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Errraddicator

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  1. Bei uns gibt es eine Mischung aus Kiosk und Kantine. Dort kann man vergünstigt Getränke, Süßkram und Frühstücksbedarf erwerben. In direkter Nähe haben wir die üblichen Läden, von Pommesbude, über McDonalds bis hin zum Asiaten. Ich persönlich mache wahlweise mit einem langjährigen Kollegen oder alleine Pause und gehe spazieren. Auf die großen Runden habe ich wenig Lust. Das dauert ewig, die Gespräche nerven mich häufig und ich muss mich, was Auswahl und Zeitplanung betrifft, zig anderen unterordnen. Das meide ich wo es nur geht. Sogar bei Arbeitgebern, die super Kantinen boten, habe ich dieses Spiel, aus den genannten Gründen, nach kurzer Zeit nicht mehr mitgemacht. Das war zwar schade um die Kantine, mir aber in der Summe immer noch lieber.
  2. Ich würde das als Chance sehen. Fragen/Unterhalten kostet erst einmal nichts und, sein wir ehrlich, wir sind im Beruf. Da muss jeder zuerst zusehen, wo er selbst bleibt und nicht an seinen armen Chef denken. Loyalität ist das eine, gut und richtig, aber auch die ist nicht grenzenlos. Wäre sie grenzenlos, wäre es Sklaverei und keine Beschäftigung. Zudem ist es gerade bei der Beratung doch de facto Standard, dass man irgendwann bei einem seiner Kunden landet. Das habe ich häufiger erlebt als den Fall, dass jemand auch mit 50+ und nach 20 Jahren Beratung noch durch die Welt tuckert. Man sollte also nicht denken, der Chef wüsste nicht, dass es irgendwann so kommen wird. Wenn bei Deinem Gespräch herauskommt, dass man Dir z. B. 10k oder 20k mehr bietet und Du ein schlechtes Gewissen gegenüber Deinem Chef haben solltest, kannst Du immer noch mehr Geld verlangen und bist in einer deutlich stärkeren Position. Falls nicht, bleibt alles wie gehabt und Du hast immerhin lecker gegessen. Win Win.
  3. Bis zu 70k als normaler Angestellter in der ÖD-IT sind aber auch nicht die Regel, oder? Das wäre in der Tat sehr gut.
  4. Bei so Geschichten wie von @Ulfhednar frage ich mich immer, warum Leute so etwas freiwillig mitmachen. So viel oder wenig kann ich gar nicht verdienen, dass ich mir das antue.
  5. @Gottlike Das hat @Kwaiken bereits thematisiert. Zu Beginn der Karriere steht der ÖD finanziell gar nicht schlecht da. Schwierig wird es erst nach einigen Jahren, wenn die Privatwirtschaft drastische Sprünge erlaubt, während der AN im ÖD immer noch auf dem gleichen Niveau +10% hängen bleibt und auch in den nächsten 5 Jahren nicht viel mehr schaffen wird.
  6. Mich könnte der ÖD nur mit einem locken: Verbeamtung. Dort sind die Vorteile bei KV, Pension, Krankfeiern und Co. so übertrieben, dass sie mich vieles in Kauf nehmen lassen würden. Hinzu kommt, dass durch das gute Brutto-/Netto-Verhältnis das Nettoeinkommen nicht wesentlich schlechter wäre als bei einer Beschäftigung in der Privatwirtschaft. Abseits dessen ist der ÖD für mich gestorben. 30 Tage Urlaub, Gleitzeit und ruhige Kugeln gibt es auch in der Privatwirtschaft, wenn man danach sucht. Und das meist sogar gepaart mit spannenderen Aufgaben, mehr Flexibilität, mehr Gehalt und ohne den angestaubten ÖD-Malus, wenn man sich anschließend doch wieder bewerben möchte.
  7. Jopp. Da mache ich mir auch gar keine Gedanken. Irgendwo habe ich gelesen, dass es reichen würde, eine Exceltabelle über die Zeiten zu führen. Damit ist doch alles gesagt, wie sicher und bindend das Ganze ist.
  8. OK. Das klingt dann nicht schlecht. Kosten werden übernommen, Verrechnung erfolgt Brutto und es muss keine direkte Fortbildung sein. Das finde ich top.
  9. Diese Art von Schulungen bei der IHK sind so eine Sache. Grundsätzlich ist fast jede Weiterbildung besser als keine. Auch inhaltlich wird dort mit Sicherheit einiges interessantes bei sein, was Dich nach vorne bringt. Die Frage bleibt, inwieweit dies die beste Option ist und da bin ich persönlich skeptisch. Die Akzeptanz eines Studiums ist, meiner Erfahrung nach, deutlich besser als die von (auch vergleichbaren) IHK-Abschlüssen. Manche Firmen kennen diese gar nicht und wiederum andere gruppieren sie schlechter ein. Mit einem B. Sc. hingegen kann jeder etwas anfangen. Von daher ist meine Empfehlung fast immer in Richtung Studium. Nur in Ausnahmefällen dürfte der IHK-Abschluss am Ende vergleichbar erfolgreich sein.
  10. Grundsätzlich finde ich es klasse, wenn der AG einen bei Fortbildungen unterstützt. Allerdings ist die Bezeichnung "Urlaub" hier in der Tat irreführend, denn das ist es nicht. Urlaub ist Freizeit und da kann ich tun und lassen, was ich möchte. Wenn der Urlaub an Bedingungen geknüpft ist, wird es zu einer (vom AG bezahlten) Fortbildung. Das ist gut, aber dennoch etwas anderes.
  11. Nehmt der Einfachheit halber dieses Forum als Beispiel. Hier treiben sich eine Menge Gut- bis Bestverdiener herum. Arm, dumm oder faul ist hier keiner und das Einkommen liegt häufig spürbar über dem, was weite Teile der Arbeitnehmer in Deutschland verdienen. Trotzdem ist es nicht so, dass die Leute hier Porsche fahren oder vierstellige Beträge monatlich sparen. Warum ist das so? Die Antwort ist so einfach wie erschreckend: Man lebt heutzutage auch mit vermeintlich hohem Einkommen lediglich ganz normale Leben und bereits alltägliche Dinge wie Familie und/oder Wohneigentum sind derart hohe Belastungen für das Leben geworden, dass sie einen in das berühmte Hamsterrad zwingen. Ausbrechen kann nur der, der auf so ziemlich alles verzichtet, was ein Leben lebenswert macht oder eine Vielzahl glücklicher Lebensumstände sein eigen nennen kann. Mit der eigenen Hände Arbeit wird heute jedenfalls keiner mehr vom Tellerwäscher zum Millionär. Irgendwo müssen die Rekordeinnahmen für Staat, Unternehmen und Sozialbudgets ja herkommen. Können die Leute - hier und woanders - wirklich so wenig Ahnung von Geld haben, wo sie doch gute Ausbildungen genossen haben, in guten Jobs arbeiten und gut verdienen? Oder sind es vielleicht die YouTube-Experten und Frugalisten, welche nur die halbe Wahrheit erzählen? Für mich ist das Thema "Finanzielle Freiheit" bestenfalls ein Konzept, was für wenige Menschen funktioniert und für die Masse nicht nur untauglich, sondern auch unmöglich ist. Ganz zu schweigen davon, dass eine Gesellschaft voller Frugalisten (a. k. a. Geizhälse) wohl kaum eine funktionierende oder erstrebenswerte wäre. Das aber nur am Rande.
  12. Ohne Deine Ambitionen schmälern zu wollen, wird es wohl schwierig für Dich, eine finanzielle Verbesserung hinzulegen, ohne dass Du dafür an anderer Stelle etwas opfern musst. Du hast "nur " eine Ausbildung, zwei Jahre Berufserfahrung und bietest relativ handelsübliche Java-Entwicklung mit DevOps und Co.. Dafür bekommst Du 60k und einen Inhouse-Job mit <40 Wochenstunden. Das ist mehr als gut und damit dürftest Du problemlos zu den Top 10% mit vergleichbaren Positionen gehören. Im Consulting mag man ggf. mehr verdienen, richtig. Dafür bist Du häufig unterwegs, schiebst Überstunden (finanziell abgegolten) und dank Steuerprogression bleiben von den z. B. 10k mehr Jahresbrutto kaum etwas übrig. Zudem musst Du einen 70k+ Consulting-Job erst einmal bekommen. Selbstverständlich ist der nicht. Vor allem nicht ohne Studium und mit zwei Jahren Berufserfahrung. Beim Freelancing ist das noch ungleich schwieriger, stressiger und schlechter planbar. Work-Life-Balance gibt es dort, sofern überhaupt, erst nach zig Jahren, wenn man ein gutes Netzwerk aufgebaut hat. Ansonsten gilt das altbekannte Klischee der Selbstständigkeit: man arbeitet selbst und ständig. 120k Jahresverdienst klingen zuerst fürchterlich viel, sind aber nicht vergleichbar mit 120k als Arbeitnehmer. Krankenversicherung, Altersvorsorge und Rücklagen wollen davon bestritten werden, so dass der reale Mehrwert häufig nicht so hoch ist wie erhofft. Kurzum: Am Ende musst Du wissen, was Du möchtest und ich wünsche Dir viel Erfolg dabei. Jedoch bist Du mit Deinem aktuellen Job bereits recht weit oben in der Nahrungskette (vor allem für Deine Biografie), so dass die nächsten Stufen alles andere als leicht zu erklimmen sein dürften. Ich denke, Du fährst am besten, daran festzuhalten und zu versuchen, nebenbei ein zweites Standbein aufzubauen. ... Das Thema finanzielle Freiheit ist für mich übrigens eine ähnliche Mogelpackung wie Tiny Houses. Schwer im Trend, medial gehyped, aber in der Realität selten ein Thema und erst recht nicht von Dauer. In jungen Jahren, mit gutem Job, gesund und ohne Frau oder Familie kann man es sich leisten, hohe Sparquoten zu erzielen oder sparsam zu leben. Da steigt das Konto monatlich rapide an und der Reichtum ist greifbar nahe. Spätestens jedoch, wenn es mit Job, Gesundheit oder Singledasein nicht mehr so läuft, ist damit Schluss und die Sparquote reduziert sich drastisch. Dann muss es doch die größere Wohnung werden, evtl. sogar das Haus, der Nachwuchs braucht x und y, die Familie möchte in den Urlaub und der ehemalige Großverdienst ist zur gefühlten Grundsicherung verkommen. Ganz zu schweigen davon, wie erstrebenswert es ist, sich in den besten Jahren des Lebens einzuschränken, damit man mit 50+ weniger gebunden ist. Bis dahin hat man ggf. so vieles verpasst, das holt man dann auch nicht mehr nach.
  13. Knapp über 50k nach über 10 Jahren sind in der Tat ziemlich mager. Wenn man nicht gerade in der tiefsten Provinz wohnt (Karlsruhe hat immerhin 300k Einwohner) sollte da in jedem Fall mehr drin sein. Allerdings stimme ich dahingehend zu, dass @Patrick1995 schon ein in der Tat sehr gutes Angebot erzielt hat. Ich glaube ebenfalls nicht, dass deutlich über 50k, bei Firmenwagen/-Handy, >30 Tage Urlaub, <40 Wochenstunden und das alles bei 90% Inhouseentwicklung normal sind. Auch nicht in Hamburg. Gratz!
  14. Man kann @3kOhm auch bewusst falsch verstehen. Er weist lediglich darauf hin, dass die beschriebenen Lebensumstände (uralte Autos, kaum Urlaube, günstige Restaurants als teuer verkaufen, etc.) nicht zu zwei Vollzeiteinkommen passen, wovon eines aus der IT stammt. Entweder Tiangou besitzt ein in der Tat sehr üppiges Haus, hat eine enorme monatliche Sparquote, lässt sich beim Gehalt über den Tisch ziehen oder verschweigt hier etwas. Anders passt das kaum zusammen. Deswegen ist auch der Hinweis darauf, dass man auch mit 6,5k netto noch zu Vapiano geht nicht zielführend. Darum geht es gar nicht, sondern um das hier präsentierte Gesamtpaket.
  15. Ich schließe mich @Sullidors Zusammenfassung an. Diese bringt es am besten auf den Punkt.
  16. Meiner Erfahrung nach ist der vordergründige Wert der meisten Zertifikaten und Kurse überschaubar. Wenn Du z. B. sagst "Ausbildung + ein Zertifikat als xyz" ist das jetzt nicht der großartige Karriereboost. Anders kann das aussehen, wenn die Zertifikate Teil eines größeren Pakets sind. Z. B. "Ausbildung + Berufserfahrung + mehrere Zertifikate als x, y und z". Das vermittelt einen ganz anderen Gesamteindruck und dann spielt so etwas schon eine Rolle. Von daher sind Zertifikate immer gut, allerdings nicht mehr als ein Teil einer Gesamtstrategie und bei weitem nicht so gewichtig wie z. B. die Frage ob man einen akademischen Titel hat oder nicht.
  17. Anfangs habe ich die Namen nicht genannt, mittlerweile spiele ich mit offenem Visier. Spätestens, wenn man auf LinkedIn oder Xing vertreten ist, sieht es so oder so jeder, der interessiert ist. Ich habe übrigens noch nie davon gehört, dass ein potenzieller AG bei dem aktuellen AG anruft. Mir fällt auch kein Grund ein, warum man so etwas machen sollte oder was sie dort fragen sollten. Zudem versauen sich die Anrufenden damit den Ruf. Das machen sie ein paar Mal und es spricht sich schneller herum als ihnen lieb sein kann. Von daher ist Diskretion ein beidseitiges Interesse. Auch, wenn man keine Übereinkunft findet.
  18. Japp, das ist definitiv zu wenig. Unter 30k sind, meiner Meinung nach, für jeden gelernten Fachinformatiker zu wenig. Egal, was er macht und wo. Wenn dann auch noch hinzu kommt, dass Du doch eine recht breite Palette bedienst, bereits zwei Jahre Berufserfahrung mitbringst und im häufig teuren Bayern arbeitest, wird es regelrecht unverschämt. Da ändert dann auch ein Firmenwagen wenig dran.
  19. Auf der einen Seite hört man viel schlechtes: Eingefahren, altbacken, wenig innovativ, Dinosaurier, Behörde, usw.. Gleichzeitig sprechen viele Hardfacts dafür: Tarifvertrag, 35-Stunden-Woche(?), großes Unternehmen mit entsprechenden Kapazitäten, etc. Ich persönlich denke, dass man dort nicht allzu viel falsch machen kann. Solange Du kein Konkurrenzangebot von einem spitzenmäßigen anderen Unternehmen hast, wird Siemens Dir mit Sicherheit gute Einblicke verschaffen können. Das heißt ja nicht, dass Du nach der Ausbildung auch dort bleiben musst. Jedenfalls dürfte es einfacher sein, nach einer Siemens-Ausbildung bei IT-Systemhaus Meyer anzufangen als umgekehrt. Von daher wäre mein Weg klar.
  20. Auf den PCs DuckDuckGo, im Smartphone Google, weil es voreingestellt ist. Mit 90% der Ergebnisse von DuckDuckGo bin ich zufrieden, nur wenn es zu speziell wird, muss es doch wieder Google sein, weil die Ergebnisse dort weiterhin spürbar besser sind.
  21. Bei mir wäre es abhängig vom Gehalt und wie zufrieden ich mit der aktuellen Arbeit bin. Wäre ich super zufrieden bei meinem AG, würde ich es per se nicht machen. Ich müsste grundsätzlich Verbesserungspotenzial sehen. Über eine Stunde je Strecke ist ein harter Einschnitt ins Leben. Bleibt das Finanzielle. Würde ich z. B. 60k an Stelle von 30k verdienen, würde ich es nicht machen. Der Schritt nach vorne wäre zwar enorm, aber 60k wären mir nominal deutlich zu wenig, um täglich 11+ Stunden für die Arbeit zu investieren. Würde ich 120k an Stelle von 60k verdienen, wäre ich schon eher versucht. Da braucht man die 60k extra mehr vielleicht nicht mehr so drastisch wie die 30k extra im günstigeren Szenario, aber der Mehrwert von 60k extra ist echt enorm. Das braucht man nur einige Jahre zu schaffen und hat bereits weite Teiles des Hauses bezahlt. So etwas wäre eine Investition fürs Leben und somit ganz anders zu bewerten. Bei dem Schritt von 30k auf 60k wäre dies für mich nicht der Fall.
  22. Wenn so etwas ein dauerhafter Zustand ist, läuft etwas verkehrt. Man bezahlt zu wenig, kann nicht nein sagen, hat zu wenige Mitarbeiter, organisiert nicht richtig oder alles davon. Wenn das bereits im Vorfeld so anfängt, wäre ich vorsichtig.
  23. Wenn das verschieben eines Notepadfensters so lange braucht, kann etwas nicht in Ordnung sein. Es ist das eine, auf einer VM zu arbeiten und dort logischerweise nicht high end performance zu erhalten. Es ist etwas ganz anderes, wenn selbst grundlegende Windowsanwendungen nicht ordnungsgemäß funktionieren. Ist das bei Deinen Kollegen auch so schlimm?
  24. Ich habe schon alles genannte erlebt: Desktop-PCs, Notebooks, virtuelle Maschinen und aktuell ein Surface inkl. Dockingstation. Je nachdem, was man macht, reicht eine VM aus, aber die Performance ist natürlich schlechter als bei guter Hardware.
  25. @Liwjatan In Deinen Beiträgen ist die gesamte Palette an kleinbürgerlich deutschen Klischees enthalten, welche es so gibt. Von den unbezahlbaren netten Kollegen, über die langfristige Entwicklung und Zukunftssicherheit deutscher Arbeitsplätze bis hin zu der Aussage, dass Geld sowieso nicht glücklich mache, ab einem gewissen Level alles gleich wäre und man vor allem die Ausgaben senken solle. Da weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll. Ja, nette Kollegen sind wichtig. Nein, die sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel und somit für die Berufswahl kaum ein Faktor. Die langfristige Entwicklung ist längst nicht überall gegeben. Wer nicht tariflich gebunden ist, wie die meisten IT´ler, bekommt nicht automatisch mehr Geld, nur weil er lange da ist, sondern muss jeden Euro extra erkämpfen. Das ist in Deutschland schwierig, weil Erhöhungen hauptsächlich bei Beförderung oder Wechsel ausgegeben werden. Die Sicherheit im Alter? Frag mal die IT´ler 50+, wie händeringend sie auf dem Arbeitsmarkt noch gefragt sind und wie viele von ihnen "locked in" sind. Rosig ist der deutsche Arbeitsmarkt für Menschen 50+ per Definition nicht. Der deutsche IT-Markt noch ungleich weniger. Und dann kommt mit Mitte 50 nach zwei Jahren Arbeitslosigkeit Hartz IV, nachdem man zuvor 30+ Jahre Spitzensteuern und Sozialabgaben gezahlt hat. Das muss wohl "sozial gerecht" sein. Geld macht nicht glücklich? Dann weiß ich nicht worüber wir hier reden, wenn es keine Rolle spielt, ob man nun 50, 60 oder 80k verdient. Genug ist doch genug? Ab einem gewissen Maße ist der finanzielle Mehrwert weniger wichtig? Stimmt. Nur leider liegt dieser Grenzwert ziemlich hoch und es verdienen vielleicht die Top 10% der Arbeitnehmer darüber. Dort muss man aber erst einmal hinkommen, was mit solch einer Einstellung selten klappt. Henne <-> Ei Problem. Bei den Haushaltskosten von 1.500 Euro monatlich denkst Du als erstes ans sparen. Kann man machen. Man kann sich aber auch kaputtsparen. Ich würde zuerst versuchen das Einkommen zu steigern. Denn dort ist noch deutlich Luft nach oben, wenn man ca. 2k Netto monatlich verdient. Am Lebensende habe ich mehr davon, z. B. 3k verdient und 1,5k ausgegeben zu haben, als 2k verdient und 1k ausgegeben zu haben, auch wenn bei beiden 1k "übrig" bleibt. Diese Mentalität ist übrigens der Grund, warum internationale IT-Kräfte lieber in die USA gehen als nach Deutschland und warum dort die IT gestaltet wird und nicht hier. Für wen der Kronleuchter schon unerreichbar und die Deckenlampe ausreichend ist, wird niemals nach den Sternen greifen.

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