10. November 20196 j Hallo alle zusammen, ich bin seid Mitte Oktober mit meinem Informatik Studium fertig und aktuell auf Jobsuche. Ich hab nun von einer Firma ein Angebot bekommen das ich ansich sehr Interessant finde. Firma scheint Top zu sein und auch die Aufgabenbereiche sind eigentlich fast genau das was ich machen möchte. Einstiegsgehalt wĂ€re 47.500⏠(fĂŒr einen Berufseinsteiger glaube ich ganz gut) und 30 Urlaubstage, bin also sehr dazu geneigt das ganze anzunehmen. Es gibt da leider nur einen kleinen Hacken, bei dem ich absolut nicht weiĂ wie schlimm das ist oder welche Nachwirkungen das haben kann. Im VorstellungsgesprĂ€ch wurde mir mitgeteilt, das es ab und zu mal vorkommt, dass Entwicklerteams zum Kunden vor Ort geschickt werden um das Projekt dort durchzufĂŒhren fĂŒr eine Dauer bis zu 12 Monate (manchmal sogar lĂ€nger, natĂŒrlich abhĂ€ngig vom Projekt). ZĂ€hlt sowas schon in dem Sinne als Zeitarbeit? Die Firma selber ist eigentlich keine Zeitarbeitsfirma da diese eben nur Projektarbeit macht und im VorstellungsgesprĂ€ch wurde mir mitgeteilt das etwas 90% der Entwickler Inhouse arbeiten. Ich bin da trotzdem bisschen verunsichert weil ich sowas noch nie erlebt habe. War jemand von euch mal fĂŒr eine lĂ€ngere Zeit beim Kunden oder hat jemand Ă€hnliche Erfahrungen gemacht?
10. November 20196 j Sollte dir ja möglich sein das konkret ĂŒber deinen Arbeitgeber herauszufinden. Entweder sind die 80-90% deren Köder und nachher aufgrund aktueller Entwicklung dann eben doch nur reale 10-40% oder die Zahl stimmt und man teilt dir das absolut offen und ehrlich im Vorfeld mit. Kenne sogar den Fall dass ein ganzer Unternehmensstandort aufgrund eines Langzeitprojektes eines Kunden entstanden ist. Bearbeitet 10. November 20196 j von GreenLemon
10. November 20196 j Das ist nicht unĂŒblich. Was fĂŒrchtest Du denn ? Solange Du angestellt und nicht selbstĂ€ndig bist kann Dir nix passieren ... ausser dass Du kein Zuhause hast. Was ist mit Spesen ? Was mit Verpflegungspauschale ? Darfst Du die direkt mit der Firma abrechnen?
10. November 20196 j Klingt ja fast wie Consulting! Denke in diesem Fall dran wie es mit den Pauschalen lĂ€uft. Wenn die Firma dir nichts zahlen (möchte) - dann hast du Stress mit dem Finanzamt - da die den gleichen Kunden ĂŒber lĂ€ngere Zeit nur fĂŒr eine bedingte Zeit anerkennen. Und unterschĂ€tze bitte das "Hotelleben" inklusive Essen nicht. Da kommt bei 5 bzw. 6 Tagen Abwesenheit durchaus eine Summe zusammen.
11. November 20196 j Mit Zeit- oder Leiharbeit wird das nichts zu tun haben. Das ist klassisches Consulting, zumindest in Teilen. Was genau das heiĂt, musst Du mit der Firma klĂ€ren. Da kann von "Kunde sitzt 20km weiter und Du fĂ€hrst ab und zu dahin" bis "Der Kunde sitzt 500km weiter und Du fĂ€hrst da stĂ€ndig Mo. bis Fr. hin" alles dabei sein.
11. November 20196 j Das wird wohl ziemlich darauf ankommen, was vertraglich vereinbart ist. Zu dem Stichpunkt "mehrmonatiger Arbeitsort beim Kunden" findet man eine Menge an Informationen im Netz z.B. https://www.frag-einen-anwalt.de/Hoechstdauer-voruebergehender-Einsatzort--f286431.html aber - es wird auch immer gesagt, dass individuelle Vereinbarungen von Standards abweichen können. Ich fĂŒrchte, da bleibt es einem nicht erspart, selbst einen entsprechenden Fachmann fĂŒr Arbeitsrecht mit dem konkreten Vertrag in der Hand zu konsultieren. Bearbeitet 11. November 20196 j von tkreutz2
18. November 20196 j FĂŒr mich klingt das nach Body Leasing. Ich wĂŒrde sehr genau abklopfen und recherchieren ob das so ist.Â
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