Alle Beiträge von Rabber
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Welche Fortbildung sinnvoll? Vorschläge erbeten
Was is denn ein duales Studium im Master? Das kenn ich bis dato nur beim Bachelor? Wegen Zertifikaten: Was gäbe es denn da so schönes, was zur Zeit sinnig ist? Ich mache wie gesagt ne Mischung aus Software Developer .NET / Teamleiter .NET und Ausbildungsleitung. Das geht bei unserem Büro alles nahtlos ineinander über, diese 3 Dinge.
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Welche Fortbildung sinnvoll? Vorschläge erbeten
Ich hab leider nur einen 180er Bachelor. Von daher wäre das bei mir schon ein voller Master, welchen ich da machen müsste. Und dann wäre auch nur Wirtschaftsinformatik überall möglich, so dass die Auswahl recht eingeschränkt ist. Bei Informatik wird z.B. teilweise dabei geschrieben, dass die keine Bindestrich-Informatiker (wie mich) akzeptieren. Hätte man mir das mal vorher gesagt, hätte ich direkt reguläre Informatik studiert. Aber wie sagt man so schön: Hinterher weiß man immer mehr. Im Moment schwanke ich zwischen .NET Schulungen, bei IT Visions vom Schwichtenberg. Da war ein Arbeitskollege zu einer PowerShell Schulung und fand das supi. Da gibts ja auch was zu WebAPI, WPF, Angular usw. Also dem Zeug, was wir auch hier gerade nutzen. Das dürfte ich meinen Chef gut verkaufen können. Alternativ der Master. Aber der dauert wieder so elendig lange. Das geht berufsbegleitend weitere 2,5 Jahre. :-o Ob ich da nach den bisherigen 4,5 Jahren für den B. Sc. noch Bock drauf habe. Puh! Das muss ich mir noch mal überlegen. Und beruflich aussetzen und Vollzeit studieren gehen is halt sone Sache. Man is nun im Job, verdient gutes Geld und das alles auszusetzen "nur" für den Master... Klingt irgendwie verlockend, aber der finanzielle Einschnitt wäre schon krass. Ich habe auch mal bei der IHK geschaut, was die so anbieten, aber das scheint eher so eine Art Alternative zum Studium zu sein und keine wirkliche Ergänzung. Von daher kommt das für mich wohl eher weniger in Frage. Gibt es sonst noch was interessantes, was Euch so einfällt? Danke schomma in jedem Fall für die Rückmeldungen.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Ich habe auch schon mehrfach den Eindruck mit dem Gefälle im ÖD bekommen. Also dem Gefälle, dass der Wohnort über die Attraktivität des ÖD entscheidet. Auf dem Land is das in der Tat meistens ein konkurrenzfähiges Gehalt, teilweise sogar richtig gut. In den Großstädten zumeist eher nich so und da fragt man sich, wie man damit sein Leben bestreiten soll, wenn man nicht direkt verbeamtet wird? Siehe das Rechenbeispiel weiter oben. Ich kenne zwar auch positive Fälle: Der Freund meiner Schwägerin z.B. hat Wirtschaftsingenieur studiert, arbeitet auch irgendwo im ÖD und hat direkt zu Beginn deutlich über 40k bekommen und das fernab von Großstädten. Das ist natürlich schon ein Wort und kann sich - wie ich finde - sehen lassen. Ob das aber die Regel ist, oder nur der individuelle Spielraum der einzelnen Lokalität das weiß ich jetzt leider nicht? Aber auf diesen positiven Fall kommen zig andere, wo es genau umgekehrt war. Viel Arbeit, schlechter Lohn, kaum Perspektiven. Gerade für die IT gilt das noch mehr, weil da die Chancen und Perspektiven in der freien Wirtschaft zur Zeit ziemlich gut sind. Kein Wunder, dass sich für den IT-Dienst bei Behörden, Bundeswehr, BND und Co. kaum einer begeistern lässt. *G*
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Arbeit in einer Inhouse IT-Abteilung
Wie kommst Du zu dieser Erkenntnis? Unterstellst Du das einfach mal, oder kennst Du tatsächlich Studien dazu. Oder zahlreiche persönliche Fälle, wo Leute ein Studium oder einen Meister gemacht haben und dafür genau gar nichts in Return bekommen haben? Wie gesagt kenne ich mehrere Leute, die mit mir das Ganze nebenberuflich durchgezogen haben und von denen hat jeder profitiert. Die meisten ohne das Unternehmen zu wechseln. Entweder durch höherwertige Posten, oder aber schlicht durch mehr Geld.
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Arbeit in einer Inhouse IT-Abteilung
@Kwaiken Das sehe ich schon so, dass auch kleine Buden ein mehr an Bildung bezahlen. Einfach weil der Marktwert des Mitarbeiters mit steigender Qualifikation steigt und das weiß der Arbeitgeber. Sonst würde man nicht zwischen Ungelernt/Gelernt/Studiert entscheiden, was de facto aber fast alle machen. Seien wir ehrlich: Die Bezahlung geht nach vielem, aber selten vorrangig nach dem, was der Kollege wirklich leistet. Da spielen Alter, Berufserfahrung und Bildung (für sich genommen alles wenig aussagekräftig) mehr eine Rolle, wie das tatsächliche Können oder die tatsächliche Arbeit. Mag sein, dass Du das persönlich anders siehst, oder Deine Erfahrung dagegen spricht, aber ich kenne mehrere Fälle, welche nachträglich studiert haben und ausnahmslos alle haben danach profitiert, ohne dass sie das Unternehmen gewechselt oder die Arbeit sich groß geändert hätte. Egal, ob bei einer 10, 100 oder 1.000 Mann Bude. In Deutschland ist es meiner Meinung nach Fakt, dass mehr Bildung besser bezahlt wird. Unabhängig von der Leistung oder der konkreten Arbeit, welche dahinter steht. Und einfach, weil das alle so machen, wird auch mit Sicherheit seine Firma das Spiel mitspielen. Ist zumindest meine Erfahrung und meine persönliche Meinung
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Arbeit in einer Inhouse IT-Abteilung
@Kwaiken Ich habe ja nich gesagt, dass ihm das Studium fachlich was nützen würde. Aber darum geht es ihm ja auch erst mal gar nicht. Finanziell würde das mit Sicherheit was bringen, denn dann hätte er ein stichhaltiges Argument für mehr Geld. Und dem Faktor Bildung verschließt sich auch die 4 Mann Bude eher selten. Zu den Punkten beruflicher Aufstieg bzw. Pistole auf die Brust. Ich weiß nicht, was Du in meinen Aussagen liest? Du tust so, als ob ich Empfehlungen für Möglichkeit A oder B ausgesprochen hätte. Das habe ich aber nicht. Ich habe lediglich die aus meiner Erfahrung heraus bestehenden Möglichkeiten (ohne Wertung) in den Raum gestellt. Was er nun machen will, das muss er schon selbst wissen. ^^ @vakon Gehaltsmäßig stimme ich Kwaiken zu. Mit ~32k is das zwar kein Highlight für den Job, aber in dem Umfeld, mit der Bildung und Berufspraxis schon noch im vertretbaren Rahmen und kein Lohndumping der übelsten Sorte. Da is mit Sicherheit noch Luft nach oben, aber die großen Sprünge sind bei dem Umfeld wohl eher selten drin.
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Arbeit in einer Inhouse IT-Abteilung
Ich denke, in solchen Fällen kommt man nur über 4 Arten wirklich vorwärts: - formale Qualifikationen (Schulung, Studium, Fortbildung, etc.) - beruflicher Aufstieg (Team-/Abteilungsleitung, etc.) - Pistole auf die Brust (Wenn nicht X dann kündige ich) - Kündigen und Wechseln. Klar kannst Du auch versuchen über Deine Projekte bzw. Deine Arbeit zu punkten, aber erfahrungsgemäß schlägt sich das eher selten bis gar nich in nennenswerten Gehaltserhöhungen nieder. Fakt ist: Du hast in solch einer Situation schlicht nicht die Spielräume, welche es in großen Firmen, beim Consulting oder sonst wo gibt. Wo es festgelegte Karrieren gibt, wo es mehr Posten zu besetzen gibt, wo man mit dem Umsatz argumentieren kann, mit den guten Code Reviews, usw. usf. ... Die Frage nach dem bisherigen Gehalt und der Vorstellung is allerdings in der Tat berechtigt.
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Welche Fortbildung sinnvoll? Vorschläge erbeten
Tach zusammen, meine letzte Fortbildung liegt nun fast ein halbes Jahr zurück und ich möchte mir für spätestens Anfang 2017 eine weitere Fortbildung suchen. Und da wäre meine Frage nun an Euch, was könnte zu meinem Profil passen. Vielleicht habt Ihr ja gute Vorschläge. Ich bin habe bis dato eine Ausbildung als FIAE, einen Wirtschaftsinformatiker B. Sc., eine IHK Ausbilderschein und einen Datenschutzbeauftragten vorzuweisen. Ich programmiere in C# / .NET, sowohl Desktop (WPF) als auch RESTful Web-Services mit WEB API / AngularJS. Beruflich bediene ich 3 Themenschwerpunkte: Softwareentwicklung, Ausbildungsleitung FIAE, Projektbezogene Teamleitung. Im Wesentlichen soll es schon in diesem Bereich bleiben, also jetzt keine Datenbanken, Java, Admin-Schulungen oder sonst was-Schulungen. Es sollte also schon was mit Softwareentwicklung, Teamleitung oder Ausbildung zu tun haben. Nun stellt sich mir jetzt die Frage, was wohl nun passen könnte, um mein Portfolio dahingehend zu verbessern und da wollte ich doch mal nach Erfahrungen fragen. Was meint Ihr wäre an meiner Stelle sinnvoll? Irgendwelche Scheine von Microsoft? Rein fachliche Schulungen zu den oben genannten Themen? Was ganz anderes? Klassisch den M. Sc.? Einfach mal ne Runde Brainstorming. Grüße und Danke
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Zu wenig Aufgaben
Früher, also so vor 10 Jahren, hatte ich das Problem auch. Dann gab es eine Phase, wo ich zu viel zu tun hatte und jeden Abend bis 20 Uhr hätte im Büro hocken können und nun, wo 1, 2 Großprojekte einen Reifegrad erreicht haben, ist es mal so, mal so. Ich schließe mich der vorherigen Meinung an: Es gibt nix schlimmeres, wie 8 Std. am Tag auf der Arbeit hocken, aber davon nur 2 oder 3 beschäftigt zu sein. Ich mein, ohne Freiraum is auch Mist. Der Tag geht zwar rum, aber gerade die IT ist keine Fließbandarbeit. Wenn Du 8 von 8 Std. wirklich mit Arbeit zugemüllt wirst, ist das dauerhaft schwer Kontraproduktiv, weil man nur noch damit beschäftigt ist, Dinge "irgendwie" fertig zu stellen und ab zu haken. Weil man nicht mehr hinterfragt, ob das nun so oder so besser wäre. Keine ordentlichen Konzepte mehr ausarbeitet, schlechter testet, weniger experimentiert, technologisch alles auf Nummer sicher macht, usw. usf. Aber 20% Auslastung is echt zu wenig. Von daher finde ich Deine Entscheidung richtig, dass Du gewechselt bist.
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Aufgaben für den Azubi
Ich denke, auch bei den meisten FIAE´s gibt es solche Möglichkeiten. Selbst, wenn man im Wesentlichen nur 1 großes Software-Modul hat und pflegt, gibt es ja meistens doch ein drumherum. Also Autojobs, Datenbank-Wartungen, fast-selbständige Teilmodule, unterschiedliche Frontends, usw. usf. Und in diesen Bereichen kann man auch schon Anfänger ran lassen, wie ich finde. Wobei Anfänger für mich schon bedeutet, dass a ) dieser Jemand auch schon etwas an Tutorials, Beispielprogrammen und Co. gemacht hat b ) Man als Ausbilder nachher - und am Besten auch zwischendurch - ein Code Review macht und nicht einfach das Ergebnis als gegeben hinnimmt.
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Wo wollt Ihr mal stehen?
Ok, wenn das so gemeint war, dann habe ich nix gesagt.
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Wo wollt Ihr mal stehen?
Und was sind 65k bei 50%? 32,5k also gerundet ~35k, wenn es dann doch nich genau 50% wird. ... Und dann bleibt es dabei: Den Lifestyle von 65k / Jahr durch 35k / Jahr zu ersetzen is nich ohne. Da sind drastische Einschnitte nötig. Erst recht, wenn man bei dem 35k Szenario auch noch jeden Tag 4 Stunden mehr an Freizeit hat, wie vorher mit 65k. Von daher denke ich, is das viel mehr Wunschdenken, als realistisch. Ich kenne solche Pläne auch von anderen Kollegen. Gemacht hat das am Ende so gut wie keiner. Und die Leute, die es gemacht haben, waren welche, die eher 80k aufwärts verdient haben und auch dann meist keine 50%, sondern eben 80%. z.B. wenn Nachwuchs anstand, usw. Denn den gewohnten Wohlstand aufgeben ist schlussendlich doch nich so einfach und verlockend wie es erst mal klingt. Und teilweise auch gar nicht möglich, wenn man durch Immobilien oder Familie gebunden ist. Da ist man auf die 500, oder gar 1.000 Euro Netto mehr im Monat wirklich angewiesen. Auch mit 65k noch. ... Nachtrag, was das Essen im Büro angeht: Zuhause isst und trinkst Du dann nichts oder dort gibt es das umsonst?
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Wo wollt Ihr mal stehen?
Wobei es mit 50% aber schon eng wird, oder? Je mehr Zeit Du hast, umso mehr Geld brauchst Du ja auch um diese zu gestalten und dann mit ~35k stelle ich mir das recht schwierig vor.
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Wo wollt Ihr mal stehen?
Ist das Einreisen nach Japan nich so stark reglementiert? Die haben ja nich umsonst so wenig Ausländer vor Ort, wenn ich das mal richtig gelesen habe.
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Aufgaben für den Azubi
Ich persönlich achte darauf, dass die theoretischen Konzepte nicht zu kurz kommen. Denn ich weiß von mir und meinen Nachfolgern dass wir zwar praktisch ganz gut mit Aufgaben und Tools versorgt worden sind, aber theoretisch uns alles selbst beibringen mussten. Was war das Resultat? Für die Bewältigung der Aufgaben hat es dann gereicht, aber so WIRKLICH verstanden hatten wir die Sachen eher selten. Das habe ich spätestens gemerkt, wo ich angefangen habe zu studieren, bzw. meine Frau. Da hat man dann erst mal gesehen, was man alles vor lauter Praxis gar nicht mitbekommen hat und wie wichtig das eigentlich gewesen wäre. In der Berufsschule lernt man diesbezüglich ja auch kaum was relevantes. ... Wie versuche ich das also umzusetzen? Ich erstelle zuerst eine Art Themenliste, welche ich abgeklappert sehen möchte. Und das vermitteln mache ich dann über mehrere Wege: Zum einen natürlich über Praxis-Projekte, welche auch wirklich im Betrieb benötigt werden. Dann geht es weiter mit Videos bei Microsoft Virtual Academy und Co, über Web-Tutorials, bis hin zu kleineren "Ansprachen" von mir oder aber ich lasse die Azubis selbst Vorträge zu einem Thema machen. z.B. zuletzt war es XML und JSON. So bekommen die Azubis die Möglichkeit ihr Präsentieren und dem Umgang mit PowerPoint für die Abschlussprüfungen zu üben und ich habe die Möglichkeit, im Rahmen dieser Vorträge die theoretischen Konzepte dahinter sowohl abzufragen, als auch zu erläutern. Bisher fahren wir mit dieser Methodik ganz gut, denke ich. Zumindest haben unsere jetzigen Azubis schon einen Wissenstand, welchen die Vorgänger zu der Zeit definitiv nicht hatten, obwohl die auch gut waren. Aber da haben wir auf sowas noch nich so viel Wert gelegt und das macht sich dann eben doch bemerkbar. ... Was die praktischen Aufgaben angeht, so denke ich mal gibt der Betrieb selbst ja genug her. Das weißt Du besser wie wir.
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Wo sucht ihr nach Jobs?
Die üblichen verdächtigen, also Stepstone, Xing, Monster, usw. usf. Ähnliches bei meinen Kollegen, welche ich so kenne. Die besten Erfahrungen und Quoten haben eigentlich hier im Ruhrgebiet fast alle am Ende über Headhunte bekommen. Auf Stellen direkt bewirbt man sich und dann kommt entweder gar nix zurück, oder schon zu viel Konkurrenz, oder oder oder. Bei den Headhuntern waren die Quoten dann meistens deutlich besser. Weiß nich, in wie weit das Repräsentativ ist oder nicht?
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Verbundstudium Erfahrung
Ich habe genau den oben genannten Studiengang zwischen 2010 und 2015 absolviert. Was war gut? - Es hat Spaß gemacht - Man hat viel gelernt (sinnvolles, genauso wie weniger sinnvolles) - Gehalts-technisch hat es mir anschließend was gebracht. - Ich fand die Kombi aus Präsenz und Selbststudium zudem sehr angenehm. - Der Workload war die meiste Zeit auch erträglich. ... Was war nich so gut? Einiges habe ich oben bereits genannt: - Viel sinnloses Zeug dabei - Der Workload war stellenweise echt hart. Gerade zu Anfang mit Mathe und Co. hat das schon mächtig gestresst. - Selbst wenn der Workload ok war, der Einschnitt is trotzdem groß. Mit jedes WE Party machen wie zuvor, in meinem Falle - Die Dauer. Das Ganze geht 4,5 Jahre und das is schon echt ne verdammt lange Zeit. Da hat eigentlich jeder den ich so kenne ein echtes Tief bekommen und nicht wenige haben es dann auch sein lassen. Das also auf die Dauer aufrecht zu erhalten is nich ohne. - Ebenfalls doof war die Abschlusarbeit, weil Du kaum realen Kontakt zu den Profs hattest, war das schon ne Ecke schwieriger und aufwändiger, wie bei Vollzeitstudenten. ... Würde ich es noch mal machen? Jein. Würde ich noch mal komplett neu anfangen, würde ich direkt studieren gehen, evtl. als dualer Student. Da ist man schneller mit allem durch und ich denke, das ist so auch sinnvoller. Wenn ich aber noch mal wieder in 2010 wäre, würde ich es trotzdem noch mal machen. Es war nicht einfach, es hat ne Menge Freizeit gekostet, mich aber auch persönlich, wie beruflich, nach vorne gebracht. Wenn Ihr also bereit seid, diese Opfer zu bringen, dann würde ich das machen. Aber mal "Nebenbei" macht man das dann auch wieder nicht. ^^
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Bei uns gibt es eine bezuschusste Cafeteria, welche zwar die Grundbedürfnisse erfüllt und wirklich günstig ist - Kaffee ist sogar komplett für Umme - aber als Kantine möchte ich das nicht bezeichnen, denn richtige Mahlzeiten sind Mangelware. Die muss man sich trotzdem kaufen, wenn man nicht jeden Tag nur belegte Brötchen haben möchte. Ich verstehe generell die Unternehmen nicht, dass es an solchen Sachen heute noch hapert. Selbst wenn man recht dick auffährt, also mit Getränke, Obst und ab und an mal ne Pizza, kostet das doch pro Mitarbeiter im Monat max. 100 Euro. Und das dann sogar Netto, also ohne die Nebenkosten wie beim Lohn. Für den Mitarbeiter sind diese 100 Euro aber ebenfalls Netto und nicht brutto, wie beim Lohn. Von daher ist das eigentlich eine Win-Win-Situation, wo man - wie ich finde - klar erklären kann, dass man z.B. 50 oder 100 Euro weniger Brutto im Monat verdient, dafür aber jeden Tag eine gute Verpflegung bekommt und sich nicht mehr was beim Bäcker, Pizzabude und Co. holen muss. Alleine die Getränke jeden Tag kosten einen doch schon 1+ Euro, also 20+ Euro im Monat, wenn man nicht gerade nur 0,5 Liter Discounter-Wasser am Tag trinkt. Vom Essen mal ganz zu schweigen. Das ist noch ungleich teurer. Selbst wenn man sich Zuhause nen Brot schmiert, was man erfahrungsgemäß eh nich 20 Tage im Monat macht. Von daher verstehe ich es einfach genau gar nicht, dass die Unternehmen hier so sparen. Wenig Mehrkosten (clever gemacht, kann man sogar noch sparen), für den Durchschnitts-Mitarbeiter ist es auch ein Netto-Gewinn und zudem kann man das bei Bewerbungsgesprächen und Co. noch wirksam in Szene setzen und macht Eindruck.
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Kurs zur Prüfungsvorbereitung FiSi (Ruhrgebiet)
Ich habe den bei der IHK in Dortmund gemacht und der war echt spitze. Habe ich bisher auch jedem Azubi nach mir empfohlen und die waren alle recht angetan.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Das fett markierte sehe ich nach wie vor anders. Klar, man kann sich vieles autodidaktisch beibringen und ohne Autodidaktische Kenntnisse geht in der IT sowieso nix. Aber mit reiner Autodikdatischer Herangehensweise? Ich weiß nicht. "irgendwie" kommt am Ende auch "irgendwas" bei raus. In den meisten Fällen auch was brauchbares. Aber das wirkliche Können, das tiefe Verständnis und die methodisch gut gemachte Software kommt meistens erst, wenn einem auch die theoretischen Grundlagen, Methoden und Hintergründe erklärt worden sind. Und die stehen in so gut wie keiner Doku, in nur wenigen Web-Tutorials und erst recht selten bei StackOverflow und Co. Genau das sind aber die üblichen Quellen, welche der Autodidakt gerne verwendet und deswegen bleibt diesem nicht selten sowohl das Tiefenverständnis als auch der Blick fürs Ganze verwehrt.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
@Graustein Das meine ich eben auch. Ich bin der Meinung, man kann nicht von jedem Azubi und jedem 08/15 IT´ler immer erwarten dass er Non-Stop 100% gibt, dass er sich Privat wer weiß wie weiter bildet usw. usf. Das ist für mich nichts weiter als ne billige Ausrede, der Unternehmen, damit sie kein Geld und keine Zeit in ihre Arbeitnehmer investieren müssen. Und dann anschließend heulen, dass die Leute nicht das können, was sie können sollen. Es gibt High-Performer, die sowas machen und wollen. Keine Frage. Aber a) ist das nicht der Normalfall und soll es auch gar nicht sein und b ) wollen diese Leute dann eben auch mehr, wie die 35-40k Jahresbrutto. Und da beißt sich dann die Katze wieder in den Schwanz. Deswegen bin ich mittlerweile klar der Meinung, dass Unternehmen auch mal wieder vermehrt in ihre Azubis und Mitarbeiter investieren sollten. Egal ob in Form von Schulungen, Zertifikaten und Co., welche auch mal nicht direkt dem Betrieb nutzen. Zudem bin ich fest davon überzeugt, dass ein Unternehmen, welches so handelt, massig Pluspunkte bei den Arbeitnehmern sammelt und somit einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz aufbauen kann. Man muss es halt nur wollen. Jedenfalls immer alles auf die Eigenverantwortung der Mitarbeiter zu schieben finde ich grundfalsch, solange die nicht auch eigenverantwortlich ihre Aufgaben und ihren Sold bestimmen können, passt das nicht zusammen.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Nur mal meine 2 Cents. Thema Start Ups und deren Arbeitsleben Warum die jetzt repräsentativ oder Systemrelevant für den 08/15 IT-Job in Deutschland sein sollen, will sich mir übrigens nicht erschließen. Ich kenne zwar den Ein oder Anderen IT´ler und habe auch Einblicke aus 1. und 2. Hand in das Ein oder Andere IT-Unternehmen bekommen, aber das oben beschriebene Szenario habe ich jedenfalls noch nie angetroffen. Doch, genau 1 Mal. Von wohl dutzenden Firmen und hunderten Mitarbeitern. Hier ist der Beitragsersteller wohl einem krassen Bias auferlegen, indem er den absoluten Sonderfall zum Normalfall erklärt, nur weil über diesen Sonderfall mehr berichtet wird. Mal ganz zu schweigen davon, dass dieses völlige Vereinnahmen der Arbeitnehmer keine Erfindung von Google und Co. ist. Frag doch mal unsere Eltern, wenn die bei Bayer, Deutsche Bank und Co. gearbeitet haben. Da gab es eigene Kindergärten, eigene Fußball-Clubs (Bayer Leverkusen ), eigene Sozialleistungen, Betriebsrenten, regelmäßig Firmenfahrten, usw. usf. Diese Art der Mitarbeiterbindung ist uralt und nichts neues. Nur weil die Konzerne das mittlerweile aus Kostengründen gerne vergessen und abseits der oben genannten Exoten nicht mehr machen, hat das nix mit Facebook und Co. zu tun. Das war früher normal. Auch in der guten, alten Arbeitswelt. ... Thema Rente Ich verlasse mich ebenfalls nicht mehr auf meine gesetzliche Rente. Alles andere wäre auch blöd. Zwar sieht mein Betrag laut Rentenbescheid ganz solide aus, aber es steht ja noch in den Sternen, ob ich das überhaupt bekomme (Arbeitslosigkeit, Krankheit, Systemcrash, Kriege, Auswanderung, YouNameIt) und wer weiß, was dieser Betrag dann überhaupt noch wert ist? Der wird ja logischerweise nicht der Inflation angepasst. Ich sorge dementsprechend privat vor, mit einer klassischen Lebensversicherung/Renten-Police. Vor 10 Jahren hat man auch noch einigermaßen sinnvolle Angebote bekommen, im Gegensatz zu heute. Aber mehr wie ein Zusatz ist das natürlich nicht, ich bezahle ja keine 200 Euro im Monat. *G* Von daher baue ich im Moment auf die Kombi Gesetzliche + Private. Ich denke damit sollte ich ganz gut fahren. Eine Garantie gibt es sowieso für gar nix. Das ist für mich so oder so die größte Lüge, die unsere Eltern/der Volksmund "uns" mit gegeben hat: Uns ein System vorzugaukeln, welches auf Lebzeiten plan- und sicherbar wäre. Das ist zumindest für uns alle jedenfalls nicht mehr der Fall. Und wir - zumindest ich und viele andere - haben das auch noch jahrelang geglaubt. ... Thema Hauskauf Was Eigenheim angeht, so war ich jahrelang auf dem Trichter, dass ich das unbedingt brauche, je früher desto besser und wir hatten auch schon 1, 2 Anläufe unternommen, welche allerdings auf Grund div. Umstände gescheitert sind. Aber durch die Preis- und Angebotsentwicklungen der letzten Jahre hat sich das Thema für mich erst mal auf unbestimmte Zeit erledigt. Bei den Preisen braucht man erst gar nich los, auch nicht bei fiktiven 0% Zinsen. Das ist einfach zu teuer und in 5, 10 oder 20 Jahren platzt die Blase. DANN wird es Zeit zuzuschlagen. Hinzu kommt, dass das Eigenheim immer stärker durch Kommunen, Abgaben und Nebenkosten belastet wird, so dass man dort noch nicht mal mehr sicher ist, ob einem das mittelfristig wirklich was spart. Da brauch die Kommune, das Land oder der Bund nur mal wieder auf die Idee kommen eine der hundert Steuern zu erhöhen, Instandhaltungskosten für Strassen und Co. auf die Anwohner umzulegen oder neue Verordnungen zu erlassen und prompt kannste mal satte vier oder fünfstellige Beträge on top drauf legen. Mit einem freundlichen Zeitrahmen von div. Wochen versteht sich. Deswegen ist Thema Hauskauf für mich erst mal vom Tisch. Kenne hier ebenfalls viele andere, die sich genauso entschieden haben, trotz gutem Verdienst, sicherem Job und dicker Eigenkapitaldecke. ... Thema Ausbildung: Für mich sollte ein guter Betrieb SEHR WOHL in die Ausbildung der Azubis über den eigenen Bedarf hinaus investieren. Also denen nicht nur z.B. PHP beibringen, wie oben beschrieben, sondern ihnen auch C, Java, C#, SQL und Co. beibringen oder zumindest mal gezeigt haben. Genauso wie es schon der Fall sein sollte, dass man auch bestimmte Theoretische Themen wie Design Patterns, Programmierparadigmen, Clean Code, Testen, Projektmanagement usw. zumindest mal angesprochen haben sollte. Ich weiß, das wird fast nirgends so gemacht, das ist mir wohl bewusst. Aber nur weil es kaum gemacht wird, macht es das nicht besser. Die Ausbildung heißt nicht umsonst Ausbildung, dort sollte man eben ausgebildet und nicht nur als billige Arbeitskraft missbraucht werden. Und was das Thema Selbstinitiative angeht: Ich selbst bin das beste Beispiel, wie viel das unterm Strich bringt. Ich selbst hatte und habe schon immer viel Eigeninitiative gehabt, war an neuen Dingen interessiert, usw. usf. Und was war? Was hat es mir genützt? Ehrlich gesagt recht wenig, schlicht weil mein betriebliches Umfeld das damals nicht her gegeben hat. Ich hatte zwar Zeit mich damit zu beschäftigen und auch den nötigen Freiraum, aber eben keinen der mir was beibringen konnte, was gerade IN ist, wie man etwas macht, das methodische Vorgehen zeigt, und keinen den ich im Zweifel fragen konnte. Was war die Folge? Ich habe mir in vielen Bereichen schlicht und ergreifend falsche bis unvollständige Dinge angeeignet. Hätte man mir das von vorn herein 1x richtig gezeigt, wäre ich heute VIEL weiter als ich es nun bin. Und ich kenne andere Kollegen aus anderen Firmen, die ähnliches berichten. Von daher finde ich es nicht nur nicht richtig, sondern gar sogar fahrlässig bis komplett falsch einfach zu sagen "Soll der Azubi sich mal selbst schlau machen". Denn das funzt am Ende nicht halb so gut wie eine ordentliche Ausbildung und birgt zusätzlich die Gefahr, dass er am Ende alles falsch gelernt hat. Und treibe das mal wieder jemanden aus. Und weil ich das von mir selbst weiß, versuche ich es bei unseren Azubis grundlegend anders zu machen und denen von vorn herein bestimmte Techniken, Architekturen und Sprachen aufzudrücken, ob sie das wollen oder nicht. Wenn ich ehrlich bin, funzt das auch bisher ziemlich gut. Die sind nach 1 Jahr schon weiter wie ich nach 2 oder 3.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Warum haben Deine Kumpels denn kein Leben neben der Arbeit? Wie viel Stunden täglich machen die denn? 14?
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Kann ich schon ein Ausbilder sein?
Gehen tut das soweit ich weiß schon. Theoretisch muss nur einer bei Euch nen Ausbilderschein haben und dann kanns los gehen. Das musst also noch nicht mal zwingend Du sein. Man kann auch einfach als Ausbilder z.B. Deinen Chef angeben (sofern er dazu befähigt ist) und Dich die Ausbildung als Ausbildungsbeauftragten durchführen lassen. Am Ende guckt bei sowas ja eh keiner hin, wenn die Zulassung erst mal erteilt wurde. *G* Ob das Sinn macht, steht wieder auf einem ganz anderen Blatt. Natürlich hängt das immer von der Person ab, aber ich z.B. hätte mir zwar zugetraut dass ich nach 1 Jahr schon Leute ausbilde, aber ich bin ganz ehrlich: Ne super duper Ausbildung wäre das nicht gewesen. Einfach weil mir selbst noch viel zu viel fehlte. Aber das müsst Ihr natürlich entscheiden und da will ich keinem was rein reden. Also kurz gefasst: Grundsätzlich sollte das gehen, also schlage es Deinem Chef vor. Den Rest muss eh er entscheiden.
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Wo wollt Ihr mal stehen?
Spieleindustrie ist wohl in der Tat nur etwas für Idealisten. Das hört und liest man ja immer wieder, das man dort häufig hohe Anforderungen, ätzende Arbeitsbedingungen und dafür weniger Geld bekommt, wie sonst üblich. Also eigentliche eine Loss-Loss-Situation, wenn man so will.