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Funktionsweise der Heizungsmessgeräte


atnun

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Die Messsonden funktionieren in der Regel wie folgt:

Für jeden Zeitabschnitt in dem die Temperatur an der Sonde einen bestimmten Wert überschreitet (zb. > 27°C) gibt es eine bestimmte Punktmenge.

Bei der jährlichen Ablesung werden dann alle Punkte aller Wohneinheiten zusammengezählt. Deine Heizungskosten werden dann abhängig von deinem Punkteanteil am Gesamtpunkteanteil des Hauses berechnet.

Z.B: Du hast in deiner Wohnung insgesamt 1000 Punkte im Abrechnungszeitraum "geheizt". Alle Wohneinheiten zusammen haben 10.000 Punkte erreicht. Damit hast du 10% des gesamten Heizaufwandes der Wohnanlage verursacht und zahlst somit 10% der Heizkosten des Abrechnungszeitraum.

Problematisch ist diese Abrechnungsmethode für Bewohner von Dachwohnungen, da hier im Sommer an den Sonden oft Temperaturen über dem Grenzwert auch ohne Heizen entstehen, aber trotzdem dem Punktekonto des Mieters zugeschlagen werden. Damit zahlen diese Mieter dann anteilig mehr Heizkosten als die anderen Hausbewohner.

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bei den Röhrchen macht der Vermieter das nicht, die werden schon beim Füllen etwas voller gemacht

das ist nicht komplett korrekt.

klar wird die füllung etwas erhöht (aus basis der erfahrungswerte), aber die kaltverdunstung wird nach ende des abrechnungszeitraums erst berechnet. und zwar auf basis der durchschnittlichen temperaturen während der abrechnungsperiode.

zumindest von meinem vermieter gibt es dazu berechnungshinweise UND sogar die berechnungsunterschiede zwischen kellerwohnung und dachgeschosswohnung. sogar unterschiede zwischen verschiedenen wärmedämmungen werden gemacht.

@roboto:

klar kann der vermieter nur näherungswerte berechnen. eben aus basis der durchschnittstemperaturen (wie oben) und deren abweichungen bei bestimmten wohnverhältnissen (keller; dachgeschoss; etc.)

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@dgr

wobei nicht 100% der Heizkosten aufgrund der Verteilung der Heizpunkte berechnet werden dürfen.

Ein Teil muss entweder nach Grundfläche oder nur nach Parteienanzahl verteilt werden. Quasi als Grundbetrag den jede Wohnung zuzahlen hat.

Gab da auch schon urteile zu.

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  • 1 Jahr später...

hallo, ihr lieben,

wir haben vorletztes jahr dezember im gesamten haus neue digitale heizungsmessgeräte montiert bekommen. am 1. januar ist bei allen zählern die zahl auf 0 zurück gesetzt worden, es war aber kein ablesefritze im haus. brauchen die ablesefritzen nun nichtmehr zum ablesen vorbei kommen? wo und wie werden die digitalen teile denn wirklich abgelesen?

liebe grüße susi:confused::confused::confused:

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Und nciht mal das muss mehr sein, es gibt auch welche die dann per Funk von der Strasse ausgelesen werden können. Dann braucht die Ablesefirma nur langsam durch die Strasse fahren und hat schon alle Geräte ausgelesen.

Und wieder andere melden es via Strom/telefonleitung wie z.B. die grossen Strommzähler in firmen.

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  • 6 Monate später...

Hallo,

in meiner Wohnung sind digitale Messgeräte installiert. Nun haben wir einen zusätzlichen Holzofen in der Wohnung mit dem wir zur heizen. Der Verbrauch im letzen Winter sehr hoch und ich habe die Befürchtung, dass der Holzofen die Messgeräte beeinflusst. Kann mir jemand sagen ob der Ofen die Geräte beeinflusst.

Vielen Dank.

Irmi :confused::confused::confused:

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Hallo,

in meiner Wohnung sind digitale Messgeräte installiert. Nun haben wir einen zusätzlichen Holzofen in der Wohnung mit dem wir zur heizen. Der Verbrauch im letzen Winter sehr hoch und ich habe die Befürchtung, dass der Holzofen die Messgeräte beeinflusst. Kann mir jemand sagen ob der Ofen die Geräte beeinflusst.

Vielen Dank.

Irmi :confused::confused::confused:

Hallo,

tribestar hat das ganze schon recht gut erklärt, auch wenn die Abrechnung dann meist noch ein wenig "komplizierter" ist, da auch die Fläche mit eingerechnet wird.

Zu deinem speziellen Fall:

Dein Holzofen wird eventuell die anderen Mieter sehr freuen, da du die Gemeinschaftsheizung nicht genutzt, aber Wärme produziert hast. Unabhängig davon, das du damit das Haus insgesamt ein wenig gewärmt hast, hast du wohl auch Einheiten verbraucht, ohne das dafür Gas/Öl verbraucht wurde. Das ist das Problem an dieser Methode, äußere Faktoren (dein zusätzlicher Ofen) verfälschen das Ergebnis und verschieben ungerechtfertigt die Kosten.

Zum Thema Ablesung:

Auch wenn die Frage schon ein wenig älter ist, die digitalen Messgeräte müssen nicht zwangsweise ihre Daten per Funk übertragen. Techem hat z.B. Geräte im Einsatz, die die Daten aus zwei Jahren (dem aktuellen und dem letzten) speichern, so dass ein Ableser nicht an Silvester alle Häuser abklappern muss, sondern irgendwann im Jahr mal vorbei kommen kann.

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Unabhängig davon, das du damit das Haus insgesamt ein wenig gewärmt hast, hast du wohl auch Einheiten verbraucht, ohne das dafür Gas/Öl verbraucht wurde. Das ist das Problem an dieser Methode, äußere Faktoren (dein zusätzlicher Ofen) verfälschen das Ergebnis und verschieben ungerechtfertigt die Kosten.

Das ist nur bei den Heizkostenverteilern mit Fluessigkeit so.

Die elektronischen Heizkostenverteiler haben 2 Temperaturfuehler und messen neben der Raumtemperatur auch die des Heizkoerpers.

Wenn es wirklich passieren sollte, dass beim Betrieb eines Ofens der elektronische Heizkostenverteiler anfaengt zu zaehlen obwohl nicht mit diesem Heizkoerper geheizt wurde, dann wuerde ich zumindest mal nachhaken ob der Heizkostenverteiler a) an der richtigen Stelle am Heizkoerper montiert und B) auf den Heizkoerper eingestellt wurde (letzteres ist abhaengig vom HKV-Modell).

Ein Ofen sollte es normalerweise nicht schaffen, einen nicht am Ofen angeschlossenen Heizkoerper deutlich ueber die Raumtemperatur zu erwaermen.;)

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  • 2 Wochen später...
Das ist nur bei den Heizkostenverteilern mit Fluessigkeit so.

Die elektronischen Heizkostenverteiler haben 2 Temperaturfuehler und messen neben der Raumtemperatur auch die des Heizkoerpers.

Wenn es wirklich passieren sollte, dass beim Betrieb eines Ofens der elektronische Heizkostenverteiler anfaengt zu zaehlen obwohl nicht mit diesem Heizkoerper geheizt wurde, dann wuerde ich zumindest mal nachhaken ob der Heizkostenverteiler a) an der richtigen Stelle am Heizkoerper montiert und B) auf den Heizkoerper eingestellt wurde (letzteres ist abhaengig vom HKV-Modell).

Ein Ofen sollte es normalerweise nicht schaffen, einen nicht am Ofen angeschlossenen Heizkoerper deutlich ueber die Raumtemperatur zu erwaermen.;)

Würde dir (vom Prinzip her) Recht geben, aber Aussage von Techem und eigene Erfahrung (in einem Raum hat die Heizung Punkte gesammelt obwohl sie außer Betrieb genommen war) sprechen dagegen.

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Für jeden Zeitabschnitt in dem die Temperatur an der Sonde einen bestimmten Wert überschreitet (zb. > 27°C) gibt es eine bestimmte Punktmenge.

Super in im Sommer, wo man über 30 Grad in der WOhnung hat, zählt das Digitale Messgerät dann, obwohl die Heizung aus ist?

Die Frage hab ich mir letztens auch schon gestellt. Ich werd sie mal an google weiter geben.

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Super in im Sommer, wo man über 30 Grad in der WOhnung hat, zählt das Digitale Messgerät dann, obwohl die Heizung aus ist?

Die Frage hab ich mir letztens auch schon gestellt. Ich werd sie mal an google weiter geben.

Laut unserem alten System: definitiv ja. Aber das ist doch nicht schlimm (war deren "beruhigende" Aussage, bekommen ja schließlich alle Heizungen mehr oder weniger gleich drauf).

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Das ist eher so gemeint das du ja nur den Verbrauch anteilsmäßig bezahlen musst. ALso wenn zum Beispiel im Jahr für 1000€ geheizt wurde musst du davon deinen Anteil bezahlen welcher durch das Messgerät ermittelt wird. Wenn das jetzt durch hohe Temeraturen beeinflusst wird wurde ja trotzdem nur für 1000€ geheizt.

Allerdings würde ich behaupten das nicht alle Heizungen gleich viel dazu bekommen weil es in den oberen Stockwerken ja immer wärmer ist als in den tieferen.

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