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Was stört euch an euerm Beruf?

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Moin zusammen,

was stört Euch an euerm jetzigen oder ehemaligen Berufen oder Positionen?
Bei meinem alten AG wurde die IT-Abteilung gelinde gesagt nicht wertgeschätzt.
Es wurde nicht gesehen, dass die IT überlebensnotwendig für die Firma ist.
Ich denke dass geht vielen so.

Ebenfalls wurde man persönlich für jeden Mist zur Rechenschaft gezogen.
Ausfall des Providers? Maul die IT Abteilung an.
Netzteil des Rechners gibt den Geist auf? IT hat natürlich Schuld und man wird noch angemacht, wenn man erst ein Netzteil bestellen muss bzw. nicht adhoc ein passend konfiguriertes Ersatzgerät parat hat.
Klar ist es unser Job, aber für manches kann man nun wirklich nichts :) 

Was mich auch sehr stört sind nicht klare Projektdefinitionen bzw. schwammig gestellte Aufgaben, wo man erstmal die Hälfte der Zeit hinterherlaufen muss, was denn nun eigentlich gewollt ist. Mit 2 Zeilen mehr wäre sowas doch erledigt...

Wie steht es bei Euch?
 

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Moin,

Interessante Frage! Da bin ich mal gespannt.

An meiner aktuellen Stelle: Relativ niedriges Gehalt und im großen und ganzen schlechtes Projektmanagement.

Am Beruf selbst: nix schlimmes, nur die Kollegen die entweder keinen Plan von der Technik haben oder denen die Kundenorierntierung / das Verständnis für den Kunden fehlt.

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vor 14 Minuten schrieb Nopp:

Es wurde nicht gesehen, dass die IT überlebensnotwendig für die Firma ist.

Es ist allerdings auch häufig so, dass IT-Mitarbeiter sich als die wichtigsten Personen des Unternehmens betrachten (Wie im Elfenbeinturm). Für ein Unternehmen ist es wichtig, dass die IT läuft, klar. Genauso ist aber wichtig, dass die eigenen Produkt über einen Vertriebler an den Mann kommen und dass das Produkt vom Fertigungsmitarbeiter produziert werden. Wichtig ist das alle Abteilung Wertschätzung erhalten.

 

vor 14 Minuten schrieb Nopp:

Was mich auch sehr stört sind nicht klare Projektdefinitionen bzw. schwammig gestellte Aufgaben, wo man erstmal die Hälfte der Zeit hinterherlaufen muss, was denn nun eigentlich gewollt ist.

Sowas ist tatsächlich sehr störend und durfte ich auch schon erleben. Das wird in der IT wohl sehr häufig als negativer Punkt aufgefasst.

 

vor 6 Minuten schrieb PVoss:

Kollegen die entweder keinen Plan von der Technik haben oder denen die Kundenorierntierung / das Verständnis für den Kunden fehlt.

+1

bearbeitet von Listener

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Grundlegend am Beruf nix, bin sehr gerne Entwickler. An der Position ein für sich auch nix, mehr Entscheidungsgewalt wäre schön.

Deine eigenen Antworten beziehen sich ja aber auch nicht auf den Beruf oder die Position, sondern die konkreten Vorgänge bei deinem Arbeitgeber bzw. im Unternehmen. Da hätte ich wohl eine endlose Liste.

Muss aber gestehen, was mich am meisten stört ist eigentlich, dass ich sehr viel mehr Potential im Produkt sehe. Über die Jahrzehnte ist der Code bzw. das System zu einem unwartbaren Haufen mutiert und man traut sich kaum was an den größeren Sachen zu ändern und klebt Pflaster um alle stellen rum, was meist für noch mehr Chaos und unakzeptable Performance sorgt, Optik nahe Windows 95 und schlechte Bedienbarkeit und Benutzerfreundlichkeit tun ihr übriges. Würde am liebsten den ganzen Kram löschen und anhand neuerer kleinerer Projekte wieder neu hoch ziehen inkl. vernünftigen Richtlinien, damit das nie mehr so ausartet.

Ebenso denke ich läuft ein wenig was im Preismanagement falsch. Hohe Stundensätze und dann werden wenige Manntage verkauft, damit der Preis trotzdem konkurrenzfähig ist. Sorgt dann natürlich dafür, dass noch zusätzlich geschlampt wird und man am Ende via Gewährleistung die Sche.. wieder auslöffeln darf. Macht wenig Spaß als Entwickler und den Kunden gefällt das sicher oft auch nicht.

Geht dann wohl weiter übers Projektmanagement, wo meiner Meinung nach viele wichtige Fragen oft anfangs nicht geklärt werden oder man probiert den Kunden was zu verkaufen, was einen selbst wenig Arbeit macht, was man anschließend aber eh wieder umsonst ändern darf, weil der Kunde druck macht auf den GU und der GU auf uns als kleinsten in der Kette. Läuft eigentlich immer gleich aber scheinbar will keiner was am Status Quo ändern.

Ansonsten dadurch, dass wir nen KMU sind, ist halt jeder Mädchen für alles. Supportfälle nerven natürlich hier und da, wenn man gerade mitten in etwas Komplexen drin steckt, da würde man sich manchmal ein wenig mehr Ruhe wünschen.

Davon mal ab geringes Gehalt, unbezahlte Überstunden und quasi ständige Erreichbarkeit auch nach Feierabend und im Urlaub. Muss aber gestehen, dass mich das wirklich am wenigsten davon stört. Bewusst schlechte Arbeit machen oder welche, von der man weiß, dass sie ein wieder um die Ohren fliegen wird und den Kunden dann widersprechen müssen, obwohl man voll seiner Meinung ist und denkt, dass da vieles schlicht Sche.. gelaufen ist, stört mich wesentlich mehr.

So Sachen ala drum herum Gelaber, wenn irgendwas nicht passt, wo sich dann verschiedene Werke die Schuld in die Schuhe schieben und man Zeit verbrennt um zu beweisen, dass man selbst nicht schuld ist oder andere auch schuld sind, anstatt dass man sich einfach hinsetzt, sagt was Sache ist und dafür die beste Lösung findet. Aber weiß auch nicht, wie das dann alles rechtlich aussieht, wenn man Fehler eingesteht oder einfach offen kommuniziert, dass die gemeinsame Planung einfach an der Realität vorbei war und man was ändern muss.

bearbeitet von Velicity

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Mich hat gestört, dass man nicht wirklich eingearbeitet wurde. Ich war nur Telefontante und das sollte sich auch nicht ändern. Vorgesetzte haben sich als unfreundlich entpuppt. Kunden haben oft gemeckert und sogar damit gedroht zum Chef zu gehen, falls etwas in der IT nicht funktioniert. Bin auch mit keinem Kollegen sonst wirklich warm geworden.

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vor 11 Minuten schrieb dnyc:

Mich hat gestört, dass man nicht wirklich eingearbeitet wurde. Ich war nur Telefontante und das sollte sich auch nicht ändern. Vorgesetzte haben sich als unfreundlich entpuppt. Kunden haben oft gemeckert und sogar damit gedroht zum Chef zu gehen, falls etwas in der IT nicht funktioniert. Bin auch mit keinem Kollegen sonst wirklich warm geworden.

Wie kann man unter solchen Zuständen leben und arbeiten? Ich hätte da sehr schnell das Weite gesucht...

.

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Am Beruf gar nichts, Softwareentwickler ist mein Traumberuf und meine totale Erfüllung :)

An meinem alten Arbeitgeber hat mich am meisten die schlechte Organisation des Supports gestört. Ein Support der einfach nur die Kundentexte in die Tickets kopiert, keinerlei Beispiele holt, keine Videos von zu Fehlern führenden Vorgehensweisen macht, usw., hat einfach nur genervt.

 

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Bisher nix, bin gerne Entwickler. Brauche auch ein paar Jahre Erfahrung um da was sagen zu können. Das Einzige ist wohl (und da wird sich Entwickler/Admin nicht unterscheiden) die Kunden haben halt keinen peil wer für was verantwortlich ist. Meisten sagt die IT unserer Kunden "ruft deren Support an", dann müssen wir erklären, dass dies eine Angelegenheit derer internen IT ist. Der Kunde ist dann oft eher der Mittelsmann zwischen seiner  IT und uns Entwicklern. Ist teilweise schlimmer als im öD (und ich war im öD ich weiß wies da vor sich geht :D)

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Auf Dauer werde ich wohl kein Entwickler bleiben. Zum einen wird mir das reine coden irgendwann zu stumpf (gerade, wenn man wie in größeren Firmen zu einer reinen Ticketmaschine degradiert wird) und zum anderen denke ich, dass man den Job nicht ein Leben lang auf hohem Niveau machen können wird. Die Leute, die das mit 50+ noch schaffen und dann auch noch konkurrenzfähig gegenüber den 30+ Jährigen sind, sind die große Ausnahme. Nicht ohne Grund wechseln sehr viele Entwickler später in das Management, Vertrieb, Produktmanagement, Controlling, whatsoever.

Die IT als Gesamtes ist hingegen genau meine Branche. Das wird auch so bleiben. Tolle Themen, Abwechslung, lockere Leute und brauchbare Bezahlung. Es ist zwar nichts, wo man sich auf die faule Haut legen kann und woanders verdient man durchaus mehr, aber das Gesamtpaket ist einfach stimmig.

Was mich an der IT stört, und das habe ich bis dato fast überall so erlebt, ist die chronische Unterbesetzung und Unterfinanzierung. Auf der einen Seite möchten die Unternehmen High-Tech-Produkte, modernste Software, welche alles kann und natürlich pfeilschnelle Infrastruktur. Gleichzeitig schauen sie aber angestrengt aus der Wäsche, wenn man ihnen vorrechnet, was das kostet. Dass der Server nicht so günstig ist wie ein PC Zuhause. Dass es nicht mit wenigen Entwicklern getan ist, sondern ein paar mehr davon durchaus angebracht wären, etc. pp.. Und während der Fuhrpark für das (mittlere) Management immer größer wird und der Wasserkopf immer weiter wächst, wird die Produktion (in dem Fall: IT) kaputt gespart.

Allerdings ist das wohl kein spezifisches Problem der IT, sondern eines der Wirtschaft generell. Zumindest in Deutschland. Das finde ich in der Tat sehr schade und verschwendet enormes Potenzial.

bearbeitet von Errraddicator

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Der Beruf an sich ist echt cool und macht Spaß, was mich stört sind hier meine IT-Kollegen. Mein Ausbilder ist kein Ausbilder und zeigt mir rein gar nichts und erklärt mir nichts und interessiert sich nicht mal für meine Noten. Die anderen beiden reden eigentlich nur miteinander und helfen sich gegenseitig. Falls du was willst, musst du warten bis sie "Lust" haben. 

Hätte ich bessere Kollegen, hätte ich mehr Spaß im Beruf.

Da ich aber nächstes Jahr im Mai fertig bin, werde ich die Abteilung verlassen und komme in die Projektteam Gruppe als Elektroniker / FiSi ( Industrie 4.0 ) da kenne ich die Kollegen schon und macht auch mehr Spaß mit den Leuten zu arbeiten.

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Bei mir stört mich auch das sparen derzeit bei uns.
Als ich in der Abteilung angefangen habe waren wir in Deutschland 6 Personen die Support gemacht haben.
Heute sind es 2 (gut eine Person ist derzeit krankheitsbedingt ausgefallen).
Eine Stelle wurde mit Müh und Not ausgeschrieben, aber mit weniger Gehalt.
Min eine muss noch folgen, aber es wird sich geziert und der eine Chef will lieber einen weiteren in Rumänien anstellen, ist ja billiger.
Nix gegen Rumänen, aber 99% sind sofort weg wenn eine andere Firma 50 Cent /h mehr zahlt, dazu haben viele einfach ne andere Einstellung.
Dazu wird bei uns in Holland quasi jeder eingestellt und deren Team vergrößert. Da ist dann Geld da...
Das ganze sorgt aber auch schon für Aufruhr bei uns, hoffe da tut sich was.

Ansonsten bin ich zufrieden, Geld passt, Arbeitszeiten passen, Arbeit selber auch.

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vor 1 Minute schrieb Graustein:

der eine Chef will lieber einen weiteren in Rumänien anstellen, ist ja billiger.
Nix gegen Rumänen, aber 99% sind sofort weg wenn eine andere Firma 50 Cent /h mehr zahlt, dazu haben viele einfach ne andere Einstellung.

Jop. Bei uns wird grade das bestehende Tschechische Entwicklerteam um einen Standort in Bulgarien erweitert :D 
Für eine deutsche Software wohlgemerkt.

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Jo, die meinen auch, für billig Geld bekommt man beste Arbeiter.

1. Muss man die auch einlernen und wenn die dann nach dem Einlernen woanders etwas mehr verdienen, tschüss.
2. Bleibt dann der Rest der so halb ok ist. Da sitzt ja unser L1 und manche sind fit (die wollen dann aber idR auch da weg, nach Deutschland oder Holland) und andere fragen einen die dümmsten Fragen wo man mit Handbuch lesen oder google super einfach beantworten kann.

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Mich stört vor allem das Gegeneinander statt Miteinander innerhalb unserer recht großen IT, vor allem in den GL/AL-Kreisen, was sich aber auch auf die einfachen Angestellten auswirkt. Da geht es dann nicht mehr darum, ein Projekt ordentlich zu beenden, sondern nur noch um die Schuldzuweisung. Und jeder Kollege hat dadurch eine "not my job" Mentalität. Die wollen gar nicht mehr mitdenken und Einsatz zeigen, weil es sich nicht lohnt und man eh auf den Deckel bekommt. Also ein absoluter Teufelskreis.

Aber das ist ein Phänomen, das lässt sich auf jeden Arbeitsbereich übertragen. Dort, wo zu viele Bereiche und zu viele (langjährige) Führungskräfte zusammen arbeiten müssen, scheint es ähnlich zu sein. Von daher, who cares ^^

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Bei mir isses dank Behörde manchmal sehr kompliziert, obwohl es nicht sein müsste. Manchmal auch sehr wenig Arbeit, was nicht unbedingt an Bore-Out grenzt, aber doch schon sehr nervt. Ansonsten ist die Arbeit ansich in Ordnung, aber oft sehr monoton und wenig neues dabei.

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Was mich im Moment tierisch stört, ist,

  • das ich wieder eine One-Man-Show bin, was ich eigentlich nicht mehr wollte
  • das ich eine fachfremde Person als Vorgesetzte habe
  • das ich der Prellbock für alles bin, was in der IT schief läuft, auch wenn die Verursacher andere sind
  • to be continued ...

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Was mich an meinem aktuellen Job / AG stört

  • Täglich 1,5 - 2,5 h Fahrzeit insgesamt
  • Stündlich und täglich wechselnde Prioritäten
  • Viele nicht eingehaltene Versprechen, Zusicherungen und Perspektiven
  • JAVA statt .NET trotz meiner Bewerbung auf eine ausgeschriebene C# Stelle
  • Kollegen nicht interessiert an neuen Entwicklungen, Technologien etc. => mangelnder Austausch zu diesen Themen
  • Architekten, die dem Namen nicht gerecht werden
  • Keine Softwareentwicklung, nur "flicken". Die zu flickende Software wird von externen DL zugekauft

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