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Errraddicator

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Alle erstellten Inhalte von Errraddicator

  1. Ich bin ebenfalls jemand, der die nebenberuflichen Abschlüsse inhaltlich etwas abwertet. Das macht auch Sinn, denn wer ernsthaft behauptet, er könne nebenberuflich exakt den gleichen Stoff bewältigen wie ein Vollzeitstudent, der braucht wahlweise doppelt so lange oder lügt. Ich wehre mich allerdings definitiv dagegen, ein nebenberufliches Studium als gekauften Wisch oder Alibi-Veranstaltung abzuwiegeln. So einfach ist es nicht. Auch bei einem nebenberuflichen Studium wird einem nichts geschenkt. Auch dort brechen viele Leute ab und auch dort lernt man weite Teile dessen, was man im Vollzeitstudium lernt. Zudem sollten wir nicht so tun, als wäre jeder Vollzeitstudiengang vergleichbar schwer. z. B. an der FH Dortmund macht es einen himmelweiten Unterschied, ob man in Vollzeit Medizinische Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Informatik studiert. Da liegen Welten zwischen, obwohl alles "Informatik" heißt, an der selben FH unterrichtet wird und jeweils mit einem B. Sc. endet. Kurzum: Nein, inhaltlich können nebenberufliche Abschlüsse selten mit deren Vollzeit-Äquivalenten mithalten. Aber: Das sollen sie auch gar nicht. Die nebenberuflichen Studenten haben bereits eine Ausbildung und/oder Berufserfahrung vorzuweisen und das gleicht vieles aus. Ausserdem existieren auch bei Vollzeitstudiengängen drastische Unterschiede, so dass man hier definitiv nicht auf einem hohen Ross sitzen sollte. Das ist die gleiche nonsense-Debatte, welche man ansonsten mit Uni vs. FH oder Dipl. vs. Bachelor/Master hatte. Elitäres Wunschdenken, um das zu pushen, was man selbst gemacht hat. Finde ich schade. Nach einigen Jahren im Beruf interessiert das doch sowieso keinen mehr.
  2. Ich würde mir privat oder während freier Zeit im Büro Grundkenntnisse für die neue Sprache aneignen. Idealerweise Tutorials oder Microdegrees, weil man so etwas vorzuweisen hat. Danach führt wohl leider kein Weg daran vorbei, sich auf eine andere Stelle zu bewerben, wenn die gewünschte Sprache im eigenen Unternehmen nicht angeboten wird. Dabei wird man häufig einen Schritt zurück machen müssen, denn nur weil man Senior in C++ oder C# war, ist man noch lange keiner in Java und dessen Bibliotheken, Frameworks, etc..
  3. Ein Fernstudium habe ich nicht gemacht, kenne das also nur aus zweiter Hand. Dieses ist jedoch erfahrungsgemäß hart. Der Stoff ist häufig umfangreich sowie anspruchsvoll und ohne feste Präsenztermine erfordert es eine Menge Disziplin, sich über Jahre nach Feierabend diesen Stoff anzueignen. Die Abbruchquoten sind nicht umsonst so hoch. Ich habe damals ein Verbundstudium gemacht, d.h. ein Fernstudium, welches auch Präsenzphasen und -Termine enthält. Damit bin ich deutlich besser gefahren und so war es für mich zu stemmen. Allerdings ist der Zeitaufwand, bei einem Vollzeitjob, nicht zu unterschätzen und das nagt auf Dauer merklich an der Freizeit, so dass Partner, Hobbies, Familie und Co. naturgemäß etwas kürzer treten müssen. Nachtrag: Ein klares Pro für staatliche Hochschulen sind die Kosten. Bei der Fernuni Hagen oder FH Dortmund z. B. betragen diese häufig nur wenige hundert Euro pro Semester. Bei der Euro FH, FOM und Co. bezahlt man dies im Monat.
  4. Ich weiß, wir drehen uns im Kreis, aber es bleibt dabei: Du suchst Gründe, warum es keinen Sinn macht zu wechseln. Fakt ist jedoch: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Lange Probezeit, nicht passende Technologien, nicht so nette Kollegen, etc. pp. All das ist nichts, was man nicht beheben könnte. Ich habe auch schon bei einem Wechsel Abstriche in Kauf nehmen müssen und war schlechter gestellt als zuvor. Nur, um aus meinem damaligen "Stillstandsgefängnis" ausbrechen zu können. Das ist ein Preis, welchen man bezahlen muss und sich langfristig in jeden Fall lohnen kann. Manchmal muss man erst investieren, bevor man die Ernte nach Hause bringen kann.
  5. Die Frage nach Brutto/Netto stellt sich, streng genommen, nicht. Dafür gibt es Rechner im Netz. Und ja, bei 42k Jahresbrutto und Steuerklasse 1 kommen dort ca. 2.200 Euro Netto monatlich bei raus. Allerdings dann auf 12 Gehälter, was nicht immer Realität ist. Vielleicht ist das der Grund für die Verwirrung.
  6. "Nette Kollegen" war für mich schon immer das schwächste aller Argumente für den aktuellen Arbeitgeber. Dieses wird meistens dann gezückt, wenn wenig handfestes verfügbar ist. Warum ist das Argument schwach? Im wesentlichen aus zwei Gründen: Ich habe bis dato fast ausschließlich nette Kollegen kennengelernt. Ob bei Betrieben bei denen ich selbst war oder denen, die ich durch Kurse, Fortbildungen, Kundenbeziehungen, etc. kenne. Nette Leute sind die Regel, nicht die Ausnahme. Wir haben in der IT das Glück, kaum waschechte Arschlöcher, Raudis oder Kollegenschweine zu haben. Das ist in anderen Branchen (mit anderem Bildungsniveau, sorry für die Ehrlichkeit) leider nicht immer der Fall. Nette Kollegen sind nicht von Dauer. Im Regelfall hält dieser Zustand vielleicht ein 1, 2 Jahre, dann ist es damit vorbei. Der eine Kollege ist in Rente, der nächste hat gewechselt, Du hast einen neuen Chef/Kunden/Kollegen hinzubekommen und der beste Kumpel ist durch seine Scheidung nicht mehr die Spaßkanone, die er zuvor war. Menschen ändern sich und im beruflichen Umfeld ungleich drastischer. Wenn "Nette Kollegen" ein Hauptargument für einen Arbeitgeber sind, ist das mit das sandigste und vergänglichste Argument, welches man überhaupt nennen kann.
  7. Ich denke, da gibt es keine einfache Antwort. "Die Unternehmen" gibt es schließlich nicht. Das variiert von Branche zu Branche, von Stadt zu Stadt, von Größe zu Größe. Ich kenne Unternehmen, von klein bis groß, welche explizit nach deutschen Dienstleistern suchen, weil sie den heimischen Standort stärken möchten und Unternehmen, die explizit in Osteuropa oder Indien auf Shoppingtour gehen, weil es dort billiger ist. Von daher sollte die relevante Frage nicht sein "Werden wir akzeptiert?" sondern "Wo sollte ich werben, um potenzielle Kunden zu erreichen?". Ich denke, Ihr fahrt am Besten, wenn Ihr schaut, wo deutsche Unternehmen nach Dienstleistungen wie den Euren schauen und Euch dort als Anbieter positioniert.
  8. Normalerweise hätte ich die Option in Essen bevorzugt. Ich finde, die klingt alles in allem schlüssiger. Allerdings hat diese Reisetätigkeit und ist für mich persönlich damit raus. Ich würde es also vor allem daran fest machen. Wenn Du kein Problem mit Reisen hast, dann Option 1, anderweitig Option 2.
  9. Das kann definitiv Vorteile bringen, machen wir uns da nichts vor. Wenn der Vater Dr. X und die Mutter Dipl. Y ist, macht das natürlich Eindruck. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Jungspund etwas von deren Genen, Intelligenz, Fleiß und Bildung abbekommen hat, ist nun einmal hoch. Bei weniger angesehenen Berufen kann dies entsprechend sogar kontraproduktiv wirken. Ist das fair? Nein, so wie das Leben an sich nicht fair ist. Ist es logisch? Absolut.
  10. Ich denke, es geht beides. Der Eine schreibt wirklich jeden Step hinein, der Nächste erst ab dem, was relevant ist, also Abitur. Da gibt es wohl kein absolutes richtig oder falsch und beides sollte OK sein.
  11. Ich habe weniger Vorsätze in dem Sinne, sondern viel mehr konkrete Themen und Projekte. In meinem Fall im Wesentlichen: Die neue Position im Job erfolgreich ausfüllen Den geplanten Hausbau angehen und in die Tat umsetzen. Alles weitere wird sich ergeben und bestimmte, charakterliche Entwicklung werden sich automatisch mit dem Job z. B. ergeben. Zudem sollten die beiden Themen ausfüllend genug sein. Viel mehr wird sowieso unrealistisch.
  12. Zu dem Buch konkret kann ich wenig sagen, jedoch vielleicht einen anderen Tipp geben: Es gibt bei vielen IHKs entsprechende Vorbereitungskurse, welche man belegen kann. Diese gehen einige Monate, werden 2x wöchentlich nach Feierabend abgehalten und kosten nur wenige hundert Euro. Ich kann nur jedem angehenden Prüfling empfehlen, sich für diese anzumelden. Diese sind Gold wert, decken alles Wesentliche ab (gerade bezüglich der Schriftlichen) und sind nicht umsonst fast immer ausgebucht.
  13. Ich würde dies gar nicht so sehr auf diesen einen Satz beschränken. Wenn ich das Szenario richtig verstanden habe, kommen dort mehrere Hemmnisse zusammen: Er ist FiSi / Systemadmin. Je nachdem wie spezialisiert er ist, gibt es davon einige am Markt. Die Konkurrenz ist tendenziell groß. Er ist aktuell arbeitslos. Das ist nie die beste Startposition. Er ist der deutschen Sprache nur eingeschränkt mächtig. Da gibt es viele Jobs, womit er direkt herausfällt. Und last but not least wurde er vom AG gekündigt, was für jeden nachzulesen ist. Die Frage ist also: Wie man damit umgehen soll? Ehrlich gesagt, den idealen Tipp habe ich nicht. Jedoch würde ich mich nicht auf das Zeugnis versteifen, sondern - wie bereits anderweitig angeregt wurde - eher versuchen, den Weg anzupassen. Über Headhunter zu gehen, im Zweifel auch einen Job anzunehmen, welcher nicht ideal ist, damit man sich zukünftig aus einer Anstellung bewerben kann, in der Zwischenzeit Weiterbildungen besuchen, etc. pp.. Eben die üblichen Methoden, um den Marktwert als Gesamtes zu steigern. Ich denke, dass dieser Weg mehr Erfolg verspricht als die bloße Fokussierung auf das Zeugnis. Es gibt z. B. genug Unternehmen, welche diese heute eh nicht mehr sehen wollen. Gerade kleinere Unternehmen legen dort nicht mehr diesen Wert drauf und können sich das häufig auch nicht mehr leisten.
  14. @Ulfhednar Deckt sich (leider) mit meinen Erfahrungen (.NET im Ruhrgebiet). Hier ist für den normalen Developer bei 60k ca. Schluss. Egal wie lange er das macht oder wie gut er ist. Darüber geht es zumeist nur mit Einbußen bezüglich WL-Balance, Dienstreisen oder aber mit Verantwortung jeglicher Art (Software Architect, etc.). Teamleader gehen bis 75k und 80k+ gibt es nur noch für Leitungsfunktionen. Die großen Konzernzentralen mögen ausgenommen sein, sind hier aber selten, in wenigen Städten konzentriert und können sich die Bewerber aussuchen, weil sie so überlaufen sind. Und Vitamin B oder Faktor Glück können natürlich auch etwas reißen, sind aber ebenfalls schwer planbar.
  15. Grundsätzlich verstehe ich das. Wenn jemand z. B. 45k möchte und der AG max. 40k bereit ist zu bezahlen, ist das einen Versuch wert. Eventuell kann man mit anderen Dingen punkten, welche den AN veranlassen, auf die 5k (das sind immerhin gerade einmal 200 Euro netto monatlich) zu verzichten, wenn er dafür ein anderweitig besseres Gesamtpaket bekommt. Bei 10k+ jedenfalls verstehe ich das nicht mehr. Das ist schlechter Stil und hat für mich etwas von Abzocke.
  16. Bei einer Ausbildung und einem aktiven Account kann das nur nutzen, finde ich. Dort erwartet keiner, dass Du top notch Code produzierst, aber so sehen die Unternehmen, dass Du nicht bei 0 anfangen musst. Das ist, gerade für eine Ausbildung, in jedem Fall ein Mehrwert. Hier gibt es also viel Chance bei überschaubarem Risiko. Bei einem richtigen Arbeitsplatz wäre ich damit vorsichtig. Da kann man sich viel mit kaputt machen, denn an eine gelernte Fachkraft werden andere Anforderungen gestellt und es gibt viel mehr Fallstricke. Zudem erwartet man dort, dass Du natürlich weißt, was Code ist. Dafür hast Du eine Ausbildung absolviert. Hier gibt es viel Risiko bei überschaubarer Chance.
  17. Das Studium würde ich in Deinem Fall wohl ausschließen. Mathe scheint nicht Deine Präferenz zu sein, ist für das Studium aber enorm wichtig, Du hast bereits studiert, was Dir nicht zugesagt hat und mittlerweile solltest Du Dich auf das Wesentliche konzentrieren und nicht noch weitere Anläufe in Kauf nehmen. Von daher würde ich Dir ganz klar zu einer Ausbildung raten. Mit Mitte 30 wird das Ganze vielleicht etwas befremdlich und die eine oder andere Firma wird Dich auch gar nicht mehr einstellen wollen, aber damit solltest Du langfristig die besten Chancen haben. Da kommst Du relativ gut rein, hast danach etwas vorzuweisen und Weiterbilden kannst Du Dich im Anschluss immer noch. Ganz ohne und via Quereinstieg ist die schlechteste aller genannten Optionen. Wie bereits gesagt wurde, hat sich die IT-Welt verändert und nur, weil vor 2000 Quereinsteiger die Regel waren, heißt das noch lange nicht, dass dies auch 2020 noch der Fall sein wird. Ganz im Gegenteil: Die formellen Ausbildung wird von Jahr zu Jahr wichtiger, alleine weil die Konkurrenz immer größer wird.
  18. Klar, das gibt es. Allerdings ist das, so blöd es klingt, persönliches Pech. Mit weniger fairen oder weniger qualifizierten Menschen hat man auch später im Beruf immer wieder zu tun. Mal als Kollege, mal als Kunde und mal als Chef. Dagegen kannst Du wenig machen. Sieh es einfach so, dass nach ein paar Jahren so oder so keiner mehr nach den Noten Deiner Ausbildung fragt. Das ist nur für den ersten und maximal noch den zweiten Job wichtig. Danach hast Du genug Möglichkeiten, abseits der Noten zu punkten.
  19. Ich glaube, diese Regelung hängt von der Schulung und der Einkommenshöhe des Betroffenen ab. Einem Senior 60k+ ist so etwas eher zu vermitteln als einem Junior mit 30k. Ist allerdings Halbwissen, muss ich zugeben.
  20. Bei den Aufgaben, Erfahrungen und dem Unternehmen würde ich auch eher in die Richtung 37-40k, zumindest aber 35k-38k, denken als nach 32k - 36k.
  21. Grundsätzlich gilt, vor allem für Führungspositionen: je mehr Bildung desto besser. D.h. ein Studium ist bei vielen Betrieben ein Muss und selbst wenn eher ein Kann, bleibt es weiterhin förderlich. Besser ein Master als Bachelor. Hinzu kommt, dass man im Studium auch das Eine oder Andere lernt, was für derartige Jobs sinnvoll ist. Es lohnt sich also doppelt. Bei mittelständischen Betrieben (wie Du sie skizzierst) läuft vieles über Vitamin B, Betriebszugehörigkeit und Expertise für eben jenes Unternehmen. Dort wird seltener auf dem freien Markt nach Führungskräften gesucht, sondern man rekrutiert diese aus dem bestehenden Personal, wenn ein Posten frei oder notwendig wird. Das bedeutet für Dich, dass Du im Regelfall einige Jahre vor Ort gearbeitet haben solltest und idealerweise einen guten Draht zu dem Inhaber/Entscheider hast. Denn dieser entscheidet, häufig nach Lust und Laune, wer der nächste Chief in Command IT wird. So etwas kann man relativ schlecht planen. Hier spielen Timing und Co. eine zentrale Rolle. Weit mehr als bei Konzernen z. B..
  22. Am Ende des Tages sind die meisten Prüfer zu zahm. Würde man so prüfen wie es sich für den Beruf laut Katalog gehören würde, würden deutlich mehr Azubis durchfallen, weil bei einigen die absoluten Grundlagen fehlen. Sei es, weil sie zu faul waren, der Betrieb es ihnen nicht beigebracht hat oder beides. Für das, was mit dem Abschluss versprochen wird, ist es jedoch nicht selten zu wenig und trotzdem gehen die Kollegen mit einer 3 nach Hause. Denn im Regelfall läuft es so wie weiter oben beschrieben: Die Prüfer stellen einfache Fragen, vergeben Teilpunkte oder versuchen, zu retten, was zu retten ist. Um durchzufallen, muss man sich schon anstrengen. Es hat seinen Grund, warum die Durchfallquoten bei der Ausbildung so gering sind. Und das liegt nicht daran, dass die Azubis in der Breite begnadete Koryphäen wären. Als Kontrastprogramm reicht der Blick in die Unis. Dort fallen ungleich mehr Studenten durch, weil streng nach Leistung und Wissen benotet wird. Faktoren wie "Der ist bei Kleinbetrieb X, der hat das dort nie gelernt. Arme Socke!" spielen dort keine Rolle. Übrigens kommt die Missgunst gegenüber Prüfern, Ausbildern oder Professoren (Gottkomplex, etc.) erfahrungsgemäß meist von denjenigen, welche selbst nicht mit High Performance brillieren können. Die Schuld zu externalisieren ist immer einfacher als sie bei sich zu suchen. Aber, das nur so am Rande. ... Ich hatte damals 88 Punkte in der Doku und 100 im Gespräch oder so. In der Summe eine knappe 1 mit etwas über 90 Punkten.
  23. Ab 01.01.2019 Alter: Mitte 30 Wohnort: Dortmund letzter Ausbildungsabschluss: Wirtschaftsinformatik B. Sc. Berufserfahrung: 10+ Jahre Arbeitsort: Bochum Größe der Firma: < 20 Tarif: nein Branche der Firma: IT-Dienstleistung Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40 Arbeitsstunden pro Woche real: ~42 Gesamtjahresbrutto: ~80k Anzahl der Monatsgehälter: 13 Anzahl der Urlaubstage: 30 Sonder- / Sozialleistungen: VL, Unfallversicherung Variabler Anteil am Gehalt: ~10k Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): Head of Software Development
  24. Zu Beginn der Karriere spielt es tatsächlich nicht so die große Rolle, welche Sprache man nun programmiert. Man ist so oder so nicht im Detail vertraut mit IDEs, Best Practices, Konventionen und Co.. Eine Einarbeitung ist dort in jedem Fall von Nöten. Bei Senioren z. B. sieht das aber schon anders aus. Das Mehr an Produktivität (und somit auch Gehalt) kommt häufig genau durch die Routine in der jeweiligen IDE, der Kenntnisse des Frameworks und der Fallstricke der jeweiligen Sprache. Das kann man nicht ohne weiteres 1:1 übertragen. Von daher hat es schon seinen Grund, dass sich die meisten IT-Fachkräfte in einem Bereich spezialisieren. Also wahlweise Java oder C#, auch wenn beide Sprachen vordergründig ähnlich sind. Visual Studio und IntelliJ, .NET und JDK, ASP.NET und JSF sind es nicht.
  25. Ich würde ebenfalls nie kündigen, bevor ich nicht eine Alternative fest habe. Dann klappt doch etwas nicht und schon steht man blöd da. Nicht nur, dass man anschließend gezwungen ist, schnell wieder etwas Neues zu finden (und somit im Zweifel auch Murks anzunehmen), sondern es bedeutet auch massive, finanzielle Einbußen. Bloß 1 oder 2 Monate Verzug können da reichen, die finanziellen Reserven ernsthaft zu belasten. Einmal habe ich eine Ausnahme gemacht. Da hatte ich allerdings die wörtliche Zusage und kannte den Chef persönlich, so dass ich dort etwas auf das Wort gegeben habe. Diese Situation gibt es allerdings nicht sehr häufig.

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