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  1. Gut, ich kann nicht sagen wie beliebt der Fachinformatiker bei ALLEN Azubis wirklich ist. Da müsste ich wirklich wissen, wieviel Bewerber sich auf eine Stelle bewerben. Das kann ich nicht. Aber ich kann mir beim besten Willen auch nicht vorstellen, dass der Fachinformatiker zu den unbeliebtesten Ausbildungsberufen zählt. Jedenfalls ist man während der Ausbildung nicht so unzufrieden, wie Restaurantfachleute, Friseure oder Köche, die vergleichsweise hohe Abbruchquoten aufweisen. Aber das ist ein anderes Thema und deshalb out of topic.
  2. 20-30 Bewerbungen ist doch genug um jemanden zu finden, der die gewünschte Anforderung erfüllt. Ich kenne nicht deine Betriebsgröße, aber selbst bei unserer 20-Mann-Bude soll es laut meinem Ausbilder etwa 15-20 Bewerbungen auf eine Ausbildungsstelle gegeben haben. Die Kaufmannsberufe werden zudem viel stärker differenziert, da gibt es vom Industriekaufmann bis hin zum IT-Kaufmann oder Kaufmann XY eine große Auswahl. https://www.aachener-zeitung.de/nrw-region/die-zehn-beliebtesten-ausbildungsberufe-in-der-region-aachen_aid-45042451
  3. Eigentlich ist es doch ganz einfach: wenn der Personalchef, der meist irgendein Kaufmann ist, zwei identische Bewerbungen vorliegen hat, mit dem Unterschied: der eine hat Programmier-Vorkenntnisse, der andere nicht. Was glaubt ihr wohl wen sie einladen? Und gerade die Fachinformatikerausbildung ist doch sehr begehrt, da kann man sich die Rosinen herauspicken. Und da wird es viele geben, die mit Vorkenntnissen sich Pluspunkte verschaffen wollen. Ich kann mir vorstellen, dass erfahrene Ausbilder die Tücken von Crashbabyprogrammieren kennen und da zumindestens darauf achten, dass man zwar keine Vorkenntniss braucht, aber das sich irgendwoher ein Interesse für IT ableiten muss. (Gute Noten in Technikfächer, Hobbys was auch immer)
  4. Das würde ich jetzt nicht als Nackenbrecher sehen. Ich habe mein Abi mit 25 auch nachgeholt und hatte Mathe als LK, wo ich in der Abiprüfung mit einer 4- rausgekommen bin. Gut für mich war jedoch, dass ich möglichst wenig Geisteswissenschaften und stattdessen Informatik, Physik und Biologie belegt habe, wo ich mit Einsen und Zweien rausgekommen bin. Das hat die schlechte Mathenote etwas aufgehoben. Ich denke bei einem 1,7 Abi wirst du sicher in dem ein oder anderen Fach eine Eins haben. Die betriebliche Ausbildung als Anwendungsentwickler habe ich mit 32 begonnen, nachdem ich einige Studiengänge nicht beenden konnte und wollte. Allerdings wird es mit zunehmenden Alter nicht mehr reichen sich einfach nur gut zu präsentieren, du kommst ja nicht direkt vom Gymnasium, sondern so die allgemeine Annahme der Betriebe, hast ja schon hier und da Erfahrung gesammelt. Je näher du dann an der Technik bist (bei mir wars eine ET-Ausbildung und ein abgebrochenes Technische Informatik Studium) oder Hobbys hast (Ich mache kleinere Projekte mit Arduino und Rapsberry) desto besser die Chance auch im höheren Alter eine Ausbildung zu bekommen. Natürlich sollte keiner vorraussetzen, dass du wie ein Profi programmieren oder Server einrichten kannst. Deswegen machst du ja die Ausbildung, aber ein grundlegenes Interesse für Technik sollte erkennbar sein.
  5. Tja, das ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die unzähligen Psychologen die gerade von der Uni kommen und keinen gescheiten Job finden. Ich finde solche Psychoanalysen in Bewerbungsverfahren einfach nur daneben, zumal da viel überinterpretiert wird. Würde mich ein potentieller Arbeitgeber während des Bewerbungsprozess zu einem Psychologen schicken, um ein Psychogramm zu erstellen, würde ich ihm den Vogel zeigen.
  6. Vielleicht haben sich die Ansprüche in Zeiten von inflationärer Abivergabe in NRW geändert Bei uns sind es wenige mit weniger als FHR. Ich weiss nicht wie es bei den FISI aussieht. Ich kann jetzt nur von FIAEs berichten.
  7. ich würde das Abitur oder mindestens die Fachhochschulreife noch hinter der mittleren Reife dranhängen und nicht erst nach der Ausbildung. Im Prinzip bekommst du auch mit der mittleren Reife eine Ausbildungsstelle, aber ich meine das wäre (heutzutage) wirklich die absolute Ausnahme (zB Vitamin B wie Bekannschaft oder besondere Homeprojekte mit denen man punkten kann), da die Ausbildung recht begehrt ist. Und Du Gefahr laufen könntest nach der mittleren Reife ein Jahr ohne Ausbildung dazustehen. Dann lieber das Jahr für das Nachholen der Fachhochschulreife investieren und die mit einem guten Abschluss die Ausbildung bekommen. Es kann sich später auch rentieren, wenn man merkt FISI ist doch nicht das Wahre. Ich habe in beiden Berufsschulklasse nur zwei oder drei Leute, die die mittlere Reife haben. Der Rest hat mindestens FHR.
  8. Ich hatte damals 41 Bewerbungen abgeschickt und gerade am Anfang hat es viele Absagen gehagelt. Nachdem ich meine Bewerbung nochmal überarbeitet habe, bekam ich in kürzester Zeit vier Vorstellungsgespräche. Das erste war ein Telefoninterview, wo lediglich meine Programmierkenntnisse abgefragt wurden 😕. Das zweite Gespräch war ebenfalls ein Telefongespräche, allerdings viel angenehmer. Das dritte Gespräch hatte ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber und das vierte nur zwei Tage später bei einem Buisnesshaus. Die wollten einen Probetag mit mir machen und ich war zunächst einverstanden. Auf dem Weg nach Hause habe ich dann von meinem jetzigen Arbeitgeber die Zusage bekommen, da habe ich natürlich dem anderen abgesagt, weil ich nicht viel Lust auf Buisnesssoftware hatte. Ich bin auch sehr glücklich mit der Entscheidung und bereue nichts. 🙂
  9. Mit 30 Jahre ist ein Neuanfang wirklich keine große Sache. Man hat dann vielleicht 10 Jahre etwas gemacht, was man nicht mag. Aber wir werden sicher bis 65-70 Jahren arbeiten. Das sind galopp gesagt über 30 Jahre und ich denke besser hier einen Neustart wagen, als die nächsten 30 Jahre einer Arbeit nachgehen die einem nie zugesagt hat.
  10. Grundsätzlich geht's immer, auch mit jenseits der 30 eine Ausbildung zu machen. Ich bin jetzt 34 und mache gerade eine betriebliche Ausbildung zum Anwendungsentwickler, die ich nächstes Jahr beenden werde. In der Berufschule sind in meiner Klasse noch zwei weitere Mitstreiter, die über 30 sind. Du musst dir aber im Klaren sein, dass du mit Leuten um eine betriebliche Ausbildung konkurrierst die meist 10-15 Jahre jünger sind. Da musst du schon irgendwie auffallen. Ich hatte wohl das "Glück", dass ich schon mit Arduino/Raspberry hobbymäßig was gemacht habe. Sonst so gebe ich zu, stände ich wohl immernoch mit leeren Händen da. Das Alter ist nun mal ein Maulus. Ich denke deine bisherige Berufserfahrung kann da ein Vorteil sein, wobei wenn du schon mit IT zu tun hattest, das noch besser wäre. Ob eine Ausbildung Sinn machst, das musst du dir selbst beantworten. Ich denke die Vergütung ist recht hoch, aber auch nicht so hoch, dass man sich einen hohen Lebensstandard leisten kann. Dafür sollte es nach der Ausbildung aber besser werden.
  11. Ich glaube viele Personaler werden ein Problem haben, wenn Sie jemanden vor sich sitzen haben, der als Bittsteller auftritt. Ja, es stimmt mit dieser Einstellung brauchst du nicht antreten. Erstmal solltest du dir ein Selbstbewusstsein aufbauen und dir klar machen, dass du die Personaler von dir selbst überzeugen musst und nicht anbetteln. Sorry, aber mit so einer Einstellung sehe ich schwarz, da kann dir hier auch keiner helfen. Da kann nur ein Psychologe, Vorstellungstrainer oder was auch immer helfen.
  12. etwas überdramatisiert die Geschichte, aber wie in jedem Fall lässt sich eine Lösung finden. Passiert jedes Jahr einigen hundert Leuten und viele finden einen Ausweg oder Orientieren sich um. Dein Sohn hat ja die Scheine, mit denen kann er sich an anderen Unis bewerben. Vielleicht ein passendes Dual-Studium finden und wenn nicht: so läuft das nun mal in der Wirtschaft. Am besten ist es aber, wenn die Leute sich selbst um die Probleme kümmern und nicht die Eltern auch noch anfangen aus einer "falschen" Verpflichtung heraus genötigt fühlen ihren Kindern zu helfen und für ihre Kinder den Troubleshooter spielen. Ja, da mag durchaus guter Wille der Eltern stecken, aber dein Sohn wird vermutlich alt genug sein und einen Mund haben diesen zu bewegen. Soviel Selbstbewusstsein sollte er doch haben.
  13. Mit 32 ist man definitiv nicht zu alt, auch wenn vielleicht etwas spät dran. Wie ein Vorredner schon sagt, es gibt Leute im gleichen Alter, die sind viel weiter als man selbst. Auf der anderen Seite gibt es auch (vorallem Umschüler), die sind zwischen 40 und 50, die dürften es wohl noch schwerer haben. Ich kann nur von mir selbst berichten: Ich habe vor 2 Jahren die betriebliche Ausbildung ebenfalls mit 32 (fast 33) begonnen und schließe nächstes Jahr den FIAE ab. In der Berufsschulklasse ist noch ein anderer Mitschüler 35, ein weiterer ist 31. Der Rest der Klasse bewegt sich mittlerweile zwischen 20 und 27. Als Abiturient/Ex-Studierenden hatte ich auch die Möglichkeit zu verkürzen, aber aus privaten Gründen wollte ich mir den Stress nicht antun. Ich weiss selbst das ich vielleicht nicht mit den anderen gleichaltrigen, berufserfahrenen FIAEs konkurrieren kann. Deswegen habe ich bestimmt Strategien angedacht, die mich langfristig in der IT halten sollen bzw. mein Alter negieren sollen. Beispielsweise eine Speziallistentätigkeit als Entwickler im hardwarenahen Bereich oder die Option offenhalten mich irgendeiner Form weiterzubilden. Ggf den Studienabschluss nachzuholen.
  14. Ich habe meine betriebliche Ausbildung mit 32 begonnen und werde diese nächstes Jahr beenden, dann bin ich schon 35. Außerdem plane ich noch ein berufsbegleitendes Studium dranzuhängen. Also nein, es ist nicht zu spät. In meiner Berufsschulklasse sind zwar die meisten zwischen 18 und 25, aber ein paar vereinzelte Ü25 sind auch da. Also wenn du da keine Komplexe wegen deines Alters hast, dann mach es. Das Alter war jedenfalls nie ein Thema bei mir, weder im Betrieb noch in der Schule. Bei den Umschülern ist meines Wissens das Durchschnittsalter wesentlich höher.
  15. Liest sich für mich, als wolle da jemand nur hin um bei einem tollen Namen beschäftigt zu sein. Aber wie viele schon sagen, du bist nicht der einzige der so einen "Plan" hat. Ich habe einen Arbeitskollegen, der schon seit geraumer Zeit versucht in den USA als Softwareentwickler Fuß zu fassen und trotz seiner amerikanischen Ehefrau und einen Uniabschluss immernoch Probleme hat, wegen irgendwelcher Formularien in den USA einen Aufenthaltstatus zu erhalten. Ich halte nichts von diesem Plan. Klar, man kann sich den setzen, aber die Realität sieht meist um einiges härter aus. Der Weg wird lang und zäh sein und spätestens dann passt du altersmäßig zu Google und Co nicht mehr.

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