Zum Inhalt springen

Bluejazzer

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    118
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    3

Bluejazzer hat zuletzt am 7. August gewonnen

Bluejazzer hat die beliebtesten Inhalte erstellt!

Profil Info

  • Location
    NRW

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. Ich glaube bei dem Wort Visum schrillen bei den meisten Chefs die Alarmglocken. Sähe da schon ein Problem beim Bewerbungsgespräch.
  2. Kommt drauf an wo man am Ende als Entwickler landet. Ich habe während und nach der FIAE Ausbildung keinen Kundenkontakt gehabt, aber viele anderen gehen in diese Entwickler-Berater-Hybris Richtung, weil es da mehr zu verdienen gibt.Der Anwendungsentwickler hat ja auch die Aufgabe andere Leute zu schulen oder vor fremden Leuten Präsentationen zu halten. Wären jetzt zwei Punkte für mich, wo ich mich auch nicht wohl fühlen würde. Wir hatten damals in der Berufschule ebenfalls einen Autisten. Ein netter Typ, wenn man erst mal wusste wie er tickt. Er war in den IT-Spezifischen Fächern vermutlich der Beste, aber "Laberfächer" wie Deutsch/Kommunikation, Politik und die Projektmanagmentteile die in Anwendungsentwicklung und Wirtschaft drankamen waren nichts für ihn. Er hat die Ausbildung auch im zweiten Jahr damals abgebrochen, obwohl keiner fachlich besser im programmieren war als er. Die Gründe für seinen Abbruch kenne ich nicht genau. Ich vermute mit dem richtigen Umfeld wäre er ein hervorragender Kandidat für ein Informatikstudium mit Abschluss. Viele Unternehmer denken bei Autisten oder autistisch veranlagte Menschen sofort an Überflieger in der IT. Autist und IT ist im Moment so ein Trend, dass jeder halbwegs begabte IT-Mensch sich selbst voller Stolz irgendwie als Autist o.ä. erklärt. Die Betriebe springen auf diesen Trend auf, ohne zu wissen wie man mit diesen Menschen richtig umgeht. @Ala Bei dir ist die Frage, wie das in Zukunft aussehen wird? Denn die nächste Ausbildung kann sich ebenfalls als Flop erweisen. Ich denke so ein Vorstellungsgespräch ist keine Grundlage für solch eine Ausbildung, weil es schlicht zu kurz ist um sich richtig kennenzulernen. Die Chemie zwischen dir und deinem Ausbilder muss einfach passen und das merkt man auch nicht erst nach 1 oder 2 Tagen, sondern meist erst nach Wochen oder Monaten, wenn die ersten Stresstests kommen. Eigentlich müsstes du vor einer Ausbildung 2-3 Monate den Betrieb kennenlernen um festzustellen ob du da passt. Es ist die Frage wie sehr dich der Betrieb dann in Aufgaben einbindet die dir Spass machen.
  3. Für mich liest sich das nach Arbeiten an Wochenendtagen an, nur mit Bier und Pizza statt harter Währung. Mein Wochenende wäre mir jedenfalls dafür zu schade. Dafür habe ich genug andere Sachen zu tun, die ich unter der Woche dann nicht machen kann. Sorgen würde mir eine gewisse Gruppendynamik machen, wenn man keine wirkliche Lust hat, aber alle tun es und man will nicht der Buhmann sein. Meiner Meinung nach ist sowas aus dem Grund sowieso eine Schnapsidee. Wenn man nicht hingeht ist man schon in einer Verliererposition und das nur weil der Chef euch "vorgeschlagen" hat euer Wochenende für die Firma "freiwillig" zu opfern. Deswegen halte ich solche gutgemeinten Vorschläge aus einer höheren Position heraus für unprofessionell.
  4. An deiner Stelle würde ich neben dem Job eine Abendschule/gymnasium besuchen und den höchstmöglichen Abschluss anstreben und den Schwerpunkt möglichst technisch-mathematisch ansetzen. Die mittlere Reife wäre in deinem Alter zu wenig, Die Fachhochschulreife sollte es schon sein, denn wie gesagt du konkurriest dann als 30-jähriger (?) später mit jungen Schülern um eine begehrte Ausbildung. Da musst du dich schon irgendwie vom Rest abheben. Wenn du das packst, packst du auch die Ausbildung oder kannst dann auch ein Studium annehmen. Vielleicht öffnen sich auch in den zwei Jahren neue Sichtweisen für andere Sachen als IT. Aktuell sehe ich für dich keine Vorraussetzungen das du irgendwie in der IT landest. Es sei denn du kennst jemanden persönlich der dich nimmt und ausbildet.
  5. ja schon klar, ich bereue es auch nicht das ich es sehr ausführlich geführt habe. Nur falls jemand meint das sei für die IHK von Interesse, in meinem Fall war es das nicht. Was aber nicht heisst, dass man es nicht nach bestem Wissen und Gewissen führen sollte. Für sich und die IHK (wenn Prüfer wie Stefan Macke diese durchlesen)
  6. Also ich muss zugeben ich habe mein Berichtsheft immer recht detailiert geführt. Ich war fast schon enttäuscht, dass bei der mündlichen Abschlussprüfung (IHK Köln) damals niemand nach dem Berichtsheft/ordner gefragt hat. Die ganze Mühe umsonst. 😅 Aber ich kannte auch einige aus der Schule, die haben 1-2 schiefe Sätze am Ende der Woche geschrieben und waren dann froh das sie nicht nach dem Berichtsheft gefragt wurden. 😄
  7. Ok, das ist wirklich komisch. Ich würde jetzt erstmal ruhig bleiben und deinen Ausbilder nach einem sachlich und zeitlich gegliederten Ausbildungsplan wie er dich die nächsten drei Jahre ausbilden möchte fragen. Wenn sowas nicht vorhanden ist würde ich mich mit dem Hauptsitz in Verbindung setzen, ob diese so etwas haben. Normalerweise ist solch ein betrieblicher Ausbildungsplan in der Ausbildung auch als Orientierungshilfe vorgesehen. Ich bin diesen damals mit meinem Ausbilder zu Beginn der Ausbildung durchgegangen und habe eine Kopie bekommen, so wusste ich wo ich war und was noch kommt. Was die Programmiersprache angeht: vielleicht fragst du mal den Ausbilder ob du ihm ab und zu über die Schulter schauen kannst. Ein guter Ausbilder wird dir das erlauben. So kannst du sehen was du lernen wirst bzw was von dir erwartet wird.
  8. das soll nicht böse klingen: aber wäre es nicht besser gewesen die Programmiersprache beim Bewerbungsgespräch zu erfragen? Ich denke das ist eine der wichtigsten Fragen die man während eines Bewerbungsgesprächs stellt bevor man der Anwendungsentwickler-Ausbildung zusagt. Wenn der Ausbilder sagt: "er wisse nicht genau welche, irgendeine integrierte", dann wäre ich erstmal skeptisch. Es muss natürlich nicht viel heißen, die Frage ist auf welcher Basis diese "integrierte" Programmiersprache arbeiten soll?
  9. Ich konnte etwas C und Java die ich in der Obestufe und in den ersten Semstern Technische Informatik gehabt hatte. Aus heutiger Sicht gesehen war ich jedoch weit davon entfernt wirklich gut in beidem zu sein. 😁 Ich glaube die meisten Bewerbungen werden abgelehnt nicht unbedingt weil sie keine Programmierkenntnisse haben, sondern weil sich meist aus Noten oder Hobbys nicht ableiten lässt, ob man eine Affinität an IT-Themen vorhanden hat. Die Fachinformatiker-Ausbildung ist ein sehr gefragter Ausbildungsberuf und viele Stellen gibt es nicht. Daher haben die Unternehmen die Qual der Wahl wen sie nehmen und sie nehmen meist den, der die o.g. Affinität vorweisen kann. Das muss nicht zwangsläufig Programmieren sein, macht es aber mit der aus Kombination gute Noten in den richtigen Fächern und paar IT-Hobbys einen stimmigeren Eindruck, denke ich. Und von diesen Bewerbern gibt es sehr viele. Die Leute haben hier im Forum haben Recht: formell muss man nicht Programmieren können. Aber formell muss man nicht das (Fach)-Abitur haben, trotztdem haben ~65% der Fachinformatikerazubis die Hochschulzugangsberechtigung. Am Ende legen die Firmen fest, welches Anforderungsprofil der Azubi erfüllen sollte.
  10. Die meisten Fachinformatiker-Azubis haben Fachabitur oder Abitur gemacht. Berufsschule-Mathematik ist jedoch verglichen mit Mathle-LK sehr einfach. Würde so auf Realschulniveau 8/9 Klasse schätzen. Mit Potenzen sollte man sich auskennen, ebenso wie mit Dreisatzsrechnung. Ansonsten hat man Formeln die man auswendiglernen muss und umstellen können muss. Du wirst Mathe weitesgehend in Informations-/Telekommuniktionstechnik haben und in Wirtschaft. Software-/Anwendungsentwicklung weniger und wenn dann wird die Formel meist in der Aufgabenstellung vorgegeben.
  11. Bei uns sind die meisten nach der betrieblichen Ausbildung im Schnitt mit 35k eingestiegen. Einer hatte es auf 40k geschafft, aber er hat sich auf eine Technologie spezialisiert die seine Firma als einzige in der Region erfolgreich nutzt. Als Umschüler wirst du es schon schwer genug haben, jemanden zu finden der dich mit fast 40 einarbeiten soll und dir dafür 45k im Jahr gibt. Ich glaube Konzerne die gut zahlen, suchen und bilden Ihren Nachwuchs meist selbst aus. Die meisten Umschüler landen in kleineren Buden auf Stellen die kaum einer machen will und durchschnittlich bezahlt werden. Da solltest du die Erwartungen etwas runterschrauben und erstmal zusehen das du die Ausbildung mit guten Noten abschließt und danach eine Firma die sich die Mühe macht dich weiterzuentwickeln.
  12. es ist natürlich immer die Frage was nach außen kommuniziert wird und was man tatsächlich denkt. Die Tatsache ist, dass Tatöwierung nun mal die Geschmäcker spaltet wie auch der Musikgeschmack, egal in welcher Altersgruppe. Nur das Tätowierung offen sichtbar sind und ich glaube bei Hals, denkt man vielleicht an die Typen aus dem Knast. Es gibt auch junge Menschen die Tattoos ablehnen, auch wenn sie es diplomatischer kommentieren oder eben ignorieren. Im Job wird es dann schwierig, wenn du auf solche Menschen triffst, egal ob Kunde oder Mitarbeiter und die ihre Abneigung wissen lassen. Auch wenn ich keine Tattoos trage, würde es mich nicht stören. Am Ende zählt die Kompetenz. Jeder ist ab 18 alt genug zu wissen, was er tut. In diesem Sinne: du musst wissen was du tust
  13. ich kann das eigentlich nur so unterschreiben. Ich habe einen ähnlichen Weg eingeschlagen. Ich habe damals mit Anfang 20 ein Abendgymnasium neben dem Job besucht und das Abitur nachgeholt. Die Mitschüler waren teilweise 5-15 Jahre älter. Einer war über 50 und wollte unbedingt ein Geschichtsstudium machen. Ob er es aufgenommen und abgeschlossen hat weiss ich nicht. Das Abitur hat er aber geschafft. Ich habe nach dem Abitur erstmal studiert, jedoch später aus gesundheitlichen Gründen kurz vor dem Bachelor abbrechen müssen und dann mit Anfang 30 eine betriebliche Ausbildung gemacht, obwohl das Amt mir eine Umschulung empfohlen und bewilligt hatte. Ich würde daher auch immer empfehlen erst sich um eine betriebliche Ausbildung zu bemühen. Die Umschulung sollte der letzte Ausweg sein, wenn man bis zum Ausbildungsstart nichts findet. Seit letztem Sommer bin ich fertig und ich denke ich habe alles richtig gemacht :)
  14. Darf ich fragen, wie du auf so eine Zahl kommst? 45k--50k Einstiegsgehalt bekommt meist nicht mal der Bachelorabsolventen nach drei Jahren Studium. Warum also ein Azubi?
  15. ich habe GdB 100, aufgrund einer organischen Grunderkrankung, aber ich war sicher seltener krank als viele "gesunde" Mitarbeiter im letzten Jahr. GdB ist nicht gleich mobile oder geistige Behinderung. Wenn du mobil und geistig normal Belastungsfähig bist, ist GdB bei Fachinformatikern kein Problem. Bei manchen Firmen die die Quote nicht erfüllen sogar erwünscht und es gibt auch einen finanziellen Ausgleich für die Firma, wenn ich mich nicht irre.

Fachinformatiker.de, 2021 by SE Internet Services

fidelogo_small.png

Schicke uns eine Nachricht!

Fachinformatiker.de ist die größte IT-Community
rund um Ausbildung, Job, Weiterbildung für IT-Fachkräfte.

Fachinformatiker.de App

Download on the App Store
Get it on Google Play

Kontakt

Hier werben?
Oder sende eine E-Mail an

Social media u. feeds

Jobboard für Fachinformatiker und IT-Fachkräfte

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Fachinformatiker.de verwendet Cookies. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung