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Was stört euch an euerm Beruf?

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vor 4 Minuten schrieb r4phi:

Na ja... C#, C++, Java - ist alles das Gleiche 🤪

Wenn du das so siehst ist es ja okay.
Wenn mir als Admin jemand Sophos vorlegt, obwohl ich mich auf eine Asterisk Telefonanlagen Stelle beworben habe, würde ich schon was dagegen sagen. Nur weil Asterisk als Untergrund läuft, heißt es nicht, dass das UI dasselbe ist :) 

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vor 1 Minute schrieb Nopp:

Wenn du das so siehst ist es ja okay.
Wenn mir als Admin jemand Sophos vorlegt, obwohl ich mich auf eine Asterisk Telefonanlagen Stelle beworben habe, würde ich schon was dagegen sagen. Nur weil Asterisk als Untergrund läuft, heißt es nicht, dass das UI dasselbe ist :) 

Sorry, dass ist dann wohl nicht richtig rüber gekommen.
Das ist definitiv nicht meine Meinung oder Ansicht, sonder die von meinem Vorgesetzten. Deswegen kann mich mich mit "Fachfremder Vorgesetzter" auch voll und ganz identifizieren. Deshalb ist auch ab dem 01.04 das ganze hier für mich rum

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Insgesamt bin ich in meinem derzeitigen Job sehr zufrieden. Das was Errraddicator angedeutet hat, habe ich für mich letztes Jahr umgesetzt. Ich bin von einer operativen Funktion in eine Funktion ohne direkte operative Tätigkeit (in der IT) gewechselt. Unsere Arbeit ist organisiert wie Projektgeschäft, so dass eine Vielfalt an Themen gewährleistet ist. Andernfalls würde mir vermutlich auch schnell langweilig. Meine Reisezeit beschränkt sich auf wenige Wochen im Jahr. Dieses Jahr war ich genau 3 Wochen weg. Mein morgendlicher Anfahrtsweg beträgt 2 KM und das Gehalt ist ganz gut, wenn auch ausbaufähig.

Das Einzige was mich stört ist, dass Veränderungen in Großkonzernen nur im Schneckentempo voran gehen. Ich bin in einer Position in der ich direkten Einfluss auf IT-Prozesse habe und Änderungen anstoßen kann. Diese Änderungen erfolgen allerdings extrem schleppend und müssen meist gegen Windmühlen erkämpft werden. Der Ausdruck "historisch gewachsen" hängt mir zum Hals raus. Und nur weil man etwas seit 15 Jahren immer nach dem gleichen Schema gemacht hat heißt das nicht, dass das auch gut so war. Das Thema IT Sicherheit ist sowieso ein rotes Tuch für die Meisten oder wird nur ungerne umgesetzt, selbst wenn sich alle Beteiligten einig sind, dass es mal langsam Zeit wäre mehr zu tun. Dank der DSGVO geht es zur Zeit aber wenigstens beim Datenschutz vorwärts.

 

 

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vor 4 Minuten schrieb r4phi:

Sorry, dass ist dann wohl nicht richtig rüber gekommen.
Das ist definitiv nicht meine Meinung oder Ansicht, sonder die von meinem Vorgesetzten. Deswegen kann mich mich mit "Fachfremder Vorgesetzter" auch voll und ganz identifizieren. Deshalb ist auch ab dem 01.04 das ganze hier für mich rum

Ups, da habe ich die Ironie selber nicht ganz erkannt. Und ich rege mich immer über die Leute auf die keinen Sarkasmus verstehen...

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vor 19 Stunden schrieb Nopp:

Wenn du das so siehst ist es ja okay.
Wenn mir als Admin jemand Sophos vorlegt, obwohl ich mich auf eine Asterisk Telefonanlagen Stelle beworben habe, würde ich schon was dagegen sagen. Nur weil Asterisk als Untergrund läuft, heißt es nicht, dass das UI dasselbe ist :) 

Ganz ehrlich, als IT-Fachkraft sollte man schon flexibel sein. Und ob Java oder C#, sollte nach gewisser Einarbeitungszeit auch kein großen Unterschied mehr machen. Solange da keine super komplexen Systeme hinterstecken hat man die Nuancen der Sprache auch innerhalb von paar Monaten Einarbeitungszeit raus. Klar, man ist dann kein Profi, aber kann gut mit der Sprache arbeiten.
Bei uns werden die Entwickler auch versatil eingesetzt. Und da geht es dann nicht nur um sowas wie C# oder Java, sondern auch ganz andere Sprachen wie Uniface oder COBOL. Manchmal besteht halt Ressourcenknappheit und dann muss man als guter Entwickler auch die Fähigkeit besitzen sich in andere Sprachen hineinzuarbeiten. Das die Einarbeitung mit einem gewissen Zeitfenster verbunden ist, sollte aber auch dem Vorgesetzten bewusst sein.

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vor einer Stunde schrieb Gottlike:

Ganz ehrlich, als IT-Fachkraft sollte man schon flexibel sein. Und ob Java oder C#, sollte nach gewisser Einarbeitungszeit auch kein großen Unterschied mehr machen. Solange da keine super komplexen Systeme hinterstecken hat man die Nuancen der Sprache auch innerhalb von paar Monaten Einarbeitungszeit raus.

Wenn ich das richtig verstanden habe, ging es eher darum, das er sich als C# Entwickler beworben hat, aber als Java-Entwickler eingesetzt wird.

Und ganz ehrlich: das würde mir auch sauer aufstoßen - vorausgesetzt, dass das im Vorstellungsgespräch nicht erwähnt wurde.

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vor einer Stunde schrieb Gottlike:

Und ob Java oder C#, sollte nach gewisser Einarbeitungszeit auch kein großen Unterschied mehr machen

Da hängen doch nicht nur zwei Sprachen dran. Da hängen Tools, IDEs, Frameworks, Best Practice und weiß Gott noch was dran. Das kannst du nicht mal schnell 1zu1 übertragen. Ist wie zu sagen, dass ein Admin lauter Zertifikate für Windows Server (oder was weiß ich) hat, sich dafür bewirbt, und ihm dann am ersten Tag Linux vorgesetzt wird.

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Zu Beginn der Karriere spielt es tatsächlich nicht so die große Rolle, welche Sprache man nun programmiert. Man ist so oder so nicht im Detail vertraut mit IDEs, Best Practices, Konventionen und Co.. Eine Einarbeitung ist dort in jedem Fall von Nöten.

Bei Senioren z. B. sieht das aber schon anders aus. Das Mehr an Produktivität (und somit auch Gehalt) kommt häufig genau durch die Routine in der jeweiligen IDE, der Kenntnisse des Frameworks und der Fallstricke der jeweiligen Sprache. Das kann man nicht ohne weiteres 1:1 übertragen.

Von daher hat es schon seinen Grund, dass sich die meisten IT-Fachkräfte in einem Bereich spezialisieren. Also wahlweise Java oder C#, auch wenn beide Sprachen vordergründig ähnlich sind. Visual Studio und IntelliJ, .NET und JDK, ASP.NET und JSF sind es nicht.

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Desweiteren kann man es als Rückschritt bezeichnen, wenn man, sagen wir nur ein  Jahr, von seiner Schiene von "Srpache X" auf "Sprache Y" umschwenkt. In dieser Zeit kann einiges bei Sprache X passieren. Das würde bedeuten, dass man, wenn man Sprache X als seine Spezialisierung ansieht, mehr in seiner privaten Zeit investieren muss um auf dem Laufenden zu sein.

Schließlich wäre die Person die Sprache X beherrscht eigentlich auf einem Junior Level bei Sprache Y. Nicht umsonst müssen sich oft Leute, die in ein anderes Thema kommen wollen (z.B. von .NET in Android Entwicklung in Java) eine Junior Stelle besetzen.

In für den Lebenslauf wäre das ein Rückschritt, da man nicht so vertiefte Kenntnisse in Sprache Y erlangen wird, dass es später Relevanz hat.

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vor 3 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Schließlich wäre die Person die Sprache X beherrscht eigentlich auf einem Junior Level bei Sprache Y. Nicht umsonst müssen sich oft Leute, die in ein anderes Thema kommen wollen (z.B. von .NET in Android Entwicklung in Java) eine Junior Stelle besetzen.

In für den Lebenslauf wäre das ein Rückschritt, da man nicht so vertiefte Kenntnisse in Sprache Y erlangen wird, dass es später Relevanz hat.

Von den zu erwartenden Gehaltseinbußen, wenn man von einer Senior- auf eine Junior-Stelle wechselt, mal ganz zu schweigen.

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vor 32 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Desweiteren kann man es als Rückschritt bezeichnen, wenn man, sagen wir nur ein  Jahr, von seiner Schiene von "Srpache X" auf "Sprache Y" umschwenkt. In dieser Zeit kann einiges bei Sprache X passieren. Das würde bedeuten, dass man, wenn man Sprache X als seine Spezialisierung ansieht, mehr in seiner privaten Zeit investieren muss um auf dem Laufenden zu sein.

Schließlich wäre die Person die Sprache X beherrscht eigentlich auf einem Junior Level bei Sprache Y. Nicht umsonst müssen sich oft Leute, die in ein anderes Thema kommen wollen (z.B. von .NET in Android Entwicklung in Java) eine Junior Stelle besetzen.

In für den Lebenslauf wäre das ein Rückschritt, da man nicht so vertiefte Kenntnisse in Sprache Y erlangen wird, dass es später Relevanz hat.

Bedingt aber das man auch immer bei Sprache X mit den neusten Technologien, Änderungen, Erweiterung etc. arbeitet.
Beispielsweise .NET Core statt "normalem" .NET etc. Darüber hinaus stellt sich die Frage welche Erweiterung, Änderungen etc. überhaupt relevant sind - man muss nicht direkt auf jeden neuen Zug aufspringen.

Wenn man selbst am Ball bleiben möchte, kommt man ohnehin nicht darum herum private Zeit zu investieren.

Edit:

Ich beschäftige mich momentan privat mit ASP .NET Core Services im AWS Umfeld mit DynamoDB.
Benötige ich das im Berufsalltag -> Nein
Werde ich es irgendwann benötigen -> keine Ahnung
Interessiert es mich persönlich -> Ja

Meiner Meinung nach bedingt das Berufsfeld eben auch die Tatsache das man auch private Zeit in Fortbildung investieren muss. Ganz einfach weil der berufliche Alltag nicht alle Buzzwords abdecken kann und zum anderen sich viel in kürzester Zeit tut.

bearbeitet von r4phi

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Am 14.12.2018 um 11:31 schrieb r4phi:

Wenn man selbst am Ball bleiben möchte, kommt man ohnehin nicht darum herum private Zeit zu investieren.

Sobald Frau und Kinder im Spiel sind, wird es ungleich schwieriger, das alles unter einen Hut zu bringen. Zumal es auch viele Menschen gibt, die versuchen, Privates und Berufliches möglichst strikt zu trennen.

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vor 1 Minute schrieb Systemlord:

Sobald Frau und Kinder im Spiel sind, wird es ungleich schwieriger, das alles unter einen Hut zu bringen. Zumal es auch viele Menschen gibt, die versuchen, Privates und Berufliches möglichst strikt zu trennen.

Definitiv. Das bestreite ich auch nicht.

Das ändert aber nichts an meiner Aussage. Möchte man immer am Ball bleiben kommt man (leider) nicht drum herum auch etwas private Zeit zu investieren. Dabei muss man sich dann entscheiden ob man bspw. eine Stunde Abends auf der Couch vor dem TV verbringt oder eine Stunde vor codeproject.

 

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vor 3 Minuten schrieb r4phi:

Definitiv. Das bestreite ich auch nicht.

Das ändert aber nichts an meiner Aussage. Möchte man immer am Ball bleiben kommt man (leider) nicht drum herum auch etwas private Zeit zu investieren. Dabei muss man sich dann entscheiden ob man bspw. eine Stunde Abends auf der Couch vor dem TV verbringt oder eine Stunde vor codeproject.

 

Sorry, aber ich sehe das anders. Ein ordentlicher Chef weiß, dass das ab einem gewissen Grad einfach nicht mehr mit Familie unter den Hut passt und fördert deine Weiterbildung während der Arbeitszeit.
Ich finde es immer erschreckend wie viele AG "erwarten" dass man sich noch für 2 Stunden nach der Arbeit die neuesten Server Technologien reinzieht und dann mit vollständig neu errungenem Wissen zur Arbeit kommt.

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vor 5 Minuten schrieb Nopp:

Ich finde es immer erschreckend wie viele AG "erwarten" dass man sich noch für 2 Stunden nach der Arbeit die neuesten Server Technologien reinzieht und dann mit vollständig neu errungenem Wissen zur Arbeit kommt.

Wie kommst du den nun auf AG oder Chef?
Meine Aussage war lediglich: Wenn man selbst technologisch oder von den Frameworks her am Ball bleiben möchte dann kommt man nicht drum herum auch etwas private Zeit zu "opfern" - wobei das Wort "opfern" meiner Meinung nicht ganz passend gewählt ist. Kommt auch immer auf den eigenen Anspruch an.

Geht es aber darum das dein Chef erwartet das du technologisch immer am Ball bleibst dann gebe ich dir recht das der Chef / AG entsprechend Zeit für Weiterbildung / Fortbildung einräumen soll.

Sind die Anwendungen der Firma auf bspw. .NET 2.0 und es besteht kein Interesse daran auf einen neue .NET Version aufzurüsten - warum sollte dein Chef dir dann Zeit einräumen um sich in .NET xx.xx fortzubilden? Was widerrum dazu führ das du selbst für dich aktiv werden musst. Außer dir ist es total egal und du gibst dich damit zufrieden bei .NET 2.0 zu bleiben.

bearbeitet von r4phi

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Okay, da habe ich dich missverstanden. Wenn es der eigene Anspruch ist, dann hast Du natürlich Recht. Obwohl ich aber noch keinen Arbeitsplatz hatte, wo es dem Chef egal war, dass seine Technik veraltet ist.
State-of-the-art war immer recht wichtig...

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