefte sehen wollten, wurde verneint. Ich hab also diese Dinger umsonst geschrieben.

Ich halte es auch für Zeitverschwendung, wenn die IHK diese doch anschaut, um zu schauen, ob der Betrieb ihre Arbeit gemacht hat, da der Ausbilder die Berichtshefte unterzeichnen muss. Wenn da dann nur drinnensteht, dass der Azubi nur Kaffee gekocht hat, wird der Ausbilder nicht ganz froh sein und fordern, dass der Azubi die Berichte neu schreibt, bis es passt.

Bearbeitet von Whiz-zarD
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Bevor hier der Tonus entsteht, dass man es auch bleiben lassen kann: Neben der gegenseitigen Absicherung, welche Inhalte vermittelt wurden und was nicht ist es ja auch ein bisschen wie mit Fahrscheinen kaufen. Macht man es, und man wird nicht kontrolliert ärgern sich viele darüber, wieder viel Geld zum Fenster rausgeworfen zu haben, weil es ja OK gewesen wäre wenn man es sich gespart hätte. Aber tut man es nicht, ist das Geschrei groß...

Die Frage, ob das Zeitverschwendung ist, stellt sich in meinen Augen also gar nicht. Und mal ganz ehrlich: Am Ende des Arbeitstages 2-3 Stichpunkte in ein Dokument tippen und diese ggf am Freitag zusammen fassen ist ein Gesamtaufwand von 10 Minuten.

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vor 14 Stunden schrieb Ulfmann:

Bevor hier der Tonus entsteht, dass man es auch bleiben lassen kann: Neben der gegenseitigen Absicherung, welche Inhalte vermittelt wurden und was nicht ist es ja auch ein bisschen wie mit Fahrscheinen kaufen. Macht man es, und man wird nicht kontrolliert ärgern sich viele darüber, wieder viel Geld zum Fenster rausgeworfen zu haben, weil es ja OK gewesen wäre wenn man es sich gespart hätte. Aber tut man es nicht, ist das Geschrei groß...

Die Frage, ob das Zeitverschwendung ist, stellt sich in meinen Augen also gar nicht. Und mal ganz ehrlich: Am Ende des Arbeitstages 2-3 Stichpunkte in ein Dokument tippen und diese ggf am Freitag zusammen fassen ist ein Gesamtaufwand von 10 Minuten.

Kann man sicher so sehen, auf der anderen Seite darf man sich aber auch ein bisschen veralbert vorkommen, wenn man eine offensichtliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahme durchführt.

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Es ist ja eine Tätigkeit, die während der Ausbildungszeit durchgeführt wird. Bei rein schulischen Ausbildungen (z.B. Umschulungen) ist das Führen von Berichtsheften ist, so weit ich weis, keine Pflicht, da ja die Schulung eh im Klassenbuch usw. dokumentiert wird. Zusätzlich schau ich auch gerne mal in meine alten Berichtshefte (und lache gut) und kann dann auch Ausbildungsinhalte nachweisen z.B. Tätigkeiten in Hochspannungsfeldern mit den entsprechenden Berechtigungen. Äuquivalent wären das Kenntnisse die in dem ein oder anderen Vorstellungsgespräch förderlich sein können z.B. bestimmte Programmierungen (-Sprachen).

Grüße

Micha

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Also das Berichtsheft schreiben hat mir während meiner Ausbildung zum FiSi eigentlich nichts ausgemacht; 15-20min vor Feierabend habe ich noch einmal den Tag revue passieren lassen und meine erledigten Tagesaufgaben niedergeschrieben und mir auch die komplette Zeit zeit gelassen, warum soll ich mich auch für einen Hungerlohn in der Ausbildung groß reinstressen.. den Fehler habe ich schon bei meiner ersten Ausbildung zum Energieelektroniker gemacht. ;) 

Nichts desto trotz, nach der mündlichen Abschlussprüfung landete der Ordner mit den Ausbildungsnachweisen, einschließlich aller Ordner mit Berufsschulunterlagen, sowie dem Ordner für die Prüfungsvorbereitung in der Papiertonne. :D
 

bloß meine zwoa pfennal

Bearbeitet von the_punisher
Korrekturen
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Ich muss Wochenberichte machen bzw. jeden tag grob eintragen was ich gemacht hab inklusive Zeit was ich aber auch nur mit 0,5 als kleinste Größe angebe (also 30 min) selbst wenns eig weniger war, dafür werden dann schon mal aufgaben zusammen gefasst.

Besser als bei der letzten Ausbildung, die wollten Monatsberichte haben und ich hab im Endeffekt einfach immer nur paar seiten aus dem Tabellenbuch abgetippt minimal verändert paar Bilder rein und dann ein Bericht für mehrere Monate gemacht XD war dann weniger was ich gemacht hab sondern was ich grob gelernt haben sollte in der Zeit.

 

 

Im Endeffekt guckt eh keiner da rein außer du stehst bei der Prüfung und sagst "das hab ich alles noch nie gehört und nie gelernt" dann könnte man mit einem Vollständigen Berichtsheft nachweisen das das entweder stimmt und das ein Versäumnis der Ausbildungsstelle / schule ist oder das du es doch mal irgendwann gemacht hast.

 

 

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Also ich sehe beim Schreiben vom Berichtsheft auch kein Problem. Da gibt es andere Jobs, bei denen das schlimmer ist. Ein Freund von mir z. B. hat auf dem Bau gelernt. Da war das schon irgendwie doof. Weil er sich eben nach Feierabend dafür an den PC setzen musste.

Als FI ist man ja eh regelmäßig am PC. Dementsprechend sollte das auch nicht das Problem sein.

 

Bei mir in der Ausbildung wurde das Berichtsheft von meinem Ausbildungsbeauftragten und vom Ausbilder unterschrieben. Beim Ausbilder bin ich mir aber sicher, dass er es meist eher nicht gelesen hat.

Die IHK wollte es nicht sehen. Aber ich denke trotzdem, dass es ganz gut ist, ein Berichtsheft zu führen. Mein ABB z. B. war total interessiert was wir in der BS so machen. Und war teilweise auch etwas verwundert. Weil wir Beispielsweise mal in Deutsch einen Mathe-Test geschrieben haben.

Dazu kommt, dass man selbst einfach nochmal für sich drüber nachdenken kann was man gemacht hat. Und auch ein bisschen Überblick darüber hat.

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