Alle Beiträge von Rabber
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Gehalt bei Übernahme
Was man so lesen kann, würde ich in jedem Falle zusehen, dass man Dich nicht über den Tisch zieht. Und im Zweifle auch mal Alternativen in Betracht ziehen. Alleine die Arbeitszeiten sind meiner Meinung nach nicht normal. Hinzu kommt, dass Du Mädchen für alles bist und das ist nie gut. Weder für Dich, noch für die Firma oder Deine persönliche Entwicklung. Mein Rat wäre fast schon, Dich eher nach Alternativen umzuschauen, wenn Du die Möglichkeit hast. Gerade diese Mädchen-Für-Alles-IT ist ja bekannt und bringt am Ende kaum was. Im Regelfall weniger Verdienst wie sonst wo und die Expertise um mal woanders als Senior einzusteigen, bekommst Du dort auch nach 20 Jahren nicht.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Das würde aber die Leistungsträger be- und das Pack... Äh, den Arbeitnehmer, entlasten. Sowas ist mit CDU/SPD/Grüne/FDP nicht zu machen. Was das angeht hilft, wenn überhaupt, nur die Linke. Aber wir wählen ja alle fleißig weiter CDU/SPD/Grüne/FDP, dann brauchen wir uns also nicht zu wundern. ^^
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Ne das müsste schon stimmen, da gibt es ja allerlei Tricks um die Zahlen zu schönen. Ich denke, (das ist natürlich ne reine Vermutung, klar), wenn wir von den wirklich SV-pflichtigen Vollzeit-Jobs oder aber den Menschen ausgehen welche auf keinerlei Transferleistungen (Aufstocker, Lohnkostenzuschüsse, etc.) angewiesen sind, dann dürften wir mit Sicherheit bei 4 Mio. oder mehr Arbeitslosen sein.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Auch passend zum Thema Fachkräftemangel, der bösen Demografie, den fehlenden Arbeitskräften, der dringend benötigten Zuwanderung und dem Fakt, dass man doch jeden noch so bildungsfernen mit kurzen Kursen zu den dringend benötigten Fachkräften bilden könne. http://www.welt.de/wirtschaft/article156114290/Die-Wahrheit-ueber-das-Ausmass-der-Arbeitslosigkeit.html
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Genau Du bist aber doch die gebeutelte Gruppe, welche ich benannt habe. Der Arbeitnehmer, der sein Geld mit Arbeit verdient. Würdest Du das gleiche Einkommen durch Besitz (also Mieten, Aktien, Firmen oder Erbe) bekommen, würdest Du eben nicht 45% Steuern und Abgaben zahlen. Du belegst doch also genau das, was ich kritisiere. Dass die Arbeit der eigenen Hände am stärksten besteuert wird. Und diejenigen, welche nichts dafür tun, weil sie andere für sich arbeiten lassen, kommen mit 25% oder teils 0% davon. ... Was die Firma angeht: Auch das habe ich oben aufgegriffen. Natürlich muss er das Geld nicht auf der Bank haben und natürlich muss er sich dafür verschulden. Aber was soll das? Wo ist das Problem? Wenn ich eine Firma mit Wert von 10 Mio. Euro erbe, welche dann wohl ca. einen Jahresgewinn von div. hundert Tausend Euro im Jahr einfährt, dann ist das für mich genau gar kein Problem da zur Bank zu gehen und zu sagen "Jungs, ich brauch mal ne Mio. Euro für die Steuer. Das habt Ihr in 3 Jahren wieder und danach kassiere ich dick ab!". Ausserdem kommt so ein Erbe nicht von jetzt auf gleich. Wenn ich weiß, dass ich mal so eine Firma erbe und Untenrehmer sein möchte, dann ist es nicht zuviel verlangt, dass ich entsprechend vorsorge und schon Geld parat habe, bevor der Erbfall eintritt. Der Vater, welcher die Firma gegründet hat, musste ebenfalls durch solche Durstsrecken, musste ebenfalls vorstrecken und musste ebenfalls Kredite bedienen. Warum soll der Erbe das alles geschenkt bekommen, wenn der Vater (der dafür wirklich noch alles aufgebaut hat) diese Hindernisse alle hatte ... Aber auch hier gilt wieder ganz allgemein: Also würdest Du das Erbe im Wert von 10 Mio. Euro ablehnen, weil Du einen Kredit über 1 Mio. Euro aufnehmen müsstest? Im Leben nicht. Das ist und bleibt der 6er im Lotto, damit gehörst Du - fürs Geboren werden - zur Finanzelite und deswegen kannst auch Du dann Deinen Teil dazu beitragen.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Und genau das ist das Problem, warum Du denke ich nicht verstehen willst, kannst warum das Erben usw. ungerecht ist. Du kennst - so vermute ich - im Wesentlichen Menschen die Ihr Vermögen (egal wie hoch dies nun sein mag) durch Arbeit verdient haben. Wenn man sich aber mal die gehobenen Kreise in Deutschland so anschaut, dann sind da eben verdammt viele Leute bei, die sich das eben nicht erarbeitet haben. Die sind dort, weil sie geerbt haben. Weil der Vatter Connections hatte und ihnen mit 30 Jobs besorgt hat, welche andere nicht mit 45 bzw. gar nicht bekommen hätten, Weil sie auf Kosten des Vaters auf die besten - aka teuersten - Schulen gegangen sind. Weil sie keine nebenjobs neben dem Studium brauchten, weil sie die besten Nachhilfelehrer hatten und somit die besten Abschlüsse. Weil sie den Auslandsaufenthalt hatten, weil sie an der Elite-Privatuni waren, usw. usf. Das Ganze wird in immer mehr Studien belegt. Wissenschaftliche, unabhängige Studien, welche aufzeigen, dass die soziale Mobilität (also die Möglichkeit sich von unten nach oben zu arbeiten) in Deutschland so schlecht ist, wie in fast keinem der ersten Welt Länder. Da sind uns selbst so ungerechte Länder wie Amerika oder GB weit voraus. Hier wirst Du reich geboren oder eben nicht. Und zudem deutlich schlechter wie es das auch bei uns selbst mal war. Schuld daran sind zu guten Teilen eben oben genannte Steuerpolitiken in Kombination mit der Vetternwirtschaft in klassischen Familienbetrieben. In einem klassischen Familienbetrieb wird ja nicht erst gefragt, welcher Nachfolger für die Firma am besten wäre, sondern das bekommt natürlich der Sohn oder die Tochter. Wer denn sonst? Auch das ist ja eine Ungerechtigkeit sondergleichen, die nichts mit Arbeit, Qualifikation oder Können zu tun. Geburtsrecht. ... Ich selbst weiß übrigens, wovon ich rede, ich werde mal nicht unerheblich erben. Zwar keine Millionen aber schon mehr wie nur den Anteil an der Eigentumswohnung. Und ich kenne durch meinen Vatter und seinen, sowie meinen Beruf bedingt so einige wohlhabende Menschen und Unternehmer bei uns in der Region. Das ist alles nicht halb so fair, nicht halb so gerecht und nicht halb so sozial, wie Du Dir das vorstellst und in oben skizzierten Szenarien darstellst.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Wer redet von Kommunsimus? Ich rede von sozialer Marktwirtschaft, wo starke Schultern mehr tragen wie die schwachen. Und wegen diesem einfachen Grundsatz hast Du auch schon die Erklärung, warum Erbe besteuert werden sollte. Wenn ich von meinem Vater z.B. eine Firma mit Wert in Höhe von 10 Mio. Euro erbe, die er selbst aufgebaut hat. Dann bekomme ich als Sohn was? Eine Firma mit 10 Mio Euro Wert geschenkt. Warum? Weil ich in die richtige Familie geboren wurde. Kann ich da was für? Nein Habe ich was dafür geleistet? Nein. Wenn jetzt der Sohn z.B. 10% Steuer bezahlen würde, wäre das 1 Mio. Euro. Dann hat er netto immer noch 9 Mio. Euro geschenkt bekommen. Fürs "in die richtige Familie geboren werden" und "Nichts tun". Dann ist er immer noch einer mit "starken Schultern" und kann dementsprechend auch mehr tragen, z.B. die 1 Mio Euro Erbschaftssteuer. Ganz davon abgesehen, ist es meiner Meinung nach auch nicht weiter verwerflich, wenn der Erbe die 1 Mio. Euro (in Form von Steuern) "investiert", um eine Firma für 10 Mio. Euro Wert zu erhalten. Der Vater, welcher die Firma aufgebaut hat, musste wohl deutlich mehr investieren um diese 10 Mio. Euro Wert zu bekommen. Und ausserdem hauen die Unternehmer doch immer so auf die Kacke, welche Verantwortung sie haben, was sie "investieren mussten" um da zu sein, wo sie sind etc. pp. So gesehen hat die Erbschaftssteuer also auch eine erzieherische Maßnahme, weil sie den Sohn erst zu dem Unternehmer macht, der vorgibt zu sein. ... Aber darum geht es auch gar nich. Am Ende des Tages ist es wieder ganz einfach, und da brauch es genau gar kein einziges Fallbeispiel und keine Spitzfindigkeiten: Sollen starke Schultern mehr tragen, ja oder nein? Wenn ja, dann darf es genau gar keine Rolle spielen, wie man zu diesen Starken Schultern gekommen ist, egal ob Erbe, Unternehmertum oder Erbe. Starke Schulter = Starke Abgaben. So jemand hat mehr zu tragen wie die Schwachen und das kann eben in Form von erhöhten Spitzensteuersätzen, Vermögens- oder Erbschaftssteuern passieren. Je nachdem woher die Starken Schultern kommen. Wenn nein, dann darf es erst gar keine Unterschiede in der Besteuerung von überhaupt irgendwas geben. Jeder zahlt dann x % Steuern, egal ob er nun 10 oder 100.000 Euro die Stunde verdient. Schließlich ist es dann ja die Schuld des jeweiligen, dass er nicht zu denjeigen gehört, die 100.000 Euro die Stunde verdienen. Auf welcher Seite stehst Du also?
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Diese Klassenkampf Debatte ist im Kern tatsächlich so einfach wie es nur geht. Grundsätzlich gibt es nur wenige Arten wie man zu Geld kommt. - Man erbt - Man hat schon Geld und lässt es für sich arbeiten - Man lässt andere für sich arbeiten - Man geht selbst arbeiten - Man wird vom Sozialstaat alimentiert. Letzt genannten Punkt nehme ich mal aus, weil das reine soziale Wohltat ist. Bleibt also noch Erbe, Bereits-Haben, Selbstständigkeit und Anstellung. ... Wenn wir uns nun anschauen was wie stark im Schnitt real besteuert wird, sieht die Folge so aus, dass Erben in den meisten Fällen umsonst ist, Unternehmertum und Bereits-Haben mittelprächtig und Arbeitnehmertum am stärken besteuert wird. D.h. je mehr ich habe und je weniger ich selbst dafür tue, umso mehr wird mir an Steuern erlassen (in Form von gedeckelten Beiträgen, Bemessungsgrenzen, Schlupflöchern, Verrechnungsmöglichkeiten oder oder oder). Im Umkehrschluss bedeutet es, dass je weniger ich bereits habe und je mehr ich direkt dafür tun muss, muss ich am meisten bezahlen. ... Das alleine ist zwar stark vereinfacht, aber im Kern vollkommen richtig und erklärt nahezu jeden Mißstand in Deutschland, spätestens seit Schröder und erst recht seit Merkel. Das war alles mal anders. Da war Erbe, Vermögen und Co. stärker besteuert als heute und Arbeit weniger. Da waren die Kosten für Sozialsysteme und Renten auf nahezu alle verteilt und nicht wie heute nur auf die wenigen durchschnittlichen Arbeitnehmer, während Arbeitgeber, Selbständige, Freiberufler, Ärtze und Co. alle ausgeklammert sind und nur noch für ihres gleichen sorgen, aber nicht mehr für die Allgemeinheit. Das bestätigt ja mittlerweile auch eigentlich jede Studie, welche sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt Sofern sie nicht gerade vom Verband der deutschen Unternehmer e.V. oder vergleichebaren beauftragt wurde, versteht sich. ... Von daher ist es zu 100% richtig, dass es bei uns System hat, dass die Arbeitnehmerschaft immer stärker zur Rechenschaft gezogen wird, während die Finanzeliten immer weiter gefördert werden. Die 90% zahlen also für die 10%.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Das sehe ich aber schon anders. Wenn Du Arzt bist, gehörst Du - bildungstechnisch - nun mal zur Elite und es gibt nicht mehr so viele Leute, die mehr können und gelernt haben wie Du. Erst Recht, wenn Du Facharzt bist. Wenn dieser hier in Deutschland zu den gegebenen Bedingungen, dann meinetwegen auch 90k verdienen mag, ist das ja ohne Vergleichswerte völlig belanglos. Was bleibt unterm Strich über, nach Abzügen? Wie verhält es sich mit Lebenskosten drumherum usw. usf.? Und vor allem: Was würde der gleiche Arzt in der Schweiz, USA oder sonst wo verdienen? Da wird die Bilanz dann denke ich schon nicht mehr soooo gut aussehen. Und gerade als Arzt mit Top-Bildung und in jungen Jahren ist man eben flexibel. Da sollte, nein eigentlich MUSS, man auch mal darüber nachdenken ob Deutschland noch wirklich konkurrenzfähig ist als Arbeitgeber. Die Arbeitgeber in Deutschland haben schließlich auch kein Problem jeden Mitarbeiter nach Hause zu schicken, wenn er nicht mehr konkurrenzfähig ist (zu teuer, zu alt, zu wenig Wische, etc.). Warum sollte man sich als Arbeitnehmer das nicht auch zu Gute machen, wenn man zu den wenigen gehört, die sich das leisten können? ... Mal ganz davon ab, sollte man meiner Meinung nach nicht so tun, als ob meinetwegen 90k jetzt für das mega-dicke Luxusleben reichen würden. Klar, kannst Dir davon schon das eine oder andere gönnen, aber der Moet fließt da auch nicht gerade in Strömen. Da wird - mal wieder - der Maßstab vergessen und ausgeblendet, was die wirklichen Großverdiener in Deutschland so nach Hause bringen. Für teils deutlich weniger Eigenleistung und Verantwortung.
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Wie viel verdient ihr?
Die Tarifverträge in der IT sind auch irre gut, was die Bezahlung angeht. Schade, dass die fast nirgends gezahlt werden. ... Zu mir: Alter: 30 letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): Wirtschaftsinformatik B. Sc. (2015) Berufserfahrung: 12 Jahre Vorbildung: Fachinformatiker - AE (2004) Arbeitsort: Dortmund Grösse der Firma: ~10 Tarif: Nein Branche der Firma: IT Dienstleister Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 39 Arbeitsstunden pro Woche real: ~42 Gesamtjahresbrutto: ~55.000 € Anzahl der Monatsgehälter: 13 Anzahl der Urlaubstage: 30 Sonder- / Sozialleistungen: VWL, Betriebliche Unfallversicherung, Bezahlte Überstunden Variabler Anteil am Gehalt: - Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): - Senior Software Developer - Betrieblicher Ausbilder
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Normal in Deutschland?
Wie die Kollegen hier schon geschrieben haben, ist das nicht normal. Was wohl normal ist, dass je nach Betrieb die Betreuung unterschiedlich ausfällt. Bei dem einen Betrieb ist mehr Manpower und mehr Know How da wie bei dem anderen. Auch die Art der Aufgaben kann man sich nicht groß aussuchen. Bei dem Einen machst Du eher simple Sachen, weil das deren Job ist, bei dem anderen hochkomplexe Projekte. Son bissel flexibel muss man da auch als Azubi halt schon sein. ... Aber das, was Du schilderst ist definitiv nicht normal und richtig. Du hast jetzt also nur zwei Möglichkeiten: a) Das durchziehen und Dich selbst beschäftigen / Dir selbst Aufgaben suchen. Gerade in der IT gibt es ja mehr wie ein Tutorial / Video / etc. was man durchackern kann. So bist Du am Ende Deiner Ausbildung trotzdem einigermaßen fit, auch wenn es nicht der Verdienst der Firma ist. b ) Mit der IHK sprechen und um einen neuen Betrieb bitten. Mehr Möglichkeiten sehe ich eigentlich nicht.
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Evtl. Ausbildung als FIAE
Im Schnitt: Ja. Natürlich gibt es immer auch Fälle, wo Nicht-Studierte Studierte überholt haben. Aber das hängt dann an der Person. Bei Vergleichbaren Einsatz / Können / Fachwissen wird der Studierte in 9 von 10 Fällen besser dastehen wie der Nicht-Studierte. Besser verdienen und gesteigerte Aufstiegschancen haben. Das ist zwar albern, wenn Du mich fragst, aber eigentlich überall Usus. Und nicht weniger Firmen, gerade viele Bekannte Consulting Unternehmen geben regelrecht damit an, dass 90% ihrer Belegschaft studiert hat. Da kommst Du ohne fast gar nicht rein. ... Nachtrag: Das geht schon beim Einstiegsgehalt los. Wo Du als FIAE / FISI vielleicht bei 30 bis 35k anfängst (wenns gut läuft) macht das der Bachelor-Student bei 35 - 45k und der Master-Student bei 40 - 50k. Das ist schon ein krasser Vorsprung, den Du auch nicht mal eben so aufholst. Auch nicht mit 1 oder 2 Jahren mehr Erfahrung. Auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber im Regelfall sind die Quoten da eindeutig. Und ich widerhole auch noch einmal, was @Rienne geschrieben hat: Vergiss das Studentenleben nicht. Das kann man gar nicht in Geld ausdrücken. Und Jung bist Du nur genau einmal. Das holst Du nicht mehr nach, nie wieder. Ich z.B. habe das nicht gehabt und bereue das im Nachhinein. Wenn ich vergleiche was meine Kollegen an Privatleben hatten, das hatte ich nicht. Hinzu kommt die Einmaligkeit. Karriere und Bildung kann man noch bis zu nem gewissen Grad recht problemlos nachholen. Die Jugend nicht. Und selbst, wenn Du mit 30 es noch mal machen würdest, wäre es nicht das Gleiche, wie mit anfang 20, weil Du einfach komplett anders tickst. So eine Phase im Leben stelle ich mir aus heutiger Sicht tatsächlich so wertvoll vor, dass Du sie mit Geld oder sonst was nicht kaufen kannst.
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Evtl. Ausbildung als FIAE
Genau so einer bin ich ja. Bei mir war es ja ähnlich wie beim Thread-Ersteller. Ich wollte partout nicht studieren gehen, Schule hat einfach nur noch gesuckt. Deswegen ne Ausbildung. Und dann nach ein paar Jahren habe ich festgestellt "Hm, wär vielleicht doch nich schlecht gewesen" und habe das Ganze nebenberuflich nachgeholt. Obwohl also alles geklappt hat und ich ganz gut dastehe heute, würde ich es anders machen wenn ich noch mal könnte und direkt studieren gehen. Das wäre einfacher und direkter gewesen. Aber sowas weiß man halt nicht vorher. ... Von daher bleibe ich dabei: Das Studium IST die bessere Wahl. Vorausgesetzt Du hast das Zeug und die Lust dazu. Man bekommt später mehr Geld, bessere Jobs, und hat mehr von seiner Jugend. Die duale Ausbildung (FIAE / FISI) ist aber deswegen ja keinesfalls schlecht. Dort kommst Du aus der Schule raus, schneller in den Beruf und schneller an Geld. Dafür kommt schneller eine Grenze, wo es nicht mehr weiter geht, weil der Wisch fehlt. Das muss jeder für sich selbst wissen. Und im Zweifel es so machen wie ich und viele andere. Dann geht beides und man ist flexibel.
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Evtl. Ausbildung als FIAE
Wenn Dir Schule keinen Spaß macht, dann is das mit der Uni nix. Du müsstest erst noch x Jahre Abi machen und dann noch mal x Jahre Uni/FH. Das sind in der Summe ca. 6-7 Jahre. Das macht dann keinen Sinn. Dann lieber eine duale Ausbildung zum FI AE bzw. FI SI. Denn, auch wenn das hier vielleicht so rüber kommt: "Über" ist so eine Ausbildung zum FIAE / FISI natürlich nicht. Auch damit bekommst Du nachher ordentliche Jobs in der IT und alles. Es ging ja nur darum, dass ein Studium noch besser wäre, was Job-Aussichten, Gehalt und Co. angeht. Aber wenn Dir das Lernen so auf den Keks geht, dann macht das keinen Sinn. Im Zweifel kannste das Studium dann ja immer noch nachholen, wenn mal Bedarf sein sollte. Habe ich ja auch so gemacht.
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Evtl. Ausbildung als FIAE
Gerade seit Bachelor-Zeiten hat das noch mal enorm zugenommen. Mit groß Rumpimmeln is da nich mehr viel. *G*
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Evtl. Ausbildung als FIAE
Ich möchte übrigens anmerken, dass das Studium sehr wohl ein ganz anderes Kaliber ist, wie das Abitur. Zumindest lese ich @mqr ´s Kommentar so, als ob man das Studium mit Links mache, wenn man das Abitur gemacht hat. Und das sehe ich grundlegend anders. Gerade das Informatik Studium ist wirklich nicht ohne und da muss man schon deutlich mehr für tun und auch mehr für mitbringen, wie für das bloße Abitur. Nicht umsonst, gibt es dort so hohe Abbrecher-Quoten. Wenn Du aber gewillt bist, das zu schaffen, würde ich Dir das in jeden Fall empfehlen. Du lernst mehr, sowohl in Qualität als auch Quantität, Du bekommst nachher bessere Jobs, besseres Gehalt und hast ganz nebenbei noch deutlich mehr von Deiner Jugend. Alleine letzt genanntes ist fast unbezahlbar. Denn den Rest kannst Du irgendwie ausgleichen. Aber Anfang 20 wirst Du halt nicht noch einmal.
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Evtl. Ausbildung als FIAE
Ist meine persönliche Meinung, ja. Das sah ich bis ich es selbst gemacht hab, immer anders gesehen, aber so im Nachhinein betrachtet, wäre es für mich wohl besser gewesen, direkt studieren zu gehen. Man lernt dort einfach mehr & intensiver, hat mehr von seiner Jugend und die Bezahlung/das Ansehen ist nachher auch besser. Aber ist wie gesagt nur meine persönliche Meinung. Und vielleicht sehe ich das in 5 Jahren ja auch wieder anders, wer weiß.
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Sorcecode Schreiben oder Hacken
Ich würde generell erst mal klären, ob Du das deutsche "Hacken" meinst (also wie bei einer Spitzhacke), dann siehe Beschreibung von arlegermi. Das würde ich für schnell hingerotze Software nehmen, wenn man mal eben was in die Tastatur "hackt". Oder das englische "hacken", das ist ja was ganz anderes und hat meist kriminelle Absichten. Mit regulärem Programmieren hat das ja nicht viel zu tun, weil beim englischen "hacken" ja viel mehr die Absicht den Namen verleiht und weniger die Tätigkeit als solches. Bei bestimmten Attacken kann man auch "hacken" ohne überhaupt zu programmieren z.B.
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Ausbildungsinhalt
Wenn das nicht zum Dauerzustand wird, gehört das denke ich leider dazu. Mal hat man zu viel zu tun, mal zu wenig. Mal ist es zu leicht, mal zu schwer. Mal zu viel Neues, mal immer nur das Gleiches. Mal zu viel Programmierung, so dass es irgendwann gleichtönig wird, mal zu wenig. etc. Am Ende ist Arbeit (und somit auch Ausbildung) eben kein Wunschkonzert, sondern immer auch ein Ergebnis des betrieblichen Umfelds. Wenn das nicht monatelange so geht, dann musst Du damit wohl leben, befürchte ich. Im Zweifel vorher einmal ansprechen und dann wirst Du ja sehen, was machbar ist und was nicht.
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Gehalt nach der Ausbildung
Da muss ich @Gurki schon zustimmen. Heute ist auch die IT nicht mehr so Quereinsteiger-Freundlich, wie sie es mal war. Gemessen an anderen Berufen zwar immer noch, aber so ganz ohne Wisch (egal ob Ausbildung oder besser Studium) geht halt trotzdem wenig. Die Frage nach dem "Was kannst Du?" kommt eben meist erst im zweiten Step, nachdem die Formalitäten (Wisch) geklärt worden sind. Ist zwar schade, aber mittlerweile eben doch immer häufiger anzutreffen. Wohl alleine deshalb, weil es heute natürlich auch immer mehr FISI, FIAE oder Studierte aus dem Bereich IT gibt. Das waren naturgemäß vor 10, 20 Jahren noch deutlich weniger. Und deshalb sind Noten bei uns vielleicht nicht SO wichtig, wie woanders. Aber wirklich unwichtig, dann denke ich auch nicht mehr.
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VR Brillen Erfahrungsberichte
Also ich hatte für 2 Woche ne HTC Vive in der finalen Version. Die Technik ist der Hammer. Die Immersion irre und die Controller und das Room-Tracking ebenfalls um Längen besser wie gedacht. Allerdings gibt es einfach zur Zeit kaum bis keinen relevanten Content und da dort für mich keine kurz- bis mittelfristige Besserung in Sicht war, habe ich das Teil nach 2 Wochen wieder bei eBay Kleinanzeigen verkauft. Noch bekommt man vernünftige Preise dafür und so bin ich erst einmal flexibel. Ich persönlich werde wohl mal ein halbes Jahr ca. warten und dann mal schauen. Wenn nix an Content gekommen ist, dann ist gut, und wenn doch, dann kann ich immer noch günstig ne gebrauchte erstehen, vermute ich.
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Gehalt nach der Ausbildung
Ja gut, das hängt natürlich von der Region ab, keine Frage. In Hamburg sollen ja die Mieten auch dezent teuer sein, was man so hört, so dass es mit 25k ja gar keinen Sinn macht. Auch klar ist, dass man sich bei solchen Firmen und solchen Gehaltsdimensionen nicht ewig lange aufhalten sollte. Nach 2, 3 Jahren sollte man auch mit ner Ausbildung schon bei 35-40k die Richtung sein, wie ich finde. Ganz am Anfang würde ich das aber noch nicht so eng sehen. Da wäre mir der ordentliche Einstieg erst mal wichtiger. Sich entwickeln und/oder wechseln kann man immer noch.
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Gehalt nach der Ausbildung
Also ich kenne das aus Erfahrung und aus Erzählung. Man muss ja auch anders herum sagen, wie ungerecht wäre es, wenn der private Familienstand ein starkes Gewicht auf die Arbeit hätte? Dann würde ja der mittelprächtige Familienvater mit 30 trotzdem das gleiche verdienen wie der Top-Eliten-Single-Angestellte, welcher ebenfalls 30 ist. Wie soll man sowas rechtfertigen? Das Gehalte sollte viel mehr an der Bildung, der Leistung, der Konkurrenzsituation und dem Ertrag hängen, welchem man dem Unternehmen erwirtschaftet. Und das tut es meiner Meinung nach in 90% der Fälle auch. Klar, vielleicht bekommste noch ma ein paar % mehr, aus sozialen Gründen. Aber Du wirst wohl eher weniger aus 30k 35k machen, nur weil Du jetzt ein Kind bekommen hast. Siehe oben: Mit welcher Begründung auch. Was ändert Deine geänderte private Situation an Deiner Arbeit? Bist Du deswegen fleißiger, produktiver oder auf einmal besser gebildet?
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Gehalt nach der Ausbildung
Naja, das mag zwar theoretisch richtig sein, aber praktisch ist es dann halt doch nicht so einfach, wie Du es hier gerade zeichnest. Es ist ja schön und gut mit z.B. 35k als Berufsanfänger in die Verhandlung zu gehen, zum Einen natürlich um einen selbst Willen, aber auch um dem Preisverfall des Berufes nicht eskalieren zu lassen... ABER: Wenn Du (und alle anderen!) nach der Ausbildung nicht auch den Arsch in der Hose haben, das auch wirklich bis zum bitteren Ende durchzuziehen und im Zweifel lieber hartzen zu gehen an Stelle für 25k arbeiten zu gehen, bringt das am Ende auch keinen weiter. Sobald nur eine gewisse Anzahl an Leuten bei z.B. 25k so oder so einknickt... Dann können sie auch gleich dort ansetzen und ehrlich sein. Spätestens beim 2. Anlauf, wenn der erste mit mehr Gehaltsvorstellung gescheitert ist. ... Machen wir uns nix vor: Am Ende des Tages sitzen wir als Arbeitnehmer am kürzeren Hebel. Natürlich könnten wir mehr Macht ausnutzen als wir es vielleicht manchmal tun, da gebe ich Dir ja Recht. Nur so ganz einfach ist es dann eben auch nicht. Du versuchst ja hier so zu tun, als wäre das Gehalt reine Verhandlungssache und würde auf Augenhöhe stattfinden. Mir zumindest ist das neu. Am Ende entscheidet immer noch Dein Chef was er Dir bezahlt. Egal, wie gut Du bist, egal wie Deine persönliche Situation ist, egal, wie er Dich mag. Wenn ihm der Job nur 25k wert ist, oder er der Meinung ist, nicht mehr Budget zu haben... Dann bleibt der Platz eben solange leer, bis sich jemand findet. Was machst Du als gerade frisch Ausgebildeter denn, wenn Du in der Nähe schlicht und einfach keinen findest, der Dir mehr als z.B. 25k geben will? Die Ausbildung quasi weg schmeissen und hartzen gehen? Und wenn ja, für wie lange? Die Job-Aussichten werden dadurch ja nicht besser. Wo Du als Hartzer dann mit anderen Langzeitarbeitslosen und den zahlreichen Neuankömmlingen um Ein-Euro-Jobs und andere sinnvolle Fortbildungen konkurrieren "darfst", damit Du nicht sanktioniert wirst, bis der Arzt kommt? Wo man Dir vorschreibt, dass Deine Wohnung 1 qm zu groß ist und die Gegend nicht Deinem Stand angemessen ist? Wo man Dir vorschreibt, dass Du das Job-Angebot ausgeschlagen hast und deshalb Kürzungen deluxe erfährst? Wo Du am Ende gar kein Geld für nix mehr hast und wahrscheinlich Dein soziales Leben den Bach runter geht? Oder alternativ bis 30 noch bei Mutti wohnen, in der Hoffnung vielleicht mal einen passenden Job zu bekommen? Und das alles nur, damit Du es den blöden Arbeitgebern mal richtig gezeigt hast? Sorry, das ist Mist. ... Ich gebe Dir ja in soweit Recht: Wir als Arbeitnehmer müssen auch was fordern und uns nicht unter Wert verkaufen. Aber wenn in einer Firma die Kollegen eben nun mal alle 25k z.B. bekommen, dann ist das eben so. Weder wirst Du das von Heute auf Morgen grundlegend ändern, noch bedeutet "kämpfen" in so einem Falle nun deshalb 35k zu fordern, nur weil es schön wäre, sondern da ist es besser, realistische Angaben zu machen. Und die liegen dann nun mal bei 27- 28k. Immerhin fast 3k mehr wie die Kollegen und ein merklicher Fortschritt. Von daher finde ich Deine Aussage in der Absolution ziemlich unbrauchbar. Sowas funktioniert, wenn überhaupt dann nur in Gewerkschaften, wo geschlossen ganze Werke die Arbeit nieder legen. Aber nicht in Individual-Verhandlungen, welche Du in 90% der IT Branche vorfindest.
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Gehalt nach der Ausbildung
@mrmagic Das würde ich mal machen, also die Kollegen fragen. Oder Infos bemühen, die Daten in der Branche / Region nahe legen. Denn ohne Datengrundlage kannst Du ja nur raten. Und das geht ist meistens entweder viel zu hoch, oder zu niedrig erfahrungsgemäß.