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Hallo liebe Mitglieder, 

 

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich seit 2-3 Monaten auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle im Sommer. Ich hatte bisher 4 Gespräche bei ca 100 Bewerbungen. Davon 1 Absage, auf 3 Antworten warte ich noch. Außerdem habe ich noch 2-3 Gespräche vor mir. 

 

Heute hatte ich ein Gespräch in einem IT-Systemhaus. Mir wurde eine 1 jährige EQ angeboten (Einstiegsqualifizierung). Das ist sowas wie ein Praktikum. Mit anschließender Chance auf eine verkürzte (aufgrund des Praktikums) Ausbildung im nächsten Jahr. Ich würde im März mit der EQ anfangen. Aber ich habe Angst, dass ich eventuell doch keinen Platz bekomme nach dem Praktikum :( andererseits habe ich es aber auch schwer, zurzeit einen Platz zu finden aufgrund meiner sehr schlechten Mathe Note.. Für viele Personaler ist das direkt ein Ausschusskriterium...

 

Jetzt frage ich euch, da ihr erfahrener seid als ich:

 

Soll ich die EQ anfangen im März, oder lieber ablehnen und weiterhin eine Ausbildungsstelle suchen? 

 

Der Chef dort ist seid 20 Jahren Unternehmer, ist IT Sachverständiger und auch IHK Prüfer oder wie man das nennt. Also im Prinzip super geeignet für den Einstieg, ich denke ich werde viel lernen können. Aber wie gesagt habe ich eben Angst, am Ende mit leeren Händen dazustehen. 

 

Ich bitte um Ratschläge. :(

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Du würdest doch bei dem gleichen Unternehmen anfangen, oder? Warum sollte der Ausbilder dann nach dem Praktikum plötzlich sagen "nee, wir wollen dich doch nicht". Das klingt irgendwie unwahrscheinlich, oder? Also ich würde es machen (sofern du die Zeit dazu hast). Ein gewisses Risiko hat man letztendlich immer.

Parallel auf jeden Fall weiterbewerben, dass du was in der Hand hast, falls du nach dem Praktium nicht als Azubi übernommen wirst, ist immer gut. Damit bist du dann abgesichtert. :)

Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg! Und, wenn du bei einem guten Unternehmen bist, lernst du hoffentlich was, sodass der Einstieg als Azubi leicher wird und das ist auf jeden Fall etwas wert.

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@dnyc

Danke für deine Tipps :)

Ich habe mich mal bei einigen älteren Bekannten umgehört, die haben mir geraten, das Praktikum anzunehmen und weiterhin Bewerbungen für eine Ausbildung noch in diesem Jahr zu schreiben. Falls ich was finde, soll ich das Praktikum dann abbrechen und die Ausbildung machen, falls nicht, soll ich das Praktikum durchziehen. 

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@dnyc was ich noch sagen wollte:

Ich habe auch Angst, als billige Hilfskraft ausgenutzt zu werden. Die Vergütung liegt bei 231€ und wird komplett von der Arge bezahlt. Also eigentlich eine gute Möglichkeit für Ausbeuter-Unternehmen. Das Geld wird vermutlich gerade so für meine Spritkosten reichen. 

Während des Gesprächs hat der Chef auch plötzlich angefangen zu sagen, dass ein Praktikum keine verlorene Zeit ist, auch wenn man nicht übernommen wird. Das macht mich ein wenig stutzig, vielleicht will er mich ja tatsächlich als billige Hilfskraft einstellen und mich am Ende der EQ loswerden. 

 

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Ich schließe mich da den "Zweifeln" von @Chief Wiggum an. Bis zum regulären Ausbildungsbeginn ist es noch fast ein halbes Jahr hin. Wieso muss man da ein EQJ anbieten/machen? Da kann man auch in einem zweimonatigen Praktikum schauen, ob es passt und dann ne Ausbildung für dieses Jahr anbieten. Allein durch dein Abi hast du schon die Voraussetzung fie Ausbildung um 12 Monate zu verkürzen, wenn der Ausbildungbetrieb damit einverstanden ist.

Klingt für mich alles etwas fragwürdig.

Ich würde definitiv weiterhin versuchen schon für dieses Jahr eine feste Ausbildung zu bekommen. Kannst du denn u.U. auch wieder ohne Sanktionen aus dieser Maßnahme raus, wenn es doch nicht passt?

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@Rienne

 

So wie ich das verstanden habe, kann man während der Probezeit (1-4 Monate) kündigen, nach Ablauf der Probezeit kann man mit einer Kündigungsfrist von 4 Wochen kündigen. 

 

Das Unternehmen sah sehr modern aus, der Chef scheint sich sehr gut mit der IT auszukennen. Aber irgendwie war alles ein wenig komisch. Ich hatte nichtmal tie Gelegenheit, Fragen zu stellen. Er hat sich hin und wieder auch etwas hochnäsig selbst gelobt, von wegen er würde sich mit allem sehr gut auskennen ( was ja stimmen kann, nur ist die Art und Weise wie er es gesagt hat irgendwie arrogant und abgehoben gewesen). Weiß nicht, ob er der Chef meiner Träume wäre. Kenne ihn natürlich noch nicht richtig, der erste Eindruck war aber eben voller gemischten Gefühlen

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vor 52 Minuten schrieb Whitehammer03:

So wie ich das verstanden habe, kann man während der Probezeit (1-4 Monate) kündigen, nach Ablauf der Probezeit kann man mit einer Kündigungsfrist von 4 Wochen kündigen. 

Nicht ganz.

Nach Ende der Probezeit kann dich der Ausbildungsbetrieb nur "aus wichtigem Grund" kündigen - also wenn Gründe für eine fristlose Kündigung vorliegen.

Du kannst fristgerecht kündigen, wenn du die Berufsausbildung in diesem Beruf aufgeben willst.

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Ich kann dazu nur meine Erfahrung nennen. Mir hat die Dame von der Arge damals gesagt, dass sie niemanden mit Abitur in ein EQJ stecken. Eigentlich ist das eher als Maßnahme für jemanden gedacht, der einen schlechten Hauptschulabschluss, oder eben gar keinen Abschluss hat.

 

Mit Abitur sollte es eigentlich möglich sein, einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

 

Deshalb würde ich dir nochmal ans Herz legen, dass du deine Bewerbung mal hier rein stellst. Bei deiner Quote von Einladungen zu Gesprächen, liegt es oft an den Unterlagen.

 

Bei was für Firmen bewirbst du dich denn so? Es gibt mittlerweile schon einige Unternehmen, die nicht nur auf die Noten schauen.

 

Ich hatte auch im letzten Abi Jahr eine schlechte Mathe Note. Wurde aber dennoch oft zu Gesprächen eingeladen und hatte am Ende mehrere Verträge für einen Ausbildungsplatz zur Auswahl.

 

 

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@neinal eigentlich fast überall, aber sind hauptsächlich it systemhäuser etc.. Manchmal auch solche Sachen wie Softwareentwickler speziell für die Maschinenbau Branche, hab auch ein Gesundheitsdienstleister dabei..

 

Findet ihr ich sollte nochmal das Gespräch mit dem Unternehmen suchen und fragen, ob ich nicht 1-2 monate normales Praktikum machen darf mit anschließender Ausbildung ab Sommer? 

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vor 1 Stunde schrieb Whitehammer03:

Findet ihr ich sollte nochmal das Gespräch mit dem Unternehmen suchen und fragen, ob ich nicht 1-2 monate normales Praktikum machen darf mit anschließender Ausbildung ab Sommer? 

Fände ich auf jeden Fall besser als ein EQJ.

Wie @neinal schon schreibt,  kenne ich so etwas auch nur von "hoffnungslosen" Fällen, die anders gar nicht ins Berufsleben kommen, nicht für Abiturienten. Und, solltest du danach nicht die Ausbildung bekommen, oder vorzeitig gekündigt werden,  sehe ich darin auch einen größeren Schaden als Nutzen für deine Vita. Da würde es dir mehr bringen dich stattdessen einfach für ein Informatikstudium einzuschreiben und nix zu tun (um es mal überspitzt darzustellen).

Lass dir am Besten wirklich mal bei den Bewerbungsschreiben (ggf. auch professionell) helfen. Hier im Forum,  meine ich, hattest du es ja bereits gepostet, oder?

Und noch ist auch genug Zeit bis zum August/September, um andere Ausbildungsstellen zu bekommen.

bearbeitet von Rienne

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vor einer Stunde schrieb Rienne:

[...] kenne ich so etwas auch nur von "hoffnungslosen" Fällen, die anders gar nicht ins Berufsleben kommen [...]

Genau dafür sind "Qualifizierungsbausteine" eigentlich auch gedacht. Jugendliche, die keinen Schulabschluss haben, sollen durch diesen Baustein einige Tätigkeiten erlernen, die für den Ausbildungsberuf hilfreich sind. Das hat eigentlich nichts damit zu tun, jemanden "zu testen", sondern ihm schon mal Fähigkeiten zu vermitteln, die ihm später weiterhelfen. 

Für jemanden, der Abitur hat, ist das eigentlich garnicht vorgesehen. Gesetzlich befindet man sich da im §69 BBiG und wenn du dir das mal durchliest, stellst du fest, dass das eigentlich gar nicht zu deinem bisherigem Bildungsweg passt.

 

Bewirb dich weiter, du findest schon noch was. Ansonsten würde ich, wie bereits von @Rienne erwähnt, in ein Studium einschreiben.

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Bei uns hier in der Region (kann sein, dass es nicht überall so ist), wird den Schülern bei einem EQJ sowas beigebracht wie pünktlich (oder überhaupt) zum Unterricht zu erscheinen, seine sieben Sachen dabeizuhaben und Ausbildern/Lehrern sowas wie ein Mindestmaß an Höflichkeit und Respekt entgegen zu bringen. Die "fachlichen" Themen bleiben in der Regel auf dem Level von Grundrechenarten, (schriftlichem) Satzbau und simpler Grammatik.

Kann wie gesagt sein, dass es in manchen Regionen anspruchsvoller ist, aber bei uns hat es schon einen etwas schalen Beigeschmack.

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So, ich habe mit meinem Berater von der Arge und meiner Beraterin der IHK gesprochen. Die arge rät mit davon ab, ich sei mit dem Abitur theoretisch schon die Voraussetzungen der Ausbildung übertreffe und das EQJ eher für sozial benachteiligte Leute oder Leute ohne Schulabschluss gedacht ist. Deshalb wird er auch keiner Förderung von 230€ monatlich zustimmen, falls ich das EQ machen sollte. 

 

Die IHK sagte, ich solle das Angebot annehmen aber weiterhin intensiv nach einer Ausbildung suchen. Sobald ich eine Ausbildung gefunden habe, soll ich das EQ abbrechen.. Falls ich nichts finde, sollte ich das EQ entweder durchziehen oder mich nach einem MiniJob in der IT umsehen, um Lücken im Lebenslauf zu vermeiden. 

 

 

Wie würdet ihr nun vorgehen? Ich war heute auf einem "Azubi Speed Dating" wo 35 Unternehmen anwesend waren und nach Azubis gesucht haben. 3 von 4 Gesprächen liefen in Ordnung, das 4. Lief nicht so gut da sie der Meinung waren, ich hätte nicht genug Vorkenntnisse.. 

 

Ich habe langsam echt Angst, ohne Ausbildung dazustehen im Sommer. Ich bin 1000% motiviert, die Ausbildung endlich anzufangen aber mit der Zeit und mit den Absagen verschwindet dieses Gefühl langsam... 

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Wenn du in die Richtung willst, dann bleib einfach dran.

Bei mir hat es auch lange gedauert bis ich einen Platz gefunden habe und ich wohne in Berlin. Da gibt es eigentlich genug Betriebe. Hab letztlich auch einen guten Platz gefunden um die Ausbildung zu machen. Einfach am Ball bleiben.
Klar solltest du falls es nicht sofort klappt etwas zur Überbrückung finden um nicht eine Riesenlücke im Lebenslauf zu haben aber auch das ist möglich.

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@Rienne Zum einen kann es sein, dass Personaler den Eindruck bekommen, ich würde nicht wissen was ich genau machen will aufgrund der ganzen " Umentscheidungen " . Und zum anderen, ist die Mathematik im Studium wahrscheinlich um ein vielfaches zu schwer für mich, sodass ich quasi nichts lernen würde.

 

Aber über die Option Studium habe ich auch schon gedacht, sogar schon im nächsten Semester ab April. Mal schauen. Ich könnte 1 Semester Info studieren, dabei eine Ausbildung suche und falls ich nichts für dieses Jahr finde, studiere ich entweder weiter bis zum nächsten Bewerbungszeitraum oder ich mache ein Praktikum ( da die meisten Unternehmen ja nur Info Studenten wollen).

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Also nur wegen Mathe zu meinen, du würdest gar nichts lernen ist falsch. Es geht ja eigentlich von Anfang an auch nicht darum, das Studium durchzuziehen in deinem Fall, sondern die Zeit sinnvoll zu überbrücken, bis du einen Ausbildungsplatz hast. D.h. während du eingeschrieben bist, würde ich mir an deiner Stelle zum Beispiel auch nur die Vorlesungen raussuchen und besuchen, die dir interessant erscheinen und dir auch im Hinblick auf die "jobrelevanten" Themen zusagen. D.h. du kannst Mathe eigentlich erst mal ganz weglassen, wenn du das Studium sowieso nicht durchziehen willst.

Und wieso sollten die Personaler so einen Eindruck erhalten? Es ist jetzt nicht so abwegig ne Ausbildung zum Fachinformatiker zu suchen und nebenbei/als Alternative Informatik zu studieren. Und du schreibst ja selber: Für Praktika werden vor allem Studenten gesucht (wobei vermutlich eher höhere Semster). Aber auch als Student kann man Stellen als Werksstudent annehmen und so praktische Erfahrung sammeln. Ich wiederhole mich, aber besonders in der IT werden für Ausbildungen sehr gerne (Informatik-)Studienabbrecher genommen.

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