Acely
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Acely hat auf bigvic in In der Schweiz arbeitenDas sind 2 verschiedene paar Schuhe mit Kündigungsfrist und Kündigungsschutz.
Das Gesetz (Art. 335c OR) sieht folgende Kündigungsfristen vor:
nach Ablauf der Probezeit im 1. Dienstjahr: ein Monat
im 2. bis und mit dem 9. Dienstjahr: zwei Monate
ab dem 10. Dienstjahr: drei Monate,
Natürlich kann man vertragliche andere Fristen festlegen, daher ist es nicht "immer 3 Monate".
Und das zweite Thema ist der Kündigungsgrund / Schutz. Dein Arbeitgeber kann dich morgen vor die Türe setzen (natürlich mit Kündigungsfrist), aber dann wars das. Da gibt es nicht den Eiertanz wie in Deutschland mit wieso, weshalb, warum, aber ich will nicht, blablabla.
Und theoretisch hast du Recht mit dem Arbeitslosengeld .. praktisch weht da ein anderer Wind als in Deutschland und sie kürzen dir sehr schnell radikal die Gelder, wenn du da nicht spurst oder sie den Eindruck haben du bemühst dich nicht genug bzw. nimmst zumutbare Arbeit nicht an. Dann geht das auf 0%
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Acely hat auf bigvic in In der Schweiz arbeitenBist du ein geselliger Mensch? Hast du (viele) Freunde im realen Leben? Schweizer Freunde finden wirst du nicht so schnell, wenn überhaupt.
Sprache - viele verwechseln Schweizer Schrift/Hochdeutsch mit Schweizerdeutsch und meinen sie verstehen Schweizerdeutsch.
Kannst du mit Arbeitsplatzsicherheit / Kündigungsschutz analog USA umgehen? Wenn man dich morgen nicht mehr braucht, dann wirst du gekündigt - kein Gejammer, kein Sozialplan, keine Abfindung. Such dir einfach einen neuen Job, fertig. Ab 50 - viel Erfolg.
Hast du mal den Wohnungsmarkt (z.B. um Zürich) angeschaut? Plane eher 3000, wenn du eine Chance haben willst für eine 2 Zi-Wohnung (Qualität: Arbeiterklasse). Natürlich dann mit 50 anderen Bewerbern.
Kaufkraft generell: Je nachdem hast du in der Schweiz weniger zum leben. Siehe BigMac-Index. Wenn die Pizza in Deutschland 10 Euro kostet, dann kostet sie in der Schweiz 25 Euro. Also das Spiel geht nur auf, wenn du deine Kaufkraft nicht im Inland benötigst - analog der Rumäne der nach Deutschland kommt und dort Spargel sticht. Das "viele" Geld das er da verdient ist auch nur "viel" in Rumänien und eben nicht in Deutschland.
Kennst du Rückwanderungsquote insbesondere bei Deutschen? Die Mehrheit ist spätestens nach 2 Jahren wieder in Deutschland. Nur wegen dem vermeintlich höheren Lohn umziehen geht bei der Mehrheit ziemlich in die Hose. Die Schweiz ist ein Einwanderungsland, aber keiner wartet auf dich und du wirst niemand sagen hören "Toll, noch ein Deutscher in der Schweiz. Herzlich willkommen." - das Thema ist eher: Wie können wir weitere Immigration reduzieren, denn es sind "zu viele". Und das nicht aus rassistischen Gründen, sondern schlicht aus pragmatischen - Infrastruktur, Verkehr, Schulen, Gesundheitssystem, Wohnungsnot, usw. usf. Du kannst dir das so vorstellen als ob Deutschland von 80 Mio. auf 100 Mio Einwohnern wächst innerhalb von 10-15 Jahren. So geht es gerade den Schweizern. Deutschland wäre schon kollabiert.
Politische Verfassung: Andere Meinungen muss man in der Schweiz aushalten, Diskurs akzeptieren und Kompromisse finden. Alles dauert ewig. Sowas wie "Schmuddelkinder", "Brandmauern" und Ausgrenzung gibt es daher nicht, die Sache zählt - Ideologien sind sehr zweitrangig => (direkte) Demokratiegedanke halt, bei der du aber nicht mitmachen darfst, darfst ja nicht wählen. Kannst du damit umgehen?
Gesundheitssystem ist teuer. z.B. ueber die Zahndebatte in Deutschland lachen die Schweizer mit ihren schönen weissen und geraden Zähnen ... die nicht krankenversichert sind, d.h. Zähne, Spangen, etc. zahlt man komplett privat (kann man zwar versichern, aber macht kein Mensch der Mathe beherrscht). Man putzt sich halt einfach die Zähne 3 x am Tag, Problem erledigt.
Magst du Autos? Die Schweiz steht auf oeffentliche Verkehrsmittel und setzt das politisch um. Muss sie auch, siehe oben.
So, nachdem Blaargh die Schlaraffenlandvariante aufgezeigt hat, dachte ich ein paar möglicherweise kritische Punkte runden das Bild ab
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Acely hat auf blaargh in In der Schweiz arbeitenWas du Schlaraffenland nennst, nenne ich einfach meine persönliche Erfahrung aus den letzten vier Jahren 😄 Daher möchte ich deine Punkte einzeln nochmal aufgreifen, um das in den Kontext zu stellen als jemand, der hier tatsächlich lebt.
Das ist insofern korrekt, dass das vermutlich in allen deutschsprachigen Ländern als Ü30er schwer ist. Durch Vereine/Sport/Gruppenaktivitäten findet man hier genauso (Schweizer) Freunde, wie überall sonst. Klar sind die Schweizer etwas reservierter, aber wenn man sich engagiert, ist das auch keine wirkliche Hürde.
Ist tatsächlich schwieriger als man glaubt. Meine Frau und ich hatten schon Schweizer Freunde bevor wir in die Schweiz gezogen sind, und ich habe heute teilweise noch Mühe manche Worte zu verstehen, wenn es laut ist oder nicht ganz deutlich gesprochen wird 😄
Kann ich so nicht bestätigen. Ich habe viel Fluktuation gesehen, du hast immer 3 Monate Kündigungsfrist (also mehr als der eine Monat in DE) und darüber hinaus auch mit B Bewilligung als Ausländer ein Recht auf Arbeitslosengeld für 2 Jahre (etwa 70% deines vorherigen Lohns).
Was heisst "um Zürich"? Ich wohne knapp 20 Minuten von Zürich entfernt und zahle für 3.5 Zimmer 95qm 1900 CHF. Kein Neubau, aber auch nicht 80er Jahre Altbau. Da kann man sich relativ schnell die Realität zu Gemüte führen, wenn man mal schaut WIE VIELE freie, bezahlbare Wohnunge es in einem 20km Umkreis um Zürich gibt. Klar, wer in Zürich wohnen will, muss draufzahlen. Gilt auch für München oder Hamburg. Was die anderen Bewerber angeht: das sind immer viele. Aber selten jemand mit so starkem Einkommen. Als wir aus unserer alten Wohnung ausgezogen sind, kamen am ersten Besichtigungstag deutlich mehr als 50 Leute zum anschauen. Der Vermieter hatte mich dann am nächsten Tag angerufen und gesagt, dass wir noch mindestens eine weitere Besichtigung machen müssen, weil keiner der sich beworben hat in Betracht gezogen wurde.
Also auch hier wieder, als Fachkraft hast du hier eine sehr privilegierte Lebenssituation und geniesst deutliche Vorteile.
Das viele Geld was du verdienst in unserer sehr privilegierten Branche, ist auch in der Schweiz sehr viel Geld. Ich komme netto (minus KK) auf knapp 10k CHF monatlich. Ja, ich kann mir eine 25 CHF Pizza leisten. Und darüber hinaus deutlich mehr Luxus als in Deutschland.
Stimme ich so zu, komme nicht nur wegen des Lohns hierher. Die Lebensqualität abseits davon steigt auch immens ;). Ich denke hier ist es halt so, das eine was du in den Nachrichten liest, das andere was die Realität ist. Ich habe noch nie auch nur irgendeine annähernd ausländerfeindliche Bemerkung (vor allem nicht gegenüber Deutschen, lol) gehört oder mitbekommen. Und ich war hier VIEL unterwegs, und bin hier recht stark integriert in verschiedensten Bereichen des Alltags.
Da habe ich keine vertretbare Meinung zu. Wie du schon sagst, direkte Demokratie, muss man mögen oder nicht. Wahlrecht erst mit Staatsbürgerschaft. Dafür musst du 10 Jahre hier gelebt haben.
Yep, Zahnarzt ist teuer. Für eine Füllung bist du gerne mal 200CHF los. Aber eben, muss man in Relation zur Sparrate und privilegiertem Einkommen betrachten.
Ich mag Autos. Und Motorräder. Aber ich fahre auch sehr gerne mit der immer pünktlichen Bahn.
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Acely hat auf Parser in In der Schweiz arbeitenIch weiß, dass dieses Thema bereits an anderen Stellen im Forum diskutiert wurde (die Beiträge habe ich auch gelesen). Aber ich möchte das Thema hier trotzdem nochmal aufmachen und erhoffe mir Input .
Ich spiele mit dem Gedanken in die Schweiz zu gehen. Hauptgrund ist das liebe Geld. Ich bin SINK (Abkürzung für single , no kids) und 38 J. Ausgebildeter Fachinformatiker mit einem Jahr Berufserfahrung als ERP Anwendungsentwickler. Ich mag die Schweiz auch als Land, die direkte Demokratie etc . Deutschland, in seiner derzeitigen politischen Verfassung (und ich sehe auch nicht dass sich das ändert) gefällt mir nicht.
Ich habe diverse Lohnrecherchen gemacht, und denke dass in meinem Fall 8k bis 10k CHF realistisch sind. In der Schweiz zahlt man bekanntlich deutlich weniger Sozialabgaben, sodass ich davon ausgehe 6k CHF netto zu haben. Für die Wohnung in der Schweiz plane ich 2k CHF ein, Lebensunterhalt (Essen und Co) 2k (das wird natürlich billiger wenn mein AG eine Kantine stellt), bleiben mir also 2k CHF zum Sparen.
Ich würde sagen, ich bin nicht so der Ausgeh-Typ und hab die typisch nerdigen Fachinformatiker Hobbies (man muss das Klischee auch ausleben), bei welchen die Kosten überschaubar sind ...
Nun meine Frage vor allem an Leute die bereits in der Schweiz sind: Habt ihr den Schritt jemals bereut ? Was gefällt euch in der Schweiz ? Wo liegen die Nachteile (ich sehe im Moment keine) ?
Die Alternative wäre zu einem großen IGM Konzern zu gehen, wo ich brutto sicherlich auch nicht schlecht verdienen würde, aber netto bleibt als SINK nicht so viel übrig... Um ehrlich zu sein , ab 3,3k brutto zahle ich auf jeden weiteren (hart) verdienten Euro die Hälfte an den Staat, den ich nicht leiden kann.
Hinweis: Mit Schweizer-Deutsch (verstehe ich sehr gut) und der dortigen Mentalität hätte ich keine Probleme , ich lebe bereits jetzt ca. 1 h Autofahrt von der Schweiz entfernt und bin da gelegentlich ...
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Acely hat auf EliasFISI in Wie viel verdient ihr?Alter: 22
Wohnort: Cottbus
letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): Fachinformatiker/Systemintegration 2025
Berufserfahrung: 3 1/2 Jahre
Vorbildung: Realschulabschluss, Fachabitur techn. Bereich
Arbeitsort: Cottbus
Grösse der Firma: 450 Mitarbeiter
Tarif. keiner
Branche der Firma: SAP Beratung
Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40h
Arbeitsstunden pro Woche real: 40h
Gesamtjahresbrutto: 50000€
Anzahl der Monatsgehälter: 12
Anzahl der Urlaubstage: 30
Sonder- / Sozialleistungen: 50€
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Heyyy,
da du nur den Elektrikerbetrieb eines Freundes „auf dem Papier“ hast, solltest du ein Thema wählen, das für einen kleinen Handwerksbetrieb sinnvoll ist, aber komplett in einer Testumgebung oder virtuellen Maschine umgesetzt werden kann. Das nimmt dir den Druck, echte Infrastruktur verändern zu müssen.
Ein paar Projektideen die mir auf anhieb einfallen:
Ich würde beispielsweise die Einführung eines Ticket- und Auftragsmanagementsystems in Betracht ziehen. Kleine Betriebe haben oft Schwierigkeiten, Anfragen, Terminabsprachen und kleinere Servicearbeiten strukturiert abzubilden. Systeme wie OTRS, Zammad oder GLPI lassen sich problemlos in einer VM installieren. Du könntest eine Ist-Analyse machen, die Anforderungen herausarbeiten, das System einrichten, Benutzer- und Rechtekonzepte entwickeln und am Ende ein kleines Schulungskonzept erstellen. Das wirkt praxisnah und ist technisch sauber zu beschreiben.
Eine weitere Möglichkeit wäre die Einführung eines kleinen Dokumentenmanagementsystems. Handwerksbetriebe arbeiten häufig noch sehr papierlastig: Angebote, Rechnungen, Prüfberichte, Lieferscheine. Lösungen wie Paperless-NGX kannst du komplett in einer Testumgebung aufsetzen. Du würdest die vorhandene Ablagestruktur analysieren, Workflows planen, OCR einrichten, Tags und Benutzerrollen konfigurieren und dir eine Backup-Strategie überlegen. Das ist ein rundes, realitätsnahes Projekt.
Ein Passwort-manager wäre auch ein tolles und kompaktes Projekt. Lösungen wie Bitwarden oder KeePass kannst du problemlos selbst hosten. Du analysierst die aktuelle Passwortpraxis, wählst ein System aus, setzt es auf, planst Rollen und Freigaben und entwickelst eine Backup- und Sicherheitsstrategie.
Aber ich galube laut IHK‑Vorgaben muss die Projektarbeit in einem realen Ausbildungsbetrieb oder einem echten Praktikumsbetrieb durchgeführt werden. Inwiefern das in deinem Fall machbar ist weiß ich leider nicht.
Liebe Grüße Audrey ☺️
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Acely hat auf xsunshinelight in Wie viel verdient ihr?Alter: 27 28
Wohnort: Niedersachsen
letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): FiSi 2025
Berufserfahrung: 0 Jahre 1 Jahr
Vorbildung: Abgeschlossene Ausbildung anderer Bereich, Abitur, abgebrochenes Studium
Arbeitsort: Niedersachsen
Größe der Firma: ~ 1000 MA
Tarif: Nein
Branche der Firma: Wirtschaftsprüfung
Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40h
Arbeitsstunden pro Woche real: 38h
Gesamtjahresbrutto: 42000€ 46800€
Anzahl der Monatsgehälter: 12
Anzahl der Urlaubstage: 29 (Weihnachten+Sylvester)
Sonder- / Sozialleistungen: 1-2 Tage die Woche Home Office
Variabler Anteil am Gehalt: keine
Verantwortung: keine personelle
Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): 1st/2nd Level-Support, TK-Anlage, Software Deployment & Clientmanagement
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Acely hat auf BitteNichtSchubsen in Wie viel verdient ihr?Wenn es andere machen, komme ich mal mit dazu!
Alter: 21
Wohnort: Herford, NRW
Letzter Ausbildungsabschluss: FISI (2024
Berufserfahrung: Knapp 2 Jahre
Vorbildung: Allgemeine Hochschulreife
Arbeitsort: Nähe Bielefeld
Grösse der Firma: 80+
Tarif: Nein
Branche der Firma: MSP IT-Dienstleister
Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40 h
Arbeitsstunden pro Woche real: 40 h
Gesamtjahresbrutto: 41.000€
Anzahl der Monatsgehälter: 12
Anzahl der Urlaubstage: 30
Sonder- / Sozialleistungen: 50 € Monatlicher Gutschein
Variabler Anteil am Gehalt: Nein
Verantwortung: Keine
Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich):
Wartung von Firewalls
First und Second Level Support im gesamten MS und 365 Umfeld
->Exchange (On Prem, Cloud und 365)
->Netzwerkkonfigurationen
->Anpassung der Powershell Scripte für unser Monitoring
->Anpassung für unser Internes MDM + bei Kunden
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Acely hat auf t1nk4bell in AP1 lernenIch habe viele Altprüfungen gemacht, habe dabei alle Themen vertieft in denen ich Defizite hatte . Habe mich generell an Themen gesetzt und gelernt und gelernt und gelernt:)
Auf bestimmte Dinge konzentrieren ist schwierig. Da man eben nicht weiß was diesmal dran kommt sollte man dafür sorgen eben alles drauf zu haben was kommen könnte .
Allerdings habe ich mich angefangen vorzubereiten auf die Prüfung ca einen Monat nachdem ich angefangen habe und nicht erst einen Monat bevor ich sie schreibe. Jedes Thema was dran kam habe ich gelernt mir Infos geholt usw usw . Immer wenn Zeit da war .
Alte Prüfungen haben mir auf jedenfall sehr geholfen zu sehen wo ich Probleme hatte .
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Acely hat auf cortez in Frage über FISIKommunikation ist ein wichtiger Teil der Berufswelt, gerade als FISI bist du auch regelmäßig der Mittelsmann. Daher, je höher das Niveau ist was du vorweisen kannst, desto besser.
Prinzipiell brauchst keine Vorkenntnisse, denn du wirst erst ausgebildet, dass einzige was ich da empfehlen würde ist, dass du mit einem Computer umgehen kannst. Lies dir mal ein paar Ausschreibungen für Ausbildungsplätze durch. Wichtig wäre ,dass du das C1-Niveau / B2-Niveau / berufsbezogene C1 nachweisen kannst. Diese Nachweise kennen Personaler. Sie wissen was sie erwarten können und es reduziert das Risiko einer Sprachbarriere.
Fokussiere dich darauf eine Ausbildung zu finden und diese ab zu schließen, danach kannst du immer noch schauen wie es weiter geht. Alles Schritt für Schritt.
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Acely hat auf Brapchu in Petition FiAe 2025 PrüfungWenn Azubis nur halb so viel Energie in ihre eigentliche Ausbildung stecken würden...
Und um mal auf diese Petition einzugehen:
An diesen Forderungen ist nichts "gerecht" oder "fair" für die Prüflinge welche die Aufgabe bearbeitet haben und denen dadurch eventuell Zeit an anderer Stelle gefehlt hat.
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ich habe die AP2 für FISI geschrieben
Teil1 & 2
RAID 6 / 10: 160 TiB Daten, Platten je 8 TiB, berechne Anzahl der nutzbaren Platten; Vor- Nachteile, wesentliche Unterschiede von 6 und 10, Nettokapazitätsberechnung wenn man von RAID 6 auf 10 erweitert USV: 2400 VA USV, Server mit jeweils 600 VA, wenn die USV bei 100% ist reicht sie für 60 Min, bei 30% der USV springt das Notstromaggregat automatisch an, das Aggregat braucht aber 5 Min zum Anlaufen -> ab wann (Minuten) muss man das Notstromaggregat manuell einschalten Mobile Device Management in Unternehmen: Sicherheitsmaßnahmen, User CAL, Device CAL, Least-Privilege / Zero-Trust-Prinzipien erklären, DSGVO Datenschutzvorfall ist aufgetreten, welche Faktoren entscheiden darüber ob es gemeldet wird (nenne 3 Faktoren) Unternehmen X legt aktuell nur 1 Vollbackup an, womit kann man das Backupkonzept verbessern (nenne Lösungsvorschläge, also z.B. zusätzlich inkrementelle Backups erstellen) 3-2-1 Backup Regel anhand des Unternehmens X erklären Authentifizierung und Vertraulichkeit bezüglich WLAN Array Pseudocode Fehleranalyse (18 Punkte btw) die Ausgabe in der Tabelle ergänzen und 2 falsche Zeilen berichtigen Definition von Syntax- und Semantikfehlern kleine Rechenaufgabe bezüglich Übertragungsdaten Subnetting IPv4 (Subnetzmaske von 26,25,29 und 22 Subnetz und die Anzahl der nutzbaren IP-Adressen) Subnetting IPv6 (64er Subnetz, ermittle die Anzahl möglicher Subnetze, wie sieht das erste, zweite, vorletzte und letzte Subnetz aus) Stateful Packet Inspection (SPI) Definition bzw. Unterschiede zum normalen Paketfilter Firewall Regel Tabelle ergänzen (mit allow / deny, Protokollart, quell port, ziel port) von HTTPS, SMTP, IMAPS, externen Zugriff auf die interne Datenbank mit IP xxx.xxx.xxx.xxx Port 47xx; Webseiten Aufruf von intern nach außen Nextgeneration Firewall nenne 2 Vorteile gegenüber herkömmlichen Firewalls
WiSo hatte keine offenen Aufgaben und nichts mit "bringe x,y,z in die richtige Reihenfolge"
Betriebsrat: wer darf an Betriebsversammlungen teilnehmen; wo hat der Betriebsrat Mitspracherecht JAV: welches Gesetz gilt hier, Aufgaben, was darf der JAV bezüglich Betriebsratssitzungen und Anträge welche Aussagen stimmen bezüglich Jugendarbeitsschutzgesetz Gleichstellungsgesetz: welche Aussagen sind falsch; welcher Mitarbeiter darf betriebsbedingt gekündigt werden (Auswahl aus vielen Mitarbeitern, also z.B. Schwangere, Azubis, Schwerbehinderte, Single, Verheiratete, mit / ohne Kinder, usw.) Kündigungszeitraum: Berechnung des genauen Datums wenn Unternehmen x Mitarbeiter y zum Dez 2025 kündigen will, wann muss man die Kündigung raus bezüglich Kündigungsfrist bei 5 Jahren Betriebszugehörigkeit (5 monatige Frist) die üblichen Feuerwehr, Gebots-, Rettungszeichen welches der vorgegebenen Zeichen ist das Recycle Zeichen
zeitlich ist es bei Teil 2 knapp wenn die Erklärungen zu ausschweifend werden, Teil 1 und WiSo haben zeitlich gepasst
das fällt mir noch spontan ein (Erinnerungsfehler können vorhanden sein)
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das wirst du in den allermeisten Schulen und Betrieben vergessen können. In den Berufsschulen sitzen derart heterogene Klassengemeinschaften, dass die Lehrkraft oft schon froh ist, wenn am Ende (überspitzt formuliert) die Personen ne Schleife von einer IF-Bedingung unterscheiden können 🫠. Dann sitzt man in vielen Berufsschulen in den ersten Jahren in gemischten Klassen und entsprechend niedrig bis bodenlos ist das Niveau dann auch in der Programmierung. Spontan wäre die Berufsschule der letzte Ort in dem ich prof. Softwareentwicklung vermuten würde (wobei ich hier auch nicht alle über einen Kamm scheren möchte. Wir bspw. haben Wahlpflichtfächer für die ganz begeisterten und fördern die entsprechend aber berufsbedingt kenne ich halt so ziemlich jede BS mit Informatik in meinem Bundesland und es geht teilweise wirklich sehr unterirdisch zu).
Außerdem hast du in einer regulären Ausbildung auch die Gefahr, dass das Unternehmen dich die erste Zeit durch Abteilungen schickt und man relativ viel "unnützes" Zeug mitmacht, was einem nicht viel weiterbringt. In der Berufsschule hast du dann auch noch Fächer wie Deutsch, evtl. Sport, evtl. Religion. Also wieder verschwendete Stunden, was dein Ziel betrifft.
Als studierter Physiker oder Mathematiker kannst du auch als Quereinsteiger in die Softwareentwicklung, es nebenbei (mit)lernen und gut verdienen. Eine Ausbildung ist hier komplette Zeit- und Geldverschwendung.
Alternativ würdest du weit schneller an dein Ziel kommen, in dem du irgendeinem erfahrenen Dev. etwas Geld hin die Hand drückst und dir Abläufe im Crashkursverfahren beibringen lässt oder bei einem Unternehmen anfragst, die entsprechende Juniorpositionen ausschreiben.
Bootcamps empfehle ich generell nicht gerne, da viel zu teuer und den Kram dort kann man sich auch selbst zusammen googeln und spart sich dann tausende von Euro.
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Acely hat auf Zapper in Wie viel verdient ihr?Alter: 23 24
Wohnort: Innsbruck
letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): 2023 FISI
Berufserfahrung: 2 Jahre
Vorbildung: Fachabitur und abgebrochenes Studium
Grösse der Firma: 80
Branche der Firma: Verkehrsbranche
Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 35 h
Arbeitsstunden pro Woche real: 35 h
Gesamtjahresbrutto: 44 800 56 700 €
Anzahl der Monatsgehälter: 14
Anzahl der Urlaubstage: 25
Sonder- / Sozialleistungen: Jobrad, Klimaticket Tirol, Mittagessenszuschuss (6,00€), Jährliches Weiterbildungsbudget
Variabler Anteil am Gehalt: -
Verantwortung: keine
Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): MS365 Administration, Digitalisierungsprojekte
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Acely hat auf Tratos in Ist, der einstieg ins Arbeitsleben mit Systemintegration einfacher als bei Anwendungsentwicklung ?Was mich wundert ist das einen das Arbeitsamt bei einer Techniker/Meister Qualifikation dann in eine Umschulung zum Fachinformatiker packen will, also wir haben im Forum ja schon viel gelesen von selten mal gearbeitet bis Studium abgebrochen, aber wer auf Techniker Niveau diese Ausbildung startet der besteht das eigentlich schon recht gut, da eigenstädige Arbeitsweise schon bekannt ist.
Würde aber eher Richtung Innung etc. gehen, Prüfer für KFZler etc..
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Acely hat auf ZwennL in PDF für Prüfungsvorbereitung AP1Hallo zusammen,
auf Reddit hat unser Kollege philipredstone u/DeFyuseOW ein 125-seitiges PDF zur Verfügung gestellt, in dem er sich die Mühe gemacht hat so ziemlich alle Themen der AP1 abzudecken. Das Dokument basiert auf dem neuen Prüfungskatalog von 2025. Es gibt ein paar Dinge, zu denen man ausführlichere Infos brauchen kann, aber wenn einem das auffällt, ist man schon gut davor denke ich. Insgesamt schneidet man aber gut ab, wenn man die Inhalte des Dokuments im Kopf hat. Ich finde es sehr geil und mein Dank geht an den Autor^^
Edit: Inzwischen hat der Autor das File auch bei uns zur hochgeladen. Danke.
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Acely hat auf Tratos in Ausbildungsbetrieb: Uni, Stadt oder Bank?Wie bigvic sagt:
Ich würde die UNI vorziehen, dort ist das Rechnenzentrum am besten aufgestellt, Geld spielt eine eher untergeordete Rolle bei der Beschaffung, was benötigt wird für Lehre und Forschung wird angeschafft.
Auch haben die eine gute Standleitung, ebenso VPN/Security und manchmal sogar eigene Einwahlknoten.
Du bist in einer UNI kein Arbeiter der das Geld für die Firma erwirtschaften muss, hier haben die Ausbilder Zeit dir was beizubringen.
Meist ist die Leitung des Rechnenzentrums ein Dr./Dipl. Ing. der natürlich auch von seiner eigenen Ausbildung dich ganz anders an Themen heranführen kann.
Und auch die Möglichkeiten Testumgebungen zur Verfügung zu stellen. Entsprechend alte Hardware gibts oft auch Gratis wenn die Zeit für den Schrottcontainer kommt. Die dann wenn ausgemustert auch daheim noch gut läuft, und da NAS in einer UNI eher BT als TB Größen hat hast auch nie ein Problem das das Share mal nicht reicht.
Du hast an der Uni auch als Azubi Zugriff auf fast alle Lizenzen/Betriebssysteme/Programmiersoftware etc, die über die UNI auch für Mitarbeiter bezogen werden können.
Es gibt in einer UNI viele verschiedene Lehrstühle, somit ein Projekt für die Abschlussarbeit zu finden ist hier viel einfacher, da in der Lehre immer was neues entwickelt wird.
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Acely hat auf EdwardFangirlXxX in Ausbildungsrahmenplan selbst erlernen oder mehr am Programmieren dran bleiben?Also ich halte vernünftig Software entwickeln zu können für das aller wichtigste. Wenn du das kannst ist egal, ob du bei irgendwelchen wirtschaftlichen Themen Sachen erstmal nachlesen musst, dann findest du immer einen Job.
Wegen den Noten in den Prüfungen würd ich gucken, dass es halt keine Note wird die Arbeitgeber:innen möglicherweise abschreckt. Also keine 3,9 oder sowas. Sonst halt ich das alles für relativ egal, ich hab auch keinen „Oh wow“-Abschluss und damit was gefunden.
Wenn du aber nur dürftig programmieren kannst und dafür in anderen Sachen des Lehrplans etwas besser bist, hast du danach trotzdem riesigen Stress in den ersten Jahren weil du halt während der eigentlichen Arbeit auf das Niveau kommen musst.
Also solange dein Abschluss nicht in Gefahr ist würd ich immer viel mehr Ressourcen aufs Programmieren lernen verwenden
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Acely hat auf eKrumel in Gehalt nach der ProbezeitLebst du alleine oder hast du frau und kinder ? Verstehe halt nicht warum man soviel braucht.
Noneless 1000 euro mehr haben ist nen no brainer - Konfrontiere deinen Chef und wenn du unbedingt bleiben willst versuch nen kompromiss zu finden sonst wechseln.
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Acely hat auf gabrielinc in Abschlussprüfung Teil 1Geh deine Unterlagen nochmal durch, sieh dir die offiziellen Prüfungsthemen zur AP1 (stichpunktartig) an, da ihr in der Schule vielleicht ein paar Themen nicht gemacht habt, besorg dir Lernkarten, mach ein paar alte AP1-Prüfungen (damit du ein Gefühl für die zur Verfügung stehende Zeit bekommst) und übe insbesondere die Standardaufgaben und -fragen, wie SQL-Abfragen, Netzpläne, Projektfragen, Diagramme usw.
Leg am besten so 4 bis maximal 6 Wochen vor der Prüfung deinen Lernplan fest, sodass du rechtzeitig fertig wirst. Damit solltest du gut vorbereitet sein.
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Um die Tradition fortzusetzen hier wieder die Frage, wie war's?
Was kam dran?
War es schaffbar?
War es wie jedes Jahr die schwerste Prüfung überhaupt und wer verklagt diesmal IHK und Betrieb?
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Acely hat auf t1nk4bell in Mein Einstieg als SystemadministratorOhne frech zu sein , ohne Erfahrung würde ich empfehlen nichts in der produktiv Umgebung zu machen was du nicht vorher in einer Testumgebung machst die die produktiv Umgebung abbildet. Ich hoffe du hast da jemanden der dich einarbeiten kann ansonsten sehe ich das sehr skeptisch.
Wünsche aber dennoch viel Erfolg.
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Es ist theoretisch möglich mit einer Ausbildung verbeamtet zu werden. Einige Stellen verbeamtet sogar jeden Fachinformatiker, der nicht bei 3 auf den Baum geflüchtet ist.
Allerdings, bundesweit gesehen sind die mit abstand meisten Stellen die ausgeschrieben werden eben welche, in denen NICHT verbeamtet wird, also respektive TV-L oder TVÖD.
Verbeamtung lohnt sich als Fachinformatiker nie und ich meine wirklich nie. Nehmen wir bspw. mal mein Bundesland und rechnen es durch.
Ein Fachinformatiker wird i.d.R zwischen E5 und E9 eingruppiert, verbeamtet also im Mittel A7.
Das wäre dann (für Hessen), Single, nicht verheiratet, keine Kinder, SK1: 2414 Euro netto.
Davon ist aber die PKV abzuziehen. Die kostet dann irgendwas zwischen 200 - 400. Nehmen wir hier 300 an, dann hast du ein effektives Netto von 2114 Euro, bei einer 40 Std! Woche.
Jeder Fachinformatiker, der halbwegs irgendwas kann, verdient schnell weit, weit oberhalb dieser Summe in der freien Marktwirtschaft.
Das nächste Problem mit einer Verbeamtung in den unteren Gruppen ist die brutale Tatsache, dass es nahezu keine Aufstiegsmöglichkeiten gibt. Manchmal gibt es sowas wie "Talentförderung" in ganz begrenztem Rahmen aber davon abgesehen kommst du dann von der A7 vllt noch auf die A8 und A9, danach wird's schon sehr düster. Soll es dann in den gehobenen Dienst oder sogar in den höheren Dienst, hast du bei letzterem ohne Masterabschluss zu 99,99% keine Chance reinzukommen.
Das heißt, egal wie talentiert du bist, egal wie fleißig du bist, du wirst dann in den untersten Gruppen versauern. Vorteile wie Unkündbarkeit ist doch bei einem Fachinformatiker ohnehin zweitrangig. Ich kenne persönlich keinen mit ordentlichen Fähigkeiten, der arbeitslos wäre.
Verbeamtung, dass kann man sich merken, lohnt sich nur ab dem höheren Dienst richtig. Es gibt ein Spruch im ÖD, der lautet "Ab A13 beginnt die Armut" (von unten gesehen). Denn die PKV kostet gleich, egal ob A1 oder A16, fällt aber in den höheren Gruppen kaum noch ins Gewicht. Zudem sind die Sprünge teilweise enorm.
Dazu kommt noch, dass je nachdem in welchem Eingangsamt du eingestiegen bist entweder noch einiges möglich ist oder nicht. Wenn bspw. ein Lehrer mit Master mit A13 erst anfängt, dann steigt dieser problemlos auf A14 und kann sich direkt auf A15 und gar A16 bewerben.
Du hingegen wärst von diesen Stellen ausgenommen und wirst zu Lebenszeit sehr wahrscheinlich nichtmal in die A11/12 kommen.
Das Beamtensystem ist extrem starr und honoriert nur akademische Abschlüsse. Der Rest ist dort wertlos. Für mein dafürhalten gibt es einfach keinen Grund im mittleren Dienst einsteigen zu wollen, zumindest nicht als Fachinformatiker.
Einige meiner Schüler wollen auch Lehrer werden, wenn sie von den Vorteilen der Verbeamtung erfahren. Allerdings sind das dann A13er oder wie ich A15Z. Das ist eine ganz andere Liga als das was man bekäme, wenn man nach einer Berufsausbildung irgendwo in die Laufbahn einsteigt.
Dann solltest du noch bedenken, dass du zwar unkündbar bist aber umgekehrt ein Wechsel immer schwieriger wird, da mit Verlust der Pension einhergehend und ab 55 auch ein Wechsel von der PKV und die GKV ausgeschlossen ist. Du bist also gefangen im System. Der Spruch "Goldener Käfig" gilt hier auch nur für den höheren Dienst. Im mittleren Dienst ist es eher ein rostiger Käfig. Möchte man das? Eher nein.
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Genau diese Seite ist der Grund, warum ich immer eigene PT-Übungen erstelle, für die es keine Lösungen im Netz gibt :).
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Acely hat eine Reaktion von john.alks in Erste Kontrollprüfung beim Cisco CCNA Networking KursHallo, machen den gleichen Kurs auch an unserer Berufsschule. An sich könntest du zur Vorbereitung die Module nochmal überfliegen oder noch einfacher dir hier die Fragen durchschauen, welche abgefragt werden:
https://itexamanswers.net/ccna-1-v7-modules-1-3-basic-network-connectivity-and-communications-exam-answers.html
Edit: Sehe gerade das Exam ist ja schon heute, aber naja sonst fürs nächste Mal ^^