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blaargh

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  1. Ich bin gerade in das erste Semester B.Sc. Informatik (180 CPs) an der Fernuniversität Hagen gestartet. Da ich nicht zwangsläufig auf den Abschluss, sondern eher auf das Erlangen von zusätzlichem Wissen um meine tägliche Arbeit zu ergänzen aus bin, war ein Präsenzstudium keine Option. Für das berufsbegleitende Studium sind 12 Semester vorgesehen, ich plane es in maximal 10 zu schaffen. Darüber ob das realistisch ist, kann ich jetzt noch keine Aussage treffen. Das erste Modul zur Programmierung ist als Softwareentwickler extrem einfach, da werde ich kaum Zeit aufwenden müssen um die Aufgaben rechtzeitig zu erledigen. Das erste Mathematik-Modul wiederholt vor allem nochmal Abiturstoff und geht leicht darüber hinaus. (Junktoren, Quantoren, Allgemeine Begrifflichkeiten wie Mengen, Körper, Abbildungen sowie lineare Algebra). Das kann man auch ohne Abitur gut durcharbeiten, da es weniger "Rechenkenntnisse" als logisches Denken verlangt. Ich lerne (bisher, seit etwa einer Woche^^) jeden Abend 2-4 Stunden, am Wochenende eher weniger. Da ich noch mehr als genug Kapazitäten frei habe, bin ich zuversichtlich, dass ich im nächsten Semester wenigstens mal drei, eher vier Module belegen kann. Der Semesterpreis wird aus der Anzahl der gewählten Module berechnet. Für zwei Module zahle ich also im ersten Semester lediglich 189€, im Vollzeitmodell wären es 300€ gewesen.
  2. Das bezog sich, wie in dem Zitat auf das ich antwortete beschrieben, auf Menschen die bereit sind umzuziehen und trotzdem keine Stelle finden. Dass Eltern und Menschen die aufgrund ihrer Situation Kompromisse eingehen müssen was Wohnort oder Gehaltswunsch angeht, stand gar nicht zur Debatte.
  3. Damit meinte ich eher die Doktoren die hier arbeiten, nicht mich. Wären die an der Uni geblieben hätten sie (bis dato) mehr bekommen. Ansonsten klar, ich will nicht abstreiten, dass ich die Ausnahme bin. Ich finde den Umstand nur schade, dass das nicht die Regel sein kann.
  4. Klar, das war natürlich auf IT, insbesondere Softwareentwicklung bezogen.
  5. Ja, das wird in größeren Firmen so üblich sein, leider^^ Ich arbeite halt in einem Startup, in dem erstmal alle quasi unterbezahlt wurden (inklusive der Geschäftsführer) weil einfach nicht genug Geld da war. Jetzt wo das kein Problem mehr ist, bekommen auch alle leistungsgerechte Gehälter. Orientiert wird sich hier am ÖD, und da meine Kollegen alle entweder Doktoren oder ehemalige Doktoranden sind, ist für die sowas wie E15Ü vorgesehen. Da ich aber nicht wirklich weniger leiste, verdiene ich auch nicht erheblich viel weniger als meine Kollegen. Ja das sind dann aber auch die Fälle mit denen ich kein Mitleid habe... wenn man einigermaßen kompetent ist, muss man wirklich keine Angst vor Arbeitslosigkeit haben.
  6. Gut, man muss natürlich so viel rationales Denken von seinen Mitarbeitern erwarten, dass klar ist, dass das nicht die Regel ist. Ich erwarte innerhalb dieser Firma für wenigstens 5 Jahre keinen weiteren Gehaltssprung, solange wir nicht von google oder so gekauft werden. Das stimmt, liegt aber dann oftmals (ohne pauschalisieren zu wollen, gibt sicher Ausnahmen) nicht an der Qualifikation oder Erfahrung der Leute, sondern daran, dass die absolut nicht bereit sind 10 Meter von ihrem Wohnort wegzuziehen. Oder nicht glauben, dass es auch andere "nette" Arbeitgeber geben kann. Jap, das ist (vermutlich) leider die Konsequenz aus der seit Ewigkeiten bestehenden Dynamik in Bewerbungsgesprächen. À la "Wir wollen Sie gerne einstellen, wissen aber nicht genau wie gut sie sind, deswegen jetzt erstmal 20k weniger als Sie sich vorstellen, wollen ja kein Risiko eingehen." Und nach der Probezeit heißt es dann, dass leider keine Sprünge von > 5% möglich sind.
  7. ...was ich echt dumm finde. In meiner sehr kleinen Filterblase und einem Jahr Erfahrung wäre ich nie damit einverstanden auf eine leistungsgerechte Bezahlung zu verzichten, "weil das unüblich ist". Ich kann mir auch nicht vorstellen dass es nur an meiner Firma oder meinem Fachbereich liegt. Es müssten doch überall "gute" Entwickler unentbehrlich sein, man wird ja nicht umsonst regelmäßig von Recruitern mit Angeboten bombadiert.
  8. Ne kein Jobwechsel. Ich hatte nach einem Jahr 60k verlangt, aber da für die "Kern"-Mitarbeiter aufgrund eines Investments sowieso eine Erhöhung um 10k anstand, habe ich das oben drauf bekommen.
  9. Alter: 25 Wohnort: Thüringen letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): FiSi 2016 Berufserfahrung: In der Entwicklung: ~ 1 Jahr, kumuliert ~ 3 Jahre Vorbildung: - Arbeitsort: Thüringen Grösse der Firma: < 10 Tarif: - Branche der Firma: Softwareentwicklung Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40 Arbeitsstunden pro Woche real: 40 Gesamtjahresbrutto: aktuell 50.000€, ab Januar 70.000€ Anzahl der Monatsgehälter: 12,5 Anzahl der Urlaubstage: 30 Sonder- / Sozialleistungen: Dienstrad, Nahverkehrsticket Variabler Anteil am Gehalt: - Verantwortung: keine Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): Softwareentwicklung mit C++
  10. Ich würde sagen das kommt stark darauf an in welchem Bereich du Karriere machen willst. Mein Werdegang sah in etwa so aus: FiSi->Systemadministrator->Entwickler. Da ich aber im Bereich High Performance Computing und Computer Vision unterwegs bin und ausschließlich mit Akademikern arbeite, hole ich das Informatikstudium in Teilzeit nach. Für meine tägliche Arbeit und meinen weiteren Karriereverlauf (in diesem Bereich) ist die Mathematik aus dem Studium extrem wichtig. Wäre ich Systemadministrator geblieben oder würde hauptberuflich lieber Webseiten entwickeln, hätte ich das Studium vermutlich nicht begonnnen. Bestenfalls überlegst du dir also wo du später tätig sein möchtest und entscheidest deinen Bildungsweg danach.
  11. Andersherum. Es bringt dir (wissenstechnisch) keinen Vorteil vor dem Studium eine Ausbildung zu machen.
  12. Gatekeeping ist furchtbar, vor allem im Beruf. Noch schlimmer wenn es von einem Lehrer kommt. Wer auch immer dir sowas sagt hat keine Ahnung. Auch wenn du webbasiert entwickelst, bist du Softwareentwickler (sofern es über HTML und CSS hinaus geht, denn sonst wärst du Webdesigner).
  13. Hello. Die meisten erinnern sich sicher nicht mehr an mich, ich habe hier vor vier Jahren mal eine Vorstellung verfasst. Seitdem ist viel passiert bei mir, und ich würde gerne meinen Werdegang mit euch teilen. Kurze Zusammenfassung der ersten Vorstellung: Ich bin Lukas, mittlerweile 25, ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und arbeite als Softwareentwickler. Der Titel klingt sehr reißerisch, ist aber akurat. Meine Intention mit diesem Artikel ist, die letzten Jahre etwas zu reflektieren. Zum anderen möchte ich Menschen Mut machen, die sich vielleicht in einer ähnlichen Situation befinden wie ich mich befunden hbae. Ich werde euch jetzt nicht mit unnötigem Geschwafel langweilen und gleichzeitig auch nicht zu viel über mich persönlich verraten, deswegen wird das Resumé der letzten Jahre recht kurz: Ich habe nach dem Bestehen meiner Ausbildung aus gesundheitlichen Gründen in drei verschiedenen Firmen für jeweils nicht länger als fünf Monate gearbeitet. Das hat große Lücken in meinen Lebenslauf gerissen, von viel Praxiserfahrung keine Spur. Jedes neue Bewerbungssgespräch mit mehr Erklärungsbedarf. Nachdem ich den letzten Job verloren hatte, habe ich mir gesagt, dass es so nicht weitergehen kann. Ich habe mir die Zeit genommen die ich brauche um fit zu werden und außerdem einen Entschluss gefasst. Systemadministration ist nichts für mich. Der größte Spaß für mich war schon immer das Erstellen von Skripten mit Powershell, weswegen ich mir dachte: hey, warum nicht programmieren lernen. Gesagt, getan. Ich habe eine 16-monatige Weiterbildung zum C++ Programmierer bei einer Fernakademie absolviert. Das Ganze schien aber definitiv auf Vollzeit-Berufstätige ausgelegt gewesen zu sein, ich hatte den Kurs bereits nach zwei Monaten abgeschlossen. Und was jetzt? Ich habe eine Einführung in die Sprache und objektorientierte Programmierung bekommen, kleinere Dinge programmiert und Konzepte gelernt. Stellt mich jetzt jemand ein? Für mich war klar, so vermutlich noch nicht. Nachdem ich also einige Erfahrungsberichte gelesen habe, habe ich beschlossen mein neugewonnenes Wissen in die Tat umzusetzen und ein Projekt zu starten. Dazu möchte ich noch sagen, dass ich in dieser Zeit natürlich arbeitslos gemeldet war. Das Arbeitsamt habe ich stets über meine Pläne und Vorhaben informiert, weswegen mir sämtliche Freiheiten gelassen wurden. Ich musste keine Bewerbungen schreiben und konnte mich vollends auf meine "Umschulung" fokussieren. Für mein Projekt habe ich einige Rahmenbedingungen aufgestellt: Es soll eine Konsolenanwendung ohne Fremdbibliothken sein, um mein Wissen um C++ und die STL (Standard Template Library) zu vertiefen und vorzuzeigen. Es muss komplex genug sein, damit ich heraussteche, aber so simpel, dass es in einem angemessenen Zeitrahmen fertigzustellen ist. Ich habe mich für eins meiner Lieblingskartenspiele entschieden, Phase 10. Für Spiele habe ich mich eh immer begeistert und ich dachte mir, dass es sicher eine Herausforderung darstellt, die Algorithmen für die Phasenüberprüfung zu entwerfen. Ungefähr drei Monate später habe ich dieses Projekt erfolgreich abschließen können. Der Code war natürlich alles andere als professionell, und wenn ich da jetzt mit meiner bald einjährigen Erfahrung draufschaue, belächle ich das ein wenig. Aber das ist okay, zu dem Zeitpunkt war es viel wichtiger etwas Fertiges, Präsentierfähiges zu haben. Zu zeigen, dass ich ein Projekt anfangen und fertigstellen kann, und dass es funktioniert. Mit dem Selbstbewusstsein, das ich durch das Projekt gewonnen habe, habe ich direkt angefangen deutschlandweit Bewerbungen zu schreiben, ich wollte unbedingt anfangen professionell zu entwickeln. Die ganz große Frage war natürlich, reicht ein GitHub-Link zu meinem Projekt um den extrem lückenbehafteten Lebenslauf zu kaschieren? Ich dachte mir, ich habe sowieso nichts zu verlieren, also werde ich offen und ehrlich sein. Ich habe im Anschreiben direkt den "Elefanten im Raum" angesprochen, meine krankheitsbedingten Ausfälle. Nach fünf Bewerbungen auf Junior-C++-Entwicklerstellen hatte ich vier Bewerbungsgespräche und einen neuen Job. In jedem dieser Gespräche habe ich sämtliche Fragen zu meinen Lücken ehrlich beantwortet, was jedes Mal sehr positiv aufgenommen wurde. Inzwischen arbeite ich seit fast einem Jahr als C++-Entwickler in einem StartUp. Meine Arbeitskollegen sind ausschließlich Akademiker, was für mich als Mathe- und Informatiknoob eine noch viel größere Herausforderung war. Zu meinem Glück wurde im Bewerbungsgespräch mein Wille zu Lernen erkannt. Das möchte ich auch noch einmal betonen. Ich hatte sehr viel Glück. Klar, ich habe eine Weiterbildung absolviert und ein Projekt entwickelt, aber manchmal hilft es definitiv zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Seit Mitte letzten Jahres bin ich also wieder in Vollzeit angestellt, war keinen Tag krank und gehe jeden Tag mit extrem viel Motivation zur Arbeit. Es macht einfach Spaß. Um mein Wissen noch weiter zu vertiefen werde ich außerdem ab kommendem Semester an der Fernuniversität Hagen Informatik studieren. Abschließend möchte ich auf die Zukunft in diesem Blog eingehen. In unregelmäßigen Abständen werde ich fachliche Artikel zur Softwareentwicklung mit C++ erstellen. Ich freue mich sehr darauf, mein neues Wissen weiterzugeben und den angehenden (C++)-Entwicklern im Forum weiterzuhelfen. Außerdem wird es möglicherweise Erfahrungsberichte aus dem Fernstudium geben, seid gespannt! LG Lukas aka BLAAAAAAAAAAAAAAAAAARGH
  14. Hier: $computers = Get-Content C:\pfad\zu\computern.txt # Format: "PC01" untereinander $domains = Get-Content C:\pfad\zu\domains.txt # Format: "DC=domain,DC=local" untereinander foreach ($computer in $computers) { foreach ($domain in $domains) { $data = Get-ADComputer $computer "$Computer in $domain" } }

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