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MA - Gespräch


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Moin,

ich brauch mal eine neutrale und direkte Meinung, da ich seit ein paar Tagen, ein Problem mit mir führe, welches ich endgültig gelöst haben möchte. Und da es heißt, ein Brief soll man zwei Mal lesen, bevor man ihn abschickt, bitte ich euch um kurzen Rat.

Es betrifft 3 Personen. 

Hans, Franz und Hilde.

Hans ist der ältere, im zweiten, kurz vor dem dritten. Franz hat gerade ausgelernt und Hilde ist eine neue Kollegin. Eine zarte Persönlichkeit, die es immer allen herzlichst recht machen möchte und versucht es täglich immer wieder.

Hans hatte was mit Hilde was sich folglich in bei vielen herumgesprochen hat. Aktuell sind Hans und Hilde nur sehr enge Kollegen.

Hans und Franz hatten vorher ein Konflikt. Der Konflikt ging direkt zum obersten Schulrat, anstatt das Hans mit Franz persönlich gesprochen hat. Franz fühlt sich von Hans hintergangen. Hans hat sich bei Franz unter 4 Augen entschuldigt, dass Hans direkt zur obersten Instanz gegangen ist. Franz hat es angenommen, fühlt sich dennoch immer ans Bein gepisst und versucht immer wieder den Hans zu "mobben". Hans ist es bis dato egal gewesen, da Hans sowieso a) älter ist und b) sich auf solche Streiche nicht einlässt.

Nu ist aber so, da Franz weiß, dass Hans mit Hilde gemeinsam mehr als Kollegen war, dass Franz anfängt Hilde zu ärgern. Mal wird von Hilde durch Franz, der Arbeitsplatz verändert, der PC verunstaltet, weil Hilde für 2 Minuten den PC nicht gesperrt hat oder plötzlich viele Bilder in Dauerschleife von Hans im Hintergrund zu sehen sind. 

Dazu kommt noch, dass Franz mit vielen Meiers und Müllers und Helmuts über Hans spricht. Hans freut es natürlich, dass der Franz den Hans zum Mittelpunkt des Lebens macht. Dem Hans war klar, wer viel eigenständig macht und hier und da mal etwas mehr macht; Neid kommt schnell.

Da der Franz nu über Hilde, den Hans versucht zu ärgern und die Spuren versucht so zulegen, dass der Hans es war, reicht es dem Hans. Der Hans möchte sich den Franz mal zur Brust nehmen. Denn die Hilde überlegt auf Grund vom Franz, die arbeit zu beenden. 

Der Hans kommt mit den Spielchen zurecht, nur der Hans mag es nicht, dass es über die Hilde läuft, da die Hilde für den Konflikt gar nichts kann.
 

Oder sollte der Hans zu seinem Klassenlehrer gehen? 


Ich hoffe das ist soweit verständlich. 

LG

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Gast Exception

Hallo,

nunja, das ist einer von vielen Gründen weshalb ich nie eine Beziehung mit einer Kollegin auf der Arbeit eingehen würde. Ich an seiner Stelle, würde zuerst erneut versuchen ein persönliches Gespräch mit Franz zu führen. Wenn das nichts hilft, dann direkt dem Vorgesetzten, Betriebsrat oder ggf. einer vertrauenswürdigen, unabhängigen Ansprechpartner im Betrieb, welche für solche Vorgänge zuständig ist, melden. Das ist klar Mobbing und solch ein Verhalten ist durch nichts zu rechtfertigen! Zumal ich das sehr kritisch finde, wenn jemand Unbefugtes an den Rechner / Arbeitsplatz eines Kollegen geht und dort Unfug betreibt - auch wenn die Kollegin ihre Pflicht vernachlässigt hat und den Rechner nicht gesperrt hat. Ich bin zwar kein Jurist aber ich bin ziemlich sicher, dass für solch ein Verhalten eine fristlose Kündigung folgen kann.

Zitat

Dazu kommt noch, dass Franz mit vielen Meiers und Müllers und Helmuts über Hans spricht. Hans freut es natürlich, dass der Franz den Hans zum Mittelpunkt des Lebens macht. Dem Hans war klar, wer viel eigenständig macht und hier und da mal etwas mehr macht; Neid kommt schnell.

Das verstehe ich nicht. Wenn Franz ihn bei anderen Kollegen schlecht redet, was soll daran gut sein?! Zumal das negative Auswirkungen auf das ganze Betriebsklima haben kann....

Zitat

Oder sollte der Hans zu seinem Klassenlehrer gehen? 

Was soll der Klassenlehrer machen, wenn es sich um innerbetriebliche Vorgänge handelt? Also außerhalb der Schule.

VG

 

Bearbeitet von Exception
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Richtig.

Hans soll sich Franz mal ordentlich zur Brust nehmen. Gerne auch etwas rauer. Natürlich nach der Arbeit unter vier Augen ohne Zeugen. Keine Schlägerei, nur drohende Worte. Aber natürlich autoritär.

Sollte sich Franz noch einmal grob unpassend äußern, geht's sofort zum höchsten ansprechbaren Chef. 

Lage äußern. Erwähnen dass man versucht hat das unter vier Augen zu klären, Franz aber nicht hören möchte, und man deshalb jetzt diesen Weg gehen muss. 

 

So würde ich es als Hans machen.

Und so hätte ich es gerne als Franz. 

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Ich gehe mal davon aus, dass alle aus dem Kindergarten raus sind. Es ist nun an Hilde etwas zu unternehmen, falls sie irgendetwas stört und nicht an Hans. Den geht es nämlich überhaupt nichts an was zwischen Franz und Hilde ist. Es wäre sogar sehr schlecht für Hilde wenn Hans das regeln will. Denn Hans wird nicht immer da sein. Das nennt man Selbstständigkeit. Und wenn Hilde das nicht ist muss sie es schleunigst lernen.
Das Ganze nennt sich übrigens Dramadreieck     .

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vor 10 Stunden schrieb xenofob:

Richtig.

Hans soll sich Franz mal ordentlich zur Brust nehmen. Gerne auch etwas rauer. Natürlich nach der Arbeit unter vier Augen ohne Zeugen. Keine Schlägerei, nur drohende Worte. Aber natürlich autoritär.

Sollte sich Franz noch einmal grob unpassend äußern, geht's sofort zum höchsten ansprechbaren Chef. 

Lage äußern. Erwähnen dass man versucht hat das unter vier Augen zu klären, Franz aber nicht hören möchte, und man deshalb jetzt diesen Weg gehen muss. 

 

So würde ich es als Hans machen.

Und so hätte ich es gerne als Franz. 

§ 241 StGB, und ggfs ne Abmahnung. Fristlose Kündigung, wenn "Vertrauensverhältnis zerstört".
Ganz toller Ratschlag.
*slowclap*

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Ui, was für ein Märchen.

Der relevante Teil lässt sich wohl so zusammenfassen: Mitarbeiter mobbt eine Kollegin und einen Azubi. Wie kann man dagegen vorgehen?

Als Azubi sollte man in dem Fall vielleicht direkt mit dem zuständigen Ausbilder reden und überlegen ob man da irgendwie für Besserung sorgen kann.

Für die Kollegin gilt das was bigvic schreibt, selbst versuchen das Problem zu lösen. Wahrscheinlich beginnt das mit einem Gespräch mit dem Mobber und/oder Eskalation - zu Gesprächen mit Vorgesetzten oder der eigenen Kündigung weil man sich nicht mehr wohl fühlt (+ anschließender Klage? kA was es da so für Möglichkeiten gibt).

Bearbeitet von PVoss
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vor 35 Minuten schrieb RubberDog:

§ 241 StGB, und ggfs ne Abmahnung. Fristlose Kündigung, wenn "Vertrauensverhältnis zerstört".
Ganz toller Ratschlag.
*slowclap

Es droht doch keiner Schläge?

Bearbeitet von xenofob
soll mich im Ton mäßigen
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vor 26 Minuten schrieb Chief Wiggum:

ist immer noch nicht klar, ob es sich hier um im Betrieb oder in der Schule stattfindenden Probleme handelt.

vor 15 Stunden schrieb Unknown User:

Franz hat gerade ausgelernt

vor 15 Stunden schrieb Unknown User:

Hans ist der ältere, im zweiten, kurz vor dem dritten

Scheint wohl in der BS angefangen zu haben und hat sich mit in dem Betrieb übertragen. 

Hört sich für mich so an, als ob Franz meint, da er ja jetzt ausgelernt und wohl übernommen wurde, auf Hans etwas rumtrampeln kann.

Ich würde da ganz schnell den Riegel davor schieben. Nur weil der übernommen wurde, heißt dies nicht, dass die entsprechenden Stellen Unruhestifter tolerieren. Vor allem, dass mag jetzt etwas Klischee sein ist aber so, wenn Hans laut Angabe ja älter ist und auch im Kopf etwas erwachsener, wird er sicherlich Gehör finden. Weiß ja nicht wie alt Franz ist.

Wenn die entsprechenden Stellen, oder Franz selber durch ein Gespräch, nicht einlenken, sollte sich Hans Fragen ob er nach der Ausbildung da überhaupt noch bleiben will.

vor 15 Stunden schrieb Unknown User:

Dazu kommt noch, dass Franz mit vielen Meiers und Müllers und Helmuts über Hans spricht.

In dem Fall wird sich eh rumsgesprochen haben, was für eine Person Franz ist. Ggf. kann Hans hier anssetzen, wenn ein Meier oder Müller seine Vorwürfe untermauern würde.

Wenn er so gesprächig ist, würde es mich eh nicht wundern, wenn seine ehemaligen Ausbilder und die jetzigen Vorgsetzten bereits Bescheid wissen. Hilde sollte sich hier auch einmischen, da diese "Streiche" wesentlich zu weit gehen. Franz hat nichts an ihrem Arbeitsplatz zu suchen PUNKT! Außerdem, wenn sie laut Angabe "zart beseitet ist", sollte man den Konflikt eher schnell lösen, bevor es ihr zuviel wird.

Für Franz wäre das natürlich wieder "Verrat" (Hans ist ja wieder zur oberen Stelle gegangen)....Franz sollte sich aber da evlt. mal Fragen wo seine Prioritäten liegen.

Bearbeitet von KeeperOfCoffee
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Gast Exception
vor 23 Minuten schrieb RubberDog:

Ich sehe auch nicht, dass im verlinkten Paragraphen etwas von Schlägen steht?

Dann verstehe ich den Zusammenhang mit dem von dir verlinkten Paragraphen zu diesem Fall nicht. Es ist vollkommen legitim, wenn das Opfer dem Täter bei einem persönlichen Gespräch darum bittet oder auffordert, dass er zukünftig Attacken auf Ihn unterlassen soll. Andernfalls wird er diese Vorfälle melden, wodurch dem Mobber möglicherweise Arbeitsrechtliche Konsequenzen "drohen". Sowas hat @xenofob gemeint Wobei ich auf jeden Fall versuchen würde,  das Gespräch auf normalen Ton zu führen. Mit rauen Ton führt das Gespräch eher zu einer Eskalation....

Hier ist nicht die Bedrohung durch eine Straftat gemeint wie "Entweder du unterlässt das oder du stirbst" o.ä.

Bearbeitet von Exception
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vor 34 Minuten schrieb Exception:

Es ist vollkommen legitim, wenn das Opfer dem Täter bei einem persönlichen Gespräch darum bittet oder auffordert, dass er zukünftig Attacken auf Ihn unterlassen soll. Andernfalls wird er diese Vorfälle melden, wodurch dem Mobber möglicherweise Arbeitsrechtliche Konsequenzen "drohen".

Stimmt, aber weder hat er etwas in der Richtung gesagt, noch lässt der Rest des Postings darauf schließen. Siehe:

vor 16 Stunden schrieb xenofob:

Natürlich nach der Arbeit unter vier Augen ohne Zeugen.

 

 

vor 34 Minuten schrieb Exception:

Sowas hat @xenofob gemeint.

Und das weisst du, weil...? 

 

Der gesamte Vorschlag ist - zumindest so, wie er formuliert ist - Müll. Schlicht und einfach.
Hingehen, und klar machen, dass das aufhört oder man den Vorgesetzten dazuholt - klar, kein Thema. Sollte man machen.
Alles andere endet ganz schnell mit Bedrohung, im Zweifelsfall auch noch mit § 253, Erpressung. Weil man war ja ganz smart und hat darauf geachtet, dass es keine Zeugen gibt.

"Hans hat mir gedroht, ich solle Hilde in ruhe lassen, sonst würde er XYZ machen! Klar, sie ist seine Ex, er hat natürlich was dagegen wenn wer anders versuchen möchte ihr näherzukommen!"

Bearbeitet von RubberDog
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Was ich bisher verstanden habe:

Azubi 2. LJ und Ausgelernter hatten Konflikt, welcher für Azubi 2. LJ nicht abgeschlossen ist.

Azubi 2. LJ versucht erfolglos, Ausgelernten zu mobben.

Azubi 2. LJ mobbt (Ex-)Partnerin des Ausgelernten, die plötzlich auch noch im selben Büro arbeitet.

 

Mein Vorschlag: 

Die Dame möge sich rechtssicher gegen das Mobbing wehren. Da ich davon ausgehe, dass sie bereits das Gespräch mit dem Azubi gesucht hat, muss es wohl über den disziplinarischen Vorgesetzten geschehen. 

Der Ausgelernte kann sich wenn er will rechtssicher gegen die - ihn nicht groß belastenden - Mobbingversuche wehren. 

Der Azubi sollte dringend  sein Handeln ändern. Ihm droht nicht nur die fristlose Kündigung...

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vor 6 Minuten schrieb allesweg:

Azubi 2. LJ und Ausgelernter hatten Konflikt, welcher für Azubi 2. LJ nicht abgeschlossen ist.

Nein, genau anders herum

Am 20.7.2019 um 18:02 schrieb Unknown User:

Hans ist der ältere, im zweiten, kurz vor dem dritten. Franz hat gerade ausgelernt und Hilde ist eine neue Kollegin.

 

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Ich sehe auch die Dame in der "Pflicht" da etwas zu unternehmen.

  • Sie sollte ein deutliches Gespräch mit Franz suchen "wenn du das nochmal machst gibt's Ärger" (Nicht im Sinne von "dann gibt's ein paar auf die Nase" sondern "dann geh ich zum Chef".
  • Sofort nach dem nächsten Vorfall zum Chef gehen und sagen was passiert ist und dass man XY im Verdacht hat.
  • Sie sollte sich angewöhnen den Rechner zu sperren wenn sie ihren Arbeitsplatz verlässt. Nicht nur weil Franz gerade dumme Streiche spielt sondern weil "jeder" ansonsten in Ihrem Namen Mails versenden kann etc.
  • Hans sollte schauen, dass er nicht alleine im Büro von Hilde ist, dass er im Besten Fall ein "Alibi" hat wenn wieder was passiert ist. "ich aknn es nicht gewesen sein, ich war zu der Zeit mit der halben Abteilung Kaffee trinken/im Meeting mit ABC..."

Natürlich klingt das jetzt nach Opferbashing "selbst schuld" etc., aber wenn man nicht nachweisen kann das man wirklich Opfer ist, wird es schwer, im Zweifelsfall schafft es Franz das Ganze so zu drehen als würden Hans und Hilde versuchen IHN zu mobben.

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Ich fürchte, dass hier jemals noch eine für alle "glückliche" Konstellation geschaffen werden kann, dazu gab es zu viele Ereignisse. Hätten die drei Beteiligten diese Fähigkeit, wäre es ja schon passiert - sich zu einigen. So gesehen ist eigentlich nur die Frage offen, wer geht (freiwillig oder nicht ist eigentlich dann auch nebensächlich). Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit einer "örtlichen" Trennung - sonst wird es wohl keinen Frieden geben zwischen den dreien.

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