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IT - eine Schweine Industrie?
Liegt halt einfach am Job, denke ich. Gerade im Büro ist nun mal viel Abstimmungsbedarf und das kann wie überall dann total ausarten. Manche meeten sich ja wirklich zu tote und machen eine TelKo nach der Anderen, wo ich mir auch immer denke "Da hätte es aber nun auch eine einfache Mail getan!". Aber andererseits: Es ist ja nicht so, dass auffem Bau z.B. alle 8h durckbuckeln würden. Da steht auch oft genug der Eine und schaut dem Anderen zu, was er gerade tut, usw. Ich denke, das ist schon überall so und hängt eher von der Firma, als vom Beruf ab. Bei Lidl und Aldi z.B. haste quasi Dauerstress weil im ganzen Laden nur 2 Leute für alles rumlaufen und bei Karstadt sind 100 Personen vor Ort, die 90% der Zeit frei und ansprechbar sind. Selbst im Handel hängt es also von der Firma und Politik ab, weniger vom Job selbst.
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Wie geht Ihr mit Neid um?
Ich bin ja generell auch sehr offen mit meinem Gehalt und gehöre mit ~55k bei ~30 auch zu den besser Verdienern in meinem Umfeld. Aber ich finde, man muss einfach schauen, in welchem Umfeld man sich rumtreibt und dann entscheiden, ob man das sagen kann oder nicht. Bei IT-Kollegen z.B. habe ich gar kein Problem das zu erzählen. Zum Einen weil die häufig nicht SOOO viel weniger verdienen (30k z.B. in der IT sind doch eher nur im Junior Bereich zu verorten, und ab 40k isses dann ja auch nich mehr SOOO weit weg von 50k oder 60k). Da redet man halt meist doch irgendwie "auf Augenhöhe" und dann geht sowas. Auch bei meinen Eltern oder einigen Kumpels geht das, auch wenn die alle Fachfremd sind. Die kennen mich persönlich, wissen was ich dafür gemacht habe und verdienen ebenfalls häufig ganz gut, teilweise deutlich besser wie ich. Egal ob Bänker, Facharbeiter in der Industrie, Arzt oder Selbstständiger. Schwierig wird das Ganze dann, wenn man mit normalen Angestellten aus ganz anderen Bereichen redet. Also Logistik, Handel, Pflege, zu Teilen auch im Handwerk. Denn da sind selbst 40k schon nicht gerade Standard und teilweise sogar viel... fast unerreichbar. In solchen Fällen halte ich mich dann zurück, denn da gibt es nur unnötig schlechte Laune und davon hat ja keiner was. ... Generell hat es für mich also mit dem Umfeld und dem Wissensstand der anderen Seite zu tun. Hat die Gegenseite ebenfalls ein gutes Einkommen und/oder ist sie informiert, welcher Beruf welches Einkommen erzielen kann, dann habe ich mit Offenheit gar kein Problem. Hat die Gegenseite allerdings ein eher niedrigeres Gehalt und macht den Eindruck ausser "seines Gleichen" keinen Einblick in die Gehälter von anderen Branchen/Berufen zu haben (was häufiger vorkommt, als man denkt), dann halte ich mich geschlossen. Man darf als IT-Mensch auch nicht vergessen, dass wir zwar nicht zu den Top-Verdienern in Deutschland gehören, aber schon zu den gehobenen Verdienern. Was für uns normal ist, ist für andere schon Utopie. Und wenn wir "nach oben" Blicken wollen, sind wir automatisch bei Ärzten, Anwälten, Piloten und Management. Da kommt also nicht mehr so viel über uns, was das durchschnittliche/erzielbare Einkommen angeht. Dessen muss man sich bewusst sein.
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Wo wollt Ihr mal stehen?
Freelancer wäre für mich gar nix. Für mich ist die IT in dieser Hinsicht einfach nicht das Wahre. Du machst Dich im Regelfall ja für brauchbare Projekte direkt von 1 Kunden massivst abhängig und wenn der mal nicht mehr will, biste von heute auf morgen Deine Haupteinnahme Quelle los. Und dann finde mal auf die Schnelle was Neues, vergleichbares. Alle Szenarien die ich in dieser Hinsicht kenne, sind Leute, welche das meist nur ein paar Jahre machen und dann entweder eine richtige Firma draus machen und für sich arbeiten lassen, oder aber wieder ins Angestellten-Dasein wechseln. ... Ich persönlich möchte die nächsten Jahre noch eine Weile meine IT-Kenntnisse vertiefen. Also richtiges Detail- und Expertenwissen aufbauen, wenn man so will. Deswegen sind die nächsten 5 Jahre sage ich mal unter diesem Zeichen zu sehen. Danach denke ich, wird es bei mir wohl eher in Richtung Team-, Projektleitungs- bzw. Ausbildungsbereich gehen. Zum Teil mache ich das ja jetzt schon und das kann ich unterm Strich auch besser, wie das Hardcore-Senior-Coden. ... Aber planen kannste sowas am Ende eh nicht. Wenn ich überlege, was für mich vor 5 Jahren "feste Zukunft" war und wie es heute aussieht. Alles was weiter wie 2, 3 Jahre ist, ist sowieso nur Schall und Rauch.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Ausgehend hiervon http://de.statista.com/statistik/daten/studie/239399/umfrage/zulassungen-der-bekanntesten-bmw-modelle/ hat BMW im Jahr ~50.000 Zulassungen für die gesamte 3er Reihe in Deutschland. Auf eine durchschnittliche Lebenszeit von ca. 4 Jahren bei so einem Fahrzeug, kommen wir auf ca. 200.000 gleichzeitige aktuelle Fahrzeuge dieser Art in Deutschland. Nehmen wir nun an, Audi und Mercedes haben vergleichbare Zahlen sind wir bei ca. 500.000 bis max. 1.000.000 gleichzeitige Fahrzeuge dieser Art in Deutschland. Wohlgemerkt bezogen auf die gesamte Summe der Zulassungen, also nicht sortiert danach, WER so ein Auto fährt. ... Jetzt gehen wir einmal davon aus, dass in Deutschland ~18 Mio. Menschen in im Alter zwischen 21 und 39 leben. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1365/umfrage/bevoelkerung-deutschlands-nach-altersgruppen/ Das wären bei ~82 Mio. Menschen ca. 21% 21% von 500.000 - 1.000.000 Autos entspricht ~100.000 - 200.000 Autos dieser Art, wenn wir von einer gleichmäßigen Verteilung dieser Autos innerhalb der Altersschichten ausgehen. ... Des weiteren kommt hinzu, dass in Deutschland jeder Haushalt min. 1 PKW besitzt: http://www.focus.de/auto/news/statistik-immer-mehr-autos-in-deutschen-haushalten_aid_672388.html Haushalte gibt es in Deutschland ca. 40 Mio. https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/HaushalteFamilien/Aktuell_Haushalte2.html;jsessionid=9AC4C7B07B7EF9DC761CAF849F5EEBDE.cae3 D.h. zusammengeführt: Bezogen auf 18 Mio. Menschen zwischen 21 und 39 ergeben sich statistisch ~9 Mio. Haushalte mit ~9 Mio. Autos. Davon sind statistisch max. 200.000 Autos 3er BMW, C-Klasse, A4, etc., das entspricht max. 2,2% der Autos. Und das alles immer unter der Prämisse, dass - der Besitz von teuren Autos in der Gesellschaft gleich verteilt ist (auf das Alter bezogen), was nicht stimmen wird, da ein 50-Jähriger im Schnitt mehr Einkommen haben wird wie ein 30-Jähriger. - die Haushalte in allen Altersschichten gleichgroß sind, was ebenfalls nicht stimmen wird, weil 30 Jährige tendenziell kleinere Haushalte haben dürften, wie 50 Jährige und somit die Anzahl "Auto je Haushalt" bei 30 Jährigen sogar größer sein dürfte. Wie Du nun also dazu kommst, das die Tatsache, dass im besten Falle 2% der 21-39 Jährigen so ein Auto fahren für den endlosen Wohlstand und die Verschwendung dieser Menschen spricht, weiß ich ehrlich gesagt nicht so richtig. ... Und selbst wenn wir von der Statistik weg kommen, mach es doch mal anders herum und ganz konkret: Schaue doch mal in Deinem Umfeld, wer so ein Auto fährt. Sind dass die 25, die 35 oder doch eher die 50, 60 Jährigen? Ohne Dich zu kennen werden es auch bei Dir zu 99% eher die 50 oder 60 Jährigen sein. Das ist nämlich überall so. Oder rechne Dir mal aus, was so ein Auto in der Vollkostenrechnung kostet. Da haben wir bei einem 320 von BMW z.B. fast 800 Euro im Monat. (https://www.adac.de/_mmm/pdf/autokostenuebersicht_a-d_47086.pdf) Wer in Deinem Bekanntenkreis hat das Einkommen, dass er sich das leisten kann? Ich tippe auch hier wieder auf die 50, 60 Jährigen und weniger die 27 Jährigen.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Im Zweiten Absatz gebe ich Dir übrigens uneingeschränkt Recht. Diese Art der Finanzierung ist eine Vollkatastrophe und nicht nachzuvollziehen. Das ist das, was ich weiter oben meinte, als ich sagte, durch diese Art der Dauer-Finanzierung können heute Leute viel LEICHTER in die Schuldenfalle tappen. Deswegen sind Schulden oder Finanzierungen (auch für Konsumgüter) aber nicht per se etwas schlechtes. Aber ich wiederhole mich. Belassen wir es dabei.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Naja, ich denke, da kommen wir nicht mehr zusammen.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Genau dafür habe ich bei einer Finanzierung noch die 1.200 Euro auf dem Konto, was bei der Barzahlung nicht der Fall ist. Wo soll dort also die Schuldenfalle warten? Ich habe doch weiterhin das Geld, was ich benötige. Ganz im Gegensatz zu einer Barzahlung wohlgemerkt, wo ich dann zwar 100 Euro mehr im Monat habe, aber im Zweifelsfall keine Reserven mehr. Und spätestens dann, also wenn nach der Barzahlung etwas kaputt geht, MUSS ich einen Kredit aufnehmen.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Da hätte ich ja gerne noch einmal Details zu. Ich verdiene nun seit fast 15 Jahren Geld. In diesen 15 Jahren habe ich nicht ein einziges Mal rote Zahlen auf dem Konto gehabt, egal ob ich viel oder wenig verdient habe. Egal ob Zuhause gewohnt, oder auswärts und egal ob mit Doppel- oder Alleinverdienst. Dazu betreibe ich seit Anbeginn dieser Zeit private Altersvorsorge, Unfalls- und Berufsunfähigkeitsversicherung, für den Fall der Fälle, etc. pp. Wie Du nun also dazu kommst, zu sagen, ich wüsste nicht, wie man mit Geld umgeht finde ich schon interessant und wäre interessiert, wie Du das begründen willst.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Der Punkt dabei ist für mich halt, ganz einfach: Barzahlung vs. Finanzierung Modell Barzahlung: Du sparst 12 Monate jeweils 100 Euro und kaufst Dir dann bar etwas für 1.200 Euro. Modell Finanzierung: Ich kaufe mir heute etwas für 1.200 Euro und bezahle anschließend 12 Monate jeweils 100 Euro. Im Zweifel ist die Finanzierung dann etwas teurer, so dass ich inkl. Zinsen vielleicht 1240 Euro oder sowas an Stelle der 1200 Euro bezahle. ... So bleibt also auch die Frage: Was bringt es mir denn jetzt 12 Monate auf das Fahrrad z.B. zu verzichten - welches ich heute schon haben und nutzen könnte - wenn ich das ganze doch zum Fast bis komplett 0-Tarif auch heute schon haben könnte?
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Deckt sich mit meinen Erfahrungen. Finanzierung und Kredite sind per se nix schlechtes, man muss nur damit umgehen können. Dann können die sogar gut sein. Was zweifelsohne schlecht an der Kreditgesellschaft ist, ist: Heute KÖNNEN sich Leute mit wenig Kapital relativ teure Dinge augenscheinlich leisten, tun das auch und fallen damit dann später auf die Nase. Das steigert natürlich die Chance, dass sich Leute über Gebühr verschulden. Das war mit dem klassischen Kreditgeschäft von vor 40 oder 100 Jahren natürlich schwieriger. Aber unmöglich war das auch nicht und da gab es auch schon überschuldete Haushalte.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Das ist mir ehrlich gesagt: a) zu persönlich gefärbt und somit genau gar nicht allgemeingültig b )auch in vielen Punkten schlicht und ergreifend falsch. ... Ganz allgemein: Jedes erfolgreiche Unternehmen, jeder Immobilienkauf, jede Unternehmensbeteiligung, also kurz: Alles, was langfristig nachhaltigen Wohlstand schafft, ist im Regelfall auf Schulden, Finanzierung und Krediten aufgebaut. Egal ob in der Wirtschaft, beim Staat oder beim Privatmann. Von daher kann das Finanzierung "per se" erst mal nix schlechtes sein, denn unser gesamtes Wirtschaftssystem basiert auf Schulden, Finanzierung und Krediten inkl. Zinsen. ... Auch von der allgemeinen Seite weg, hin zur privaten stimmt das nicht. Auch hier sind Kredite und Finanzierungen nix schlechtes, es kommt halt darauf an, wie man es macht. Ich z.B. habe mir die letzten Jahre div. teure Dinge gekauft, wie Gitarren, Computer und Co. Die habe ich zu guten Teilen zu 0% finanziert. Ich hätte die zwar auch jeweils bar bezahlen können, habe ich aber bewusst nicht gemacht. Warum? Wenn ich z.B. die PRS Gitarre - in meinem Falle - für 3.500 Euro bar bezahlt hätte, hätte ich spätestens nach einem halben Jahr wieder das jucken nach etwas anderem in den Fingern gehabt. Sei es nun ein Computer, eine weitere Gitarre, oder, oder, oder. So - mit dem Kredit - hatte ich aber einen Vertrag über 1 Jahr am laufen und der hat mich jeden Monat daran erinnert, dass ich ja erst vor kurzem richtig Geld für Instrumente ausgegeben habe. Und da der Kredit mir keine Mehrkosten beschert hat, hat der Kredit tatsächlich eine Art Kontrollfunktion für mich gehabt und mich auf bestimmte Zeit daran erinnert, dass ich nich schon wieder so viel Geld dies oder jenes ausgeben wollte. D.h. selbst bei Konsumgütern, welche keinen nachhaltigen Wert schaffen, kann es von Vorteil sein, zu finanzieren und nicht zu kaufen. Gerade in den heutigen Zeiten wo viele Unternehmen die Finanzierung fast schon billiger anbieten wie den Kauf. ... Man muss halt wissen, wo Schluss ist und nicht zu viele Kredite am laufen zu haben, das ist klar. Das gilt aber sowohl für die Finanzierung von Konsumgütern, Eigentum oder Firmenbeteiligungen. Das eigene Budget darf niemals zu stark belastet werden. Aber per se schlecht ist das nicht.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Ohne den Klugscheißer raushängen lassen zu wollen, aber hier müssen wir erst mal ein paar Begrifflichkeiten klären. Was heißt denn für Dich "genügend", "junge Leute" und "teure Dinge" überhaupt. Wenn wir das nicht geklärt haben, dann brauchen wir gar nicht weiter reden, weil wir dann über komplett andere Dinge und somit aneinander vorbei reden. ... Für mich heißt "junge Leute" z.B. alles unter 30. "genügend" wären für mich min. 30% und "teure Dinge" wären für mich Urlaub, Auto (also alles ab VW Golf Jahreswagen aufwärts), Wohnung. Und da wäre dann schon meine Frage, wo denn genau diese aber witzig vielen Junge Leute sind, welche mit unter 30 einen VW Golf Jahreswagen fahren, welcher ihnen gehört(!) oder nicht mehr zur Miete wohnen, oder jedes Jahr in Urlaub fliegen. Ich kenne davon ehrlich gesagt nich so viele. Und mein Bekanntenkreis besteht zu den meisten Teilen aus gehobener Mittelschicht, mit solidem Elternhaus, Ausbildung, Jobs, Studium, usw. usf.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Weil das, meiner Meinung nach, zu 90% auch Leute sind, die schon 20 Jahre im Beruf sind, noch alte/bessere Verträge haben und bereits ordentliche Posten inne halten. Diese Posten geben sie dann auch nicht mehr und das müssen sie ja auch nur in den seltensten Fällen. Das ist schlicht noch eine ganz andere Generation, welche diese Probleme nicht hat und nicht hatte. Wenn ich an meinen Bruder denke, der konnte sich nach seiner Ausbildung als Handwerker, anfang der 90er, nach wenigen Jahren einen 3er BMW leisten und zwar gar keinen so schlechten oder alten. Sogar ein Cabrio. Klar, der hat noch Zuhause gewohnt, und somit wenig Unkosten gehabt, aber trotzdem. Kannst Du ja heute mal versuchen, überhaupt ein Einstiegsgehalt zu bekommen, dass Du nach einer Ausbildung so viel Geld verdienst, Dir innerhalb von wenigen Jahren einen 2, 3 Jahre alten 3er BMW leisten zu können. Wohlgemerkt kaufen, nicht geleased. Damals blieb mehr vom Lohn über, der Lohn war verhältnismäßig größer und die Unkosten niedriger. ... Das ist einfach ein Generationenproblem, weswegen das den heute verantwortlichen auch nicht auffällt: Sie selbst hatten das Problem einfach noch nicht. Und deshalb sieht man es auch noch nicht so auf den Strassen, weil das eben noch zu Guten Teilen von denjenigen geprägt wird, welche heute 40, 50 oder älter sind. Aber mit jeder neuen Generation (so über Daumen gepeilt alle 10 Jahre sagen wir mal) wurde es für Arbeitnehmer und gerade Berufseinsteiger immer schlechter. Die Anforderungen an Ausbildung und Bildung stiegen und steigen, die beruflichen Anforderungen wie Mobilität ebenfalls, während aber die Löhne und Arbeitsbedingungen stagnieren bzw. sinken. Egal ob der Lohn, die Befristung oder sonst was. Da die heutigen Entscheider aber im Regelfall alle 50+ sind, kennen sie das gar nicht und können oder wollen sich das gar nicht vorstellen. Dann erzählen sie was von der faulen Jugend, die halt einfach mal wieder "mehr schaffen soll", so "wie wir das früher auch mussten", etc. pp. und verdrängen dabei die sich komplett geänderten Lebensumstände. Und genau diese Entscheider fahren dann heute eben auch noch jedes Jahr 2x nach Sylt in Urlaub, haben das schicke Haus, das dicke Auto und motzen gleichzeitig über die 1 Euro mehr Stundenlohn, welche der junge Mitarbeiter bei der Gehaltsverhandlung haben möchte.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Diese Aussage habe ich übrigens auch erst vor kurzem von zuständigen IHK Prüfern gehört. Leute für die Ausbildung zum FISI / FIAE zu begeistern wird wohl immer schwieriger, dafür gibt es mehr reine und mehr duale Studenten.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Das würde aber die Leistungsträger be- und das Pack... Äh, den Arbeitnehmer, entlasten. Sowas ist mit CDU/SPD/Grüne/FDP nicht zu machen. Was das angeht hilft, wenn überhaupt, nur die Linke. Aber wir wählen ja alle fleißig weiter CDU/SPD/Grüne/FDP, dann brauchen wir uns also nicht zu wundern. ^^
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Ne das müsste schon stimmen, da gibt es ja allerlei Tricks um die Zahlen zu schönen. Ich denke, (das ist natürlich ne reine Vermutung, klar), wenn wir von den wirklich SV-pflichtigen Vollzeit-Jobs oder aber den Menschen ausgehen welche auf keinerlei Transferleistungen (Aufstocker, Lohnkostenzuschüsse, etc.) angewiesen sind, dann dürften wir mit Sicherheit bei 4 Mio. oder mehr Arbeitslosen sein.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Auch passend zum Thema Fachkräftemangel, der bösen Demografie, den fehlenden Arbeitskräften, der dringend benötigten Zuwanderung und dem Fakt, dass man doch jeden noch so bildungsfernen mit kurzen Kursen zu den dringend benötigten Fachkräften bilden könne. http://www.welt.de/wirtschaft/article156114290/Die-Wahrheit-ueber-das-Ausmass-der-Arbeitslosigkeit.html
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Genau Du bist aber doch die gebeutelte Gruppe, welche ich benannt habe. Der Arbeitnehmer, der sein Geld mit Arbeit verdient. Würdest Du das gleiche Einkommen durch Besitz (also Mieten, Aktien, Firmen oder Erbe) bekommen, würdest Du eben nicht 45% Steuern und Abgaben zahlen. Du belegst doch also genau das, was ich kritisiere. Dass die Arbeit der eigenen Hände am stärksten besteuert wird. Und diejenigen, welche nichts dafür tun, weil sie andere für sich arbeiten lassen, kommen mit 25% oder teils 0% davon. ... Was die Firma angeht: Auch das habe ich oben aufgegriffen. Natürlich muss er das Geld nicht auf der Bank haben und natürlich muss er sich dafür verschulden. Aber was soll das? Wo ist das Problem? Wenn ich eine Firma mit Wert von 10 Mio. Euro erbe, welche dann wohl ca. einen Jahresgewinn von div. hundert Tausend Euro im Jahr einfährt, dann ist das für mich genau gar kein Problem da zur Bank zu gehen und zu sagen "Jungs, ich brauch mal ne Mio. Euro für die Steuer. Das habt Ihr in 3 Jahren wieder und danach kassiere ich dick ab!". Ausserdem kommt so ein Erbe nicht von jetzt auf gleich. Wenn ich weiß, dass ich mal so eine Firma erbe und Untenrehmer sein möchte, dann ist es nicht zuviel verlangt, dass ich entsprechend vorsorge und schon Geld parat habe, bevor der Erbfall eintritt. Der Vater, welcher die Firma gegründet hat, musste ebenfalls durch solche Durstsrecken, musste ebenfalls vorstrecken und musste ebenfalls Kredite bedienen. Warum soll der Erbe das alles geschenkt bekommen, wenn der Vater (der dafür wirklich noch alles aufgebaut hat) diese Hindernisse alle hatte ... Aber auch hier gilt wieder ganz allgemein: Also würdest Du das Erbe im Wert von 10 Mio. Euro ablehnen, weil Du einen Kredit über 1 Mio. Euro aufnehmen müsstest? Im Leben nicht. Das ist und bleibt der 6er im Lotto, damit gehörst Du - fürs Geboren werden - zur Finanzelite und deswegen kannst auch Du dann Deinen Teil dazu beitragen.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Und genau das ist das Problem, warum Du denke ich nicht verstehen willst, kannst warum das Erben usw. ungerecht ist. Du kennst - so vermute ich - im Wesentlichen Menschen die Ihr Vermögen (egal wie hoch dies nun sein mag) durch Arbeit verdient haben. Wenn man sich aber mal die gehobenen Kreise in Deutschland so anschaut, dann sind da eben verdammt viele Leute bei, die sich das eben nicht erarbeitet haben. Die sind dort, weil sie geerbt haben. Weil der Vatter Connections hatte und ihnen mit 30 Jobs besorgt hat, welche andere nicht mit 45 bzw. gar nicht bekommen hätten, Weil sie auf Kosten des Vaters auf die besten - aka teuersten - Schulen gegangen sind. Weil sie keine nebenjobs neben dem Studium brauchten, weil sie die besten Nachhilfelehrer hatten und somit die besten Abschlüsse. Weil sie den Auslandsaufenthalt hatten, weil sie an der Elite-Privatuni waren, usw. usf. Das Ganze wird in immer mehr Studien belegt. Wissenschaftliche, unabhängige Studien, welche aufzeigen, dass die soziale Mobilität (also die Möglichkeit sich von unten nach oben zu arbeiten) in Deutschland so schlecht ist, wie in fast keinem der ersten Welt Länder. Da sind uns selbst so ungerechte Länder wie Amerika oder GB weit voraus. Hier wirst Du reich geboren oder eben nicht. Und zudem deutlich schlechter wie es das auch bei uns selbst mal war. Schuld daran sind zu guten Teilen eben oben genannte Steuerpolitiken in Kombination mit der Vetternwirtschaft in klassischen Familienbetrieben. In einem klassischen Familienbetrieb wird ja nicht erst gefragt, welcher Nachfolger für die Firma am besten wäre, sondern das bekommt natürlich der Sohn oder die Tochter. Wer denn sonst? Auch das ist ja eine Ungerechtigkeit sondergleichen, die nichts mit Arbeit, Qualifikation oder Können zu tun. Geburtsrecht. ... Ich selbst weiß übrigens, wovon ich rede, ich werde mal nicht unerheblich erben. Zwar keine Millionen aber schon mehr wie nur den Anteil an der Eigentumswohnung. Und ich kenne durch meinen Vatter und seinen, sowie meinen Beruf bedingt so einige wohlhabende Menschen und Unternehmer bei uns in der Region. Das ist alles nicht halb so fair, nicht halb so gerecht und nicht halb so sozial, wie Du Dir das vorstellst und in oben skizzierten Szenarien darstellst.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Wer redet von Kommunsimus? Ich rede von sozialer Marktwirtschaft, wo starke Schultern mehr tragen wie die schwachen. Und wegen diesem einfachen Grundsatz hast Du auch schon die Erklärung, warum Erbe besteuert werden sollte. Wenn ich von meinem Vater z.B. eine Firma mit Wert in Höhe von 10 Mio. Euro erbe, die er selbst aufgebaut hat. Dann bekomme ich als Sohn was? Eine Firma mit 10 Mio Euro Wert geschenkt. Warum? Weil ich in die richtige Familie geboren wurde. Kann ich da was für? Nein Habe ich was dafür geleistet? Nein. Wenn jetzt der Sohn z.B. 10% Steuer bezahlen würde, wäre das 1 Mio. Euro. Dann hat er netto immer noch 9 Mio. Euro geschenkt bekommen. Fürs "in die richtige Familie geboren werden" und "Nichts tun". Dann ist er immer noch einer mit "starken Schultern" und kann dementsprechend auch mehr tragen, z.B. die 1 Mio Euro Erbschaftssteuer. Ganz davon abgesehen, ist es meiner Meinung nach auch nicht weiter verwerflich, wenn der Erbe die 1 Mio. Euro (in Form von Steuern) "investiert", um eine Firma für 10 Mio. Euro Wert zu erhalten. Der Vater, welcher die Firma aufgebaut hat, musste wohl deutlich mehr investieren um diese 10 Mio. Euro Wert zu bekommen. Und ausserdem hauen die Unternehmer doch immer so auf die Kacke, welche Verantwortung sie haben, was sie "investieren mussten" um da zu sein, wo sie sind etc. pp. So gesehen hat die Erbschaftssteuer also auch eine erzieherische Maßnahme, weil sie den Sohn erst zu dem Unternehmer macht, der vorgibt zu sein. ... Aber darum geht es auch gar nich. Am Ende des Tages ist es wieder ganz einfach, und da brauch es genau gar kein einziges Fallbeispiel und keine Spitzfindigkeiten: Sollen starke Schultern mehr tragen, ja oder nein? Wenn ja, dann darf es genau gar keine Rolle spielen, wie man zu diesen Starken Schultern gekommen ist, egal ob Erbe, Unternehmertum oder Erbe. Starke Schulter = Starke Abgaben. So jemand hat mehr zu tragen wie die Schwachen und das kann eben in Form von erhöhten Spitzensteuersätzen, Vermögens- oder Erbschaftssteuern passieren. Je nachdem woher die Starken Schultern kommen. Wenn nein, dann darf es erst gar keine Unterschiede in der Besteuerung von überhaupt irgendwas geben. Jeder zahlt dann x % Steuern, egal ob er nun 10 oder 100.000 Euro die Stunde verdient. Schließlich ist es dann ja die Schuld des jeweiligen, dass er nicht zu denjeigen gehört, die 100.000 Euro die Stunde verdienen. Auf welcher Seite stehst Du also?
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Diese Klassenkampf Debatte ist im Kern tatsächlich so einfach wie es nur geht. Grundsätzlich gibt es nur wenige Arten wie man zu Geld kommt. - Man erbt - Man hat schon Geld und lässt es für sich arbeiten - Man lässt andere für sich arbeiten - Man geht selbst arbeiten - Man wird vom Sozialstaat alimentiert. Letzt genannten Punkt nehme ich mal aus, weil das reine soziale Wohltat ist. Bleibt also noch Erbe, Bereits-Haben, Selbstständigkeit und Anstellung. ... Wenn wir uns nun anschauen was wie stark im Schnitt real besteuert wird, sieht die Folge so aus, dass Erben in den meisten Fällen umsonst ist, Unternehmertum und Bereits-Haben mittelprächtig und Arbeitnehmertum am stärken besteuert wird. D.h. je mehr ich habe und je weniger ich selbst dafür tue, umso mehr wird mir an Steuern erlassen (in Form von gedeckelten Beiträgen, Bemessungsgrenzen, Schlupflöchern, Verrechnungsmöglichkeiten oder oder oder). Im Umkehrschluss bedeutet es, dass je weniger ich bereits habe und je mehr ich direkt dafür tun muss, muss ich am meisten bezahlen. ... Das alleine ist zwar stark vereinfacht, aber im Kern vollkommen richtig und erklärt nahezu jeden Mißstand in Deutschland, spätestens seit Schröder und erst recht seit Merkel. Das war alles mal anders. Da war Erbe, Vermögen und Co. stärker besteuert als heute und Arbeit weniger. Da waren die Kosten für Sozialsysteme und Renten auf nahezu alle verteilt und nicht wie heute nur auf die wenigen durchschnittlichen Arbeitnehmer, während Arbeitgeber, Selbständige, Freiberufler, Ärtze und Co. alle ausgeklammert sind und nur noch für ihres gleichen sorgen, aber nicht mehr für die Allgemeinheit. Das bestätigt ja mittlerweile auch eigentlich jede Studie, welche sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt Sofern sie nicht gerade vom Verband der deutschen Unternehmer e.V. oder vergleichebaren beauftragt wurde, versteht sich. ... Von daher ist es zu 100% richtig, dass es bei uns System hat, dass die Arbeitnehmerschaft immer stärker zur Rechenschaft gezogen wird, während die Finanzeliten immer weiter gefördert werden. Die 90% zahlen also für die 10%.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Das sehe ich aber schon anders. Wenn Du Arzt bist, gehörst Du - bildungstechnisch - nun mal zur Elite und es gibt nicht mehr so viele Leute, die mehr können und gelernt haben wie Du. Erst Recht, wenn Du Facharzt bist. Wenn dieser hier in Deutschland zu den gegebenen Bedingungen, dann meinetwegen auch 90k verdienen mag, ist das ja ohne Vergleichswerte völlig belanglos. Was bleibt unterm Strich über, nach Abzügen? Wie verhält es sich mit Lebenskosten drumherum usw. usf.? Und vor allem: Was würde der gleiche Arzt in der Schweiz, USA oder sonst wo verdienen? Da wird die Bilanz dann denke ich schon nicht mehr soooo gut aussehen. Und gerade als Arzt mit Top-Bildung und in jungen Jahren ist man eben flexibel. Da sollte, nein eigentlich MUSS, man auch mal darüber nachdenken ob Deutschland noch wirklich konkurrenzfähig ist als Arbeitgeber. Die Arbeitgeber in Deutschland haben schließlich auch kein Problem jeden Mitarbeiter nach Hause zu schicken, wenn er nicht mehr konkurrenzfähig ist (zu teuer, zu alt, zu wenig Wische, etc.). Warum sollte man sich als Arbeitnehmer das nicht auch zu Gute machen, wenn man zu den wenigen gehört, die sich das leisten können? ... Mal ganz davon ab, sollte man meiner Meinung nach nicht so tun, als ob meinetwegen 90k jetzt für das mega-dicke Luxusleben reichen würden. Klar, kannst Dir davon schon das eine oder andere gönnen, aber der Moet fließt da auch nicht gerade in Strömen. Da wird - mal wieder - der Maßstab vergessen und ausgeblendet, was die wirklichen Großverdiener in Deutschland so nach Hause bringen. Für teils deutlich weniger Eigenleistung und Verantwortung.
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Wie viel verdient ihr?
Die Tarifverträge in der IT sind auch irre gut, was die Bezahlung angeht. Schade, dass die fast nirgends gezahlt werden. ... Zu mir: Alter: 30 letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): Wirtschaftsinformatik B. Sc. (2015) Berufserfahrung: 12 Jahre Vorbildung: Fachinformatiker - AE (2004) Arbeitsort: Dortmund Grösse der Firma: ~10 Tarif: Nein Branche der Firma: IT Dienstleister Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 39 Arbeitsstunden pro Woche real: ~42 Gesamtjahresbrutto: ~55.000 € Anzahl der Monatsgehälter: 13 Anzahl der Urlaubstage: 30 Sonder- / Sozialleistungen: VWL, Betriebliche Unfallversicherung, Bezahlte Überstunden Variabler Anteil am Gehalt: - Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): - Senior Software Developer - Betrieblicher Ausbilder
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Normal in Deutschland?
Wie die Kollegen hier schon geschrieben haben, ist das nicht normal. Was wohl normal ist, dass je nach Betrieb die Betreuung unterschiedlich ausfällt. Bei dem einen Betrieb ist mehr Manpower und mehr Know How da wie bei dem anderen. Auch die Art der Aufgaben kann man sich nicht groß aussuchen. Bei dem Einen machst Du eher simple Sachen, weil das deren Job ist, bei dem anderen hochkomplexe Projekte. Son bissel flexibel muss man da auch als Azubi halt schon sein. ... Aber das, was Du schilderst ist definitiv nicht normal und richtig. Du hast jetzt also nur zwei Möglichkeiten: a) Das durchziehen und Dich selbst beschäftigen / Dir selbst Aufgaben suchen. Gerade in der IT gibt es ja mehr wie ein Tutorial / Video / etc. was man durchackern kann. So bist Du am Ende Deiner Ausbildung trotzdem einigermaßen fit, auch wenn es nicht der Verdienst der Firma ist. b ) Mit der IHK sprechen und um einen neuen Betrieb bitten. Mehr Möglichkeiten sehe ich eigentlich nicht.
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Gehalt nach der Ausbildung
Da muss ich @Gurki schon zustimmen. Heute ist auch die IT nicht mehr so Quereinsteiger-Freundlich, wie sie es mal war. Gemessen an anderen Berufen zwar immer noch, aber so ganz ohne Wisch (egal ob Ausbildung oder besser Studium) geht halt trotzdem wenig. Die Frage nach dem "Was kannst Du?" kommt eben meist erst im zweiten Step, nachdem die Formalitäten (Wisch) geklärt worden sind. Ist zwar schade, aber mittlerweile eben doch immer häufiger anzutreffen. Wohl alleine deshalb, weil es heute natürlich auch immer mehr FISI, FIAE oder Studierte aus dem Bereich IT gibt. Das waren naturgemäß vor 10, 20 Jahren noch deutlich weniger. Und deshalb sind Noten bei uns vielleicht nicht SO wichtig, wie woanders. Aber wirklich unwichtig, dann denke ich auch nicht mehr.