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(Wieder-)Einstieg über Zertifizierungen schaffen ?


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Hallo,

nach 15 und 18 Monaten Zeitarbeit im IT Umfeld

  • 8 Monate Lagerlogistik in Deutschlands größter Softwareschmiede (Firma A)
  • 7 Monate Windows 10 Rollout (Firma 2 )
  • Pause
  • 18 Monate Lagerlogistik in Deutschlands größter Softwareschmiede (Firma A)

bin ich seit letztem Spätjahr - nach vielen "Nicht-Versprechungen" - wieder arbeit suchend.

Grober Werdegang:

  • Handwerkliche Ausbildung
  • Umschulung Informatikkaufmann
  • MCSE Win 2000 + Linux LPI I
  • aus gesundheitlichen Gründen schwieriger Einstieg, zunächst Stundenweise PC-Betreuer, '12 - '14 IT Betreuer Einzelbaumarkt > Preispflege (ErgoFakt), Werbung (Corel) Hardware Clients, Kasse, Drucker, Einkauf IT-Artikel, diverse Elektro Weissware. 

Über die Agentur habe ich mich Coachen lassen, mit dem Ergebnis, daß man mir eine Umschulung zum FI empfiehlt.

Von dieser sieht man zunächst ab.

Derzeitiger Stand nach dem letzten Gespräch mit meiner Beraterin ist, daß ich mich nach Fortbildungen/Zertifizierungen umschaue.

Da Sie sich in der IT nicht so gut auskennt, will sie sich Ihrerseits nochmal bis zum nächsten Termin informieren.

Bei der GFN wurde mir folgendes Paket vorgeschlagen:

  • CompTIA A+ Zertifizierung - 40 Tage – 360 UE
  • Microsoft Modern Desktop Administrator Associate  - 40 Tage – 360 UE
  • Microsoft Teams Administrator Associate  - 20 Tage – 180 UE
  • IT-Systemadministrator/-in mit Linux LPIC1 Zertifizierung  - 40 Tage – 360 UE
  • Kommunikation und Konfliktmanagement - 20 Tage – 180 UE
  • ITIL Foundation 5 Tage – 45 UE

Einsteigen möchte ich im 1st, 2nd Level Support mit Blickrichtung zu IT-Applikations- und Systembetreuer.

Passt das Zertifizierungspaket zu meinem Einstiegswunsch.

Sollte ich "als nicht Linuxer" hier LPIC I durchziehen oder ein MS Zertifikat (welches ?) machen.?

Danke

+

Grüße Hajooo 

 

Bearbeitet von Hajooo
Smiliecode
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vor 3 Stunden schrieb Hajooo:

Von dieser sieht man zunächst ab.

Aus welchen Gründen? 

EDIT:

Vermutlich wegen der Umschulung zum Informatikkaufmann. Ist die abgeschlossen und inkl IHK Zeugnis bestanden? 

Das zusammen mit dem MCSE sollte doch locker reichen um irgendwo im 1st/ 2nd Levelsupport einzusteigen. 

 

vor 3 Stunden schrieb Hajooo:

Bei der GFN wurde mir folgendes Paket vorgeschlagen:

Das hilft der GFN die Kurse voll zu bekommen und der Betreuerin dich eine Weile von der Liste zu haben. Dadurch Chancen auf einen geregelten Broterwerb sehe ich nicht. 

 

Was spricht ansonsten gegen eine klassische Ausbildung anstelle der Umschulung? 

 

Bearbeitet von SR2021
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vor 15 Stunden schrieb Hajooo:

Einsteigen möchte ich im 1st, 2nd Level Support mit Blickrichtung zu IT-Applikations- und Systembetreuer.

Dann hängt es davon ab, bei welcher Firma Du Dich bewirbst und welche Applikationen konkret betreut werden sollen. Viele mittelständische Unternehmen setzen ja SAP ein, um hier eine entsprechende Stelle zu bekommen, muss man über entsprechende Kenntnisse in den Modulen sowie als Basis Admin verfügen.

Ja, ich verstehe, dass man eine Umschulung zunächst zurückstellt und versucht Qualifikationen zu ergänzen, da ja Basis Wissen vorhanden ist. Win 2000 MCSE ist natürlich angestaubt - nicht mehr zeitgemäß und entsprechend nicht mehr ausreichend.

Ein regionaler Faktor dürfte hier auch eine große Rolle spielen d.h. welche Firmen konkret mit welchem Bedarf im Umfeld sind.

Schließe mich meinen Vorpostern dahingehend an, dass weder Umschlung noch Zertifizierung ohne konkretes Unternehmensumfeld mit damit verbundenem Job-Angeboten sinnfrei ist. Von der Seite würde ich auf jeden Fall versuchen, die Qualifizierung an den tatsächlichen Bedarf regionaler Unternehmen anzupassen. Das heißt, lokale Stellenanzeigen studieren und prüfen, welche Anforderungen dort genannt werden und ggf. diese Qualifizierungen nachholen.

Ansonsten wäre eine neue Ausbildung im IT Umfeld zwar zunächst ein Schritt rückwärts, würde aber direkt die Tür in einem Unternehmen öffnen, welches sicher danach auch Interesse hätte, den selbst ausgebildeten Mitarbeiter mit den für das konkrete Unternehmen vorhandenen Anforderungen zu übernehmen.

Wenn das regionale Umfeld nichts passendes hergibt, steht für mich auch immer die Frage nach der Beweglichkeit im Raum, also Bereitschaft auch umzuziehen.

Von dem Modell Zeitarbeit würde ich versuchen, Abstand zu nehmen - sofern an langfristigen Perspektiven gearbeitet werden soll.

Bearbeitet von tkreutz2
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vor 14 Stunden schrieb Hajooo:

Über die Agentur habe ich mich Coachen lassen, mit dem Ergebnis, daß man mir eine Umschulung zum FI empfiehlt.

Von dieser sieht man zunächst ab.

ja was jetzt? Empfiehlt man es oder lässt man es?

vor 14 Stunden schrieb Hajooo:

Da Sie sich in der IT nicht so gut auskennt, will sie sich Ihrerseits nochmal bis zum nächsten Termin informieren.

Rote Flaggen so weit das Auge reicht! Vergiss es! Am Ende landest du in einem Office-Kurs für Staplerfahrer Klaus.

 

Was soll dieses Kurs-Gemenge bringen? Auf welche Rolle bereitet dich diese Kombination vor? Hier etwas Infrastruktur, dort ein wenig Linux, eine Auswahl von MS-Zertifizierungen und noch ne Prise SoftSkills drüber. In welche Richtung zielt das? Spoiler: alle und somit keine.

 

Wohin soll dein mittlerweile ~20jähriger IT-Werdegang denn gehen?

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vor 8 Stunden schrieb be98:

Mach ccna, dann haste Chancen, der Rest hilft keinem weiter. 

Eignungstest wurde 2015 erfolgreich (bei der GFN) absolviert.

 

Was wurde denn aus den 2016er Umschulungs-Plänen? Weshalb empfiehlt dir die GFN (wie damals schon) immer noch eine (zweite) IT-Umschulung?

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vor 16 Stunden schrieb SR2021:

Aus welchen Gründen? 

EDIT:

Vermutlich wegen der Umschulung zum Informatikkaufmann. Ist die abgeschlossen und inkl IHK Zeugnis bestanden? 

Das zusammen mit dem MCSE sollte doch locker reichen um irgendwo im 1st/ 2nd Levelsupport einzusteigen. 

Jepp, mit erfolgreicher IHK Prüfung.

Ja, das dachte ich auch bisher.

Zu wenig Praxiserfahrung wurde mir in Vorstellungsgesprächen genannt.

Gruß Hajooo

 

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vor 16 Stunden schrieb SR2021:

Das hilft der GFN die Kurse voll zu bekommen und der Betreuerin dich eine Weile von der Liste zu haben. Dadurch Chancen auf einen geregelten Broterwerb sehe ich nicht. 

Diesen Gedanken trage ich manchmal auch in mir.

Denkst du wirklich, daß unsere Ämter den Schulungs-/Zertifizierungsunternehmen die Taschen stopfen ?

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Bei der BfA zählt ein Arbeitssuchender nicht, solange er in einer Maßnahme steckt. Wie reduziert man am einfachsten seine offenen Fälle? Entweder schnell irgendwo in Anstellung bringen oder statistikbereinigend in einer Maßnahme parken. "Oh Frau Müller, Sie haben von den 100 bei Ihnen aufgeschlagenen Fällen nur noch 10 Arbeitssuchende? Sehr gut, weiter so!"

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@tkreutz2

In diese Richtung denke ich auch.

Ja, der MCSE ist einfach zu alt.

Mein IT-Wissen konnte ich in der Industrie nur schwierig umsetzen.

An meinem Einzugsgebiet: MA-KA-HN liegt es auch nicht. 

Von der Theorie bin ich eigentl. nicht wegegekommen.

Es waren immer Quereinstiege, das rührt daher, da ich mir nichts zutraue. Somit fällt Projektmanagement ganz weg, allenfalls Abteilungsleiter, aber das ist auch noch weit weg.

Da mir die IT Spaß macht, war auch meine Idee, über eine Umschulung eine Firma zu finden, in der ich mich von Grund auf beweisen kann.

Der Gedanke mit einer Ausbildung als mittfünfziger unter zwanzigjährigen, es würde meine Offenheit für Neues unterstreichen.

@allesweg

Empfohlen wurde mir aktuell die Umschulung jetzt über das Coaching/Bewerbungstraining bei der GFN.

Die Agentur hat mir einen "Bildungsschein" für das Coaching/Bewerbungstraining ausgestellt, bei dem Adressen dabei waren wo ich auswählen konnte.

Die GFN empfahl die Umschulung, um über das Praktikum im Betrieb den Einstieg zu finden.

Die Agentur lehnt allerdings ab, da mir ein Jobangebot dazwischen kam, was ich nicht erfüllen konnte.

Daher stelle ich mir auch die Frage, in wie weit mich die Zertifizierungen weiterbringen können.?

Gruß Hajooo

 

 

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vor 17 Stunden schrieb Hajooo:

@tkreutz2

In diese Richtung denke ich auch.

Der Gedanke mit einer Ausbildung als mittfünfziger unter zwanzigjährigen, es würde meine Offenheit für Neues unterstreichen.

Vergiss das Angebot der Arge, wenn Du eine Ausbildungsstelle bekommen kannst, nimmst Du diese. Alles andere sind nur "Notlösungen", die Dir nicht wirklich langfristig helfen können.

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