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Hallihallo,

ein Freund hat mich gebeten, hier im Forum nach Erfahrungen zu fragen ... es geht um die Urlaubsplanung bei Azubis. Er ist gerade im ersten Ausbildungsjahr und möchte über Weihnachten Urlaub nehmen, vor allem, um sich aufs Lernen zu konzentrieren. Nun wurde sein Urlaubsantrag abgelehnt, mit der Begründung, dass der andere Azubi schon in den Weihnachtsferien Urlaub genommen hat. Laut seinen Chefs müssen sich die Azubis genau wie die anderen Mitarbeiter untereinander absprechen, damit immer mindestens ein Azubi im Betrieb ist.

Meiner Meinung nach ist dies nicht rechtens, doch ich finde keine stichhaltigen Regelungen diesbezüglich - könnt ihr mir weiterhelfen? Ist es erlaubt, den Urlaubswunsch in den Schulferien abzulehnen, mit dieser Begründung?

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vor 12 Minuten schrieb cruiseac:

Meiner Meinung nach ist dies nicht rechtens, doch ich finde keine stichhaltigen Regelungen diesbezüglich

Könnte eventuell darauf hindeuten, dass deine Meinung eben nicht richtig ist.

Der Urlaub sollte (Konjunktiv) in den Schulferien genommen werden - einen Anspruch darauf gibt es nicht.

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vor 19 Minuten schrieb Chief Wiggum:

Könnte eventuell darauf hindeuten, dass deine Meinung eben nicht richtig ist.

Der Urlaub sollte (Konjunktiv) in den Schulferien genommen werden - einen Anspruch darauf gibt es nicht.

Aber es gibt doch einen Anspruch auf Urlaub generell? Und wenn der Betrieb vorschreibt, dass der Urlaub während der Schulferien zu nehmen ist, kann genau das dann doch nicht abgelehnt werden? Für mich ist das nicht schlüssig ... und die Begründung der Ablehnung auch nicht, da er keine festen Aufgaben oder ähnliches im Betrieb hat, seine Abwesenheit würde also nicht ins Gewicht fallen.

Aber gut, wegen solchen "unsinnigen" Sachen bin ich aus der Ausbildung raus ... vielleicht denke ich da zu kritisch.

Also soll ich ihm raten, seinen Urlaub demnächst früher zu planen, damit der andere Azubi dann das Nachsehen hat?

bearbeitet von cruiseac

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Hallo,

warum sollte sowas nicht rechtens sein? Eine Firma kann eben nun mal nicht jeden Urlaubswunsch eines MA nachkommen. Andernfalls kann das im schlimmsten Fall zum Stillstand der Firma führen, wenn zu wenige Mitarbeiter anwesend sind. 

Daher: wer zuerst kommt, mahlt zuerst. 😉

Wenn du unbedingt in dem Zeitraum Urlaub haben möchtest, musst du dich daher mit deinen Kollegen absprechen.

Bei vielen Firmen sind die Ferienzeiten außerdem für Mitarbeiter mit Familie reserviert.

Viele Grüße

bearbeitet von Exception

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Zitat

Die Festlegung des Urlaubszeitpunkts ist Sache des Ausbildungsbetriebs. Die Wünsche des Auszubildenden sollten berücksichtigt werden, außer dringende betriebliche Belange oder vorrangige Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer stehen dem entgegen.

– IHK Hannover

Du wirst also in den sauren Apfel beißen müssen "deinem Freund" zu sagen, dass er Pech gehabt hat.

Viel mehr lässt sich hierzu nicht wirklich sagen. Dafür fehlen, meines Erachtens, weitere Details zum Betrieb und den Auszubildenden selbst, also ob etwa soziale Gründe vorliegen könnten oder das Team alleine dadurch, dass ein weiterer Auszubildender in Urlaub geht für mehrere Wochen unterbesetzt wäre.

Davon abgesehen ist Urlaub über Weihnachten selbst für reguläre Mitarbeiter mitunter eine schwierige Kiste. Oft ist in diese Richtung nach Ende Q1 nichts mehr zu machen. Mein Antrag für Weihnachten 2020 ist auch schon raus..

bearbeitet von Visar

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vor 10 Stunden schrieb Exception:

[...] Eine Firma kann eben nun mal nicht jeden Urlaubswunsch eines MA nachkommen. Andernfalls kann das im schlimmsten Fall zum Stillstand der Firma führen, wenn zu wenige Mitarbeiter anwesend sind. [...]

Also mal ganz ehrlich. Ein Azubi im ersten Lehrjahr bringt einer Firma (außer dass er telefonisch / vor Ort erreichbar ist) eigentlich keinen großen Mehrwert. Sollte es ein Ladengeschäft sein, oder aber man viel Kundenkontakt haben, könnte man es rechtfertigen. Ansonsten sehe ich das eher als Lektion für den Azubi, dass er sich mit dem anderen abstimmen soll - wobei das Verhalten des anderen Azubi, falls er nicht auch im ersten LJ sein sollte, schon leicht asozial ist. Oder aber das wird mit den Azubis im 1. LJ immer so gemacht...

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vor 11 Stunden schrieb cruiseac:

Hallihallo,

ein Freund hat mich gebeten, hier im Forum nach Erfahrungen zu fragen

Also du selbst? Sorry aber in der heutigen Zeit als (ich nehme mal an) IT Azubi sich selbst nicht in einem Forum anmelden können und selber zu fragen finde ich schon sehr merkwürdig.

Zitat

... es geht um die Urlaubsplanung bei Azubis. Er ist gerade im ersten Ausbildungsjahr und möchte über Weihnachten Urlaub nehmen, vor allem, um sich aufs Lernen zu konzentrieren. Nun wurde sein Urlaubsantrag abgelehnt, mit der Begründung, dass der andere Azubi schon in den Weihnachtsferien Urlaub genommen hat. Laut seinen Chefs müssen sich die Azubis genau wie die anderen Mitarbeiter untereinander absprechen, damit immer mindestens ein Azubi im Betrieb ist.

Dumm gelaufen, aber normal. Ich musste mich auch immer mit meinem Mitazubis absprechen, wir waren sozusagen immer ein 2er Gespann, wenn der eine im Urlaub war musste der andere da sein. Nur in absoluten Ausnahmen durften wir mal Zeitgleich Urlaub nehmen. Auch nach der Ausbildung wird sich das nicht ändern. Er hätte ja auch einfach mit seinem Mitazubi reden können. Wahrscheinlich hat der andere Azubi den Urlaub schon lange vorher geplant, vielleicht sogar schon bevor "dein Kumpel" in der Firma angefangen hat, wenn es sich um einen Azubi der höheren Lehrjahre handelt.

Zitat

Meiner Meinung nach ist dies nicht rechtens, doch ich finde keine stichhaltigen Regelungen diesbezüglich - könnt ihr mir weiterhelfen? Ist es erlaubt, den Urlaubswunsch in den Schulferien abzulehnen, mit dieser Begründung?

Klar ist es das. Nächstes Mal halt vorher mit seinen Kollegen reden.

vor 11 Stunden schrieb cruiseac:

Aber es gibt doch einen Anspruch auf Urlaub generell? Und wenn der Betrieb vorschreibt, dass der Urlaub während der Schulferien zu nehmen ist, kann genau das dann doch nicht abgelehnt werden? Für mich ist das nicht schlüssig ...

Ja den gibt es, nur heißt das nicht das er jede Ferien wann er lustig ist Urlaub nehmen kann. Er muss sich schon noch mit seinen Kollegen absprechen (um es nochmal zu sagen). Wie auch schon gesagt wurde, es ist auch vollkommen normal das es Firmen gibt wo über die Ferien für Kinderlose Mitarbeiter "Urlaubssperre" ist bzw. diese das Nachsehen haben wenn die mit Familie in den Urlaub gehen wollen. Es gibt auch Firmen wo du über Weihnachten garkeinen Urlaub (außer 24.12. und 31.12.) nehmen darfst, bzw. maximal eine Woche weil da ja auch jemand da sein muss.

Zitat

und die Begründung der Ablehnung auch nicht, da er keine festen Aufgaben oder ähnliches im Betrieb hat, seine Abwesenheit würde also nicht ins Gewicht fallen.

Wenn er keinerlei feste Aufgaben hat auch wenn er noch im 1. LJ ist, würde da aber schon was anderes schief hängen. Ich hatte zumindest Kleinigkeiten die ich schon machen sollte, wie interner Support etc. einfach um Software und Netzwerkseiten etc. kennenzulernen. Natürlich immer mit Anleitung.

Zitat

Aber gut, wegen solchen "unsinnigen" Sachen bin ich aus der Ausbildung raus ... vielleicht denke ich da zu kritisch.

Also soll ich ihm raten, seinen Urlaub demnächst früher zu planen, damit der andere Azubi dann das Nachsehen hat?

Wegen sowas hast du die Ausbildung geschmissen? Okay...

Und ja genau das solltest du tun.

vor 3 Minuten schrieb Crash2001:

wobei das Verhalten des anderen Azubi, falls er nicht auch im ersten LJ sein sollte, schon leicht asozial ist. Oder aber das wird mit den Azubis im 1. LJ immer so gemacht...

Warum asozial, ich mein der andere Azubi könnte seinen Urlaub ja schon lange vorher geplant haben. Da denkt er vielleicht nicht dran das nochmal zu klären und ich sehe das auch nicht als seien Aufgabe, schließlich ist sein Urlaub schon beantragt. Hier wäre der neue Azubi in der Pflicht gewesen, mit dem anderen Azubi abzuklären ob der da schon in den Urlaub geht, wenn er selbst da Urlaub nehmen möchte.

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vor 12 Stunden schrieb cruiseac:

 Er ist gerade im ersten Ausbildungsjahr und möchte über Weihnachten Urlaub nehmen, vor allem, um sich aufs Lernen zu konzentrieren. Nun wurde sein Urlaubsantrag abgelehnt, mit der Begründung, dass der andere Azubi schon in den Weihnachtsferien Urlaub genommen hat. Laut seinen Chefs müssen sich die Azubis genau wie die anderen Mitarbeiter untereinander absprechen, damit immer mindestens ein Azubi im Betrieb ist.

Gibt Schlimmeres. Warum? Ganz einfach:

  • Entweder es ist genug zu tun, und er wird in der Zeit ausgelastet sein -> Argumentation AG war richtig
  • Oder es ist nichts los und der ausgelernte Kollege hat (mehr) Zeit zum Erklären
  • Oder es ist nichts los und der ausgelernte Kollege hat keine Zeit zum Erklären und "dein Kumpel" kann im Betrieb lernen

Der Azubi darf halt nur nicht alleine gelassen werden (Last Man Standing), ansonsten ist es m.E. durchaus legitim, dass sie die Azubis in die allgemeine Urlaubsdiskussion mit einreihen dürfen :D

vor 11 Stunden schrieb cruiseac:

Und wenn der Betrieb vorschreibt, dass der Urlaub während der Schulferien zu nehmen ist, kann genau das dann doch nicht abgelehnt werden?

Afaik kommen hier mehrere Punkte zusammen: der Betrieb kann nur für nichtSchultage Urlaub gewähren, der Betrieb muss mindestens 2 Wochen des Urlaubs am Stück genehmigen und die soziale Gerechtigkeit beim Urlaub generell in der Firma.

Bei Blockunterricht gibt es also so gut wie keine Probleme, da in jeder Woche, die nicht Schule ist Urlaub genommen werden könnte.

Bei fixen wöchentlichen Unterrichtstagen wird es schwer. Allerdings sehe ich hier in der Situation auch den Ausbildungsbetrieb in einer Zwickmühle: Wenn die Azubis wirklich NUR in den Ferien Urlaub nehmen dürfen, bräuchte es eine Regelung für den Azubi im ersten LJ. Der hätte ja nur die Herbstferien kurz nach Ausbildungsbeginn und eben Weihnachten Zeit seinen Urlaub zu nehmen. Da der Urlaub laut Gesetz in dem Jahr zu nehmen ist, in dem er anfällt, außer dringende betriebliche Gründe blabla, was bei einem Azubi im ersten LJ sicher nicht ganz einfach zu argumentieren sein wird... Vgl. https://www.gesetze-im-internet.de/burlg/__7.html

vor 10 Stunden schrieb Exception:

Bei vielen Firmen sind die Ferienzeiten außerdem für Mitarbeiter mit Familie reserviert.

Was wiederum auch nicht rechtens ist, da auch MA ohne Kinder ein Anrecht auf Urlaub im Sommer (Zeit der Sommerferien) haben.

Nur weil keine Kinder auf meiner Steuerkarte stehen heißt das nicht, dass es keine schulpflichtigen Kinder in meinem Leben gibt ;)

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vor 3 Stunden schrieb Albi:

[...] Warum asozial, ich mein der andere Azubi könnte seinen Urlaub ja schon lange vorher geplant haben. Da denkt er vielleicht nicht dran das nochmal zu klären und ich sehe das auch nicht als seien Aufgabe, schließlich ist sein Urlaub schon beantragt. Hier wäre der neue Azubi in der Pflicht gewesen, mit dem anderen Azubi abzuklären ob der da schon in den Urlaub geht, wenn er selbst da Urlaub nehmen möchte.

Klar kann ihm egal sein, was mit anderen Azubis ist. Er hätte aber auch einfach auf den anderen Azubi zugehen können und ihn darüber aufklären, wie das mit Urlaub so gehandhabt wird und ihm mitteilen, dass der neue Azubi dieses Jahr Weihnachten keinen Urlaub bekommt, da er den schon beantragt hatte, bevor der neue Azubi da war.

Wobei - wie schon geschrieben... bei einem Azubi im 1. LJ wüsste ich nicht unbedingt, wieso der nicht auch Urlaub nehmen  können sollte - entlasten tut er die anderen Mitarbeiter wohl eher nicht großartig und somit wäre es eigentlich egal, ob er nun da ist, oder ob nicht. Und dass er den Urlaub nicht im Januar bereits beantragen kann, wenn er im August/September erst bei der Firma anfängt, sollte ja auch klar sein und irgendwann muss er den Urlaub ja noch nehmen.

Einfach mal mit dem Ausbilder / Chef reden und fragen, ob es nicht doch geht ausnahmsweise, falls man da schon was geplant hat. Alternativ halt hin nehmen und fürs kommende Jahr draus lernen.

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vor 34 Minuten schrieb Crash2001:

Klar kann ihm egal sein, was mit anderen Azubis ist. Er hätte aber auch einfach auf den anderen Azubi zugehen können und ihn darüber aufklären, wie das mit Urlaub so gehandhabt wird und ihm mitteilen, dass der neue Azubi dieses Jahr Weihnachten keinen Urlaub bekommt, da er den schon beantragt hatte, bevor der neue Azubi da war.

Nur warum, das wäre doch die Aufgabe von Ausbilder/Chef das der dem Azubi erklärt wie das mit dem Urlaub funktioniert und das er sich mit dem anderen Azubis absprechen muss. Vondaher sehe ich da nach wie vor keinerlei Fehl- oder asoziales Verhalten vom anderen Azubi, wie du es unterstellst. Ich geh mal davon aus das der "Kumpel" schon über 18 ist, da sollte man alt genug sein sowas selbst anzusprechen wenn es unklarheiten gibt, falls der Chef/Ausbilder der Pflicht nicht nachgekommen ist ihn aufzuklären. Da jetzt zu sagen der andere Azubi wäre asozial weil er den neuen Azubi nicht drauf hinweist, ist weder fair noch gerechtfertigt.

vor 34 Minuten schrieb Crash2001:

Wobei - wie schon geschrieben... bei einem Azubi im 1. LJ wüsste ich nicht unbedingt, wieso der nicht auch Urlaub nehmen  können sollte - entlasten tut er die anderen Mitarbeiter wohl eher nicht großartig und somit wäre es eigentlich egal, ob er nun da ist, oder ob nicht. Und dass er den Urlaub nicht im Januar bereits beantragen kann, wenn er im August/September erst bei der Firma anfängt, sollte ja auch klar sein und irgendwann muss er den Urlaub ja noch nehmen.

Wenn es halt die Regel ist, das immer einer da ist von den Azubis, dann ist das halt so. Das überlebt er auch und wenn er den Urlaub nur zum lernen wollte, das kann er auch in der Arbeit machen, wenn wirklich nicht viel los ist, sollte es ja kein Problem sein.

vor 34 Minuten schrieb Crash2001:

Einfach mal mit dem Ausbilder / Chef reden und fragen, ob es nicht doch geht ausnahmsweise, falls man da schon was geplant hat. Alternativ halt hin nehmen und fürs kommende Jahr draus lernen.

Seh ich anders, wenn er schon jetzt damit anfängt für sich Ausnahmen einzufordern wenn es nunmal von der Chefetage so geregelt ist, stellt er sich nur ins Abseits. Ich rate es hinzunehmen wie gesagt lernen kannst er auch in der Firma, beim ersten Job nach der Ausbildung frühzeitig abklären und gut. Zumal man normal in der Probezeit ja eh keinen Urlaub nehmen darf und die meisten Unternehmen da ja mittlerweile einfach nur nicht mehr so streng sind.

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@Albi:
Du liest aus Beiträgen aber auch raus, was du willst, oder?

vor 45 Minuten schrieb Crash2001:

[...]Einfach mal mit dem Ausbilder / Chef reden und fragen, ob es nicht doch geht ausnahmsweise, falls man da schon was geplant hat. Alternativ halt hin nehmen und fürs kommende Jahr draus lernen.

Ich schrieb "falls man da schon was geplant hat" (also z.B. mit Freunden wegfahren, Verwandte besuchen, ...)

Wenn der Ausbilder einen nicht darüber aufklärt zu Beginn, dann hätte ich an seiner Stelle natürlich den anderen Azubi gefragt, wie das mit Urlaub so abläuft und dabei hätte sich das dann zwangsläufig schon geklärt, wie es da so ist. eventuell hat er sich also auch einfach viel zu spät erst dafür interessiert.

Trotz allem hätte der "alte Azubi" auf den neuen zugehen können und ihn darüber aufklären, bzw. den Urlaub mit ihm abstimmen können. Zumindest das wäre in meinen Augen seine Aufgabe gewesen, wenn der Ausbilder da nicht hinter her ist.

Asozial ist vielleicht überspitzt, aber hinterlistig ist es definitiv, den neuen Azubi so blauäugig da sitzen zu lassen. 

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Mich interessiert ja bei der ganzen Sache nun auch, wie sich der Arbeitgeber an seine Verpflichtung aus §7 BUrlG halten möchte, wenn er

  • Azubis einerseits nur Urlaub in den Ferien gewähren möchte,
  • dem Azubi im 1. LJ in den Herbstferien keinen "Zwangsurlaub" aufgebrummt hat wenn schon klar war dass Weihnachten nicht geht. Immerhin hat der Azubi mindestens 5* Urlaubstage für 2019, die er nehmen "muss".
  • immer einen Azubi da haben möchte, spätestens bei ~12 Wochen Ferien im Jahr , 6 Wochen Urlaub pro Azubi und 2 Azubis wird das interessant, dann "muss" immer einer die Ferien nehmen, ob er will oder nicht. Sonst gibt es wieder Überschneidungen.

*20 Tage Jahresurlaub /12 * 3 (Ausbildungsbeginn am 1.9. angenommen)

Die Frag ist, was macht man mit dem Wissen? Fass auf und sich damit den Rest der Ausbildung recht unangenehm? Man schnappt sich den anderen Azubi, erklärt dass die Aktion echt Mist war und plant das nächste Jahr schon mal zusammen? Den AG fragen wie er sich das prinzipiell mit "wirklich NUR in den Ferien" vorstellt?

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vor 1 Stunde schrieb Crash2001:

Zumindest das wäre in meinen Augen seine Aufgabe gewesen, wenn der Ausbilder da nicht hinter her ist.

schon wieder warum? Warum ist das die Aufgabe des anderen Azubis? Es ist einzig und allein die Aufgabe des Ausbilders/Chefs, wenn der es verpennt, warum fällt dann sofort der andere Azubi in die Pflicht diese Aufgabe zu übernehmen?

Zitat

Asozial ist vielleicht überspitzt, aber hinterlistig ist es definitiv, den neuen Azubi so blauäugig da sitzen zu lassen. 

Es ist auch nicht hinterlistig, warum unterstellst du dem anderen Azubi durchgehend bösen Willen? Es gehört nicht zu seinen Aufgaben den neuen Azubi über sowas aufzuklären (außer es wurde ihm explizit aufgetragen, was wir nicht wissen) und damit sollte man doch erstmal davon ausgehen das es für ihn halt einfach keine Priorität hatte weil es nicht zu seinen Aufgaben gehört, was ja vollkommen ok ist. Wie gesagt wenn der neue Azubi etwas wissen will und es nicht von Vorgesetzten automatisch gesagt bekommt, dann muss er sich halt drum kümmern und nachfragen.

Aber egal ich hab meine Ansicht geschildert und bin raus.

bearbeitet von Albi

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@Albi:
Weil der andere Azubi vermutlich auch bereits einmal in diese Falle getappt ist und ich an seiner Stelle dem neuen Azubi da schon was zu gesagt hätte.
Aber gut, wenn du nicht so fair anderen Mitarbeitern gegenüber bist, sondern nur darauf bedacht, was du machen MUSST, dann ist das deine Sache. Ich persönlich hätte es halt angesprochen.

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vor 18 Stunden schrieb Chief Wiggum:

Echt interessant was ihr alles aus den wenigen Sätzen des Fragestellers herausfindet... bzw. was manche sich hier zusammenphantasieren...

So langsam muss man sich dem Chief anschließen....

Das einzige was bekannt ist, ist dass es einen anderen Azubi gibt, Chef sagt einer soll da sein und der andere Azubi hat schon Urlaub eingetragen. Ob das schon vor einem halben Jahr oder vor einer Woche war, ist irrelevant.

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vor 6 Minuten schrieb Crash2001:

Weil der andere Azubi vermutlich auch bereits einmal in diese Falle getappt ist und ich an seiner Stelle dem neuen Azubi da schon was zu gesagt hätte.

Aufgrund welcher in der Ausgangsfrage genannten Tatsachen kommst du zu dieser Annahme? Oder geht dir gerade deine Phantasie ein wenig durch?

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vor 6 Minuten schrieb Crash2001:

Aber gut, wenn du nicht so fair anderen Mitarbeitern gegenüber bist, sondern nur darauf bedacht, was du machen MUSST, dann ist das deine Sache. Ich persönlich hätte es halt angesprochen.

Würdest du es mal unterlassen mich jetzt persönlich anzugreifen... Was soll das schon wieder?

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vor 3 Minuten schrieb Crash2001:

und merke nur an, dass manche Leute halt mitdenken

Mitdenken ist schön und gut, wir sollten aber bei den hier bekannten Tatsachen bleiben und nicht die Phantasie laufen lassen.

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vor 15 Minuten schrieb Crash2001:

[..] und merke nur an, dass manche Leute halt mitdenken und andere das anscheinend nicht tun.

Wie Chief schon sagte, mitdenken ist schön und gut, aber du phantasierst hier vor dich hin.

1. weißt du nicht, ob der andere Azubi überhaupt die Urlaubsordnung kennt.
2. ist die Einweisung in die Urlaubsplanung Sache vom Chef.
3. denkt der andere Azubi vielleicht der Chef wäre seiner Pflicht nachgekommen und hätte den Azubi über die Urlaubsplanung aufgeklärt.
4. weißt du nicht seit wann der Urlaub schon eingetragen ist (Könnte seit 1,5 Jahren im System sein)
5. Könnte es der andere Azubi einfach vergessen haben (ist ja nicht seine Aufgabe^^)
usw.

Du unterstellst dem anderen Azubi gleich böse Absicht/Inkompetenz, ohne überhaupt alle Fakten zu kennen. Ein wenig voreilig, findest du nicht?

Und wenn man sonst nichts besseres zu tun hat, als immer hinter den Mitazubis hinterherzurennen um zu schauen, dass alle alle Information haben, dann viel Spaß. Ich hab die Zeit nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass es nicht die Aufgabe eines Azubis ist die anderen aufzuklären, sondern die des Chefs. Und wenn Unklarheiten herrschen, sollte der Azubi auch erwachsen genug sein, um von selbst nachzufragen...

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Prinzipiell sehe ich auch den Chef in der Pflicht die Urlaubsregelung zu erklären, nicht den anderen Azubi.

Wir wissen auch nicht was/wie der Chef da kommuniziert hat, was bei den Azubis angekommen ist und wie sie die Regelung unterinander kommuniziert haben.

Beispiel: Chef sagt zu Azubi 1 "Urlaub dann wenn keine Schule ist, hauptsächlich in den Ferien, und bitte immer ein Azubi da" Azubi1 zu 2 "Urlaub nur in den Ferien und es sollte immer ein Azubi da sein." Inhaltlich sehr unterschiedlich...

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