Machen wir. Aber wie du schon angemerkt hast, ist das Interesse, sich in die tiefsten Untiefen des MS-SQL Servers einzufuchsen, eher niedrig. Obwohl es unser Kerngeschäft betrifft. Viele merken einfach auch, dass im Oracle und SAP-Bereich vermutlich mehr €€€ zu holen ist, wobei ich da keine Zahlen zu habe.
Da muss man Leute finden, die vom Persönlichkeitstyp her einfach das "reinnerden" in solche Themen feiern. Und die müssen dann menschlich noch so gut drauf sein, dass sie damit auch kommunizieren können.
Denn in so einer Position tritt man zwangsläufig Leuten auf den Schlips, die gruselige T-SQL Prozeduren schreiben oder ihre Datenbanken unindexiert und -optimiert belassen. Und/oder Datenmüll produzieren und nicht wieder aufräumen.
Das ist das, was bei besagter Person geschehen ist. Der hat in den letzten 3 Jahren den OP mit gratis Lernurlaub gemacht, Schulungen und Konferenzen besucht, praktisch schon als SQL-Admin gearbeitet und den Posten jetzt auch offiziell schwarz auf weiß erhalten.
Die Beschreibungen hab ich nicht mehr, aber "Performanceoptimierung, Tieferes Verständnis des (zugegeben gruseligen) Rechtekonzepts" und ähnliche Kompetenzen, die über das "Dump, Drop and Re-Create" hinausgehen, waren da explizit aufgeführt, wenn mich nicht alles täuscht.
Gruß, Goulasz