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Bluejazzer

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  1. Für mich liest sich das nach Arbeiten an Wochenendtagen an, nur mit Bier und Pizza statt harter Währung. Mein Wochenende wäre mir jedenfalls dafür zu schade. Dafür habe ich genug andere Sachen zu tun, die ich unter der Woche dann nicht machen kann. Sorgen würde mir eine gewisse Gruppendynamik machen, wenn man keine wirkliche Lust hat, aber alle tun es und man will nicht der Buhmann sein. Meiner Meinung nach ist sowas aus dem Grund sowieso eine Schnapsidee. Wenn man nicht hingeht ist man schon in einer Verliererposition und das nur weil der Chef euch "vorgeschlagen" hat euer Wochenende für die Firma "freiwillig" zu opfern. Deswegen halte ich solche gutgemeinten Vorschläge aus einer höheren Position heraus für unprofessionell.
  2. An deiner Stelle würde ich neben dem Job eine Abendschule/gymnasium besuchen und den höchstmöglichen Abschluss anstreben und den Schwerpunkt möglichst technisch-mathematisch ansetzen. Die mittlere Reife wäre in deinem Alter zu wenig, Die Fachhochschulreife sollte es schon sein, denn wie gesagt du konkurriest dann als 30-jähriger (?) später mit jungen Schülern um eine begehrte Ausbildung. Da musst du dich schon irgendwie vom Rest abheben. Wenn du das packst, packst du auch die Ausbildung oder kannst dann auch ein Studium annehmen. Vielleicht öffnen sich auch in den zwei Jahren neue Sichtweisen für andere Sachen als IT. Aktuell sehe ich für dich keine Vorraussetzungen das du irgendwie in der IT landest. Es sei denn du kennst jemanden persönlich der dich nimmt und ausbildet.
  3. ja schon klar, ich bereue es auch nicht das ich es sehr ausführlich geführt habe. Nur falls jemand meint das sei für die IHK von Interesse, in meinem Fall war es das nicht. Was aber nicht heisst, dass man es nicht nach bestem Wissen und Gewissen führen sollte. Für sich und die IHK (wenn Prüfer wie Stefan Macke diese durchlesen)
  4. Also ich muss zugeben ich habe mein Berichtsheft immer recht detailiert geführt. Ich war fast schon enttäuscht, dass bei der mündlichen Abschlussprüfung (IHK Köln) damals niemand nach dem Berichtsheft/ordner gefragt hat. Die ganze Mühe umsonst. 😅 Aber ich kannte auch einige aus der Schule, die haben 1-2 schiefe Sätze am Ende der Woche geschrieben und waren dann froh das sie nicht nach dem Berichtsheft gefragt wurden. 😄
  5. Ok, das ist wirklich komisch. Ich würde jetzt erstmal ruhig bleiben und deinen Ausbilder nach einem sachlich und zeitlich gegliederten Ausbildungsplan wie er dich die nächsten drei Jahre ausbilden möchte fragen. Wenn sowas nicht vorhanden ist würde ich mich mit dem Hauptsitz in Verbindung setzen, ob diese so etwas haben. Normalerweise ist solch ein betrieblicher Ausbildungsplan in der Ausbildung auch als Orientierungshilfe vorgesehen. Ich bin diesen damals mit meinem Ausbilder zu Beginn der Ausbildung durchgegangen und habe eine Kopie bekommen, so wusste ich wo ich war und was noch kommt. Was die Programmiersprache angeht: vielleicht fragst du mal den Ausbilder ob du ihm ab und zu über die Schulter schauen kannst. Ein guter Ausbilder wird dir das erlauben. So kannst du sehen was du lernen wirst bzw was von dir erwartet wird.
  6. das soll nicht böse klingen: aber wäre es nicht besser gewesen die Programmiersprache beim Bewerbungsgespräch zu erfragen? Ich denke das ist eine der wichtigsten Fragen die man während eines Bewerbungsgesprächs stellt bevor man der Anwendungsentwickler-Ausbildung zusagt. Wenn der Ausbilder sagt: "er wisse nicht genau welche, irgendeine integrierte", dann wäre ich erstmal skeptisch. Es muss natürlich nicht viel heißen, die Frage ist auf welcher Basis diese "integrierte" Programmiersprache arbeiten soll?
  7. Ich konnte etwas C und Java die ich in der Obestufe und in den ersten Semstern Technische Informatik gehabt hatte. Aus heutiger Sicht gesehen war ich jedoch weit davon entfernt wirklich gut in beidem zu sein. 😁 Ich glaube die meisten Bewerbungen werden abgelehnt nicht unbedingt weil sie keine Programmierkenntnisse haben, sondern weil sich meist aus Noten oder Hobbys nicht ableiten lässt, ob man eine Affinität an IT-Themen vorhanden hat. Die Fachinformatiker-Ausbildung ist ein sehr gefragter Ausbildungsberuf und viele Stellen gibt es nicht. Daher haben die Unternehmen die Qual der Wahl wen sie nehmen und sie nehmen meist den, der die o.g. Affinität vorweisen kann. Das muss nicht zwangsläufig Programmieren sein, macht es aber mit der aus Kombination gute Noten in den richtigen Fächern und paar IT-Hobbys einen stimmigeren Eindruck, denke ich. Und von diesen Bewerbern gibt es sehr viele. Die Leute haben hier im Forum haben Recht: formell muss man nicht Programmieren können. Aber formell muss man nicht das (Fach)-Abitur haben, trotztdem haben ~65% der Fachinformatikerazubis die Hochschulzugangsberechtigung. Am Ende legen die Firmen fest, welches Anforderungsprofil der Azubi erfüllen sollte.
  8. Die meisten Fachinformatiker-Azubis haben Fachabitur oder Abitur gemacht. Berufsschule-Mathematik ist jedoch verglichen mit Mathle-LK sehr einfach. Würde so auf Realschulniveau 8/9 Klasse schätzen. Mit Potenzen sollte man sich auskennen, ebenso wie mit Dreisatzsrechnung. Ansonsten hat man Formeln die man auswendiglernen muss und umstellen können muss. Du wirst Mathe weitesgehend in Informations-/Telekommuniktionstechnik haben und in Wirtschaft. Software-/Anwendungsentwicklung weniger und wenn dann wird die Formel meist in der Aufgabenstellung vorgegeben.
  9. Bei uns sind die meisten nach der betrieblichen Ausbildung im Schnitt mit 35k eingestiegen. Einer hatte es auf 40k geschafft, aber er hat sich auf eine Technologie spezialisiert die seine Firma als einzige in der Region erfolgreich nutzt. Als Umschüler wirst du es schon schwer genug haben, jemanden zu finden der dich mit fast 40 einarbeiten soll und dir dafür 45k im Jahr gibt. Ich glaube Konzerne die gut zahlen, suchen und bilden Ihren Nachwuchs meist selbst aus. Die meisten Umschüler landen in kleineren Buden auf Stellen die kaum einer machen will und durchschnittlich bezahlt werden. Da solltest du die Erwartungen etwas runterschrauben und erstmal zusehen das du die Ausbildung mit guten Noten abschließt und danach eine Firma die sich die Mühe macht dich weiterzuentwickeln.
  10. es ist natürlich immer die Frage was nach außen kommuniziert wird und was man tatsächlich denkt. Die Tatsache ist, dass Tatöwierung nun mal die Geschmäcker spaltet wie auch der Musikgeschmack, egal in welcher Altersgruppe. Nur das Tätowierung offen sichtbar sind und ich glaube bei Hals, denkt man vielleicht an die Typen aus dem Knast. Es gibt auch junge Menschen die Tattoos ablehnen, auch wenn sie es diplomatischer kommentieren oder eben ignorieren. Im Job wird es dann schwierig, wenn du auf solche Menschen triffst, egal ob Kunde oder Mitarbeiter und die ihre Abneigung wissen lassen. Auch wenn ich keine Tattoos trage, würde es mich nicht stören. Am Ende zählt die Kompetenz. Jeder ist ab 18 alt genug zu wissen, was er tut. In diesem Sinne: du musst wissen was du tust
  11. ich kann das eigentlich nur so unterschreiben. Ich habe einen ähnlichen Weg eingeschlagen. Ich habe damals mit Anfang 20 ein Abendgymnasium neben dem Job besucht und das Abitur nachgeholt. Die Mitschüler waren teilweise 5-15 Jahre älter. Einer war über 50 und wollte unbedingt ein Geschichtsstudium machen. Ob er es aufgenommen und abgeschlossen hat weiss ich nicht. Das Abitur hat er aber geschafft. Ich habe nach dem Abitur erstmal studiert, jedoch später aus gesundheitlichen Gründen kurz vor dem Bachelor abbrechen müssen und dann mit Anfang 30 eine betriebliche Ausbildung gemacht, obwohl das Amt mir eine Umschulung empfohlen und bewilligt hatte. Ich würde daher auch immer empfehlen erst sich um eine betriebliche Ausbildung zu bemühen. Die Umschulung sollte der letzte Ausweg sein, wenn man bis zum Ausbildungsstart nichts findet. Seit letztem Sommer bin ich fertig und ich denke ich habe alles richtig gemacht :)
  12. Darf ich fragen, wie du auf so eine Zahl kommst? 45k--50k Einstiegsgehalt bekommt meist nicht mal der Bachelorabsolventen nach drei Jahren Studium. Warum also ein Azubi?
  13. ich habe GdB 100, aufgrund einer organischen Grunderkrankung, aber ich war sicher seltener krank als viele "gesunde" Mitarbeiter im letzten Jahr. GdB ist nicht gleich mobile oder geistige Behinderung. Wenn du mobil und geistig normal Belastungsfähig bist, ist GdB bei Fachinformatikern kein Problem. Bei manchen Firmen die die Quote nicht erfüllen sogar erwünscht und es gibt auch einen finanziellen Ausgleich für die Firma, wenn ich mich nicht irre.
  14. Fachinformatiker ist keine schulische Ausbildung. Für diese musst du dich bei einem Betrieb bewerben, dass diesen Ausbildungsplatz ausschreibt und dafür einen Auszubildenden sucht. Wenn du Fachinformatiker werden willst, musst du also Stellenbeschreibungen im Internet nach "Fachinformatiker" abzusuchen und dich auf diese bewerben. Weiterhin hast du vier Spezialisierungen zur Auswahl: Anwendungsentwicklung, Systemintegration, Digitale Vernetzung und Daten-/Prozessanalyse. Wenn du eine schulische Ausbildung im IT suchst, dann meinst du vielleicht den informationstechnischen Assistenten? Der hat Überschneidungen mit dem Fachinformatiker, ist aber in erster Linie mit einer gymnasialen Oberstufe vergleichbar und du musst dich auf einem Berufskolleg einschreiben, das diesen Beruf anbietet. Am Ende erwirbst du die Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife und den staatlich anerkannten Beruf des informationstechnischen Assistenten.
  15. Ich hatte mal vor langer Zeit ein Telefoninterview zur Ausbildung. Da hat die Personalerin mir mehrere Multiplechoice-Fragen zu recht speziellen Themen, wo man schon Vorwissen haben sollte gestellt (Was ist ein Zeiger? Unterschied globale/lokale Variable? Zugriffsmodifikatoren etc). Ich hätte fragen sollen, ob die einen Azubi oder eine Fachkraft suchen... Ich hielt das damals jedenfalls für unseriös und habe aus Spass fast alles falsch beantwortet und am Ende "auf Nimmerwiederhören" gesagt. Wenn es dagegen so zugeht, wie mein Vorredner schon gesagt hat, dann ist das ok. Ein bisschen kennenlernen und gucken, ob die Firma und die Richtung/Gebiet der Firma etwas für einen ist. Ein bisschen abklopfen wird man dich auch, aber nicht mit speziellen Fachfragen, wenn man fair ist. Sowas wie deine privaten Interessen/Hobbys, vielleicht welches Betriebssystem du zu Hause hast, Schulnoten/Vorbildung, Selbsteinschätzung etc..
  16. Es ist seine Meinung, aber dein Kumpel der studiert hat muss ziemlich desinformiert sein, um so eine Aussage zu tätigen. Denn es gibt durchaus Leute die mit Ü30 eine betriebliche Ausbildung machen und abschließen. Ich habe meinen FIAE letztes Jahr mit 35 gemacht und wurde danach übernommen. Ich hatte davor nur studiert und kleinere Nebenjobs. Die Umschüler in diesem Bereich sind meistens noch älter. Es werden zudem immer mehr. Die Frage ist halt wie immer, ob man die richtige Motivation und das Interesse mitbringt. Und bezogen auf deinen bisherigen Lebensweg (nur Hauptschule) und berufliche Schwerpunkte bzw. Interessen (Excel, Smartphone und PCs zusammenbauen könnte auch ein technikaffiner 16-jähriger) sehe ich bei dir eher da den Knackpunkt, da kann sich das Alter zusätzlich negativ auswirken.
  17. Ich würde mir über deine Noten keine Sorgen machen. Ich habe schon weit schlechtere gesehen und sie haben einen Ausbildungsplatz bekommen. Du wärst da mit den Noten erstmal in der engeren Auswahl, auch weil du die richtigen Noten in den richtigen Fachinformatiker-Fächern (Mathe, Wirtschaft, Informatik) hast. Physik und Englisch sind ok, hautpsache keine 4. Die meisten Leute mit 1er Schnitt gehen meist erstmal studieren, daher sähe ich auch keine große Konkurrenz. Deutsch eine vier, na gut, dann wird man dich fragen warum? Und dann sagst du Gedichte analysieren liegt dir nicht. Wenn du da einen Informatiker, Ingenieur oder Techniker vor dir hast, werden 4/5 das verstehen, weil er/sie früher darin auch nicht gut war. Hauptsache du sprichst und verstehst die Sprache weitesgehend ohne Probleme 🙂
  18. Mein Tipp: probiere alles aus: HTML, Java, C, C++. Python, Kotlin, Assembler oder irgendwas mit Datenbanken wie PHP, MySQL, MariaDB und so weiter Wenn du dann immernoch feststellst, dass dir das keinen Spass macht, dann gibt es nichts was in dieser Richtung zu dir passt, weil alles irgendwie gleich ist. Du solltest dann besser nichts mit Programmieren machen.
  19. also wenn du mich fragst, es gibt mittlerweile soviele die irgendwas mit Wirtschaft und Informatik und vorallem die Wirtschaftsinformatik studieren wollen, da wirst du bald einer von vielen sein. Wie tief du dann in der IT drin bist? Wahrscheinlich nicht so tief, wie wenn du theoretische oder technische Informatik studierst. In Winfo dominiert der Wirtschaftsteil mehr als der technische.
  20. Der Mathevorkurs ist doch ein Crashkurs, der freiwillig ist (war jedenfalls damals bei uns so) und dem keine allzugroße Bedeutung beigemessen wurde. Ausschlaggebend ob man ein Studium fortführt oder nicht, sollte doch eher sein, ob und wie gut man die Prüfungen besteht. Also wenn du mich fragst: ich würde versuchen als Plan A das Studium zu verfolgen und schauen wie es läuft, wenn es nicht läuft, dann auf Plan B vorzeitig umsteigen (spätestens nach Ende des ersten Semster) und Ausschau nach Ausbildungsplätzen halten. Ich glaube es kommt bei der Ausbildungssuche bei Personalern auch besser an, wenn du das Studium nach 2 Semestern mit ein paar bestandenen Prüfungen abbrichst, als wenn du es nach ein paar Wochen wegen des Mathevorkurs tust.
  21. Ich habe meine Ausbildung mit 32 begonnen und diesesJahr abgschlossen, aber ich hatte und habe keine Kinder. Einer in meinem Alter mit Kindern aus meiner alten Berufsschulklasse hat die Ausbildung ebenfalls bestanden. Soviel ich aber auch weiss, hatte er viel Unterstützung von seiner Familie bekommen. Vorher hat er auch in einem fachfremden Bereich gearbeitet. ich habe selbst ausländische Wurzeln, aber ich lebe seit meiner Kindheit in Deutschland, ich beherrsche daher die deutsche Sprache besser als meine ursprüngliche Sprache und ausser meinem Vor- und Nachnamen, sieht man meine Herkunft nicht an. Ich hatte daher nicht das Gefühl wegen meiner Herkunft in irgendeinerweise diskriminiert zu werden. Wenn es das ist was du mit "ausländischer Informatiker" meinst. Wichtig ist das du die deutsche Sprache in Wort und Schrift gut beherrschst. Ein guter Freund von mir, der vor ein paar Jahren aus Italien kam, hat die Ausbildung mit guten Noten bestanden. Eine Umschulung ist nicht das Beste, wenn du danach einen Job haben willst. An deiner Stelle würde ich versuchen eine betriebliche Ausbildung zu machen, dann besteht eine größere Chance das du übernommen wirst, wenn du in den drei Jahren zeigst was in dir steckt. Ich kann mir aber vorstellen, dass es in deiner Situation schwer sein wird eine Firma zu finden. Und das hat nicht nur etwas damit zu tun, dass du frischgebackene Mama oder 40 Jahre alt bist. Man liest nicht wirklich eine Affinität zum Entwickeln bei dir heraus, nur den Wunsch. Gerade in deinem Alter ist es schon mal gut, irgendwas mit IT zu tun gehabt zu haben und ich meine damit nicht Word oder Excel bedienen. Und wie einer sagte, solltest du dir etwas Spezifisches suchen. Webseitenprogrammierer die mit Tools eine Webseite zusammenklicken, gibt es wie Sand am Meer. Da wirst du im Normalfall in einem mäßig bezahlten, unsicheren Job landen, weil es immer jemanden geben wird, der das billiger macht. Webentwicklung ist halt ein hartumkämpfter Markt. Zum Schluss musst du bedenken: Die Firmen bekommen sehr viele Bewerber für diese Berufsbezeichnung rein und die meisten sind jung und formbar. Wichtig wäre für dich einen Betrieb zu finden und zu überzeugen, dass sie gerade dich nehmen sollten. Was du ihnen zu bieten hast, das musst du allerdings selbst wissen.
  22. Ich bin Fachinformatiker geworden, DAMIT ich Hoodie, Jeans und Sneakers tragen darf. Nie und nimmer würde ich jeden Tag in Anzug und Krawatte am Arbeitsplatz sitzen wollen. Kundenkontakt habe ich kaum und wenn doch weiss ich meist vorher Bescheid, das ich jetzt besser mal kein Death Metal Bandpulli anziehen sollte.
  23. Der FIAE war ohne große Mühe schaffbar . Für die Ausbildung spricht ganz klar die Praxis und du musst nicht alles in der Tiefe lernen, weil nicht alles in der Abschlussprüfung gefragt werden wird. Die Ausbildung hat zudem einen starken WiSo-Anteil. Viele FIAEs kamen während der Ausbildung aus unterschiedlichen Richtungen und das Ziel war der IHK-Abschluss. Embeddedthemen, geschweige den Elektrotechnikformeln mehr als URI oder PUI-Formeln, hatte ich in der Berufsschule nicht. Ich habe nicht mal einen Mikrocontroller oder sowas in der Hand gehalten. In Anwendungsentwicklung ging es auch nie wirklich um Programmieren und viel Technik (das lernt man ja im Betrieb), sondern darum wie man ein Projekt nach einem bestimmten Vorgehensmodell umsetzt. Im Studium musst du lernen, was auf den Tisch kommt und es bestehen, auch wenn das Thema dich vielleicht weniger interessiert. Der Druck die Prüfungen zu bestehen ist zudem viel größer, weil du mehrere Prüfungen im Semester schreibst. In der Ausbildung schreibst du auch Klausuren, aber die einzig wichtige die zählt ist die Abschlussprüfung. Bei mir ist das was länger her, damals noch bei den Prof. Dederichs, Vogts und Co Mitte/Ende der 2000er. Ich weiss nicht wie sich der Studiengang seitdem gewandelt hat. Aber damals waren nach zwei Semestern nicht mehr soviele da. Ich habe dann auch im dritten Semester quittiert, weil das Studium trotz der "Praktika" für mich damals ein schwer vorstellbares Gebiet war. Mittlerweile und nach der FIAE-Ausbildung mit Praxisbezug verstehe ich es besser und liebe diese Embedded Systems Thematik und bin glücklich da noch reingerutscht zu sein.
  24. ich habe auch technische Informatik einst an der FH Köln studiert und habe später abgebrochen und den FIAE gemacht und arbeite mittlerweile im Bereich der Embedded Systems. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Technische Informatik ist damals ein schweres und extrem trockenes Fach an der FH gewesen, wo zu Beginn hart gesiebt wurde. Knackpunkt waren damals für viele Digitaltechnik und Mathe. Wenn man da nicht irgendwie schon Begeisterung (zB Arduino, kleine Roboterprojekte etc) oder Praktika in diesem Bereich vorweisen kann, verliert man schnell das Einsehen warum man das lernen sollte. Ein superinteressantes und weitläufiges Gebiet an dem ich auch meinen Spass habe. Aber würde ich technische Informatik jemals wieder studieren, dann nur berufsbegleitend zu meiner jetzigen Tätigkeit. Da technische Informatik eigentlich eine Schnittstelle aus Informatik und Elektrotechnik ist, wirst du nicht drum rum kommen sehr viel Mathe zu pauken. Beim Programmieren selbst arbeitet man stark mit C und C++ sowie die tiefergreifende Kenntnisse in CPU-Architekturen wie zB ARM; Bussysteme/Protokollschnittstellen wie I2C, CAN, SPI, USART. Aber auch Ausflüge in Assembler sind nicht unüblich.
  25. Wir hatten u.a. zwei Deutsche ohne Migrationshintergrund als Bewerber für einen Ausbildungsplatz zum FIAE. Das Fräulein hatte einen Termin zum Vorstellungsgespräch und ist weder erschienen noch hat sie sich je gemeldet und der Kandidat wirkte auch nach dem Abbruch mehrerer Studiengänge nicht sonderlich motiviert die Ausbildung zu machen. Das Ende der Geschichte: Es wurde ein Bewerber mit Migrationshintergrund dessen Name soviele Konsonanten hat, dass dieser für Deutsche unausprechlich ist. 😄

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